Donnerstag, 4. Februar 2016

„RAMBO plusminus ZEMENT“: Neuer Theater-Live-Film im Schauspiel-Studio

Szene aus RAMBO plusminus ZEMENT. Foto: Szekely
ACHTUNG: Wegen technischer Probleme im Schauspielhaus ist die Premiere von „Rambo plusminus Zement“ auf den 17. Februar, 20 Uhr, verschoben worden.
-----------------

USA 1970er Jahre, nach dem Vietnamkrieg. Als Ex-Elitesoldat John Rambo indi e Kleinstadt Hope kommt, wird er vom Sheriff misshandelt – und sein Vietnam-Trauma flutet sein Bewusstsein. Er flieht. Bald hat er eine ganze Armee gegen sich.

Zeitsprung, Ortswechsel: Russland, 1920. Auch für Gleb Tschumalow ist der Krieg vorbei – aber nicht der Kampf. Denn bei seiner Heimkehr muss er feststellen, dass der Traum von einer besseren Welt, für den Millionen im Bürgerkrieg starben, krepiert: Keine neue Gesellschaft, sondern überall nur Trümmer der Revolution.

Ein Blick in Sozialismus und Kapitalismus, auf das Scheitern der Utopie und die Utopie jenseits des Scheiterns – wieviel Widerstand vermag ein politisches System in sich zu integrieren?

Heiner Müllers „Zement“ von 1972 und Sylvester Stallones Hollywood-Erfolg „Rambo“ von 1982 – Regisseur Klaus Gehre, dessen Live-Film „MINORITY REPORT“ 2015 vom Dortmunder Publikum zur besten Inszenierung 2015 gekürt wurde, kombiniert in seiner zweiten Dortmunder Arbeit die Geschichten zweier Kriegs-Heimkehrer. Die Bühne entwirft er zusammen mit Mai Gogishvili, welche auch für die Kostüme verantwortlich zeichnet, den Soundtrack komponiert Michael Lohmann, die Videoart entwickeln Jan Voges und Robin Otterbein, Dramaturgin ist Anne-Kathrin Schulz. Es spielen Andreas Beck, Ekkehard Freye, Caroline Hanke, Marlena Keil und Sebastian Kuschmann.

Premiere am 17. Februar 2016, im Schauspiel-Studio. Weitere Vorstellungen am 11.2. und 26.2.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen