Montag, 29. Februar 2016

Kunstverein: Ausstellung "Picknick am Wegesrand" eröffnet am 4. März

Die Ausstellung Picknick am Wegesrand, die beim Dortmunder Kunstverein vom 5. März bis 22. Mai läuft, präsentiert Zeichnungen und Skulpturen von sechs jungen zeitgenössischen Künstlern, die sich mit der Fusion von Natur und Technologie beschäftigen. Eröffnung ist am Freitag (4.3.), 19 Uhr, in den Räumen am Park der Partnerstädte 2. Die Arbeiten von Rochelle Goldberg (*1984 in Vancouver, CA), Tiril Hasselknippe (*1983 in Arendal, NO), Veit Laurent Kurz(*1985 in Erbach), Martin Schepers (*1979 in Lengerich), Raphaela Vogel (*1988 in Nürnberg) und Phillip Zach(*1984 in Cottbus) reagieren mit haptischer und sinnlicher Materialität auf die neuen digitalen Technologien.

Mit einem Hang zur Science-Fiction drücken sie auf unterschiedliche Weise etwas Magisches und Unheimliches, etwas Zerfallenes, aber auch Vitales sowie manchmal etwas Uraltes und gleichzeitig Post-Apokalyptisches aus. Picknick am Wegesrand möchte auch an die Frage anknüpfen, was die Relikte und die Visionen des Industriezeitalters im Ruhrgebiet heute noch verkörpern. Scheint nicht beispielsweise die Thomasbirne am Dortmunder Phoenix-See wie ein Objekt von einem anderen Planeten?

Wie von einem anderen Planeten erscheinen auch die Klänge in der Performance SOFT REVOLUTION von Markus Karstieß (*1971 in Haan/ Rhld.) und Christian Jendreiko(* 1969 in Recklinghausen). Die Tensegrity-Strukturen von R. Buckminster Fuller und Kenneth Snelson verwendend, haben die beiden Künstler ein Saiteninstrument konzipiert, das drei Kräftefelder in Interaktion treten lässt: Den Menschen, das Artefakt und das Spiel mit den natürlichen Kräften von Zug/Gegenzug. Die Performance findet am Samstag, den 23. April, um 16:00 Uhr im Kunstverein statt.

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