Sonntag, 31. Mai 2015

Mayersche: Morden im Norden - Ein Krimi-Abend mit Birgit Böckli, Kari Köster-Lösche und Angelika Svensson

Birgit Böckli
"Morden im Norden" ist der Titel eines Krimi-Abends am 11. Juni, 20.15 Uhr, in der Mayerschen Buchhandlung am Westenhellweg. Es lesen die Autorinnen Birgit Böckli, Kari Köster-Lösche und Angelika Svensson aus ihren aktuellen Kriminalromanen.

Über "Flammenküste": Seit einiger Zeit kommt es auf Spiekeroog immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen und Vandalismus. Hat der Sohn einer neu zugezogenen Familie, der angeblich eine kriminelle Vergangenheit hat, etwas damit zu tun? Kommissar Berg aus Berlin, der auch nach Jahren auf der Insel noch um die Anerkennung der Bewohner kämpft, versucht zusammen mit seiner Kollegin Freda Althuis, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Doch noch ehe ihnen das gelingt, wird die Insel von einem weiteren Verbrechen heimgesucht, und diesmal geht es um Leben und Tod.
Birgit Böckli, geboren 1972, ist gelernte Wirtschaftskorrespondentin und lebt mit ihrer Familie in einer Kleinstadt in Baden-Württemberg. Nach ihrem Romandebüt "Friesensturm" folgt nun mit "Flammenküste" der zweite Fall für Thomas Berg und Freda Althuis. Darüber hinaus veröffentlichte sie bereits einige Kurzgeschichten.

Über "Tod im Biikefeuer": Langeness 1898. Auf der Hallig Langeness werden die letzten Vorbereitungen für das Biikefeuer am 22. Februar getroffen. Und auch Wasserbauinspektor Sönke Hansen ist eigens aus Husum zu den Feierlichkeiten angereist. Doch dann macht seine Frau einen grausigen Fund und schon findet Sönke sich in einem verzwickten Fall wieder, der bald schon politische Dimensionen anzunehmen scheint … Kari Köster-Lösche, geboren 1946, wuchs in Schweden am Meer auf und lebt heute in Norddeutschland. Nach einem Studium der Tiermedizin promovierte sie in Bakteriologie. Seit 1985 arbeitet sie als freie Autorin. Bekannt wurde Kari Köster- Lösche mit ihren zahlreichen historischen Romanen, darunter der Bestseller "Die Hakima".

Über "Kielgang": Auf einem Gestüt an der Ostsee werden zwei junge Männer aufgefunden – der eine tot, der andere schwer verletzt. Ein Fall für Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders von der Mordkommission Kiel, der dadurch erschwert wird, dass Oberstaatsanwalt Fehrbach der Sohn des verstorbenen Gestütsbesitzers ist. Seit ihrem letzten Fall hat Lisa eine äußerst zwiespältige Beziehung zu Fehrbach. Kein Wunder, dass sie sich mit gemischten Gefühlen an die Aufklärung des Verbrechens macht – die sie bald in die düstere Welt der Rockerbanden und ihrer Drahtzieher führt Angelika Svensson ist das Pseudonym der Krimiautorin Angelika Waitschies. Die Autorin wurde 1954 in Hamburg geboren und lebt heute in Schleswig-Holstein. Nach der Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin begann sie 1972 ihre berufliche Tätigkeit beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg, wo sie seitdem arbeitet. Ihre Stationen innerhalb des NDR führten sie in unterschiedliche Bereiche, so auch in die Abteilung Unterhaltung/Fernsehspiel, wo sie auf Produktionsseite an der Entstehung vieler Shows und mehrerer Krimis mitgewirkt hat.

Dortmund. Am: Donnerstag, 11.06.2015
Um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund
Eintritt: 12,-€
Eintrittskarten sind in den Mayerschen Buchhandlungen oder unter www.mayersche.de erhältlich.

XXI. Ballettgala: Xin Peng Wang vereint Stars der Ballett-Szene

Joaqin de Luz
Die XXI. Ballettgala findet am 13. und 14. Juni im Opernhaus statt. Ballettdirektor Xin Peng Wang hat dazu internationale Stars und renommierte Compagnien aus New York, Boston und Amsterdam eingeladen.

Xin Peng Wang lädt zur Internationalen Ballettgala in die Ruhrmetropole und für viele Solisten der renommiertesten Compagnien ist sie längst ein Fixpunkt im künstlerischen Jahresplan geworden. Aber auch viele junge und vielversprechende Künstlerinnen und Künstler bietet der Dortmunder Ballettdirektor ein Podium auf der Bühne des Opernhauses. "Eine Ballettgala", meint Xin Peng Wang, "ist keine bloße Leistungsschau, sondern ein Kreativpool. Dafür steht Dortmund, und ich bin stolz, dass es uns gelungen ist, unsere Stadt als einen wichtigen Knotenpunkt im weltweiten Tanznetz zu positionieren."

In diesem Juni werden etwa James O'Hara, dem die Londoner Presse anlässlich seines Auftritts im traditionsreichen Tanztheater "Sadler’s Wells" ein geradezu "außerirdisches" Talent attestierte und Joaquin de Luz vom "New York City Ballet", Tanz als eine Gratwanderung zwischen Körperlichkeit und Intellekt begreifbar machen.

Erstmals entsendet das "New York City Ballet" seine Primaballerina Anna-Sophie Scheller nach Dortmund. In Argentinien geboren, zählt sie zu jenen Ausnahmekünstlerinnen, die den neoklassizistischen Geist eines Georges Balanchine mit dem Ausdrucksvokabular des 21. Jahrhunderts anreichert.

Der internationale Startänzer Robert Tewsley wird in diesem Jahr zum ersten Mal in Dortmund zu sehen sein. Aus dem englischen Leicester gebürtig, Absolvent der Royal Ballet School, Solist beim Kanadischen Nationalballett, dem Stuttgart Ballett und am Royal Ballet London, wurde er vom European Dance Magazine 2002 zum "Dancer of the Year" gekürt.

Mit dem kubanischen Ausnahmetänzer Osiel Gouneo vom Norwegian National Ballet kommt ein Dortmunder Publikumsliebling zurück ins Opernhaus. Erstmals wird er mit Whitney Jensen vom Boston Ballett zusammen in Dortmund auftreten. Jensen wurde bereits während ihrer Ausbildung bei sieben Internationalen Wettbewerben mit Goldmedaillen ausgezeichnet.

Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231 / 50 27 222, oder im Internet erhältlich.

Samstag, 30. Mai 2015

Prof. Kurt Koszyk vermacht Gemälde an MKK

Prof. Kurt Koszyk
Sieben Werke alter niederländischer Künstler ergänzen nun die Sammlung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte (MKK).

Die Werke hat der Dortmunder Publizist und Pressehistoriker Prof. Dr. Kurt Koszyk gesammelt und nach seinem Tod im Januar 2015 dem Museum vermacht.

Sieben Werke trafen nun im Museum ein und beweisen die große Liebe, die der Ausnahme-Publizist zur Kunst hatte. Er beobachtete das Angebot des Marktes genau und verwandte sein Vermögen sehr zielstrebig um gute Gemälde kaufen zu können. So entstand eine Sammlung von Landschafts- und Genremalerei, die die wenigen Bilder der holländischen Meister im Museum für Kunst und Kulturgeschichte ergänzen wird.

Zur Person

Kurt Koszyk ist 1929 in Dortmund Sölde geboren und hat am heutigen Stadtgymnasium sein Abitur gemacht. Zunächst studierte er in Münster, dann an der Universität München Publizistik und Englische Philologie. Bis 1957 arbeitete Koszyk als Journalist für die Westfälische Rundschau.

Von 1957, damals war Koszyk gerade 28 Jahre alt, bis 1977 leitete er das Institut für Zeitungsforschung in Dortmund. Kurt Koszyk habilitierte sich 1968 an der Ruhr-Universität Bochum.

Im Jahr 1977 berief ihn der damalige nordrhein-westfälische Wissenschaftsminister Johannes Rau zum Gründungsprofessor des Modellstudiengangs Journalistik an der Universität Dortmund. Hier lehrte er bis zu seiner Emeritierung und blieb vielen als "Vater der Dortmunder Journalistik" in Erinnerung.

Kurt Koszyk verlegte nach seiner Emeritierung 1992 seinen Lebensmittelpunkt nach München, blieb jedoch Dortmund verbunden und ist auf seinen Wunsch hin auch hier begraben worden.

Bereits Jahre bevor Kurt Koszyk im Januar 2015 in München starb, vermerkte er in einem handgeschriebenen Testament, dass nach seinem Tod das Dortmunder Museum seine feine, sorgfältig zusammengetragene Sammlung alter Niederländer erhalten sollte.

Gemälde aus der Sammlung Prof. Kurt Koszyk:

Anonym Pfeifenraucher, Öl/Holz, 22,5 x 34,5 cm
Salomon Rombouts Winterlandschaft mit Schlittschuhläufern, Schlitten und altem Haus, Öl auf Lwd, doubliert, ca. 30 x 40 cm
Pieter Wouvermann (1623 Harlem-1682 Amsterdam), Holländische Landschaft mit einzelnem Baum, Hütte und rotgekleidetem Bauern, Monogrammiert re.u. Öl/Holz, 41 x 53,5 cm
Frans de Hulst Holländische Flusslandschaft, Öl/Holz 40,9 x 67 cm
Frans de Hulst Wasserlandschaft mit mächtigem Stadttor zwischen Rundturm und Windmühle am Wasser, Fischer mit Körben am Ufer, Öl/Holz, oval 30 x 41 cm, Rest. Rahmen
Jacob Toorenvliet Rommelpotspieler, junge Frau mit Brief und zwei lauschende Männer, Öl auf Kupfer 26,5 x 31,5 cm
Adrian van Ostade Bäuerliche Familie in altem Haus, Ca. 18 x 35 cm
Caspar NetschMusizierendes Paar mit Zuhörern, Öl/Lwd. doubliert, Ca. 40 x 30 cm

Schauspiel: Eine Lesung für Presse- und Meinungsfreiheit

Am 30. Mai 1933 wurden Bücher
 in Dortmund verbrannt. Foto: Ausstellung Steinwache
Am 30. Mai 1933 verbrannten Nationalsozialisten auf dem Dortmunder Hansaplatz die Bücher zahlreicher Schriftsteller. Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Marco Bülow (SPD) und Markus Kurth (Bündnis 90/Die Grünen) lesen Mitglieder des Dortmunder Schauspiel-Ensembles Texte der einst verbotenen Autoren, begleitet von den anderen Abgeordneten des Bundestags aus Dortmund: „Die Bücherverbrennung der Nazis symbolisiert Unmenschlichkeit und die Angst vor Freiheit und dem freien Wort. Auch heute sähen Rechtsextremisten wieder Hass gegen engagierte Journalisten und Politiker – dagegen möchte ich ein Zeichen setzen“, so MdB Marco Bülow (SPD), der sich den Worten von Markus Kurth (MdB von Bündnis 90/Die Grünen) anschließt: „Rassismus und menschenfeindliche politische Dummheit scheinen nie auszusterben. Daher gilt es, sich für all jene zu engagieren, die mit Geist und Scharfsinn, mit der Macht des Worts der Dummheit entgegentreten.“ Die Veranstaltung findet am kommenden Dienstag, 2. Juni um 17 Uhr im Foyer des Schauspiels statt. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 29. Mai 2015

"Jetzt gibt’s was auf die Ohren" hat Mittwoch Premiere im KJT

"Jetzt gibt’s was auf die Ohren" heißt eine Jugendclubproduktion im Rahmen von pottfiction für Menschen ab 14 Jahren, die am Mittwoch (3.6.) Uraufführtung im Kinder- und Jugendtheater hat.

