Sonntag, 19. Februar 2017

Vor der PEN-Tagung: Josef Haslinger liest im Industriemuseum Zeche Zollern

Josef Haslinger. Foto: Jürgen Bauer
Im April wird das Deutschland-Zentrum der internationalen Schriftstellervereinigung PEN seine viertägige Jahrestagung in Dortmund abhalten. Schon jetzt bieten Fritz-Hüser-Institut und Fritz Hüser-Gesellschaft im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern (Grubenweg 5) eine Reihe von Gesprächen und Lesungen mit PEN-Autorinnen und -Autoren. Am Dienstag, 21. Februar ist PEN-Präsident Josef Haslinger in Dortmund: Er liest aus seinem Buch „Jáchymov“, erschienen im Herbst 2011. Darin erzählt er eine hierzulande unbekannte Episode aus der Stalin-Zeit in der damaligen CSSR: Es geht um die Geschichte eines Eishockey-Nationalspielers, der wegen politischer Unbotmäßigkeit zu Zwangsarbeit im Uranbergwerk verurteilt wurde und nach vorzeitiger Entlassung an Verstrahlung starb.

Josef Haslinger arbeitete als freiberuflicher Schriftsteller und erlangte mit seinem Roman „Opernball“ in den 1990er Jahren internationale Bekanntheit. Seit 1996 hat er eine Professur für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne, dessen Direktor er derzeit ist. Seit 2013 ist er Präsident des PEN-Zentrums Deutschland.

Haslinger wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Körner-Preis und dem Kammweg-Literaturpreis. 2010 war er Mainzer Stadtschreiber.

Die Veranstaltung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern wird moderiert von Heinrich Peuckmann, Mitglied des PEN-Präsidiums. Der Eintritt ist frei.

Zum Veranstaltungsort: www.lwl.org

Zu den Veranstaltern: www.fhi.dortmund.de, www.arbeiterkultur.de

PEN-Zentrum Deutschland: www.pen-deutschland.de

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