Sonntag, 19. März 2017

HMKV plant Ausstellung „Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus"

Der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) auf der dritten Etage des Dortmunder U eröffnet am Freitag (7.4.), 19 Uhr,  die Ausstellung  „Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus / The Brutalism Appreciation Society“.

Mitte der 1950er Jahre entstand in Großbritannien der Architekturstil des „Brutalismus“. Er zeichnet sich durch Sichtbetonwände und freiliegende Baumaterialien wie Metall und Ziegel aus. Heute verschwindet er zunehmend aus dem Stadtbild, denn nach und nach werden die zumeist nicht denkmalgeschützten Gebäude abgerissen.

Gleichzeitig formieren sich Anhängergruppen – auch im Internet. Darunter ist z.B. die Facebook-Gruppe „The Brutalism Appreciation Society“ (dt. Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus), die sich für den Erhalt der städtebaulichen Zeugnisse aus den 1950er/1960er Jahren einsetzt und weltweit heute über 50.000 Mitglieder hat. Die Ausstellung Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus zeigt 21 internationale künstlerische Positionen, die sich mit dem brutalistischen Baustil der Nachkriegsmoderne auseinandersetzen sowie eine Auswahl von Beiträgen aus der namensgebenden Facebook-Gruppe.

Die HMKV-Ausstellung läuft parallel zur Documenta in Kassel und zu den skulptur.projekten in Münster.

Gut zu wissen: Im Februar ist der HMKV zum sechsten Mal für den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine nominiert worden. Wir freuen uns zusammen mit den 20 anderen Nominierten und sind gespannt auf die Preisverleihung am 28. April 2017 auf der Art Cologne. Drücken Sie uns die Daumen!

Bitte vormerken: Vom 7. Oktober 2017 – 25. Februar 2018 findet die Ausstellung SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main statt. SOS Brutalismus ist ein gemeinsames Projekt des DAM und der Wüstenrot Stiftung. Erstmals wird die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979 in einem weltweiten Überblick dargestellt. Die Datenbank www.SOSBrutalism.org wird unterstützt vom Online-Magazin BauNetz.

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