Ein Radiosender: drei Moderatoren, eine Putzfrau, Redakteure und Reporter, ein sprechender Wischmop, singende Putzhandschuhe und andere Studiogäste. Lügen, Liebe, Intrigen, regionale und globale Politik und die beste Musik der 80er, 90er und von heute.

Das ist Radio „Auf die Ohren“ – der Sender der manchmal verrückt spielt, der Sender der aufdeckt, der Sender, der Lösungen bietet und das müssen nicht immer die richtigen sein: Wie kann man Nazis heilen, wie funktioniert Radiojournalismus, was ist der Unterschied zwischen Ideal und Wirklichkeit, wie viel Macht hat eine Reinigungsfrau aus der Ukraine, wie viel Macht die Medien, wie kann man im Radio manipulieren, wer sind die wahren Helden und was läuft im Untergrund? Ein gesunder Mix – ein ernster Spaß.


Regie + Ausstattung: Christine Köck & Isabel Stahl
Assistenz und Mitarbeit: Felix Fischer & Fatima Talalini
Inspizienz: Lioba Sombetzki
Mit: Lea Degner, Robin Frank, Anna Hüning, Annalena Lipinski, Christin
Otto, Jonas Schweers, Ryan Woolston, Michael Zabudkin, Michelle Zienkiewicz

Uraufführung zur Eröffnung des Festival Unruhr am 3. Juni 18.30 Uhr im KJT
im Anschluss an die Feierliche Eröffnung des Festivals um 18 Uhr
(ausverkauft)

Weitere Vorstellungen:
So, 7. Juni um 18 Uhr im KJT

Karten unter: 0231- 50 27 222

So, 28.6. 14.30 Uhr vor der Jahrhunderthalle in Bochum im Rahmen des
pottfiction-Camps

Musikcafé mit GMD Gabriel Feltz und Sopranistin Petra Lang

Ein Foto vom vorigen Musikcafé
 mit Gabriel Feltz und Wiebke Gerking vom WDR
Zum 5. Musikcafé am Montag (1.6.) um 17.30 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung hat sich der Dortmunder GMD Gabriel Feltz wieder eine spannende Gesprächspartnerin eingeladen. Ihm gegenüber wird Sopranistin Petra Lang sitzen, die im 10. Philharmonischen Konzert „helden_gesänge“ auftreten wird.

Gabriel Feltz und Petra Lang werden sich über Richard Wagner und „seinen Siegfried“ unterhalten. Den 3. Akt aus Wagners „Siegfried“ wird Feltz die folgenden beiden Tage in einer konzertanten Aufführung in den Philharmonischen Konzerten dirigieren. Dabei freut sich der Dirigent schon sehr auf die Unterhaltung mit der Sopranistin, die die Brünnhilde singen wird. Vor allem mit dieser Partie gastiert sie an den großen europäischen Opernhäusern und ist zu einer gefeierten Wagner-Interpretin geworden.

Im Anschluss an jedes Musik-Café sind alle Besucher herzlich eingeladen, den ersten Teil der Orchesterprobe zum Philharmonischen Konzert im Konzerthaus zu besuchen. Der Eintritt hierzu ist frei.
………………..
Termine: 01.06.2015, Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg Dortmund, 17.30 Uhr, anschließend gemeinsamer Probenbesuch möglich (1. Probenhälfte)

Donnerstag, 28. Mai 2015

Eine Hommage an Anselm Treese

Kunstwerk von Anselm Treese
Vor 40 Jahren wurde im Herzen Dortmunds, zu Füßen der Reinoldi-Kirche von dem Dortmunder Künstler Anselm Treese die "Plastische Wand" erschaffen. Von Beginn an heiß diskutiert und umstritten, wurde die Betonskulptur gleichwohl von Dortmunder Bürgern als Oase im Einkaufsdschungel intensiv genutzt. Nach langem Tauziehen wurde die Plastik (OB Samtlebe: "Die Wurst muß weg") 1997 an ihren jetzigen Standort am Kreuz B1/B54 (Ruhrallee) transportiert, wo sie etwas in Vergessenheit geriet.

Die Altenakademie im Westfalenpark und die Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum würdigen dieses Stück Kunst- und Stadtgeschichte in einer Veranstaltung, die an die Geschichte der Plastik und an den Bildhauer Anselm Treese erinnert:

Anselm Treese Hommage-Marsch
29.5.2015
Treffpunkt: 18.00 Uhr Altenakademie im Westfalenpark Gedenkmarsch zur "Plastischen Wand" an der Ruhrallee, Gedenkveranstaltung (vor Ort an der B 54/Ruhrallee: ca. 18.40 Uhr)

Durchführende: Elisabeth Hoynacki und Daniel Hein Der Besuch der Veranstalt
ung ist kostenfrei.

Premiere in der Oper: "Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte"


"Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte", eine Familienoper von Marius Felix Lange (Libretto von Martin Baltscheit), hat am Sonntag (31.5.), 16 Uhr, Premiere im Opernhaus. Sie ist geeignet für Menschen ab 8 Jahren. Es handelt sich um eine Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf-Duisburg, und dem Theater Bonn.

Unter einem Baum findet Lena einen leblosen Vogel. Er schlafe nur, behauptet ihr Freund Leander, doch Lena ist sich sicher: „Wer so schläft, der wacht nicht mehr auf.“ Aus Angst, selbst nicht mehr aufzuwachen, beschließt Lena, gar nicht erst einzuschlafen. Tagelang, wochenlang. Weder Eltern noch Ärzte können sie von diesem Entschluss abbringen. Als die Dorfbewohner ihre Schlaflosigkeit zunehmend als Bedrohung empfinden, nimmt Leander seine Freundin mit auf die Suche nach einer Schlafmedizin. Es wird eine lange Reise, bei der sie viele Abenteuer zu bestehen haben und wunderliche Gestalten kennenlernen: drei Flößer, den Totengräber, eine Vogelprinzessin und den Mond, der sie – mal dicker, mal dünner – auf ihrem Weg begleitete, und dessen Mondkuchen einen so köstlichen Duft verströmt, dass er selbst Tote zum Leben erwecken könnte.

Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte ist eine wunderbar fantastische Geschichte über das Erwachsenwerden, den Tod, die erste Liebe und vor allem über die Kraft der Freundschaft. Sie stammt aus der Feder des Düsseldorfer Autoren und Zeichners Martin Baltscheit, dessen Kinderbücher mehrfach u.a. mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurden.

Vertont hat sie der Berliner Komponist Marius Felix Lange, der in seiner neuesten Kinderoper eine abwechslungsreiche Partitur für großes Orchester geschrieben hat, in der spätromantische Klänge neben schräg-parodistischen Tönen, Koloratur-Arien neben schlichtem Gute-Nacht-Lied stehen.

„Ein großer Wurf“, schrieb die WAZ über die Uraufführung am Theater Duisburg im Februar 2014. „Ein Wechselbad der Gefühle, mit Fantasie und Tempo, Witz und Romantik inszeniert von Johannes Schmid.“ „Tatjana Ivschina hat eine Bühne geschaffen“, war im opernnetz zu lesen, „die in ihrer Detailfreude, überraschenden Wendungen und großer Fantasie einlädt, sich ganz und gar in die Geschichte hineinziehen zu lassen.“

Mittwoch, 27. Mai 2015

Musikfestival KLANGVOKAL startet am Freitag

Simone Kermes. Foto: Gregor Hohenberg
Am kommenden Freitag ist es soweit: Das KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund startet in seine siebte Saison. Bis zum 28. Juni lädt Festivaldirektor Torsten Mosgraber mit seinem Team unter dem Thema „Zwischen den Welten“ Konzertbesucher dazu ein, die Vielfalt des Gesangs an unterschiedlichsten Spielstätten zu erleben. Das Spektrum reicht wie in den Vorjahren von der Oper und klassischer Vokalmusik bis hin zu Pop und Weltmusik.

29. Mai bis 28. Juni: 22 Aufführungen, davon 15 Eigenveranstaltungen

 Bei seiner siebten Auflage bietet das KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund unter dem Thema „Zwischen den Welten“ wieder einen Monat lang erlesene Konzerte mit Oper, Chor-, Welt- und Popmusik jenseits des „Standard“- Repertoires. Das internationale Dortmunder Musikfestival für Vokalmusik aller Genres führt herausragende Künstler aus aller Welt nach Dortmund und trägt mit zahlreichen Entdeckungen und Erstaufführungen neue musikalische Impulse in die Region. Dabei sind die Preise auch in diesem Jahr wieder moderat: Die Mehrzahl der Eintrittskarten kostet unter 30 Euro, bereits ab 9 Euro ist ein Besuch bei Klangvokal möglich. Vielfach werden die Konzerte durch ein Speisenangebot abgerundet, so dass das Publikum den Festivalsommer und die Regionen, aus denen die Künstler stammen, auch kulinarisch genießen können. Wenige Tage vor Beginn des Festivals sind bereits knapp zwei Drittel der Karten vergeben.

Die hochkarätigen Künstlerinnen und Künstler aus 20 Ländern legen bei ihrer Reise durch 1500 Jahre Musikgeschichte eindrucksvoll Zeugnis ab von der Faszination und Kraft der Vokalmusik. Dabei setzt das Festival auch 2015 auf aufregende Entdeckungen aus aller Welt – und zeigt sie in Eigenproduktionen, internationalen Koproduktionen oder als Deutschland-Premieren.

 Zu erleben sind in den kommenden Wochen u. a. die Starsopranistin Simone Kermes mit einem Liederabend (11. Juni) sowie die in Italien zur „Sängerin des Jahres“ gekürte Maria Agresta und der Tenor Giorgio Berrugi bei der Operngala im Westfalenpark (28. Juni). Ein Zyklus feiert die Musik des Barock mit Musik aus Frankreich, Italien und Spanien. Beteiligt sind das Ensemble Correspondances aus Frankreich (4. Juni), die Accademia Bizantina (19. Juni) und Concerto Italiano aus Italien (26. Juni) sowie Al Ayre Español aus Spanien (21. Juni).

Der britische Dirigent Wayne Marshall gibt den Takt für ein internationales Ensemble vor, das bei der American Night Auszüge aus Gershwins „Porgy and Bess“ und Bernsteins „West Side Story“ am 31. Mai im Konzerthaus präsentiert. Das weltweit gefeierte britische A-cappellaEnsemble The Tallis Scholars brilliert mit Musik der Renaissance in der Propsteikirche (7. Juni). 

Musik anderer Kulturen setzt besondere Akzente im Festivalsommer: Lieder aus Kurdistan erklingen im Konzert mit der türkischen Gesangsikone Aynur (27. Juni), bei Musik aus dem Iran und Syrien trifft das korsische Ensemble A Filetta auf die libanesische Sängerin Fadia Tomb El-Hage (12. Juni). Eröffnet wird das Festival mit Musik aus Armenien: Der hervorragende armenische Jazzpianist Tigran erarbeitet ein Programm mit Vokalmusik aus Armenien, bei dem der Yerevan State Chamber Choir im Eröffnungskonzert auf den Kammerchor der TU Dortmund trifft (29. Mai). 

Eine weitere Festival-Tradition: Am 20. Juni steht wie in den Vorjahren die reiche Dortmunder Chorlandschaft im Mittelpunkt: Beim 7. FEST DER CHÖRE sind rund 140 Ensembles mit rund 4.000 Dortmunder Sängerinnen und Sängern beteiligt, die auf Open-Air-Bühnen, an Singhaltestellen, in Kirchen, in der U-Bahn und in Geschäften in der Dortmunder Innenstadt ein breites Spektrum vokaler Ausdrucksformen präsentieren: vom klassischen Volkslied und Chorsatz bis zum Schlager, Jazz und Popsong. Um 12.00 Uhr wird Oberbürgermeister Ullrich Sierau das Fest der Chöre auf dem Alten Markt mit dem traditionellen gemeinsamen Singen eröffnen. Um 20.00 Uhr lockt dann das Abschlusskonzert mit einer Jazzmesse und Pop-Songs noch einmal auf den Alten Markt.

Jocelyn B. Smith in der Pauluskirche

Jocelyn B. Smith
Soul-Sängerin Jocelyn B. Smith tritt am Freitag (29.5.) in der Pauluskirche an der Schützenstraße auf.

„Atemberaubend“ (DER SPIEGEL) ist ihre Live-Performance, magisch ihre Bühnenpräsenz, ihr kreatives stimmliches Potenzial durchbricht Grenzen und wechselt über vier Oktaven mühelos von Soul, Jazz, Funk oder Pop. Nach 30 Jahren in Deutschland und über 3.000 absolvierten Live-Konzerten gibt es von Showmüdigkeit keine Spur. Stattdessen zelebriert die Soul-Diva Jocelyn B. Smith dieses beachtliche Jubiläum auf ihrer Deutschlandtournee mit der glasklaren Botschaft: “It ain’t over till the fat lady sings.“ Zu Deutsch: „Es ist noch lange nicht aller Tage Abend.“

Jocelyn B. Smith ist eine Künstlerin und Frau, die nie aufhört, sich zu verändern, zu wachsen und sich neuen Herausforderungen zu stellen – weder in ihrer Musik noch in ihrem Leben. Vom sanften Chanson bis zu rasanten Beats: Jocelyn verspricht, ihre Jubiläumskonzerte zu einem grandiosen, beseelenden Erlebnis werden zu lassen und dabei aus all ihren vielfältigen professionellen Erfahrungen zu schöpfen.

Ob sie nun ihren goldgekrönten Hit aus „König der Löwen“ darbietet oder Songs, die sie mit Udo Jürgens, Falco, Till Brönner oder der WDR Big Band produzierte... Jocelyn wird ihr Publikum mit ihrer Stimme vollständig umhüllen, ihr Publikum festhalten, während dieses sich ganz und gar in ihre Stimme fallen lassen kann. Viele ihrer Ideen gehen auf ihre Wurzeln aus dem Soul zurück. Dabei verschmelzt sie gerne mal Grooves, die für andere Produzenten und Musiker undenkbar wären.

Begleitet wird Jocelyn dabei von einer hochkarätigen Formation mit handverlesenen Musikern, denen sie optimalen Gestaltungsraum lässt. Sicher ist: Jocelyn ist immer wieder für Überraschungen gut. Und sie liebt ganz einfach die Musik.

Laut FAZ ist Jocelyn B. Smith gar ein „Gesamtkunstwerk“, die ihre Musik mit jeder Faser ihres Seins ganzheitlich lebt und die Kraft, die sie durch ihre Musik selbst empfängt, weiter gibt, davon abgibt, sie teilen will.

Freitag, 29.05.2015 | PAULUSKIRCHE |
Schützenstr. 35

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Dienstag, 26. Mai 2015

Fletch Bizzel: Von Hennes Bender bis Kai Magnus Sting

Hennes Bender.
Hier kommt das Fletch-Bizzel-Programm für die nächsten Tage:
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Fr. 29. Mai 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Hennes Bender „KLEIN/LAUT“ Kabarett
Bender ist weder übertrieben groß, noch sonderlich leise. Deswegen trägt seine neueste Show auch den treffenden Titel "KLEIN/LAUT"! Damit jeder weiß: Da vorne steht nicht etwa ein hochgewachsener, stiller Mann, sondern der Comedy-Hobbit der deutschen Bühnen, stets auf 180 und immer kurz vorm Explodieren. Bender braucht keine Pyroshow - er ist selber eine. Wie üblich holt er nicht lange aus, sondern beißt sich direkt und ohne Umwege im Wahnsinn der Realität und ihrer Nebenwirkungen fest! Er ist klein. Und laut. Ein kurzer Kracher, der lange nachhallt - oder wie sein Kollege Jochen Malmsheimer ihn nennt: "Das Cornichon des deutschen Kabaretts"!
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Mi. 03. Juni 20:00 Uhr € 17,- / 8,- (erm.)
Emscherblut: Mittwoch-Special-Improshow
SchauspielerInnen und ein Musiker stellen sich dem Unvorhersehbaren und spielen nach Ihren Vorschlägen. Spontane Geschichten, spannende Charaktere und überraschende Ereignisse – ein Feuerwerk an Stories, Sketchen und Songs.
Nehmen Sie Einfluss auf das Geschehen und genießen Sie ungebremste Spielfreude und Situationskomik.
Kurz: Geben Sie uns Ihr Wort – wir machen Ihnen eine Szene!
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Fr. 05. Juni. 20:00 Uhr € 10.- / 5.- (erm.)
Abracadobra, – Dortmunds erster Zauber Slam
Die Formel ist einfach: man nehme einen Poetry Slam, subtrahiere die Poeten, addiere eine Handvoll Zauberer und verfeinere das Ganze mit einer Prise feinster Unterhaltung und drei Krötenaugen. Das Ergebnis ist eine erfrischende Tinktur aus Staunen, offenen Mündern und reichlich Humor. Poetry Slam meets Magic!
Angelehnt an das Format der beliebten Poesie-Wortgemenge, treten diesen Juni erstmals sechs Zauberer in den Hexenkessel des Theater Fletch Bizzels, um die Machtverhältnisse der Dortmunder Zauberwelt neu zu ordnen. Zehn magische Minuten werden jedem Merlin gewährt, um die Zuschauer in den eigenen Bann zu ziehen. Denn als Richter und Henker entscheidet das Publikum alleine darüber, wer in das große Finale einziehen darf und womit es die einzelnen Kontrahenten belohnt: Ambrosiasaufen oder Scheiterhaufen.

Als erster Zauber Slam weltweit schlug der Frankfurter Shazam Slam im letzten Jahr ein wie der Stern von Bethlehem, nur ohne Messias. Verkündet wurde die Geburt eines Stücks modernster Unterhaltung, das die uralte Kunst der Zauberei auf ein junges Format projiziert, das generationsübergreifend dynamisch und begeisterungsfähig ist. Die Gewinne der Eintrittsgelder werden zu wohltätigen Zwecken an die Clown Doktoren gespendet - einem Verein der versucht, kleinen Patienten wieder ein Lächeln in das Gesicht zu zaubern. Über den Clownvisite e.V. wird auch Abracadobra die Musik aus dem Saal direkt an die Krankenbetten der Region tragen.
Und so sollten sich alle Blocksberg-, Potter- und Gandalffans den 5. Juni unbedingt in ihrem Zauberbuch blockieren, denn es heißt: Kessel frei für den ersten Zauber Slam des Ruhrgebiets!
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Sa. 06. Juni 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
C. Heiland und Matthias Kutschmann alias Horst Schulze Entrum „Zehn Jahre Psychiatrie – Das Jubiläum!“
Die meisten haben es ja bereits geahnt: C. Heiland ist Psychotherapeut. Und Horst Schulze Entrum sein Patient. Wegen Fresssucht. Doch irgendwie scheint die beiden mehr zu verbinden. Und zwar nicht nur, dass Heiland nun auch noch mit Horsts Ex-Freundin in Horsts Ex-Wohnung lebt, und Horst für beide einmal im Monat Rippchen braten darf: „Mensch Horst, die darfst du ja gar nicht. Die Rippchen. Nicht mehr! Ich bin ja der letzte, der möchte, dass du rückfällig wirst!“ Letztendlich bleibt die Frage: Wer behandelt hier eigentlich wen, oder feiern die beiden einfach nur: „Zehn Jahre Psychiatrie - Das Jubiläum!“
C. Heiland ist Preisträger der „Tuttlinger Krähe 2013“. Matthias Kutschmann gewann 2014 den „Silbernen Rostocker Koggenzieher“. Dies ist ihr letztes gemeinsames Programm.
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Do. 11. Juni 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Kai Magnus Sting „Immer ist was, weil sonst wär ja nix“
"Kamikaze-Kabarett aus Duisburg: Kai Magnus Sting kommt! Denn immer ist ja was. Und selbst wenn mal nichts ist, ist ja was, nämlich: nichts. Und du fragst dein Gegenüber: Sag mal, ist was? Und er sagt noch so: Nö. Und du weißt aber instinktiv: Da ist aber so was von was. Aber vor allem: Es geht ja immer was schief. Im Großen wie im Kleinen. Am Sonntag wie im Alltag. Katastrophen eben! Herrlich. Davon gibt es aber sowas von zu hören! Und wie immer schnell, rasant, wortverdreherisch und brillant."
“Ein Mundwerk wie ein Maschinengewehr” (Mainzer Rheinzeitung)
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Kartenreservierung
Über das weitere Programm des Theaters Fletch Bizzel können sich alle Interessierten informieren im Internet auf unserer Homepage www.fletch-bizzel.de oder
www.ruhrhochdeutsch.de . Karten können sie komfortabel und bequem kaufen oder reservieren lassen über die Homepage bzw. im TicketShop des Theaters kaufen: mo. – fr. von 10 - 18 Uhr bei unseren freundlichen und kompetenten ServicemitarbeiterInnen.

