Freitag, 30. September 2016

Künstlerhaus: Ausstellung "Thingness" eröffnet am Freitag

Die Ausstellung "Thingness - Über die Dinge" eröffnet am Freitag (7.10.), 20 Uhr, im Künstlerhaus am Sunderweg 1. Sie ist bis zum 13. November zu sehen.

Installation, Fotografie, Video, Zeichnungen und Objekte: die Ausstellung „Thingness – Über die Dinge“ vereinigt internationale Vertreter unterschiedlichster künstlerischen Disziplinen sowie Beiträge von Kunsttheoretikern und Kuratoren und geht der Frage nach wie Dinge und unbelebte Objekte unser Leben beeinflussen.

Ein Antefix ist Objekt des Monats Oktober im MKK

Ein Antefix. Foto: MKK
Die Furcht vor dem Bösen war in der Antike allgegenwärtig. Die Griechen fanden spätestens ab dem 7. Jh. v.Chr. ein Abwehrmittel: Das Gorgoneion, das Medusenhaupt. Die Gorgo Medusa war der Inbegriff des Grauenhaften, Schrecklichen und Widerwärtigen, und nichts eignete sich damit besser dafür, das Böse in die Knie zu zwingen. Also zierte das Medusenhaupt beispielsweise Ziegel an Dachrinnen, so genannte Antefixe, wie auch das Objekt des Monats Oktober.

Donnerstag, 29. September 2016

Dortmunder U im Finale für die Auszeichnung „Kulturmarke des Jahres“

Das Dortmunder U. Foto: Ansorg
Das Dortmunder U könnte „Kulturmarke des Jahres 2016“ werden. Eine 36-köpfige Jury aus Kultur, Wirtschaft und Medien unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Oliver Scheytt nominierte das Dortmunder Zentrum für Kunst und Kreativität für diese Auszeichnung. Ob das U den Preis erhält, entscheidet sich am 3. November, wenn die 11. Kulturmarken-Awards im Berliner Kanzleramt verliehen werden.

UZWEI-Projekt: Kinopremiere für preisgekrönte Filme

Am Sonntag, 2. Oktober, sind die
 preisgekrönten Filme aus dem
 UZWEI-Projekt im Kino im U zu sehen. 

Bild: Bildlizenz: Alle Rechte vorbehalten Young Dogs
Am Sonntag, 2. Oktober, feiern um 14 Uhr im Kino im U drei Filme junger Filmemacher Premiere. Entstanden sind sie in dem internationalen UZWEI-Projekt "Beyond Boundaries".

Deutsche, belgische und geflüchtete Jugendliche haben Animations- und Dokumentarfilm kreativ kombiniert - und dafür bereits zwei wichtige Preise gewonnen.


Mittwoch, 28. September 2016

Philharmoniker: Gelungener Start in "Zaubermärchenwelten"-Spielzeit

Gabriel Feltz (Mitte) hat jetzt auch offiziell seinen
Vertrag als Dortmunder Generalmusikdirektor
verlängert. Links: Oberbürgermeister Ullrich Sierau,
rechts: Kulturdezernent Jörg Stüdemann.
Foto: Dortmund-Agentur/Roland Gorecki
Zwar gab‘s vor gut vier Wochen schon die Cityring-Konzerte auf dem Friedensplatz, aber ihren regulären Konzertbetrieb haben die Philharmoniker erst in dieser Woche mit dem 1. Philharmonischen Konzert wieder aufgenommen und damit eine Spielzeit eröffnet, die unter dem Motto „Zaubermärchenwelten“ steht.

Als Auftakt dafür drängt sich „Der Zauberlehrling“ von „One-Hit-Wonder“ (Originalton Orchestermanager Michael Dühn im Vorgespräch) Paul Dukas geradezu auf.


One World-Festival im Dietrich-Keuning-Haus

Klangpoet. Foto: Klangpoet
„One World“ heißt es am Samstag, 1. Oktober, im Dietrich-Keuning-Haus (DKH): Ab 12 Uhr wird das One World-Festival an der Leopoldstraße 50-58 gefeiert. Große und kleine Besucher aus allen Kulturen und Organisationen kommen zusammen – zum Musikhören und Tanzen, Essen und Trinken, Spielen und Spaßhaben. Dortmund zeigt mit mit diesem Festival einmal mehr, dass Internationalität und Zuwanderung uns bereichern und fördert den lebendigen Austausch der Nationen und Kulturen. Veranstalter sind der Verein Africa-Positive, das DKH und die Stadtteil-Schule Dortmund in Kooperation mit vielen Vereinen und Institutionen.

Dienstag, 27. September 2016

Fritz-Henßler-Haus feiert Jubiläum

Seit 60 Jahren ist das FHH
 beliebter Treffpunkt der Jugend.

Bild: FHH
Von Rock'n Roll bis Rave, vom Kinderzirkus bis Cosplay: Das Fritz-Henßler-Haus 60 Jahre alt und präsentiert zum runden Geburtstag vom 30. September bis 9. Oktober ein vielfältiges Jubiläumsprogramm.
Jeden Tag repräsentiert eine andere Veranstaltung einen speziellen Arbeitsbereich des Hauses. Eine Woche lang gibt es Zirkus und Theater, Jazz und Pop, Programm zum Zuschauen und zum Mitmachen.

3. Way Back When Festival in Dortmund

Tocotronic
Das 3. Way Back When Festival bringt vom 29. September bis 1. Oktober 2016 Newcomer, Geheimtipps und mit der Band Tocotronic auch eine Indie Legende nach Dortmund.

Die Band bringt auch ihr neues rotes Album mit nach Dortmund.

Etwas handfester, aber ebenso hymnisch wird es mit den US Rockern We Are Augustines. Aus New York sind die We Are Scientists zu Gast - Indie Rock gepaart mit Humor.

Montag, 26. September 2016

Schrill, trashig und rundum gelungen: "Kasimir und Karoline" im Megastore

Szene aus "Kasimir und Karoline"
Foto: Hupfeld
Schrill, bunt, rasant und herrlich trashig, ohne dabei die tiefgründige Aussage zu verlieren – dieser Spagat gelingt Regisseur Gordon Kämmerer mit seiner Inszenierung von Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ für das Schauspiel Dortmund am Megastore.

Die Akteure sind allesamt mit grotesk hohen Turmfrisuren (die Leningrad Cowboys lassen grüßen) neonfarbenen Outfits und gefährlich hoch aussehenden Plateauschuhen ausgestattet.


