Sonntag, 31. Juli 2016

Massimo Bartolinis Kunstwerk „Black Circle Square“ wird am 14. August eingeweiht


Das Emscherkunst-Werk „Black Circle Square” am großen Hochwasserrückhaltebecken der Emschergenossenschaft in Dortmund-Mengede und Castrop-Rauxel-Ickern wird am Sonntag, 14. August, in Anwesenheit des Künstlers Massimo Bartolini eingeweiht. Anlässlich der Fertigstellung des Kunstwerks finden an diesem Nachmittag „Performances“ am und im (!) Becken statt: Ein an einen Bergmann erinnernder älterer Herr säubert das weiße Plateau, während eine Synchronschwimmerin sich wiederholende Bewegungsabläufe vorführt. Außerdem lädt ein „Artist Talk“ ein, das Kunstwerk und seinen Künstler näher kennenzulernen. Im Dialog mit Co-Kuratorin Dr. Simone Timmerhaus spricht der italienische Konzeptkünstler über die ortsspezifische Konzeption seines Werks und erläutert, welche Bedeutung das berühmte „Schwarze Quadrat“ des Konstruktivisten Kasimir Malewitsch für sein Werk hat. Beginn der Veranstaltung ist 15 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Massimo Bartolini zieht mit seiner Arbeit Black Circle Square eine Verbindung zwischen der historischen Geschichte der Emscher und der Industrialisierung des Ruhrgebiets zu den rund hundert Jahre alten Werken von Kasimir Malewitsch. Am Hochwasserrückhaltebecken an der Stadtgrenze zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel baute Bartolini eine Art skulpturale Nachbildung und Weiterentwicklung des Gemäldes „Schwarzer Kreis“ (engl. „Black Circle“): Als Blow Up im Maßstab 1:10 ist in das große weiße Plateau ein schwarzer Kreis eingeschrieben – ein Pool, der Wasser führt. Das weiße Quadrat mit schwarzem Pool stellt für Bartolini eine Art Garten ohne Bäume dar, der in einem performativen Akt während der Ausstellungsdauer regelmäßig gesäubert werden soll. Ganz so, als handle es sich dabei um eine spirituelle Aufgabe, von der die Reinlichkeit der ganzen Welt abhinge.

Hintergrund-Information für Besucher:

Die Ausstellung Emscherkunst 2016 ist täglich bis auf montags geöffnet (10 bis 18 Uhr), an vielen Kunstwerken stehen Emscherkunst-Scouts bereit – sie geben Auskunft über die sieben unterschiedlichen Kunstareale und insgesamt 24 Kunstwerke.

Die Emscherkunst

Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 begleitet die internationale Ausstellung als Triennale eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Bei ihrer Erstauflage im Kulturhauptstadtjahr Europas RUHR.2010 war die Emscherkunst mit 200.000 Besuchern das größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Im Jahr 2013 kamen bereits 255.000 Besucher zu den temporären Werken des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, des Dänen Tue Greenfort, der Schwedin Elin Wikström oder des Belgiers Hans op de Beeck.

Als Veranstalter kooperieren auch 2016 abermals Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert wie auch schon 2010 und 2013 die Ausstellung im öffentlichen Raum entlang der Emscher.

Kindermuseum: "Like me"-Ausstellung im mondo mio

Die Ausstellung 'Like me' ist
 noch bis zum 7. August zu sehen 

Bild: i-thiel fotodesign, Isabella Thiel
Noch bis Sonntag, 7. August, ist im mondo mio!-Kindermuseum im Westfalenpark eine Ausstellung zum interkulturellen Kunstprojekt "Like me - Das bin ich! - Bin ich das?" zu sehen.

Das interkulturelle Kunstprojekt förderte Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule und der Gesamtschule Scharnhorst in Medienkompetenz.

Auf ihrer multimedialen Reise setzten sich die Jugendlichen mit ihren Wurzeln, Stärken und Träumen auseinander. Dabei wurden sie von Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Sparten, Medienpädagogen und Lehrerinnen und Lehrern begleitet.

Jeder hat seine eigene Geschichte und seine ganz eigenen Bilder von sich und der Welt.

Digitale Medien machen es heute einfach, sich zu präsentieren und ganz individuell von sich zu erzählen: Ein Profil in einem sozialen Netzwerk, kommunizieren über WhatsApp ein Clip auf YouTube, ein Livestream bei YouNow geben Einblicke in jugendliche Welten. Digitale Medien ermöglichen es, über Ländergrenzen hinweg zu kommunizieren und im Austausch zu bleiben. Für Jugendliche erfüllen sie unter anderem den Wunsch, sich mitzuteilen und gesehen und gehört zu werden.

Samstag, 30. Juli 2016

PSD-Bank-Kino: Neuer Tatort feiert Premiere im Westfalenpark

Faber rockt die Nordstadt:
 Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann)
 ermittelt im Rocker-Milieu

Bild: Dortmund-Agentur / Thomas Kampmann
Am 10. August feiert der neuste Dortmund-Tatort Premiere an der Seebühne. Mit dabei sind die vier Hauptdarsteller Jörg Hartmann, Anna Schudt, Aylin Tezel und Stefan Konarske.

Faber feiert Premiere im Dortmunder Westfalenpark: Bevor der neunte Tatort aus Dortmund im Oktober über die Fenrsehschirme flimmert, ist er schon auf der großen Leinwand zu sehen. Der WDR zeigt "Zahltag" im Open-Air-Kino im Westfalenpark am Abend des 10. August. Die Hauptdarsteller Jörg Hartmann, Anna Schudt, Aylin Tezel und Stefan Konarske haben ihr Kommen angekündigt. In einer Talkrunde stehen sie Moderator Matthias Bongard Rede und Antwort.


Siebter Fall aus Dortmund

"Zahltag" ist bereits der siebte Dortmunder Tatort aus der Feder von Jürgen Werner ("Tatort - Kollaps", "Tatort - Franziska"). Regie führt - wie bei den zwei ersten Fällen des Dortmunder Teams - wieder Thomas Jauch ("Tatort - Ein Fuß kommt selten allein", "Mordkommission Istanbul").

,Mitten in Dortmund kommt es am helllichten Tag zu einem Mordanschlag auf einen Motorradfahrer und anschließend zu einer Schießerei. Zwei Tote, eine Schwerverletzte und schockierte Passanten bleiben zurück. Die ersten Spuren führen die vier Dortmunder Kommissare Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Daniel Kossik (Stefan Konarske) zum berüchtigten Motorradclub "Miners".

Das Erste zeigt "Zahltag" am Sonntag, 9. Oktober 2016, um 20:15 Uhr.

PSD Bank Kino

RuhrHOCHdeutsch: Katja Ebstein im Spiegelzelt

Katja Ebstein
Hier kommt das RuhrHOCHdeutsch-Programm für die kommende Woche - im Spiegelzelt an der B1:

Mo. 1.8 17 €
Vera Deckers „Probleme sind auch keine Lösung“"

Das lang erwartete neue Kabarettsolo von Vera Deckers nimmt ein Thema ins Visier, das uns alle angeht: Kommunikation!
Die verbale Welt, in der wir uns bewegen, ist schließlich gespickt mit Stolperfallen, Fettnäpfchen und brennenden Fragen:
Warum haben im Zug immer die falschen Leute Empfang?
Wächst uns allen bald ein „Facebuckel“?
Was wird das Iphone 235 können?

...immer montags inkl. Pommes, Currywurst und Bier
 
Di. 2.8 49 €
Die Kneipe „Der Bauch lacht mit“"

Neueröffnung! Die Kneipe schmeißt sich ins Zeug. Die schrillen Vögel des Reviers feiern einen bunten Abend der komischen Art mit Sketchen und Liedern und einem köstlichen Fünf-Gänge-Menü. Kuballa und Laumann, die schlitzohrigen Vorstadt-Ruhries fungieren als Gastgeber der Sause ebenso wie die schrägen Kellnerinnen Lilli und Lotti, vier Ureinwohner des Potts, den Schalk im Nacken und nicht auf den Mund gefallen. Dazu alte und neue Gäste: der liebenswerte Schlendersack aus Schnöttentropp, Osman, der ausgefuchste Türke, ein verzweifelter Wettermann, ein schrulliges Hausfrauenduo, eine verliebte Sanitäterin, Jessica aus der Nordstadt und die ein oder andere Überraschung. Das Ambiente ist neu, das Herz aber bleibt an diesem Abend immer da, wo es im Ruhrpott sein soll: Am rechten Fleck. Guten Appetit!
(alle Speisen, Weiß- und Rotweine sowie Mineralwasser inklusive)

Mi. 3.8 Do. 4.8 24 €
Bernd Stelter „Wer heiratet teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte“"

Stelter steht kurz vor der Silberhochzeit, ein im Unterhaltungsbusiness eher seltenes Fest. Und er macht sich so seine Gedanken über die Ehe. Wenn "verheiratet sein" bedeutet, dass man zumindest einmal mehr darüber nachdenkt, bevor man sich trennt, dann hat sich das teure Hochzeitsfest vielleicht schon gelohnt, meint er. Er ist halt gerne verheiratet, der alte Genießer-Spießer, und das glücklich, obwohl er auch immer gleich danach einschläft. Aber seine Frau kann sehr gut einparken. "Wer heiratet teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte!" Ist das nicht ein negativer Titel für ein positives Programm. "Nee, überhaupt nicht! Nur wer die Sorgen anderer teilt, wird ein glücklicher Mensch!" sagt Bernd Stelter und lächelt – glücklich.

Fr. 5.8 Sa. 6.8 20 Uhr 24 €
Bruno „Günna“ Knust „POTTSEIDANK!“"

Nach 4 Jahren Dauer-Camping mit seinen Kumpels von der Hartz-Vegas-Segers-Band ist Bruno ‚Günna’ Knust auch im Sommer 2016 im Spiegelzelt noch allein auf der Bühne. Er präsentiert exklusiv im Spiegelzelt das SOLO-Programm POTTSEIDANK, in dem er auch einige handverlesene Kostproben seiner unnachahmlichen Puppenspielkunst zeigen wird. Im Vordergrund des Abends wird jedoch ein Streifzug durch die unterschiedlichsten Ruhrpott-Charaktere als seine ganz persönliche kabarettistische Danksagung für inzwischen fast drei Jahrzehnte erfolgreicher Tätigkeit als „ambulanter Günnakologe“ stehen.
Unterm Strich wird auch POTTSEIDANK wieder ein sicherer Garant für einen vergnügten, abwechslungsreichen RuhrHOCHdeutsch - Abend mit viel Lachen, Amüsement, Westfalen - Kolorit und dem „einzichaatigen Ruhrpott - Spass übba uns selba“ sein...

So. 7.8 24 €
Katja Ebstein „Na und – wir leben noch“"

In diesem Liederabend zwischen Satire und ironisch Heiterem, zwischen Kabarett und Literatur machen das Gesungene und das Gesprochene gemeinsame Sache. Ein Abend zum Schmunzeln und Lachen, aber auch zum Nachdenken. Mit viel Phantasie und engagiertem Vortrag zeigt die Sängerin, Schauspielerin und Komödiantin Katja Ebstein ihre ganze künstlerische Bandbreite mit Liedern und Texten von Hans Dieter Hüsch, Stephan Sulke, Robert Long, Hermann van Veen, Bertolt Brecht und Georg Kreisler. Begleitet wird sie am Flügel von Stefan Kling. Ein Abend der Kleinkunst und der großen Unterhaltung.


Freitag, 29. Juli 2016

Radtour zur Kunst im Dortmunder Norden

Installation "Zur kleinen Weile"
Kunst und Architektur auf Rädern erleben: Zu Installationen, Skulpturen und Plastiken in der Nordstadt führt die nächste Fahrradtour aus der Reihe "Kunst im öffentlichen Raum" am Donnerstag, 4. August.

Los geht es um 18 Uhr zwischen dem Nordausgang des Hauptbahnhofs und der Auslandsgesellschaft (metropolradruhr-Station).

Diese Tour führt unter anderem zu Objekten, die Teil der Emscherkunst an der Huckarder Straße nahe der OW IIIa bilden. Angefahren werden begehbare Installationen wie "Zur kleinen Weile" von raumlabor. Herkunft und Zukunft der renaturierten Flusslandschaft können hier reflektiert werden. Ganz in der Nähe steht auch "Kunstpause", ein begehbarer Haselnusshain der Berliner Garten- und Landschaftsgärtner atelier le balto.

Lust auf mehr Emscherkunst möchten der Raumplaner Fabian Menke und Historiker Axel Rickel zum Beispiel auch mit Installationen von einer Gruppe Studenten der Kunstakademie Münster im Unionviertel machen.

Die Radtour dauert zirka 90 Minuten und ist für Interessierte mit verkehrstauglichem Fahrrad geeignet. Für die Fahrradtour kooperiert die Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum mit der "VeloKitchen Dortmund". Das Angebot gehört zum Projekt "Nordwärts".

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fahren auf eigene Verantwortung mit. Ab 16 Leuten fährt die Gruppe im Verband. Wer kein eigenes Rad hat, kann sich eines bei metropolradruhr leihen. Dafür nötig ist eine Vorab-Registrierung online oder telefonisch 030 6920-5046) und ein Startguthaben von neun Euro.

Die Tour kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Tickets gibt es an der Kasse des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Telefon 0231 50-25525. Gäste von außerhalb erhalten eine Rechnung.
Die Dortmunder Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum können auch separat gebucht werden, zum Beispiel für eine Geburtstagsfeier, einen Betriebsausflug oder für externe Gästegruppen. Infos unter Telefon 0231 50-26028.

Projazz präsentiert „Salon 4B“ Sommerkonzert am U

Salon 4B
Im Rahmen des Sommers am U veranstaltet „Salon 4B“ am Sonntag, 31. Juli, 15 bis 18 Uhr, ein Livekonzert am Dortmunder U. Heimaturlauber können sich freuen und werden mit dem Flair von Mittelmeer bis Karibik verwöhnt.

„Salon 4B“ existiert seit etwa 2005 und wurde als Quartett von Martin Buschmann, Bea Bernert, Jürgen Bruhn und Rainer Buschmann gegründet.

Das erste Album „sueño azul“ - Blauer Traum der sechsköpfigen Band aus dem Ruhrgebiet ist ein Spiegelbild der Vielfalt der musikalischen Einflüsse dieser Region, von Balkanbeat über Jazz zum Calypso. Der Soundmix von karibischer Steelpan und klassischer, jazziger Violine darf wohl als einmalig bezeichnet werden.

Die Texte der Songs sind entstanden aus dem Auge des Vulkans Ruhrgebiet und erzählen von Liebe, Sehnsucht, Vertrauen und Freundschaft.

Hörproben gibt es auf www.salon4b.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Das komplette Programm: www.sommer-am-u.de

Donnerstag, 28. Juli 2016

Künstlerpaar im Torhaus

Bettina Dellwig und Jan Homeyer
Bettina Dellwig und Jan Homeyer präsentieren ihre Ausstellung "Konjunktion" vom 31. Juli bis 21. August im Torhaus Rombergpark.

Die beiden Künstler studierten an der Kunstakademie Münster und arbeiten nun gemeinsam in einem Atelier in Unna. Beide beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit der menschlichen Figur: Bettina Dellwig zeigt Frauenfiguren, gezeichnet mit Kohle und selbst hergestellten Pigmenten; Jan Homeyer malt expressive Porträts.

Veranstalter der Torhaus-Ausstellung ist das Kulturbüro der Stadt Dortmund in Zusammenarbeit mit dem BBK Westfalen e. V.

Favoriten 2016: Festival Freier Theater NRW in Dortmund

kainkollektiv, im Kern bestehend aus
 Fabian Lettow und Mirjam Schmuck,
 arbeitet seit 2004 gemeinsam in Theaterprojekten

Bild: Edi Szekely
Vom 23. September bis 2. Oktober 2016 präsentiert das renommierte Theaterfestival "FAVORITEN 2016" in Dortmund Produktionen der Freien Tanz- und Theaterszene NRW.

Als einer der renommiertesten Wettbewerbe der deutschen Off-Szene unter der künstlerischen Leitung von Holger Bergmann werden die Produktionen von einer Fachjury prämiert.

Das seit über 30 Jahren etablierte Festival zeigt Produktionen der frei produzierenden Darstellenden Künste aus NRW, die sonst nicht in Dortmund zu sehen sind und rückt so die freie Theaterlandschaft NRWs ins Zentrum einer regionalen und bundesweiten Aufmerksamkeit. FAVORITEN ist eine Dortmunder Institution und ist DAS NRW-Theaterfestival: Gegründet wurde es 1985 unter dem Namen "Theaterzwang", es ist das älteste OFF-Festival Deutschlands. FAVORITEN findet alle zwei Jahre im Herbst in Dortmund mit einem Festivalzeitraum von zwei Wochen statt und bespielt dabei die Stadt in einer einmaligen Art und Weise. Das Festival ist von tragender Bedeutung für die freie Theaterlandschaft NRWs, denn es fördert die Szene, bietet ihr ein Forum zum Austausch und zur Vernetzung, fördert ihre Sichtbarkeit bundesweit und international und ist Plattform für künstlerische Innovation.

FAVORITEN 2016 lotet die Ambivalenz echter Lügen und lügnerischer Echtheit aus und wirft ein Schlaglicht darauf, wie das frei produzierende Theater in NRW sich an den gesellschaftlichen Spektakeln reibt und eigene Schwindeleien erfindet. Von Sprech- und Kindertheater über Performance und Tanz bis zu Installation. Blendwerke die tricksen und das Publikum zum Tricksen animieren. Außerdem produziert FAVORITEN 2016 Arbeiten von regionalen freien Gruppen. Dafür wird ein Areal des totalen Schwindels im Dortmunder Unionviertel ausgerufen: FAVORITEN 2016 – ein Festival im Mittendrin der Stadtgesellschaft.

FAVORITEN wird veranstaltet vom NRW Landesbüro und dem Kulturbüro der Stadt Dortmund.

Programm

Mittwoch, 27. Juli 2016

Die Veranstaltungsreihe 100 Jahre DADA geht zu Ende

Foto: Hendrik Müller
Mit der 25. Veranstaltung nach einhundert Tagen geht die Veranstaltungsreihe zum 100jährigen DADA Jubiläum zu Ende.

Die Abschlussveranstaltung findet am Freitag, 29. Juli, 17.30 Uhr, auf dem Südfriedhof, statt.

Zum 2. Todestag von dem verstorbenen Dortmunder Schriftsteller und DADAisten Jürgen „Kalle“ Wiersch findet eine Grabzeremonie mit dezenter Musikperformance und angemessenen Wortbeiträgen, die InSchlafsetzung des Huelsenherzes statt. Das Huelsenherz ist zu Ehren des Ur-DADAisten Richard Huelsenbeck zum 125. Geburtstag Huelsenbecks für einhundert Tage reanimiert worden.

Anschließend geht es mit musikalischem Getöse über die Große Heimstraße hin zum Westpark. Das Cafe Erdmann wird die Veranstaltung ab zirka 19 Uhr unterstützen. Auf einer Bühne wird der Abschied von DADADO100 zelebriert.

Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Treffpunkt ist der Haupteingang, Große Heimstraße 119.

Poetry Slam beim Sommer am U

DEW21Kultur lädt am Donnerstag, 28. Juli von 19:30 bis 22 Uhr zu einer neuen Ausgabe des kultigen Slam Formats vor dem Dortmunder U ein. Poetry in the box vol. 5 findet statt im Rahmen des Sommers am U.

Seit über 20 Jahren wird in Dortmund bereits die Slam Kultur gepflegt. Passend zu diesem Jubiläum werden Klassiker der Ruhrgebiets-Slamszene präsentiert. Beim sommerlichen Poetry Slam treten sie gegeneinander an, um sich mit Worten einen Titel zu erkämpfen der weder Ruhm noch Ehre verspricht. Dafür aber eine bezaubernde Kulisse, wunderschöne Menschen und gekühlte Getränke. Moderiert wird die Veranstaltung von Rainer Holl. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 26. Juli 2016

Fotokünstlerin Violeta Draganova Muleit stellt in der Galerie Torfhaus aus

Foto von Violeta Draganova Muleit
Die Fotokünstlerin Violeta Draganova Muleit zeigt ihre Werke in der Galerie Torfhaus im Westfalenpark.