Theater Fletch Bizzel
Humboldtstraße 45 • 44137 Dortmund
Tel. 0231 - 14 25 25 • Fax 0231 - 14 17 19
Email: karten@fletch-bizzel.de

Dortmunder Kurzfilme gesucht

Volker Krieger beim "Open Screening"
Zum insgesamt 9. Mal ruft der Kurator und Filmemacher Volker Krieger dazu auf, Dortmunder Geschichten, Dokus und Reportagen für das Open Screening von "Ganz schön Dortmund" am 15. September, 19 Uhr, im Cabaret Queue einzureichen.

Alle Dortmunder Filmemacher sind eingeladen, ihre Filme mit einer maximalen Länge von 10 Minuten bis zum 14. August per Wetransfer oder auf einer DVD bzw. einem Stick einzureichen.
Per Wetransfer an die Adresse volkerkrieger (at) gmx.net
Per Post an Volker Krieger, Sendstr. 23, 44309 Dortmund

Das Programm des letzten Screenings am 14. Mai 2015 im Kino im U kann hier angesehen werden

Montag, 25. Mai 2015

Literaturhaus: "Best of Wort-Café 13/14"

"Best of Wort-Café 13/14" heißt es am 2. Juni, 19.30 Uhr, im Literaturhaus am Neuen Graben 78.

Dazu schreiben die Veranstalter: Ob Sie nun über aufblasbare Pferdchen, eine besondere Partnersuche, Leergutautomaten oder Inseln im Wind lesen, bei allen Geschichten können Sie sicher sein: sie sind die Siegertexte des "Best of Wort-Café". Hier haben sich die Ruhrgebiets-Autoren einer Fachjury und auch dem Publikum präsentiert. Eine geheime Abstimmung wählte die Sieger.

So unterschiedlich wie die Autorinnen und Autoren sind auch die Inhalte: humorvoll, romantisch, kritisch und auch mal bitterernst. Es wird gelacht und gemordet, geweint und geträumt.
Genießen Sie beste Unterhaltung.

Heike Wulf
Das Beste von 'Best of Wort-Café 13/14'
Di 02. Juni 2015 • 19:30 Uhr
literaturhaus.dortmund, Neuer Graben 78, Dortmund

Eintritt: 7.- Euro, 5.- Euro ermäßigt

Im Buch: 33 Autoren, 70 Geschichten und nun gesammelt auf 212 Seiten bester Unterhaltung: Best of Wort-Café 2013/2014

Das "Best of Wort-Café" von Heike Wulf: www.wort-cafe.de

Premiere am Theater im Depot: "Ich geh' tanzen!"

"Ich geh' tanzen!"eine neue Produktion am Theater im Depot, die am Sonntag (31.5.) um 18 Uhr Premiere hat - mit Jule Vollmer und Claus-Dieter Clausnitzer.

Auf dem Friedhof, unmittelbar nach der Beerdigung ihres Mannes, sitzt Klarissa am Grab ihres verblichenen Goldemar und spricht mit ihm über das, was während ihrer Ehe ungesagt geblieben ist. Seine Stimme (gesprochen von Claus Dieter Clausnitzer, dem 'Vadder Thiel' aus dem Tatort Münster) kann sie noch hören, und es entspinnt sich ein Dialog zwischen Diesseits und Jenseits, teils mit anrührenden, skurrilen Momenten und teils mit unerwarteten humorvollen Wendungen. Immer wieder wird die merkwürdige Zweisamkeit durch Trauergäste unterbrochen, die ihren ganz eigenen Blick auf die Dinge des Lebens haben. Alle 6 Personen des Stückes sind auf einer Leinwand als Karikaturen zu sehen (Illustrationen von Sonja Morisse). Jule Vollmer haucht ihnen mittels ihrer wandelbaren Stimme und szenischem Geschick Leben ein. Dabei entstehen ebenso kurzweilige wie tiefsinnige Einblicke in Lebenslügen und Zukunftsträume. Die musikalischen Akzente setzt Elmar Dissinger live am Piano.

Das Stück erhielt eine besondere Anerkennung im Rahmen des Stückewettbewerbs NRW 2014 "Reif für die Bühne".

Die Beteiligten:

JULE VOLLMER, aktuell im Theater im Depot als weiblicher Part der OFFENEN ZWEIERBEZIEHUNG zu erleben, arbeitet u.a. als Sprecherin für den WDR (Zeitzeichen/Planet Wissen u.a.) sowie als Autorin von Theaterstücken und satirischen Kurzgeschichten, Schauspielerin und Jazz-Sängerin.

CLAUS DIETER CLAUSNITZER, Kammerschauspieler, (im Stück mit seiner Stimme vertreten) spielte viele Jahre am Theater Dortmund. Mitte der 1970er Jahre gehörte er zum festen Stamm von Loriots Sketchpartnern. Seit 2002 ist er regelmäßig als Vater des Hauptkommissars Thiel im WDR-Tatort Münster zu sehen.

SONJA MORISSE, Grafik Designerin und Illustratorin.

ELMAR DISSINGER, Pianist und Komponist sowie Dozent an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Vorstellung:

So 31.05.2015 um 18 Uhr

Eintritt: VVK 13 € /8 € erm.
AK 15 € /10 € erm.

Ort: Theater im Depot

www.depotdortmund.de

Sonntag, 24. Mai 2015

10. Philharmonisches Konzert: Philharmoniker spielen Musik von Richard Wagner

GMD Gabriel Feltz. Foto: Magdalena Spinn
Mit Beethoven und Strauss hat die Spielzeit „held_innen_leben“ begonnnen. Für ein heldenhaftes Finale fehlt nun nur noch einer: Richard Wagner. Und so hat GMD Gabriel Feltz das 10. PHILHARMONISCHE KONZERT „helden_gesänge“ ganz einer wagnerschen Heldenfigur gewidmet, nämlich Siegfried, dem „hehrsten Held der Welt“.

Eine konzertante Aufführung des 3. Aktes der Oper „Siegfried“ erwartet die Konzertbesucher, also eine Aufführung ohne Kostüme oder Bühnenbild. Warum hat sich Gabriel Feltz dafür entschieden? Warum bringt er den „Siegfried“ ins Konzerthaus und überlässt ihn nicht einfach Opernbühne? „Das hat mehrere Gründe“, erklärt der Generalmusikdirektor. „Zum einen gehört der Siegfried als Figur einfach in diese Spielzeit der Dortmunder Philharmoniker. Unter dem Motto ‚held_innen_leben’ haben wir uns mit Helden und Anti-Helden beschäftig. Da dürfen weder der Siegfried noch Richard Wagner fehlen. Zum anderen ist es eine phantastische Herausforderung Wagners geniale Musik durch eine konzertante Aufführung in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen.“

Der „Ring“ ist eine Sage vom Untergang von Göttern und Menschen, von Liebe, von Gier und Macht – einer der komplexesten und sowohl literarisch und musikalisch wichtigsten Bühnenschöpfungen der gesamten europäischen Theatergeschichte in vier Teilen. Mit diesem „Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend“ schuf Wagner eine neue Form der romantischen Oper. „Wagners ‚Ring’ ist das Gesamtkunstwerk par excellence, auf das er Jahrzehnte lang hingearbeitet hat“, schwärmt Feltz. „Gerade im ‚Siegfried’ hören wir Wagner in Vollendung und erleben seine Leitmotivtechnik auf dem Höhepunkt. Der 3. Akt beeindruckt mich immer wieder: auf der einen Seite empfinde ich ihn als eine unglaubliche kühne Komposition, auf der anderen Seite birgt er doch unglaublich innige Musik während der großen Liebesszene zwischen Siegfried und Brünnhilde.“

Furcht- und respektlos begegnet Held Siegfried in diesem 3. Akt dem Göttervater Wotan, lernt aber das Fürchten beim Anblick von Brünnhilde. 

„Wir haben vier wirklich illustre Sänger für dieses Konzert gewonnen“, freut sich der GMD. „Andreas Schager, der bei uns den Siegfried singt, ist ein gefeierter Wagner-Tenor. Ebenso wie Petra Lang, die als Brünnhilde ihre Glanzrolle singen wird. Ewa Wolak und Olafur Sigurdarson (der als Jago aus Verdis Otello in dieser Saison in Basel viel mit mir zusammenarbeitet hat) als Erda und Wotan ergänzen diese Gruppe.“

Mit Siegfried und Richard Wagner enden also die Philharmonischen Konzerte 2014/15 unter dem Motto „held_innen_leben“. Doch weder Wagner noch sein Held Siegfried taugen letztlich zur heroischen Lichtgestalt. Gerade die Ambivalenz dieser Figuren macht sie so faszinierend.
………………..

Termine:
02.+03.06.2015, 20 Uhr, Konzerthaus Dortmund, Einführung 19.15 Uhr

Tickets:
unter 0231-50 27222 oder philharmoniker.theaterdo.de

Fußballmuseum: Pokalschätze nach Dortmund überführt

Für die Ausstellung im Deutschen Fußballmuseum sind jetzt bedeutende Trophäen aus dem Archiv der DFB-Zentrale in Frankfurt nach Dortmund überführt worden.