Oper: Musical "Sunset Boulevard" hat Premiere am 8. Oktober

Szene aus Sunset Boulevard mit Hannes Brock
und Pia Douwes. Foto: Björn Hickmann
Andrew Lloyd Webbers Erfolgsmusical SUNSET BOULEVARD hat am Samstag, 8. Oktober 2016, um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus Premiere. Mit sarkastischem Humor rechnet das Musical mit dem Starsystem der US-Filmindustrie ab. Der Oper Dortmund ist es gelungen, Musicalstar Pia Douwes für die Rolle der Norma Desmond zu gewinnen.

Sonntag, 25. September 2016

"Rico, Oskar und die Tieferschatten" hat Freitag Premiere im KJT

Szene aus "Rico, Oskar und
die Tieferschatten". Foto: Hupfeld
Rico – dessen kompletter Name Frederico Doretti lautet – ist 11 und „tiefbegabt“. Er denkt gerne nach, das dauert nur manchmal etwas länger. Rico hat dann das Gefühl, ihm würden Sachen aus dem Gehirn fallen.

Rico wohnt mit seiner Mutter Tania in Berlin-Kreuzberg.

Weitere Bewohner des Hauses sind unter anderem der meist übellaunige Rentner Fitzke und die Verkäuferin Frau Dahling. Mit Frau Dahling macht Rico gern Fernsehabende inklusive Leberwurstschnittchen.

Eines Tages begegnet Rico dem übervorsichtigen Oskar, der ist das Gegenteil von Rico: hochbegabt. Dennoch werden sie Freunde und erkunden gemeinsam ihren Kiez.

Nachtflohmarkt und Pidos Kinderkram im Depot

Uta Holst-Ziegler zeigt, dass sie nicht nur gut
schauspielern, sondern auch ebensogut
singen kann.
Gleich zwei besondere Flohmärkte mit abwechslungsreichem Kultur-Programm stehen im Depot am Wochenende an: der Nachtflohmarkt und Pidos Kinderkram.

Am Samstagaben, dem 01.10.16., öffnet der NACHTLFOHMARKT wieder seine Türen und gibt damit den Einblick in die wunderschöne Architektur der Halle des ehemaligen Straßenbahndepots - eine Kulisse, die selbst in der nächtlichen Kulturszene des Ruhrgebiets kaum ihresgleichen hat.

Samstag, 24. September 2016

"Die Simulanten" im Megastore: Große Spielfreude trifft auf etwas lauen Inhalt

Fünf Schauspieler mit Masken auf der
Guckkastenbühne im Megastore. Foto: Szekely
Eine Produktion, die im Juni bereits Premiere bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen hatte, ist seit Freitag auch im Megastore zu sehen: „Die Simulanten“ mit Julia Schubert, Bettina Lieder, Sebastian Kuschmann, Björn Gabriel und dem nach seinem Fußbruch wieder ohne Krücken laufenden Ekkehard Freye. Autor ist Philippe Heule, Regie führt Claudia Bauer.

Stüdemanns Seitenhieb auf ecce - Favoriten 2016 hat begonnen

Geschminkte Autoscooter-Nutzer
Foto: Schröter
Das Theaterfestival Favoriten 2016 ist am Freitagabend gestartet – und zwar auf der Fläche hinter dem U in einem uralten Autoscooter. Die – vielen – Besucher mussten zunächst ein bisschen überredet werden, die Fahrfläche für die Eröffnungsansprachen auch wirklich zu betreten, denn grell geschminkte Statisten saßen bereits in den Autos und schienen nur darauf zu warten loszufahren.

Freitag, 23. September 2016

Kunstvolles Hombruch: Ein Spaziergang zu Werken im öffentlichen Raum

Harkort-Denkmal
 in der Harkortstraße
in Dortmund-Hombruch
Der Stadtteil Hombruch bietet nahe der Einkaufsmeile Harkortstraße einige Kunstwerke, zu denen am Dienstag, 27. September der nächste Spaziergang zur Kunst im öffentlichen Raum führt. Die städtische Kunstreferentin Dr. Rosemarie E. Pahlke führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem zu den beiden bronzenen Standbildern von Friedrich Harkort, zu dem künstlerisch gestalteten Brunnen „Die Glücksquelle“ und einer Bronzeskulptur zum Thema „Jugend und Alter“. Startpunkt des anderthalbstündigen Spaziergangs ist um 11 Uhr das Harkort-Denkmal am Marktplatz vor der evangelischen Kirche.

Demnächst sollen alle Werke restauriert werden. Zurzeit kann der Zustand vor der Restaurierung mit den entsprechenden Schäden besichtigt werden – beim nächsten Rundgang im kommenden Frühjahr erfolgt dann der Vorher-Nachher-Vergleich.

Fritz Eckenga trifft Frank Goosen im Dortmunder U

Fritz Eckenga teilt wieder mit – und aus: Am Sonntag, 25. September, 12 Uhr geht es im Kinosaal im Dortmunder U weiter mit den „Mitteilungen für interessierte Dorfbewohner“. Zur Saisoneröffnung hat Eckenga seinen Bochumer Kollegen Frank Goosen eingeladen.

Donnerstag, 22. September 2016

„Wettstreit der Künste“ mit Pia Bohr und Sabine Held im Torhaus Rombergpark

Torhaus Rombergpark.  Foto: Stadt Dortmund
„Paragone – Wettstreit der Künste“ ist die nächste Ausstellung in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark überschrieben. Die Dortmunder Holzbildhauerin Pia Bohr und die Malerin Sabine Held präsentieren ihre Arbeiten vom 25. September bis 16. Oktober. Die Eröffnung ist am Sonntag, 11 Uhr im Torhaus, Am Rombergpark 65.

„Dortmunder Leichenglück“: Su Turhan liest in der Stadt- und Landesbibliothek

Su Turhan. Foto: Stefanie Kleemann
Krimi-Autor Su Turhan ist der Krimigemeinde bestens durch seine ebenso packenden wie unterhaltsamen Kommissar Pascha-Bücher bekannt. Den ersten Band hat die ARD bereits verfilmt. Am Montag, 26. September, 19.30 Uhr kommt Turhan während des internationalen Krimifestivals „Mord am Hellweg“ in die Stadt- und Landesbibliothek, um seinen neuesten Fall vorzustellen: Der Roman „Anstich“ spielt auf der „Wiesn“.

Mittwoch, 21. September 2016

Schauspiel veranstaltet erstes Herbstcamp

Ergebnisse des Herbstcamps fließen
 ins Jugendclubstück der Theaterpartisanen 16+ ein 

Bild: Christiane Dettmann
Wer hat Lust auf eine spaßige Woche mit dem Unerwarteten? Was wäre, wenn ich morgen aufwache und bin Jemand Anderes? Der kann das tun in der ersten Herbstferienwoche bei einer Text und Theaterwerkstatt mit Dirk Baumann und Sarah Jasinszczak vom Schauspiel Dortmund.

Menschen von 14 bis 20 Jahren schauen in vom 10. bis 14. Oktober auf das, was uns alle am meisten prägt: das Unerwartete!

Weltmusik mit Cats n Fruits: Creole-Sonderpreisgewinner live im domicil

Cats n Fruits.
Sie sind die Gewinner des DEW21-Sonderpreises beim Festival „Creole NRW“ 2015 – am Freitag, 23. September spielen sie ab 20 Uhr live im domicil (Hansastr. 7): Cats n Fruits. Das Kulturbüro der Stadt Dortmund präsentiert das Duo in der Weltmusik-Reihe „Musikkulturen“.

Dienstag, 20. September 2016

Theaterfestival Favoriten 2016 lockt mit über 100 Veranstaltungen

Von der einen Veranstaltung zur nächsten, dann weiter zur Party, zwischendurch noch eine Installation sehen: Beim Theaterfestival FAVORITEN 2016 stehen über hundert Veranstaltungen auf dem Programm, darunter sieben Premieren, Musik- und Tanztheater, Konzerte, Performances sowie Installationen und ein Film- und Literaturprogramm. Am Freitag, 23.9. geht`s los!

Schauspiel: Dortmunder Premiere für „Die Simulanten“

Szene aus "Die Simulanten"
Foto: Szekely
„Die Simulanten“, erstmalige Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, feiert am kommenden Freitag, 23. September, die Dortmunder Premiere im Megastore. Bereits im Juni fand die Uraufführung in Recklinghausen statt. Die Inszenierung von Claudia Bauer mit fünf Schauspielern aus dem Dortmunder Ensemble besetzt: Ekkehard Freye, Julia Schubert, Björn Gabriel, Sebastian Kuschmann und Bettina Lieder.

Montag, 19. September 2016

Elfter DEW21 Kunstpreis geht an Jáchym Fleig

Dr. Frank Brinkmann, Vorsitzender
 der DEW21-Geschäftsführung,
 mit dem Kunstpreisträger Jáchym Fleig

Bild: DEW21
Jáchym Fleig ist der DEW21 Kunstpreisträger 2016. Die offizielle Preisvergabe fand am 16. September im Dortmunder U statt. Jáchym Fleig wurde für seine skulpturale Installation ausgezeichnet.

Der Duisburger Künstler hat sich mit seinen Skulpturen, die wie natürliche Organismen aussehen und ihren künstlerischen Ursprung schnell vergessen lassen, in den vergangenen Jahren fest in der nationalen und internationalen Kunstszene etabliert.

Theater im Depot: Hakan Günday liest aus seinem neuen Roman "Flucht"

Hakan Günday liest am Dienstag (20.9.), 20 Uhr, im Theater im Depot aus seinem neuen Roman "Flucht". Er spricht außerdem mit dem Germanisten Hannes Krauss.

Es ist eine Veranstaltung der Reihe "Ausgebootet. Macht & Subversion in der Literatur" und in Kooperation mit dem Interkulturellen Bildungszentrum e. V.

Gazâ ist neun Jahre alt, als er vom Beruf seines Vaters erfährt: Ahad ist Schleuser und Menschenhändler.

Sonntag, 18. September 2016

„Emscherkunst 2016“ endete am Sonntag – einige Kunstwerke bleiben in Dortmund erhalten

Die Figur "Totem mit Elster"
von Lucy und Jorge Orta bleibt
am Phoenix-See.
Foto: Roman Mensing/Emscherkunst
Am Sonntag, 18. September, ging die Internationale Ausstellung Emscherkunst nach 100 Tagen zu Ende. Insgesamt 24 aktuelle Positionen der zeitgenössischen Kunst waren entlang der Emscher zu erleben – ein Großteil davon in Dortmund. Einige Arbeiten werden der Stadt auch nach Ende der Emscherkunst erhalten bleiben.

Die beiden Skulpturen „Vogelfrau“ und „Totem mit Elster“ des Künstlerduos Lucy und Jorge Orta, noch am PHOENIX See zu sehen, werden in Hörde bleiben. Bei der Erschaffung der Figuren arbeiteten die Künstler eng mit den Bewohnerinnen und Bewohnern aus Hörde zusammen, die Werke wurden ko-finanziert mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“.


Oper: Lange Ovationen nach "Faust"-Premiere

Szene aus Charles Gounods "Faust (Margarethe)"
Foto: Jauk / Stage Pictures
Für seine Dortmund-Version von Charles Gounods „Faust (Margarethe)“ hat Regisseur John Fulljames gleich zu Beginn eine witzige Idee. Méphistophélès erscheint dem hadernden alten Faust ausgerechnet als Krankenschwester, die ihm zuvor noch den Tropf kontrolliert hat. Premiere war am Samstag im nur zu zwei Dritteln gefüllten Opernhaus.


Samstag, 17. September 2016

Internationale Stars bei der Ballettgala

Francesca Hayward, wurde 2015
 Erste Solistin am Londoner Ballett
 und ist seit 2016 Principal Dancer

Bild: Pressebild Theater Dortmund
Die XXIV. Dortmunder Ballettgala findet am Samstag, 24. September 2016, um 19:30 Uhr und am Sonntag, 25. September 2016, um 18 Uhr im Opernhaus Dortmund statt. Es ist bereits beste Dortmunder Tradition, wenn Ballettdirektor Xin Peng Wang die Größen aus der Welt des Tanzes nach Dortmund einlädt. Diesmal sind mit dabei u.a. Solistinnen und Solisten des Royal Ballet London, des Mariinsky Theater St. Petersburg, des Staatsballetts Berlin sowie des Stuttgarter Balletts.

Es ist zu einer Dortmunder Tradition geworden, dass Ballettdirektor Xin Peng Wang die Tanzsaison mit einer Internationalen Ballettgala eröffnet.


Beeindruckende Premiere am Schauspiel: "Triumph der Freiheit #1"

Szene aus "Triumph der Freiheit #1" mit
Sebastian Kuschmann und dem
Dortmunder Sprechchor. Foto: Hupfeld
Als man ganz am Ende beim tosenden Schlussapplaus in die Gesichter der Akteure blickt, sieht man dort vor allem Anstrengung und totale Erschöpfung. Bei der Premiere von „Triumph der Freiheit #1“ am Freitagabend in der immer noch stickigen Megastore-Halle hatten die Angestellten des Dortmunder Schauspiels einmal mehr alles gegeben – und den Zuschauern in drei Stunden Spieldauer einen wunderbaren Theaterabend beschert.

Freitag, 16. September 2016

Mayersche öffnet nachts für Harry-Potter-Verkauf

Am 24. September erscheint der neue Band "Harry Potter und das verwunschene Kind" von J.K. Rowling in deutscher Sprache - und wer nicht bis Samstag morgen warten will, kann das Buch pünktlich zur Geisterstunde um Mitternacht (in der Nacht auf den 24. September) in der Mayerschen am Westenhellweg bekommen. „Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen" erklärt Andrea Weiß, Leiterin Einkauf und Verkauf der Mayerschen Buchhandlung. "Harry Potter übt bis zum heutigen Tag auf viele Leser eine große Faszination aus.

Nachtfrequenz: Nacht der Jugendkultur in Dortmund

Die nachtfrequenz - Nacht der Jugendkultur
 wächst von Jahr zu Jahr und bietet eine Bühne
 für die Talente und Fähigkeiten von Jugendlichen
 und für deren Anliegen und Botschaften.

Bild: Daniel Sadrowski
Die "nachtfrequenz16" feiert die Jugendkultur: In Parks, auf Straßen und Plätzen, in Theatern, Museen, Bibliotheken, Jugendzentren von 66 Städten und Gemeinden in NRW finden vom 24. auf den 25. September 135 Events mit mehr als 150 Einzelangeboten statt.

Im Mittelpunkt stehen die Jugendlichen mit ihren Talenten und Interessen; sie haben die Angebote wesentlich mitgeprägt. Sie probieren sich aus, performen, beziehen Position und laden zum Dialog ein.


Donnerstag, 15. September 2016

Schauspiel: "Kasimir und Karoline" hat Sonntag Premiere im Megastore

Szene aus "Kasimir und Karoline"
Foto: Hupfeld
"Kasimir und Karoline" von Ödön von Horvath hat am Sonntag (18.9.) 18 Uhr, Premiere im Schauspiel im Megastore in Hörde.

Für die Oktoberfest-Gesellschaft ist er neben Bier, Abnormitäten und Fahrgeschäften die zentrale Attraktion: Der „Hau den Lukas“ – nur diejenigen, die am härtesten zuschlagen, sind Gewinner. Wenigstens kurz.



Zauberhafter Start in die neue Spielzeit: 1. Philharmonisches Konzert „zauber_bilder“

GMD Gabriel Feltz. Foto: Magdalena Spinn
„Wir möchten uns gemeinsam mit Ihnen auf einen spannenden Weg begeben  wundersame Geschichten in Klängen erzählen“, so der Dortmunder Generalmusikdirektor Gabriel Feltz. Die Spielzeit unter dem Motto „zauber_märchen_welten“ beginnt mit dem 1. Philharmonischen Konzert
„zauber_bilder“ am 27. und 28.09.2016 im Konzerthaus Dortmund.

Was könnte besser passen zum Auftakt für „zauber_märchen_welten“ als das funkelnde sinfonische Scherzo „Der Zauberlehrling“ von Paul Dukas?


Mittwoch, 14. September 2016

Schauspiel: "Triumph der Freiheit #1" hat Freitag Premiere im Megastore

Szene aus "Triumph der Freiheit #1". Foto Hupfeld
Im Schauspiel hat die Produktion "Triumph der Freiheit #1" unter der Regie von Ed. Hauswirth am Freitag (16.9.) um 19.30 Uhr Premiere im Megastore in Hörde.

Schloss Versaille bei Paris, 1787. König Louis XVI hat die wichtigsten Adligen des Landes zusammengerufen. Denn die Staatskassen sind leer, viele Bürger hungern.


Jugendstil erhält Jugendkulturpreis NRW

Die glücklichen Gewinner des
Jugendkulturpreises NRW 2016 in der
Sparte Young Europe Award
Für das Kinder- und Jugendliteraturzentrum NRW, Jugendstil, mit Sitz im Schulte-Witten-Park in Dorstfeld ist der September gut angefangen: Die Einrichtung hat den Jugendkulturpreis NRW in der Sparte Young Europe Award bekommen. Und das bereits zum zweiten Mal - 2016 mit dem Comic-Projekt "Tuda und zurück", an dem viele Menschen und mehrere Kooperationspartner mitgearbeitet haben. Das Projekt wurde mit Sondermitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Comic ist im Klartext Verlag erschienen.

Dienstag, 13. September 2016

Schauspiel: Spielplanänderung wegen Umbauverlängerung

Borderline-Bühne im Megastore
Das Schauspiel kehrt nach der Sommerpause mit einem neuen Spielplan und Premieren bekannter und neuer Stücke zurück. Der Rückzug von der Ausweichspielstätte Megastore ins Schauspielhaus war für Dezember 2016 geplant. Seit Spielzeitbeginn ist allerdings bekannt, dass sich die Umbauarbeiten der Werkstätten und der Neubau des Magazins am Schauspielhaus verzögern werden und sich damit leider auch der Spielbetrieb im Schauspielhaus verschieben wird. Das Schauspiel Dortmund wird daher die gesamte Spielzeit 2016/17 im MEGASTORE (Felicitasstraße 2, Phoenix-West) spielen. 


Innovative Citizen Festival im Dortmunder U



Nach zwei erfolgreichen Jahren geht das "Innovative Citizen Festival" am Dortmunder U vom 15. bis 18. September 2016 in die dritte Runde und lädt zum Nachdenken, Ausprobieren und Mitmachen ein.



Montag, 12. September 2016

Nominierte für DEW21-Kunstpreis 2016 stehen fest

Leonie Herrmann
Gleich drei Künstlerinnen aus Dortmund gehören zu den 15 für den DEW21 Kunstpreis 2016 Nominierten, die aus rund 200 Bewerbungen ausgewählt wurden.

Leonie Herrmann, Donja Nasseri und Denise Ritter werden ihre Werke nicht nur im Rahmen der Kunstpreis-Ausstellung in der 6. Etage des Dortmunder U präsentieren, sie haben auch die Chance auf die Auszeichnung, die am 16. September vergeben wird.


