Dienstag, 14. Februar 2017

Matinee zu "Kontraste - Inger I Siegal I Clug" im Ballettzentrum

Foto: Schmidt/Theater Dortmund
Am Sonntag, 19. Februar 2017, um 11.15 Uhr führen Christian Baier, Chefdramaturg des Ballett Dortmund, und Tobias Ehinger, Ballettmanager, in die Choreografie des Balletts "Kontraste - Inger I Siegal I Clug" ein. Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Dortmund werden Beispiele der
Choreografie von Johan Inger, Richard Siegal und Edward Clug vorstellen. Die Matinee findet im Ballettzentrum, Florianstraße 2, statt.

"Kontraste" ist der Titel der neuen Produktion des Ballett Dortmund. Dieser Abend konfrontiert drei außergewöhnliche künstlerische Statements miteinander und zeigt Tanz auf Augenhöhe mit unserer Zeit.

"Rain Dogs" ist eine Metapher für den Ausgangspunkt einer Welt, in der Choreograph Johan Inger zur Musik von Tom Waits Beziehungen, Identitäten und Geschlechter erforscht. Johan Inger wurde 1967 in Stockholm geboren und erhielt seine Ausbildung an der Königlich Schwedischen Ballettschule und der National Ballet School in Toronto, Kanada. Seine künstlerische Laufbahn begann er 1985 im Ensemble des Königlich Schwedischen Balletts.

In "Unitxt" sucht Choreograph Richard Siegal mit Künstlern verschiedener Disziplinen neue, zeitgemäße Tanzwege. Bereits 2005 gründete er in Berlin und Paris „The Bakery“, eine Plattform, die es Tänzern, Musikern, bildenden Künstlern, Architekten und Entwicklern von Software ermöglicht, in kreativem Austausch gemeinsame Projekte zu entwickeln. Zu "Unitxt", einer Auftragsarbeit des Bayerischen Staatsballetts, regte ihn das Buch „The Silence and the Noise“ von Nate Silver an. Es war eine Erweiterung seiner anhaltenden Faszination für das Thema Voraussage, wie es von Futuristen wie Alvin Toffler oder jüngst Nassim Taleb beschrieben wird.

Dem Ballett Dortmund ist es gelungen, den international renommierten Choreographen und Direktor des Slowenischen Nationalballetts Maribor Edward Clug als Gast zu gewinnen. Mit seiner Choreographie HORA präsentiert er eine Uraufführung, die folkloristische Kreis- und Rundtänze des
Balkanraumes zu einer einzigartigen Choreographie verbindet. Der Kreistanz hatte im Balkanraum während der mehr als 500 Jahre dauernden Besetzung durch das osmanische Reich eine wichtige gesellschaftspolitische Bedeutung und identitätsstiftende Funktion. In Rumänien, Edward Clugs Geburtsland, wird die „Hora“ an Hochzeiten und großen Volksfesten getanzt. In einem großen geschlossenen Kreis vereint der Tanz alle Menschen, ungeachtet ihrer gesellschaftlichen Stellung.

Karten für die Veranstaltung (7,35 Euro / erm. 4,15 Euro) an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de

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