Dabei handelt es sich um insgesamt 13 Exponate. Neben den EM- und WM-Pokalen der Frauen und Männer befinden sich darunter auch historische Originale wie die "Viktoria", die bis 1944 dem Deutschen Meister überreicht wurde, und die Meisterschale des Fußballverbandes der DDR.

Manuel Neukirchner, Geschäftsführer der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum gGmbH, sagt: "Die Pokale und Meisterschalen sind Zeugnisse der großen Momente und Erfolge des deutschen Fußballs. Wir werden sie in unterschiedlichen Bereichen unserer Ausstellung in einem würdevollen Rahmen inszenieren. Die Schatzkammer des Deutschen Fußballmuseums ist zum Beispiel ein Ort, an dem der Betrachter in erhabener Stille die bedeutendsten Trophäen der Nationalmannschaft bestaunen kann."

Die Pokale wurden von einer auf Kunsttransporte spezialisierten Firma überführt und besitzen einen Versicherungswert von 420.000 Euro. Unter den Exponaten befinden sich auch die WM-Siegerpokale von 1974 und 1990, die der DFB nach den beiden Endspielsiegen von der FIFA bekommen hat. Das Exemplar von 1954 hat das Deutsche Fußballmuseum aktuell dem Musical "Das Wunder von Bern" in Hamburg zur Verfügung gestellt; die Trophäe von 2014 geht Ende Mai 2015 auf eine "Ehrenrunde" des DFB. 63 Vereine werden im Rahmen einer Roadshow den Pokal auf der eigenen Platzanlage begrüßen.

Alle vier Trophäen werden später in der Dauerausstellung des Deutschen Fußballmuseums zu sehen sein. Insgesamt werden rund 1.600 Exponate im Museum am Dortmunder Hauptbahnhof ausgestellt. Sie sind Bestandteil einer 7000 Quadratmeter großen multimedialen Erlebniswelt. Die Eröffnung der Dauerausstellung zur Historie und Gegenwart des deutschen Fußballs ist für den Spätsommer geplant.

Deutsches Fußballmuseum

Samstag, 23. Mai 2015

Binoculers im Sissikingkong

Gute Nachrichten für alle, die sich fragen, warum Binoculers schon längere Zeit nicht mehr live im Sissikingkong aufgetreten ist - und das werden nicht wenige sein. Es gibt eine neue Platte. Und mit der ist sie jetzt auf Tour. Und natürlich spielt sie auch am elektrischen Kamin im Sissikingkong - und zwar am Donnerstag (28.5.) um 20 Uhr.
 
Seit 2007 tritt Nadja Rüdebusch als Binoculers auf. Seither veröffentlichte sie unter diesem Namen zwei Alben - das dritte wird im Sommer diesen Jahres veröffentlicht und live präsentiert. Dabei wird sie von Daniel Gädicke unterstützt, der das Album produzierte und bei Konzerten das Schlagzeug spielt.
 
Psychedelischer und weiträumiger wird sich das Hamburger Duo nach einer längeren Pause präsentieren, aus Kammer-Folk wurde Dream-Pop. Die einzelnen Songs werden beinahe aufreizend geduldig entwickelt und entfaltet, sie wachsen und öffnen sich unter dem behutsamen Einsatz von Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Synthesizern und Harmoniegesängen. Binoculers weist jedem Element und jeder Stimme einen Platz zu, an dem sie, und seien die Klangverhältnisse noch so dunkel, leuchten und strahlen können.

"Projekt Carmen": Theater im Depot sucht junge Nachwuchstalente

Das Theater im Depot in Zusammenarbeit mit der AWO Dortmund und den Kulturbrigaden sucht junge Talente, die Spaß am Musik, Experimentieren und Schauspielen haben - und zwar für die neue Musiktheaterproduktion „Projekt Carmen“ im Rahmen des Roma Kulturfestivals DjelemDjelem vom 02. -06. September 2015. Der Aufruf richtet sich an interessierte junge Menschen im Alter von 14 – 25 Jahren mit Interesse an Schauspiel, Tanz, Musik und Gesang.

Das Casting findet am Sonntag, den 31.05.2015 ab 13 Uhr im Theater im Depot, Immermannstr. 29 in Dortmund statt.

Vom 13.07. – 09.08.2015 wird unter professioneller Leitung von Theaterregisseurin Rada Radojcicund Theaterregisseur und Schauspieler Jens Wachholz sowie einer Choreografin die Musiktheaterproduktion entwickelt. Die Proben finden täglich von 11.00 – 17.00 Uhr statt.

Die Premiere ist am 04.09. 2015 im Theater im Depot .

Ausführlichere Infos zu dem Projekt unter: www.kulturbrigaden.com

Über eine kurze E-Mail mit Bild, Name und Alter bis Samstag, 30.05.2015, freut sich das Theater. E-Mail: radaradojcic@yahoo.de oder telefonisch unter 0231/982120 (Theater im Depot)

Freitag, 22. Mai 2015

Borsigplatz: Projekt "Public Residence" endet nach einem Jahr

„Chancen“ heißt die kulturelle Währung, die seit einem Jahr am Borsigplatz kursiert. Wer hier wohnt, hat Anspruch auf 100 davon, um den eigenen Stadtteil mit zu gestalten. In „Public Residence: Die Chance“, einem künstlerischen Experiment in der Dortmunder Nordstadt, ging es um kulturelle Teilhabe und soziale Kreativität. Das Projekt geht im Mai zu Ende. Die Chancen sollen erhalten bleiben.

"Chancen" sind eine Währung für den öffentlichen Raum. Mit ihnen kann man nichts „kaufen“, aber man kann etwas mit ihnen „machen“ – nämlich Kunst. Auf Betreiben des Vereins Machbarschaft Borsig11 und der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft wurden im Juni 2014 vier Künstlerwohnungen im Quartier als „Public Residence“ bereitgestellt. Insgesamt sieben Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten haben im Laufe des Jahres am Borsigplatz residiert und Chancen in künstlerische Aktionen umgesetzt, an denen sich über 500 Bewohner des Viertels beteiligt haben.

Mit ihrer Hilfe wurden Straßen umbenannt, Gärten angelegt, ein Geschmacksarchiv eingerichtet, eine Givebox und eine mobile Werkstatt installiert, ein Chancen-Café wurde eröffnet, Wünsche aus Papier gefaltet, Kindergeburtstage gefeiert, es wurde öffentlich gekocht, getanzt und Bier gebraut, Theater gespielt und diskutiert, es gab Stadtführungen zu unbekannten Berühmten und lokalen Mythen, eine freie Republik wurde gegründet, das goldene Zeitalter wurde ausgerufen und vieles mehr.

Die Beteiligung der Bewohner war Voraussetzung und Ziel der Arbeit. Viele haben ihre Chancen genutzt, Kunst ermöglicht und zur Kultivierung lokaler Öffentlichkeiten beigetragen. Wer sich aktiv beteiligt hat, konnte weitere Chancen erhalten und seine Handlungsspielräume erweitern. Manche der künstlerischen Aktivitäten sind fortsetzbar, andere sind anschlussfähig, und einige Nachbarn beginnen, selbst Workshops anzubieten und eigenständig kulturelle Projekte für ihren Stadtteil zu realisieren. Die Möglichkeit dazu soll weiter bestehen.

Die Künstler haben Impulse gesetzt, neue Wirkungsfelder und Perspektiven eröffnet und Kreativität im Stadtteil geweckt. Das Ende von „Public Residence“ mit der Finissage am 30. Mai 2015 bedeutet einen Abschied von Künstlern, deren Arbeit Spuren im Quartier hinterlässt. Viele der Mitstreiter und Komplizen, die sich im Laufe des Jahres zusammengefunden haben, wollen ihre Chancen weiter nutzen. Ab Juni können die Bewohner in Eigeninitiative mit der Kreativ-Währung am Borsigplatz weiterarbeiten.

Industriekultur: ExtraSchicht feiert 15. Geburtstag

Die Extraschicht lockt in 19 Städten
 mit 45 Spielorten und 500 Events.

Bild: Ruhr Tourismus/Rottmann
Mit 19 Städten, 45 Spielorten und 500 Events lädt am 20. Juni die Nacht der Industriekultur von 18 bis 2 Uhr zu einem Kulturfest der Region ein. In Dortmund stehen sechs Spielorte auf dem Programm.

Fünf Jahre nach der Kulturhauptstadt findet das Motto "Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel" seine Fortsetzung. 2.000 Künstler und 200 Kooperationspartner überall im Ruhrgebiet machen es möglich.

Seit 15 Jahren inszeniert die ExtraSchicht die Orte der Industriekultur und ermöglicht den Gästen den Zugang zu immer neuen Spielorten. In den letzten 15 Jahren genossen über 2.000.000 Besucher die mehr als 2.500 Events, die 15.000 Künstler in 30 Städten an 123 Spielorten auf die Beine stellten, während 1.600 Busse und Bahnen insgesamt 450.000 Kilometer zurücklegten.

Und auch nach 15 Jahren Entdeckungsreisen durch die Metropole Ruhr entdeckt ExtraSchicht immer noch Neues – dieses Jahr sind wieder drei neue Spielorte mit dabei.

Spielorte in Dortmund

Die jungen Kreativen in Dortmund bieten das ultimative Retrogaming an der Fassade des Dortmunder U und das Künstler- und Musiker-Kollektiv MASCHINERIE liefert dazu DJ-Sets und Visuals vom Feinsten.

Auf Zeche Zollern in Dortmund betanzt Pottporus mit Leichtigkeit den Ort ehemals harter Arbeit, während die Artisten von Evil Flames dem Hoesch-Museum einheizen.

Auf der Kokerei Hansa zeigen Joscha Hendricksen und Aaron.St eine Licht-Akustik-Tanz-Inszenierung der Koksöfen und in der DASA Arbeitswelt Ausstellung heißt es Bühne frei für schlagene Poesien, wilde Kompositionen und atemberaubende Gedankensprünge: Die DASA bietet literarische Höhenflüge mit Kabarettist Torsten Sträter, Rock vom Feinsten mit Wildes Holz und James Bond aus physikalischer Sicht mit Professor Tolan.

Dichter getaktet als sonst sind in der ExtraSchicht-Nacht neben den Kulturevents auch die Verkehrsmittel, die 200.000 Besucher zu den 45 Spielorten in 19 Städten bringen. 150 ExtraSchicht-Busse auf 19 speziell eingerichteten Linien verbinden alle Spielorte über ein 450 Kilometer langes Busstreckennetz und legen insgesamt etwa 25.500 Kilometer zurück. Das ExtraSchicht-Ticket gilt am 20. Juni für alle ExtraSchicht-Shuttlelinien und das gesamte Nahverkehrsnetz des VRR (2. Klasse) bis zum nächsten Morgen um 7 Uhr.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Jugendtheater: Festival Unruhr 2015 läuft vom 3. bis 6. Juni.