KInder- und Jugendtheater: Vorverkauf für Weihnachtsmärchen ist gestartet

Der Vorverkauf für das diesjährige Weihnachtsmärchen „Der falsche Prinz“ im KJT Dortmund ist gestartet. Das Theaterstück nach dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauff stammt aus der Feder von KJT-Direktor Andreas Gruhn, der auch Regie führen wird. Premiere ist am 11. November. Anders als in den Vorjahren ist der Spielort allerdings nicht das Schauspielhaus, das wegen der Umbaumaßnahmen im Theater nicht zur Verfügung steht, sondern das Gebäude des KJT in der Sckellstraße. Statt knapp 500 Plätzen gibt es daher pro Vorstellung nur 200 Plätze, insgesamt können bei mehr Vorstellungen 7000 Plätze weniger angeboten werden.


Sonntag, 11. September 2016

In eigener Sache: Andreas Schröter erhält Förderpreis des Kunstvereins Lünen

Der Kunstverein Lünen hat den Ruhr Nachrichten-Redakteur, Inhaber des Schreiblust-Verlags und Betreiber des Dortmunder Kulturblogs, Andreas Schröter, am Sonntag in Dortmund-Derne mit seinem „Förderpreis 2016“ ausgezeichnet.

In der Festschrift heißt es dazu: „Der Förderpreis wird in unregelmäßigen Abständen an Personen für ihre Leistungen verliehen, die in besonderer Art und Weise das Thema „Kunst und Kultur“ in der Region transparent machten und somit der Öffentlichkeit nahe brachten.“

16. Dortmunder DEW21-Museumsnacht steigt am 17. September

Höhepunkt bei der Dortmunder
 DEW21-Museumsnacht ist ein
 atemberaubendes Musikfeuerwerk,
 das inspiriert ist von historischen Feuerwerksbildern. 

Bild: Ralf Rottmann
Die Dortmunder DEW21-Museumsnacht geht am Samstag (17.9.) in ihre 16. Runde. 50 Kulturorte locken mit rund 550 Einzelveranstaltungen bei Dortmunds beliebtester Kulturveranstaltung.

Unter dem Motto "KulturAktiv!" bietet die DEW21-Museumsnacht Kultur in all ihren Facetten. Im Fokus der Nacht steht die kulturelle Vielfalt, die auch die Ruhrgebietsmetropole Dortmund prägt.


Samstag, 10. September 2016

Nordstadt-Theater im Roxy-Kino: "Jerks - die Kassierer" hatte Premiere


Schon seit einigen Jahren bilden der 2012 gegründete Verein Nordstadt-Theater und das Roxy-Kino eine Allianz. Das passt, denn die Theatermacher haben sich darauf spezialisiert, Kultfilme auf die Bühne zu bringen. „Pulp Fiction“, „Bang Boom Bang“ und „Life of Brian“ sind Beispiele dafür. Und manchmal, so Kinobetreiber Holga Rosen, wollten das so viele Menschen sehen, dass das Roxy mit seinen 250 Plätzen schier zu klein war, um alle einzulassen.

Revierkunst im ehemaligen Museum am Ostwall stößt auf großes Interesse

Zur Eröffnung animiert Organisatorin
Sonja Henseler die Besucher im Lichthof
zum Mitklatschen. Foto: Schröter
Freitagabend, kurz nach 18 Uhr: Die Ausstellung Revierkunst im ehemaligen Museum am Ostwall hat soeben eröffnet, und gleich hunderte von Kunstinteressierten stöbern durch die Räume am Ostwall. Das Konzept, 75 Künstler aus dem Ruhrpott in einer Ausstellung zu zeigen, zieht ganz offenbar – und das, obwohl es an diesem herrlich sommerlichen Wochenendbeginn sicherlich auch andere Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung gegeben hätte.


Freitag, 9. September 2016

Kinder- und Jugendtheater: "Infinity" bietet viel Stoff zum Diskutieren

Szene aus "Infinity". Foto Hupfeld
Endlich geht‘s nach der Sommerpause wieder los, denken in diesen Tagen viele Theaterfans – zum Beispiel mit der Premiere von „Infinity“ am Donnerstag im Kinder- und Jugendtheater an der Sckellstraße. Das Drei-Schauspieler-Stück, das das KJT Kindern ab 12 Jahren empfiehlt, ist eine Auftragsarbeit für den 1955 geborenen englischen Autor Charles Way sowie eine Koproduktion mit dem Consol Theater Gelsenkirchen und dem Theatr Iolo in Wales.

Helen (Jennifer Ewert) fliegt im Jahre 2033 zum Mars, während ihre Zwillingsschwester Sarah (Johanna Weißert) und deren Tochter Eloise (Emilia Haag) auf dem heimischen Bauernhof bleiben. Via Skype oder einem ähnlichen Kommunikationssystem haben die beiden weiterhin Kontakt zu Helen. Während Sarah der Reise von Beginn an kritisch gegenübersteht, sind Eloise und Hellen Feuer und Flamme. Das ändert sich, als Komplikationen auftreten ...


Rasant

Die drei Schauspielerinnen bringen ihren Stoff unter der Regie von Andrea Kramer in nur gut einer Stunde sehr rasant über die Bühne. Die besteht im Wesentlichen aus mehreren großen Gummibällen. Mal lässt Eloise die Bälle vor Wut wild hüpfen, mal malt Sarah eine Kuh verkehrt herum auf einen der Bälle, um damit darzustellen, dass das Tier gestorben ist. Witzig!

Sogar ein alter Trecker hängt vom Bühnenhimmel. Er bildet einen schönen Kontrast zur modernen Raumfahrt im Jahre 2033, womit bereits ein Teil des Themas angerissen wäre: Einfaches (Land-)Leben mit viel menschlicher Nähe kontra Ausschöpfung des technisch Machbaren mit großem Risiko für Leib und Leben.

Viel Diskussionsstoff

Das birgt sicherlich eine Menge Diskussionsstoff für Schüler im Philosophie-Unterricht. Aktuelle Fragen schließen sich an wie „Müssen wir nicht alles tun, um uns neue Lebensräume zu erschließen, wenn die Ressourcen auf der Erde begrenzt sind?“ Aber zu welchem Preis? Oder auch: Können Skype-Kontakte wirklich echte Treffen, bei denen man sich umarmen kann, ersetzen? Und – sehr schön dargestellt: Kann Spinatersatz aus der Tube ein Stückchen Erdbeertorte mit Sahne frisch vom Bauernhof ersetzen? Auch die üblichen Mütter-Töchter-Konflikte, die Sarah mit der zwölfjährigen Eloise hat, sind ein Nebenthema.

Langer Applaus

Am Ende gab‘s den verdienten langen Applaus für eine gelungene Premiere.

Insgesamt ein Stück, an dem Schüler der sechsten bis achten Klassen sicherlich ihre Freude haben werden – und über das sie anschließend noch lange nachdenken und diskutieren können.

Andreas Schröter

Konzerthaus: Ewert and the Two Dragons beschließen Pop-Abo-Reihe

Ewert and the Two Dragons
Das Konzerthaus, das an diesem Samstag (10.9.), 20 Uhr, seine Spielzeit mit dem Bayrischen Staatsorchester und Tschaikowskys 5. Sinfonie startet, gibt die Konzerttermine fürs Pop-Abo bekannt:
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Tindersticks
Sonntag, 13.11.2016 · 20.00 (SONDERKONZERT)

Seit zwei Dekaden sind sich die Tindersticks um Sänger und Mastermind Stuart Staples musikalisch treu. Als „Tragik-Pop“ könnte man ihr Genre vielleicht bezeichnen; dichte und komplizierte Lieder mit anspruchsvollen Texten, umgeben von einer fast düsteren Atmosphäre, die von sehnsüchtig schwelgenden Streichern getragen wird.

Einzelpreise in €
39,00 | 35,00 | 30,00 | 24,00 | 24,00
Nicht im Abo enthalten!
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Radical Face
Freitag, 18.11.2016 · 20.00


Den Song „Welcome Home“ kennt jeder, seit ein namhafter Kamerahersteller damit warb. Doch Ben Cooper alias Radical Face ruht sich nicht auf seinem Erfolg aus, sondern ist künstlerisch äußerst umtriebig: Er malt Bilder, fertigt Grafiken und Illustrationen an und kreiert als Songwriter weiter Soundtracks aus perlenden Gitarren, geschichteten Streichern und synkopierten Rhythmen.

Einheitspreis in € 25,00
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Lambchop
Freitag, 17.02.2017· 20.00


Lambchop um Mastermind Kurt Wagner sind ein Phänomen. Ihre fragilen und doch kraftvollen Songs handeln ebenso von alltäglichen Kleinigkeiten in einem schwierigen Viertel von Nashville, Tennessee, wie von den großen Fragen des Lebens. Eine Hommage der Country-Musik an modernen R&B, Soul und Hip-Hop.

Einzelpreise in €
34,00 | 30,00 | 26,00 | 21,00 | 21,00
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Charlie Cunningham
Samstag, 25.03.2017 · 20.00


Singer-Songwriter gibt es wie Sand am Meer – aber in der Kritikerszene wird Charlie Cunningham längst als eines der größten neuen Talente aus Großbritannien gehandelt. Nur mit den virtuosen Klängen seiner Akustikgitarre und seiner warmen Stimme erschafft Cunningham minimalistische und doch magische Songs.

Einheitspreis in € 29,00
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Ewert and the Two Dragons
Samstag, 17.06.2017 · 20.00


„Ewert Ja Draakonid“ heißt die estnische Band in ihrer Muttersprache – längst ist sie aber europaweit erfolgreich und unter dem englischen Namen bekannt. Aus drei wurden vier Musiker, die von ihrer Heimat Estland aufbrachen, um sich mit intelligenten und lebhaften Pop-Songs nicht nur ein Publikum, sondern auch eine Reihe Awards einzuspielen.

Einheitspreis in € 25,00


Donnerstag, 8. September 2016

Im Roxy-Kino: Nordstadt-Theater spielt "Jerks - die Kassierer"

Das Nordstadt-Theater spielt seine Produktion „Jerks – die Kassierer“ im Roxy-Kino an der Münsterstraße 95. Premiere ist am Freitag (9.9.) um 21.30 Uhr.

Das Stück:
Dortmund, irgendwann in den 90er Jahren. Dante Hicks kriegt nicht viel gebacken im Leben: Er jobbt anner Bude, tagaus tagein derselbe Trott. Dante lässt sich von seiner muttihaften Freundin Veronika pampern und ist genervt von allen Kunden – ganz besonders von Milchmädchen, Kaugummivertretern, Schulsozialarbeitern und den Dealern vorm Laden. Täglich schaut sein arbeitsscheuer Kumpel Dennis von nebenan rein und säuft die Cola-Vorräte leer. Soweit, so normal. Bis plötzlich Dantes heiße Ex Katrin auftaucht – und dann auch noch ein toter Oppa auf dem Mitarbeiterklo liegt...

Achtung: Diese Komödie kann Spuren von Ruhrpott-Humor, Star-Trek-Insidern und Nekrophilie enthalten! Wen das nicht abschreckt, der soll gern vorbeischauen: am 9., 10., 11. und 23., 24. und 25.9.2016, jeweils ab 21:30 Uhr im Roxy Kino, Münsterstraße 95. Der Eintritt ist frei, Spende erbeten.

Die Gruppe:
Das Nordstadt Theater gründete sich 2010 als freies Theater für talentierte Laien. Die meisten  leben in der Dortmunder Nordstadt. Die Stammbesetzung lernte sich in der AStA-Theatergruppe der TU Dortmund kennen. Hier entwickelten sie die Idee, moderne Kult-Filme und -Serien on Stage umzusetzen. Dazu zählten unter anderem „Pulp Fiction“, „Life of Brian“ und „Bang Boom Bang“. Seit 2012 sind die Mitglieder ein Verein und Mitglied der Kulturmeile Nordstadt.

Phoenix-See: Skulpturenpfad am Kaiserberg eröffnet

Künstler Jan Bormann und
Oberbürgermeister Ullrich Sierau
 'spielen' mit dem Roller-Ball

Bild: Dortmund-Agentur / Thomas Kampmann
Am so genannten Kaiserberg am Nordufer des PHOENIX Sees, auch bekannt als Landschaftsbauwerk, ist am Sonntag, 4. September, der Skulpturenpfad feierlich eröffnet worden.

Jan Bormann, Walter Hellenthal und Bernd Moenikes haben die Kunstwerke gestaltet. Gestiftet wurden sie vom Verein "Schlanke Mathilde Hörde e.V.".

"Roller-Ball" heißt die Steinskulptur des Künstlers Jan Bormann (Jahrgang 1939) aus Castrop-Rauxel: Eine Kugel aus Rotlava, die ihre Wirkung vor dem grünen Hang entfaltet. Es ist nicht die erste Arbeit des Bildhauers am PHOENIX See: Bormann ist dort bereits mit seiner "Flüsterbrücke" vertreten. Sein "Roller-Ball" spielt mit den Farbkontrasten und überzeugte die Jury durch seine Fernwirkung und den Gegensatz zwischen Stillstand und Bewegung, der sich in der Skulptur ausdrückt.

Walter Hellenthal kombiniert in seiner Plastik, der er keinen Titel gegeben hat, Naturstein (Anröchter Dolomit) und farbigen Corten-Stahl. Der Künstler, 1946 in Dortmund geboren, lebt und arbeitet in Herdecke.

