Montag, 30. November 2015

Traditionelles Adventssingen in der Oper

Das erste Adventssingen der Oper Dortmund in diesem Jahr findet am Sonntag, 6.12.2015, um 15 Uhr im Opernfoyer statt. Gemeinsam mit Solisten der Dortmunder Oper, einem Blechbläserensemble der Dortmunder Philharmoniker und dem Klangfarben - Konzertchor Dortmund können die Dortmunderinnen und Dortmunder nicht nur den zweiten Advent, sondern auch den Nikolaustag begehen. Der Eintritt ist frei.

Mit Musik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und traditionellen Weihnachtsliedern laden die Sängerinnen und Sänger der Oper Dortmund zum Adventssingen ein. Als Solisten sind diesmal die Sopranistin Eleonore Marguerre, die Mezzosopranistin Martina Dike und, als besonderer Gast, der Tenor Uwe Stickert dabei. Der Klangfarben - Konzertchor Dortmund unter der Leitung von Johannes Knecht wird Auszüge aus der „Mass in Blue“ des englischen Komponisten Will Todd aufführen. Am Klavier begleiten Opern-Studienleiter Luca De Marchi und Geronti Cernysev. Das Blechbläserensemble der Dortmunder Philharmoniker spielen Arrangements der traditionelle Weihnachtslieder wie „Kling, Glöckchen, kling“ oder „Leise rieselt der Schnee“.

Wie bei jedem Adventssingen ist das Publikum wieder eingeladen, bei „Macht hoch, die Tür“, „Engel haben Himmelslieder“ und „Lasst uns froh und munter sein“ aus vollem Herzen mitzusingen.

Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der deutsch-syrischen Ärzte (DSÄ) für humanitäre Hilfe e.V. sind erbeten. Die Arbeit der Mitglieder des DSÄ ist ehrenamtlich, ohne politische oder konfessionelle Motivation und dient der Unterstützung der Notkrankenhäuser im bürgerkriegszerstörten Syrien. Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde.

Jetzt bewerben für das Theaterfestival FAVORITEN 2016 - Blendwerke!

Die 17. Ausgabe von FAVORITEN, dem Festival der frei produzierenden Darstellenden Künste in NRW findet vom 23. September bis 3. Oktober 2016 in Dortmund statt. Noch bis zum 31. Januar können sich Akteure um eine Teilnahme am Festival bewerben.

FAVORITEN setzt 2016 einen klaren inhaltlichen Fokus. Gesucht wird nach Produktionen, die sich dezidiert mit der Stadtgesellschaft, dem Stadtraum oder sozialen Kontexten und Gruppierungen auseinandersetzen und dafür eine spezifische künstlerische Form finden. Wie inszeniert ist unsere städtische (und politische) Realität? Wo performen wir auf welche Weise? Wie kann unsere Kunst sichtbar machen, in welchen inszenierten Realitäten wir uns bewegen?

Bewerben können sich Produktionen der frei produzierenden Darstellenden Künste, die in oder in Zusammenarbeit mit NRW entstanden sind oder bis zum Zeitpunkt des Festivals noch entstehen. Willkommen sind Arbeiten aus den Sparten Tanz, Performance, Schauspiel, Kindertheater, Jugendtheater, Figurentheater, Musiktheater, künstlerische Aktionen und Interventionen, performative Installationen und weitere interdisziplinäre und innovative Formate. Die Arbeiten können für den Bühnenraum konzipiert oder als Aktion im urbanen Raum mit sozialräumlichen Kontext geplant sein.

FAVORITEN zeigt bereits seit 1985 ästhetisch innovative Arbeiten, Strömungen, Fragestellungen, und Ausdrucksformen der frei produzierenden Darstellenden Künste NRW. Das Programm setzt sich 2016 unter der künstlerischen Leitung von Holger Bergmann aus einer Auswahl aus den Bewerbungen und Eigenproduktionen des Festivals in Kooperation mit Produktionsorten und freien Künstlergruppen aus NRW zusammen.

Bewerbungen sind zu richten an:

FAVORITEN 2016
Festivalbüro c/o NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW e.V.
Deutsche Straße 10
44339 Dortmund
info@favoriten2016.de

Die komplette Ausschreibung finden Sie unter: http://www.nrw-landesbuero-kultur.de/index.php?article_id=103

Sonntag, 29. November 2015

Hannes Weyland im Meisterhäuschen

Hannes Weyland. Foto: Heike Günther
Hannes Weylands Lieder handeln von Fluchtwagen, Kreuzungen und dem betrunkenen Heimweg. Sie klingen nach einer Mischung aus amerikanischer Wildnis und Hamburger Schule. Der Songwriter aus Dortmund schreibt auf Deutsch und spielt um sein Leben.

"Kann man davon leben?" Eine Frage, die Hannes Weyland oft gestellt bekommt. Seine Antwort? "Schwer zu sagen, weil ich gar nicht ohne leben kann!" Schon in der Kindheit werden die Weichen gestellt, die Weylands Gleise ohne Umwege auf die Bühne führen: Klavierunterricht. Sein Lehrer ist ein kettenrauchender Westfale, der seinen Schüler während der Lehrstunden regelmäßig am Kiosk Zigaretten kaufen schickt. Und Hannes klimpert lieber eigene Melodien als Etüden herunterzuleiern, was auch nachfolgende Lehrer vollkommen um den Verstand bringt. Kein Wunder also, dass Hannes, damals 16 Jahre alt, bei seinem ersten Auftritt kein Instrument auf die Bühne bringt, sondern nur seine Stimme. Als Rapper und MC. Erst Jahre später bemerkt er, was noch in ihm steckt. Der erste Griff zur Gitarre und Bob Dylan's The Times They Are A-Changin' fördern es zutage. Über viele Bands und Genres landet Hannes schließlich beim amerikanischen Folk.

2012 erscheint das englischsprachige Debüt-Album The Bathroom Epiphanies, auf dem Hannes Weyland eine ganze Bandbesetzung selbst einspielt und bei Tommy Finkes Ein-Mann-Label Retter des Rock veröffentlicht. 2013 bringt er zusammen mit dem Ruhrpott-Folk-Urgestein Guntmar Feuerstein das Mini-Album ...bevor der Winter kommt auf dessen Verlag ruhrfolk heraus, das in Bluegrass-Manier akustisch instrumentiert ist. Außerdem kehrt Hannes hierfür zu seiner Muttersprache zurück. Jetzt stellt Hannes Weyland abermals eine neue Band-Besetzung vor, sein Programm ist nun vollständig deutschsprachig.

Der Eintritt ist wie immer frei!

Ort: »MEISTERHÄUSCHEN«

Dienstag, den 01.12.2015 | um 20.00h

Sonnenstraße 74 (Ecke Hohe Str.) | 44139 Dortmund

Lieder der 50er und 60er Jahre im Hoesch-Museum

Zu einem Konzert am 1. Dezember, 18 Uhr, im Hoesch-Museum teilen die Veranstalter, das Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet und das Hoeschmuseum, mit:

"Als Musikarchiv haben wir uns diesmal dem deutschen Liedgut der 50er und frühen 60er Jahre zugewandt.
Deutsche Schlager oder deutsche Lieder sind insbesondere im Ruhrgebiet sehr beliebt, seien es nun die Lieder von Helene Fischer, Jürgen Drews, Michael Wendler, Andrea Berg oder die Lieder der jüngeren deutschen Bands wie Silbermond, Juli, Revolverheld, Sportfreunde Stiller und viele andere. Jung und Alt lassen sich gerne von Musik dieser Gruppen unterhalten. Auf den Schlagerpartys im Ruhrgebiet feiern sie gemeinsam nach dieser Musik. „Atemlos“ ist bei jungen wie älteren gern gehört.
Wir wenden uns an diesem Abend zurück zu den Anfängen der deutschen Schlagermusik in der Nachkriegszeit, als die Schlager noch swingten oder als sie noch von „großen“ Stimmen gesungen und großartigen Orchestern gespielt wurden. Lieder die jeder kennt, Interpreten die man nie vergisst, wie Rudi Schuricke, Caterina Valente, Camillo Felgen, Hazy Osterwald, Peter Alexander, Rene Carol, Connie Francis, Ted Herold, Peter Kraus, Freddy, Peter Beil, Francoise Hardy und vielen mehr.
Lassen Sie sich unterhalten und verzaubern von dem Charme dieser Songs und dieser Zeit. Heimweh – Fernweh – Sehnsucht – Diese drei Gefühlsträger hatten für die Menschen im Ruhrgebiet schon immer eine starke Präsenz.
Besonders in den 50er und 60er Jahren, als erstmals italienische Gastarbeiter den Weg zu uns suchten, und sie, außer der ersehnten Arbeit auch eine neue Heimat fanden, spiegelten das Liedgut und der musikalische Geschmack jener Zeit besonders gut die heimatverbundene Gefühlswelt der Ruhrgebietler und ihrer neugewonnenen Nachbarn wieder.
Und so, wie sich Ying und Yang ergänzen, kann auch Heimweh ohne Fernweh und Fernweh ohne Heimweh nicht existieren. Die damalige “Deutsche Hitparade” war besetzt mit Liedern, die sich über Jahre hinweg nur mit diesem Thema beschäftigten: Die Sehnsucht nach der Heimat und nach der Fremde.
Aufbrechen und Ankommen und durch die Solidarität in der damaligen Musik ein wenig Erleichterung finden beim Bleiben. Oder das Gefühl des Fernwehs, genährt durch Texte, die bestärken können, in dem Wunsch, etwas anderes als die Heimat erleben zu wollen. Der Abend soll Sie durch eben diese Schlagerwelt führen. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine nostalgische Reise in unsere kollektive Vergangenheit, und genießen Sie ihre ganz persönlichen Erinnerungen."

Datum: 01.12.2015
Einlass: 17.00 Uhr
Beginn: 18.00 Uhr
Eintritt frei

Rosel – Gesang
Guido Schlösser – Klavier
Harald Eller – Kontrabass, Bassgitarre
Michael Peters-Thöne – Schlagzeug

Samstag, 28. November 2015

Science Slam-Finale im Konzerthaus

Das Finale der deutschen Meisterschaft im
 Konzerthaus Dortmund ist der Höhepunkt
 der Science Slam-Saison 2015.

Bild: Bildlizenz: Alle Rechte vorbehalten Daniel Sumesgutner
Beim Finale der Deutschen Meisterschaft am 5. Dezember 2015 im Konzerthaus Dortmund treten die besten acht Slammer des Landes gegeneinander an.