Wie bei ihrer letztjährigen Ausstellung "Herbst im Westfalenpark 2015" hat sie sich für ihre aktuelle Ausstellung "Sommer im Westfalenpark 2016" erneut von der Schönheit des Westfalenparkes inspirieren lassen.

Die Bilder spiegeln ihre besonders sensible Beziehung und ihren achtsamen Blick zur Pracht der Natur wieder. Man erkennt strahlende Farben, wunderbare Formen und verträumt romantisch einladende Ecken, die unserer Fantasie beflügeln.
Ihr Motto: "Das Leben misst sich nur an Orten und Momenten, die uns den Atem rauben."(überliefertes Sprichwort). Wie sie selbst sagt: "Für mich ist der Westfalenpark genau so ein Ort."

Die Ausstellung ist vom 02.08.16 bis zum 08.08.16 jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr zu besichtigen.

Ausschreibung zum Petra-Meurer-Preis 2017

Petra Meurer
Das Institut für deutsche Sprache und Literatur und die Fakultät Kulturwissenschaften der TU Dortmund schreiben gemeinsam mit DEW21 Kultur und dem Theater im Depot den Petra-Meurer-Preis zur Förderung freier Theaterprojekte und genreübergreifender Inszenierungen im Ruhrgebiet aus.

Gesucht werden junge Ensembles, ungewöhnliche Theaterprojekte, genreübergreifende Inszenierungen und kreative Bühnenperformances aller Couleur.

Der erste und zweite Preis richtet sich an innovative Theatermacher*innen,

Literaturaktivist*innen und Performer*innen, die nach neuen Ausdrucksformen, Stücken, Stoffen und Ästhetiken suchen oder die sich durch langjährige Arbeit in der freien Szene des Ruhrgebiets auszeichnen und die Kulturlandschaft kontinuierlich bereichern.

Die Förderpreise werden ausschließlich an junge Ensembles und Künstler*innen vergeben, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Die Preise sind als „Starthilfe“ zu verstehen und haben das Ziel, Nachwuchskünstler*innen neue Kontakte zu ermöglichen und ihr Talent zu fördern.

Aus allen prämierten Stücken wird eines ausgewählt, das im Theater im Depot zur Aufführung kommen wird.

Um in Petra Meurers Namen auch weiterhin Projekte der freien Szene zu unterstützen, wurde dieser Preis ins Leben gerufen und wie folgt dotiert:

Hauptpreis: 1500 €
Zweiter Preis: 800 €
Zwei Förderpreise: je 300 €

Teilnahmebedingungen: Bewerber*innen müssen entweder im Ruhrgebiet geboren sein, ihren Wohnsitz dort haben, in der Region studiert haben oder durch regelmäßige Vorstellungen in der Region mit dem Ruhrgebiet verbunden sein.

Entsprechende Projekte können sich bis zum Einsendeschluss am 30.11.2016 mit einer Kurzdarstellung und exemplarischem audiovisuellen Material (gerne per Video-Link) bewerben:

Entweder postalisch bei:
Theater im Depot
z.H. Anna Marienfeld
Kennwort: Petra Meurer Preis
Immermannstraße 29
44147 Dortmund
Oder per Email an: info@pm-theatertage.de

Die Verleihung der Preise findet im Rahmen der Petra Meurer Theatertage am 18. Februar 2017 im Theater im Depot in Dortmund statt. Am Vortag der Preisverleihung laden wir zu einem Theaterabend ein, der einen Querschnitt der bemerkenswerten Arbeiten des freien Theaters im Ruhrgebiet präsentiert. Literatur trifft auf Musik trifft auf Theater trifft auf …?

Mit der Vergabe des Preises soll an Dr. Petra Meurer erinnert werden, die im Mai 2010 völlig unerwartet verstarb. Sie wurde im Rahmen ihrer zwölfjährigen Tätigkeit an der TU Dortmund von Lehrenden und Studierenden vor allem für ihr Engagement im Bereich der Theaterwissenschaft geschätzt. Dr. Petra Meurer bereicherte das kulturelle Leben in Dortmund beständig, indem sie zahlreiche Theater- und Literaturprojekte organisierte und betreute.

Montag, 25. Juli 2016

Schreiblust-Verlag bringt "Böse Geschichten" heraus

Verleger Andreas Schröter mit dem
neuen Buch. Foto: Hildegard van Loon
Im Schreiblust-Verlag, einem Kleinverlag mit Sitz in Hörde, erscheint in diesen Tagen eine neue Anthologie mit 35 "Bösen Geschichten". Der Titel des 207 Seiten dicken und 9,90 Euro teuren Taschenbuches lautet "Das Schwein hat blaue Augen". Der Verlag hatte dazu zuvor eine Ausschreibung im Internet gestartet, auf die 576 Geschichten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingeschickt wurden: Jede Menge Lesearbeit für die Jury.

Herausgeber sind Nadine Roggow und Wolf Awert. Sie schreiben in ihrem Vorwort:

„Das Gute sollten wir erstreben, das Böse aber meiden.“ Doch um das Böse zu vermeiden, muss man es zunächst erkennen, untersuchen oder erleiden. Und wenn wir dann davorstehen und es uns groß und unfassbar erscheint, verkleinern wir es, drehen und wenden es, betrachten es von allen Seiten, bis es endlich handhabbar wird. Das tun wir, indem wir darüber reden oder schreiben. Vielleicht ist das ein Teil des Geheimnisses, warum uns gerade das Böse so fasziniert. Für einen Autor ist es eine besondere Herausforderung. „Das Böse“ als Thema ohne weitere Leitlinien zu vergeben, war selbst schon eine böse Sache. Gerechterweise wurden wir auch dafür bestraft. Mit einem wahren Ansturm von Ideen, die alle gelesen werden mussten. Und belohnt wurden wir mit 35 spannenden oder nachdenklichen Geschichten aus 576 Beiträgen. Böse zu sein, lohnt sich nicht. Darüber zu schreiben, kann eine dankbare Aufgabe sein. Über das Böse etwas zu lesen, das vorher durch einen Autor eine Gestalt gefunden hat, ist reinstes Abenteuer. Und nun richtet selbst.

Kürzer heißt es im Klappentext: "Lieb ist schön, aber manchmal öde. Böse ist doof, aber oft prickelnd."

Der Schreiblust-Verlag existiert seit 2002. "Das Schwein hat blaue Augen" ist die 27. Buchveröffentlichung. Zu den weiteren Angeboten des Verlags gehört ein Mitschreibprojekt mit monatlich wechselnden Themen.

Mehr zur Neuveröffentlichung und zum Mitschreibprojekt auf der Website des Verlages: http://schreib-lust.de

Geführter Spaziergang zu "Kunst und Schokolade "in Hörde

Die Schlanke Mathilde in Hörde
Zu Kunst und Schokolade führt der nächste Spaziergang zur Kunst im öffentlichen Raum in Hörde. Stadtführerin Anja Hecker-Wolf begleitet die Teilnehmer am Mittwoch, 27. Juli.

Los geht es um 15 Uhr am Hörder Brückenplatz an der Schlanken Mathilde. Die anderthalbstündige Tour führt u.a. zu Bernhard Hoetgers Friedrich-Ebert-Denkmal, zum Platz der alten Synagoge und zu Skulpturen und Plastiken rund um den PHOENIX See. Der Kunst-Spaziergang endet gegen 16:30 Uhr kulinarisch mit einer Einkehr in die Chocolaterie von Monika Wechsler an der Hermannstr. 130.

Die Gruppe ist auf 15 Personen begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten an der Kasse des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Telefon 0231 50-25525. Dort gibt es auch die Tickets (6 Euro, ermäßigt 3 Euro). Gäste von außerhalb erhalten eine Rechnung.

Die Dortmunder Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum können auch separat gebucht werden, zum Beispiel für eine Geburtstagsfeier, einen Betriebsausflug oder für externe Gästegruppen. Infos unter Telefon 0231 50-26028.

Sonntag, 24. Juli 2016

Stadt- und Landesbibliothek im August: Ulrike Harbach und Thomas Koch

Ulrike Harbach
Hier kommt eine Vorschau mit Terminen der Stadt- und Landesbibliothek im August:
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Dienstag, 23.08.2016 bis Dienstag, 04.10.2016
Artothek der Stadt- und Landesbibliothek
Dienstag und Freitag 10 - 19 Uhr
Ulrike Harbach
Fotografie auf Stahl / Siebdruck auf Aluminium und Stahl

Ulrike Harbach arbeitet nach einer individuellen Strategie, bei der Kalkülund  Zufall, Handwerklichkeit und Innovation eine tragende Rolle spielen. Sie richtet ihren Fokus auf die Relikte einer vergangenen Kultur, deren architektonische Hinterlassenschaften bereits weitgehend verschwunden sind.

Wie der Vergänglichkeit trotzende Landmarken erhalten die Fördertürme der Ruhrgebietszechen, ihre komplexen Fördermaschinen, Wassertürme und Verwaltungsgebäude im Werk von Ulrike Harbach eine erhabene Aura. Ihr besonderer Reiz resultiert aus der Kombination der Leichtigkeit und Lichthaftigkeit des Mediums Fotografie mit der Schwere von Metallplatten, deren rostige Oberflächenstruktur mit der verblassten Aura ihrer Bildmotive zu einer reizvollen symbiotischen Einheit verschmelzen.
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Montag, 29.08.2016, 19.30 Uhr
Studio B der Stadt- und Landesbibliothek
Eintritt 2,50 €
Thomas Koch „Ernsthaft“

„Ich bin echt dankbar für die vielen Möglichkeiten, die ich bisher als Medienarbeiter hatte, aber die Freiheit und der Spaß, Geschichten für die Bühne und dieses Buch zu schreiben, sind einmalig!“, sagt der bekennende Dortmunder, der für „Ernsthaft“ Gedichte und Geschichten verfasst hat, die direkt aus dem Herzen des Ruhrgebiets in die weite Welt hinaussprießen. Koch ist ein feiner Beobachter, der seinen Gedichten, Geschichten und Charakteren mächtig Leben einhaucht. Wenn Thomas Koch über „Omma“, „Sir Weiwel“ oder „LKW-Fahrer Ulf“ fabuliert, dann geraten diese Figuren trotz aller Absurdität immer auch äußerst authentisch. Thematisch geht es dabei ausschließlich um die ganz großen Dinge: Liebe, Leben, Gott und Fußball.

Juicy Beats läuft am Wochenende im Westfalenpark

200 Bands und DJs sorgen Ende Juli
im Dortmunder Westfalenpark für Festival-Stimmung

Bild: Bildlizenz: Alle Rechte vorbehalten H6H Photographics
200 Bands und DJs treten beim Juicy Beats Festival am 29. und 30. Juli im Dortmunder Westfalenpark auf. Highlights in diesem Jahr sind Deichkind, Fritz Kalkbrenner, AnnenMayKantereit und Wanda.

Das Line-Up für das Juicy Beats Festival ist komplett. Insgesamt 200 Bands und DJs treten am Freitag, 29.07. und Samstag, 30.07. im Dortmunder Westfalenpark bei einem der idyllischsten Großstadtfestivals der Republik auf. Top-Acts zur 21. Auflage des Festivals für elektronische und alternative Pop-Musik sind Deichkind, Fritz Kalkbrenner, AnnenMayKantereit, Wanda, Genetikk, 257ers, Irie Révoltés, Feine Sahne Fischfilet, MoTrip, Tube & Berger, Dear Reader, Grossstadtgeflüster, Antilopen Gang, Me And My Drummer und Chefket.

Doch auch abseits der Headliner bietet das facettenreiche Programm auf über 20 Bühnen und Floors jede Menge Möglichkeiten spannende neue Acts zu entdecken. Nach der wetterbedingten Teilabsage im Vorjahr ist der Ansturm auf die Tickets dieses Mal besonders groß. Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren. Insgesamt werden an beiden Tagen bis zu 50.000 Gäste erwartet.

Zwei Tage Festivalfieber im Westfalenpark

Der Festivalfreitag verspricht von 14 bis 22 Uhr ein hochkarätiges Live- und DJ-Programm auf drei Bühnen und mehreren Dancefloors. Als Headliner lassen Deichkind eine extravagante Performance erwarten: Ob kollektive Bier-Duschen oder Schlauchboot-Fahrten auf dem Publikum, die Hamburger haben immer neue überdrehte Ideen für ihre Shows. Auf der Hauptbühne stehen außerdem die Ruhrpott-Rapper 257ers, die House-Pioniere Tube & Berger mit ihrem Juicy Beats-Live-Debüt und die Indie-Rap-Durchstarter I Am Jerry.

Als Top-Act auf der Electronic Bühne treten Systema Solar aus Kolumbien, die Drunken Masters, die Techno-Blaskappelle Meute und DJ Ante Perry an. Unter dem Motto "Dortmund.Macht.Lauter" gibt es erstmalig auch eine Bühne für lokale Bands. Parallel zum Bühnen-Programm kann auf den Floors zu Electronic Beats getanzt werden. Ab 22 Uhr wird dann bei zahlreichen Aftershow-Partys im Park und anderen Locations weiter gefeiert. Die Karten für den Freitag sind auf 15.000 begrenzt.

Der Festival-Samstag bietet von 12 Uhr mittags bis 4 Uhr nachts die musikalische Bandbreite, für die Juicy Beats bekannt ist: ein abwechslungsreiches Programm aus Pop, Rap, Electro, Indie, Alternative, Reggae und Global-Beats mit mehr als 100 Bands und DJs auf über 20 Bühnen und Floors. Auf der Festwiese bringen der Berliner Star-DJ Fritz Kalkbrenner, das Rap-Duo Genetikk, die Indie-Pop-Durchstarter AnnenMayKantereit und die Ska-Punk-Rap-Formation Irie Révoltés die Menge zum Toben. Headliner auf der zweiten Hauptbühne ist die Indie-Rock-Band Wanda aus Wien.

Daneben treten Feine Sahne Fischfilet, Antilopen Gang, Chefket und Drangsal auf. Erneut präsentiert WDR Funkhaus Europa eine eigene Global-Beat-Bühne, von der den ganzen Tag lang live gesendet wird. Hier treten unter anderem Grossstadtgeflüster, Bukahara und Symbiz auf. Feinsten Indie-Pop bietet die Bühne des Konzerthaus Dortmund mit Dan Mangan aus Kanada, Me And My Drummer und Dear Reader aus Johannesburg. Das Netzwerk Liveurope präsentiert erstmalig eine eigene Bühne mit aufstrebenden Bands aus ganz Europa. Mit dabei sind Razz aus Deutschland, Who Killed Bruce Lee aus dem Libanon, die dänischen Electro-Popper Blondage (fka. Rangleklods) und JoyCut aus Italien.

Clubs und Partymacher der Region feiern im gesamten Park

Für das Programm der vielen Floors, das von Electro, House und Techno über Hip Hop, Dubstep, Drum’n’Bass und Global Beats bis hin zu Reggae, Trashpop, Rare Grooves, Funk und Soul reicht, arbeiten die Juicy Beats-Macher erneut mit einem breiten Netzwerk aus Clubs, Partyreihen und Labels aus der Region zusammen. Mit Ferris Hilton, Chopstick & Johnjon, Purple Disco Machine, Silly Walks, Trettmann, Assassin und Nakadia verspricht das Floor-Line-Up wieder nationale und internationale Hochkaräter. Einen besonderen Fokus legen die Veranstalter auch auf die starke Ruhrgebiets-Szene: Tube & Berger, Juliet Sikora, Manuel Tur, Ante Perry, Larse, Mike Litt, Klaus Fiehe und DJ Dash gehören zum Standard-Repertoire des Festivals.

Rahmenprogramm: Silent Disco, Hip-Hop-Camp, Video Games & Kreativ.Meile

Einen besonderen Stellenwert hat das umfangreiche und oft ungewöhnliche Rahmenprogramm: So wird die Festwiese am Samstag nach dem Live-Programm zur großen Silent Disco mit über 3.000 Kopfhörern. Die Plattform „Bring your own Beats“ präsentiert ein Hip-Hop-Camp inklusive Live-Graffiti und Frühstücks-Jam. Die junge Literatur- und Poetry-Szene der Region wiederum wird auf der „Sounds & Poetry“-Bühne vorgestellt. Designer, Labels und Künstler aus ganz NRW kann man auf der Kreativ.Meile entdecken und der neue Festivalpartner Glaceau Vitamin Water präsentiert einen eigenen "Playground" mit Erwachsenen-Hüpfburg, Bällebad und Kopfballtischtennis.

Im Open-Air-Kino an der Seebühne gibt es zudem ein Musikvideo-Programm der internationalen Kurzfilmtage Oberhausen sowie Videospiele auf Großleinwand zum mitspielen. Außerdem wird ein zum DJ-Pult ausgebautes Tuk Tuk zur rollenden Disco, die an wechselnden Orten im Park Halt macht. Erstmalig gibt es auch ein Riesenrad auf dem Gelände. Als besonderen Service für die Gäste kann man sich mit den Hellweg Stagedrivern kostenlos zwischen Hauptbahnhof, Campingplatz, Volksbad und Park chauffieren lassen.

Campingplatz mit Blick aufs Stadion

Erneut richten die Veranstalter auch einen Zeltplatz ein. Das Campingareal zwischen Westfalenpark und dem Westfalenstadion ist nur drei Minuten Fußweg vom Festival entfernt und bietet von Freitag bis Sonntag Platz für bis zu 1.400 Zelte. Im Zentrum lädt eine 700 Quadratmeter große Beach-Area mit Kiosk und Imbiss zum Entspannen ein. In den Gebäuden des angrenzenden Sportvereins gibt es zudem eine Frühstücks-Lounge und Aftershow-Partys. Als besonderes Highlight können die Camper für einen kleinen Aufpreis das nahegelegene Freibad besuchen, in dem ebenfalls wechselnde DJs auflegen..

Veranstaltet wird Juicy Beats vom UPop e.V. in Kooperation mit der Popmodern GmbH und dem Jugendamt der Stadt Dortmund. Präsentator ist Brinkhoff´s No.1. Zudem unterstützen die Sparkasse Dortmund, DOKOM21, Glaceau Vitamin Water und die Fachhochschule Dortmund das Open Air.

Juicy Beats Festival 2016

Samstag, 23. Juli 2016

"Creative Stage" im Kino im U

Projekte und Unternehmen der Kreativwirtschaft stellen am Mittwoch (27.7.), 18 bis 22 Uhr, ihre Projekte und Dienstleistungen in einem kurzweiligen Format vor. Vom Architekturprojekt bis hin zu Modenschau, immer stehen 8 Minuten Zeit für die Präsentation zur Verfügung.

Die Veranstaltung, die unter dem Titel "Creative Stage - Dortmund" steht, wird von Heimatdesign und der Wirtschaftsförderung Dortmund präsentiert und findet im Kino im U statt.

RuhrHOCHdeutsch im Spiegelzelt: Von Anna Zink bis Florian Schroeder

Max Uthoff Foto: M. Neumeister
Hier kommt das Programm von RuhrHOCHdeutsch im Spiegelzelt an der B1 in der kommenden Woche:

Mo. 25.7 17 €
Anka Zink „Zink EXTREM positiv“

Ausgezeichnet durchs Über-Leben riskiert Anka Zink ein Experiment. Die Mutti des weiblichen Stand-up bezieht Position. Das wird alle freuen: Sie wird schärfer. Politischer. Extremer. Sie leugnet ihre Wurzeln nicht. Geboren wurde sie in eine Welt stabiler Werte wie Demokratie, Selbstverantwortung und Meinungsfreiheit und dem Handicap als moderne westliche Frau mit höherem Bildungsabschluss. Was ist das heute wert? Die Komikerin mit dem trockenem Humor und dem herzlichen Lächeln bezieht ihre Pointen aus einer gnadenlos sachlichen Analyse des Hier und Jetzt. Wenn es die liebenswerte Verkörperung eines „Wenn-dann-Algorithmus“ gibt, dann ist es Anka Zink.
In extremen Zeiten muss man extrem gut denken. Zink extrem positiv.

...immer montags inkl. Pommes, Currywurst und Bier


Di. 26.7 49 €
Die Kneipe
„Der Bauch lacht mit“ – Neueröffnung

...immer dienstags inklusive Fünf-Gänge-Menü, Weiß- und Rotweine sowie Mineralwasser


Mi. 27.7 Do. 28.7 24 €
Max Uthoff „Gegendarstellung“

Die ZDF-Anstalt im Spiegelzelt? Nicht ganz (vielleicht im nächsten Jahr), aber zur Hälfte. Max Uthoff, einer der beiden „Gastgeber“ der Anstalt, ist wieder da.
Kitschig, weich, oberflächlich, verspielt, naiv, willfährig, schlaftrunken, larmoyant, sensibel, langsam, zärtlich, vorsichtig, melancholisch und dunkelhäutig. Dies wohl nur eine kleine Auswahl von Adjektiven die noch nicht im Zusammenhang mit Max Uthoffs Programmen fielen.
„Überragend. So überzeugend böse und zugleich unterhaltsam war im deutschen Kabarett schon lange keiner mehr“. (Süddeutsche.de)

Fr. 29.7 24 €
Django Asül „LETZTE PATRONE“ – Neues Programm

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und jetzt ist es richtig schön. Doch das Schöne ist: Eigentlich ist es schöner denn je. Also macht Django Asül weiter. Denn endlich kehrt Ruhe ein. Die Zeit der Ungewissheiten ist vorbei. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Bundesregierung hat die Implosion Deutschlands auf der Agenda. Und auch der Allerletzte hat kapiert: Europa gibt es nicht.
Django Asül zieht daraus den richtigen Schluss: Raus aus dem Makrokosmos. Rein in den Mikrokosmos. Wo andere in die Midlife-Crisis schlittern, verirrt sich Django Asül zurück ins wahre Leben.

Sa. 30.7 29 €
RebellComedy "Live auf Tour"

RebellComedy ist keine normale Mixed Show, sondern ein neues Bühnenprogramm mit einem festen Ensemble an überragenden Künstlern. Mit ihrem direkten, ehrlichen Humor erobern und begeistern sie das ganze Land. Mit ihrer Authentizität hat es diese Gruppe, bestehend aus acht Männern und einer Frau aus dem Rheinland, an die Spitze der nationalen Stand-Up Comedians geschafft.
Dieses Ensemble, das zunächst durch seinen Migrationshintergrund auf sich aufmerksam macht, beweist mit dieser Stand-Up Comedyshow, dass es wahrlich mehr zu bieten hat als nur simple Ethno-Comedy. Humor soll schließlich nicht eingrenzen, sondern einfach alle zum Lachen bringen. Hier ist die neue Generation an Comedians auf der Bühne.

So. 31.7 24 €
Florian Schroeder “Entscheidet Euch!”

Im Zeitalter der Selbstoptimierung muss alles perfekt sein: der Job, das Aussehen, der Partner, die Freizeit. Wir googeln, bis der Arzt kommt, weil wir glauben, dass es noch bessere Möglichkeiten geben könnte. „Nur wer alle Optionen kennt, kann optimale Entscheidungen treffen“ ist das Mantra unserer Zeit. „Das ist ein Trugschluss“, weiß Schroeder.
Schroeder teilt uns ein in Optimierer und Gelassene, zeigt, warum Kant mit Katzenberger überfordert gewesen wäre und verrät uns die ultimative Formel, mit der wir herausfinden können, wie lange unsere Partnerschaft noch hält. Das sollte sich keiner entgehen lassen.



Freitag, 22. Juli 2016

"Rundgang Kunst": Kunststudierende zeigen ihre Werke

Die Werke der Kunststudierenden der TU Dortmund
 lockten zahlreiche Besucherinnen und Besucher
 in die IDfactory und die Ateliers in der Emil-Figge-Straße 50. 

Bild: Nikolas Golsch/TU Dortmund
Grafiken, Gemälde und Installationen - bei der Ausstellung "Rundgang Kunst" zeigen Kunststudierende, wie vielseitig sie an der TU Dortmund künstlerisch tätig sind. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Juli auf dem Campus zu sehen.

Grafiken, Gemälde und Installationen - bei der Ausstellung "Rundgang Kunst" zeigen Kunststudierende eindrucksvoll, wie vielseitig sie an der TU Dortmund künstlerisch tätig sind. Zur Vernissage am Mittwoch, 20. Juli, wurden die besten Arbeiten mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Die Werke der Preisträgerinnen und Preisträger sowie die gesamte Ausstellung sind noch bis zum 24. Juli auf dem Campus zu sehen.

Für die besten Ausstellungsstücke verlieh Rektorin Prof. Ursula Gather den Kunstpreis in vier Kategorien, der mit je 500 Euro dotiert ist, den IDfactory-Preis in zwei Kategorien sowie den Editionspreis.

Der Kunstpreis in der Disziplin "Graphik" ging an Jannis Sturm. Der Künstler arbeitet in seinem Werk "Sturmgebiete" an Köperlandschaften. "Rhythmik, Dynamik, Mut, die forschende Haltung, die Konzentration, der Ernst kombiniert mit Witz machen die Auseinandersetzung mit seinen Zeichnungen zu einem beeindruckenden Erlebnis", lautete die Begründung der Jury.

In der Disziplin "Fotografie" überzeugte Eleonora Bartel mit ihrer Arbeit "Projektionsstoff". Für dieses Werk projiziert die Künstlerin Fotografien massiver Betonarchitektur auf leichte Stoffbahnen aus Gaze, die sich im Wind bewegen. "Eleonora Bartel hinterfragt mit ihrer Arbeit die üblicherweise zweidimensionale Oberfläche der Fotografie und überführt sie in eine gelungene Rauminstallation", sagte Rektorin Ursula Gather bei der Laudatio.

Katja Mudraya, die ursprünglich aus dem Bereich Street Art kommt, erhielt den Kunstpreis in der Disziplin "Malerei". Sie verzichtet auf spektakuläre Motive und erhebt die alltäglichen Dinge zum Gegenstand ihrer Malerei: Ihr ausgestelltes Bild zeigt einen Müllplatz.

Für gleich drei Arbeiten in der Ausstellung erhielt Benedikt Wessel den Kunstpreis in der Kategorie "Plastik und Interdisziplinäres Arbeiten". Wessels Formen wuchern in Räume und setzen sich aus erkennbaren Flächen zusammen, deren Schichtungen offen sichtbar bleiben. Die Jury lobte seine „inzwischen ganz eigene unverwechselbare Notierung.“
IDfactory-Preis zum 11. Mal verliehen

Der IDfactory-Preis wurde zum elften Mal für die besten Arbeiten zum Kunsttransfer vergeben. Die Künstlerinnen und Künstler standen in diesem Jahr vor der Aufgabe, mit ihren Werken eine Frage aus dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) zu beantworten: "Was ist eine Oberfläche?"

Die Hauptpreisträgerin ist Julia Batzdorf mit ihrer Arbeit "Gleam". Die Künstlerin erzeugt eine Oberfläche, die sich erst durch Bewegung und Geschwindigkeit zu einer solchen konstituiert. Motoren lassen grellgrüne Schläuche um ihre eigene Achse rotieren und erschaffen eine kaum sichtbare Oberfläche, die aus Fliehkraft und Geschwindigkeit resultiert. Der Hauptpreis ist mit 800 Euro dotiert.

Den Förderpreis erhielt eine Studentin aus dem zweiten Semester: Oanh Nguyen überzeugte mit ihrer Arbeit "Position: bezuglos" und einer verblüffend schlichten Antwort auf die Forschungsfrage: Ihr Werk ist ein freischwebendes Luftkissen, das die Schwerkraft und somit auch die Frage von oben und unten aufgelöst hat. Der Nachwuchsförderpreis ist mit 200 Euro dotiert.
Editionspreis wird Motiv der TU-Jahreskarte

Neben den Kunstpreisen wurde auch der Editionspreis der TU Dortmund verliehen. Die Auszeichnung ging an Sergej Davydov, der mit seiner Malerei "Erdbeer-Schnitte" überzeugte. Sein fröhliches und schmackhaft anmutendes Werk wird auf der Jahreskarte der TU Dortmund zu sehen sein. Zudem werden fünf Reproduktionen angefertigt, um diese an Freunde und Förderer der TU Dortmund zu verschenken.

Bei "Rundgang Kunst" zeigen Kunststudierende der Universität ausgewählte Arbeiten in den Räumlichkeiten der IDfactory, Leonhard-Euler-Straße 4, und im Gebäude an der Emil-Figge-Straße 50 (Räume 5.212, 4.108, 4.107). Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Juli zu sehen.

Programm für den 1. Tag der Trinkhallen steht fest

Kiosk an der Bergstraße 100 in Eving
Die Ruhr Tourismus GmbH hat 2016 zum offiziellen Jahr der Trinkhalle erklärt und lädt am 20. August zum 1. Tag der Trinkhallen ein. Mit dabei sind rund 300 Akteure an 50 Programm-Buden.

17 Musikrichtungen, Lesungen und Mitmach-Aktionen von Karaoke bis Graffiti: Am 20. August feiert das gesamte Ruhrgebiet den 1. Tag der Trinkhallen, und das Programm kann sich sehen lassen. Sebastian23, Sebel und Olaf Opal sind nur drei bekannte Künstler, die am Veranstaltungstag "anne Bude" auftreten. Neben den 50 von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) organisierten Programm-Buden sind weit über 100 Trinkhallen mit eigenen Aktionen Teil des Events.

Buntes Programm in Dortmund

In Dortmund gibt es zum Beispiel Weltmusik zu hören - am Kiosk/Trinkhalle Koc (In der Meile 2), Rock & Pop bietet die Trinkhalle Adler 59. Alpha Stores GmbH an der Kaiserstraße wartet mit DJ/Elektro auf. "Physical Theatre" erwartet die Besucher in der Kreuzstraße am Kiosk Zwischenstopp. "Gemischte Tüte" heißt das Motto am Bergmann Kiosk am Hohen Wall und am Stadion Kiosk in der Schillingstraße.

Knallbuntes Sammelalbum

Ab sofort ist das Programmheft zum 1. Tag der Trinkhallen an allen teilnehmenden Programm-Trinkhallen kostenlos erhältlich - und es lässt das Herz eines jeden Büdchen-Fans höher schlagen. Als knallbuntes Sammelalbum kommt es daher. Wer mag, kann also ab sofort Büdchenbilder sammeln, kleben und tauschen.

Infos zu allen teilnehmenden Trinkhallen mit ihrem Programmangebot gibt es online:

Donnerstag, 21. Juli 2016

Fußballmuseum zeigt Filmpremiere


Das Deutsche Fußballmuseum präsentiert am 28. Juli ab 19 Uhr die Premiere des ARD-Dokumentarfilms "Wembley-Tor und Titelträume - Eine Zeitreise zur WM 66".

Die Dokumentation zeigt in exklusiven und teilweise bislang unveröffentlichten Bildern den Weg der bundesdeutschen Nationalmannschaft bis ins Finale von Wembley. Dabei wird auch voraus- und zurückgeblickt auf die Biografien der Stars aus Deutschland, England oder der Sowjetunion.

Daneben dürfen natürlich auch das berühmte "Wembley-Tor" zum 3:2 im Finale und der geschlagene Uwe Seeler als "Nowhere Man" nach dem Abpfiff nicht fehlen. Schließlich bietet der Film auch Geschichten aus der Fanperspektive, die den Zeitgeist besonders anschaulich spiegeln - mit bisher unbekannten Aufnahmen aus privaten Archiven.

In ihren Szenen lassen die Autoren Jürgen Schmidt und Thomas Schneider die Fußballwelt der 1960er Jahre wiederaufleben: Die Rote Karte war noch nicht erfunden, die Bundesliga steckte in den Kinderschuhen. Die Fankultur bestand aus selbstgestrickten Schals.

Viele Spieler hatten neben dem Fußball noch andere Jobs und schauten neidvoll nach England, wo ihre Kollegen schon Vollprofis waren. 1966 steht also für eine Zeitenwende im Fußball: Abschied vom fadenscheinigen Amateurmythos, Aufbruch in die Moderne.

Das Deutsche Fußballmuseum präsentiert die Filmpremiere in Anwesenheit von Filmemacher Jürgen Schmidt. Die Vorführung ist der Auftakt zu den Feierlichkeiten im Deutschen Fußballmuseum anlässlich des 50. Jahrestages des Wembley-Finales: Ab dem 31. Juli zeigt das Museum seine erste große Sonderausstellung "50 Jahre Wembley - Der Mythos in Momentaufnahmen".

An diesem Tag erscheint auch das Buch zur Sonderausstellung mit exklusiven Aufnahmen des Finalspiels. Auch das museumseigene Kulturprogramm ANSTOSS präsentiert in den kommenden Monaten zahlreiche Veranstaltungen rund um den englischen und deutschen Fußball.

Der Eintritt zur Filmpremiere ist frei. Da die Kapazitäten im Kino des Museums jedoch begrenzt sind, wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail gebeten.
anstoss@fussballmuseum.de

Regenbogenhaus: Foto- und Kunstprojekt auf dem Florianturm

Bei dem Foto- und Kunstprojekt "Dortmund von oben", das von Mittwoch, 3. bis Freitag, 5. August, 14 bis 17 Uhr, stattfindet, sind noch einige Plätze für Kinder ab neun Jahren frei.

Wie funktioniert meine Kamera? Wie finde ich ein spannendes Motiv? Wie wählt man den richtigen Bildausschnitt? Diese und viele andere Fragen werden im Laufe des Ferienprojektes auf dem Florianturm beantwortet, wenn die Grafik-Designerin Astrid Halfmann den teilnehmenden Kindern einen Einblick in die Welt der Fotografie gibt - aus einer ganz besonderen Perspektive und an einem ganz speziellen Ort.

Aber es geht hier nicht nur um Fotografie aus der Vogelperspektive, denn die Kinder werden auch von der Kunsttherapeutin Ulrike Behrendt angeleitet, diese Panoramaansichten auch zu malen. Von oben gibt es viel Neues zu entdecken. Kleine Details und der weite Blick zeichnen ein schönes Gesamtbild von Dortmund und der Umgebung.

Eine anschließende Ausstellung präsentiert Besuchern und Beteiligten die kreativen Ergebnisse.

Für die Teilnahme werden fünf Euro pro Person berechnet (inkl. Parkeintritt). Eine eigene Kamera ist notwendiges Utensil und die vorherige Anmeldung im Regenbogenhaus unter Telefon 0231 50-26138 unbedingt erforderlich.

Dieses Ferienangebot ist eine Kooperation des Westfalenparks/Regenbogenhauses und des Spielbogen e. V.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Mehr als 2 Millionen Euro Fördergelder für Dortmund - auch für Theater und Orchester

Regierungspräsidentin Diana Ewert
und Oberbürgermeister Ullrich Sierau
 bei der Übergabe der Förderbescheide

Bild: Bezirksregierung Arnsberg
Dortmund bekommt mehr als 2 Millionen Euro Fördergeld für Projekte in der Stadt: 1,5 Millionen Euro für Theater und Orchester, 341.000 Euro für "Quartierskümmerer" und 530.400 Euro für den Heisterbach.

Die Stadt Dortmund erhält für 2016 erneut gut 1,5 Mio. Euro aus Mitteln der Kunst- und Kulturförderung NRW als Personalkostenzuschuss für das Stadttheater (1.046.000 Euro), Kinder- und Jugendtheater (300.000 Euro) und Orchester (220.000 Euro). Die aktuellen Bescheide übergab Regierungspräsidentin Diana Ewert am Mittwoch, 20. Juli, in Dortmund an Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Dortmund profitiert damit auch in 2016 von Mitteln aus dem Etat des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW. Die Fördergelder werden seit dem Jahr 2011 konstant in dieser Höhe ausgezahlt. Die verlässliche Förderung ist nicht zuletzt ein Ergebnis des Theaterpaktes NRW. Durch diesen war sichergestellt worden, dass ab 2011 für die Personalkostenzuschüsse der Theater und Orchester im Land insgesamt zusätzlich 4,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Infolge dessen hatte sich der Personalkostenzuschuss des Landes für das Stadttheater und Orchester in Dortmund 2011 gegenüber 2010 entsprechend erhöht - beim Theater von 825.400 auf 1.046.000 Euro, beim Orchester von 147.000 auf 220.000 Euro. Der Zuschuss für die Personalkosten des Kinder- und Jugendtheaters lag hingegen schon 2010 bei 300.000 Euro und ist seitdem ebenso konstant geblieben.

Rund 530.000 Euro für Bach-Renaturierung

Weiteres Fördergeld steht für die Renaturierung des Heisterbachs im Dortmunder Süden zur Verfügung. Der Heisterbach im Dortmunder Süden ist kaum noch als natürliches Gewässer erkennbar. Nun soll der Bach auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern renaturiert werden. Für dieses Projekt erhält die Stadt Dortmund eine Förderung in Höhe von 530.400 Euro.

Derzeit ist das Gewässer technisch ausgebautes offenes Gerinne. In drei Teilabschnitten fließt der Bach sogar nur in einem Rohr unterhalb der Oberfläche. Im Rahmen der nun geplanten Maßnahmen soll eine ökologische Verbesserung des Heisterbaches erreicht werden. Dazu soll unter Beachtung der örtlich gegebenen Restriktionen wieder ein natürlicher Gewässerlauf hergestellt werden.

Mit der Maßnahme erfolgt nun die strukturelle Verbesserung und ökologische Aufwertung des bisher stark ausgebauten Gewässers. Durch den Rückbau wird auch eine Durchgängigkeit für Fische erreicht, die derzeit nicht gegeben ist. Die Maßnahme wurde im Vorfeld intensiv mit den betroffenen Grundeigentümern und den Landschafts- bzw. Wasserbehörden abgestimmt. Das Projekt dient der Umsetzung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf 663.000 Euro.

"Quartierskümmerer" in Aktionsräumen


Außerdem erhält die Stadt Dortmund Fördergelder in Höhe von gut 341.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln, um 20 ausgewählte Langzeitarbeitslose zu "Quartierskümmerern" in städtischen Aktionsräumen zu qualifizieren.

"Eine bewährte Maßnahme kann jetzt in die dritte Runde gehen. Es freut mich, dass damit weitere Langzeitarbeitslose eine realistische Chance bekommen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Denn die Qualifizierung kann ein Sprungbrett sein - das zeigen Vermittlungsquoten von über 30 Prozent bei dem Vorläuferprojekt", betont die Regierungspräsidentin.

OB Ullrich Sierau: "Jeder Langzeitarbeitslose ist einer zu viel. Es ist sehr gut, dass wir diese Maßnahme fortführen können. Qualifizierung ist für den Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit der richtige Schlüssel."

Die dritte Auflage der Maßnahme "Quartierskümmerer/in" in Aktionsräumen der Stadt Dortmund läuft vom 01.06.2016 bis 31.05.2018 - gefördert mit 251.197 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und 90.567 Euro aus Mitteln des Landes NRW. An der Finanzierung ist zudem das Jobcenter Dortmund beteiligt, das auch die Auswahl der 20 Projektteilnehmer vornimmt. Die Zielgruppe der Qualifizierung sind Langzeitarbeitslose mit verschiedenen Vermittlungshemmnissen.

Neue Spielzeit der Philharmoniker

Die Dortmunder Philharmoniker
 freuen sich auf die neue Spielzeit.

Bild: Magdalena Spinn
Nach der erfolgreichen zurückliegenden Spielzeit freuen sich sowohl die Musiker als auch Gabriel Feltz und sein Team schon auf die kommende Saison unter dem Motto "zauber_märchen_welten".

"Musik beginnt da, wo Sprache aufhört." Diese Definition hat Generalmusikdirektor Gabriel Feltz schon in seiner Kindheit fasziniert. Der GMD möchte seine Zuhörer in der kommenden Spielzeit in "zauber_märchen_welten" entführen:

In den Philharmonischen Konzerten flattert Strawinskys "Feuervogel" märchenhaft, der Zauberlehrling von Goethe und Dukas verliert vollständig die Kontrolle über das Element Wasser, und Mussorgski und Ravel lassen die russische Märchenhexe „Baba Yaga“ auf das Konzerthaus los. So werden durch die gesamte Spielzeit märchenhafte Geschichten in Musik erzählt, mit Mahlers dritter Sinfonie als Gipfel- und Endpunkt.
Spannende Gäste und beliebte Reihen

Spannende Gäste treten auf: Als Dirigent kehrt etwa der frühere Dortmunder GMD Marek Janowski zurück, einer der führenden Dirigenten unserer Zeit. Dazu geben sich als Solisten renommierte Größen wie Albrecht Mayer, Solooboist der Berliner Philharmoniker, der Pianist Alexandre Tharaud oder Bariton Bo Skovhus die Klinke in die Hand.

Besonders beliebt sind die Konzerte der Reihe Wiener Klassik. Hier stehen in diesem Jahr Werke von Mozart, Beethoven und Schubert auf dem Programm. Dabei haben die Zuhörer die Gelegenheit, einige Philharmoniker auch als Solisten zu erleben: Soloflötist Felix Reimann spielt Mozarts Flötenkonzert G-Dur KV 313, und GMD Gabriel Feltz musiziert wieder gemeinsam mit Konzertmeisterin Shinkyung Kim und Solocellistin Franziska Batzdorf.
Stummfilmkonzert und die City als Bühne

Eine Reihe von Sonderkonzerten bereichert den Spielplan um besondere Highlights: Natürlich gibt es wieder zwei Neujahrskonzerte, und das Stummfilmkonzert bringt den Murnau-Klassiker "Faust" auf die Leinwand. Zu Beginn der Spielzeit macht dann das Orchester der Stadt die City zu seiner Bühne: Bei den Cityring-Konzerten auf dem Friedensplatz.

Eine besondere Herzensangelegenheit sind den Philharmonikern ihre Kammerkonzerte. Die Musiker spielen in kleinen Besetzungen selbst entwickelte Programme – ein besonderes Vergnügen auf der Bühne und im Saal. Neu ist die Reihe DoPhil persönlich: Mitten im Kreuzviertel gibt es in kurzweiligen Gesprächen Einblicke in die nächsten Konzerte und den Orchesteralltag.

Dortmunder Philharmoniker

Dienstag, 19. Juli 2016

KulturSommer im Wilhelm-Hansmann-Haus

Auch Lioba Albus alias Mia Mittelkötter
ist mit von der Partie.
Bevor das prall gefüllte Herbst- Kursprogramm startet, endet der Sommer im Wilhelm-Hansmann-Haus mit einem kunterbunten KulturSommer. Vom 15. bis 27. August wird ein breitgefächertes Veranstaltungsprogramm geboten.

Angefangen mit `Let´s Dance´- MitMach-Angebote zum offenen Tanzen, zum Schnuppern, zum Gucken: Am 15.08. gibt es um 11.00 Uhr den Seniorentanz und um 12.00 Uhr den Steptanz (Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Angebote sind kostenfrei). Der Tag endet mit einer orientalischen Tanzgala „Zauber des Orients“. Verschiedene Gruppen bieten ab 18.00 Uhr einen abwechslungsreichen Abend (5 Euro).

Weiter geht es am 16.08. und 17.08. mit einem Workshop „Malen im Freien“. Unter hoffentlich blauem Himmel können die Teilnehmer hier von 10.00 bis 15.00 Uhr ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Ihre Lieblings-Maltechnik unter fachkundiger Anleitung des Dortmunder Künstlers Alexander Pohl ausführen (12,50 Euro).

Ebenfalls am 16.08. um 11.00 Uhr wird eine Führung durchs Dortmunder Konzerthaus angeboten. Zahlen, die neugierig machen: 17.000 Quadratmeter, 28 Hubelemente, 3.565 Orgelpfeifen. Anmeldung erforderlich (1 Euro).

Um 17.00 Uhr am selben Tag lässt die Laienspielgruppe des Hauses die Tradition des bunten Sketchabends aufleben und präsentiert ihre Klassiker der letzten Jahre, zwischendurch sorgt Klaviermusik von Tobias Schneider für Abwechslung (4 Euro).

Auf den Tagesfahrten am Mittwoch, dem 17.08. nach Bückeburg und am Donnerstag, dem 25.08. nach Cochem lassen die Teilnehmer die Romantik und Schönheit der alten Kleinstädte auf sich wirken (20 Euro).

Die Klaviermatinee „Klassik um Elf“ am 18.08. mit Tobias Bredohl lässt Werke der großen Meister wie Beethoven, Bach und Mozart erklingen (3 Euro).

Klaus-Dieter Unruh gestaltet gleich zwei MitSing-Angebote: Bei der Lust auf Volksmusik steht der Spaß am Singen im Vordergrund. Mit Witz und Gitarre gibt er am 18.08. um 15.00 Uhr Takt und Melodie vor (2,50 Euro). Beim MitSingFrühstück kann beim gemeinsamen Frühstück das Radio einfach mal gegen handgemachte Musik getauscht und zwischen Brötchen und Ei kräftig mitgesungen werden (24.08., 10.00 Uhr, 1 Euro + 5 Euro fürs Frühstück).

Natürlich gehört auch Kabarett in ein buntes Programm: Günter Burchert präsentiert am 19.08. um 18.00 Uhr Heinz Erhardt und Gäste, noch´n Gedicht, Rezitationen und Gesang bilden eine kurzweilige Mischung (7 Euro). Lioba Albus gibt in „Hitzewallungen“ am 22.08. um 18.00 Uhr Urlaubstipps für Zurückgebliebene und erklärt, warum ein Urlaub auf Balkonien überhaupt nicht langweilig sein muss. Unterstützt wird sie von der Freizeitberaterin Mia Mittelkötter und Pommesschlampe Witta, 8 Euro.

Am 23.08. kann zunächst um 10.30 Uhr der Kulturort Depot besichtig werden (1 Euro). Um 17 Uhr bietet Andres Heldt Volkslieder von der Grünen Insel. Entdecken Sie den immer beliebter werden Irish Folk mit seinen mitreißenden und stimmungsvollen Songs (3 Euro).

Ein besonderer Malworkshop wird von Theresia Weiß angeboten: Große Leinwände, unterschiedliche Techniken, Spachtel, Schwämme, Lappen… Gestalten Sie mal was Großes! Dreitägig, 24.-26.08., 17.00–20.00 Uhr (30 Euro zzgl. Materialkosten).

Zu guter Letzt: Ruud van Laar verspricht einen Mix aus den besten Diskohits früherer Hitparaden und aktueller Schlagermusik, 27.08., 20.00 Uhr (7 Euro).

Bei allen Angeboten ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, Information und Anmeldung unter Telefon 0231 50-23357.

"Create Your Skateplaza 2.0" startet - Skate-Rampen für das Dortmunder U

Auch in diesem Jahr erstellen "die Urbanisten e.V." in Kooperation mit der "Skateboardinitiative Dortmund" wieder Skate-Rampen für den Vorplatz des Dortmunder U. Bau und Gestaltung der Objekte erfolgen an vier Workshop-Terminen im Juli - Alle interessierten SkaterInnen oder HobbyschrauberInnen ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen mitzumachen. (Anmeldung unter info@dieurbanisten.de,minderjährige TeilnehmerInnen brauchen die Erlaubnis der Eltern.)

Vom 25. Juli bis zum 27. August stehen die fertigen Rampen dann zum freien Skaten auf dem Vorplatz des Dortmunder U. Die Skateboardinitiative bietet in diesem Zeitraum auch eine Skateschule an, um Neulinge an den Sport heranzuführen. Die Skateboardschule findet Donnerstags und Sonntags von 12:30 bis 15:00 statt. Am 21. August können die TeilnehmerInnen ihre neuen Fähigkeiten dann bei einer Skateolympiade testen.

Den Höhepunkt von "Create Your Skateplaza 2.0" bildet die Abschlussveranstaltung am 27. August. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sommer am U" wird es einen Skateboard-Contest (12-16 Uhr) geben, außerdem ist ein Longboard-Contest (16-20 Uhr) auf der Brinkhoffstraße vor dem Dortmunder U geplant. Parallel dazu findet eine Hip Hop-Jam statt.

Gefördert wird das Projekt von der Bezirksvertretung Innenstadt West, dem Jugendamt Dortmund und der Volksbank Dortmund. Das Projekt soll Jugendlichen ermöglichen, den städtischen Raum aktiv mitzugestalten und ihre Wünsche und Fähigkeiten einzubringen.

Termine und Uhrzeiten der Veranstaltungen

Rampenbau-Workshop: Planung, Bau und Gestaltung der Skate-Rampen

16.07.2016 & 17.07.2016: 10-18 Uhr

23.07.2016 & 24.07.2016: 10-18 Uhr

Anmeldung unter info@dieurbanisten.de

Der Workshop findet statt im Dietrich Keuninghaus, Leopoldstraße 50-58, 44147 Dortmund


Skateboardschule

Immer Donnerstags und Sonntags 12:30-15:00

28.07.2016, 31.07.2016, 04.08.2016, 07.08.2016, 11.08.2016, 14.08.2016, 18.08.2016., 21.08.2016 + Skateolympiade

auf dem Vorplatz des Dotmunder U


Abschlussveranstaltung: Skate-Contest, Hip Hop-Jam und Longboardwettbewerb mit Straßensperrung

Samstag 27.08.2016

Skatecontest: 12-16 Uhr

Longboardwettbewerb: 16-20 Uhr

Hip Hop-Jam: 12-24Uhr

Weitere Informationen:

www.dieurbanisten.de


Montag, 18. Juli 2016

Oper Dortmund liegt in NRW-Kritikerumfrage auf Platz 2

Gute Noten für die Oper in Dortmund
Bild: Theater Dortmund
Gute Noten für das Dortmunder Opernhaus: In der aktuellen Kritikerumfrage zur NRW-Opernspielzeit 2015/16 in der Welt am Sonntag kommt die Oper Dortmund auf Platz zwei.

Zwei der acht Kritiker votierten für die Oper Dortmund. Zudem wird Emily Newton als beste Ensemblesängerin in der Spielzeit 15/16 genannt, zwei Nennungen gehen an Eleonore Maguerre als beste Sängerin in der Saison 15/16.

Das Stück Peter Grimes erhält eine Erwähnung als beste Inszenierung in Spielzeit 15/16 mit Peter Marsh als bestem Sänger.

Künstler bei City Ring Konzerten live erleben

Emily Newton und Eleonore Maguerre sind auch schon zu Beginn der neuen Spielzeit live zu erleben: Beim Cityring Konzert: Sempre libera - Die Sommernacht der Oper, der Konzertreihe der Dortmunder Philharmoniker und der Oper Dortmund zum Spielzeitstart 2016/17.

2016 wird der Friedensplatz zum Konzertsaal für die gesamte Region: Ob Opernarien oder Musicalhits, ob Kindervormittag oder Clubnacht - bei den City Ring Konzerten von 26. bis 28. August 2016 bieten die Dortmunder Philharmoniker mit Generalmusikdirektor Gabriel Feltz sowie die vielen starken Stimmen der Oper Dortmund alles, was man sich von einem Wochenende voller Open-Air-Konzerte nur wünschen kann. Schirmherr der vier Veranstaltungen ist der Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Die Eröffnung der City Ring Konzerte gehört ganz der faszinierenden Welt der italienischen Oper. Es erklingt eine Vielzahl bekannter Werke wie der Zigeunerchor oder die große Arie Sempre Libera aus La Traviata - starke Leidenschaften, große Gefühle und viel Temperament

Die Open-Air-Reihe "City Ring Konzerte" findet im August 2016 erstmals statt und bietet für jeden Musikgeschmack etwas - für Opernliebhaber, Musicalfreunde, Clubgänger und Familien.

Route der Industriekultur: RVR und Land NRW wollen finanzielles Engagement ausweiten

Kompressorenhalle der Kokerei Hansa
Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Land NRW wollen den Trägerschaftsvertrag für die Route der Industriekultur fortsetzen und sich stärker als bisher an den fünf Großstandorten (darunter ist auch die Kokerei Hansa in Dortmund) finanziell engagieren.

Entsprechende Beschlüsse wurden jetzt von der RVR-Verbandsversammlung und dem Landeskabinett gefasst. Die Standorte sind: der Landschaftspark Duisburg-Nord, der Gasometer Oberhausen, das Welterbe und die Kokerei Zollverein in Essen, Jahrhunderthalle und Westpark Bochum sowie die Kokerei Hansa in Dortmund.

Der RVR will seinen jährlichen Zuschuss für Instandsetzungen an den Großstandorten um 1,4 Millionen auf 3,9 Millionen Euro für die nächsten zehn Jahre erhöhen. Das Land NRW hat signalisiert, seine Unterstützung für die Grundsicherung der herausragenden Industriedenkmäler von 3,6 auf 5,6 Millionen Euro für den gleichen Zeitraum anzuheben. Sowohl Land NRW als auch RVR gehen mit diesen Summen in die anstehenden Haushaltsberatungen

Grundlage für die Vertragsverhandlungen ist ein Fachgutachten, das im Vorfeld die Kosten für Grundsicherung und Instandhaltung der Industriedenkmäler berechnet hat. Demnach sind im Maximalfall 10,9 Millionen Euro pro Jahr für die Instandsetzung (RVR-Anteil) notwendig, weitere 11,2 Millionen Euro/Jahr für die Grundsicherung (Anteil Land).

"Obwohl beide Vertragspartner sich stärker als bisher engagieren wollen, können wir die gutachterlich ermittelten Mittel nicht in voller Höhe zur Verfügung stellen. Daher werden wir uns künftig auf die besonders wichtigen und insbesondere substanzerhaltenden Erhaltungsmaßnahmen fokussieren und wollen darüber hinaus zusammen mit den Standortbetreibern Fördermittel aus anderen Töpfen einwerben“, so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel.

Sonntag, 17. Juli 2016

Emscherkunst: Art-Quiz am Dortmunder U

Von wem stammt die großflächige Videoinstallation auf der Spitze des U-Turmes? Der Neubau von welchem Museum der Region wurde von David Chipperfield gestaltet? Welche Künstlergruppe erschuf in Oberhausen einen tanzenden Strommast? Beim ersten Kunstquiz der Emscherkunst am Samstag, 23. Juli, trennt sich die Spreu vom Weizen: In der traditionellen Form eines Pub Quizes, moderiert vom Dortmunder Rainer Holl, geht es auf die Spuren der Kunst in der Region – dabei werden natürlich auch die Werke der Emscherkunst nicht ausgelassen! Am Ende des Abends wartet ein fetter Gewinn. Man darf sich überraschen lassen! Wann und wo? Von 18 bis 19.30 Uhr auf dem Vorplatz des Dortmunder U!

Die Ausstellung Emscherkunst 2016 ist täglich bis auf montags geöffnet (10 bis 18 Uhr), an vielen Kunstwerken stehen Emscherkunst-Scouts bereit – sie geben Auskunft über die sieben unterschiedlichen Kunstareale und insgesamt 24 Kunstwerke.

RuhrHOCHdeutsch: Von Johannes Flöck bis Kay Ray

Hier kommt das Programm von RuhrHOCHdeutsch im Spiegelzelt an der B1 für kommende Woche:

Mo. 18.7 17 € 20.00Uhr
Johannes Flöck „Neues vom Altern“

Das neue Programm von Johannes Flöck macht glücklich! Denn es öffnet Ihnen die Augen, altersbedingte Veränderungen positiv zu sehen. In einer Zeit, in der ,,Happy und Birthday" getrennte Wege gehen und der Kopf Vorschläge erteilt, die der Körper nicht mehr erfüllen kann (will), entgegnet Flöck dem Wandel mit Pragmatismus und einer gehörigen Portion Selbstironie: ,,Ich sehe die Welt jetzt mit anderen Augen - und das klappt seht gut, dank nachlassender Sehstärke." Er nimmt die Veränderungen des Älterwerdens wahr und beschreibt sie mit Geschichten, die aus dem Leben gegriffen und deshalb für jeden so unterhaltsam sind. Dabei fasziniert er mit seiner umwerfenden Mimik.
...immer montags inkl. Pommes, Currywurst und Bier

Di. 19.7 49 € 20.00Uhr
Die Kneipe „Der Bauch lacht mit“ – Neueröffnung!

...immer dienstags inklusive Fünf-Gänge-Menü, Weiß- und Rotweine sowie Mineralwasser

Mi. 20.7 24 € 20.00Uhr
Peter Freiberg, Thomas Koch & Peter Krettek "Kumpelabend"

„Prima Geschichten! Töfte Songs! Irre dufte Sketche! Um es in einem Wort zu sagen: betörend!“, versprechen die drei Herren, die an diesem KUMPELABEND auf der Bühne stehen.
Verkumpelt sind sie in vielfältiger Hinsicht: Koch und Freiberg haben als TV-Autoren für „Ritas Welt“ und „Alles Atze“ deutsche Sitcomgeschichte geschrieben. Freiberg und Krettek produzieren die unglaubliche Radiocomedy „Die Schwadrallas“.
Krettek, Koch und Freiberg gehören zur Band „THE BUH!“ und zum Ensemble der im Spiegelzelt beheimateten satirischen Sportrevue „Klopp kommt nicht!“
Und so ist der Fundus der Kumpel groß, umfasst Songs der legendären „Conditors“, aktuelle deutschsprachige Kompositionen, eigene Interpretationen von Lieblingsliedern der drei Herren, dazu Gedichte, Texte und Auszüge aus den unzähligen Radiocomedys, die auf das Konto der Kumpel gehen.
Keine Frage, der KUMPELABEND im Spiegelzelt wird ein besonderer Abend!

Do. 21.7 Fr. 22.7 Sa. 23.7 24 € 20.00Uhr
Fritz Eckenga „Frisch von der Halde“

MANCHMAL WIE FRÜHER. NIE WIE GESTERN. IMMER VON HEUTE.
Fritz Eckenga und Sie haben doch diesen Vertrag mit der Verwöhnklausel geschlossen. Sie als Wirklichkeitsverbraucher, er als Service-Onkel für Ablenkung & Verdrängung. Sie haben folgende Bestellung aufgegeben: Für Einsfuffzig Hoffnung, ein Achtelchen Trost und ´ne Schüppe Zuversicht.
Wird geliefert. Frisch von der Halde. Eckenga als verdiente und verdienende Honorarkraft stiehlt sich nicht aus der Verantwortung. Ihr Auftrag ist seine Mission. Sie bekommen, was Sie brauchen...
Sie haben mit dem Ticket das Recht erworben, mal zwei Stunden lang nicht von der eigenen Laune belästigt zu werden.
Eckenga empfiehlt: “Nehmen Sie einfach meine.”
FRISCH VON DER HALDE renoviert sich selbständig, enthält multiresistente Reime und Spuren von Fantasie.

So. 24.7 24 € 20.00Uhr
Kay Ray „YOLO!“ – Neues Programm

"Sich seiner eigenen Mauern im Kopf bewusst zu werden, versöhnt mich mit jenen, die ich einst als engstirnig abstempelte. Und von denen gab es in meinem Leben einige."
Stehenbleiben ist nichts für den Paradiesvogel der Comedy, was er in seinem neuen Solo-Programm YOLO! beweist:
Gewohnt ehrlich gewährt der Hamburger Zotenkasper Einblicke in sein Leben, erzählt über das was ist, was war und was sein könnte. Nach wie vor nimmt der selbsternannte Edel-Punk kein Blatt vor den Mund, im Kampf gegen Flachsinn und aufgesetzter Überheblichkeit!