Samstag, 20. Februar 2016

KJT: "Wilhelm Tell" vor der Premiere

Szene aus "Wilhelm Tell". Foto Hupfeld
Schwyz, Uri und Unterwalden leiden unter der Härte und Willkür der habsburgischen Besatzungsmacht. Der Schwyzer Baumgarten wird von kaiserlichen Reitern verfolgt, weil er den Burgvogt, der seine Frau vergewaltigen wollte, getötet hat. Er bittet den Fischer Ruodi, ihn mit dem Boot über den Vierwaldstätter See zu bringen, der lehnt jedoch ab. Tell erscheint und hilft. Er rudert Baumgarten über den See, die Hütten der Seeanwohner werden von den Verfolgern in Brand gesetzt. Die Bevölkerung ist empört über das brutale Vorgehen der Besatzer. Wilhelm Tell rät jedoch zu Geduld. Auch er erhofft sich ein Leben in Freiheit, verweigert aber die Mitarbeit bei den Planungen für einen Aufstand. Folglich findet der Rütlischwur ohne ihn statt.

Schließlich wird auch Tell in das politische Geschehen involviert. Er weigert sich, dem Hut des Reichsvogtes Gessler die Ehre zu erweisen und wird verhaftet. Tell muss mit einem Armbrustschuss den Apfel auf dem Kopf des eigenen Sohnes treffen, um sich und den Sohn zu retten. Es gelingt ihm, doch gesteht er, dass er mit dem zweiten Pfeil auf Gessler geschossen hätte, wenn seinem Sohn etwas zugestoßen wäre. So bleibt er – entgegen dem Versprechen des Vogtes – in Haft und kann erst bei einer Fahrt über den See entkommen. Nun beschließt er, Gessler zu töten und damit dessen Treiben ein Ende zu bereiten…

Premiere: 26. Februar, 19 Uhr im KJT Dortmund in der Sckellstraße

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