Donnerstag, 31. Dezember 2015

AWO Dortmund präsentiert Theaterstück "Wahre Lüge"

Die AWO Dortmund lädt für den 12. Januar, 18 Uhr, im Rahmen des Begleitprogrammes der Ausstellung Onkel Hasan und die Generation der Enkel, zum Theaterstück "Wahre Lüge" in das Haus der Vielfalt, Beuthstraße, 21 ein.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die AWO Vorsitzende Gerda Kieninger MdL, präsentiert Jubril Sulaimon sein circa einstündiges Theaterstück „Wahre Lüge“ .
Zum Inhalt:
Ein Mann zwischen zwei Identitäten, zwischen Wahrheiten, zwischen Arm und Reich und vor allem zwischen Leben und Tod. Er weiß, wer er ist, aber kann nicht sein, wer er will.
„Ich lebe, also fliehe ich. Ich fliehe, also bin ich. Nett, mich ich hier zu sehen.“
Mit viel Glück in Europa angekommen, erwartet ihn die EU-Passkontrolle - dargestellt als Streitgespräch der zwei Pässe / Identitäten, die er sich notgedrungen zugelegt hat. Er will nicht mit der falschen Identiät weiterleben. Wenn er aber seinen echten Pass beansprucht, so wird sein Asylantrag abgelehnt und er muss wieder zurück in das Horror-Szenario seiner Heimat.
Sehnsuchts- und angstvolle Rückblicke in die verlorene Heimat, Bemühungen um Integration in der neuen Umgebung - so erleben wir ein Theaterstück über einen Mann, der seine katastrophale Heimat als verlorenes Paradies bezeichnet .
Jubril Sulaimon verkörpert mit spielerischer Leichtigkeit verschiedene Charaktere und schafft durch groteske Überzeichnung humorvolle Elemente. Die ihm eigene poetische Sprache wird durch Yoruba-Songs und Tanz bereichert.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird unter der Rufnummer 0231/ 99 34 0 gebeten.

Die Veranstalter behalten sich vor, Mitglieder von rechtsextremen Organisationen sowie Menschen, die durch Agitationen gegen Flüchtlinge und Zuwanderer aufgefallen sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verweigern bzw. sie von der Veranstaltung auszuschließen.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Mayersche: Kinder-Wort-Café bringt Kindern Sprache näher

Heike Wulf © Ursula Kemper
Das nächste Kinder-Wort-Café in der Mayerschen Buchhandlung, Westenhellweg 37, läuft am Samstag (2.1.) um 15 Uhr. Es unterstützt Erziehungsberechtigte dabei, ihren Kindern Sprache näherzubringen.
Die Sprache ist ein elementarer Teil unserer Kultur. Der Erwerb der Sprache beginnt schon, bevor die Kinder sprechen können. Deshalb ist eine gemütliche Atmosphäre, in der sich das Kind angenommen fühlt und Sprachimpulse bekommt, enorm wichtig für die sprachliche Entwicklung.

Wer schlecht spricht und liest, wird sich schwer tun im Begreifen von Rechenaufgaben und im Erfassen und Umsetzen von Fragestellungen. Nur wenige Kinder holen die am Beginn der Sprachentwicklung gemachten Defizite in späteren Jahren noch auf. Gut lesen zu können bedeutet fließendes und sinnentnehmendes Lesen gelernt zu haben: Eine bedeutende Weichenstellung für die Zukunft!


Deswegen ist es wichtig, dass Kindern vorgelesen wird. Kinderbücher können neben der Identifizierung mit den Personen, die Sprachentwicklung fördern und auch Einfluss nehmen auf das Welt- und Menschenbild ihres Nachwuchses. Außerdem werden der Horizont und der Wortschatz Ihres Kindes erweitert und die Kreativität und Fantasie gefördert.

Das Kinder-Wort-Café in der Mayerschen Buchhandlung unterstützt Erziehungsberechtigte bei dieser Aufgabe. AutorInnen, LiteraturpädagogInnen und erfahrene VorleserInnen lesen jeden ersten Samstag im Monat ab 15 Uhr kostenlos Ihren Kindern vor.
Nebenbei werden Sie bei der Auswahl geeigneter Literatur unterstützt und lernen neue, klassische, pädagogisch wertvolle oder auch einfach nur enorm witzige Kinderbücher kennen.

Eintritt: frei

Hexenkessel meets Kunst

Ab Januar 2016 hat der Hexenkessel in der Kaiserstraße 92 alle zwei Monate verschiedene Künstler zu Gast.

In Zusammenarbeit mit Bernd Kampmann von der „Agentur Kunst und Kultur“ stellt der Hexenkessel seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Den Anfang machen Bettina Brökelschen und Petra Reth.
Die vom 6.1.2016 - 29.2.2016 ausgestellten Werke können dann bei Burger und Bier bewundert werden.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Kammerkonzert: Cellosonaten und mehr

Die Musiker des 2. Kammerkonzerts
 „Cellosonaten und mehr“: Martin

Bewersdorff, Julia Golkhovaya
und Franziska Batzdorf.
 © Christoph 
Müller-Girod
“Klassik ganz nah” verspricht auch das 2. Kammerkonzert “Cellosonaten und mehr” am Montag, 11.01.2016 um 20 Uhr im Orchesterzentrum NRW.

Großer Melodienreichtum liegt in den Werken, welche die Solo-Cellistin der Dortmunder Philharmoniker, Franziska Batzdorf, auf das Programm des 2. Kammerkonzerts gesetzt hat. Im Zusammenspiel mit Julia Golkhovaya am Klavier eröffnet sie den Abend mit Beethovens Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts „Zauberflöte“. Aber auch Janàceks "Märchen" und Rachmaninows Sonate für Cello und Klavier versprechen Gefühlstiefe. Für Zemlinkys Trio gesellt sich Klarinettist Martin Bewersdorff in die Runde.
Dem Publikum verspricht dies einen sehr direkten und greifbaren Eindruck von den verschiedenen Künstlern der Dortmunder Philharmoniker – getreu dem Motto „Klassik ganz nah“!

Franziska Batzdorf, Violoncello
Martin Bewersdorff, Klarinette
Julia Golkhovaya, Klavier

………………..
Termin: 11.01.2016, 20 Uhr, Orchesterzentrum NRW

Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27
222 oder auf www.theaterdo.de
Weitere Infos: www.doklassik.de

Ein VIDEO mit Höreindrücken und Wissenswertem rund ums Kammerkonzert und
darüber hinaus gibt es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=R-yvHLszQuo&feature=youtu.be

Oper: Matinee zu Rinaldo

Jakob Huppmann
Am Sonntag, 3. Januar 2016, 11.15 Uhr, führen Opernintendant und Regisseur Jens-Daniel Herzog sowie der musikalische Leiter Motonori Kobayashi in die Oper RINALDO von Georg Friedrich Händel im Foyer des Opernhauses ein. 300 Jahre nach der Uraufführung steht die Oper nach wie vor für Frische, Witz und Rasanz. Was Händels Erfolgsoper in Dortmund mit Buster Keatons Film STEAMBOAT BILL, JR gemein hat, wird ebenso Thema sein, wie die unwiderstehlichen Barockmelodien, die den Hallenser Händel zum größten englischen Komponisten seiner Zeit machten. Die Sopranistin Eleonore Marguerre, die Mezzosopranistin Ileana Mateescu und der Countertenor Jakob Huppmann werden musikalische Kostproben vorstellen. Moderiert wird die Matinee von Georg Holzer, Chefdramaturg der Oper Dortmund.

In Händels erster Londoner Oper sehen sich der christliche Heerführer Goffredo und sein Ritter Rinaldo nicht nur den Sarazenen gegenüber, sondern auch einer Schar von Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Die Zauberin Armida ist die Gefährlichste unter all denen mit übersinnlichen Kräften. Trotz unterschiedlicher politischer Interessen verliebt sie sich in Ritter Rinaldo, und lässt deshalb dessen Freundin Almirena verschwinden. Rinaldo, der nur noch um das Wohlergehen seiner Almirena besorgt ist, kümmert sich nicht mehr um den militärischen Auftrag und gefährdet damit die Pläne Goffredos. Appelle an die Vernunft fruchten nichts. Rinaldo will nur noch Almirena von dem Zauber befreien und so begibt auch er sich in Armidas schöne, aber fatale Fänge.

Herzogs RINALDO-Inszenierung bietet alle Zutaten für einen Politthriller und ein opulentes Bühnenspektakel. Die Handlung spielt in einen globalen Krieg. In Transiträumen eines Flughafens treffen die feindlichen Parteien zu Waffenstillstandsverhandlungen aufeinander. In James-Bond-Manier werden die Schwächen des Gegners offengelegt, um diese schonungslos auszunutzen. Alle Mittel wie Gewalt, Sex und Betrug sind legitim, wenn sie nur das Erreichen der eigenen Ziele gewährleisten. Herzog geht es jedoch nicht um den Kampf der Kulturen oder Religionen, sondern um den Zusammenstoß der Gefühle. Mit Rinaldo und Armida treffen zwei radikale Individualisten aufeinander, die sich nur so weit für politische und militärische Zwecke einspannen lassen, so lange diese sich mit ihren eigenen Zielen decken.

Karten für die Veranstaltung (7,35 Euro / erm. 4,15 Euro) an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de

Montag, 28. Dezember 2015

Letzte „Heiner Müller Factory“ im Schauspiel

Uwe Schmieder auf dem Schauspieldach.
Zum 10. und letzten Mal präsentiert das Schauspiel Dortmund eine „Heiner Müller Factory“. Das Finale findet am kommenden Mittwoch, 30. Dezember, um 20 Uhr im Studio des Schauspiel Dortmund statt. Auf den Tag genau jährt sich dann der 20. Todestag von Heiner Müller. Uwe Schmieder, der sich in neun Folgen der „Factory“ mit dem Werk des berühmten Autors auseinander gesetzt hat und die Texte allein oder mit Kollegen auf die Bühne gebracht hat, bietet an diesem letzten Termin eine Rückschau auf die bisherigen Folgen sowie Neues. Die Zuschauer dürfen sich auf ein reiches Programm freuen. Für den 30. Dezember gibt es noch Karten für 5,- Euro an der Vorverkaufskasse im Opernhaus, unter 0231/50-27222 oder www.theaterdo.de.

