Donnerstag, 23. März 2017

Land: "Dortmunder Kultur mit positiver Entwicklung"

Die Street Art Gallery im Schatten des Dortmunder U
 ist nur eines der vielen kulturellen Highlights der Stadt
NRW-Kulturministerin Kampmann hat den Landeskulturbericht vorgestellt. Viele Veränderungen zeigen die Untersuchungen nicht. Eine äußerst positive Entwicklung der Kulturlandschaft gibt es in Dortmund.

Die westfälischen Städte wurden bei einer "Tiefenbohrung" eingehend untersucht und als Fallanalysen vorgestellt.


Insbesondere in Dortmund ist das kulturelle Angebot in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Laut dem Bericht hat sich die Gesamtzahl der Kultureinrichtungen in der Stadt seit 1970 von damals 57 auf aktuell 172 mehr als verdreifacht. Maßgeblich beigetragen hat dazu unter anderem die Neugründung von Musik-Clubs, Galerien und kleineren Museen, was vor allem auf eine steigende Studierendezahl zurückgeführt wird. Schließungen gab es gleichzeitig in der Sparte Literatur sowie in der Dortmunder Kinolandschaft.

Besonderen Stellenwert räumt der Bericht unter anderem dem Konzerthaus Dortmund und den Philharmonikern ein: "Sinfonieorchester bleiben eine zentrale Säule des nordrhein-westfälischen Musiklebens", so die Autoren. Das domicil und ist zusammen mit dem Jazz Haus in Köln "Zentrum der Jazzmusik in Deutschland". Das Orchesterzentrum NRW trägt maßgeblich zu musikalischen Hochschulausbildung bei. Auch Theater Dortmund mit Ballett, Schauspiel und der eigenen Kinder- und Jugendsparte finden Erwähnung. Im künstlerischen Bereich ist der HartwareMedienKunstVerein im Dortmunder U "ein weiterer Leuchtturm".


PopUp-Galerien, Dortmunder U und Frauenfilmfestival


Im Bericht tragen auch Frauenfilmfestival, die PopUp-Galerien der Rheinischen Straße, die vielfältigen Musikfestivals, das Westfälische Wirtschaftsarchiv, der Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund und das Dortmunder U als Landmarke zum guten Ruf Kulturstadt Dortmund bei.

Im Fazit mache der Landeskulturbericht laut Ministerium deutlich, "dass das Interesse der Menschen in Nordrhein-Westfalen an Kultur ungebrochen ist. Etwa jeder Dritte besucht mindestens einmal im Jahr ein Theater, 37 Prozent mindestens einmal jährlich ein Museum und 31 Prozent mindestens eine Opern-, Ballett oder Tanzaufführung." Der erstmals erschienene Bericht soll zukünftig jedes Jahr veröffentlicht werden und die Entwicklung der Kulturlandschaft in NRW zusammenfassen.

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