Sonntag, 24. April 2016

Dortmunder U erhält 2 Mio. Euro – EU fördert Projekt „smARTplaces“ mit neun internationalen Partnern

Freuen sich über den Förderbescheid:
 Kurt Eichler, Geschäftsführer
 der Dortmunder Kulturbetriebe
 und Jasmin Vogel,
 Marketingleitung Dortmunder U.
 Foto: Stadt Dortmund / Katrin Pinetzki
Riesen-Erfolg fürs Dortmunder U: Das Kunst- und Kreativzentrum wird in den kommenden Jahren von der EU mit 2 Millionen Euro aus Mitteln der Kulturförderung unterstützt. Die Summe wurde bewilligt für das internationale Modellprojekt „smARTplaces“, bei dem es darum geht, Kultureinrichtungen digital und virtuell erlebbar zu machen. Es ist die höchste Kulturförderung der EU, die je in Dortmund gelandet ist.

An der Bewerbung für das Förderprogramm „Creative Europe - Culture- Cooperation projects“ hat das Dortmunder U drei Jahre lang gearbeitet und dafür neun Partner – Museen und Hochschulen – in sechs europäischen Ländern gefunden. Das Dortmunder U als Initiator ist Leiter des Projekts. Offiziell startet „smARTplaces“ mit einer internationalen Partner-Konferenz im Juni in Dortmund.

Das Projekt unter Federführung des Dortmunder U ist eines von 15 aus ganz Europa, das die EU zur Förderung ausgewählt hat. Neben dem Dortmunder U wurden nur zwei weitere deutsche Empfänger ausgewählt, darunter das Goethe-Institut. Nur 5 der 15 Ausgewählten erhalten die Höchstsumme von 2 Millionen Euro. Insgesamt waren 125 Bewerbungen eingegangen. Bei der Bewertung der Projekte erhielt „smARTplaces“ 98 von 100 Punkten – ein sensationelles Ergebnis nach Angaben des „Creative Europe Desk“ in Bonn, das Antragsteller in Sachen EU-Kulturförderung berät. Die Verträge werden in den kommenden Wochen in Brüssel unterzeichnet.

Als Partner am Projekt „smARTplaces“ beteiligt sind folgende Institutionen unter Führung des Dortmunder U:

- Musée de Picardie in Dortmunds Partnerstadt Amiens (Frankreich)

- WIELS Centre d’Art Contemporain, Brüssel (Belgien)

- ETOPIA - Centre for Art and Technology, Zaragoza (Spanien)

- Van Abbemuseum Eindhoven (Niederlande)

- ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie), Karlsruhe (Deutschland)

- Azkuna Zentroa, Bilbao (Spanien)

- Birmingham City University (England)

- Oulu University of Applied Sciences (Finnland)

- Liechtenstein National Museum (Liechtenstein)

Zum Netzwerk weiterer interessierter Partner des Projekts gehören u.a. das Deutsche Historische Museum in Berlin, die ETH Zürich und das Museumsquartier Wien.

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