Inklusives Kunstprojekt ausgezeichnet

Oberbürgermeister Ullrich Sierau gratulierte
 den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
 des Kunstprojekts 'Von Sinnen' im Rathaus

Bild: Dortmund-Agentur / Thomas Kampmann
Rund 24 Kinder und Jugendliche waren im vergangenen Sommer künstlerisch "von Sinnen" – und wurden dafür nun ausgezeichnet.

Für das inklusive und spartenübergreifende Kunstprojekt "Von Sinnen" bekamen die 8- bis 14-Jährigen den neu gestalteten "Projektpreis Kinder- und Jugendkulturland NRW" der Landesregierung überreicht. Nach der feierlichen Preisverleihung im Rheinischen Landestheater Neuss gratulierte Oberbürgermeister Ullrich Sierau den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 22. Dezember auch in ihrer Heimatstadt. Bei einem Empfang im Rathaus erhielt jedes Kind eine Urkunde für seine ausgezeichnete Teilnahme.

Das preisgekrönte Projekt war ein Angebot des Vereins "Kunstreich im Pott" und entstand in Kooperation mit der U2_Kulturelle Bildung, gefördert vom Programm "Kulturrucksack NRW" durch das Kulturbüro Dortmund.

Bei dem Projekt haben Kinder und Jugendliche mit und ohne Sehbehinderung ihre Lieblingsplätze und Traum-Orte mit allen Sinnen erkundet und anschließend multimedial umgesetzt. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten Songs, nahmen Geräusche auf und veränderten sie. Sie drehten Videoclips – teilweise ohne dabei sehen zu können – und vertonten und schnitten sie. So entstand eine interaktive Film-Sound-Installation mit Projektionen über drei Wände – ein Raumerlebnis.

Mit dem Preis hebt die Landesregierung sowohl Kultureinrichtungen und -akteure als auch Städte und Kreise hervor, die Kinder und Jugendliche modellhaft am kulturellen Leben in NRW teilhaben lassen. Der Preis für Projekte ist mit 7500 Euro dotiert. "Von Sinnen" ist eines von sechs ausgezeichneten Projekten.

Mit der Auszeichnung werde das vielfältige und herausragende Engagement belohnt, das vor Ort Tag für Tag in der kulturellen Bildung mit Kindern und Jugendlichen stattfindet, so die Landesregierung. Die preisgekrönten Projekte zeichnen sich dadurch aus, ästhetisch-künstlerisch neue Wege zu gehen, besonders viel Wert auf die Zusammenarbeit verschiedener Kulturakteure und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu legen. Nicht zuletzt unternehmen sie es, Methoden und Ansätze der Vermittlung von Kunst und Kultur mit denen der kulturellen Jugendarbeit zu verbinden.

Kooperationspartner des Projekts waren der Verein Kunstreich im Pott e.V. und die U2_Kulturelle Bildung im Dortmunder U. Die Projektleitung hatten die Künstlerinnen Ulrike und Jody Korbach sowie Künstler Alwin Weber. Finanziert wurde das Projekt durch das Land NRW im Rahmen des Kulturrucksacks NRW durch das Kulturbüro.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Historische Schulstunde im Schulmuseum

Einen vergnüglich-lehrreichen Sonntagnachmittag können Familien am Sonntag, 3. Januar, ab 14.30 Uhr im Westfälischen Schulmuseum erleben: Eine historische Schulstunde lehrt Groß und Klein, wie es zu (Ur-)Großmutters Zeiten in der Schule zuging. „Nicht allein das ABC bringt die Menschen in die Höh’“ lautet der Titel der Veranstaltung im Schulmuseum, An der Wasserburg 1. Die historische Schulstunde kostet 3 Euro zuzüglich Eintritt (Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,25 Euro, Kinder unter 18 Jahren frei).

Mehr Infos: www.museendortmund.de/schulmuseum

Wiederaufnahme von Wolfgang Amadeus Mozarts FIGAROS HOCHZEIT an der Oper Dortmund

Ashley Thouret. Foto: Dario Acosta
Mozarts Oper „Figaros Hochzeit“ wird am Samstag, 16. Januar 2016, um 19.30 Uhr an der Oper Dortmund wiederaufgenommen. Mozarts „Figaro“ ist eine der beliebtesten und meistgespielten Opern überhaupt, handelt sie doch von Politik, Liebe, Intrige, Verführung, Sex – also vom echten Leben. Die Kritik lobte, neben der Regie der französischen Regisseurin Mariame Clément, besonders die hervorragende Ensembleleistung. Neu in der Produktion sind ab dieser Spielzeit Emily Newton als Gräfin Almaviva und als Susanna die kanadische Sopranistin Ashley Thouret.

Figaros und Susannas Weg in ein glückliches Eheleben gestaltet sich steinig. Das Paar steht unter der Fuchtel des Grafen Almaviva, in dessen Schloss sie arbeiten und wohnen. Bei der Vermessung ihres neuen Schlafzimmers wird ihnen klar, dass es nicht umsonst Wand an Wand mit der Kammer des Hausherrn liegt. Diesem gelüstet es nämlich, gelangweilt von seiner Ehe, nach einer Romanze mit der jungen Susanna. Mithilfe der Gräfin und anderer Schlossbewohner hecken Figaro und Susanna eine Intrige nach der anderen aus, um den hormongesteuerten Grafen wieder zur Besinnung zu bringen.

Die Handlung dieses von Irrungen und Wirrungen durchzogenen Werkes stammt von Pierre de Beaumarchais. Nicht umsonst setzte die französische Zensur bei Beaumarchais’ Bühnenstück einen dicken Rotstift an und verbot das Werk sogar zunächst: Der Adel des 18. Jahrhunderts fürchtete den Vergleich mit dem willkürlich agierenden Machthaber Almaviva, außerdem hatte man Angst vor revolutionären Anklängen.

Die erste gemeinsame Arbeit von Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo Da Ponte ist seit ihrer Uraufführung 1786 ein Dauerbrenner auf den Opernbühnender Welt. Kein Theater will sich allzu lange den Charme dieser Musik unddieser Handlung entgehen lassen. Und auch wer glaubt, er habe diese viel gespielte und viel diskutierte Oper schon oft genug gesehen, wird in der Dortmunder Aufführung überraschende Entdeckungen machen. Denn oft stellt sich die Frage, was die Figuren des Schlosses Almaviva machen, die gerade nicht auf der Bühne zu sehen sind. Regisseurin Mariame Clément und ihre Bühnenbildnerin Julia Hansen haben im 1. und 3. Akt von Figaros Hochzeit die Schlossmauern niedergerissen und eröffnen einen Gesamtblick auf eine Gruppe von Menschen, die voller Witz, Energie und Leidenschaft nach einem guten und fairen Miteinander sucht.


Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 
222 oder auf www.theaterdo.de

Samstag, 26. Dezember 2015

„Wintervergnügen“: Öffentliche Führung durch die Weihnachtsausstellung

Schneemann Norbert 
Bild: Jürgen Spiler
Schnee gibt es in diesem Winter nicht in Dortmund? Gibt es doch! Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) können sich Besucherinnen und Besucher ganz dem Wintervergnügen hingeben. Skifahren, Schlittschuhlaufen und Schlittenfahren sind schon seit Jahrhunderten beliebt bei Groß und Klein, wie die Ausstellung „Wintervergnügen“ im MKK beweist. In einer öffentlichen Führung am Sonntag, 3. Januar, 15-16 Uhr kann man sich davon überzeugen – und zumindest in Fotos, Filmen und Gemälden in die weiße Pracht eintauchen. Die Führung kostet 3 Euro zuzüglich Eintritt (6 Euro, ermäßigt 3 Euro, freier Eintritt unter 18 Jahren).

Die Ausstellung „Wintervergnügen“ läuft noch bis 31. Januar im MKK, Hansastraße 3.

Subrosa: das Konzertprogramm im Januar

Logo der Greedycats
Hier kommt das Konzertprogramm im Subrosa, Gneisenaustraße 56, im Januar:
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Freitag, 08.01., 20 Uhr: FLOWERPORNOES 

Die Band FLOWERPORNOES kommt aus Duisburg, besteht seit langer Zeit und galt als aufgelöst, ohne es je gewesen zu sein. Von den späten 1980ern bis Mitte der 1990er Jahre veröffentlichte die Band einen ganzen Schwung Platten, spielte viel live und war in aller Munde: "Vom nächsten großen Ding über den ewigen Geheimtipp bis hin zur Kultband für die etwas besser informierte Indie-Subkultur", wie Songschreiber Tom Liwa erzählt.

Dann wurde es ruhig um die Band. Zwar gab es gelegentlich den ein oder anderen FLOWERPORNOES-Auswurf, vor allem aber erschienen regelmäßig Liwas Solo-Alben, der fortan fast ausschließlich solo in Erscheinung trat: neben seinen vielgepriesenen Fähigkeiten als Songschreiber und Texter ist Tom Liwa ein ausdrucksstarker Sänger und versierter Gitarrist, dessen Auftritte von großer Musikalität und spontaner Freude am Detail leben. Sein Markenzeichen ist darüberhinaus ein leicht lakonisches, aber sehr herzliches Entertainment. Das Quartett wurde von der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommen.

Tom Liwa, Keyboarderin Birgit Quentmeier-Maskow und Bassist Markus Steinebach spielen also seit über dreißig Jahren zusammen. Drummer Giuseppe Mautone war damals noch nicht geboren, fügt sich aber bestens in die verschworene Gemeinschaft ein. Und jetzt erscheint mit "Umsonst & Draußen" ein neues Album, dessen abgesagte Label-Heimat Grand Hotel van Cleef auch der Band FLOWERPORNOES wieder größere Aufmerksamkeit beschert.

Einlass: 18:00 Uhr,

Beginn: 20:00 Uhr,

Eintritt: AK 13 Euro,
VVK 10 Euro.
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Do, 14.01.: Jan Röttger (D)  > New Urban Indie Folk <

Der gebürtige Wuppertaler und heutige Wahlberliner ist mit seiner Stimme eine Säge, die alles durchtrennt, was einem nicht gut tut. Er spannt einen großen Bogen voll melancholischem Kolorit zwischen Ekstase, Rotz-Attitüde und verschmitztem Jungs-Charme.

Dabei hat man den Eindruck, Jan Röttger schreibt manche seiner Lieder mit einem verklärten Lächeln und andere mit der geballten Faust in der Tasche - an der enormen Spielfreude, mit der er die verschiedenen Songs interpretiert, ändert das aber nichts. Er trifft oft genau dort, wo es weh tut und ist deshalb in seinen Texten so schonungslos und ambivalent mit sich selbst.