Das Festival Unruhr 2015, Treffen der Jugendclubs der Stadttheater des Ruhrgebiets, findet vom 3. bis 6. Juni 2015 in Dortmund statt.

Seit 2002 treffen sich Jugendclubs aus den Theatern Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen jedes Jahr an einem anderen Ort. In diesem Jahr holt das Festival erstmals ein Freies Theater mit ins Boot: ausgelost wurde das Theater Kohlenpott in Herne.

Unruhr ermöglicht jungen Theatermenschen mit ersten Bühnenerfahrungen, sich auszutauschen und zu schauen, was an den Theatern der Nachbarstädte in Sachen Jugendclubs passiert. Im Laufe seines Bestehens hat das Festival sich ständig weiterentwickelt, hält aber an seinen Grundsätzen fest: Es gibt keine Auswahljury, keinen Wettbewerb und keinen Preis.

Jedes Theater ist mit einer Produktion vertreten. Die Jugendlichen präsentieren sich ihre Arbeitsformen und Ergebnisse gegenseitig, in Nachgesprächen findet ein Austausch statt. Darüber hinaus finden zeitgleich sechs Workshops statt, in denen professionelle Theatermacher den Jugendlichen die Möglichkeit eröffnen, theatrale Arbeitsformen auszuprobieren.

Tresen-Filmfestival geht in die fünfte Runde

Das Dortmunder Tresen-Filmfestival geht vom 15. bis 19. Juni 2015 in die fünfte Runde. An fünf Abenden heißt es dann wieder ab jeweils 21 Uhr "Film ab" bei freiem Eintritt.

Zur Fußball-Saison beamen zahlreiche Dortmunder Bars und Kneipen die BVB-Spiele auf ihre Leinwände. In der Sommerpause verwandelt das Dortmunder Tresen-Filmfestival ausgesuchte Stätten der Fußball- und Bierkultur kurzerhand in kleine Kinos - in diesem Jahr vom 15. bis 19. Juni.

An fünf aufeinanderfolgenden Abenden gibt es vom Kreuzviertel bis zum Hafen fünf verschiedene Kurzfilmprogramme. Es gibt anspruchsvolle und preisgekrönte Spiel- und Dokumentarfilme, lustige und trashige Low-Budget-Produktionen, Beiträge von Dortmunder Filmemachern und von Filmhochschulen aus ganz Deutschland. Erstmals sind auch Animationsfilme Teil des Festivalprogramms.

Fünf Spielstätten zum Fünfjährigen

Mit "Herr Walter" bereichert dieses Jahr eine weitere Spielstätte im Dortmunder Hafen das Dortmunder Tresen-Filmfestival. Zusammen mit den altbekannten Festival-Kinos Sissikingkong, El Mundo, Balke und Großmarktschänke sind es inzwischen fünf Kneipenkinos, die von Montag bis Freitag bespielt werden.

Neu: WDR-Kooperation zum 30-Jährigen der Lokalzeit

Neu ist in diesem Jahr die Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR). Vor genau 30 Jahren ging der WDR in Dortmund mit dem Kabelpilot-Projekt auf Sendung, aus dem die Lokalzeit des WDR hervorging. Zu diesem Jubiläum zeigt das Dortmunder Tresen-Filmfestival an jedem Abend ein historisches Highlight aus dem Archiv der Dortmunder Lokalzeit.
Eintritt frei

Eines bleibt beim Dortmunder Tresen-Filmfestival wie eh und je: Filmliebhaber und Kneipenfans zahlen keinen Eintritt. Stattdessen geht am Ende des Abends das Festival-Sparschwein durch die Reihen und sammelt von jedem Besucher einen Beitrag in selbst gewählter Höhe zur Finanzierung der Veranstaltungskosten ein.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Hoesch-Museum: Ein virtueller Rundgang über den Ostfriedhof

Grab der Familie Hoesch auf dem Ostfriedhof
Foto: www.dortmundermaedel.de
Ein virtueller Spaziergang über den Ostfriedhof findet am Donnerstag (21.5.), 18.30 Uhr, im Hoesch-Museum statt.

Auf dem Ost(en)friedhof ruhen die Größen von Industrie und Wirtschaft aus Dortmunds Blütezeit ebenso wie Prominente aus Politik und Kunst unserer Stadt. Im Rahmen der Museumsgespräche im Hoesch-Museum lädt Peter Kocbeck, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Museums, zu einem virtuellen Spaziergang über diesen „Todtenhof“ aus Dortmunds Gründerzeit ein.
Die Wohngegend um den Kaiserbrunnen im Bereich zwischen Kaiserstraße und Kronprinzenstraße bis hin zum Ostwall war das bevorzugte Wohngebiet von Industrieadel und Prominenz. Somit findet man heute noch die Spuren auf deren letzter Ruhestätte, dem nahe liegenden Ostfriedhof, der über 100 Jahre Ostenfriedhof genannt wurde.
Der Ost(en)friedhof wurde 1876 gegründet und hat heute über 100 denkmalgeschützte Grabstellen.

Auch den jüdischen Teil der Friedhofsanlage und die über 100 Jahre alten Kindergräber, die heute immer noch frischen Blumenschmuck tragen.
Im Museumsgespräch geht es auch um Keller- und Kammergruften und die auf dem Friedhof existierenden Grabmale Dortmunder Künstler. Der bekannteste unter ihnen ist wohl Benno Elkan, der auf dem Ostfriedhof viele Kunstwerke hinterlassen hat. Die Spurensuche beleuchtet sein dortiges Schaffen und präsentiert seine hier noch vorhandenen Skulpturen und Reliefs.
Der Eintritt ist frei.

Theater im Depot: Neueste Produktion der Theaterwerkstatt heißt "Und immer wieder die Zeit"

"Und immer wieder die Zeit" heißt eine Produktion der Theaterwerkstatt am Theater im Depot, die am 13. Juni um 20 Uhr Premiere hat.

Zeit ist eine physikalische Größenart und beschreibt die Abfolge von Ereignissen. Aus einer philosophischen Perspektive beschreibt die Zeit das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hinführend. Dabei ist der Begriff der Gegenwart nur in einem einzigen Punkt definierbar. Die Psychologie untersucht die Zeitwahrnehmung und das Zeitgefühl. Die Ökonomie betrachtet Zeit auch als Wertgegenstand. In den Sprachwissenschaften bedeutet „Zeit“ die grammatische Form der Zeitwörter, das Tempus.

So weit – so gut.

Was aber ist das Gegenteil von Zeit? Wann ist die Zeit reif? Wie lange dauert ein Augenblick? Kann die Zeit aus den Fugen geraten? Gibt es ein Fundbüro für verlorene Zeit?

Die neueste Produktion des Theaterwerkstatt-Ensembles wirft Fragen nach der Zeit auf und sucht nach möglichen Antworten – witzig, aktuell, unterhaltsam.

Mit:
Christine Ates, Sonja Berkemann, Patrizia Boine, Bodo Bollmann, Ulrike Brück, Hana Chellay, Julia Hausberg, Sissi Henneke, Dirk Leistenschneider, Annika Liebethal, Kirsten Michalzik, Katharina Stillger

Bühnenbild: Mathias Schubert
Regieassistenz: Kristina Berens
Regie: Barbara Müller

Premiere: Samstag, 13.6.2015, 20:00 Uhr
Nächste Vorstellung: Sonntag, 14.6.2015, 18:00 Uhr

Theater im Depot, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund
Karten: 10,00 € / 5,00 € erm.
Kartenvorbestellungen: 0231 - 98 22 336 oder ticket@theaterimdepot.de

Dienstag, 19. Mai 2015

Kunstverein zeigt "Bridges Fotoprojekt Emscher Zukunft"

Abb. Ekkehart Bussenius,
 Serie „Handlungsräume“,
BRIDGES Fotoprojekt Emscher Zukunft (2014)
Der Dortmunder Kunstverein lädt für Freitag (29.5.), 19 Uhr, zur Vernissage für die Ausstellung "BRIDGES FOTOPROJEKT EMSCHER ZUKUNFT - CHAOS/CONTROL".

Dazu schreibt der Kunstverein:

Verlassene Industriestandorte werden zu städtischen Highlights, ehemalige Meideräume zu Abenteuerspielplätzen – die Stadtlandschaft in unserer Region wandelt ihr Gesicht. Der Umbau des Emscher-Systems, das 4,5 Milliarden Euro schwere Großprojekt der Emschergenossenschaft, wird das Lebens- und Arbeitsumfeld im ge-samten Emschertal nachhaltig verändern.

Diesen Prozess begleitet die Emschergenossenschaft seit 2005 mit dem BRIDGES Fotoprojekt Emscher Zukunft. Die fotografischen Positionen der BRIDGES-Sammlung spiegeln die Besonderheiten und Potenziale der Em-scher-Region wider und verdeutlichen gerade in ihrer Gesamtheit die stattfindenden Transformationsprozesse. Die Ausstellung „CHAOS/CONTROL – Besetzt den Raum!“ zeigt alle Fotografien, die im Jahr 2015 Eingang in die BRIDGES-Sammlung fanden. Neben den beiden diesjährigen Preisträgern werden eine umgesetzte Konzeptarbeit sowie vier Auftragsarbeiten, die sich im Sinne einer Autorenfotografie frei mit typischen Aspekten des Lebens in der Emscher-Region auseinandersetzen, ausgestellt.

Weitere Informationen zum BRIDGES-Fotoprojekt und die BRIDGES-Sammlung findet man unter: 

Klangvokal: Sparkassen-A-cappella-Festival im Park

Gesang und Spaß auf der Festwiesen-Bühne
Bild: KLANGVOKAL
Nach einem Jahr Pause lockt das Pfingstfestival am Sonntag, 24. und Montag, 25. Mai, Bands und Fans in den Westfalenpark. Das Festival ist eingebunden in das Klangvokal Musikfestival Dortmund.

Klangerlebnisse der besonderen Art mit Top-Vokalartisten aus Deutschland, den Niederlanden und Ungarn: das ist Vokalmusik beim 19. Sparkassen-A cappella-Festival im Park.

