Mittwoch, 26. Oktober 2016

Chamisso-Tage: Viele Kulturen – eine Sprache

Zsuzsa Bánk
Bild: Hartmut Salmen
Mit den Chamisso-Tagen an der Ruhr vom 9. bis 11. November wird an drei Tagen das ganze Spektrum der Literatur der Adelbert-von-Chamisso-Preisträger im Ruhrgebiet vorgestellt.

Unter dem Motto "Viele Kulturen – eine Sprache" kommen vom 9. bis 11. November 2016, 15 mit dem Adelbert von Chamisso-Preis ausgezeichnete Autor*innen an die Ruhr.


Zugesagt haben: Zsuzsa Bánk, Artur Becker, Abdellatif Belfellah, Gino Carmine Chiellino, György Dalos, Sherko Fatah, Ilir Ferra, Marjana Gaponenko, Que du Luu, Sudabeh Mohafez, Matthias Nawrat, Zafer Şenocak, Michael Stavarič, Nellja Veremej und Vladimir Vertlib.

Morgens werden sie in Schulen lesen. Abends treten sie an markanten und teilweise ungewöhnlichen Lesungsorten auf. Das Ruhrgebiet kann sie und ihre Seh-, Denk- und Schreibweisen kennenlernen. So wie wir uns auf die Begegnung mit diesen Autorinnen und Autoren freuen, freuen sie sich auf das Ruhrgebiet, das für einige von ihnen noch ‚unentdecktes Land’ ist.

Am 11. November finden die Chamisso-Tage an der Ruhr ihren krönenden Abschluss mit einer Großen Abschluss-Gala im Jazzclub Domicil im Rahmen des LesArt.Festivals Dortmund 2016. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist der Verein für Literatur e.V. in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund. Die Chamisso-Tage an der Ruhr werden von der Robert Bosch Stiftung gefördert.


Der Adelbert-von-Chamisso-Preis


Seit 1985 würdigt die Robert Bosch Stiftung mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis herausragende Beiträge zur deutschsprachigen Literatur von Autoren, deren Werk von einem Sprach- oder Kulturwechsel geprägt ist. Zu ihnen gehören erste Vertreter der ‚Gastarbeiterliteratur’ wie Aras Ören und Franco Biondi, von Anfang an auch große Erzählerinnen und Erzähler wie Ota Filip, Rafik Schami, Emine Sevgi Özdamar, Galsan Tschinag, György Dalos bis hin zu Selim Özdogan, Yoko Tawada, Terézia Mora, Ilja Trojanow, Zsuzsa Bánk, Asfa-Wossen Asserate, Michael Stavarič, Feridun Zaimoglu, Artur Becker, Abbas Khider und große Lyriker wie SAID und José F. A. Oliver. Sie alle spielen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur eine wichtige Rolle.

Programm
Kulturbüroa

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