Freitag, 25. März 2016

Titus Waldenfels und Jens Pollheide im Sissikingkong

Titus Waldenfels
Täglich, so heißt es, grüße das Murmeltier, zumindest jährlich einmal gastieren Titus Waldenfels (München) und Jens Pollheide (Dortmund) am elektrischen Kamin im Sissikingkong. Ihr 2016er Termin fällt auf den kommenden Donnerstag,den 31. März, 20 Uhr, wobei Pollheide dann erstmals im Rahmen von Ekamina sein musikalisches Projekt JeLoPoSta präsentieren wird.

Titus Waldenfels stellt für sich allein bereits ein kleines Ensemble dar. Er spielt gleichzeitig diverse Saiteninstrumente, mit den Füssen einen Basssynthesizer, eigene Percussionskonstruktionen und auch noch die Bassmundharmonika. Damit erzeugt er unerhörte Klänge, die manchmal an die Klangcollagen Pascal Comelades, manchmal an den virtuosen David Lindley, aber auch an den Urgründer der one-man-band, Jesse Fuller, erinnern.
 
Musik als Theater für die Ohren. Genres wie Blues, Jazz oder Country klingen an, Texte und deren Inhalte spielen eine große Rolle, ebenso wie Improvisation und der Mut, eigene und teils neue Wege zu gehen. Der Zuhörerschaft wird keine Ware serviert, sondern sie ist herzlich eingeladen, an einem Prozess der musikalischen Entwicklung teilzunehmen, der ganz maßgeblich von direkter Verständigung zwischen Spieler und Hörer lebt. 

Titus Waldenfels spielte mit den legendären Embryo, mit Mal Waldron und dem New Yorker Saxophonisten Monty Waters.
 
JeLoPoSta - hinter diesem obskuren Bandnamen verbergen sich Lothar Stahl und Jens Pollheide, die jahrelang die Rhythmsection der Münchener Ur-Weltmusik Band Embryo waren.
So entwickelten sie ein Zusammenspiel, das es ihnen erlaubt, über die rhythmischen Strukturen bulgarischer Volksweisen genauso zu improvisieren wie über orientalische Makams und Jazz.
Im März/April sind die beiden Musiker mit dem Baritonsaxophonisten Giuseppe Doronzo auf Tour.

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