Zu hören und zu erleben gibt es wieder sechs Bands für zweimal fünf Stunden Gesang und Spaß auf der Festwiesen-Bühne. Sie präsentieren das Neueste aus ihren Programmen und einen Einblick in die Vielfalt der Vokalmusik.

VOCALDENTE aus Hannover sind "Deutschlands erfolgreichster A-Cappella-Export". Entertainment pur mit Musik von den Goldenen Zwanzigern bis zum aktuellen Pop führt das Quintett durch Europa, in die USA und nach Asien. Die fulminanten Vokalartisten sprühen vor Phantasie und begeistern mit witzigen Moderationen und einfallsreichen Choreographien.

CASH-N-GO aus Augsburg stellt die Pop-, Rock- und Jazz-Welt auf den Kopf und wieder auf die Füße – mit einem A-cappella-Programm voller Witz, Tempo und Ironie. Das Erfolgkonzept der sechs Augsburger: intelligenter Humor, große Gesangskultur und wahres Können.

DELTA Q aus Berlin sind eine der großen Entdeckungen der letzten Jahre: Mit Power, Coolness, Witz und Groove begeisterten sie bereits beim Festival 2014, mit ihren raffinierten Arrangements räumen sie Preise bei den wichtigen Wettbewerben ab. In Graz erhielten sie gleich fünf Auszeichnungen, darunter den Publikumspreis für den besten Pop-Act.

ROCK4 aus den Niederlanden liefern eine fesselnde Rock-a-cappella-Show der Extraklasse: Das Quartett aus Maastricht – allen voran Leadsänger Luc Devens – überrascht weltweit mit Leidenschaft, Power und intensivem Gesang.

THE JUNCTION aus den Niederlanden bestechen durch leidenschaftliche Performance und gesangliche Brillanz. Die drei Frauen und zwei Männer bieten einen Mix aus Hip-Hop-Beats, Jazzharmonien und Popklassikern. Scharfe Rhythmen, verzaubernde Harmonien und starke Stimmen begründen ihren Erfolg.

FOOL MOON aus Ungarn überzeugen mit ihrem rassigen Auftreten, charmanter Moderation und einem außergewöhnlichen Repertoire, dargeboten in brillanter Qualität. Das Repertoire der fünf Männer ist ein würziges Pop-Gulasch: Ungarische Popsongs stehen neben Songs von Eric Clapton und Paul Simon.
Programm

Pfingstsonntag

13:00 bis 14:30 Uhr VOCALDENTE
14:45 bis 16:15 Uhr CASH-N-GO
16:30 bis 18:00 Uhr DELTA Q

Pfingstmontag

13:00 bis 14:30 Uhr ROCK4
14:45 bis 16:15 Uhr THE JUNCTION
16:30 bis 18:00 Uhr FOOL MOON

Eintrittspreise: Einzeleintritt 5 Euro, Kleingruppe I: ein Erw. + max. vier minderjährige Kinder: 10 Euro, Kleingruppe II zwei Erw. + max. vier minderjährige Kinder 15 Euro, Kinder unter sechs Jahren und Jahreskarteninhaber/-innen haben freien Eintritt.

Montag, 18. Mai 2015

Fotoausstellung "Ich - Du - Wir" in der Berswordthalle

Luftballonaktion auf dem Friedensplatz
 Bild: Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer
Am Sonntag eröffnete die Fotoausstellung "Ich - Du - Wir" zur Frage "Was macht den Mensch zum Menschen?" in der Berswordt-Halle. Über 80 Gäste aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft besuchten die Vernissage.

Die 24 Schwarzweiß-Fotos zeigen junge Menschen in inszenierten Situationen zu Themen wie erster Schultag, erster selbst verdienter Lohn, Coming Out oder Mobbing. Die Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente hatte zusammen mit der Jugendberatungsstelle Sunrise die Ausstellung am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie als Zeichen für einen toleranten Umgang miteinander organisiert.

Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger verwies in ihrer Begrüßung auf den verbindenden Moment der Fotos, ganz gleich welcher sexuellen oder geschlechtlichen Ausrichtung jemand sei. Entscheidende positive wie negative Situationen auf dem Weg ins Erwachsensein glichen sich auf vielerlei Weise.

Fotografin Saskia und Fotograf Maik erzählten über das Shooting - in dem sie sich selbst ebenfalls ablichteten - den Prozess, das "richtige" Foto zu machen und es für die Ausstellung auszuwählen sowie ihr Konzept "Mensch ist Mensch" über die Bilder zu transportieren.

Für die musikalische Begleitung sorgte die 21-jährige Singer-Songwriterin Han mit ihren Liedern. Das Publikum erlebte außerdem die Premiere ihres ersten Musikvideos auf Youtube. Am Ende der Veranstaltung konnten die Gäste Luftballons mit Grußkarten auf dem Friedensplatz versenden mit der Botschaft, was Vielfalt für die Absenderin bzw. den Absender bedeute.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. Mai und ist frei zugänglich.

Gaye Suse Kromer

Rufus Beck im HCC: Von der Erde bis zum Mond


Rufus Beck liest und spielt am Dienstag (19.5.), 19.30 Uhr, im HCC aus Jules Vernes Roman "Von der Erde bis zum Mond".

Jules Verne scheint mit seinem Roman in vielen Einzelheiten die erste echte Mondfahrt erstaunlich genau vorauszusagen.

Auch wenn die Mondfahrer aus „Von der Erde zum Mond“ eine Kanone als Antrieb und Algen zur Sauerstoffgewinnung verwenden; starten die Pioniere jedoch südlich des Wendekreises in Florida – Tampa Town, ganz in der Nähe des heutigen Cape Canaveral, der NASA Raketenstartbasis. Der Krieg ist vorbei und der Vorsitzender des ehrwürdigen Kanonenclubs von Baltimore und besessener Utopist in Vernes Science Fiktion Klassiker Impey Barbicane ist gelangweilt von diesem Frieden. Eine Aufgabe muss her und so beschließt Barbicane eine Kanone zu erschaffen, die sich bis zum Mond schießen lässt.
Auf köstliche Weise macht sich Jules Vernes in seinem Roman über den schon damals offenbar virulenten Rüstungswahn der Amerikaner lustig. Rufus Becks Bühnenadaption ist eine ONE-MAN-SHOW. Mit wenigen Kostümteilen und sparsamen Requisiten verwandelt sich Beck spielerisch leicht und schnell in die verschiedenen Charaktere und wird zum einen als Conferencier und Erzähler die Handlungsfäden zusammenhalten. Schräge Charaktere und witzige, rasante Dialoge machen diese Stück zu einem unterhaltsamen, amüsanten und lehrreichen Theater-Abend.

Sonntag, 17. Mai 2015

Zweites "Way back When Festival" steigt vom 22. bis 24. Mai

Vom 22. bis 24. Mai findet das zweite Way back When Festival an drei verschiedenen Orten in Dortmund statt: FZW, domicil und Pauluskirche.

Knapp 4000 Besucher sahen sich letztes Jahr 40 mehr oder minder unbekannte Künstler in vier Dortmunder Clubs an. Beim Way Back When passierte dann auch genau dasselbe, was sich beim Eurosonic und dem Reeperbahn Festival beobachten lässt: der Besucher wird zum Entdecker. Es ist natürlich gut, dass es den oder anderen bekannten Namen gibt, richtig spannend wird es aber häufiger an anderer Stelle, bei den neuen, den unbekannten Bands und Künstlern. Alles nur damit man sagen kann: „Ich habe die schon in Dortmund gesehen, da kannte die noch keiner.“ Ein bisschen so wie im Plattenladen beim Stöbern. Nur eben live. Das Way Back When reihte sich letztes Jahr mit seinem Konzept an guter Position in die Liste der internationalen Indoor Festivals ein.

Das genaue Programm gibt's hier: Lineup

Die Dortmunder Gruppe zeigt ihre Werke in der BIG Gallery


Dieser Film von Volker Krieger zeigt die
Eröffnung der Werkschau der
Dortmunder Gruppe im Jahr 2013 in der
BIG Gallery.




Am 31. Mai 2015 eröffnet die Künstlervereinigung „DORTMUNDER GRUPPE“ die Ausstellung einer Werkschau ihrer Mitglieder und Gästen in der „BIG gallery am U“ in Dortmund.

Der Titel „WERKSCHAU“ bezieht sich auf die Anfänge der Dortmunder Gruppe in den 50er Jahren und das enge Verhältnis der Künstler zum Museum am Ostwall.

Die Dortmunder Gruppe stellte in den 50er und 60er Jahren jährlich im alten Ostwallmuseum aus und bot der interessierten Nachkriegsbevölkerung einen Blick auf frische, junge Kunst nach den Jahren von Zensur, Unterdrückung und Terror. Bis ins Jahr 2006 war die Dortmunder Gruppe regelmäßig und mit viel Resonanz in der Stadt mit großen Werkschauen im altem Ostwallmuseum verteten.

BIG Gallery: 31. Mai 2015, um 15.00 Uhr

Die DORTMUNDER GRUPPE

31.05.2015 – 28.06.2015

WERKSCHAU 2015
MALEREI / GRAFIK / FOTOGRAFIE / SKULPTUR

Martin Becker - Pia Bohr - Jan Bormann - Maria Teresa Crawford Cabral-Mocarski - Era Freidzon - Mariana González Alberti - Ulrike Harbach - Sabine Held - Gudrun Kattke - Silvia Liebig - Erwin Löhr - Dina Nur - Michael Odenwaeller - Brian J. Parker - Monika Pfeiffer - Alexander Pohl - Christian Psyk - Erika A. Schäfer - Wolfgang Schmidt - Roul Schneider - Claudia Terlunen - Garrett A. Williams

Begrüßung:
Peter Kaetsch, Vorstand der BIG direkt gesund
Alexander Pohl, 1. Vorsitzender Dortmunder Gruppe

Einführung:
Kunsthistorikerin, Maike Mügge, M.A.