Von Bernd Moenikes (Jahrgang 1955) kommen "Friendly Heads" an den See – fünf bewegliche Köpfe aus Edelstahl. Der Dortmunder Künstler ist bekannt für seine Holz-, Bronze- und Steinfiguren im öffentlichen Raum, u.a. im Rombergpark. Sie stehen für das spielerische und interaktive Element in der Kunst.

Die Idee zu einem Skulpturenpfad am PHOENIX See hatte vor zwei Jahren Monika Pfeiffer, selbst Künstlerin und Vorsitzende des Stiftungsrats der Kulturstiftung Schlanke Mathilde. An der Ausschreibung für den Skulpturenpfad waren ausschließlich Künstlerinnen und Künstler aus den vier in Dortmund aktiven Künstlerverbänden beteiligt. Zur Jury gehörten u.a. Wolfgang E. Weick (ehemaliger Leitender Direktor der Städtischen Museen), Rosemarie E. Pahlke (Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum) und Architekt Richard Schmalöer. Die Kulturstiftung nahm für den Skulpturenpfad rund 50.000 Euro in die Hand.

Ursprünglich sollten die Skulpturen auf dem Plateau des Kaiserberges aufgestellt werden. Das scheiterte u.a. an der Traglast des Untergrundes und der Tatsache, dass der Zugang zu den Kunstwerken nicht behindertengerecht gewesen wäre. Jetzt ist der Skulpturenpfad für alle See-Besucher erreichbar. Zudem bilden die drei Objekte eine Sichtachse.

Die Begrüßung der zahlreichen "Premierengäste" nahm am Sonntag Diethart Döring (stellv. Vorsitzender des Vereins Schlanke Mathilde Hörde) vor. Danach sprachen Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Hördes stellv. Bezirksbürgermeister Klaus Tillmann. Eine Einführung in die Werke gab anschließend Wolfgang E. Weick, ehemaliger leitender Direktor der Städtischen Museen.

Mittwoch, 7. September 2016

Motivjagd durchs Unionviertel: Erster Fotomarathon NRW „KameraKinder Fotorun“ auch in Dortmund


Am 1. Oktober startet der 1. Kinder- und Jugendfotomarathon NRW. Mit dabei ist auch die UZWEI_Kulturelle Bildung: Vom Dortmunder U aus starten Kinder und Jugendliche zwischen 6 bis 16 Jahren, allein oder in Gruppen. Sie haben sechs Stunden Zeit, um zehn vorgegebene Aufgaben fotografisch mit einer Digitalkamera umzusetzen. Die Ergebnisse werden beim Jugendfotofest am 5. November in Düsseldorf ausgestellt und die Gewinner ausgezeichnet. Kostenlose Anmeldungen sind noch bis 15. September möglich (www.KameraKinderfotorun.de).

Die Zahl der Startplätze für den Fotomarathon ist begrenzt: Nur 30 junge Fotografinnen und Fotografen können pro Stadt starten. Außer Dortmund mit dabei sind z.B. Aachen, Düsseldorf, Köln und Wuppertal. Für diejenigen, die nicht in der Nähe wohnen, gibt es 60 Plätze beim Webmarathon.

Am Fotorun-Tag starten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 10 Uhr. Sie bekommen ein Thema und haben sechs Stunden Zeit, um zehn vorgegebene Aufgaben der Reihe nach fotografisch und kreativ umzusetzen. Um 16 Uhr werden alle Bilderserien von den Speicherkarten gesammelt. Sie werden beim Jugendfotofest am 5. November 2016 in Düsseldorf ausgestellt; die Gewinner werden gekürt.

Fotografieren ist alltäglich für Kinder und Jugendliche, vor allem dank Instagram, Facebook und anderer Social-Media-Dienste. „KameraKinder“, das vom NRW-Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport geförderte fotopädagogische Projekt, unterstützt gemeinsam mit vielen Partner vor Ort Kinder und Jugendliche dabei, die Fotografie zum kritisch- kreativen Selbstausdruck zu nutzen. Die jungen Fotografen machen ihre Lebensgefühle und Interessen sichtbar, lernen genau hinzusehen und intuitiv oder auch gezielt ihrer Sicht auf die Welt Ausdruck zu verleihen.

Anmelden können sich Kinder und Jugendliche ab sofort bis 15. September unter www.KameraKinderfotorun.de oder per Mail: U2@Dortmund.de oder info@kamerakinder.de.

Der Dortmunder Fotomarathon wird gemeinsam veranstaltet vom NRW-Netzwerk Kamerakinder, UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U und der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V.

Begleit-Angebot: Offene Foto-Workshops ab sofort auf der UZWEI

Wer sich gern intensiver mit Fotografie beschäftigen möchten, kann an kostenlosen Workshops auf der UZWEI im Dortmunder U teilnehmen. Technik und Studioausstattung stehen frei zur Verfügung:

Für Kinder + Jugendliche öffnet an jedem ersten Sonntag im Monat von 11-18 Uhr das Fotostudio. Hier kann man in einem aufgebauten Studio experimentieren. Nächste Termine: 2. Oktober, 6. November.

Für Jugendliche (14 bis 18 Jahre) gibt es jeden Mittwoch von 16-18 Uhr die „Fotosterne“: Unter Leitung der Fotografin Etta Gerdes probieren sie verschiedene Techniken, Studio- und Location-Fotografie, experimentieren mit Bildaufbau und eigenen Ideen. Schritt für Schritt entsteht ein gemeinsamer Fotoblog: www.u2-fotosterne.de

Infos und Anmeldung für beide Angebote: u2@dortmund.de,
Tel: (0231) 50-23843, www.aufderuzwei.de