Und, ja: die ein oder andere BritPop-Scheibe hat er wohl auch im Plattenschrank stehen. Mit seinem eigenen aktuellen Album "Present - Future - Anarchy" legt er heute abend einen Solo-Stopp am Dortmunder Hafen ein.

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,

Eintritt: AK 9 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Hafenschänke "subrosa", Gneisenaustr.56, 44147 Dortmund.

VIDEOS unter > http://hafenschaenke.de/events/369

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Fr, 15.01.: Greedycats (D) > Rockabilly Fever <

2004 aus einer spontanen Idee gegründet, ist das Quartett um Thorsten Schweizer (voc/guit) heute eine hochmotivierte Band mit eigener Note: gemeinsam mit Christian Reinke (guit/voc), Nico Gerding (drums) und Klaus Helmreich (bass) wird Oldschool Rock'n'Roll auf moderne Weise interpretiert, ohne ihm die Wurzeln zu ziehen und den schwarz/weißen Uptempo-Blues in seinen Grundmauern zu erschüttern.

Die Greedycats-Mischung hat sich über die Jahre des Bestehens herauskristallisiert. Es lassen sich Einflüsse von Brian Setzer und den Stray Cats, Lee Rocker, Eddie Cochran, Elvis Presley, den Beatles, aber auch Rory Gallagher heraushören. Heute abend präsentiert sich die Band aus Münster, Osnabrück & Dortmund live im "subrosa" - unten, am Hafen.

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr - Eintritt frei.

Hafenschänke "subrosa", Gneisenaustr.56, 44147 Dortmund.

VIDEO unter > http://hafenschaenke.de/events/391
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Do, 28.01.: Greg Arnold (AUS)  > Sunny Folk Pop <

pressefoto-
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Greg Arnold? Die Antwort in Europa lautet vermutlich meist: "Nie gehört." Nähern wir uns an: Bands wie THINGS OF STONE AND WOOD oder THE SWAMP DANDIES? Songs wie "Happy Birthday Helen" oder "Wildflower"? Nein? Ok, ziehen wir den Kreis enger: aufmerksamen Fans dürfte Greg Arnold als Produzent der letzten Carus Thompson Alben ein Begriff sein - wer erinnert sich an die zweite Stimme bei dessen Song "Headstrong"?

Etwas Geschichte: die bereits erwähnten, nie aufgelösten, aber eigentlich nicht mehr existierenden THINGS OF STONE AND WOOD sind "Down Under" legendär. In den frühen 1990ern hatte die Band mehrere Hits in den australischen Charts, "Share This Wine" schaffte es auch bis in die deutschen. Gespielt hat die Band hierzulande aber nie. Später erschien Greg Arnolds hochgelobtes Solo-Album "Lost Marie" und 2011 das exzellente "Fall" als Kopf der SWAMP DANDIES, u.a. mit John "Bedge" Bedggood.

2014 kamen die THINGS OF STONE AND WOOD zum 25-jährigen Bandjubiläum für eine ausverkaufte Reunion-Tour in Australien nochmals zusammen. Sony Music veröffentlichte dazu "The Essential" mit den größten Hits der Band. Der berufliche Weg von Gregs Frau verschlug das Ehepaar nun für einige Jahre in die Schweiz. Diesem Umstand verdanken wir die ersten Greg Arnold Konzerte auf deutschem Boden.

Und was bringt der Multi-Instrumentalist musikalisch auf die Bretter? Einen glücklichen Bund aus Southern Acoustica und purer Pop-Tradition: HAPPY DOWN UNDER FOLK POP - unten, am Hafen!

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,

Eintritt frei.

Hafenschänke "subrosa", Gneisenaustr.56, 44147 Dortmund.

VIDEOS unter > http://hafenschaenke.de/events/397

Freitag, 25. Dezember 2015

„200 Jahre Westfalen. Jetzt!“: Neuer Schwerpunkt zu Heimat und Fremde, Gegensätzen und Toleranz

Westfälischen Nachrichten, 1955, Foto: Bernhard Hülsmann,
© Heimatverein Borghorst e.V.
Im neuen Jahr wird die Ausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“ ein letztes Mal umgebaut. In ihrem 400 Quadratmeter großen Hauptraum wird dann das dritte und letzte Territorium zu sehen sein. Nach den Themenkomplexen „Aufbruch in die Moderne“ und „Industrie, Mobilität und die Produktion mit Wasserkraft“ hießt es ab dem 7. Januar 2016: „Was uns bewegt – Gegensätze und Toleranz“. Das Territorium ist eine wandelbare „Spielfläche“, während die fünf anderen Bereiche der Ausstellung unverändert bis zum 28. Februar 2016 zu sehen sind.

Die Exponate und deren Inszenierung erzählen von Heimat und Fremde, berichten von denen, die „schon immer“ da waren, von begeistertem, lebendigem Katholizismus und mildtätigem Pietismus, von religiöser Vielfalt, von Immigration und Emigration. Es geht um einen westfälischen Prinzen, der wegen Spielschulden in die Ferne geschickt wurde, um Vertriebene, die in Weckgläsern Heimaterde mitbrachen, um das „Experiment Espelkamp“, um Zwangsarbeit und auch um ein lange verleugnetes Massaker im Arnsberger Wald.

Die Ausstellung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Westfälischen Heimatbund, der 2015 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Schirmherrin ist Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Lesung mit Anne-Kathrin Koppetsch

Die Dortmunder Autorin und Pfarrerin Anne-Kathrin Koppetsch liest am 15. Januar um 18 Uhr im Caféplus, Gnadenort 3-5, aus ihrem aktuellen Krimi „Tod im Stahlwerk" (Dortmunder Retro-Reihe).

Dortmund, im September 1969: Als die Stahlkocher ihren erfolgreichen Streik feiern, überfährt ein betrunkener Lokführer den Sohn des Betriebsrats. Lokführer und Betriebsrat waren einst gute Kumpels, nun sind sie verfeindet – wurde der Sohn das Opfer dieses Streits?

In der Siedlung kocht die Gerüchteküche, auch Pastorin Martha Gerlach gerät unter Beschuss und muss um ihre Ehre kämpfen. Doch dabei übersieht sie das Naheliegende.....

Ein Krimi aus der Seele des Kohlenpotts: nostalgisch, anrührend, atmosphärisch.

Eintritt frei, Spende erwünscht.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Ausstellungsjahr in der Artothek startet mit Petra Ultsch

Petra Ultsch
„Der Akt der Malerei gleicht einem magischen Ritual“, beschreibt Künstlerin Petra Ultsch: „Ich spiele mit der Wirkung von Farben, ihrem Klang von Helligkeit und Dunkelheit. Meine Arbeiten sollen nicht Abbild von etwas sein, sondern aus sich heraus erzählen.“ Nun stellt die Dortmunder Künstlerin und Kunsttherapeutin ihre Werke in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek aus.

Ausstellungseröffnung „Heimat“: Ölgemälde von Petra Ultsch

am Freitag, 8. Januar 2016, 12 Uhr

in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund,
Max-von-der-Grün-Platz 1-3.

In ihren Bildern sucht Petra Ultsch (Jahrgang 1966) nach immer neuen gegenständlichen Konstellationen und malerischen Methoden, Farben in verschiedene Formen zu lenken. Ihre Eindrücke aus der äußeren Welt verwandelt sie in Farben und Linien und formuliert so ihren „innerlichen Blick“. In ihren aktuellen Bildern zum Thema „Heimat“ finden sich Orte zum Verweilen.

Ultsch arbeitet vorwiegend mit Öl- und Acrylfarben auf Leinwänden verschiedener Formate. Teils arbeitet sie mit dem Pinsel, teils spachtelt sie die Farbe schichtweise auf die Leinwand. Die Stilrichtung ihrer Bilder bezeichnet sie selbst als abstrakt-impressionistisch mit surrealen Einflüssen. Zu sehen sind Landschaften, figurative Darstellungen, Stillleben mit landschaftlichen Elementen und porträt-artige Darstellungen.

Petra Ultsch (Jahrgang 1966) studierte Grafikdesign, Illustration und freie Malerei an der Kunstakademie in Schwerte und hatte Unterricht beim Dortmunder Künstler Wladimir Kalistratow (Leiter der Dortmunder Schule für Kreative Entwicklung). Seit 1988 begleitet sie Kunstprojekte für Jugendliche und Erwachsene. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin und arbeitet seit 2000 als Pädagogin in einer soziotherapeutischen Einrichtung für Sucht - und psychisch Kranke Menschen. Seit 1986 arbeitet sie im eigenen Atelier und beteiligt sich regelmäßig an Gruppen- und Einzelausstellungen.

Die Ausstellung „Heimat“ ist zu sehen bis Freitag, 19. Februar. Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 10 bis 19 Uhr.

Eddie Arndt im Meisterhäuschen

Eddie Arndt
Eddie Arndt, Singer/Songwriter aus Dortmund, tritt am 5. Januar um 20 Uhr im Meisterhäuschen an der Sonnenstraße 74 auf. Er ist seit vielen Jahren in der Szene der handgemachten akustischen Musik vertreten. Bereits seit 18 Jahren begeistert er als Sänger und Gitarrist des Folk-Duos BARDIC das Publikum – bei bisher über 1000 Konzerten im In- und Ausland, unter anderem als Tour-Support von Jethro Tull. Als Solokünstler konnte Eddie Arndt mit seiner einnehmenden Musik und seinem sympathischen Auftreten bereits bei zahlreichen Konzerten und als Opening Act für bekannte Künstler wie Ron Sexsmith, The Proclaimers und Poems For Laila sowie mit Live-Auftritten im WDR-Radio überzeugen.

In seinem Programm:

“Songs I Can Sing And Play On Guitar At The Same Time”

gibt er mit charismatischer, leicht rauer Stimme und dem kraftvollen Fundament seiner Akustikgitarre neben Eigenkompositionen wohl ausgesuchte Songs aus Rock, Pop & Folk zum Besten, die Musikgeschichte geschrieben haben oder einfach nur großartig sind.

!Der Eintritt ist wie immer frei!

Ort: »MEISTERHÄUSCHEN«

Dienstag, den 05.01.2016 | um 20.00h

Sonnenstraße 74 (Ecke Hohe Str.) | 44139 Dortmund

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Silvester-Special im Theater im Depot: Offene Zweierbeziehung und Heinz Erhardt Revue

Das Team von der
Heinz-Erhardt-Revue
Zum Jahresabschluss lädt das Theater im Depot im diesjährigen Silvesterspecial zu zwei unterhaltsamen Stücken ein, die Sie stimmungsvoll in die Silvesternacht und ins neue Jahr geleiten sollen. Um 18:30 Uhr beginnt der Abend mit dem zeitlosen Klassiker „Offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo. Hier gehen Thomas Kemper und Jule Vollmer der Frage nach: "Mit welchen Konsequenzen müssen wir leben, haben wir uns einmal die Treue bis in den Tod geschworen?" Moderne Menschen klammern sich nicht an veraltete Lebensentwürfe, in denen die Institution Ehe und ein Wert wie Treue von Bedeutung sind ... nein, moderne Menschen leben in einer offenen Zweierbeziehung! So wie Antonia und ihr Mann. Genau genommen lebt nur er in der offenen Zweierbeziehung. Antonia erleidet sie. Doch nachdem es ihr noch nicht einmal mit der Androhung von Selbstmordversuchen gelingt, ihren Gatten zur Monogamie zu bewegen, erweist sie sich als äußerst lernfähig: Eigene Wohnung, eigener Job, eigener Liebhaber. Jetzt findet Antonia Gefallen an der offenen Zweierbeziehung. Ihr Mann hingegen – wer hätte es gedacht – leidet.

Um 21:00 Uhr präsentiert dann das Ensemble Bekannte Künstler mit Sandra Wickenburg, Susanne Kirchhoff, Stefan Keim und Thorsten Strunk unter der Regie von Hennes Bender in "Och! Die Heinz Erhardt Revue“ die Vielseitigkeit des sympathischen Komikers. Seine Beliebtheit ist keine Frage der Generation, sondern des Humors. Wer federleichte Wortspiele und temporeiche Texte mag, kann nicht umhin, Heinz Erhardt zu lieben. Gröbste Albernheiten wechseln sich mit nachdenklich Biographischen, Pointenfeuerwerken mit wohlinszenierten Spätzündern ab. Der gnadenlose Boulevard-Einakter »Der vertauschte Mantel« ist ebenso ein Garant für Lachstürme wie das Ritterspiel »Hebet die Pokale«, die Conférencen und heiteren Liebeslieder. Die Heinz-Erhardt-Revue bietet zwei Stunden niveauvolle Unterhaltung, Spaß und Slapstick mit Gefühl und ein wenig Nachdenklichkeit.

Termin: 31.12.2015

Offene Zweierbeziehung: 18:30 Uhr

Och! Die Heinz Erhardt Revue: 21:00 Uhr

Eintritt je Vorstellung:

VVK 25 € / 18 € erm.

AK 28 € / 20 € erm.

Für Vergnügungssüchtige: beide Vorstellungen für 40 €

Ort: Theater im Depot

Regie: Hennes Bender

Mit: Susanne Kirchhoff, Sandra Wickenburg, Thorsten Strunk, Stefan Keim

www.depotdortmund.de

Geierabend feiert am 29. Dezember Premiere

Am Dienstag, dem 29.12. feiert der alternative Ruhrpott-Karneval Geierabend in Dortmund die Premiere seines neuen Programms. "Komm wiesse bis" lautet das Motto für die 36 Vorstellungen auf Zeche Zollern. Das 13-köpfige Ensemble aus Comedians, Kabarettisten und Musikern verspricht dafür ein brandneues Drei-Stunden-Spektakel aus bissiger Satire, schrägem Klamauk und dem typischen Ruhrpott-Humor. Für das aktuelle Motto haben sich die Geier bei der Grunge-Band Nirvana und ihrer Hitsingle "Come As You Are" bedient. Der Song sei so alt wie der Geierabend und die Haltung passe perfekt zur Show: rotzig, rau und direkt - wie man den Ruhrpott kennt. Im neuen Programm nehmen die Geier kein Blatt vor den Mund und bringen auch schwierige Themen humorvoll auf die Bühne. So halten sie für die Flüchtlingsdebatte ebenso wie für die Griechenland-Krise ihre eigenen Antworten parat. Auch bissige Pointen auf die großen Skandale des Jahres um VW, FIFA und NSA fehlen nicht. Für einige Vorstellungen sind noch Karten erhältlich ab 35,- Euro (regulär) und 20,90 Euro (ermäßigt) im Theater Fletch Bizzel in Dortmund, in allen Leserläden der Funke Mediengruppe (WR/WAZ) und LeserServices mit Ticketverkauf sowie online auf der Geierabend Homepage. Hier bietet der Geierabend erstmalig auch "Print@Home"-Tickets an.

Veranstaltet wird der Geierabend vom Kulturbüro der Stadt Dortmund und dem Theater Fletch Bizzel. Präsentator ist die Sparkasse Dortmund. Zudem unterstützen Brinkhoff's No.1, die DOGEWO21 und die Fachhochschule Dortmund den Ruhrpott-Karneval.

Weitere Informationen zu den Terminen sowie den Vorverkaufsstellen finden sich unter: www.geierabend.de.

Dienstag, 22. Dezember 2015

"Die Möglichkeit einer Insel" und "Männerhort" zum letzten Mal im Schauspiel

Szene aus "Die Möglichkeit einer Insel"
Foto: Hupfeld
Ein Theaterbesuch zwischen den Jahren lohnt sich, denn zwei Produktionen sind zum letzten Mal auf der Bühne im Schauspiel Dortmund zu sehen: Der live animierte Abend „Die Möglichkeit einer Insel“ nach Michel Houellebecq feiert am Samstag, 26. Dezember, um 19.30 Uhr seinen Abschied. Die Zuschauer erleben, wie die vier Schauspieler live an ihren Tricktischen die Figuren zum Leben erwecken und sehen gleichzeitig das fertige Bild auf der Leinwand. Wer Lust auf eine deftige Komödie zum Jahresausklang hat, sollte die letzte Vorstellung von „Männerhort“ am Mittwoch, 30. Dezember, um 19.30 Uhr im Schauspielhaus nicht verpassen. Für beide Vorstellungen gibt es noch Karten von 9,- bis 23,- Euro an der Vorverkaufskasse im Opernhaus, unter 0231/50-27222 oder www.theaterdo.de.

Dietrich-Keuning-Haus: Haluk Levent singt für Flüchtlinge

Haluk Levent
Am Samstag, 26. Dezember, 21 Uhr, gibt der Sänger Haluk Levent ein Benefiz-Konzert im Dietrich-Keuning-Haus. Der Erlös kommt der Flüchtlingshilfe in Dortmund zugute.

Haluk Levent ist ein Megastar der türkischen Pop-Szene. Mit Alben wie "Ela Gözlüm" wurde er international bekannt und spielt auf den großen Bühnen in ganz Europa. Der Dortmunder Fangemeinde ist er u.a. durch den Open-Air-Auftritt während der internationalen Woche auf dem Münsterstraßenfest in Erinnerung. Das Konzert wird präsentiert vom Freundeskreis Helfer der Drehscheibe DKH.

Rest-Tickets zum Benefiz-Preis von 15 Euro gibt es im Vorverkauf noch im Café des Dietrich-Keuning-Hauses. Weitere Informationen: Tel. 0163- 7834702.

Montag, 21. Dezember 2015

AnnenMayKantereit beim Juicy Beats Festival

AnnenMayKantereit. Bild: FabienJRaclet
Ein weiterer Headliner für das Juicy Beats Festival am Freitag, 29.07. und Samstag, 30.07.2016 in Dortmund steht fest: Mit AnnenMayKantereit spielt die derzeit wohl erfolgreichste deutsche Indie-Pop-Band ihre einzige NRW-Show im kommenden Festivalsommer im Westfalenpark.

Nur selten war eine deutsche Band schon vor Erscheinen ihres Debüt-Albums so erfolgreich: Ihre Single „Oft gefragt“ hält sich seit Wochen in den Charts, die für das Frühjahr 2016 angekündigte Deutschland-Tour ist restlos ausverkauft und für den Sommer kündigen sich große Festival-Shows an. Das für März angekündigte Album „Alles nix Konkretes“ wird zudem bereits sehnsuchtsvoll von den Fans erwartet. Unverkennbares Markenzeichen der vierköpfigen Kölner Band ist neben dem frischen Mix aus einfühlsamen Balladen und temperamentvollem Pop vor allem die tiefe raue Stimme von Sänger Henning May, die auch maßgeblich zum Erfolg des K.I.Z.-Hits „Hurra, diese Welt geht unter“ beitrug. Mit ihren ehrlichen und direkten Songs über das Erwachsenwerden, die Liebe, Familie und Freundschaft spielen AnnenMayKantereit neben Fritz Kalkbrenner und Wanda als einer der Headliner am Juicy Beats Samstag.

Als weitere Acts für 2016 wurden bereits Deichkind, Genetikk, 257ers, Irie Révoltés, Feine Sahne Fischfilet, Dear Reader, Tube & Berger, Antilopen Gang und Rhonda bestätigt. Auch zur 21. Ausgabe versetzt das Festival den Westfalenpark zwei Tage lang in Festivalfieber. Insgesamt sollen wieder über 150 Bands und DJs auf den vielen unterschiedlichen Bühnen und Floors auftreten. Auch einen eigenen Campingplatz wird es wieder geben. Der Vorverkauf läuft bereits. Kombitickets für beide Festivaltage sind zum Preis von 65,- Euro zzgl. Gebühren erhältlich. Karten für einzelne Tage werden erst zu einem späteren Zeitpunkt angeboten. Campingtickets für ein Zelt mit bis zu zwei Personen sind zum Preis von 26,- Euro erhältlich.

Juicy Beats Festival

Fletch Bizzel im Januar: "Dreimal Leben" und "Zweikampfhasen"

Ehnert & Ehnert
Hier kommt das Januar-Programm im Theater Fletch Bizzel:

Fr. 08. + Sa. 09. Jan. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel "Dreimal Leben"
Komödie der Erfolgsautorin Yasmina Reza
Mit: Thomas Gramen, Marco Rudolph, Bettina Stöbe und Christiane Wilke
Die Finidoris kommen zum Abendessen. Allerdings - was für eine Katastrophe - einen Abend früher als geplant. Der Kühlschrank ist leer, das Wohnzimmer nicht aufgeräumt, Sonja im Morgenrock und Henri beschäftigt mit dem Sohn, der lautstark einen Keks fordert - und das nach dem Zähne putzen ! Dabei soll doch Kosmologieexperte Finidori die eingeschlafene Karriere von Henri wieder in Schwung bringen. Das Paar kämpft mit Knabbereien, Keks und Alkohol darum, vor den Gästen das Gesicht zu wahren. Doch statt Eindruck zu schinden, stellt man sich gegenseitig bloß und provoziert in einem entlarvenden Showdown die Gäste ...
Die Finidoris kommen drei Mal. Drei Variationen eines Abends. Jedes Mal komisch. Und jedes Mal katastrophal.

Fr. 15. Jan. 20:00 Uhr € 17,- / 08,- (erm.)
Kai Bettermann Solo "René Reloaded" Schlager, Strom und Watt von Liebe
Eigentlich soll René auf der Bühne eines Varietés nur die Beleuchtung reparieren, aber es geschehen unheimliche Dinge. Die Geister großer Stars scheinen die Bühne besetzt zu haben. Wenn René etwas berührt, verwandelt er sich in Johnny Cash, Gilbert Bécaud, Elvis Presley, Dalida und viele mehr. "René reloaded" heißt die musikalische wie darstellerische Paradenummer für den Schauspieler Kai Bettermann.
Kritiken Rheinische Post Duisburg: "René reloaded" ist ein Theater-Solo von und mit dem virtuosen Schauspieler Kai Bettermann, Das sind 70 Minuten reiner und nur halb ironischer Schlagerspaß. Das Publikum sang in der Premiere manchmal mit - und lachte sich dabei halb tot, zum Beispiel bei "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" (als Jürgen Marcus). Kein Auge bleibt mehr trocken, wenn René zu Elvis wird.
WAZ Duisburg: 70 Minuten problemlose Unterhaltung.

Sa. 16. Jan. 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Vera Deckers "Probleme sind auch keine Lösung" Kabarett
Das lang erwartete neue Kabarettsolo von Vera Deckers nimmt ein Thema ins Visier, das uns alle angeht: Kommunikation! Die verbale Welt, in der wir uns bewegen, ist schließlich gespickt mit Stolperfallen, Fettnäpfchen und brennenden Fragen. Die gelernte Diplom-Psychologin Deckers gräbt tief und entlarvt die Unterschiede im Sprachverhalten von Mann und Frau. Sie liefert Klartext zu Rollenbildern, Geschlechterklischees, Schönheitswahn - und ledert erfrischend ab über durchgeknallte Promimütter, tranige Verkäufer und bildungsferne Jugendliche. Vera Deckers hat sich auf Forschungsreise durch den Alltagsdschungel begeben und präsentiert ihre komischsten Trophäen in hinreißenden 90 Minuten.

Do. 21. Jan. 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Ehnert & Ehnert "Zweikampfhasen" mit Jennifer und Michael Ehnert
Wohin man auch schaut: Überall nur noch Singles, One-night-stands und Lebensabschnittsgefährten. Hochzeiten kennen die Meisten nur noch aus alten Sissi- Filmen. Nur Jennifer und Michael Ehnert hinken diesem Zeitalter individueller Freiheit gnadenlos hinterher: Denn sie sind nicht nur miteinander verheiratet, sondern bis zum heutigen Tag auch einfach nicht in der Lage, sich voneinander scheiden zu lassen. Obwohl sie nun wirklich alles tun, um den Anderen fix und fertig zu machen...

Fr. 22. Jan. 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Kai Magnus Sting "Immer ist was, weil sonst wär ja nix"
Kamikaze-Kabarett aus Duisburg: Kai Magnus Sting kommt! Denn immer ist ja was. Und selbst wenn mal nichts ist, ist ja was, nämlich: nichts. Und du fragst dein Gegenüber: Sag mal, ist was? Und er sagt noch so: Nö. Und du weißt aber instinktiv: Da ist aber so was von was. Aber vor allem: Es geht ja immer was schief. Im Großen wie im Kleinen. Am Sonntag wie im Alltag. Katastrophen eben! Herrlich. Davon gibt es aber so was von zu hören! Und wie immer schnell, rasant, wortverdreherisch und brillant.
"Ein Mundwerk wie ein Maschinengewehr" (Mainzer Rheinzeitung)


Sa. 23. Jan. 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Marius Jung "Singen können die Alle" - Vom Neger zum Maxilmalpigmentierten
Der schwarze Kabarettist und Bestsellerautor Marius Jung beleuchtet in seinem neuen Programm "Singen können die alle!" witzig und manchmal bitterböse das Zusammenleben unserer angeblichen Multikulti-Gesellschaft.
Er rechnet mit der schlimmsten Erfindung seit der europäischen Gurkenverordnung ab: der Politischen Korrektheit und zeichnet dabei seinen eigenen Weg vom Regen in die Traufe, vom Neger zum Maximalpigmentierten. Vor keinem Klischee, sei es noch so nett gemeint, macht er halt - wie zum Beispiel "Singen können die alle!" (und ebenso Tanzen, Schnackseln und andere Sportarten).
Nach dem Motto "Lachen gegen Rassismus" packt Marius die Hellhäutigen bei ihrer Befangenheit, um den Krampf aus der Debatte um ein vernünftiges Miteinander zu nehmen.


Do. 28. - So. 31. Jan. 20:00 Uhr / So. 18:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
"Drei Männer im Schnee" - Das Kultstück - Von Erich Kästner
Mit: Marco Rudolph, Vassily Kasakos, Ulrich Penquitt, Christiane Wilke, Betty Stöbe, Doris Wäder, Dorothee Schickentanz, Jens Wachholz, Liane Laumann
Wenn ein Millionär sich in den Kopf setzt, als ?armer Mann" verkleidet die Menschen kennenzulernen, wie sie wirklich sind, kann er einige Überraschungen erleben: Da wimmelt es plötzlich von falschen Identitäten und Namen. Und die Missverständnisse überkugeln sich geradezu. Aus dem treu ergebenen Diener Johann wird ein steinreicher Schifffahrtslinienbesitzer, dem Dinge zugemutet werden, die die Grenzen des Möglichen beinahe übersteigen: der wirklich arme Reklamefachmann Dr. Hagedorn gelangt zu "Ruhm und Ehren" und versteht überhaupt nichts mehr; die Hausdame des Millionärs kommt aus ihren Zuständen gar nicht mehr heraus, und die Tochter des Hauses erfährt die Liebe auf den ersten Blick. Erst nach vielen turbulenten Ereignissen finden alle Beteiligten sich und ihre Identität wieder und haben allen Grund, Verschiedenes zu feiern. Nur zwei Leute machen eine bitterböse Erfahrung: die arrogante und selbstsichere Hoteldirektor Kühne und sein Portier Polter, weil sie sich durch den äußeren Schein trügen ließen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

"Total paranormal": Die Weihnachtszaubershow im Sissikingkong

Der zweite Weihnachtstag steht bei Ekamina im Sissikingkong an der Landwehrstraße 17 traditionell im Zeichen von Zauberei und TrashMagie - auch am Samstag, den 26. Dezember 2015 um 20 Uhr.

Bei der Total Paranormal Weihnachtsshow werden wieder Tannenbäume schweben, Zimtsterne verschwinden und die Zukunft wird aus Bratäpfeln gelesen. Oder so ähnlich.
Auf der Bühne agiert das total fabelhafte Trashmagie und Zauberkunstensemble Der Große Pilloso, Der Große Stuttini, Kotelett Schabowski aus Ost-Ostekistan sowie Adam Sky als Ehrengaststar des Abends. Geboten wird ein Programm, das mit ebenso erstaunlichen Tricks aufwartet wie sie es Lachmuskeln strapaziert. Witzig, verblüffend, ein höchst unterhaltsamer und spannender Balanceakt zwischen Possen von kalkulierter Albernheit und Kunststücken auf Weltniveau.
Wer nicht an das Weihnachtswunder glaubt, der kann sich ja an den Zaubertricks versuchen.

Kinder- und Jugendtheater: Ein Abend im Zeichen Oscar Wildes

Oscar Wilde
Ganz im Zeichen von Oscar Wilde steht ein Abend am 22. Januar um 20 Uhr im Kinder- und Jugendtheater an der Sckellstraße: Dazu schreiben die Organisatoren:

"Oscar Wilde – eine schillernde und spannende Persönlichkeit. Dichter, Denker, Ästhet und Dandy. Wir haben uns mit ihm befasst und spielen, lesen und singen rund um Wilde. „Ich liebe es Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.“

Von und Mit: Talisa Lara, Philip Pelzer, Thorsten Schmidt, Ilona Seippel-Schipper, Isabel Stahl
Eintritt frei!"

Samstag, 19. Dezember 2015

Geblasen, gezupft, gesungen: Jahresabschlusskonzert der Musikschule im Rathaus


Zur Musikschule gehören diverse Orchester, Chöre und Ensembles. Kurz vor Weihnachten präsentieren sie sich in ihrer klingenden Vielfalt: „Geblasen, gezupft, gesungen“ wird beim traditionellen Jahresabschlusskonzert der Musikschule am Sonntag, 20. Dezember, 17 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses, Friedensplatz 1. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Förderverein jedoch erwünscht. Die Sparkasse sponsert das Konzert.

Das Programm verspricht einen klassisch-weihnachtlich-beschwingten Nachmittag: Zu hören sind u.a. Händels „Halleluja“, ausgeführt vom Jungen Blechbläserensemble unter Leitung von Sigrid Raschke, oder eine Fuge aus Bachs Wohltemperiertem Klavier, interpretiert vom Saxophonemsemble (Thomas Haberkamp). Das Dortmunder Jugendsinfonieorchester DOJO und das Orchester Sinfonietta sind dabei, ebenso wie das Sinfonische Blasorchester „Brass & Wind“, der ProjektChor CantanDo und der Kinderchor „Die singende Rasselbande“. Die Moderation übernehmen Barbara Bielefeld-Rikus und Thomas Körner.

Museum Ostwall: Rückkauf "entarteter Kunst"

Heinrich Nauen (1880-1940),
 „Sonnenblumen mit welker Kresse“, um 1924

Bild: Sascha Fuis Photographie, Köln
1937 wurde das Gemälde "Sonnenblumen mit welker Kresse" von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und verschwand aus der Öffentlichkeit. Freunde des Museums Ostwall kauften es jetzt zurück.

Vor 78 Jahren beschlagnahmten Nationalsozialisten eine Reihe von Kunstwerken aus dem damaligen Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte am Ostwall, darunter das Gemälde "Sonnenblumen mit welker Kresse", entstanden um 1924, des bedeutenden rheinischen Expressionisten Heinrich Nauen (1880-1940). Als "entartete Kunst" wurde es nach Berlin transportiert, wo sich seine Spur verlor. Im November 2015 tauchte das Werk wieder im Kunsthandel auf. Der Förderverein "Freunde des Museums Ostwall" konnte das erstaunlich gut erhaltene Werk für die Dortmunder Sammlung vor kurzem zurückkaufen.

Klaus Fehlemann, Vorsitzender der Freunde des Museums Ostwall e.V., übergab am 18. Dezember das Werk an Kulturdezernent Jörg Stüdemann und Regina Selter, stellvertetende Direktorin und kommissarische Leiterin des Museums Ostwall im Dortmunder U.


Freitag, 18. Dezember 2015

Schauspiel: Noch Karten für Silvester

Szene aus der "Die Show".
Silvester noch nichts vor? Im Schauspiel Dortmund gibt es noch Karten für die beiden Vorstellungen von der „Die Show“ um 15 und 19 Uhr. Die gefeierte Inszenierung von Intendant Kay Voges ist immer ausverkauft, nur für die beiden Silvestervorstellungen gibt es noch Karten. Die letzte Gelegenheit für den spannenden Theaterabend mit Live-Musik, denn ab Februar ist die Produktion wegen Umbaumaßnahmen im Theater nicht mehr im Programm. Wer es besinnlicher mag, sollte sich die Kult-Lesung von Andreas Weißert im Studio nicht entgehen lassen. In diesem Jahr widmet er sich dem Schicksal in der Literatur mit Lyrik und Prosatexten von Goethe, Hölderlin, Lessing, Brecht, Zweig, Roth, Shakespeare und vielen anderen. Der Eintritt (19,- Euro) für die Lesung wird an eine Flüchtlingsorganisation gespendet. Sie beginnt um 18.30 Uhr im Studio. Die Karten für die „Die Show“ kosten 9,- bis 23,- Euro (15 Uhr) und für die Abendvorstellung 18,- bis 44,- Euro. Tickets gibt es an der Vorverkaufskasse im Opernhaus, unter 0231/50-27 222 oder www.theaterdo.de.

Neujahrskonzert: GMD Feltz dirigiert Gershwin und Bernstein

Tänzerisch und schwungvoll ins neue Jahr! Diesmal steht die ganze Vielfalt der amerikanischen Musik im Mittelpunkt des Neujahrskonzerts der Dortmunder Philharmoniker: von New York bis Puerto Rico und von Havanna bis Rio de Janeiro geht die musikalische Reise mit GMD Gabriel Feltz durch einen Kontinent, der eine Fülle von mitreißenden Tanzmelodien hervorgebracht hat.

So wirken die Sinfonischen Tänze aus der „West Side Story“ genauso energiegeladen wie Gershwins „Cuban Overture“ oder die brasilianischen Rhythmen in „Estancia“ von Alberto Ginastera. Gerade letzteres Werk führt mitten hinein in die faszinierende Welt lateinamerikanischer Musik. Es muss eben nicht immer Walzer sein!
………………..
Termine: 01.01.2016, 16 + 19 Uhr, Opernhaus Dortmund

Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27
222 oder auf www.theaterdo.de

Weitere Infos: www.doklassik.de

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Oper in James-Bond-Manier: Premiere von Georg Friedrich Händels Rinaldo

Ileana Mateescu. Foto Philip Lethen
Jens-Daniel Herzogs Inszenierung der Oper RINALDO, die bereits große Erfolge am Opernhaus Zürich und Theater Bonn feierte, kommt endlich auf die Bühne des Dortmunder Opernhauses. In der Premiere am Samstag, 9. Januar 2016, um 19.30 Uhr werden Ileana Mateescu in der Rolle des christlichen Kreuzfahrers Rinaldo und Eleonore Marguerre als Zauberin Armida zu sehen sein.

Händels erste Londoner Oper Rinaldo schöpft aus den Legenden über die Helden des Ersten Kreuzzugs, den Heerführer Gottfried von Bouillon und seinem Ritter Rinaldo, die der Ferrareser Dichter Torquato Tasso in Verse gefasst hat. Im Heiligen Land sehen sich die christlichen Kreuzfahrer nichtnur den Sarazenen gegenüber, sondern auch einer Schar von Wesen mitübernatürlichen Fähigkeiten. Die Gefährlichste unter ihnen ist die ZauberinArmida. Sie hat sich in Rinaldo verliebt, und lässt deshalb dessen FreundinAlmirena verschwinden. Dasselbe hat sie mit Rinaldo vor. Doch ohne Rinaldokann Gottfried die Schlacht gegen den Sarazenenführer Argante nichtgewinnen. Rinaldo aber ist blind vor Liebe. Was interessiert ihn der Siegüber die Heiden, wenn seine Geliebte nicht bei ihm ist? Appelle an die Vernunft fruchten nichts, und so begibt auch er sich in Armidas schöne,aber fatale Fänge.

Herzogs RINALDO-Inszenierung bietet alle Zutaten für einen Politthriller und ein opulentes Bühnenspektakel. Die Handlung spielt in einen globalenKrieg um finanzielle und natürliche Ressourcen. In einem Flughafen und einer Hotellobby treffen die feindlichen Parteien zu Waffenstillstandsverhandlungen aufeinander. Festgesetzt in Transiträumen,in der es keine Heimat geben kann, gilt es, das Beste für sichherauszuholen und die eigene Verhandlungsposition zu stärken. InJames-Bond-Manier werden die Schwächen des Gegners offengelegt, um diese schonungslos auszunutzen. Rinaldo, durch jahrelange Kämpfe ermüdet undausgebrannt, muss stets aufs Neue durch seine Vorgesetzten für dieübergeordneten Kriegsziele motiviert werden. Goffredo, in dessen Diensten Rinaldo steht, überredet diesen zum Kampf durch die in Aussicht gestellte Heirat mit seiner Tochter Almirena. Almirena ist zwar hübsch aber auch sehr einfältig und ob der prognostizierte Blümchensex Rinaldo auf die Dauer befriedigen kann, ist höchst zweifelhaft. Dieser Zweifel entgeht der Sarazenin Armida nicht, die sich die emotionale Instabilität Rinaldos zunutze macht. Als Meisterin der psychologischen Kriegsführung ist es Armida gewohnt, Sex als Manipulationsmittel erfolgreich einzusetzen. Auf diese Weise plant sie, Rinaldo für das christliche Heer auszuschalten, so dass es zum Zusammenstoß der Gefühle kommt. Mit Rinaldo und Armida treffen zwei radikale Individualisten aufeinander, die sich nur so weit für politische und militärische Zwecke einspannen lassen, so lange diese sich mit ihren eigenen Zielen decken.

Mit seiner Oper RINALDO, einem Feuerwerk an verblüffenden Theatereffekten und einer Fundgrube unwiderstehlicher barocker Melodien, gewann Händel die Londoner so für seine Musik, dass sie ihn nicht mehr gehen ließen und der Hallenser zum größten englischen Komponisten seiner Zeit wurde. An Frische, Witz und Rasanz hat das Stück in den über 300 Jahren seit seiner Uraufführung nichts verloren.

Eine Koproduktion der Oper Dortmund mit dem Opernhaus Zürich und dem Theater Bonn.

Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de

Mit dem TurmScout auf Spurensuche im Kindermuseum Adlerturm

Besucherinnen und Besucher können sich am Sonntag, 20. Dezember, 11 bis 16 Uhr wieder auf Spurensuche mit dem TurmScout im Kindermuseum Adlerturm, Günter-Samtlebe-Platz 2, begeben. Der TurmScout gibt Tipps zu Besonderheiten und Highlights, unterstützt Klein und Groß an den Mitmachstationen, hilft beim Ankleiden und Anlegen der Ritterrüstung und beantwortet Fragen rund um den Adlerturm und das Mittelalter.

Es ist nur der Eintritt zu zahlen. Erwachsene zahlen 2,50 Euro, ermäßigt 1,25 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

SchulKinoWochen NRW im Sweetsixteen-Kino


Die nächsten SchulKinoWochen NRW finden vom 21. Januar bis zum 3. Februar 2016 statt. Auch das Sweetsixteen Kino im Depot an der Immermannstraße beteiligt sich daran. Die SchulKinoWochen sind ein deutschlandweites Projekt zur Filmbildung, bei dem jedes Jahr mehrere Hunderttausend Schüler*innen zu ermäßigtem Preis eine Filmvorstellung besuchen können.

Die im Rahmen der SchulKinoWochen NRW angebotenen Filme lassen sich in verschiedenste Unterrichtsfächer und -themenbereiche integrieren. Zu jedem Film gibt es pädagogisches Begleitmaterial, das den Lehrkräften vor dem Kinobesuch kostenfrei zur Verfügung steht. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Kinoseminare und Filmgespräche mit pädagogischen Referentinnen und Referenten.

Alle Infos auf einen Blick: http://sweetsixteen-kino.de/filme/schulkinowochen-nrw-2016/
Dort auch ein feines PDF als Download.

Der Eintrittspreis für Vorführungen im Rahmen der SchulKinoWochen NRW ist stark ermäßigt und beträgt 3,50 Euro pro Schülerin und Schüler. Begleitende Lehrkräfte erhalten freien Eintritt.

Dieselknecht kommt Freitag ins Subrosa

Dieselknecht
Dieselknecht gibt Freitag (18.12.), 19:30 Uhr, ein Konzert im Subrosa an der Gneisenaustraße.

Dieselknecht - der Bandname verspricht rauhe Kerle, dicke Reifen und dröhnende Motoren. Tatsächlich wuchs dreiviertel des Quartetts irgendwo auf dem Land zwischen Ibbenbüren und Osnabrück auf, mit Heavy Metal und Punkrock. Im Zuge der Übersiedlung nach Dortmund dann der Wechsel ins Akustische:

aus ihrer Liebe zu amerikanischem Country sowie altem, deutschen Liedgut lässt die Band nun schon seit einigen Jahren etwas Neues wachsen und bringt auf diversen Alben (sowohl beim Bochumer "Ruhr-Folk" als auch bei ihrem neuen Heimatlabel "Agrar Berlin") seinen typischen Stampf aus vergorenem Highspeed-Bluegrass & Mundorgel-Folk unter die Leute.

Mit Banjo, Gitarre, Kontrabass und Schlagwerk wird über Suff, Liebe, Tod und Teufel gesungen. Mehrstimmig. Midtempo-Nummern mit ordentlich Stomp zum Abwackeln, aber auch sensible Ruhrpott-Balladen nicht ausgeschlossen. Die Stoppelfelder werden mutig abgebrannt und in die Asche frisch gesät: reiche Ernte!

Dienstag, 15. Dezember 2015

"Zwischenlandung" im Museum Ostwall

Bild: Christoph Knecht, China, 2010
Am Donnerstag, den 17. Dezember, 18.30 Uhr, veranstaltet das Museum Ostwall in Kooperation mit dem Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund die ZWISCHENLANDUNG mit Christoph Knecht.

Der Vortrag bietet die Möglichkeit Christoph Knecht und sein Werk kennenzulernen. Was treibt ihn um? Was inspiriert ihn? Kommt man künstlerisch jemals an, gibt es ein künstlerisches Ziel? Abschließend darf diskutiert werden.

Beginn ist am 17. Dezemberm, 18:30 Uhr, im MO Foyer, der Eintritt ist frei.

Theater Fletch Bizzel: Drei Männer im Schnee und die Schmuddels

Die Schmuddels
Hier kommt das Programm im Theater Fletch Bizzel bis Weihnachten:
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Do. 17. - So. 20. Dez. 20:00 Uhr / So. 19:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
"Drei Männer im Schnee"“ - Das Kultstück -
Von Erich Kästner
Wenn ein Millionär sich in den Kopf setzt, als "armer Mann" verkleidet die Menschen kennenzulernen, wie sie wirklich sind, kann er einige Überraschungen erleben: Da wimmelt es plötzlich von falschen Identitäten und Namen. Und die Missverständnisse überkugeln sich geradezu.
Aus dem treu ergebenen Diener Johann wird ein steinreicher Schifffahrtslinienbesitzer, dem Dinge zugemutet werden, die die Grenzen des Möglichen beinahe übersteigen: der wirklich arme Reklamefachmann Dr. Hagedorn gelangt zu "Ruhm und Ehren" und versteht überhaupt nichts mehr; die Hausdame des Millionärs kommt aus ihren Zuständen gar nicht mehr heraus, und die Tochter des Hauses erfährt die Liebe auf den ersten Blick. Erst nach vielen turbulenten Ereignissen finden alle Beteiligten sich und ihre Identität wieder und haben allen Grund, Verschiedenes zu feiern. Nur zwei Leute machen eine bitterböse Erfahrung: die arrogante und selbstsichere Hoteldirektor Kühne und sein Portier Polter, weil sie sich durch den äußeren Schein trügen ließen.
Es spielen: Marco Rudolph, Vassily Kasakos, Ulrich Penquitt, Christiane Wilke, Betty Stöbe, Doris Wäder, Dorothee Schickentanz, Jens Wachholt und Liane Laumann.
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Für die kleinen Theaterbesucher bringt das Turbo Prop Theater "Weihnachten bei den Schmuddels"“ – passend zum derzeitigen Schmuddelwetter und an folgenden Terminen:
Mi. 16.12. um 10 Uhr;
So. 20.12., 11 und 15 Uhr;
Mi. 3.12. und 15 Uhr
...und an Heiligabend um 11 und 15 Uhr.

Kartenreservierung
Über das weitere Programm des Theaters Fletch Bizzel können sich alle Interessierten informieren im Internet auf unserer Homepage www.fletchbizzel.de
oder www.geierabend.de oder demnächst wieder www.ruhrhochdeutsch.de . Karten können sie komfortabel und bequem kaufen oder reservieren lassen über die Homepage bzw. im TicketShop des Theaters kaufen: mo. – fr. von 10 - 18 Uhr bei unseren freundlichen und kompetenten ServicemitarbeiterInnen.

Theater Fletch Bizzel
Humboldtstraße 45 • 44137 Dortmund
Tel. 0231 - 14 25 25 • Fax 0231 - 14 17 19
Email: karten@fletch-bizzel.de


Montag, 14. Dezember 2015

LWL fördert Umbau der Steinwache

Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes
 Westfalen-Lippe (li), übergab den Förderbescheid
 an Dortmunds OB Ullrich Sierau (re.).
 In der Bildmitte: Dr. Stefan Mühlhofer,
Direktor des Stadtarchivs. Dahinter:
Die Dortmunder Ratsmitglieder der Landschaftsversammlung

Bild: Dortmund-Agentur / Thomas Kampmann
Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache gehört zu den größten NS-Gedenkstätten in NRW. Jetzt wird die Dauerausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945" für 2,7 Millionen Euro modernisiert.

Die neue Ausstellung wird den aktuellen NS-Forschungsstand präsentieren und einen Schwerpunkt auf das Thema „Polizei im Nationalsozialismus“ legen.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) fördert die Modernisierung und Weiterentwicklung der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache mit 600.000 Euro. Oberbürgermeister Ullrich Sierau erhielt heute (14. Dezember) den Bewilligungsbescheid über diese Summe aus der Hand von LWL-Direktor Matthias Löb. „Die Steinwache ist ein zentraler Knotenpunkt im Netz der Orte, die in Westfalen an die NS-Gewaltherrschaft erinnern. Gerade in Dortmund muss es gelingen, durch innovative Vermittlungsarbeit an einem authentischen Ort von Repression und Folter für die Zukunft zu lernen. Ich freue mich deshalb, dass es für die Förderung der Steinwache durch den LWL einen breiten politischen Konsens gab“, so Löb.

"Die Steinwache ist in Dortmund unverzichtbar – als Säule der Erinnerungskultur und im aktuellen und zukünftigen Kampf gegen Rechtsextremismus", sagte Sierau: "Das Wissen um die NS-Verbrechen ist Anlass und Verpflichtung, rechtsextremer Gesinnung auch aktuell entgegen zu treten." Sierau dankte LWL-Direktor Löb, dass die Ausstellung künftig auch mit Unterstützung des LWL dem wissenschaftlichen Stand und modernen Rezeptionsgewohnheiten angepasst werden kann.

In den vergangenen Jahren hatte die Steinwache regelmäßig mehr als 20.000 Besucher pro Jahr. Um die Besucherzahl weiter zu steigern, sollen u.a. zeitgemäße pädagogische Angebote entwickelt werden. So werden sich Schülerinnen und Schüler in forschender Gruppenarbeit NS-Geschichte selbst erarbeiten können. In den nächsten beiden Jahren (2016-2017) soll die neue Ausstellung konzeptionell und gestalterisch vorbereitet werden. Nach derzeitiger Planung wird das Haus im Herbst 2017 bis zur Neueröffnung im Herbst 2018 für ein Jahr schließen.

Mit der neuen Dauerausstellung entsteht eine bundesweit einzigartige Gedenkstätte, die exemplarisch die Geschichte eines ehemaligen Polizeigefängnisses als Schnittstelle zwischen reichsweitem Terrorsystem und Stadtraum beleuchtet und eine lokale Geschichte von Terror und Verfolgung erzählt. Die neue Präsentation wird dabei dem neuen Stand der NS-Forschung gerecht, die sich seit der Jahrtausendwende stark der Frage nach gesellschaftlicher Teilhabe an der nationalsozialistischen Politik und Verfolgung widmet.

Den Hauptteil der Kosten von rund 2,7 Mio. Euro trägt der Bund (rund 924.000 Euro). Der städtische Anteil beträgt 865.000 Euro, die Landeszentrale für politische Bildung fördert den Umbau mit 315.000 Euro.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Sissingkong: Weihnachtskonzert mit Tommy Finke

Ein Weihnachtskonzert mit Tommy Finke steigt am Donnerstag (17.12.), 20 Uhr, im Sissikingkong an der Landwehrstraße 17.

Vor genau einem Jahr lud Tommy Finke erstmals zu einem Weihnachtskonzert an den elektrischen Kamin ins Sissikingkong. Und wir dürfen uns auch im noch laufenden Jahr auf den sympathischen Musiker aus Bochum freuen wie sonst nur aufs Christkind. Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine Spende für die Organisation “Ärzte ohne Grenzen” ist allerdings erwünscht.

Eines war für Tommy Finke früh klar in seinem Leben: nur mit Musik gibt es ein besseres Morgen. Als Teenager machte er zunächst in der Spaß-Punkband Hummelgesicht seinem Ärger Luft. Irgendwann stellt der Brit-Pop-Fan und Beatles-Fanatiker jedoch fest, dass seine Ambitionen mehr verlangen als Drei-Akkorde für den nächsten Pogotanz.

Mit eigenen Songs in der Tasche beginnt er auch solo, allein mit der Akustikgitarre, eigene Songs vor Publikum zu präsentieren. Tommy Finke hat sich als Singer/Songwriter einen eigenen Stil zwischen Rio Reiser, Tocotronic, Oasis und Bernd Begemann erarbeitet. Seine Songs sind moderne Hymnen mit ehrlichen Texten. Wahr ist, dass jeder Refrain es wert wäre, auf ein T-Shirt gedruckt zu werden.

Fritz Eckengas „Mitteilungen für interessierte Dorfbewohner“ ab 2016 im Dortmunder U

Fritz Eckenga
Aus dem Harenberg City-Center hat Fritz Eckenga sich verabschiedet, doch seine „Mitteilungen für interessierte Dorfbewohner“ macht er weiterhin: Im 20. Jahr ihres Bestehens zieht er mit der beliebten Veranstaltungsreihe um ins U. Ab dem 28. Februar 2016 präsentiert der Gastgeber sein Programm nun im feinen Kinosaal des Dortmunder U.

Der Austragungsort wechselt – das bewährte Konzept bleibt: Eckenga steht für aktuelle, hintergründige, komische, vor allem aber erfreulich subjektive Mitteilungen, vorgetragen von selbständig denkenden Künstlern. Auf Eckengas Gästeliste funkeln im ersten Halbjahr vier besonders glänzende Sterne: großartige Künstler, die erhellende Sonn- und Feiertage garantieren.

Samstag, 12. Dezember 2015

Theater im Depot: "Hilfe, die Herdmanns kommen!"

Besinnliche Weihnacht ist anders! So zumindest meinen die Herdmannskinder. Und genau aus diesem Grund passen sie hervorragend zu dem Erzähler Andrè Wülfing. Bei den lebhaften Spiel- und Erzählabenden dieses Herrn geht in der Adventszeit der Weihnachtsschmuck gewöhnlich in Flammen auf! Diesmal liest und erzählt er sich die Zunge heiß über die sich völlig daneben benehmenden Herdmann-Kinder. Sozial auffällig würden eifrige Sozialarbeit diese Familie wohl am ehesten nennen.

