Sonntag, 17. Januar 2016

Fletch Bizzel im Februar: Von Emscherblut bis "Dreimal Leben"

Szene aus "Gatte gegrillt"
Hier kommt das Februar-Programm im Theater Fletch Bizzel:
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Mi. 03. Febr. 20:00 Uhr € 17,- / 8,- (erm.)
Emscherblut: Mittwoch-Special-Improshow
SchauspielerInnen und ein Musiker stellen sich dem Unvorhersehbaren und spielen nach Ihren Vorschlägen. Spontane Geschichten, spannende Charaktere und überraschende Ereignisse – ein Feuerwerk an Stories, Sketchen und Songs.
Nehmen Sie Einfluss auf das Geschehen und genießen Sie ungebremste Spielfreude und Situationskomik.
Kurz: Geben Sie uns Ihr Wort – wir machen Ihnen eine Szene!
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Fr. 05. + Sa. 06. Febr. 20:00 Uhr € 19.- / 13.- (erm.)
Lioba Albus "Königin von Egoland“
Die Costa Alemannia ist auf einen Schuldenberg aufgelaufen! Der Überfluss ist fast ausgetrocknet, der Luxusliner sitzt fest. Angela Merkel und ihre Führungscrew haben sich mit dem letzten Rettungsboot abgesetzt. Aber die Passagiere der Alemannia haben Glück. Mit an Bord befindet sich Mia Mittelkötter, der fleischgewordene Rettungsschirm. In gewohnt handfester Art krempelt sie die Ärmel hoch, erklärt die Demokratie als gescheitert und übernimmt als KÖNIGIN VON EGOLAND das Kommando. Während das Publikum von Majestät Mia kräftig durchregiert wird, reden und trinken sich Regierungssprecher Detlev, Kantinenchefin Witta und die Unwahrsagerin Madame Esméé um Kopf und Kragen.
KÖNIGIN VON EGOLAND ist eine kabarettistische Luxusdampferfahrt der Extraklasse. Denn wenn alles schief geht, dann ist Mia ein Fels in der Brandung. Ihr Redefluss versiegt garantiert nie!
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Do. 11. + Fr. 12. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel "Gatte gegrillt“
Eine schwarze Komödie mit viel englischem Humor von Debbie Isitt.
Regie: Jens Wachholz, Kostüme: Rada Radojcic
Mit: Bettina Stöbe, Bianka Lammert und Hans-Peter Krüger
Bei Kenneth, einem in die Jahre gekommenen Macho, bricht der zweite Frühling aus; nach langjähriger Ehe nimmt er sich eine hübsche, junge Frau. Grund genug für die Verlassene, ihre Kochkünste endlich sinnvoll anzuwenden: Sie lädt die beiden ein und tischt eine wahre Überraschung auf! In skurrilen, comicartigen Bildern entlädt sich nicht nur die Frustration einer kaputten Ehe sondern auch die Unmöglichkeit eines Neuanfangs ohne loslassen zu können. Wer alles will, bekommt am Ende nichts.
"auf solche Weise inszeniert wird das Stück zu einem genial-surrealen Theaterspaß. ••••• Die drei tollen Mimen spielen in einer gezeichneten Welt ••••• und bringen mit Spiel und Sprache eine Comic-Ästhetik auf die Bühne...“ (RN)
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Sa. 13. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 08.- (erm.)
Trias Theater-Ruhr "Der Kleine Prinz“ Mit Vassily Kazakos und Ulrich Penquitt
Es ist eine schöne Erzählung.
Wer in die Geschichte eintaucht, bekommt ein modernes Märchen mit Tiefgang geboten.
Passend zu einer Geschichte, die durch ihren Inhalt bereits reich ist, musste das Bühnenbild nicht mehr besonders sein. Ein paar Requisiten da, einige hübsche Kostüme dort – und schon war der Rahmen für eine Aufführung perfekt, die nicht auf Lacher abzielte, sondern Klein und auch Groß mit auf eine Reise nahm, zu der sich der kleine Prinz aufmachte. www.triastheater.de
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So. 14. Febr. 18:00 Uhr € 17,- / 08,- (erm.)
Kai Bettermann Solo "René Reloaded“ Schlager, Strom und Watt von Liebe
