Dienstag, 8. März 2016

Neue Ausstellung im Hartware MedienKunstVerein

Die neue Ausstellung des Hartware MedienKunstVerein Dortmund "Whistleblower & Vigilanten. Figuren des digitalen Widerstands" fragt ab dem 9. April, was Hacktivisten, Whistleblower und (Internet-)Vigilanten verbindet.

Um 1996 begannen die ersten Künstler und Netzaktivisten (wie Electronic Disturbance Theater und etoy), mittels "elektronischem zivilen Ungehorsam" zum Beispiel auf die zunehmende Kommerzialisierung des Netzes hinzuweisen. Seitdem hat sich mit dem sogenannten "Internet Vigilantism" (oder "Digilantism") ein radikaler Online-Aktivismus entwickelt.

Rechtsvorstellungen und Selbstlegitimierungsstrategien

Die Ausstellung "Whistleblower & Vigilanten. Figuren des digitalen Widerstands" fragt, was Hacktivisten, Whistleblower und (Internet-)Vigilanten verbindet. Wie sehen die Rechtsvorstellungen der unterschiedlichen Akteure aus? Gibt es Gemeinsamkeiten? Wer spricht und handelt für wen und im Sinne welches (höheren) Rechts?

Ein Schwerpunkt der Ausstellung wird insbesondere auf den unterschiedlichen Rechtsvorstellungen und Selbstlegitimierungsstrategien liegen, mit denen die Akteure - seien es Aktivisten, Whistleblower, Hacker, Onlineaktivisten oder Künstler - ihr Handeln begründen.

Eine Ausstellung mit Arbeiten von 419eater.com, !Mediengruppe Bitnik, Anonymous, Julian Assange, John Perry Barlow, William Binney, Critical Art Ensemble, Cypherpunks, Lutz Dammbeck, DIS, Thomas Drake, Electronic Disturbance Theatre, Daniel Ellsberg, Etoy, Omer Fast, Dominic Gagnon, Ted Kaczynski (a.k.a. Unabomber), Neo-Luddism, LulzSec, Chelsea Manning, Tim May, Metahaven, Netzpolitik / #Landesverrat, Trevor Paglen, Peng! Collective, Jesselyn Radack, Milo Rau / IIPM - International Institute of Political Murder, Edward Snowden, Clark Stoeckley, Telecomix, UBERMORGEN, WikiLeaks, u.a. Kuratiert von Inke Arns und Jens Kabisch.

Die Ausstellung "Whistleblower & Vigilanten. Figuren des digitalen Widerstands" ist zu sehen vom 9. April bis 14. August 2016 im Dortmunder U, Ebene 3. Der Eintritt kostet 5 Euro, 2,50 Euro ermäßigt.

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