Mittwoch, 31. August 2016

Oper eröffnet Spielzeit mit "Faust" von Charles Gounod

Charles Gounod
Mit Charles Gounods erfolgreichster Oper FAUST eröffnet die Oper Dortmund die Spielzeit 2016/2017. Die Oper, die lange Zeit unter dem Titel MARGARETHE aufgeführt wurde, hat am Samstag, 17. September 2016, um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus Premiere. Mit dem Co-Direktor der Royal Opera Covent Garden London, John Fulljames, konnte einer der internationalen Regiestars für die Oper Dortmund gewonnen werden. Die Partie der Marguerite wird von Publikumsliebling Eleonore Marguerre übernommen. Lucian Krasznec wird die Rolle des Faust singen. Karlheinz Lehner, Morgan Moody sowie Luke Stoker werden alternierend als Mephistopheles zu sehen sein.

Doktor Faust ist in der Krise. Er glaubt, mit seiner Gelehrten-Existenz sein Leben vergeudet zu haben. Wenn er noch mal jung sein, noch mal von vorne anfangen könnte! Vielleicht kann der Teufel helfen? Mephisto wird herbeigerufen und weiß Rat. Nur eine kleine, blutige Unterschrift unter den Vertrag mit dem Gesandten der Hölle, und Faust ist wieder ein junger Mann und will Sex. Objekt seiner erotischen Begierde ist Marguerite, ein unschuldiges und wenig lebenserfahrenes junges Mädchen, die Fausts Charme und Geschenken wenig entgegenzusetzen hat. Ihre Beschützer sind Siébel, der sie liebt, und Valentin, ihr Bruder, doch beide können gegen die diabolische Macht Mephistos nichts ausrichten. Die schwangere Marguerite fühlt sich von Gott verlassen und versinkt in Verzweiflung, während sich ihr Liebhaber längst anderen Vergnügungen zugewandt hat. Obwohl Marguerite schließlich als Kindsmörderin im Gefängnis sitzt, bleibt ihr das himmlische Erbarmen nicht verwehrt. Faust hingegen ist für alle Ewigkeit an Mephisto gekettet.

In zwei der wichtigsten Opernhäuser der Welt war Gounods Faust ein Kassenschlager: An der Pariser Opéra und der New Yorker Met erlebte die Oper nicht endende Aufführungsserien und ist noch heute ein Pfeiler des Repertoires. Auch die übrige Opernwelt war von Gounods Stück hingerissen, mit nur einer Ausnahme, dem Mutterland des Faust-Stoffs, Deutschland. Gounods Faust, eine der vollkommensten Schöpfungen der französischen Oper im 19. Jahrhundert, durfte in Deutschland lange Zeit nur „Margarethe“ heißen, um nicht mit dem Werk des Nationaldichters Goethe verwechselt zu werden. Zwar sind viele Motive der Oper auf Goethes Tragödie zurückzuführen, doch ist die Geschichte vom deutschen Gelehrten für Gounod und seine Librettisten vor allem ein idealer Rahmen, um eine ergreifende Handlung von Liebe, Hingabe, Rücksichtslosigkeit und Egoismus auf die Bühne zu bringen. Die Oper nähert sich dem, was der Faust-Stoff ursprünglich war: ein Volksbuch, in dem sich wilde Gesellen um schöne Frauen streiten.

Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de

Porzellan-Affe ist Objekt des Monats September im MKK

Porzellanskulptur des Jugendstilkünstlers
Jens Dahl-Jensen. Foto: MKK
Ein Affe betrachtet versonnen eine Schildkröte – das Objekt des Monats September im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) wirft einige Fragen auf. Was hat es auf sich mit der Zusammenstellung der beiden konträren Figuren? Ab Donnerstag, 1. September können Besucherinnen und Besucher die nach einem Entwurf des Jugendstilkünstlers Jens Dahl-Jensen gestaltete Porzellanskulptur eintrittsfrei im Foyer des MKK bewundern und sich selbst ein Bild machen. Die Figur kam bereits 1979 in den Besitz des Museums, wurde bisher allerdings nicht präsentiert. Für interessierte Besucher liegen detaillierte Informationen und Deutungsangebote zum Mitnehmen bereit.

Zu Beginn jedes Monats werden Schätze aus den Depots des Museums als Objekt des Monats präsentiert und den Besuchern vorgestellt. Wer Interesse an Objekten einer Kunstepoche oder zu einem bestimmten Thema hat, kann sich mit seinen Ideen und Wünsche melden unter mkk@stadtdo.de oder telefonisch unter (0231) 50-25514 (Cathleen Tasler).

Dienstag, 30. August 2016

RuhrHOCHdeutsch im Spiegelzelt: Tobias Mann, Christoph Sieber und Lisa Feller kommen

Lisa Feller
Hier kommt das Programm von RuhrHOCHdeutsch im Spiegelzelt vom 31. August bis 4. September:
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Mit. 31. 08 + Do. 01.09 24 €
Lioba Albus & Bruno „Günna“ Knust
„Platzhirsch aus dem Pott trifft Hirschkuh aus dem Sauerland
Wenn die beiden Urgesteine der Dortmunder Kabarettwelt sich Pointen, Wahrheiten und Überraschungen um die Ohren hauen, bleibt kein Auge trocken...Wenn das Ruhrgebiet auf das Sauerland knallt, dann ist das ein Urknall der kabarettistischen Art! Am Anfang war das Wort - und dann kam gleich die Frau und der Spaß war vorbei.

Fr. 02.09 24 €
Tobias Mann „Jubiläumsprogramm – Das Beste aus 10 Jahren“

Mann wird 10! Zumindest der Mann auf der Bühne. Und das muss natürlich gefeiert werden! Das Beste aus 10 Jahren Tobias Mann – das heißt die Sahnehäubchen, die Kirschenauf der Torte, die Crème de la Crème aus einem Jahrzehnt exquisiter
komödiantischer Feinkost vereint zu einem erlesenen Gaumenschmaus Gefeiert wird das Jubiläum mit einer Best Of-Bühnenshow aus Tobys vier Programmen „Man(n) sieht sich!“, „Man(n)tra – der Sinn des Lebens in zwei Stunden", „Durch den Wind. Und wieder zurück." und „Verrückt in die Zukunft“. Die Inhalte sind immer noch aktuell, immer noch brisant und vor allem immer noch witzig. Frisch aufpoliert und selbstverständlich mit neuen Nummern zum aktuellen Tagesgeschehen garniert, erwartet das Publikum eine Show mit dem Besten von früher, heute und morgen. Happy Birthday, (Bühnen-)Toby!

Sa. 03.09. 24 €
Christoph Sieber Premiere "Hoffnungslos optimistisch"

„Christoph Sieber ist die Stimme des jungen Kabaretts.“ So die Jury des Deutschen Kleinkunstpreises bei der Verleihung im Februar 2015. Der gebürtige Schwabe präsentiert mit „Hoffnungslos optimistisch“ sein fünftes Soloprogramm und führt vor, wie Kabarett heute begeistern kann.
Mit großer Leidenschaft und einer gehörigen Portion Empörung spielt hier einer gegen die bestehenden Zustände an. Sieber singt, tanzt, flüstert und brüllt an gegen Verschwendung, Trägheit und schreckt auch nicht davor zurück, den Zuschauer in die Verantwortung zu nehmen.
„Der Galgenhumorist Christoph Sieber folgt in seinen Programmen den Spuren großer Kabarettisten wie Dieter Hildebrandt und Georg Schramm.“
(Frankfurter Rundschau)

So. 4.9 24 €
Lisa Feller „Guter Sex ist teuer“ ist

Das Leben ist Plan B. Lisa Feller weiß, wovon sie spricht. Nach der Trennung von Mann und Haus stellt die berufstätige und allein erziehende Mutter von zwei Kindern ernüchternd fest: ich habe ein Recht auf Zärtlichkeit, die über Brei an die Hose schmieren und feucht schlabberige Kakaoküsse hinausgeht. Aber wann? Und wo? Und vor allem: mit wem? Theoretisch gesehen kann sich Mutti in der Praxis ab 20.30 Uhr voller Elan mit einem feurigen Liebhaber auf dem Wohnzimmerteppich über Playmobil-Figuren und Lego Duplosteine rollen. Praktisch gesehen bleibt das Theorie. Da ist guter Rat teuer. Lisa Feller spricht in ihrem neuen Programm „Guter Sex ist teuer“ schonungslos und authentisch über ein Thema, dass die Republik kontrovers bewegt. Und sie beweist mit viel Humor und Würde: Es gibt noch genug Alternativen zwischen Herdprämie und ‚50 Shades of Grey’.