Thematisch gibt es dabei keinerlei Beschränkungen. Von Atomphysik bis Tiefenpsychologie ist beim Science Slam alles erlaubt. Hauptsache, es wird die eigene Forschung präsentiert, und das anschaulich, unterhaltsam und in einem festgelegten Zeitlimit von 10 Minuten. Wie auch der Poetry Slam ist der Science Slam ein Wettbewerb, bei dem es gilt, die Gunst des Publikums für sich zu gewinnen.

Von einer aufwendigen Präsentation bis hin zum Einrad sind dabei alle Requisiten erlaubt, um den Vortrag zu stützen. Es gewinnt nicht zwingend nur der humorvollste Beitrag - das Publikum sollte auch etwas lernen und mitnehmen können. Der beste und überzeugendste Vortrag wird am Ende des Abends durch Applaus gekürt.

Das Finale der deutschen Meisterschaft im Konzerthaus Dortmund stellt den Höhepunkt der Science Slam-Saison 2015 dar. In vier regionalen Vorentscheiden in Bochum, Erlangen, Göttingen und Leipzig konnten sich hierfür jeweils zwei Finalisten qualifizieren. Vor der einzigartigen Kulisse des Dortmunder Konzerthauses und bis zu 1.200 Zuschauern werden die acht Slammer um den Titel "Deutscher Meister im Science Slam" kämpfen.
Poetry Slammer Sebastian 23 moderiert

Moderiert wird dieses Spektakel von einem der bekanntesten deutschen Poetry Slammer und Prix Pantheon-Gewinner Sebastian 23 aus Bochum. Das musikalische Rahmenprogramm gestaltet an diesem Abend die Wuppertaler Band Anna-Luca. Präsentiert wird die deutsche Meisterschaft von LUUPS und WDR5.

Tickets gibt es ab 14 Euro über den Ticketshop des Konzerthauses Dortmund. Das Finale der Deutschen Meisterschaft im Science Slam beginnt am 5. Dezember um 20:15 Uhr. Einen Mitschnitt der Veranstaltung wird es auch im WDR5 Radio sowie in der ARD Mediathek geben.

Science Slam
Konzerthaus Dortmund

Ausstellung zum flüssigen Gold der Stadt

Von Gemälden bis zu japanischen Zeichentrickserien der Gegenwart: Die Ausstellung "Dortmunder Neu Gold" präsentiert bis Mai 2016 Werke und Objekte aus der Kulturgeschichte des Bieres im Dortmunder U.

Die rund 200 Exponate der Ausstellung entfalten komplexe Geschichten und Bilder, die sich differenziert mit Themen aus der Bierkultur auseinandersetzen. Die Ausstellung handelt nicht von der Historie des Bieres. Bier und Brauen werden vielmehr als Kräfte der Verwandlung und der Transformation reflektiert und mit künstlerischen Mitteln weiterentwickelt.

Schöpferische Prozesse und Vorgänge in einem Braukessel ähneln sich. Ausgangsstoffe wandeln sich mittels Gärung zu etwas Neuem. Gute Ideen brauchen Zeit, sie müssen reifen dürfen. Anker und Ausgangspunkt der Reise von der Braukunst zur Kunst ist das ehemalige Gär- und Kellerhochhaus der Union-Brauerei, in dem einst aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe das flüssige Gold entstand. Heute ist es der Ort dieser Ausstellung.

Die Bandbreite der Wandlungen, die anhand des Ortes und des Bieres betrachtet werden können, sind so vielfältig wie das Verhältnis des Menschen zum Bier. Als flüssiges Brot, soziales Bindemittel, enthemmende Droge oder gehopfter Beruhigungstrank bringt derselbe Stoff jeweils ganz unterschiedliche Wirkungen hervor.

Die Auswahl der Werke konzentriert sich auf die Kunst der Gegenwart sowie auf kulturhistorisch bedeutsame Exponate aus den letzten fünf Jahrhunderten. Die Ausstellung umfasst vom typischen Genrebild des Biermönches, über Werbeplakate bis zu japanischen Zeichentrickserien auch eigens für diese Ausstellung geschaffene Installationen und Projekte.

Aktueller Anlass für die Ausstellung ist das bevorstehende 500-jährige Jubiläum des Reinheitsgebots von 1516. Das Ereignis veranlasst derzeit viele Museen zu einer Ausstellung zum Thema Bier. Dortmunder Neu Gold ist jedoch die einzige Schau in Deutschland, die sich nicht auf kulturhistorische Objekte beschränkt, sondern das Thema der Kunst gegenüber öffnet.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Brauerei-Museum Dortmund statt. Dort können die Besucher alles über die spannende Geschichte des Bieres und die Dortmunder Braugeschichte erfahren.

Parallel zur Ausstellung finden zahlreiche Veranstaltungen: Filmabende, Poetry Slams zum Thema Bier, Bierproben und -seminare, sowie ein Festival der Dortmunder Bierkultur

Freitag, 27. November 2015

Fletch Bizzel: Emscherblut und ein gegrillter Gatte

Szene aus "Gatte gegrillt"
Hier kommt das Programm im Theater Fletch Bizzel für die nächsten Tage:
--------------

Di. 01. - Fr. 04. Dezember. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)"Emscherblut "Alle Jahre wieder“ - Weihnachts-Special-Impro-Show

Alle Jahre wieder...improvisiert Emscherblut unterm Weihnachtsbaum nach Ihren Vorschlägen spontane Szenen und höchstwahrscheinlich auch eine noch nicht gesehene Fassung der Weihnachtsgeschichte.
Traditionsgemäß bitten wir alle Zuschauer, ein Wichtel-Geschenk mitzubringen.
Kommet, Ihr Zuschauer, zur unterhaltsamsten Wichtelparty des Jahres ... und fürchtehet Euheuch niiicht!
--------------

Sa. 05. + So. 06. Dez. 20:00 Uhr / So. 18:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel "Gatte gegrillt“"
Eine schwarze Komödie von Debbie Isitt.
Regie: Jens Wachholz, Kostüme: Rada Radojcic
Mit Bettina Stöbe, Bianka Lammert und Hans-Peter Krüger 

Zuschauer und Kritiker waren gleichermaßen begeistert vom Erstlingswerk der Autorin und Regisseurin Debbie Isitt, so dass diese böse, schwarzhumorige englische Komödie mittlerweile an vielen Bühnen rund um den Globus aufgeführt wird, und zwar überall mit Erfolg. Kein Wunder, denn Männer sind ja weltweit gleich, besonders wenn es um jüngere Frauen geht. Das Exemplar in dem Stück heißt Tom. Ein fescher Bursche, zweifellos. Doch auch Tom kommt so langsam in die Jahre, und Tom ist ein Mann. Was scheint da folgerichtig? Richtig. Eine Geliebte muss her. Eine jüngere. Laura. Aber natürlich denkt Tom nicht im Traum daran, seine Frau Hilde zu verlassen. Läuft doch alles prima. Hier die täglichen warmen Mahlzeiten, dort der süße Nachtisch. So richtet sich Tom prima ein zwischen seinen beiden Frauen. Sogar als Hilde von Laura erfährt, ändert sich erst mal nicht viel. Bis es schließlich eines Abends zu einem Dinner zu dritt kommt, für das Hilde ihre Kochkünste endlich einmal sinnvoll anwenden möchte.
--------------

Für die kleinen Theaterbesucher bringt am So.,29.11. das Theater Turbine ?Post für den Honigkuchenbär“. Und am Mi.,02.12. feiert das Turbo Prop Theater "Weihnachten bei den Schmuddels"“.
--------------

Kartenreservierung
Über das weitere Programm des Theaters Fletch Bizzel können sich alle Interessierten informieren im Internet auf unserer Homepage www.fletchbizzel.de
oder www.geierabend.de oder demnächst wieder www.ruhrhochdeutsch.de . Karten können sie komfortabel und bequem kaufen oder reservieren lassen über die Homepage bzw. im TicketShop des Theaters kaufen: mo. – fr. von 10 - 18 Uhr bei unseren freundlichen und kompetenten ServicemitarbeiterInnen.

Theater Fletch Bizzel
Humboldtstraße 45 • 44137 Dortmund
Tel. 0231 - 14 25 25 • Fax 0231 - 14 17 19
Email: karten@fletch-bizzel.de

Theater im Depot: Die 4 Heiligen Drei Könige

Die 4 Heiligen Drei Könige
Rein in die Weihnachtspuschen, rauf auf die Bühne, gemütlich gemacht und los geht´s. Das Christmas Carol Ensemble liest Geschichten aus: „Morgen kommt der Weihnachtsbär“ von Janosch. Und wer diese vier Ensemble-Mitglieder kennt, der weiß, dass es nicht nur beim Lesen bleibt.

Eine winzig kleine Gestalt im Schnee, Löcher in der Unterhose, keine Wurstlbude, und noch fast 24 Tage bis Weihnachten …

Es erwartet Sie ein fröhlicher, familientauglicher Nachmittag!

Vorstellung:

SO 29.11. um 16 Uhr
Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.

AK 15 € / 10 € erm.

Kinder bis 14 J. VVK + AK 5 €

Ort: Theater im Depot

Mit: Cordula Hein, Jörg Hentschel, Thomas Kemper und Sandra Wickenburg

Regie: Thos Renneberg

Donnerstag, 26. November 2015

Mayersche: Markus Meeder präsentiert Bildband "Alt-Dortmund. Früher und Heute"

Markus Meeder präsentiert in der Mayerschen Buchhandlung seinen neuen Bildband "Alt-Dortmund. Früher und Heute".

Das Buch: Dortmund im Wandel: Hervorragende historische Fotos und brillante aktuelle Bilder laden zum Vergleichen ein, einmalige Aufnahmen erinnern an das Stadtbild vor den Kriegszerstörungen. Die alte westfälische Metropole Dortmund erlebte im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert einen enormen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Vor allem in der Innenstadt entstanden viele neue, repräsentative Geschäfts- und Wohngebäude, die Bürgerstolz und Selbstbewusstsein der Dortmunder repräsentierten. Im Zweiten Weltkrieg verlor die einstige Hansestadt weitgehend ihr über Jahrhunderte gewachsenes Stadtbild. Der renommierte Stadtgeschichtsforscher Markus Meeder nimmt den Leser mit auf eine kurzweilige Reise in die Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimatstadt. 55 seltenen historischen Ansichten stellt er brillante aktuelle Farbfotos gegenüber. Kenntnisreich erläutert, zeigen die Bildpaare Wandel und Kontinuität im Stadtbild, gewähren spannende Einblicke in die jüngere Dortmunder Historie und laden zum Erinnern und Vergleichen ein.

Der Autor: Markus Meeder, Jahrgang 1974, stammt aus Dortmund und beschäftigt sich in seiner Freizeit leidenschaftlich mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Der Mediengestalter besitzt ein umfangreiches Archiv historischer Ansichtskarten und Fotografien.

Am: Freitag, 04.12.2015
Um: 16.00 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund
Eintritt: frei

„DANCEtination“: Interkulturelle Tanzperformance feiert Premiere im Dietrich-Keuning-Haus

„DANCEtination“ ist Titel einer interkulturellen Tanz-Performance, die am Sonntag, 29. November ihre Premiere im Dietrich-Keuning-Haus (DKH) erlebt. Erneut vereint die renommierte Tänzerin und Choreografin Monica Fotescu-Uta, langjährige Primaballerina am Dortmunder Ballett, zahlreiche Dortmunder Tanzgruppen und Solisten. Unter ihrer künstlerischen Leitung entstand eine Tanztheater-Produktion, die nicht nur Nationen und Kulturen verbindet, sondern auch traditionelle Tänze mit zeitgenössischen Elementen.

Über sechzig Akteure aus aller Welt erzählen tänzerisch eine Geschichte über Fremde und Heimat vor der Kulisse eines Flughafens. Gruppen und Solisten aus Argentinien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Indonesien, Korea, Kuba, Polen, Rumänien und Spanien präsentieren hier die Traditionen ihrer Tänze in neuen Choreografien. Die Tänzerinnen und Tänzer begegnen sich auf der Bühne und schaffen so eine große Rahmenhandlung der Tanzmomente.

Der Eintritt zur Premierenvorstellung kostet 7 Euro + VVK-Gebühr und 10 Euro an der Abendkasse (Einlass: 17.30 Uhr, Beginn: 18 Uhr).

Die Karten gibt es im Vorverkauf im Dietrich-Keuning-Haus, bei Dortmund Tourismus und über die cts Eventim-Vorverkaufsstellen.

Mittwoch, 25. November 2015

Theater im Depot: Hömma-Chor feiert "Halbzeit"

Der Hömma-Chor
Der Hömma-Chor tritt am Samstag (28.11.) um 20 Uhr und am Sonntag (29.11.) um 17 Uhr im Theater im Depot an der Immermannstraße auf.

Ruhrgebietschor, das klingt nach viel Kohle, Stahl, Bier und Schnaps. Man hört förmlich den Steiger „Glück auf!“ von Sohle sieben rufen. Es geht auch anders. Lustig nämlich. Das zeigt der Chor Hömma schon seit zwanzig Jahren. Und weil zwanzig so eine schöne runde Zahl ist, gibt der Chor gleich zwei Jubiläumskonzerte an einem einzigen Wochenende. Das neue Programm heißt „1. Halbzeit“ und gemäß diesem Motto bieten Martin F. Risse und seine Truppe einen Überblich über die erste Hälfte des Schaffens und liefern gleichzeitig einen Vorgeschmack auf die zweite Halbzeit. Der Chor erzählt in seinen Liedern von Ommas, Vätern, Müttern, Kindern oder der Naherholung an den Transportgewässern der Region. Er gibt Anregungen zur körperlichen Ertüchtigung: eine Fahrradroute wird musikalisch zur Nachahmung empfohlen. Und wie immer wird das Programm leicht und humorvoll vorgetragen aber auch die E-Musik kommt in Form einer italienischen Oper nicht zu kurz. Neu ist, dass der Chor sich auch als Meister der Organisation zeigt. Ist es ihm doch gelungen, das Jubiläumskonzert genau in der Pause zwischen den beiden Halbzeiten zu platzieren. In 2025 ist also nach vierzig Jahren Schluss mit Hömma. Es sei denn, es steht unentschieden. Dann gibt es Verlängerung - und vielleicht Elfmetersingen. Freuen Sie sich auf einen happy day in der wonderful world des musikalischen Ruhrgebiets.









"Emscherkunst 2016" läuft vom 4. Juni bis 18. September 2016

Skizze atelier le balto: “Kunstpause”
Kuratorisches Team, KünstlerInnen und Veranstalter stellten im Dortmunder U Konzept und künstlerische Entwürfe der nächsten Emscherkunst 2016 vor. Die Ausstellung findet zum nunmehr dritten Mal vom 4. Juni bis 18. September 2016 entlang der Ufer der Emscher statt. Gezeigt werden zeitgenössische Positionen der Kunst in Natur und Stadt. Zum ersten Mal wird mit „Dortmund Urban“ – einem der sieben Ausstellungsräume – auch ein Schwerpunkt mitten in der Stadt gesetzt. Anwesende Künstler wie der Niederländer Erik van Lieshout, atelier le balto sowie das Künstlerduo Stracke & Seibt diskutierten ihre Arbeiten. Die Ausstellung wird von Florian Matzner im Team mit Katja Aßmann (Urbane Künste Ruhr) und Simone Timmerhaus (Emschergenossenschaft) kuratiert. Veranstalter sind wie 2010 und 2013 Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr.

Vorgestellt wurden die Details zu der 51 Kilometer langen Kunstroute durch die Emscher-Städte Holzwickede, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne. Geplant ist, dass 16 neue Kunstwerke in sieben Ausstellungsräumen entstehen. Neun weitere Projekte aus den Ausstellungen 2010 und 2013 werden dazu an neuen Standorten glänzen. Insgesamt sind damit 25 Skulpturen, Installationen, Interventionen, Performances sowie Fotografie und Film im Sommer 2016 zu erleben.

Kernthema neben dem Emscher-Umbau hin zu einem renaturierten Fluss-System ist die Zerstörung und Transformation der Industrielandschaft des Ruhrgebietes. In das kuratorische Konzept flossen außerdem erneut Aspekte wie Klima, Ökologie oder Partizipation mit ein. Diese Themen der Emscherkunst sind seit 2010 unverändert, neu hinzukommen ist seit 2013 der urbane Kontext, der bei der Emscherkunst 2016 einen eigenen Schwerpunkt erhält. Die eingeladenen KünstlerInnen haben sich auf Bereisungen intensiv mit den Ausstellungsräumen beschäftigt und werden von diesen Orten inspirierte Kunstwerke schaffen.

Kurator Florian Matzner betonte, dass die künstlerischen Positionen für 2016 im Vergleich zu den beiden vorherigen Ausstellungen durchaus radikaler und hintergründiger sein werden: „Ich wünsche mir eine stärkere Diskussion um die Kunst selbst! Die Besucher sollen auf andere Fährten gesetzt werden, neue Blickwinkel eröffnet bekommen, die man so vielleicht in dieser Landschaft nicht erwartet.“ Gemeinsam mit Katja Aßmann, künstlerischer Leiterin von Urbane Künste Ruhr, und Dr. Simone Timmerhaus, Emschergenossenschaft, kuratiert Florian Matzner die Ausstellung Emscherkunst 2016 unter dem Motto „Entdecke die Kunst – erlebe die Veränderung.“

Erik van Lieshout (Niederlande) gehört zu den für 2016 ausgewählten Künstlern. Für sein filmisches Projekt „The island / Die Insel“ am Phoenix See in Dortmund lebt und arbeitet er von August bis Ende November 2015 zeitweise immer wieder im Stadtteil Hörde, Dortmund.

atelier le balto (Frankreich/Berlin) realisieren nahe der Kokerei Hansa, Dortmund, in einem verwunschen gelegenen Haselnusshain die Arbeit „Kunstpause“. Landschaftsgärtnerisch wird dieses inselartige Areal zu einem neuen Verweilort mit Stegen, Sitzmöglichkeiten und heimischen, aber auch exotischen Pflanzen umgestaltet.

Das Künstlerinnenduo Stracke & Seibt (Deutschland) plant mit „WATER COLOR“ (Arbeitstitel) ein alle sieben Ausstellungsräume umfassendes Projekt. Ein Studio auf Rädern dient als mobile Forschungsstation, von der aus die Besucher (unter Anleitung der Künstlerinnen) die umliegende Gegend in Form von „klassischen“ Aquarellkursen in den Blick nehmen und unmittelbar erforschen. Die Streifzüge der Malkurse untersuchen unter Bezugnahme von heroischer Landschaftsmalerei, naturwissenschaftlicher Zeichnung sowie Sonntagsmalerei das Emscher-Areal auf unübersehbare Brüche im idealisierten Bild-Sujet der ungestörten Landschaft.

Weitere Künstler und Künstlerinnen der Emscherkunst 2016

Zu den für 2016 ausgewählten Künstlern und Künstlerinnen gehört außerdem Nevin Aladağ (in der Türkei geboren, lebt in Berlin), die eine horizontale Landmarke am Hochwasserrückhaltebecken konzipiert. Tobias Zielony (Deutscher Pavillon Biennale di Venezia 2015) plant ein Filmprojekt im urbanen Dortmund, Raumlabor aus Berlin wird einen begehbaren kontemplativen Ort in und an der Emscher realisieren. Weitere Künstler sind der Schwede Henrik Håkansson, dessen Arbeit den Aspekt der Ökologie stark berücksichtigt, der Schweizer Roman Signer und der Italiener Massimo Bartolini, um nur einige Namen zu nennen. Mit der Kunstakademie Münster (Leitung Prof. Ferdinand Ullrich) gibt es erneut ein regionales Kunstprojekt. Alle Künstlernamen sind auf der Künstlerliste zusammengefasst.

Sieben Ausstellungsräume entlang der Kunstroute

Bei jeder Edition der Emscherkunst verlagert sich der Ausstellungsraum: 2010 lag der Schwerpunkt auf der Emscher-Insel – dem Landschaftsraum zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal zwischen Herne/Recklinghausen und Oberhausen. 2013 zog die Emscherkunst weiter westlich: zwischen Gelsenkirchen und Duisburg/Dinslaken und der dortigen Mündung des Flusses in den Rhein spannte sich der Kunstparcours auf. 2016 rückt das östliche Ruhrgebiet in den Fokus und reicht von Holzwickede, Dortmund und Castrop-Rauxel bis nach Recklinghausen und Herne. Sieben Ausstellungsräume liegen entlang der 51 km langen Kunstroute, die man am besten mit dem Fahrrad erfährt: In Holzwickede liegt der Ausstellungsraum „Emscherquelle“ – sowohl der Hixterwald als auch der historische Emscherquellhof werden zur Fläche für drei KünstlerInnen, u. a. wird hier auch ein Zeltplatz mit Zelten des chinesischen Künstlers Ai Weiwei entstehen (Arbeit aus 2013). Eindeutiger Schwerpunkt liegt auf dem Stadtgebiet Dortmund mit vier Ausstellungs-räumen: So werden der Phoenix See, Dortmund Urban (Dortmunder U,

Rheinische Straße) und die Kokerei Hansa zu Spielorten der Ausstellung. Direkt auf der Stadtgrenze von Dortmund und Castrop-Rauxel liegt der Bereich des Hochwasserrückhalte-beckens Mengede-Ickern. Ebenfalls in Castrop-Rauxel liegt das spannende Areal des Wasserkreuzes von Emscher und Rhein-Herne-Kanal. In Recklinghausen/Herne bildet der Bereich des Museums Strom und Leben sowie des Stadthafens das westliche Ende des Ausstellungsraumes der Emscherkunst 2016.

Hintergrund:

Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 begleitet die internationale Ausstellung als Triennale eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Bei ihrer Erstauflage im Kulturhauptstadtjahr Europas RUHR.2010 war die Emscherkunst mit 200.000 BesucherInnen das größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Im Jahr 2013 kamen bereits 255.000 BesucherInnen zu den temporären Werken des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, des Dänen Tue Greenfort, der Schwedin Elin Wikström oder des Belgiers Hans op de Beeck.

Kurator ist der in Essen geborene Kunsthistoriker Prof. Dr. Florian Matzner, der an der Akademie der Bildenden Künste München Kunstgeschichte lehrt.

Als Veranstalter kooperieren abermals Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert wie auch schon 2010 und 2013 die Ausstellung im öffentlichen Raum entlang der Emscher.

2013 wurde die Emscherkunst von den Vereinten Nationen für ihr Engagement bei der Vermittlung des Nachhaltigkeitsgedankens ausgezeichnet und gemeinsam mit dem Generationenprojekt des Emscher-Umbaus als „Beitrag zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgewählt.

Kunstwerke wie die Fußgängerbrücke „Slinky Springs to Fame“ des Frankfurter Architekten Tobias Rehberger über den Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen oder der tanzende Strommast „Zauberlehrling“ des Berliner Künstlerkollektivs Inges Idee gehören heute zu den neuen Ikonen im öffentlichen Raum der Metropole Ruhr und im Emscher Landschaftspark.

Dienstag, 24. November 2015

KLANGVOKAL präsentiert Chöre im Advent

Zum Abschluss laden für Mittwoch,
 den 23. Dezember 2015  um 19:00 Uhr bereits
 zum siebten Mal der Weihnachtsmarkt Dortmund
 und KLANGVOKAL zum traditionellen
 gemeinsamen Singen zu Füßen des großen
 Weihnachtsbaums auf dem Hansaplatz ein

Bild: KLANGVOKAL
Das KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund gibt in diesem Jahr drei Gastspiele auf dem Weihnachtsmarkt und wartet zusätzlich mit einer Premiere in der St. Petrikirche auf.
Am 25. November und am 09. Dezember zeigen jeweils mittwochs in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr Chöre und Ensembles aus Dortmund auf der Bühne am Alten Markt ihr musikalisches Können. Zu einem Weihnachtskonzert mit Grundschulen lädt das Festival am 03. Dezember um 16:30 Uhr in die St. Petrikirche. Am Abend vor Heiligabend findet dann das große traditionelle Weihnachtssingen zu Füßen des Weihnachtsbaums statt und stimmt die Besucherinnen und Besucher auf festliche Feiertage ein.

Zum Auftakt ist am Mittwoch, den 25. November 2015 um 17:00 Uhr die "Singende Rasselbande", ein Grundschulchor aus Dortmund-Eving, zu Gast. Abgelöst werden die Kleinen durch die schon etwas größeren Schüler des Vokalensembles des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums aus Wischlingen. Der gemischte Chor "Chorcolores" reist musikalisch einmal um die Welt und die "Jungen Vokalisten des Dortmunder Kammerchores & der Dortmunder Kammerchor" präsentieren neben Klassikern des weihnachtlichen Repertoires auch Highlights aus bekannten Musicals.

Eine Woche später, am Donnerstag, den 3. Dezember 2015 um 16:30 Uhr, lädt KLANGVOKAL zu einer kleinen Premiere in die St. Petrikirche: Beim Weihnachtskonzert mit Grundschulen singen die "Franzi-Spatzen" der Franziskus- Grundschule, der "Kleine Chor der Friedrich-Ebert-Grundschule und der "Chor der Kerschensteiner-Grundschule" gemeinsam ihre liebsten Hits zur Weihnachtszeit. Begleitet werden sie am Klavier von Michael Hönes.

Der zweite Besuch von KLANGVOKAL auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt findet am Mittwoch, den 9. Dezember 2015 statt. Los geht es wieder um 17:00 Uhr. Die Sängerinnen und Sänger des "Kleinen Chor der Friedrich-Ebert-Grundschule" aus Dortmund-Schüren starten mit einem bunten Mix ihrer beliebtesten Songs zur Weihnachtszeit. Der "Schulchor des Max-Planck-Gymnasiums" präsentiert neben traditionellen Weihnachtsliedern auch Klassiker der Amerikanischen Weihnacht. Das A-Cappella-Ensemble "Chorsett", bestehend aus vier Männern und vier Frauen, lässt einen Hauch von Jazz und Pop über den Alten Markt wehen und zum Ausklang tritt "Taktvoll – Das Ensemble" an, das Programm für diesen Abend meisterlich zu beschließen.

Zum Abschluss laden am Mittwoch, den 23. Dezember 2015 um 19:00 Uhr bereits zum siebten Mal der Weihnachtsmarkt Dortmund und KLANGVOKAL zum traditionellen gemeinsamen Singen zu Füßen des großen Weihnachtsbaums auf dem Hansaplatz ein. Alle Besucherinnen und Besucher sind dann dazu eingeladen, gemeinsam mit einem großen Projektchor unter der Leitung von Winfried Meyer zu singen.

Philharmoniker: Mit Neven Subotić nach Hollywood

Neven Subotic
BVB-Star Neven Subotić wird neben GMD Gabriel Feltz bei den Hollywood-Hits der Dortmunder Philharmoniker auf der Bühne des Konzerthauses stehen. Am Montag, 14.12.2015 führen die beiden durch ein Programm, das unter anderem große Filmmusik-Klassiker aus „Star Wars“ und „James Bond“ verspricht.

Ein Hollywood-Film ohne Musik wäre wie Weihnachten ohne Geschenke - genau so wäre auch eine Spielzeit der Philharmoniker ohne die „Hollywood Hits“. In diesem Jahr heißt das Thema „Love.Space.Hell.“: der Weltraum, unendliche Weiten, fremde Galaxien und ganz große Gefühle.

Zum ersten Mal steht nun ein prominenter Co-Moderator auf der Bühne: Neven Subotić, der nicht nur als Fußballspieler, sondern auch für sein großes soziales Engagement bekannt ist. Darin wollen ihn die Dortmunder Philharmoniker und GMD Feltz im Rahmen der Hollywood-Hits unterstützen.

Um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, die beliebten Hollywood-Hits der Philharmoniker zu hören und auch Neven Subotić als Moderator zu erleben, wurde am 14.12. um 12 Uhr eine „Preview“ eingerichtet. Das bedeutet: ein Konzerterlebnis um die Mittagszeit! Denn für den Abend sind bereits jetzt nur noch Restkarten erhältlich.

Termin: Montag, 14.12.2015
12.00 Uhr Preview im Konzerthaus Dortmund (Einheitspreis
7 €)
19.00 Uhr Konzert im Konzerthaus Dortmund (Einheitspreis
9 €)
(Dauer jeweils ca. 70 Minuten)

Tickets unter www.theaterdo.de und 0231-5027222

Montag, 23. November 2015

„Wintervergnügen“: Traditionelle Weihnachtsausstellung im MKK

Wilde Schlittenfahrten oder hitzige Schneeballschlachten – der Winter hält zahlreiche Vergnügungen für Groß und Klein bereit. Wenn der Schnee die Landschaft in glitzerndes Weiß hüllt, ist es Zeit fürs Skifahren, Schneemann bauen oder Schlittschuhlaufen. Solche Winterfreuden locken die Menschen auch bei frostigen Temperaturen nach draußen – und das schon seit Jahrhunderten, wie die Weihnachtsausstellung im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) beweist.

Die 15. Weihnachtsausstellung des MKK zeigt bis zum 31. Januar 2016 mit zahlreichen Exponaten, wie sich die Wintersportarten über die Jahrhunderte entwickelten und auf welche Weise sich die Menschen früher und heute die Winterzeit verschönerten.

Neben der Schneeballschlacht und dem Schneemannbauen stellt die Kuratorin der Ausstellung, Kulturwissenschaftlerin Susanne Bauer, drei Themen in den Mittelpunkt: Skifahren, Schlittschuhlaufen und Schlittenfahren.

Seit über 5000 Jahren verwenden Menschen Skier als Fortbewegungsmittel, doch erst seit relativ kurzer Zeit sind sie auch als Wintervergnügen allgemein beliebt. In der Ausstellung sind Skier aus verschiedenen Zeiten sowie Ski-Ausrüstungen zu sehen. Von den Anfängen des Ski-Tourismus berichten unter anderem die humorvollen Werke des Südtiroler Dichters Hubert Mumelter (1896-1981):

„Gefährlich wird der Skilauf leicht,
weil man Geschwindigkeit erreicht,
doch tritt hierbei fast allgemein,
statt Tod, der Orthopäde ein.“

Auch das Schlittschuhlaufen eine lange Tradition. Ab ca. 3000 v. Chr. sind Schlittknochen bekannt – Mittelhandknochen von Rindern oder das sogenannte „Eisbein“ des Schweins. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Schlittschuhe bis heute: vom Schlittknochen bis zum modernen Eishockey-Schlittschuh.

Schlitten sind seit vielen Jahrtausenden für den Transport von Menschen und Waren im Gebrauch. Zum Vergnügen werden sie seit dem 17. Jahrhundert auf künstlich angelegten „Rutschbergen“ verwendet. Die Ausstellung präsentiert Modelle aus verschiedenen Zeiten: beispielsweise einen Schlitten aus dem beginnenden 18. Jahrhundert oder ein Schlitten mit Lenkung aus der Zeit um 1930. Aus dem Schlittenfahren entwickelte sich der Bobsport. In der Ausstellung zu sehen sind ein Bob aus der Anfangszeit des Sports und ein moderner Wettkampfbob, in den sich die Besucher auch hineinsetzen dürfen.

Schlitten spielen auch an Weihnachten eine große Rolle: Nicht nur, dass der Weihnachtsmann die Gaben auf einem Schlitten fahrend zu den Kindern der ganzen Welt bringt. Schlitten und Skier sind auch begehrte Weihnachtsgeschenke und durften unter dem Weihnachtsbaum nicht fehlen. Oftmals wurden sie direkt ausprobiert. In der Ausstellung werden unter einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum moderne Wintersportgeräte gezeigt.

Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Wintersport Museum in Winterberg statt und wird großzügig unterstützt durch die Dortmunder Volksbankstiftung.

Die Ausstellung ist geöffnet:

Di, Mi, Fr, So 10:00 – 17:00 Uhr

Do 10:00 – 20:00 Uhr

Sa 12:00 – 17:00 Uhr

Montag geschlossen

Eintritt:

Erwachsene: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Besucherinnen und Besucher unter 18 Jahren zahlen keinen Eintritt

„Weihnachten in Ukulelien“ im Fritz-Henßler-Haus

Die Band „The Lucky Ukes“
 mit Frank Gerstmeier, Maik Furhmann,
 Thomas Groß und Julian Schlitzer (v.li.).
Unter dem Titel „Weihnachten in Ukulelien“ treffen sich spiel- und singbegeisterte Ukulelenspieler im Café des Fritz-Henßler-Hauses, Geschwister-Scholl-Str. 33-37. Am Sonntag, 29. November, 15 bis 18 Uhr wird dort die hawaiianische Adventszeit herbeigespielt. Frank Gerstmeier und seine Band „The Lucky Ukes“ versetzen das Publikum mit den wichtigsten Weihnachtsschlagern in Stimmung und entstauben die Lieder bei der Gelegenheit, kräftig unterstützt von den „Ukulillys“. Dazu gibt es besinnliche Texte, eine offene Bühne und Gespräche rund um die Ukulele.


Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Fritz-Henßler-Haus und Musikschule Dortmund. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 22. November 2015

Roxy Slam am 12. Dezember

Das nächste Roxy Slam läuft am Samstag (12.12.), 21 Uhr, im Roxy-Kino an der Münsterstraße 95.

Mit je sechs Minuten Zeit hauen sich die Poetinnen und Poeten ihre selbstverfassten Werke um die Ohren, im heißen Wettbewerb um die Krone der ROXY-Slam!-Königin/des ROXY-Slam!-Königs im Monat Dezember.

Ob Lyrik oder Prosa, Weltschmerz oder geballter Humor, ob jung, ob alt, ob Veteran des gesprochenen Wortes oder Neuling… die „Slammer“ kommen aus allen Ecken und Enden des Landes, um die Gunst des Publikums zu gewinnen!

Denn das Publikum entscheidet, wer im Finale stehen wird und mit einem weiteren großartigen Text am Ende die Nase vorn hat.

Dieser oder jene wird dann im kommenden Sommer mit den anderen Saisonsiegern den letzten großen Slam austragen, um die Kaiserkrone zu gewinnen und den Sieger von 2015, Stefan Fischer I., zu beerben…

Die Veranstalter freuen sich auf:

Coo (Essen)
Tuna Tourette (Bochum)
Nadine Dubberke (Bielefeld)
Frau Lore (Köln)
Sandra Mularczyk (Bochum)
Felicitas Friedrich (Bochum)
Marc mit C (Düsseldorf)
Tabea Graszynski (Dortmund)

Moderation: Björn Rosenbaum

Eintritt: 4 €

"Der Untergeher" im Theater im Depot

Christian Fries
"Der Untergeher" nach dem Roman von Thomas Bernhard ist am Donnerstag (26.11.), 20 Uhr, im Theater im Depot zu sehen.

In Thomas Bernhards berühmten Roman begegnen zwei junge Pianisten dem noch unbekannten Glenn Gould. Kurze Zeit darauf wird der Kanadier für seine Interpretation der Goldbergvarationen schlagartig weltberühmt. Hat das eigene Schaffen überhaupt noch Sinn, wenn es einen gibt, der so unendlich viel besser ist? Die Begegnung mit dem Genie zerstört zwei Karrieren und zwei Menschen.

Ein Abend über Konkurrenzen, familiäre Verstrickungen, übersteigerte Lebensideale. Ein Abend, der Bernhards rhythmisch-musikalische Sprache und die für ihn typische abgründig-böse Komik voll zur Geltung bringt.

Vorstellungen:

DO, 26.11. um 20 Uhr

Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.
AK 15 € / 10 € erm.
Kinder bis 14 J. VVK + AK 5 €
Ort: Theater im Depot

Von und mit: Christian Fries

Samstag, 21. November 2015

10 Jahre Hoesch-Museum: Daten und Fakten zum Jubiläum

Die Dauerausstellung des Hoesch-Museums
 über die Eisen- und Stahlindustrie im Dortmunder Raum.
In einer Feierstunde beging das Hoesch-Museum am Donnerstag sein 10-jähriges Bestehen. Das Museum entstand 2005 aus der Zusammenarbeit ehemaliger „Hoeschianer“, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund (MKK), der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv und großzügigen Sponsoren, insbesondere der NRW-Stiftung und ThyssenKrupp. Aus der „Bürgerinitiative Hoesch-Museum“ wurde ein wichtiger Erinnerungsort der Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte. Geleitet wird das Hoesch-Museum von Michael Dückershoff.

Mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher haben seit der Eröffnung am 23.10.2005 das Museum im ehemaligen Portierhaus und Arbeiterspeisesaal an der Gründungsstätte von Hoesch besucht und die Dauerausstellung oder eine der 34 Sonderausstellungen gesehen. Rund 80 Ehrenamtliche arbeiten im und für das Museum: Sie bauen die Ausstellungen auf und ab, betreuen die Kasse und führen durch die Ausstellung. Die Ehrenamtlichen sind ehemalige Hoesch-Angestellte und deren Angehörige sowie Mitglieder des Vereins proKULTUR. In der Feierstunde zum Jubiläum wurde das Engagement der langjährigen Ehrenamtlichen besonders gewürdigt.

In seinem Grußwort zum Jubiläum würdigt Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Arbeit des Hoesch-Museums:

„In den zehn Jahren seines Bestehens hat sich das Hoesch-Museum zu einem wichtigen und einzigartigen Teil der Dortmunder Museumslandschaft entwickelt. Hier können die Besucherinnen und Besucher eine spannende Zeitreise durch 160 Jahre Stahl- und Stadtgeschichte erleben, aber auch die Weiterentwicklung von Technik und Industrie. Dieses außergewöhnliche Konzept in Verbindung mit zahlreichen Sonderveranstaltungen spiegelt sich in der großen Beliebtheit des Museums wider.“

Die Dauerausstellung des Hoesch-Museums zeigt Exponate aus 160 Jahren Stahlgeschichte in Dortmund und schlägt den Bogen von den Anfängen der Eisen- und Stahlindustrie im Dortmunder Raum seit 1840 bis zum Strukturwandel der Gegenwart. Im Mittelpunkt der historischen Rückschau steht die Geschichte der Firma Hoesch. Originale Werkzeuge und Produkte veranschaulichen den Herstellungsprozess vom Erz zum Stahl ebenso wie Modelle, Medienstationen und Filme. Auch die Sozialgeschichte der Stahlarbeiter und soziale Einrichtungen sind Themen der Ausstellung.

Seit Ende April 2009 versetzt das „3D-Stahlwerk“ Besucher mit Licht- und Geräuscheindrücken sinnlich in die Situation eines realen Stahlwerks: Sie können virtuell Stahl kochen, der anschließend zu High-Tech-Produkten verarbeitet wird. Ein Stahlwerkerhelm mit integrierter 3D-Brille sowie aufwändige Hard- und Software machen es möglich.

Jeden Sonntagnachmittag führen die ehrenamtlichen Mitarbeiter durch die Ausstellung, jeden ersten Sonntag im Monat gibt es eine kindergerechte Familienführung. Gruppenführungen können auch außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.

Der Außenbereich des Museums ist 2007 um einen Lehrpfad mit Erzbrocken aus der ganzen Welt und Stahlobjekten gewachsen. Das Hoesch-Museum zählt außerdem zu den Ambiente-Trauorten der Stadt und kann auch für Geburtstage oder Jubiläen gemietet werden. Seit 2013 gibt es das Projekt „Kinder führen Kinder“ in Kooperation mit der benachbarten Oesterholz-Grundschule.

Hoesch-Museum

Eberhardstraße 12, 44145 Dortmund

www.hoeschmuseum.dortmund.de

geöffnet Dienstag + Mittwoch: 13:00 - 17:00 Uhr, Donnerstag 09:00 - 17:00 Uhr, Sonntag: 10:00 - 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,25 Euro.

Führungen jeden Sonntag, 14:30 Uhr

KLANGVOKAL präsentiert erste Highlights für das Festival 2016

Latonia Moore. Foto: Edgar
Im kommenden Jahr geht das KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund in seine achte Saison. Hochkarätige Künstler aus dem In- und Ausland werden in der Zeit vom 13. Mai bis 12. Juni erneut mit spannenden Programmen die Faszination der Vokalmusik erlebbar machen. Bevor im Februar das Gesamtprogramm veröffentlicht wird, kann sich das Publikum schon jetzt auf sechs ausgesuchte Programmhighlights freuen und ab sofort Karten zum Frühbucherpreis erwerben.

Zur Eröffnung erklingt am Freitag, den 13. Mai die deutsche Erstaufführung von Michelangelo Falvettis Oratorium „Nabucco“ in der St. Reinoldikirche. Der Argentinier Leonardo García Alarcón und seine meisterhaften Ensembles, die 2014 bereits mit „Il diluvio universale“ das Publikum zu begeistern wussten, eröffnen die Saison mit einem weiteren Meisterwerk des sizilianischen Barockkomponisten.

Der Jugendkonzertchor der Chorakademie Dortmund unternimmt am 22. Mai in der Propsteikirche eine „Romantische Reise“ durch Deutschland und Österreich. Unter der Leitung von Felix Heitmann präsentiert er u. a. geistliche A-Cappella-Werke des Wahl-Dortmunders Gerard Bunk, des Leipzigers Felix Mendelssohn Bartholdy und der Wiener Komponisten Heinrich von Herzogenberg und Anton Bruckner.

Große Gefühle, ein internationales Top-Ensemble und ein in Deutschland noch nie zuvor aufgeführter vierter Akt: Seine Oper „Edgar“ ist der Beleg dafür, dass auch Giacomo Puccini noch Überraschungen bereithält. Mit einer mitreißenden Handlung, die an „Carmen“ oder „Tannhäuser“ erinnert. Zu erleben am Samstag, 28. Mai im Konzerthaus Dortmund.

Nicht nur für „Die Zeit“ ist es eines der spannendsten Opernereignisse der Saison: Claudio Monteverdis verschollene Oper „L’Arianna“ wird am 05. Juni in einer rekonstruierten Fassung von Claudio Cavina mit dem italienischen Ensemble La Venexiana weltweit zum ersten Mal seit 350 Jahren öffentlich im Orchesterzentrum|NRW zu hören sein.

Den Festivalabschluss bildet am Sonntag, den 12. Juni eine rasante Reise „ Von Wien nach New York“ im Konzerthaus Dortmund. Mit der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Friedrich Haider durchquert das Publikum die Welten der heiteren italienischen Oper, der vitalen Wiener Operette und des mitreißenden amerikanischen Musicals.

Darüber hinaus lädt das 8. FEST DER CHÖRE am Samstag, den 04. Juni dazu ein, in der Dortmunder Innenstadt über 100 Chöre und Vokalensembles bei Deutschlands größtem städtischen Chorfest zu feiern.

Frühbuchern gewährt das Festival eine Ermäßigung von 15% auf den Kartennettopreis bei Bestellung bis zum 31. Januar 2016.

Dank der finanziellen Unterstützung der „Freunde des KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund e. V.“ kann der Vorverkauf für diese Konzerte bereits jetzt beginnen.

Karten sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.klangvokal.de erhältlich.

Freitag, 20. November 2015

Kino sweetsixteen: Konzertvideo-Premiere mit FILOU

FILOU feiern im sweetSixteen-Kino im depot an der Immermannstraße ihre Konzertvideo-Premiere!

Am 25. November um 21 Uhr gibt es das besondere Musikvideo auf großer Leinwand zu sehen. Gedreht wurde im Juni 2015 bei einem Kopfhörerkonzert im Jazzclub domicil (Dortmund) mit Band und Zuschauern. Dresscode der Filmpremiere: schick!

Karten gibt es ab sofort für 7 Euro im domicil Dortmund zu kaufen.Im domicil Onlineshop kosten die Karten aufgrund der Systemgebühren 8,70 Euro. Tickets online: http://www.domicil-dortmund.de/index.php/online-tickets.html

Mitglieder: Sax: Philip Lütz Drums: Hendrik Lensing Keys: Christian Samosny Organ: Sven Kirsten Guitar: Alexander “ Ali “ Rink Bass: Gregor Sonnenberg Percussion: Max Klaas

Als „modern groove stylez“ beschreibt die sechsköpfige Formation „Filou“ ihren instrumentalen Grenzgang zwischen Funk, Jazz und Hiphop. Die frische Mischung aus eingängigen Hooks, fetten Beats und verrückten Improvisationen begeistert nicht nur durch ihre Sounddichte und die Energie der großen Besetzung, sie lässt auch keinen Fuß still am Boden. Die drei Gründungsmitglieder Julian Köster (Bass), Christian Samosny (Piano) und Hendrik Lensing (Drums) starteten Filou als Projekt nach einem Gemeinsamen Studiojob im Luna-Tonstudio in Lüdinghausen 2013. Alles begann mit der Idee, einfach fernab vom Reglement unterschiedlicher Stilistiken oder kommerziellen Gesichtspunkten Musik zu machen und gemeinsam drauflos zu jammen. Daraus entwickelte sich schnell eine kreative Band, die sich durch ausgefallene Kompositionen mit viel Dynamik und Groove auszeichnet. Alle drei Musiker teilen die Liebe zum kraftvollen und energetischen Sound großer Bands. So wuchs nach und nach die Band. Philip Lütz (Saxes), Sven Kirsten (Orgel & Synthesizer) und Alexander Rink (Gitarre) haben das bestehende Repertoire seitdem nicht nur um Sounds und Ideen bereichert, sie sind auch zu fleißigen Komponisten der Band geworden.Filou hat seitdem einen eigenständigen, unverwechselbaren Sound entwickelt, der den Zuhörer mittels eingängiger Melodien, treibender Beats und atmosphärischer Klangflächen in seinen Bann zieht. Die sechs Musiker vereinen ihre persönlichen musikalischen Einflüsse aus unterschiedlichsten Genres wie Jazz, Hip Hop, Funk und Gospel zu einer packenden Performance, die man live erlebt haben muss. 2014 feierte Filou sein Bühnen-Debut auf der Musikmesse in Frankfurt. Seitdem spielen sich die Sechs durchs Land und supporteten u.a. im November 2014 die weltweit bekannte Band Snarky Puppy. Filou gestaltet mit „Filou presents…“ ihre eigene, monatliche Konzertreihe im Dortmunder domicil und präsentiert dabei immer neue Gastbands.

Das bisherige Highlight fand im Juni 2015 statt: Im Saal des Dortmunder domicil nahm die Formation zusammen mit einigen Gastmusikern (u.a. dem Streichtrio „DuckTapeTicket“) ihr erstes Live-Album im Rahmen eines Kopfhörerkonzertes auf. In Zusammenarbeit mit ihrem Produzenten Julian David, Audio Engineer Dieter Steffan, dem Kamerateam von Klangmalerei.tv und der Crew des domicil entstand ein einzigartiges Event.

„200 Jahre Westfalen. Jetzt!“: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

Blick in die Ausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“
Foto © Jürgen Spiler
Wer die aktuelle Sonderausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“ mit kompetenter Begleitung erleben möchte, hat dazu am Sonntag, 22. November Gelegenheit: Von 11 bis 12.30 Uhr gibt es eine öffentliche Führung durch die Schau im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) an der Hansastraße 3. Die Führung kostet drei Euro zzgl. Eintritt (sechs Euro, ermäßigt drei Euro, freier Eintritt unter 18 Jahren).

Auf rund 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es überraschende und mitunter augenzwinkernde Ein- und Ausblicke in die Geschichte Westfalens. Es geht um technische Wunderwerke und Global Player, um Visionäre und erfolgreiche Unternehmer, um große Dichtung und frechen Poetry-Slam, um Fremde und Heimat, Menschen und Tiere. Alle Informationen – auch zum umfangreichen Begleitprogramm – unter www.200JahreWestfalen.jetzt.

Info-Telefon: (0231) 50-25522

E-Mail: mkk@stadtdo.de,

Web: www.dortmund.de/mkk und www.facebook.com/mkkdortmund

Donnerstag, 19. November 2015

DASA-Ausstellung: Willkommen im Reich der Roboter

Er begrüßt die Besucher am Eingang
 der DASA-Ausstellung 'Die Roboter':
 Der sogenannte 'Robothespian'.

Bild: DASA
Eine Ausstellung zum Verhältnis von Mensch und Maschine" gibt ab dem 21. November in der DASA einen umfassenden Einblick in aktuelle, aber auch historische und zukünftige Roboterwelten.

Sie arbeiten wie wir, sie denken wie wir und sie sehen aus wie wir. Oder doch (noch) nicht? Die Ausstellung "Die Roboter. Eine Ausstellung zum Verhältnis von Mensch und Maschine" gibt ab dem 21. November in der DASA Arbeitswelt Ausstellung einen umfassenden Einblick in aktuelle, aber auch historische und zukünftige Roboterwelten.

Mit den ersten Steinwerkzeugen über menschenähnliche Automaten bis hin zur sensorischen Robotertechnik präsentiert die DASA anhand von über 200 Objekten und Mitmach-Stationen einen vielgestaltigen Streifzug der Mensch-Maschine-Beziehung. Dabei geht es um besondere Erfindungen, richtungsweisende Techniken und revolutionäre Ideen, die zeigen, wie sich der Mensch Werkzeuge schafft, die über ihn hinauswachsen.

Fünf aufwändig gestaltete Erlebnisräume laden auf rund 800 Quadratmetern dazu ein, sich über das, was Mensch und Maschine eigentlich auszeichnen, ein Bild zu machen. Nach einem Panorama an Ideen und Vorstellungen warten wirkliche Roboterwelten auf die Besucher. Ganz gleich ob sie schweißen oder montieren, tauchen oder fliegen, sich streicheln lassen oder das Essen reichen: Die Hightech-Kameraden haben längst die Fabrikhallen verlassen und dringen immer weiter in den Alltag vor. Zu sehen gibt es Automatenfiguren aus vergangenen Jahrhunderten, Filmausschnitte und andere erstaunliche Dinge wie automatische Melker für den Kuhstall, intelligente Bombenentschärfer und Roboter-Katzen als Kuscheltierersatz im Pflegeheim.

Doch die Maschinen sind nicht nur scheinbar überall, sie gehen auch unter die Haut - als Prothesen und Implantate. Holzbein und Carbonprothese, Hörrohr und Gehörcomputer: Der Mensch entwickelt ständig neue Technologien, die ihm helfen, das Leben besser zu gestalten.

Dabei geht es nicht zuletzt um die Frage, welchen Stellenwert wir unseren neuen Kollegen geben. Macht es nur Spaß oder auch Sinn, von einem Roboter angesprochen, gezeichnet oder nachgeahmt zu werden? Die Ausstellung sucht gemeinsam mit den Besuchern nach Antworten.

DASA Arbeitswelt Ausstellung

OCM-Verlag: Benefizlesung in Lindenhorst

Für Samstag, 5. Dezember 2015, lädt der OCM Verlag, ein kleiner Verlag aus dem Dortmunder Süden, zugunsten des Elterntreffs leukämie- und tumorerkrankter Kinder Dortmund e. V. zu einer weihnachtlichen Achterbahnfahrt durch die Welt der Literatur ein.

Auf der Benefiz-Lesung im Nachbarschaftshaus Fürst Hardenberg an der Herrekestraße 66 in Lindenhorst wird von 14 - 18 Uhr eine ungewöhnliche Mischung aus Plätzchenduft und Kerzenschein, Kunst & Live-Lese-Performance, Humor und Nervenkitzel, Mord und Totschlag geboten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Mittwoch, 18. November 2015

„Kunst versus Kommerz“: Öffentliche Diskussion der Kulturpolitischen Gesellschaft im Dortmunder U

Um das Spannungsfeld „Kunst versus Kommerz“ geht es am Freitag, 20. November, 19.30 Uhr in einer Diskussion im Dortmunder U: Wo hört der Staat auf und wo fängt der Markt an? Was sollte allen Bürgerinnen und Bürgern gehören, was nur einzelnen? Und was bedeutet der Grundsatz der Öffentlichkeit der Kunst? Auf Einladung der Kulturpolitischen Gesellschaft diskutieren im RWE Forum I Kino im U Vertreter aus Kultur, Politik und Wirtschaft über die Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen auf die Kulturpolitik. Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen.

Auf dem Podium sitzen Andreas Bialas (Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW), Dr. Stephan Muschick (Geschäftsführer der RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft), Dr. Bettina Paust (Künstlerische Direktorin der Stiftung Museum Schloss Moyland) und Marietta Piekenbrock (ehemalige Leitende Dramaturgin der Ruhrtriennale und designierte Programmdirektorin der Volksbühne Berlin). Es moderieren die Journalistin Dr. Christiane Hoffmans (Welt am Sonntag) und der Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Prof. Dr. Oliver Scheytt.
Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. ist ein bundesweiter Zusammenschluss von rund 1.500 kulturpolitisch interessierten und engagierten Menschen aus Kulturarbeit, Kunst, Politik, Wissenschaft, Publizistik und Kulturverwaltung. Sie will neue Leitbilder und Ziele für Kulturpolitik entwickeln und tritt ein für eine zeitgemäße und demokratische Kulturpolitik.
Weitere Infos: www.kupoge.de

Theater- und Konzertfreunde: "Wagner - Orgel Tanz" in der Porpsteikirche

NRW-Juniorballett. Foto: Gabriella-Limatola
„Wagner – Orgel – Tanz“ heißt eine Veranstaltung der Theater- und Konzertfreunde am Freitag, 20. November 2015, 20 Uhr, in der der Propsteikirche. Sie setzen damit ihr Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen fort.

Präsentiert wird Musik von Richard Wagner als Transkriptionen gespielt auf der renovierten Sauer-Orgel, tänzerisch interpretiert vom NRW Juniorballett und eingetaucht in eine dazu korrespondierende Illumination der Propsteikirche. Wie der Klang der Orgel werden das Ballett und die Lichtinstallation den Raum der Kirche vom Eingang bis in den Chorraum um den Altar ausfüllen.

Ganz im Sinne Wagners verschmelzen die thematisch vorwiegend nach sakralen und weltlichen Motiven ausgewählten Musikstücke mit der tänzerischen Körpersprache des Balletts und der Lichtinstallation im Raum der ehrwürdigen Propsteikirche zu einem Gesamtkunstwerk.

Die Theater- und Konzertfreunde danken für die großzügige Unterstützung von Unternehmen der Dortmunder Wirtschaft, ohne die die Veranstaltung nicht möglich wäre.

Die Transkriptionen werden gespielt von Simon Daubhäußer, Dekanatsmusiker und Organist der Propsteikirche Dortmund. Die Choreografen sind der Ballettdirektor des Theater Dortmund, Xin Peng Wang und Raimondo Rebeck, Gastballettmeister am Ballett Dortmund. Die Lichtinstallation wird erstellt von B&B Veranstaltungstechnik; Idee und Konzept hat Prof. Dr. Michael Hoffmann, Ehrenvorsitzender des Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V., entworfen. Eintrittskarten kosten zwischen 7,50 € und 29,00 € für Mitglieder und 9,50 € bis 36,00 € für Nichtmitglieder. Karten erhalten Sie nur bei den Theater- und Konzertfreunden Dortmund.

Dienstag, 17. November 2015

Theater im Depot zeigt "Du bist meine Mutter"

Markus Kiefer in "Du bist meine Mutter"
Der Sohn macht sich auf den Weg zu seiner an Demenz erkrankten 80-jährigen Mutter im Pflegeheim. Jeden Sonntag lockt er sie für ein paar Momente zurück in die normale Welt, hilft ihr beim Anziehen und versucht über das gemeinsame Erinnern Lebensimpulse zu geben. Es beginnt eine Reise durch Kindheitsstationen, Verstrickungen und Bewältigungsversuche, die Mutter-Kind-Beziehung zu verstehen und zu verwandeln. Poetisch anrührend, unsentimental und komödiantisch beleuchtet das Stück den Umgang erwachsener Kinder mit ihren an Demenz erkrankten Eltern, wirft ein ganz neues Licht auf die Chancen und Abgründe dieser Situation, der jeder von uns früher oder später begegnen kann.

Vorstellung:

FR 20.11.2015 um 20 Uhr

Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.

AK 15 € / 10 € erm.

Ort: Theater im Depot

Regie: Andre Wülfing

Schauspiel: Markus Kiefer

Musik: Sven Vilhelmsson

Open Stage im KJT gibt Vorschau auf Flüchtlingsprojekt

Im Rahmen der Open Stage-Reihe stellt das Kinder- und Jugendtheater Dortmund sein neues Projekt mit Flüchtlingen "Say it loud" am kommenden Freitag, 20. November, um 20 Uhr im Café des KJT in der Sckellstraße vor. Seit Beginn der Spielzeit treffen sich die zwölf jungen Menschen zwischen 12 und 30 Jahren, die aus ganz verschiedenen Krisengebieten auf der Welt kommen, um ihre eigenen Geschichten künstlerisch zu erarbeiten. Herauskommen soll eine Fabel mit Impressionen aus mindestens acht Ländern, die am 3. Juni 2016 Premiere feiern wird. Betreut wird das Spielensemble von Regisseur Andreas Wrosch, dem Theaterpädagogen Lutz Pickart und dem KJT-Direktor Andreas Gruhn in Kooperation mit der Erstaufnahmeeinrichtung Adlerstraße, dem Haus der Vielfalt und dem JKC (Jugendkulturcafé). Der Eintritt für die Projektvorstellung am Freitag ist frei, neben Erzählungen und Berichten zeigt die Theatergruppe auch erste Spielszenen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich mit den Beteiligten auszutauschen. Für Übersetzung ist gesorgt.

Montag, 16. November 2015

Torhaus Rombergpark zeigt Marika Bergmanns "Fensterbilder"

Vom 22. November bis 13. Dezember werden Fensterbilder von Marika Bergmann drei Wochen lang neue Blickwinkel in die Städtische Galerie im Torhaus bringen. Marika Bergmann ist Quer-Einsteigerin und arbeitet seit 2012 als Künstlerin im Atelier21, einer ehemaligen Schreinerwerkstatt in der Zimmerstraße 21.

Zu ihren Fensterbildern sagt sie: „Wer hat nicht schon einmal bei einem abendlichen Spaziergang in ein beleuchtetes Fenster gesehen. Und plötzlich ist da jemand, der einen direkt ansieht. In der Ausstellung Fensterbilder wechseln wir die Positionen, sehen von innen nach außen auf das, was für den Moment von der Künstlerin festgehalten wurde: Farbreflexe in schwarzen Boxen: Untergründiges, aufgezogen auf großen Tafeln.“

Und: „Ich arbeite mich in meinen Fotografien von dunkel nach hell vor. Die Serie Phoenix wirkt wie analoge Fotografie aus den 60ern. Schwarz/weiß umgeben von rostigem Stahl. Tafeln, die auf Wellenreiter, Fahrrinnen oder Steilküsten hinweisen. Ruinen, Spuren auf zerklüftetem Gelände erhalten neue Metaphern … es ist wie ein Versteckspiel, wenn die Künstlerin uns ihre Bilder zeigt.“

Zusätzlich zu Ausstellung finden einige Sonderausstellungen statt:

1. Performance und Konzert

Sonntag, den 29.11.2015 von 15.00 – 17.00 Uhr

Reihe für Reihe wird die Grafik eines Fensters systematisch, wie durch einen Druckkopf von Marika Bergmann auf orange-farbenem Planenstoff ausgelegt. Es entsteht während der ca. eineinhalbstündigen Musikperformance aus Loops und Klangelementen über Gitarre und Verstärker der Gruppe [MULTER] ein »Fensterbild«. Untergegangenes, Untergründiges und Unsichtbares – Allgegenwärtiges.

2. Lesung mit Klangperformance

Sonntag, den 06.12.2015 von 15.00 – 17.00 Uhr

Ein eineinhalbstündiger Wort- und Klangbeitrag. Die Künstlerin setzt mit ihren szenischen Kurzgeschichten aus dem U und der Dortmunder Nordstadt ein Pendant zu ihren Bildern. Eine Begegnung mit dem pensionierten Stahlarbeiter Dietrich, der frechen Göre aus der Nordstadt, gefährlichen Ameisen und der mitreißenden

Bewegung von wallendem Bier in den modernen Lichtfenstern hoch oben am U.

Vorgestellte Anthologien:

Noch mehr Schoten – Neue Geschichten aus‘m Pott

Der Basilikumdrache – Phantastische Geschichten aus dem Ruhrgebiet

Infos: www.marikabergmann.de


Und hier ein Film von der Eröffnung:




"Michael Zerang & The Blue Lights" im Evinger Schloss

Die Mitarbeiter des Archivs für populäre Musik im Evinger Schloss sind hocherfreut und auch stolz darauf diese Band am Donnerstag (19.11.) zu Gast zu haben:

Michael Zerang ist einer der aktivsten Musiker in der Chicagoer Jazzszene. Er prägt den Ruf Chicagos als Brennpunkt des zeitgenössischen Jazz an vorderster Front mit. Chicago ist schon seit den 60er Jahren die führende Stadt des Creative-Jazz und deren Szene. Das Art Ensemble of Chicago, Henry Threadgill, Anthony Braxton, Muhal Richard Abrams und viele mehr, haben in den frühen Jahren diesen Ruf begründeet. Heute gehört Michael Zerang zu den aktivsten Protagonisten dieser Szene.

Für ihren Auftritt am 19. November 2015 in Dortmund werden sich Michael Zerang and The Blue Lights vier Tage lang im Evinger Schloss „aufwärmen“! 
Hierzu werden sie vom 16. bis 19. November bei uns "proben" und anschließend, am 19. November 2015, ein Konzert in unseren Räumen geben. Sie kommen am 16.11 direkt aus Chicago nach Dortmund. Und hier in Dortmund findet dann auch das erste Konzert der neuen Band auf ihrer Europa-Tournee statt. Die Band stammt aus Chicago und ist ein Projekt des Komponisten und Percussionisten Michael Zerang. Er gehört seit 1976 zu den Creative-Musicians dieser Szene, spielte von 1997 – 2012 im Peter Brötzmann Chicago Tentet und arbeitet seit 2004 mit Joe McPhee’s Survival Unit III.

Zu Zerangs Quintett gehören zwei Saxofonisten: Dave Rempis und John Dikeman. 
Dave Rempis spielte bei Vandermark 5 und einigen Dutzend frei improvisierenden Formationen des Creative-Jazz



John Dikeman nutzt die charmante niederländische Weltstadt als Brückenkopf und verbindet wie kaum ein zweiter die vulkanische schwarze Free-Jazz Tradition eines Coltrane oder Ayler mit der filigranen Klangarbeit europäischer Improvisatoren, die schwarzen Roots mit der Neuen Konzertmusik.

Am Kornett ist Josh Berman, der mit Rempis schon aus Zeiten mit Formationen wie Audio One bekannt ist. Er spielte in Ensembles wie dem Exploding Star Orchestra, Jason Adasiewicz’s Rolldown, Keefe Jackson’s Fast Citizens und den Lucky 7s.

Der Kontrabassist Kent Kessler hat ebenfalls schon in vielen Formationen der Jazzszene wie dem NRG Ensemble, Peter Brötzmann Chicago Tentet, Slam! und Witches & Devils gespielt. Zudem im DKV Trio, Georg Gräwe Quartet und Vandermark 5.

DO, 19. November 2015
Reihe : Creative Jazz
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 15,00 Euro
Vorbestellungen bitte an: info@miz-ruhr.de

Michael Zerang & The Blue Lights :

John Dikeman – reeds
Dave Rempis – reeds
Emil Strandberg – trumpet
Kent Kessler – double Bass
Michael Zerang – drums

Sonntag, 15. November 2015

Konzerthaus im Januar 2016: Ulrich Tukur kommt

Ulrich Tukur & The Rhythmus Boys. Foto: Christine Schröder
Hier kommt das Konzerthaus-Programm im Januar 2016:
-------------------------------------

Sa 02.01.2016 20.00

So 03.01.2016 14.00

Di 05.01.2016 20.00

Mi 06.01.2016 20.00

Do 07.01.2016 20.00

Fr 08.01.2016 20.00

Sa 09.01.2016 15.00

Sa 09.01.2016 20.00

Ballet Revolución

Überbordende Energie, waghalsige Sprünge und sinnliche Moves zwischen Ballett und Streetdance treffen auf den unwiderstehlichen Live-Sound internationaler Club-Hits, auf Pop, R&B, Hip-Hop und feurige lateinamerikanische Rhythmen: »Ballet Revolución« reißt die Zuschauer weltweit reihenweise aus den Sitzen. Von Sydney über Singapur bis London, Paris und Berlin – von der ansteckenden Lebensfreude, mit der die kubanischen Tänzer ihre athletischen Körper sprechen lassen, bekommt das Publikum nicht genug. Nun kehren sie mit ihrer explosiven Performance zurück nach Europa und haben brandneue Highlights im Gepäck. Machen Sie sich gefasst auf ein atemberaubendes tänzerisches Feuerwerk!

Einzelpreise in € 71,00 / 65,10 / 59,40 / 50,00

Einzelpreise Fr + Sa 20.00 in € 71,00 / 65,10 / 59,40 / 50,00

Veranstalter: BB Promotion GmbH

-----------------------------------------------------------------------------

So 10.01.2016 12.00

Öffentliche Hausführung

Wollten Sie nicht auch schon immer mal wissen, was sich hinter den schweren Türen verbirgt, durch die die Künstler die Bühne betreten? Oder wie die riesigen Porträts im Komponistenfoyer entstanden? Und wo versteckt das Konzerthaus eigentlich seinen Orgelspieltisch? Diese und alle anderen Fragen beantworten wir gerne bei einer Hausführung.

Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung erforderlich: T 0231 - 22696 200

Eintritt frei

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

-----------------------------------------------------------------------------

So 10.01.2016 16.00

Orchestra Filarmonica della Fenice

Omer Meir Wellber (Dirigent)

Midori (Violine)

Peter Iljitsch Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: T 0231 - 22696 256

Rhino-Kids: Konzert mit kindgerechter Einführung. Konzertbesuch und Einführung sind für Kinder nach vorheriger Anmeldung unter T 0231 - 22 696 256 kostenlos.

Abo: Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier

Einzelpreise in € 88,00 / 80,00 / 68,00 / 55,00 / 35,00 / 17,00 / 7,00

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: HELLWEG Die Profi-Baumärkte

-----------------------------------------------------------------------------

Di 12.01.2016 19.00

Kopfhörer

Frank Schneider

Ulrich Schardt

Schumann »Dichterliebe«

Wie unterschiedlich ein Liederzyklus je nach Stimmlage und -fach klingen kann, erörtern unsere Musikexperten anhand von Schumanns »Dichterliebe«.

Abo: Kopfhörer

Einzelpreise in € 10,00

Ermäßigt in € 5,00 für Freundeskreis-Mitglieder

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

-----------------------------------------------------------------------------

Mi 13.01.2016 20.00

Klavierabend Martin Stadtfeld

Martin Stadtfeld (Klavier)

Martin Stadtfeld: Choralvorspiel über ein Bach’sches Thema

Johann Sebastian Bach: Ricercare a 3 aus »Das Musikalische Opfer« BWV 1079

Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie c-moll KV 475

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier c-moll KV 457

Wolfgang Amadeus Mozart: »Londoner Skizzenbuch« KV Anh. 109b

Johann Sebastian Bach: Chaconne aus Partita für Violine solo Nr. 2 d-moll BWV 1004, Fassung für Klavier von Martin Stadtfeld

Frédéric Chopin: Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53 »Héroïque«

Abo: Schnupperabo

Einzelpreise in € 44,00 / 37,00 / 30,00 / 24,00

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

-----------------------------------------------------------------------------

Do 14.01.2016 20.00

Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys

Ulrich Tukur (Gesang, Klavier, Akkordeon)

Ulrich Mayer (Gitarre, Gesang)

Günter Märtens (Kontrabass, Gesang)

Kalle Mews (Schlagzeug, Gesang)

Let’s Misbehave

Anlässlich ihres 20. Jubiläums benehmen sich Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys einmal heillos daneben: Wer wollte das nicht schon immer? Grellbunte Krawatten tragen, öffentlich in der Nase bohren und wahllos Fensterscheiben einwerfen. So werden unsterbliche Melodien des Jazz und Swing in verblüffenden Arrangements neu interpretiert und lassen ahnen, dass die Geschichte der Musik einen ganz anderen Verlauf genommen hätte, wäre diese famose Formation nur etwas früher auf den Plan getreten.

Abo: Cabaret + Chanson

Einzelpreise in € 55,00 / 49,00 / 42,00 / 34,00 / 21,00

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

-----------------------------------------------------------------------------

Fr 15.01.2016 20.00

Liederabend Mark Padmore

Mark Padmore (Tenor)

Till Fellner (Klavier)

Robert Schumann: »Papillons« für Klavier op. 2

Hans Zender: Zwei Lieder auf Texte von Jean Paul

Ludwig van Beethoven: »An die ferne Geliebte« Liederkreis von Alois Jeitteles für Singstimme und Klavier op. 98

Robert Schumann: »Dichterliebe« auf Texte von Heinrich Heine op. 48

Abo: Liederabend

Einzelpreise in € 29,00

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: THEATER- UND KONZERTFREUNDE DORTMUND E. V.

-----------------------------------------------------------------------------

So 17.01.2016 18.00

Dhafer Youssef Quartet

Dhafer Youssef (Oud, Gesang)

Kristjan Randalu (Klavier)

Phil Donkin (Kontrabass, Gesang)

Ferenc Nemeth (Schlagzeug)

Birds Requiem

Mit »Birds Requiem« widmet sich der tunesische Sänger und Oud-Spieler Dhafer Youssef erneut der Verschmelzung des traditionellen muslimischen Sufi-Gesangs mit modernen Nu-Jazz-Klängen: eine Exkursion der Sinne durch verschiedene Genres auf dem schmalen Grat zwischen Tradition und Moderne.

Abo: World Music

Einzelpreise in € 39,00 / 35,00 / 30,00 / 24,00 / 16,00

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: SPARKASSE DORTMUND

-----------------------------------------------------------------------------

Di 19.01.2016 20.00

Mi 20.01.2016 20.00

5. Philharmonisches Konzert

Dortmunder Philharmoniker

Julia Jones (Dirigentin)

Balázs Tóth (Trompete)

amour_fou

Gabriel Fauré: »Pelléas et Mélisande«-Suite op. 80 für Orchester

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 »Pariser Sinfonie«

Henri Tomasi: Konzert für Trompete und Orchester

Maurice Ravel: »Daphnis et Chloé«-Suite Nr. 2

WirStimmenEin – 19.15 Uhr. Künstler geben Einblick ins Programm

Einzelpreise in € 42,00 / 39,00 / 34,00 / 30,00 / 24,00 / 19,00

Veranstalter: Theater Dortmund

-----------------------------------------------------------------------------

Fr 29.01.2016 18.00

Elias

Knabensolist der Chorakademie am KONZERTHAUS DORTMUND

Genia Kühmeier (Sopran)

Ann Hallenberg (Alt)

Lothar Odinius (Tenor)

Michael Nagy (Bariton)

Balthasar-Neumann-Chor

Balthasar-Neumann-Ensemble

Thomas Hengelbrock (Dirigent)

Felix Mendelssohn Bartholdy: »Elias« Oratorium für Solisten, Chor und Orchester op. 70

Einführung mit Prof. Dr. Holger Noltze um 17.15 Uhr im Komponistenfoyer
»Dortmund singt… Elias«. Infos zum Chorprojekt hier

Abo: Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte

Einzelpreise in € 94,00 / 84,00 / 72,00 / 58,00 / 37,00 / 18,00 / 7,00

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

-----------------------------------------------------------------------------

So 31.01.2016 11.00

Mozart Matinee

Budapest Strings

Martin Racz (Dirigent)

Florian Noack (Klavier)

Alissa Rossius (Flöte)

Joseph Haydn: Notturno G-Dur Hob. II:27

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595

Michael Haydn: Notturno in G-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Flöte und Orchester D-Dur KV 314

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 52 c-moll Hob. I:52

Einzelpreise in € 39,50 / 32,00 / 29,00 / 23,50 / 15,00

Veranstalter: Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.








Sissikingkong: Dond & Daniel lesen Michael Frayn

Dond & Daniel
Dond & Daniel lesen am Donnerstag (19.11.), 20 Uhr, bei Ekamina im Sissikingkong an der Landwehrstraße 17 aus Werken von Michael Frayn.

Michael Frayn, am 08. September 1933 in London geboren, ist ein vielseitig beschäftigter Mann. Und außerdem einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Autoren Englands. Sein Buch Streichholzschachteltheater, das Dond & Daniel am elektrischen Kamin im Sissikingkong vorstellen werden, beinhaltet nicht mehr und nicht weniger als „30 zündende Unterhaltungen“.

Da versucht ein Mitarbeiter des Nobelpreiskomitees verzweifelt, die frohe Botschaft zu überbringen. Ein Kontraphonspieler will im hintersten Orchestergraben seinen Einsatz bei Takt 973 keineswegs verpassen, und Lady Hillarye und Sir Geoffrye verbringen streitend ihre letzte Ruhe in einer Gruft. "Eine Reihe kurzer, absurder Szenen, geschrieben von einem der größten und sicher dem lustigsten Dramatiker Englands, nicht um aufgeführt, sondern nur um gelesen zu werden – eine witziger als die andere …", meint Schriftstellerkollege Daniel Kehlmann zu dieser Ansammlung hübschester literarischer Miniaturen. Und mit DOND & DANIEL als Vorleser können wir uns freuen, dass diese Szenen lebendig werden.