Emscherkunst und Dortmunder Kunstverein: Künstlerin Nevin Aladağ kommt

Aussicht vom Turm des Drosselbauwerks
auf Nevin Aladağs Arbeit „Wellenbrecher“
am Hochwasserrückhaltebecken Dortmund-Mengede/
Castrop-Rauxel-Ickern (Foto: Roman Mensing)
Die in Berlin lebende Künstlerin Nevin Aladağ kommt gleich zu zwei Veranstaltungen nach Dortmund. Am Freitagabend, 9. September 2016, spricht sie im Dortmunder Kunstverein mit deren Leiterin Oriane Durand und Publikum über ihre Arbeit. Am Samstag, 10. September, ist die gelernte Bildhauerin dann zum Künstler-vor-Ort-Gespräch: Ihre skulpturale Intervention „Wellenbrecher“ aus 60 Tetrapoden ist Teil der Emscherkunst 2016 und findet sich im Ausstellungsareal Hochwasserrückhaltebecken an der Stadtgrenze Dortmund/Castrop-Rauxel. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Das künstlerische Schaffen von Nevin Aladaǧ lässt sich nicht auf ein Medium reduzieren. Die gelernte Bildhauerin findet ihren Ausdruck u.a. im Video, der Performance und der Installation. Der öffentliche Raum ist Ort für zahlreiche Interventionen der Künstlerin: Im Rahmen der Emscherkunst zeichnet Aladaǧ am Hochwasserrückhaltebecken Dortmund/Castrop-Rauxel die Spuren der um 1960 vermeintlich auf dem Berg Ararat entdeckten Arche Noah nach. Nicht immer sind die Eingriffe, die die Künstlerin vornimmt, so monumental. Beim Glockenspiel am Wolfsburger Rathaus lässt Aladaǧ in diesem Sommer Hits wie „Smoke on the Water“ erklingen. Der medialen Diversität steht das Interesse an wiederkehrenden Fragen nach Herkunft und Identität entgegen.

Im Gespräch mit der Leiterin des Dortmunder Kunstvereins, Oriane Durand, gibt Aladaǧ am kommenden Freitagabend, 9. September 2016, ab 19 Uhr Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen und spricht über ihre Arbeit für die Emscherkunst 2016: Ort: Dortmunder Kunstverein, Park der Partnerstädte, 44137 Dortmund. Ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Künstler-vor-Ort heißt die Reihe der Emscherkunst 2016, bei der die Kunstschaffenden direkt an ihrem Werk ins Gespräch mit dem Publikum gehen: Am Samstag, 10. September 2016, ist das um 14 Uhr möglich: Nevin Aladağ diskutiert mit Besuchern direkt am „Wellenbrecher“ über ihre Arbeit. Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt, bitte an entsprechende Kleidung denken. Ort: Hochwasserrückhaltebecken Dortmund-Mengede/Castrop-Rauxel-Ickern. Anfahrt: Die Anreise mit dem Fahrrad an das Hochwasserrückhaltebecken wird empfohlen. ÖPNV: Ab Dortmund Mengede Bf mit dem Bus 482 (Richtung Castrop Schwerin Seniorenheim). Aussteigen an Haltestelle: Stadtgrenze CAS/DO. Von hier aus ca. 10 Minuten zum Hochwasserrückhaltebecken laufen. Anreise PKW: Ein ausgeschilderter Parkplatz befindet sich 300 Meter südlich der Strünkeder Straße 248, 44359 Dortmund. Ein kleiner Weg von der Strünkeder Straße führt zum Parkplatz (Ausschilderung beachten). Vom Parkplatz aus sind es ca. 15 Minuten zu Fuß zu den Kunstwerken.

Hintergrund zu „Wellenbrecher“:

Nevin Aladağ zeichnet mit ihrer raumgreifenden Installation "Wellenbrecher" den metaphorischen Abdruck der Arche Noah im Gelände des Hochwasserrückhaltebeckens nach. Dabei orientiert sie sich an dem vermeintlichen Abdruck der Arche, welcher Anfang der 1960er Jahre bei der Überfliegung des Berges Ararat in der östlichen Türkei entdeckt wurde. Die großformatigen Betonblocksteine finden üblicherweise im Küstenschutz oder bei der Sicherung von Ufern ihren Einsatz. Damit bezieht sich Aladağ konkret auf den Ort und seine Schutzfunktion – so bieten die Becken im Falle eines Starkregenereignisses den unterhalb liegenden Städten wie Castrop-Rauxel Schutz vor Überschwemmung. Zugleich verweisen die „Wellenbrecher“ auf die alttestamentarische Arche Noah – Sinnbild der Hoffnung auf einen Neubeginn nach der Katastrophe.

Der beste Blick auf „Wellenbrecher“ bietet sich den Besuchern vom Turm des Drosselbauwerkes am Hochwasserrückhaltebecken. Dieser macht eine eindrucksvolle Aussicht auf diesen neuentstandenen Landschaftsraum und „Wellenbrecher“ möglich. Außerdem ist die großformatige Arbeit entlang der geöffneten Betriebswege der Emschergenossenschaft auch begehbar (zwischen 10 und 18 Uhr, montags geschlossen).

Dienstag, 6. September 2016

Oper: Operettengala "Bei einem Tee a deux" vor der Premiere

Hannes Brock. Foto: Theater Dortmund
Zum dritten Mal bitten das Ensemble und der Chor der Oper Dortmund sowie die Dortmunder Philharmoniker zu einer Operettengala ins Opernhaus. Die Premiere von BEI EINEM TEE A DEUX findet am Sonntag, 18. September 2016, um 18 Uhr statt. Die Moderation übernimmt Dortmunds Ensemble-Doyen Kammersänger Hannes Brock.

„Bei einem Tee à deux“ heißt es in Franz Lehárs Operette LAND DES LÄCHELNS: Das dient als Motto für die festlichen Operettengala im Opernhaus Dortmund. Die vielfältige und bunte Welt der Operette hat sich in den Dortmunder Spielplänen der letzten Jahre gespiegelt, in dem sich von Klassikern wie DIE FLEDERMAUS bis zur Jazz-Operette DIE BLUME VON HAWAII die verschiedensten Ausprägungen des beliebten Genres wiederfinden – doch die Operette ist unerschöpflich, und viele ihrer Schätze sind viel zu selten zu hören. Wieder einmal gehen die Dortmunder Musiker auf Entdeckungsreise und zaubern neben bekannten Hits auch kostbare Raritäten auf die Bühne. Das Programm ist wieder bunt gemischt und reicht von Carl Millöcker über Paul Abraham, Emmerich Kálmán und Franz Lehár bis hin zu Leonard Bernstein ins klassische Musical.

Kammersänger Hannes Brock wird singend und moderierend durch den Abend führen. Die musikalische Leitung liegt bei Kapellmeister Philipp Armbruster wieder in bewährten Händen. Neben dem Chor des Theaters Dortmund und den Dortmunder Philharmonikern wirken viele Solisten des Opernensembles mit: die Sopranistinnen Emily Newton, Ashley Thouret und Tamara Weimerich, die Mezzosopranistin Almerija Delic, die Tenöre Lucian Krasznec, Fritz Steinbacher und Joshua Whitener sowie der Bass Luke Stoker.

Weitere Termine sind am 1. und 10. Oktober 2016, jeweils um 19.30 Uhr. Karten sind an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder unter www.theaterdo.de erhältlich.