Dienstag, 28. Juni 2016

RuhrHOCHdeutsch und Klangvokal: Zukunft beliebter Festivals gesichert


Das Kabarettfestival RuhrHOCHdeutsch sowie das Musikfestival Klangvokal sollen auch nach 2017 fortgeführt werden. Dafür hat sich der Verwaltungsvorstand ausgesprochen.

RuhrHOCHdeutsch soll wie bisher mit einem Festbeitrag von 120 000 Euro unterstützt werden. Klangvokal erhält ein jährliches Festivalbudget von 300 000 Euro und soll außerdem als neunter Geschäftsbereich in die Kulturbetriebe Dortmund aufgenommen werden. Sein Direktor Torsten Mosgraber wird das Dortmunder Vokalmusikzentrum im Brückstraßenviertel weiter aufbauen und dadurch die Vokalmusikszene weiter vernetzen und stärken.

Die beiden beliebten Festivals entstanden im Kontext der Kulturhauptstand Europas – Ruhr 2010. Mit einem ambitionierten Programm haben sie sich seitdem auch überregional ein treues und begeistertes Publikum erobert.

RuhrHOCHdeutsch hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der umfangreichsten Kabarett-Festivals in Deutschland entwickelt. Geboten wird ein facettenreicher Mix aus prominenten Kabarettisten und Kabarettistinnen der Ruhrregion neben bekannten Publikumsmagneten der bundesweiten bis internationalen Kabarett- und Comedy-Szene. Es erreicht an 118 Veranstaltungstagen jährlich rund 34 000 Besucherinnen und Besucher.

Klangvokal präsentiert jährlich in seinem Festivalprogramm Auftrags- und Ko-Produktionen der Vokalmusik von hoher Qualität. Die Besucherzahlen rangieren regelmäßig jenseits der 75 000. Allein das Chorfest mit 110 bis 140 teilnehmenden Chören ist zum größten innerstädtischen Chor-Ereignis Deutschlands aufgestiegen.

Um Dortmund weiter als Chorstadt zu etablieren, hat Klangvokal in den vergangenen Jahren zahlreiche Großveranstaltungen der Vokalmusikszene mit angeworben und ausgerichtet, u.a. die Messe chor.com, den Deutschen Chorwettbewerb, den Gospel Kirchentag, den NRW-Chorwettbewerb und „Jugend singt“. Das Festival arbeitet insbesondere mit der Dortmunder Chorlandschaft zusammen und vernetzt sich in unterschiedliche Bereiche des städtischen Musiklebens.

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