Sonntag, 5. März 2017

Lust auf Wissenschaft jetzt auch online

Plakatmotiv: Sandra Opitz 'Schlangen der Kunstgeschichte'
Digitale Arbeit, 2016
Die Global Young Faculty (GYF), ein Netzwerk herausragender Nachwuchs-wissenschaftler der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) macht die Wissenschaft im Ruhrgebiet sichtbar.

Ist Wissenschaft für alle da? Wer interessiert sich für Wissenschaft? Findet Wissenschaft nur im Elfenbeinturm Universität statt oder ist sie für den Alltag und jede Bürgerin und jeden Bürger von Bedeutung? Wo wird überhaupt Wissenschaft im Ruhrgebiet gemacht und wie beeinflusst sie unseren Alltag?

Diese Fragen stellten ein Zusammenschluss junger Wissenschafterinnen und Wissenschaftler aus der Metropole Ruhr mit dem Ziel, gemeinsam an interdisziplinären Themen zu arbeiten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Chemie, Informatik, Kommunikationswissenschaften und Physik diskutierten die Frage, ob und wie Wissenschaft für alle interessant sein kann.

Auf dieser Grundlage wurde das Projekt Lust auf Wissenschaft? geboren. In Zusammenarbeit mit Prof. Bettina van Haaren von der TU Dortmund und ihren Studierenden entstanden Plakatmotive, die im öffentlichen Raum verbreitet wurden.

Plakate, Bauzäune, Graffitis, Postkarten … die Vielfalt der Wissenschaft spiegelt sich in der Vielfalt der Formate wieder. Die Motive selbst repräsentieren verschieden Fakultäten, lassen aber zugleich viel Raum für Fantasie, Mehrdeutigkeiten und Rätselraten. Fische im Kopf – verbildlichen sie die Medizin oder doch eher philosophische Gedankengänge?

Wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihren Berufsalltag selbst erleben, welchen Hürden sie begegnen, was sie motiviert und welche Ratschläge sie für Interessierte haben, stellen wir in einigen Interviews vor.

Begleitend zum Kunstprojekt gibt es eine Diskussionsreihe, die im Oktober 2016 ihren Auftakt in der Dortmunder Küchenwirtschaft Bismarck mit einem Gespräch zum Thema "Daten – sind sie Leben?" fand. Die Vorträge in Kneipenatmosphäre informieren und wollen zu einer lebendigen Diskussion mit den Zuhörerinnen und Zuhörern anregen.

Entscheidend für die Umsetzung des Projektes war die gute Zusammenarbeit mit Vertretern der Städte Bochum, Essen, Duisburg und Dortmund, die ihr Wissen und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellten.

Lust auf Wissenschaft

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