TKO Theater Köln mit "Schwarzbrot" zu Gast im Theater im Depot

Abgeschoben – 20 Jahre lebte Sie in Deutschland, hier unter uns. Und plötzlich fliegt sie raus. Irgendwo hin. Gezerrt. Getreten. Verfrachtet. Ohne Vorbereitung. Willenlos. Wie ein Stück Vieh. Der Boden unter Ihren Füßen reißt weg. Die Luft zum Atmen bleibt aus. So passiert es Vera. Und Trajo. Doch er hat nicht dasselbe Schicksal. Seines ist schlimmer. Als Roma hat er sich so extrem angepasst, dass er sich selbst verlor. Zwischen Gewinn und Verlust. Zwischen Roma und Nicht Roma. In dieser Situation treffen sie sich. Unerwartet. Beide fremd in unserer Gesellschaft. Sie finden und verlieren sich. Sofort. Schonungslos. Tragisch.

Vorstellung: SA, 03.09.2016 um 20 Uhr
Regie, Dramaturgie, Raum Konzept: Nada Kokotovic
Schauspiel: Nedjo Osman, Anita Schmidt, Anne Simmerin
Förderer und Veranstalter: Theater im Depot und AWO
Eintritt: frei

Trailer Schwarzbrot

Montag, 29. August 2016

Revierkunst macht Station im ehemaligen Museum am Ostwall

Einmal im Jahr präsentiert die Revierkunst ausgewählte Arbeiten von ca. 80Künstlern aus dem  Ruhrgebiet und Gastkünstlern. Die Revierkunst findet an wechselnden Standorten im Ruhrgebiet statt. Alle Städte mit historischer Industriekultur können sich bewerben.

Standort für die Revierkunst 2016 ist die Stadt Dortmund. Im alten Museums am Ostwall 7 treffen Künstler, Sammler, Galeristen und kunstinteressiertes Publikum aufeinander. Dieses Jahr vom 9. bis 11. September.

Das 1949 gebaute Museum ist mit seiner klaren Architektur die ideale Kulisse für die Revierkunst. Das Museum war bis 2013 überregional bekannt für seine Ausstellungen im Bereich Expressionismus und der klassischen Moderne bis zur aktuellen Gegenwart. Nach dem Umzug des Museums in das Dortmunder U stand das Gebäude leer. In Zukunft wird das Baukunst-Archiv NRW in das alte Museum einziehen. Die Ausstellung findet im gesamten Museum (Erdgeschoss und Obergeschoss) statt. Die Gesamtausstellungsfläche beträgt ca. 2200 qm und bietet großzügigen Raum für jeden Künstler. Es werden keine Stellwände eingesetzt, mit über 30 Räumen sind genügend Wände im Museum vorhanden.

Die Revierkunst ist eine Kunstplattform mit dem Ziel, viele Kunstszenen aus dem Ruhrgebiet unter einem Dach zu vereinen - sich kennenzulernen und ein breites Publikum zu erreichen. Für viele Künstler hat sich die Teilnahme an der Revierkunst schon als Sprungbrett erwiesen.

Die Revierkunst nimmt auch eine begrenzte Anzahl von Gastkünstlern auf, die nicht im Ruhrgebiet wohnen. Durch dieses Konzept soll eine zusätzliche Vernetzung der Künstler entstehen. Unterstützend ist geplant die Revierkunst in einigen Jahren auch außerhalb ihrer Grenzen zu präsentieren!

Alle teilnehmenden Künstler bewerben sich für den Revierkunstpreis! Der Revierkunstpreis ist mit einem Preisgeld dotiert. Die Revierkunst wird dieses Jahr zum zweiten Mal von der Stadt Dortmund und Bauwerk-Architekten aus Dortmund unterstützt.


Ausstellungseröffnung: Freitag, 9.9.2016, 18.00 – 21.00 Uhr
Besuchertag 2: Samstag, 10.9.2016, 10.00 - 20.00 Uhr
Besuchertag 3: Sonntag, 11.9.2016, 10.00 - 18.00 Uhr

Verleihung des Revierkunstpreises: Sonntag, 11.9.2016, 17.00 Uhr. Der Revierkunstpreis wird vom Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ulrich Sierau übergeben.

Der Revierkunstpreis ist ein Publikumspreis.Sie können bei Ihrem Besuch den Preisträger mitwählen.

EINTRITT FREI!

Alle Infos unter
www.revierkunst.com

"Blasphemie eines Irren": Carsten Bülow im Theater im Depot

Carsten Bülow
"Blasphemie eines Irren" nach einer Erzählung von Franz Werfel heißt das Programm des Dortmunder Schauspielers und Rezitators Carsten Blow, das er am Donnerstag (1.9.), 20 Uhr im Theater im Depot an der Immermannstraße zeigt.

Ein Mann empfängt Besucher in bescheidenem Rahmen; sie nennen ihn den „Irren", doch er möchte lieber, in aller Zurückhaltung, „Herr Gott" genannt werden: Denn, ja, er ist Gott, und ihm liegt viel daran, dass das Publikum dies nicht bezweifeln möge, auch wenn Ort und Anlass es vielleicht nicht nahelegen. Wer oder was er ist, dieser außergewöhnliche Herr mit dem selbstbewussten Auftreten und der eindrucksvollen Kenntnis über Menschen, Welt und Werte ist die entscheidende Frage in Franz Werfels Erzählung „Blasphemie eines Irren" von 1914: Zu sagen, dass es in diesem Text um „alles" ginge, wirkt untertrieben, hat doch Werfels „Irrer" eine komplexe Sicht auf die Welt, in der er nun einmal, man glaube ihm oder nicht, als Gott tätig ist; und das immerhin seit Jahrtausenden, in denen er alles sah, alles hörte, ihm nichts erspart blieb ... was für eine Lebensklugheit.
Werfels monologisch verfasste Erzählung ist wie gemacht für eine Theaterinszenierung: dicht und vielfältig, komisch und ernsthaft, sinnlich und musikalisch.

Vorstellung:
DO 01.09.16 um 20 Uhr
Eintritt: VVK 14 € / 8 € erm.
AK 16 € / 10 € erm.
Ort: Theater im Depot
Regie: Stefan Schroeder
Mit: Carsten Bülow

Sonntag, 28. August 2016

Neue Theaterkurse im Theater im Depot

Barbara Müller
Das Theater im Depot an der Immermannstraße bietet neue Theaterkurse an:

„Träume“ - Theaterkurs für Teens von 12 bis 15 Jahren


Inhalte des Kurses sind Übungen zur Wahrnehmung und Beobachtung, dem Einsatz von Körper und Stimme, Grundlagenübungen zur Improvisation und zum Schauspiel, Arbeit an Bühnenfiguren und kleinen Szenen zum Thema „Träume". Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig ist, mit Spaß an der Sache dabei zu sein und Zeit für die Proben zu haben.

Der Kurs findet donnerstags von 18:00 bis 19:30 Uhr statt.
Beginn: 08.9.2016
Dauer: 10 Termine
Ort: Probenraum des Theaters im Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund
Kosten: 30,00 €
Leitung: Stefanie Auner
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Theaterwerkstatt

„Spleens!“ - Theater-Projekt für Anfänger und Fortgeschrittene

Grundlage des Schauspieltrainings und des Projektes sind menschliche Macken und Marotten. Nach einer Einführung in die Bühnenarbeit werden wir experimentieren, recherchieren, hinterfragen, improvisieren, schreiben und proben. Gemeinsam entwickeln wir über mehrere Monate ein Stück, das im Theater im Depot gezeigt wird. Schauspielerische Vorkenntnisse der Teilnehmer sollten vorhanden sein.

Die Proben finden donnerstags von 19:45 - 21:30 Uhr statt. 2017 kommen Wochenendproben hinzu.
Beginn: 08.9.2016
Dauer: September 2016 bis Juni 2017
Ort: Probenraum des Theaters im Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund
Kosten: 50,00 €/45,00 € mtl.
Leitung: Barbara Müller

Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Für weitere Informationen steht Ihnen Barbara Müller gerne zur Verfügung unter:

Tel.: 0231 - 106 25 12

Mail: post@barbaramüller.de

www.barbaramüller.de

Cityring-Konzert "Groove-Symphony": Blitze bei Lohengrin

Cityring-Konzert am Samstagabend
Meine Lieblingsstelle im Cityring-Konzert am Samstagabend mit den Dortmunder Philharmonikern und Moonbootica – der so genannten „Groove Symphony“ – war Wagners Lohengrin-Ouvertüre. Es hatte etwas Erhabenes und Dramatisches, auf dem Friedensplatz diese wunderschöne Musik zu hören und dabei den Sternenhimmel zu sehen, der seltsamerweise noch von einigen entfernten Blitzen eines abziehenden Gewitters durchzuckt wurde. Das kann sich kein Dramaturg besser ausdenken. Selbst die üblichen Rettungswagen-Sirenen, der Dortmunder Samstagsabend-Partylärm, der gelegentlich herüberschwappte, und die gegenüber dem Konzerthaus (natürlich) verminderte Open-Air-Akustik-Qualität vermochten dem nichts anzuhaben.

Aber sonst? Ich bin offen gestanden nicht sicher, ob das Konzept, klassische Musik mit modernen Elektro-Sounds zu verbinden, tatsächlich so gut ist, wie es uns die Veranstalter weismachen wollen. Klassikfans könnten finden, dass die Moonbootica-Songs gelegentlich etwas seelenlos klingen. Und Moonbootica-Fans, die wohl am Samstag im bei weitem nicht ausverkauften Konzert in der Mehrheit waren, sehnten in den Klassik-Passagen wohl manchmal nur das Ende herbei. Am Auffälligsten war das, als der wunderbare zweite Satz aus Beethovens Siebter plötzlich in Disco-Beats überging und ein großer Teil des Publikums in hellen Jubel ausbrach. Wie kann man da jubeln, dürften sich Klassikfans fragen. Da müsste man doch eher weinen.

Zu loben sind die Sänger Siri Svegler, Milan Jasper und Jack Beauregard, die für stimmungsvolle Momente in den manchmal etwas eintönigen Elektro-Passagen sorgten, die Philharmoniker wurden an diesem Abend souverän von Ingo Martin Stadtmüller dirigiert. Moonbootica ist ein Duo, bestehend aus dem Hamburger DJ- und Produzenten-Team Oliver Kowalski und Tobias Schmidt. Der Geiger Miki Kenkenj moderierte den Abend – und tat es manchmal etwas zu langatmig und wenig witzig.

Erwähnenswert sind die Kapriolen des Wetters: Wegen eines heraufziehenden Gewitters und einsetzenden Regens unterbrach Orchestermanager Michael Dühn das Konzert außerplanmäßig für eine halbe Stunde und zog die Pause vor. Die Zuschauer flüchteten in die Berswordt-Halle, kamen aber schnell wieder heraus, als sich herausstellte, dass das befürchtete Unwetter wohl doch weitgehend ausblieb. Und so konnte die Veranstaltung nach dieser Unterbrechung doch noch geordnet und weitgehend ohne Nässe über die Bühne gehen.

Andreas Schröter




Samstag, 27. August 2016

Oper: Eleonore Marguerre und Ileana Mateescu im "Liederfoyer"

Eleonore Marguerre Foto: Christian Mai
Zum ersten Mal findet am Samstag, 3. September 2016, um 16 Uhr im Opernfoyer die Veranstaltungsreihe der Oper Dortmund LIEDERFOYER statt. Den Auftakt machen die Sopranistin Eleonore Marguerre und Mezzosopranistin Ileana Mateescu. Zwei Stars des Dortmunder Ensembles sind hier von einer anderen künstlerischen Seite zu erleben. Beide mit großen Partien auf der Opernbühne erfolgreich, wenden sich, begleitet von Thomas Hannig, der intimen Kunstform des Liedes zu. Lieder und Duette von Mendelssohn, Zemlinsky und Schumann stehen auf dem Programm eines Lied-Rezitals von besonderer Klasse im Dortmunder Opernfoyer. Eleonore Marguerre wird selbst durch das Programm führen.

Sechs Duette und Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Walzer-Gesänge von Alexander v. Zemlinsky und Duette von Robert Schumann erwarten dieZuschauerinnen und Zuschauer in dem als musikalischen Salon gedachten LIEDERFOYER. Es stehen Kompositionen aus der Zeit der Romantik auf dem Programm, die sich auch mit den Themen verlorene Heimat, Krieg, Fremdsein und Verbannung befassen. Den Impuls dafür gab die Sopranistin Eleonore Marguerre, die sich nach dem gemeinsamen Musizieren mit Flüchtlingskindern in einer Dortmunder Aufnahmestelle eingängig mit den Themen befasste. Mit dem ersten LIEDERFOYER erinnern Eleonore Marguerre und Ileana Mateescu daran, dass diese aktuellen Themen einst genauso zum deutschen Alltag gehörten, wie heute in den Krisenregionen der Welt.

Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de

Carsten Bülow als François Villon im Wichern

Carsten Bülow als François Villon
Der Dortmunder Schauspieler und Rezitator Carsten Bülow zeigt seinen François Villon-Abend am 4. und 25.9. jeweils um 18 Uhr im Kulturzentrum Wichern.

François Villon ist einer der außergewöhnlichsten Dichter der Literaturgeschichte. Aufgewachsen im 15. Jahrhundert als Pflegesohn eines Kirchenmanns, studiert Villon an der Pariser Universität, die er später um einige Tausend Francs erleichtert. Unter Landstreichern und Verbrechern ist der begnadete Poet ebenso zu Hause wie bei Herzögen und Fürsten. Die einen beeindruckt er durch seine Balladen, die anderen durch seine Kühnheit, beide durch seine Frechheit und respektlos lose Zunge.

Doch nirgendwo hält es den Rastlosen lang. Als ein Hin- und Hergerissener zwischen den Welten durchblickt er die Falschheit und den Opportunismus, die fehlende Verlässlichkeit und den Verfall der Werte. Doch er ist auch selbstherrlich, arrogant und eigensinnig, wechselt die Betten wie die Verse. Villons Balladen sind drastisch und verdorben, unverschämt und ehrlich. Die Dichtung ist seine Waffe gegen die Gesellschaft und den Zustand der Welt, die er verachtet und ohne die er nicht wäre, was er ist. Villon übt Rache, klagt an und verurteilt, schreibt noch aus der Todeszelle eine Ballade an den König – und wird begnadigt. Seine letzten Lebensjahre verbringt Villon in der Verbannung – und verfasst mit seinem Hauptwerk „Das große Testament“ eine ungeschönte, pointierte Abrechnung mit seiner Zeit und seinen Zeitgenossen.


Carsten Bülow verkörpert François Villon in einer Inszenierung von Stefan Schroeder.

Das „Wichern“ in der Stollenstrasse 36 – 44141 Dortmund bietet eine optimal Location für dieses Theatersolostück, das auch über Dortmund hinaus begeistert aufgenommen wurde. Schröder und Bülow haben sich entschlossen den Dichter nicht auf eine Bühne zu stellen, sondern das Publikum begegnet ihm in einer Kneipe, und sitzt am Nachbartisch. Lassen Sie sich überraschen von einem Theaterabend der „anderen Art“.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Wichern Kulturzentrums und der Deutsch – Französischen Gesellschaft.

4.9. und 25.9. jeweils um 18 Uhr. Am 4.9. hat das Publikum die Möglichkeit ab 17.30 Uhr eine Einführung in das Stück und die Person des Francois Villon zu bekommen. Regisseur, Autor, Dozent und Dramaturg Stefan Schröder, ein langjähriger ehemaliger Mitarbeiter des Theater Dortmund, freut sich auf eine rege Teilnahme.

VVK 14 Euro / AK 16 Euro

Kartenvorbestellungen unter: 0231/8630983 oder Persönliche Bestellung und Abholung direkt im „Wichern“ Di – Fr 10 – 13 Uhr


Freitag, 26. August 2016

NRW-Förderpreis für Schauspielerin Merle Wasmuth

Seit der Spielzeit 2013/14 ist Merle Wasmuth
 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund.

Bild: Birgit Hupfeld
Die Preisträger des mit 7.500 Euro dotierten Förderpreises des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler 2016 stehen fest. Unter den 16 Ausgewählten ist auch Merle Wasmuth aus Dortmund.

Kulturministerin Christina Kampmann hat die Preisträgerinnen und Preisträger des mit 7.500 Euro dotierten Förderpreises des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler 2016 bekannt gegeben.

Der Preis würdigt Leistungen in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Film, Theater, Architektur und Medienkunst. In jeder Sparte werden zwei Preise vergeben. Die Auszeichnung wird seit 1957 jährlich von der Landesregierung für überdurchschnittliche Begabungen im Bereich der Kunst verliehen.

Die Dortmunder Schauspielerin Merle Wasmuth wurde in der Sparte "Theater: Regie, Schauspiel, Gesang, Tanz, Bühnenbild" ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2013/14 ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund,

Die festliche Verleihung der Förderpreise des Landes findet am 14. November 2016 im LWL Museum für Kunst und Kultur in Münster statt.

Schauspiel: Die Spielzeit beginnt mit einem Theaterfest am Megastore

Die neue Spielzeit am Schauspiel Dortmund beginnt mit einem Fest - umsonst und draußen!

Das Schauspiel selbst schreibt dazu: "Am Samstag, 3. September, veranstalten wir das MEGASTORE OPEN AIR - das große Theaterfest für Jung und Alt an und in unserer Spielstätte in Phoenix-West!

Seid bei exklusiven Theaterproben hautnah dabei, erfahrt alles über die neue Spielzeit und blickt hinter die Kulissen! Für die Kleinen gibt es Lesungen, Kinderschminken, einen riesigen Kettcar-Parcours und eine Hüpfburg. Und für die etwas älteren: eine Filmvorführung von Superfilm Dortmund, eine Schnippeldisco und Basketball!

Die besten Streetfood-Trucks der Region parken vorm Megastore und präsentieren ihre kulinarischen Highlights - schlemmen ohne Ende, präsentiert von der Delinale!

Und ab den Abendstunden stehen Bands der Extraklasse auf unserer Open Air-Bühne: Experimenteller Pop von Thomas Truax, Singer-Songwriter Tommy Finke und Band sowie versierter Hip-Hop mit Käptn Peng von Shaban feat. Käptn Peng - umsonst und draußen!

Kommt vorbei, lernt uns kennen, lasst uns gemeinsam feiern!"


Ablaufplan:
  
MEGASTORE


Film „Das verlorene Paradies“


16:15 – 17 Uhr

Öffentliche Probe „La Révolution“


18 – 18:20Uhr

Öffentliche Probe „Kasimir und Karoline“


18:20 – 18:45 Uhr

Märchen – Lesungen


17 – 17:30 Uhr
17:30 - 18Uhr


Preisverleihung


20 – 20:45 Uhr

Infostand


16 – 22 Uhr

Abo - Info


16 – 19 Uhr

Spielplanvorstellung






Open Air – Bühne


Thomas Truax


17 – 18 Uhr

Tommy Finke & Band


19 – 20 Uhr

Käptn Peng + Überraschungsgast


21 – 22 Uhr


  

MEGASTORE PARKPLATZ



Schnippel-Disco


16 – 19 Uhr

Hüpfburg


16 – 19 Uhr

Kinder-Schminken


16 – 18 Uhr

Basketball


16 – 22 Uhr

Kettcar-Parcours


16 – 19 Uhr

Foodtrucks


16 – 22 Uhr

Donnerstag, 25. August 2016

Dietrich-Keuning-Haus startet mit Kultur, Politik, Spiel und Begegnung ins nächste Halbjahr

Im zweiten Halbjahr 2016 wird im Dietrich-Keuning-Haus getalkt und getanzt, gespielt und gerätselt, gesungen und gefeiert. Das neue Veranstaltungsprogramm macht Angebote für alle: Frauen und Männer, Kinder und Senioren, Dortmunder und Geflüchtete, Drachen- und Japanliebhaber.

Internationales Haus

Mit seinen Kultur- und Freizeitangeboten trägt das Dietrich-Keuning-Haus dazu bei, den Dortmunder Norden lebens- und liebenswert zu machen, um den Herausforderungen des Stadtteils aktiv zu begegnen. Menschen aller Nationen, Kulturen und Religionen fühlen sich hier zu Hause und treffen sich im freundschaftlichen Dialog. So versammeln sich beispielsweise beim One-World-Festival internationale Künstler und Organisationen, der rumänische Kulturabend wird zum fünften Mal stattfinden, und „Kolumbien im Pott“ vereint kulturschaffende Kolumbianer aus dem Ruhrgebiet. Die „Nacht der 1000 Tänzerinnen“ und persische Feste bringen den Orient ins DKH, und die japanische Pop-Kultur wird sich erstmals auf der Ryu-Con präsentieren.

Kultur im DKH

Als Teil der Dortmunder Kulturbetriebe wird das Dietrich-Keuning-Haus sich am Theatercamp des Dortmunder Schauspiels beteiligen. Auch während der Museumsnacht öffnet es seine Türen und lädt unter dem Museumsnacht-Motto „KulturAktiv“ zu verschiedenen Workshops ein.

Kunst und Kreativität stehen auch bei der Kinder- und Jugendarbeit im Fokus. Künstlerische Projekte ergänzen die Spiel- und Sportangebote im DKH. Der offene Kinder- und Jugendbereich wird von den jungen Besucherinnen und Besuchern des bevölkerungsreichsten Stadtteils gut genutzt. Tanzen, Parkour und Skateboard sind nur einige Möglichkeiten. Mit der bevorstehenden Neukonzeption des Außengeländes werden sie sich noch erweitern.

Jahreszeitliche Angebote

Zum Jahresende haben die vorweihnachtlichen Feste einen sicheren Platz im Programm des DKH. Sankt Martin und das traditionelle Adventskonzert stimmen besinnlich, ebenso wie die Weihnachtsfeier für Senioren und die Geschenke-Aktion „Kinderwünsche“ für die jüngsten Gäste.

Das Halbjahresprogramm ist wieder so bunt, vielfältig und international wie die Nordstadt selbst. Zahlreiche Kooperationspartner und Initiativen beleben das DKH und gestalten das Programm mit ihren Ideen mit. Sie bilden eine Basis für Akzeptanz in einem multikulturellen Stadtteil. Das DKH sieht sich auch als zentrales Veranstaltungszentrum für Migrantinnen und Migranten und deren kulturelle Veranstaltungen – für Erwachsene wie für Kinder. So vereint das DKH zum Beispiel am 24.9. zum Weltkindertag wieder viele Nationen und richtet sich besonders an junge Menschen aus afrikanischen Ländern.

Angebote aus Politik und Gesellschaft

Neben seiner pädagogischen und kulturfachlichen Präsenz positioniert sich das Dietrich-Keuning-Haus nun stärker zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen, um der Verantwortung im Stadtteil gerecht zu werden. Fachgespräche mit Experten und Besucherinnen und Besuchern des Hauses werden im neuen Format „Talk im DKH“ fortgeführt. Das „Café of hope“ leistet als Kontakt- und Beratungsangebot für Flüchtlinge einen wichtigen Beitrag.

Märkte als Publikumsmagnet

Tagungen, Märkte und Informationsveranstaltungen verschiedener Organisationen finden natürlich weiterhin statt. Die Flohmärkte für Spielzeug und Kinderkleidung und der Bücherverkauf der Medienfernleihe haben sich etabliert. Auch Stadtteilfeste und Kulturveranstaltungen der Nordstadt wie der Hafenspaziergang oder das internationale Roma-Kulturfestival Djelem Djelem werden vom DKH mitgestaltet.

Das neue Programmheft mit der ausführlichen Beschreibung aller Angebote ist ab sofort im Dietrich-Keuning-Haus erhältlich oder kann unter der Rufnummer 50-25145 bestellt werden. Es kann außerdem auf der Internetseite des DKH als pdf-Datei heruntergeladen werden:

„About Aphrodite“: Gilda Razani und Hans Wanning beschließen den Sonntag beim „Sommer am U“

Gilda Razani und Heinz Wanning
„About Aphrodite“ kommen zum „Sommer am U“ und sorgen für einen entspannten Abschluss des Wochenendes: Der Verein proJazz präsentiert ein Konzert des Musiker-Paares Gilda Razani und Hans Wanning. Am Sonntag, 28. August, 15 bis 18 Uhr kombinieren die beiden ihre Instrumente Saxofon, Piano und das elektronische Instrument Theremin mit Live Elektronik – eine energiegeladene, mal melancholische, mal hypnotische Klangreise. Die zeitgenössischen Komponisten, Klangarrangeure und Produzenten veröffentlichten 2014 ihr erstes Album „Ocean Lily“ und 2015 „Faktor X“ bei Aztek Electronic Music in Melbourne/Australien. Seit 2015 komponieren und produzieren sie auch fürs Fernsehen.

Noch bis zum 30. August bietet das U zeitgenössische Kultur aller Sparten in gemütlicher Atmosphäre auf der als Gartenlandschaft gestalteten Leonie-Reygers-Terrasse – insgesamt 47 Veranstaltungen, für die das U mit 20 lokalen Partnern kooperiert. Jeden Donnerstag (18 bis 22 Uhr), Sonntag (15 bis 18 Uhr) und an manchen anderen Tagen gibt es Lesungen und Poetry Slams, DJ-Sets, Konzerte und viele andere ungewöhnliche Veranstaltungsformate – und das alles kostenlos.

Infos zur Band: www.we-used-to-be-tourists.com

Das komplette Programm: www.sommer-am-u.de

Mittwoch, 24. August 2016

KRIMMINI Ruhr 4: Auch Dortmund kommt vor

Arnd Rüskamp und Jörg Stanko mit ihrem neuen Buch
Auch am Phoenixsee spielt einer der Geschichten aus dem Bändchen KRIMMINI Ruhr 4 von Arnd Rüskamp und Jörg Stanko, der jetzt erschienen ist.

Aus dem Pressetext der beiden Autoren: "Geht es um das Auffinden vorzeigbarer Akteure mit schweren Persönlichkeitsstörungen und ausreichender pathologischer Energie, hinkt Deutschland im internationalen Vergleich aussichtslos hinterher, so die landläufige Meinung. Die Schriftsteller Arnd Rüskamp und Jörg Stanko haben herausgefunden: Das stimmt so nicht!

Auch und gerade das Ruhrgebiet hat Typen zu bieten, deren Psychosen uneingeschränkt konkurrenzfähig sind und deren Taten Eingang in die Annalen der Kriminalstatistiken finden werden. Arnd Rüskamp und Jörg Stanko sind den Ausnahmeerscheinungen deutschen Schwerverbrechertums nahegekommen und belegen in KRIMMINI Ruhr 4 eindrucksvoll, dass man zwischen Dortmund und Duisburg nicht mehr ruhig schlafen könnte, gäbe es da nicht Ermittler wie Antonie, genannt Toni Hasenäcker und Kalle Krusenberg, die ihre Finger noch in jede Wunde gelegt haben."


Arnd Rüskamp, Jörg Stanko: KRIMMINI Ruhr 4
ISBN: 978-3-937787-44-2
erscienen im Verlag hellblau., 72 Seiten im Postkartenformat, 4,95 €.

Drei Bands beim Sommer am U

Black Vulpine
Drei Bands aus Dortmund und Hagen stellen sich am Donnerstag (25.8.), 18 Uhr, beim Sommer am U vor.

THE BLUE ANGEL LOUNGE aus Hagen wurden von der Kritik für ihre bisherigen drei Alben groß gefeiert und tourten zusammen mit den Dandy Warhols, Interpol und The Brian Jonestown Massacre durch Amerika und Europa. Ihr psychedelischer Shoegaze klingt zeitlos und schön.

BLACK VULPINE ist eine vierköpfige Stoner Band aus Dortmund, die seit 2004 ihren ganz eigenen Sound irgendwo zwischen Queens of the Stone Age und Red Fang entwickelt hat. Als Support für Bands wie Kylesa und The Vintage Caravan hat die Band Erfahrungen durch Shows im ganzen Land sammeln können.

Ebenfalls aus Dortmund: THE THIRD PARTY PEOPLE ...Elektronisch, elektrisch, eklektisch, gut! 

Präsentiert wird der Abend von Heimatdesign und Tapir Media.

Dienstag, 23. August 2016

Djelem Djelem: Dortmund feiert Internationales Roma Kulturfestival

Am 28. August spielt eine Legende
 des Gipsy Brass, die Fanfare Ciocarlia
 im Domicil in der Hansastraße

Bild: Fanfare Ciocarlia
Vom 28. August bis 11. September findet zum dritten Mal das Internationale Dortmunder Roma Kulturfestival statt - mit Veranstaltungen vom Depot über den Nordmarkt bis in die City.

Im dritten Jahr hintereinander heißt es in Dortmund "Djelem Djelem": Das Roma-Kulturfestival, benannt nach der internationalen Hymne der Roma, findet vom 28. August bis 11. September an mehreren Standorten statt. Veranstalter sind die Stadt Dortmund (u.a. Kulturdezernat, Jugendamt, Kulturbüro), der Unterbezirk der Arbeiterwohlfahrt Dortmund, das Theater im Depot, die Roma-Selbstorganisationen Carmen e.V. und Junge Roma Aktiv sowie zahlreichen weitere Mitstreiter.

Alteingesessene wie auch neu zugewanderte Dortmunder verschiedener Herkunftsländer schauen bei diesem Festival gemeinsam Theater- und Filmvorführungen, hören Musik, feiern und essen zusammen und haben die Möglichkeit, die vielen Facetten der reichen Roma Kultur(en) zu erfahren und zu genießen. Die Vielfalt der Herkunftskulturen bereichern die Stadtgesellschaft – diese Botschaft will "Djelem Djelem" transportieren.

Zentrum des Festivals ist die Dortmunder Nordstadt als Stadtteil, der am stärksten von Zuwanderung und kultureller Vielfalt geprägt ist. Zu den Veranstaltungsorten zählen das Depot, die Auslandsgesellschaft, das Dietrich-Keuning-Haus und der Nordmarkt, aber auch das domicil an der Hansastraße und das Torhaus Rombergpark. Die Programmpalette reicht von Podiumsdiskussion und einer Fortbildung für Fachkräfte über Musik, Theater, Lesung und Film bis zum großen Familienfest auf dem Nordmarkt.

Offiziell eröffnet wird das Festival am 2. September im Theater im Depot. Schon vorher, am 28. August, spielt die wohl berühmteste Balkan Brass Band der Welt im Jazzclub domicil: "Fanfare Ciocârlia". Mit ihrem "heavy, heavy monster sound" (Londoner Times) wird sie von Anfang an die richtige Stimmung in die Roma-Woche bringen.

Programmheft Djelem Djelem Kulturfestival [pdf, 1,7 MB]
Fortbildung und Podiumsdiskussion [pdf, 1,6 MB]
Djelem Djelem bei facebook

Summersounds DJ Picknicks: Kittball Records auf Phoenix-West

Juliet Sikora
Bild: Summersounds
Mit einem großen Finale feiern die Summersounds DJ-Picknicks an diesem Samstag, 27. August, zusammen mit dem Ruhrpott-Label Kittball Records ihren krönenden Abschluss auf dem Grünkeil auf Phoenix-West.

Von 14 bis 22 Uhr sorgen Juliet Sikora, Paji und P.A.C.O. für mediterrane House-Beats und lassen die Picknicker mit Blick über die Skyline der Stadt in den Sonnenuntergang tanzen. Mit Juliet Sikora holt die beliebte "Umsonst und Draußen"-Reihe eine der wichtigsten Vertreterinnen der DJane-Riege an die Decks. Als festes Mitglied der Kittball-Familie darf P.A.C.O. nicht fehlen. Wie kein anderer ist er in der Lage, auf das Publikum einzugehen und noch nie gehörte Perlen aus dem Hut zu zaubern. Paji beeindruckt mit seiner Live-Symbiose aus House-Beats und Einflüssen klassischer Musik.

Außerdem können die Besucher die Funsportart Disc-Golf ausprobieren. Dabei müssen die Spieler auf einem Parcours mit Frisbee-Scheiben in spezielle Fangkörbe treffen. Für leckere Snacks und kühle Drinks sorgen auch an diesem Samstag wieder verschiedene Food-Stände von Currywurst und Pommes über Eis, Donuts und Crpes bis hin zu Frozen Joghurt. Der Eintritt ist frei.

Summersounds DJ-Picknicks

Montag, 22. August 2016

Das Wochenende der Cityring-Konzerte naht

Zum ersten Mal finden OPEN AIR auf dem Dortmunder Friedensplatz die Cityring Konzerte statt. Die Dortmunder Philharmoniker sind das Orchester der Stadt, die City ist ihre Bühne! Schirmherr der vier Veranstaltungen vom 26. bis 28. August ist der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau.
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Fr, 26.08.2016, 20.30 Uhr
Friedensplatz
Die Sommernacht der Oper
Sempre libera!


Die Eröffnung der Cityring Konzerte gehört ganz der faszinierenden Welt der italienischen Oper. Es erklingt eine Vielzahl bekannter Werke wie der Zigeunerchor oder die große Arie Sempre Libera aus La Traviata – starke Leidenschaften, große Gefühle und viel Temperament!

Dirigent: Gabriel Feltz

Gesang: Eleonore Marguerre, Emily Newton, Ileana Mateescu, Ashley Thouret, Sangmin Lee, Joshua Whitener, Karl-Heinz Lehner

Dortmunder Opernchor
Dortmunder Philharmoniker
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Sa, 27.08.2016, 20.30 Uhr
Friedensplatz
Moonbootica feat. MIKI
Groove Symphony


Konzertabend und Clubnacht in einem: Kowe Six und Tobi Tobsen alias Moonbootica erobern gemeinsam mit Miki Kekenj den Friedensplatz! Sie verwandeln das große Grau in eine bunte, tanzwütige Welt. Gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern präsentieren sie einen perfekten Mix aus Soul, Elektro, Klassik und Hip Hop.

Live-Elektronik: Moonbootica
Dirigent: Ingo Martin Stadtmüller
Arrangements: Miki Kekenj
Dortmunder Philharmoniker
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So, 28.08.2016, 11.00 Uhr
Friedensplatz
Familienkonzert
Orchesterolympiade


Ein atemberaubender Musikerwettkampf! Hier treffen sich Generationen – ein musikalisches Sonntagsvergnügen für die ganze Familie… Schwarzer Anzug? Krawatte? Nicht hier. Die Musiker erscheinen bei der Olympiade im Trainingsanzug und zeigen, was sie alles drauf haben. Sie duellieren sich in für sie neuen Disziplinen wie Marathon, Sprint und Weitsprung. Wer spielt die höchsten oder lautesten Töne? Welches Instrument macht die komischsten Geräusche? Vorneweg auf dem Podest:

Dirigent Gabriel Feltz.
Kitty Kleinlich: Annette Bieker
Mann für Alles: Frank Schulz
Theater Kontra-Punkt
Dortmunder Philharmoniker
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So, 28.08.2016, 19.30 Uhr
Friedensplatz
Musicalgala
A Night full of Stars

Nach Jesus Christ Superstar stehen sie nun erstmals wieder gemeinsam auf der Bühne: Alexander Klaws und Patricia Meeden. Gemeinsam mit Morgan Moody entführen sie Sie auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die Welt des Musicals: von den klassischen Anfängen bis zu den Hits der Gegenwart.

Dirigent: Philipp Armbruster
Gesang: Alexander Klaws, Patricia Meeden und Morgan Moody
Dortmunder Philharmoniker

Infos und Tickets:

Kino im U: Doku über Künstler Otto Freundlich

Otto Freundlich
In Kooperation mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt das Kino im U am 25. und 26. August einen Dokumentarfilm über den von Nationalsozialisten ermordeten Bildhauer und Maler Otto Freundlich.

"Das geht nur langsam" ist der Titel eines Dokumentarfilms aus dem Jahr 2011, der sich auf die Spuren des von den Nationalsozialisten ermordeten Bildhauers und Malers Otto Freundlich begibt.

Das Kino im U (Leonie-Reygers-Terrasse) zeigt den Film in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte am Donnerstag und Freitag, 25./26. August, jeweils 20 Uhr. Vor beiden Vorstellungen gibt die Kunsthistorikerin Carina Berndt eine Kurzeinführung zum Thema "Entartete Kunst und Exil". Der Film ist freigegeben ab 12 Jahren und dauert 95 Minuten. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Otto Freundlich lebte und arbeitete in Paris. Seine Plastik "Der neue Mensch" ist vielen bekannter als er selbst – 1937 benutzten die Nationalsozialisten die Kopfskulptur für das Titelblatt des Katalogs zur Propagandaausstellung "Entartete Kunst". Bevor er im Alter von 65 Jahren deportiert und in einem Vernichtungslager ermordet wurde, konnte er 1938 sein Werk noch einmal präsentieren: In einer Ausstellung im Atelier von Willy Maywald in Paris. Dessen Künstler- und Modefotografien – u.a. von Otto Freundlich – sind noch bis 18. September in der aktuellen Ausstellung im MKK an der Hansastr. 3 zu sehen ("Willy Maywald. Fotograf und Kosmopolit – Portraits, Mode, Reportagen").

Dortmunder U
Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Sonntag, 21. August 2016

Rock’n’Roll beim „Sommer am U“: Rocco Wiersch und Stefan Bauer spielen und reden

Rocco Wiersch
Beim „Sommer am U“ am Freitag, 26. August, 18 bis 20 Uhr trifft der Musiker Stefan Bauer auf den Dortmunder Musiker Rocco Wiersch. Und die beiden nehmen das Mikro nicht nur zum Singen in die Hand: Auf der Bühne an der Leonie-Reygers-Terrasse wird Stefan Bauer seinem Kollegen im Gespräch zwischen den Stücken kleine Geschichten und Gedanken entlocken. Der Abend wird präsentiert von DEW21 Kultur.

Rocco Wiersch ist ein Ausnahmetalent an der Gitarre und „gesegnet mit einer unwahrscheinlichen Rock'n'Roll-Stimme“, so Stefan Bauer über seinen Gast. Rocco Wiersch studierte Gitarrenspiel an der Glen Buschmann Jazzakademie in Dortmund und ist mit seinen Bandprojekten unermüdlich auf Tour. Er spielt solo oder mit „Rocco's Red Cloud“ in Clubs und auf Bühnen in ganz Deutschland. „Wo der Rock'n'Roll zuhause ist, wird man auf Rocco treffen“, so Bauer. Die beiden Musiker werden auch gemeinsam zu hören sein und sich in ihren eigenen Songs gegenseitig unterstützen. Mit diesem Abend endet die Reihe „Rockaway Unplugged“ mit Stefan Bauer beim „Sommer am U“. Der Eintritt ist frei.

Noch bis zum 30. August bietet das U zeitgenössische Kultur aller Sparten in gemütlicher Atmosphäre auf der als Gartenlandschaft gestalteten Leonie-Reyers-Terrasse – insgesamt 47 Veranstaltungen, für die das U mit 20 lokalen Partnern kooperiert. Jeden Donnerstag (18 bis 22 Uhr), Sonntag (15 bis 18 Uhr) und an manchen anderen Tagen gibt es Lesungen und Poetry Slams, DJ-Sets, Konzerte und viele andere ungewöhnliche Veranstaltungsformate – und das alles kostenlos.

Das komplette Programm: www.sommer-am-u.de

Nenad Ignjatov aus Novi Sad zu Gast im Torhaus Rombergpark

Torhaus Rombergpark
Die nächste Ausstellung in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark bestreitet vom 28. August bis 18. September ein Künstler aus Dortmunds Partnerstadt Novi Sad in Serbien.

Nenad Ignjatov (Jahrgang 1986) zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten vom 28. August bis 18. September. Titel der Schau: „Other face of the matter“.

Nenad Ignjatovs künstlerische Bandbreite ist groß: Er arbeitet in den Bereichen der figurativen und experimentellen Malerei, Assemblage, Wandmalerei und Bildhauerei, fertigt aber auch Objekte aus gefundenen Materialien, gestaltet Installationen, Trash Art, kurze experimentelle Filme und Performances. In Dortmund zeigt er eine Reihe von Ready-made-Objekten – „gefundenen“, zu Kunst erklärten Gegenständen.

Nenad Ignjatov absolvierte ein Studium an der Kunstakademie in Novi Sad. Aktuell arbeitet er als Kameramann beim Fernsehen. Er lebt in Novi Sad.

Veranstalter der Torhaus-Ausstellung ist das Kulturbüro der Stadt Dortmund in Zusammenarbeit mit dem BBK Westfalen e. V.

Samstag, 20. August 2016

"Privacy" hat Samstag Premiere


Das Musical "Privacy" hat am Samstag (27.8.), 19 Uhr, Premiere im Reinoldihaus, Reinoldistraße 7-9. Einzigartig ist dabei die Besetzung und Durchführung mit und durch Jugendliche aus Dortmund und Umgebung.

Privacy – Worauf kannst du noch vertrauen? ist ein Musical von Cedric Bayard, Fabian Schneider und Felix Starzonek. Erste Ideen kamen den Komponisten bereits im Oktober 2014. Durch ihren Hintergrund als aktive Sänger in der Chorakademie Dortmund beschäftigten sie sich vor allem mit Chorliteratur, die normalerweise konzertant aufgeführt wird. Trotzdem bestand das Interesse daran, in einem größeren Kontext aktuelle Inhalte zu transportieren und sich mit zusätzlichem visuellem Eindruck im Bereich des Musicals einzufinden und etwas im Bereich der populären Musik zu produzieren.

Nach einem ersten groben Entwurf der Handlung, aufgeteilt in einen Prolog und zwei Akte, konnte die Komposition der verschiedenen Stücke für Privacy beginnen. Dazu einigte man sich auf die Stellen, die idealerweise mit Musik ausgestattet werden sollten, und auf die Stimmlagen der einzelnen Rollen. Die Arbeit erfolgte anfangs noch chronologisch, indem man sich auf die einzelnen Stücke des Prologs konzentrierte, später dann aber aufgebrochen wurde und an den verschiedensten Stellen gearbeitet wurde.

Auch eine Aufgabenteilung wurde vorgenommen: Während Cedric Bayard und Felix Starzonek sich auf die kompositorische Arbeit konzentrierten, übernahm Fabian Schneider die Ausarbeitung der Szenen und Dialoge und der Songtexte. Immer wieder traf man sich, um die gemeinsame Arbeit zu koordinieren, Angefangenes fertigzustellen und die fertigen Songs und Szenen in das Musical einzupassen. Kleine Handlungsungereimtheiten, die erst im Schreibprozess zu erkennen waren, wurden dabei ausgemerzt und überarbeitet.

Der reine Produktions- und Schreibprozess des Musicals dauerte insgesamt bis zum Sommer 2015. Danach ging man in die genaue Kontrolle des Werkes. Die Texte wurden auf ihre Singbarkeit genauestens geprüft, die Akkordwendungen sorgfältig analysiert sowie verbessert und die Orchestrierung der Stücke vorangetrieben. Hilfe auf musikalischer Seite erhielten die drei Musiker von Felix Heitmann, Komponist und Leiter des Jugendkonzertchores der Chorakademie Dortmund, der ihnen seine Unterstützung anbot. Dank seiner Anregungen konnte Privacy in eine druckfertige Reinschrift gebracht werden. Erst ziemlich spät fing man an, sich Gedanken über den Titel des Musicals zu machen. Nach einigen Diskussionen wurde es schließlich "Privacy – Worauf kannst du noch vertrauen?" getauft.

Ende Oktober 2015 war das Musical endgültig fertiggestellt und die Partituren wurden in den Druck gegeben. Um Privacy auf die Bühne zu bringen, stellten die drei Komponisten ein Ensemble aus Jugendlichen aus Dortmund und Umgebung zusammen und begannen mit den Proben.

KARTEN: Karten sind zu einem Preis von 12,50 € beim Ticketing des Konzerthaus Dortmunds erhältlich!

Kunstverein: "Ichts" eröffnet am Freitag

Die Ausstellung "ICHTS" eröffnet am Freitag (26.8.), 19 Uhr, beim Dortmunder Kunstverein, Park der Partnerstädte 2. Sie läuft bis zum 30. Oktober.

Die Ausstellung vereinigt fünf KünstlerInnen – Sam Anderson (*1982 in Los Angeles), Frieder Haller (*1987 in Freiburg im Breisgau), Aleksander Hardashnakov (*1982 in Toronto), Olga Pedan (*1988 in Kharkov) und Arjan Stockhausen (*1992 in Alfter) – die in ihren Werken, losgelöst von einer zeitlichen Zuordnung, Narrationen über unterschiedliche Formen des Ichs entwickeln. Hier wird der Bedarf formuliert, verschiedene Ausprägungen des Ichs besser zu verstehen.

So steht schon der Ausstellungstitel ICHTS sinnbildlich für eine Verschiebung: Er impliziert die Zwiespältigkeit zwischen der vielfältigen oder aber fragmentarischen Identität und dem Verlassen der Vorstellung von einem singulären Selbst. ICHTS könnte für eine x-beliebige Gruppe von Menschen, für eine hybride Gestalt, einen Mutanten, ein immer im Werden begriffenes digitales Ich stehen, für Eigenschaften ohne Körper oder ein neuer Begriff sein, der schlicht das Ich ersetzt.

Die Ausstellung wurde von Oriane Durand zusammen mit Frieder Haller und Arjan Stockhausen konzipiert.

Die Öffnungszeiten des Kunstvereins:

Dienstag bis Freitag 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr
Montag und an Feiertagen geschlossen



Freitag, 19. August 2016

6. Hafenspaziergang mit vielen Highlights

Die Veranstalter freuen sich,
 beim Hafenspaziergang 2016
 ein spannendes Programm präsentieren zu können.

Bild: Quartiersmanagement Nordstadt
Schon zum sechsten Mal laden Akteure des Hafen-Quartiers am Samstag, 27. August ab 14 Uhr zum "Hafenspaziergang" ein. Die Besucher können sich auf 63 Veranstaltungen an 35 verschiedenen Orten freuen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Es gibt viel Musikalisches, Kulturelles, Kreatives, Informatives und Kulinarisches zu entdecken – und zugleich kann jeder Gast das Hafenquartier für sich selber entdecken, ja gar erforschen und ganz individuell genießen.


Musikalischer Genuss für unterschiedliche Geschmäcker

Auf mehreren Bühnen zwischen Schützenstraße und Schmiedinghafen findet ab nachmittags bis in den späten Abend hinein Live-Musik nonstop statt. Das Halleluyeah-Festival in der beliebten Pauluskirche verkörpert eines der Herzstücke des Hafenspaziergangs und bietet acht Stunden musikalischen Genuss für unterschiedliche Geschmäcker. Das Repertoire reicht von Electronic über Pop bis hin zu Indie und Punk. Wer lieber klassische Kirchenmusik bevorzugt, wird in der Christuskirche in der Feldherrnstraße auf seine Kosten kommen. Nicht weit davon entfernt lädt die Bühne "Songs & Stories, Live on Stage!" zum Open Air in den Blücherpark ein.


Straße der Vielfalt

Ein ganz spezieller Veranstaltungspunkt ist die "Straße der Vielfalt", die erstmals auf Initiative der Hafen AG ins Leben gerufen wurde und die gesamte, für diesen Tag komplett gesperrte Speicherstrasse zu einem multikulturellen Hotspot der besonders Art macht. Zwischen 14:00 - 22:00h wird die gesamte Speicherstrasse an diesem Tag zur Straße der Vielfalt - zur multikulturellen Plattform für Vereine, Verbände, Initiativen oder Akteuren aus dem internationalen Kontext. Hier wird auf ganzer Strecke der kulturelle Reichtum der Nordstadt präsentiert: mit Info- und Essensständen, Mitmach-Aktionen, Infotainment, Tanz - in Kooperation mit dem Dietrich-Keuning-Haus. Ab 18:30 Uhr mit lokalen Bands aus dem DEW21-Bandwettbewerb "Dortmund Calling”. Die Straße der Vielfalt wird von der Dortmunder Hafen AG initiiert und gesponsert.

Kultur-Vergnügen

Weitere große und kleinere Akteure des Quartiers bieten Führungen, Kunst- oder Mitmachaktionen für Groß und Klein sowie Live-Auftritte an. Hervorzuheben sind die zahlreichen Angebote von Kultur-Vergnügen im Alten Hafenamt, die Hafen-Rundfahrten auf der Santa Monika sowie die stadtgeschichtlichen Führungen der Borsigplatz VerFührungen.

Neue Akteure stellen sich vor

Auch drei noch recht junge Akteure des engeren Hafengebietes lassen es sich nicht nehmen, sich beim Hafenspaziergang vorzustellen: Die Tyde-Studios unmittelbar unterhalb des Alten Hafenamtes präsentieren in der vorderen Gastronomie die Ausstellung "Postcards from the Sea" des Dortmunder Fotografen Nick Harwart; bei More Than Words wird in der Drehbrückenstraße 5-11von Künstlern eine 40m Wand farbkräftig vor Ort gestaltet, verschiedene Fotografien im Rahmen der Ausstellung gezeigt und abends mehrfarbig angestrahlt und somit in ein neues Licht getaucht; der Projektspeicher, bestehend aus der Firma Mausbrand und dem Verein Export 33, bietet reichhaltig Kulturelles mit einer Licht/Klang-Live-Performance mit zusätzlichen Live-Bands als spätabendlichen Höhepunkt an der Speicherstraße an.

Sensationelle Installation

Eine Hauptattraktion wird sicherlich auch der Standort Altes Hafenamt, welches durch die sensationelle Installation des britischen Street Artists Filthy Luker zum "KrakenAmt” – einer beweglichen Installation mit riesigen grünen Tentakeln, die aus den Fenstern des Alten Hafenamtes ragen.

Die Veranstaltung Hafenspaziergang wird ermöglicht durch DOGEWO21, Julius Ewald Schmitt GbR, LEG Wohnen NRW GmbH, Spar- und Bauverein eG sowie Vivawest Stiftung gGmbH, Entsorgung Dortmund GmbH sowie die Dortmunder Hafen AG und die DEW21. Das Quartiersmanagement Nordstadt wird aus Mitteln der Stadt Dortmund finanziert.

Theater im Depot präsentiert seine Highlights 16/17

Performance von Sir Gabriel Dellmann
Das Theater im Depot an der Immermannstraße in der Nordstadt eröffnet die Saison und zum Hafenspaziergang am 27.08.16 seine Türen - in maritimem Flair mit „Hafenschnaps"-Verköstigung und zünftigem (R)Umtrunk auf die neue Theatersaison, die an diesem Abend um 20 Uhr mit „Moby Dick" offiziell beginnt. Hier werden „die Zuschauer im Depot in eine Melville -Welt entführt, die so frei und witzig gelungen ist, wie man es dem Original nicht zutrauen würde..." (Ruhr Nachrichten. 27.10.2012) „Moby Dick“ schwimmt nunmehr schon im 5. Jahr erfolgreich durch die Depotgewässer und ist Beispiel für eigenproduzierte Ensemblestücke, die für ein Generationen umfassendes Publikum um einen Kern von vertrauten Bühnenakteuren entstanden sind. Familientheater mit literarischem Anspruch. Zeitgemäße Unterhaltung und Klassik. Theater für alle!

Hafenspaziergänger bekommen an diesem Abend 20% Nachlass auf den Ticketpreis.

Gleich vier Festivals stehen dem Theater im Depot in der neuen Saison ins Haus: Das 3. Roma-Kulturfestival Djelem Djelem wartet auf mit zahlreichen Konzerten, Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen und Ausstellungen, das 5. Dortmunder Inklusive Soundfestival lädt ein zu einem inklusiven Musik-Tanz-Theater Abend, „Mord am Hellweg“ präsentiert Veit Etzold, und im Rahmen desTheaterfestivals Favoriten 2016 findet die Premiere von „Poser (sic!) – Gebt Gedankenfreiheit“ statt, einer multimedialen Performance des Theaterkollektivs Sir Gabriel Dellmann, das erst kürzlich in der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag zum besten Nachwuchskünstler NRWs gewählt wurde.

Im Oktober begrüßt das Theater im Depot den begnadeten Komiker und großen Weltmissversteher Piet Klocke mit seinem vielleicht persönlichsten Werk „Kühe grasen nicht, sie sprechen mit der Erde“ auf seiner Bühne.

Zu Halloween werden dann selbstverständlich die Monster losgelassen: In diesem Jahr darf sich gegruselt werden mit Markus Veith, der bei „Einst um eine Mittnacht“ mit bitterbösem, schwarzem Humor und bizarrer Komik verzückt.“ (Frankenpost, 2015). Außerdem lassen uns Stefan Keim und Martin Bross „lachen, bis das Brut gefriert“ , wenn Dracula & Co auf Jobsuche gehen im „Monster-Kabarett“.

Selbstverständlich zelebriert das Theater im Depot auch in diesem Jahr wieder die Adventszeit und zusätzlich zu dem Kult Klassiker „A Christmas Carol“, der schon in seiner 8. Saison die Zuschauer begeistert, gibt es im November eine Premiere, mit dem neuen (Vor-)Weihnachtsstück „Aschenbrödel“. Außerdem dürfen sich die Zuschauer natürlich auf liebgewonnenes Repertoire mit Künstlern wie artscenico, theater glassbooth, Carsten Bülow, Entre Pasos, André Wülfing (…) sowie auf zahlreiche Gastspiele (z.B. Theater der Klänge, Drangwerk Köln) freuen. Last but not least verabschiedet das Theater im Depot das Jahr traditionell mit dem alljährlichen Silvesterspecial, bei dem uns „Die Bekannten Künstler“ Stefan Keim, Susanne Kirchhoff, Thorsten Strunk und Sandra Wickenburg mit ihrer Edgar-Wallace-Persiflage „Der Mops mit der Maske“ und für Fans des wohl berühmtesten Detektives der Welt, mit dem Live-Hörspiel „Murder and Moor“ frei nach Sir Arthur Conan Doyle begeistern werden.

Karten gibt es im Theater im Depot unter 0231 98 22 336 (AB Reservierung) oder ticket@theaterimdepot.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Informationen zum Gesamtprogramm unter: www.depotdortmund.de