Eigentlich soll René auf der Bühne eines Varietés nur die Beleuchtung reparieren, aber es geschehen unheimliche Dinge. Die Geister großer Stars scheinen die Bühne besetzt zu haben. Wenn René etwas berührt, verwandelt er sich in Johnny Cash, Gilbert Bécaud, Elvis Presley, Dalida und viele mehr. "René reloaded" heißt die musikalische wie darstellerische Paradenummer für den Schauspieler Kai Bettermann.
Kritiken Rheinische Post Duisburg: "René reloaded" ist ein Theater-Solo von und mit dem virtuosen Schauspieler Kai Bettermann, Das sind 70 Minuten reiner und nur halb ironischer Schlagerspaß. Das Publikum sang in der Premiere manchmal mit - und lachte sich dabei halb tot, zum Beispiel bei "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" (als Jürgen Marcus). Kein Auge bleibt mehr trocken, wenn René zu Elvis wird.
WAZ Duisburg: 70 Minuten problemlose Unterhaltung.
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Fr. 19. + Sa. 20. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“
Von Ali Jalaly mit Hans-Peter Krüger & Kai Bettermann
"Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ erzählt die Geschichte der wunderbaren Freundschaft zwischen Momo, dem jüdischen Jungen, und Monsieur Ibrahim, dem Kolonialwarenhändler in der Rue Bleue, den alle herablassend nur den ?Araber an der Ecke“ nennen.
Nun erobert dieser ?Nathan mit heiteren Zügen“ (WR) auch die Bühne, eine wahrhaft herzerwärmende Komödie, eine religionsübergreifende Parabel über Toleranz, Weisheit, schlitzohrig inszeniert von dem Iraner Aly Jalaly als orientalisches Schelmenstück. Die Inszenierung überzeugt mit "großem schauspielerischem Können“(RN). Momo wird ?souverän gespielt“ von Kai Bettermann und ?Hans-Peter Krüger zuzusehen ist ein wahres Vergnügen“, titelte die WAZ.
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So. 21. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Theater Fletch Bizzel Produktion "Kunstseidenes Mädchen“
Von Gottfried Greiffenhagen - nach einem Roman von Irmgard Keun
Regie: Hans-Peter Krüger. Mit: Bianka Lammert. Musikalische Begleitung: Oleg Bordo
Bianka Lammert spielt das kunstseidene Mädchen als eindrucksvolle Geschichte einer wilden Sehnsucht nach selbstbestimmtem Glück und der prallen Fülle des Lebens, die den Zuschauer, wie Kurt Tucholsky bemerkte, ?unwiderstehlich in einen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl und tragischer und komischer Verstrickung hineinzieht.” Begleitet wird sie dabei von dem Pianisten Oleg Bordo, der mit den Evergreens der ausgehenden Weimarer Republik - von Friedrich Holländer bis zu den Comedian Harmonists - den Musik-Revue-Soundtrack der 30er Jahre beisteuert und damit den atmosphärischen Background für ein faszinierendes Theatersolo liefert.
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Fr. 26. + Sa. 27. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel "Dreimal Leben“
Komödie der Erfolgsautorin Yasmina Reza
Mit: Thomas Gramen, Marco Rudolph, Bettina Stöbe und Christiane Wilke
Die Finidoris kommen zum Abendessen. Allerdings – was für eine Katastrophe - einen Abend früher als geplant. Der Kühlschrank ist leer, das Wohnzimmer nicht aufgeräumt, Sonja im Morgenrock und Henri beschäftigt mit dem Sohn, der lautstark einen Keks fordert – und das nach dem Zähne putzen ! Dabei soll doch Kosmologieexperte Finidori die eingeschlafene Karriere von Henri wieder in Schwung bringen. Das Paar kämpft mit Knabbereien, Keks und Alkohol darum, vor den Gästen das Gesicht zu wahren. Doch statt Eindruck zu schinden, stellt man sich gegenseitig bloß und provoziert in einem entlarvenden Showdown die Gäste ...
Die Finidoris kommen drei Mal. Drei Variationen eines Abends. Jedes Mal komisch. Und jedes Mal katastrophal.

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