Dienstag, 24. Januar 2017

"Träume, Tränen und Triumphe" im Fußballmuseum

'Alle Bilder sind aus der Situation heraus entstanden,
 da ist nichts Gestelltes'
Bild: Deutsches Fußballmuseum
Bis zum 5. März 2017 läuft im Deutschen Fußballmuseum die Sonderausstellung "Träume, Tränen und Triumphe – Was Minis und Megastars verbindet". 44 großformatige Acrylbilder zeigen Szenen aus dem Kinder- und Profifußball.

Dabei stehen sich die Aufnahmen von Nachwuchskickern des Emscher Junior Cups und von etablierten Bundesliga-Stars spiegelbildlich gegenüber und werden auf diese Weise künstlerisch miteinander in Verbindung gebracht.

Die Ausstellung wurde von der Agentur firo sportphoto, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert, zusammengestellt und in Kooperation mit der Emschergenossenschaft realisiert. Die Agenturinhaber Ralf Ibing und Jürgen Fromme haben zahlreiche nationale und internationale Fotopreise gewonnen, darunter auch viermal das "Sportfoto des Jahres" in Deutschland in den Jahren 1999, 2000, 2004 und 2011.

Jürgen Fromme sagt: "Die Aufnahmen vom Kinderfußball geben Inspiration für die Arbeit in den großen Arenen. Alle Bilder sind aus der Situation heraus entstanden, da ist nichts Gestelltes dabei. Die Parallelen von Gestik, Mimik und Bewegungsabläufen zwischen den Stars und den kleinen Nachwuchstalenten sind verblüffend."

Ralf Ibing ergänzt: "Die Kinder ahmen ihren Idolen nach. Das drückt sich im Jubel aus, bei der Vorbereitung auf einen Freistoß, aber auch darin, wie sie mit dem Schiedsrichter oder ihren Mitspielern umgehen. Wir haben Motive ausgewählt, die sich fast Eins zu Eins entsprechen."

Museumsdirektor Manuel Neukirchner: "Die Ausstellung veranschaulicht die Bedeutung des Kinder- und Jugendfußballs als Grundlage für den Profisport. Auf amüsante wie hintergründige Weise nehmen die Bilder den Vorbildcharakter von Fußballidolen unter die Lupe."

Am 23. Januar fand im Rahmen eines Get Together die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung statt. Moderator Werner Hansch begrüßte rund 250 Gäste aus Politik, Medien, Sport und Gesellschaft im Deutschen Fußballmuseum. Prominente Gesprächspartner waren unter anderem die ehemaligen Fußballstars Teddy de Beer, Ingo Anderbrügge und Yves Eigenrauch sowie Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Zum Thema
Deutsches Fußballmuseum

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen