Sonntag, 23. Oktober 2016

Kleiner Fotorundgang übers Hörder Sehfest

Beate Bach in ihrem Atelier Kunstflirt
an der Alfred-Trappen-Straße 20
Ich habe am Sonntagmittag einen kleinen – natürlich vollkommen unvollständigen – Rundgang zu einigen Ateliers unternommen, die beim 10. Hörder Sehfest mitgemacht haben. Hier meine (Foto-)Eindrücke:

Sie rechne zwar erst nachmittags mit dem großen Andrang, sagte Beate Bach, die seit gut zwei Jahren ihr Atelier Kunstflirt an der Alfred-Trappen-Straße 20 hat – aber auch mittags interessierten sich schon viele Besucher für ihre Werke, die immer einen engen Bezug zur Natur haben.



Schön an einem solchen Rundgang ist neben der Beschäftigung mit der Kunst: Man trifft alte Bekannte. Im Atelier von Beate Bach waren es der Hörder Heimatforscher Willi Garth und seine Frau, die mir über den Weg liefen.

Weniger zufrieden mit dem bisherigen Kundeninteresse waren
Der Stand des Projekts Ankommen
 an der Alfred-Trappen-Straße 18
gegen Mittag die Mitarbeiter vom Projekt Ankommen an der Alfred-Trappen-Straße 18, das Flüchtlinge unterstützt. Sie hofften auf den Nachmittag. Dann war eine Lesung aus 1001 Nacht angesetzt.

Viel Arbeit in den vergangenen Tagen hatte Katja Struck, die ihre lichtdurchflutete Wohnung an der Beukenbergstraße 25 in ein Atelier umbauen musste, was so viel hieß wie: Privates wegräumen, Bilder aufhängen. Katja Strucks
Katja Struck in ihrem Atelier an der Beukenbergstraße 25,
 das zugleich ihre Wohnung ist.
künstlerischen Langzeitprojekt „Rosie’s Revenge“ beinhaltet groß- und kleinformatige Acrylmalerei, Textildrucke und ein Bühnenprogramm (Dortmunder Kulturblog berichtete darüber).

Sie habe seit zehn Jahren Glück mit dem Wetter, sagte Stefanie Becker, die ihre Plastiken in ihrem „Garten der Figuren“ an der Suebenstraße 28 zeigte. Meist kämen so etwa 500 Besucher über den Tag verteilt. Und mit so vielen rechne sie auch diesmal wieder. Bei meinem Besuch war ihr herrlich verwunschener Garten voll mit Kunstinteressierten. Schön
Stefanie Becker in ihrem "Garten der Figuren"
an der Suebenstraße 28
am Hörder Sehfest sei, dass die Ateliers alle so nah beieinanderliegen, sagte sie. Daraus könne man einen herrlichen Sonntagsspaziergang machen. Stimmt! Und es würden auch Menschen kommen, die gar nicht die absoluten Kunstexperten seien, sondern nur einfach mal schauen wollen. Und das gefalle ihr gut.

Hoch hinaufsteigen muss man ins Wohnatelier am Heedbrink 72 von Solveig Block. Dafür hat man dort – völlig außer Atem – eine
Mit Glas arbeitet Solveig Block hoch über
den Dächern von Hörde.
herrliche Aussicht auf Phoenix-West mit Hochofen und Skywalk. Die Künstlerin arbeitet mit Glas, vorwiegend mit Altglas.

PeKa alias Peter Kröker zeigte seine Werke im Haus Rode, ebenfalls Am Heedbrink 72. Er erzählte mir, dass er demnächst das Atelier Dreisam an der Teutonenstraße 15a bezieht. Eröffnungsfeier ist am 5. November
Peter Kröker zeigte seine Werke im Haus Rode
alle Fotos: Andreas Schröter
von 15 bis 19 Uhr. Vormerken!

Andreas Schröter

www.kulturquartier-hoerde.de

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