So wie von dieser berüchtigten Geschwisterschar dargeboten, hat man das Krippenspiel in ihrem Städtchen auf jeden Fall noch nie erlebt.

Seit vielen Jahren auf Bühnen und in Rundfunkprogrammen präsent, ist die Geschichte von Barbara Robinson mittlerweile schrägster Weihnachtskult.

Hilfe, die Herdmanns kommen! verspricht einiges an verrückter Fröhlichkeit zum Freuden- und Friedens-Feste.

Vorstellungen:

SO 13.12.2015 um 18 Uhr

SO 20.12.2015 um 18 Uhr

Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.

AK 15 € / 10 € erm.

Ort: Theater im Depot

VHS: Neues Programm 2016 erschienen

Das neue Programm der Volkshochschule Dortmund (VHS) für das erste Halbjahr 2016 ist erschienen. Im gedruckten Heft werden allein im 1. Halbjahr mehr als 2.000 Veranstaltungen auf 224 Seiten vorgestellt.

Das neue Programm der VHS Dortmund für das erste Halbjahr 2016 liegt druckfrisch vor. Auf 240 Seiten bietet es mehr als 2000 Veranstaltungen: Vorträge und Seminare, Kurse und Exkursionen, Fahrradtouren, Workshops und Spaziergänge. Gedruckt liegt das Programm an vielen Stellen aus: in Apotheken, Cafés, Sparkassen, Volksbanken, Bäckereien, Bibliotheken, Bezirksverwaltungsstellen und natürlich bei der VHS. Kulturelle Vielfalt, Integration und Sprachen sind die Schwerpunkte im Angebot.

Vielfalt der Kulturen entdecken und verstehen

NRW hat eine lange und lebendige Zuwanderungsgeschichte. Allein in Dortmund leben Menschen aus über 130 Nationen und täglich kommen mehr dazu. Politische und kulturelle Bildung sind neben dem Spracherwerb unverzichtbar für eine gelungene Integration und ein friedliches Miteinander. Daher sind im 1. Halbjahr 2016 zahlreiche Veranstaltungen geplant, die den Dialog der Kulturen und Religionen fördern sollen.

In der Öffentlichkeit ist der Eindruck entstanden, dass Islam und Judentum einen unüberbrückbaren Gegensatz bilden. Eine vertiefende geschichtliche Betrachtung bestätigt diesen Eindruck allerdings nicht. Die tiefe Verwurzelung großer jüdischer Gemeinschaften in der arabischen Kultur und den Zusammenhang von Sprache und Religion beleuchtet Prof. Dr. Werner Arnold von der Universität Heidelberg in seinem Vortrag am 14. April 2016 „Juden in der arabischen Welt - Blütezeit und Vertreibungen“ (161-51008).

Moscheebau, Kopftuch, Gewaltbereitschaft – keine Religion ist in der öffentlichen Debatte so präsent wie der Islam. In dem Seminar „Den Islam verstehen“ (161-51106) wird ab dem 18. April 2016 an drei Terminen ein Grundwissen über den Islam vermittelt und Vorurteilen begegnet. Auch der Besuch einer Moschee steht auf dem Programm.

Am 21. Mai 2016 führt eine 8 km lange interkulturelle Fahrradtour (161-51240) an Orte in Dortmund, die den meisten unbekannt sind. Oder kennen Sie das Dortmunder Portugiesenviertel, das thailändische Kloster oder den tamilischen Hindutempel in Dortmund?

Verschiedene Exkursionen an kulturelle Orte im Rahmen der Reihe „NRW als neue Heimat entdecken“ runden das Programm für Zugewanderte ab.
Integration ist mehr als Deutsch lernen

Im Bereich „Kompetenzen für den Beruf und Alltag“ wurden besondere Veranstaltungen entwickelt, die sich gleichermaßen an Neuzugewanderte richten wie an Menschen mit Migrationshintergrund, die schon seit Jahren hier leben.

Ziel der Angebote ist es, Zugänge zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und die deutsche Alltagskultur kennenzulernen.

So gibt z.B. der Workshop „Arbeiten in Deutschland“ (161-14250D) am 20. Februar 2016 einen ersten Einblick, wie man sich auf das neue Arbeitsumfeld einstellen kann. Es wird über Arbeitsabläufe, Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz und ganz konkrete Verhaltenstipps gesprochen.

Am 12. März 2016 soll der Workshop „Migration, Flucht und Asyl“ (161-14972D) für Chancen, Risiken und Auswirkungen der aktuellen Flüchtlingspolitik sensibilisieren.

Die Seminare „Kommunikation mit traumatisierten Menschen“ richten sich an Menschen, die Migranten und Flüchtlinge beraten und zeigen Handlungsoptionen für den Umgang mit traumatisierten Menschen auf.

Englisch als Schlüssel zur weltweiten Kommunikation

Besonders in unserer immer enger zusammenwachsenden Welt kann die englische Sprache als ein wichtiger Mittler zur Verständigung beitragen.

Um Menschen, die in ihrem Berufsalltag aktuell mit Flüchtlingen arbeiten, zu unterstützen, sind im Fachbereich „Englisch für den Beruf“ zwei neue Veranstaltungen in das Programm aufgenommen worden. Das Angebot „Englisch für medizinische Fachkräfte“ (VA-Nr. 161-34276D und 161-34278D) richtet sich an Personen, die auf diesem Gebiet im Gesundheitsbereich tätig sind. Zusätzlich können in dem Wochenendseminar „Englisch für Pflegeberufe (A2.1)“ (Veranst.Nr. 161-34260D) grundlegende Englischkenntnisse für den Umgang mit englischsprechenden Patient/innen erworben werden.

All diejenigen, die die 60er Jahre erlebt haben, Musik lieben und die englische Sprache anwenden möchten, können das Englischlernen mit zeitgeschichtlichen Diskussionen verknüpfen: in der Veranstaltung „The 1960s: A Decade of Music Revolution and Social Upheaval - Do you want a revolution... or is love all you need?” (Veranst. Nr. 161-33550D).

Nach dem erfolgreichen Start der Sprachen-Flatrate für Englisch im Januar 2015 gibt es auch ab Januar 2016 wieder das Flatrate-Ticket für 33 ausgewählte Veranstaltungen aus dem Programmbereich Englisch.

Rund 60 Prozent der VHS-Kunden nutzen bereits die bequeme Online-Anmeldung von zuhause. Sie ist sogar an Weihnachten oder Silvester oder in der Zeit dazwischen möglich, obwohl die VHS an diesen Tagen geschlossen ist.

Freitag, 11. Dezember 2015

Nelly-Sachs-Plastik bereichert Bibliothek

Die 120 cm große und 70 kg schwere Plastik
 wurde im zweiten Obergeschoss
 auf einem eigens gefertigten Holzsockel aufgestellt

Bild: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer
Eine 1999 vom Bildhauer Bernhard Kleinhans (1926-2004) entworfene und gegossene Bronze der Schriftstellerin Nelly Sachs, Namensgeberin des Dortmunder Literaturpreises, hat ein neues Zuhause in der Stadt- und Landesbibliothek gefunden.

Die Stadt Dortmund ist um eine Nelly-Sachs-Plastik reicher. Kulturdezernent und Stadtdirektor Jörg Stüdemann veranlasste den Ankauf für die Kulturbetriebe. Am 10. Dezember wurde die 120 cm große und 70 kg schwere Plastik im zweiten Obergeschoss auf einem eigens gefertigten Holzsockel aufgestellt.

Die Inschrift auf der separaten bronzenen Schrifttafel lautet: "Nelly Sachs 1891 - 1970 / In jungen Jahren schon zu / wissen, dass Leben immer Abschied ist / ein müdes Blatt noch färbt sich / zur Rose / BK 1999". Bei dem Text handelt es sich um ein vom Künstler leicht abgewandeltes Zitat aus dem Gedicht "Rehe" von Nelly Sachs, welches spätestens 1933 geschrieben wurde und erstmals 1936 publiziert wurde.

Die Bronze stand zuletzt im Bildhauergarten in Sendenhorst bei Münster, der Heimatstadt des Künstlers. Seine Witwe, Maria Kleinhans, hat der Stadt Dortmund die Skulptur verkauft. Ihr Sohn Basilius Kleinhans, ebenfalls Bildhauer, begleitete die Anlieferung und den Aufbau der Plastik beratend. Von ihm stammt die Idee, die Bronze auf einen Holzsockel zu stellen, da der Original-Steinsockel mit 220 kg zu schwer für die obere Bodendecke der Bibliothek war.

Der Anstoß, diese Skulptur für Dortmund zu erwerben, kam von der Dortmunderin Renate Breimann, ehrenamtliche Führerin durch die Kirche St. Peter zu Syburg. Sie kannte den Bildhauer Bernhard Kleinhans durch dessen Plastik "Petrus und seine Frau" in St. Peter und wusste, dass in Sendenhorst auch eine Nelly-Sachs-Plastik existiert. Renate Breimann informierte die Dortmunder Schriftstellerin und Nelly-Sachs-Expertin Marianne Brentzel, die sich systematisch für den Erwerb der Skulptur einsetzte. Marianne Brentzel: "Die Bronzefigur gibt nach meinem Eindruck sehr treffend und einfühlsam das Wesen von Nelly Sachs wieder, ihre Schüchternheit, ihre Weltvergessenheit und ihr inneres Leuchten, nur auf ihr Werk konzentriert."

Die Nelly-Sachs-Bronze ist die erste Plastik, die in der Stadt- und Landesbibliothek aufgestellt wird. Bibliotheksleiter Johannes Borbach-Jaene: "Sie ergänzt wunderbar unseren Ausstellungsbereich, der bisher nur mit Vitrinen bestückt war."

Für die städtische Kunstreferentin Dr. Rosemarie E. Pahlke war es eine spannende Aufgabe, den Erwerb und Aufbau der Plastik zu organisieren und zu begleiten. Die Leiterin der Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum freut sich, dass die bronzene Nelly Sachs durch die Platzierung im Gebäude der Bibliothek ein sicheres Zuhause gefunden hat: "Dort ist sie öffentlich zugänglich und zugleich vor Diebstahl oder Vandalismus geschützt", so Pahlke.