Öffnungszeiten:

mo. bis fr. 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr
sonntags 13:00-18:00 Uhr

Eintritt frei

Samstag, 16. Mai 2015

Zaubershow "Total Paranormal" läuft im Sissikingkong

"Total Paranormal - die Zaubershow" läuft am Donnerstag (21.5.), 20 Uhr, im Sissikingkong an der Landwehrstraße 17. Die Veranstalter kündigen sie so an:

Stammgäste wissen es längst: Total Paranormal bietet Tisch- und Bühnenzauberei vom Feinsten. Denn Der Große Stuttini, Kotelett Schabowski aus Ost-Ostekistan und Der Große Pilloso versprechen nicht nur Zauberei, Tisch- und Trash-Magie, sie halten ihr Versprechen auch ein. Ihr Treiben auf der Bühne ist witzig und verblüffend, ein höchst unterhaltsamer Balanceakt zwischen Possen von kalkulierter Albernheit und Kunststücken auf Topniveau. Die Gehirnzellen werden dabei ebenso angesprochen wie die Lachmuskeln. Ihr werdet sehen, dass die Schwerkraft außer Kraft gesetzt werden kann, dass Gedanken nicht vor Mitlesern geschützt sind und dass es sehr langweilig ist, mit Karten nur zu pokern.
Aus organisatorischen Gründen musste die beliebte Zaubershow Total Paranormal, die traditionell am 2. Weihnachtsfeiertag am elektrischen Kamin im Sissikingkong stattfindet, im vergangenen Dezember leider ausfallen. Wir freuen uns, im Wonnemonat Mai den Termin nachholen zu können!

Schauspiel: Neue „Heiner Müller Factory“

Uwe Schmieder. Foto: Philip Lethen
Das Schauspiel Dortmund lädt ein zum fünften Mal zur „Heiner Müller Factory“ am Samstag, 23. Mai. Diesmal bereitet Uwe Schmieder den Text „Der Auftrag“ vor. Darin geht es um drei Abgesandte der Französischen Revolution, die mit ihrem Versuch scheitern, einen Sklavenaufstand auf Jamaika zu initiieren. Müller verlegt die Revolution damit in die Karibik. Uwe Schmieder setzt das Drama in aktuellen Bezug zur Flüchtlingspolitik. Für musikalische Untermalung sorgt Thorsten Bihegue. Wie gewohnt startet die Veranstaltung um 22 Uhr im Institut des Schauspiels. Karten sind für 5,- € an der Vorverkaufskasse im Foyer des Opernhauses erhältlich oder unter 0231 / 50 27 222 oder auf www.theaterdo.de.

Freitag, 15. Mai 2015

Internationaler Museumstag: Viele Programmhighlights in Dortmunder Museen

Schöner Wohnen im 19. Jahrhundert.
Foto: MKK

Am 17. Mai feiern die Museen weltweit den 38. Internationalen Museumstag, um auf die Bedeutung und Vielfalt der Museen aufmerksam zu machen. Auch zahlreiche Dortmunder Museen öffnen ihre Pforten.

Der 38. Internationale Museumstag rückt die Rolle der Museen in der Gesellschaft als Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft in den Fokus. Gefeiert wird der bundesweite Aktionstag am Sonntag, 17. Mai 2015, unter dem Motto: "Museum. Gesellschaft. Zukunft."

Kindermuseum Adlerturm

In der Zeit von 11 bis 17 Uhr bietet das das Kindermuseum Adlerturm ein vielfältiges, kostenloses Programm für große und kleine Besucher. Im Kindermuseum Adlerturm steht an diesem Tag einmal mehr das Mittelalter und die Dortmunder Stadtgeschichte im Mittelpunkt.

"Was trug die reiche/arme Frau? Was trug ein Ritter oder Edelmann? Welche Unterschiede gibt es zur heutigen Kleidung und warum?" Das sind nur einige Fragen, die Kinder anhand bekannter Persönlichkeiten der Dortmunder Stadtgeschichte in der Zeit von 13 bis 15 Uhr vorstellen.

Von 15 bis 16 Uhr wird die beliebte Kinderführung angeboten. Kinder gehen gemeinsam mit Kindern ab sechs Jahren auf Tour und stellen die Schätze des Adlerturms vor und erzählen spannende Geschichten vom Leben im mittelalterlichen Dortmund und über die Ausbildung zum Ritter.

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

In der Zeit von 11 bis 17 Uhr bietet das Museum für Kunst und Kulturgeschichte ein vielfältiges, kostenloses Programm für große und kleine Besucher.

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte bietet kostenlose Führungen an:

Von 14 bis 15:15 Uhr begleiten die Besucher Frieda Vorlaut und Franziska vom Fach auf den Spuren der "Sprichwörter".

Wer kennt sie nicht, die Sprichwörter: "Vom Zahn, den man zulegt, und dem Faden, den man verliert, vom Fettnäpfchen, in das man tritt, von der Haube, unter die man (besser: frau) kommt?" Redensarten und Sprichwörter haben oft eine kuriose Herkunft. Bei dieser interessanten Führung wird so manches Geheimnis gelüftet.

Mit Taschenlampen gerüstet geht es um 14 Uhr für Familien zurück in die Steinzeit. Wie haben die Menschen in dieser Zeit gelebt, welche Tiere wurden gejagt und was haben sie gegessen? Gemeinsam geht es auf Spurensuche. Zum Abschluss kann jede/r eine Mammut-Schneekugel zur Erinnerung basteln. Es wird darum gebeten, eine Taschenlampe mitzubringen

Von 15 bis 16:30 Uhr führt Dagmar Winkler durch die aktuelle Wechselausstellung: Going West. Der Blick des Comic Richtung Westen.

Die Führung geht der Frage nach, wie der Comic vom Wilden Westen beeinflusst wurde. Weit mehr als 100 Originalzeichnungen, viele Erstausgaben und Filme sind zu sehen, natürlich auch die Klassiker wie "Lucky Luke" von Morris, "Tim in Amerika" von Hergé oder "Leutnant Blueberry" von Jean Giraud.

Der angekündigte Fotoworkshop, für zehn bis 14 Jahre "Wie soll mein Zimmer aussehen?" muss aus Krankheitsgründen leider ausfallen. Er wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Westfälisches Schulmuseum

10:00 Uhr Führung durch die Ausstellung "'...und stricken für's liebe Vaterland'. Schule im Ersten Weltkrieg"
11:00 Uhr Historische Schulstunde im alten Klassenzimmer: "Nicht allein das ABC bringt die Menschen in die Höh'", ein vergnüglich-lehrreiches Erlebnis für die ganze Familie
12:30 Uhr Führung durch die Ausstellung "'… und stricken für's liebe Vaterland'. Schule im Ersten Weltkrieg"
13:30 Uhr Führung zum Thema "Verführung zur Unfreiheit. Wie Schulbücher und Schülerzeitungen 1933-1945 ihre Leser für den Nationalsozialismus begeistern sollten"
14:30 Uhr Familienführung "Von Steckenpferden, Wachstafeln und Rechenpfennigen", eine vergnügliche Entdeckungsreise in die Kinderwelt des Spätmittelalters
16:00 Uhr Führung durch die Ausstellung "'… und stricken für's liebe Vaterland'. Schule im Ersten Weltkrieg"

Der Eintritt ist frei.

Dortmunder U

Im Dortmunder U dreht sich an dem Tag alles um das Thema MuseumsSounds. Hier wird erforscht, wie das Museum klingt. Das Museum greift den Impuls auf. Denkt auf seinee Art mit dem Besucher weiter. Die vielen Etagen der ehemaligen Union-Brauerei werden am 17. Mai in einen riesigen Spielplan übersetzt.

Zum Internationalen Museumstag bietet das Museum Ostwall spezielle kostenlose Führungen und Workshops an:
11:30 bis 15:30 Uhr: Workshop für Familien Interaktives Bildarchiv - ein Museum der Zukunft
11:30 und 12:30 Uhr: Führung für Familien - Der Biene hinterher
15 und 16 Uhr: Kurzführungen zur Sammlung

Auf der UZWEI entsteht im Rahmen der Ausstellung „buchlabor - Dialoge über Bücher" eine Buchwerkstatt. Mit verschiedenen Farben und Materialien, von gepressten Pflanzen über Altpapier, mit Tinte und Buntstiften, können sich die Teilnehmer jeden Alters ihr ganz persönliches Notizbuch gestalten.

Museum Ostwall

Zum Internationalen Museumstag bietet das MO ein buntes Programm für Familien und Erwachsene an:
11:30 bis 15:30 Uhr: Offener Workshop für Familien: Interaktives Bildarchiv - ein Museum der Zukunft - Im Interaktiven Bildarchiv auf Ebene 4
11:30 und 12:30 Uhr: Führung für Familien: Der Biene hinterher
15 und 16 Uhr: Kurzführungen zur Sammlung

Treffpunkt ist das Foyer des Museums Ostwall.

DASA

Die DASA Arbeitswelt Ausstellung beteiligt sich mit freiem Eintritt in alle Ausstellungsbereiche.

Zudem gibt es von 11 bis 16 Uhr eine Aktion für Kinder, bei der Kreativität auf der Tagesordnung steht. Ein Feuerwehrmann informiert über die Abläufe, wenn ein Notruf eingeht. Dabei stellt er auch vor, was jeder Einzelne zu einem reibungslosen Rettungseinsatz beitragen kann.

Handfest geht es auch auf der Baustelle zu. Ein Experte gibt Einblicke in den modernen Tiefbau. Wer möchte, kann außerdem im DASA-Mini-Bagger selbst aktiv werden. Beide Angebote laufen zwischen 13 und 17 Uhr.

Die DASA hat am Museumstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zu den Programmen ist keine Anmeldung erforderlich.



Hartware MedienKunstVerein HMKV

Am Museumstag gibt es zu jeder vollen Stunde zu Kurzführungen durch die Ausstellung "Das Mechanische Corps". Dauer: je 30 Minuten.

12 bis 17 Uhr: Stop-Motion-Film-Aktion. Wie wäre es, mit einer Rakete auf den Mond zu reisen, in einem Heißluftballon die Welt zu umrunden oder einmal mit einem U-Boot abzutauchen? In der Stop-Motion Filmwerkstatt eigene Clips erstellen und per Fotomontage in fantastische Welten abtauchen.


Wiener Klassik: Philharmoniker spielen drei der berühmtesten Werke der Musikgeschichte

Anny Hwang tritt als Solopianistin auf.
Foto: Roger Pautet



Drei Paradestücke ihrer Gattung hat das 3. Konzert Wiener Klassik am Montag (18.5.) auf dem Programm. Und so wird es ein eindrücklicher Abschluss dieser Konzertreihe der Spielzeit 2014/15 werden, bei dem Generalmusikdirektor Gabriel Feltz selbst am Pult steht, sowie Anny Hwang als Solistin auftritt.

Ein Solo-Cello eröffnet das Konzert mit einer rührenden Passage. Doch die romantische Stimmung währt nicht lange, alsbald ändert sich das Geschehen, es wird dramatisch. Nach einer kammermusikalischen, weichen Passage folgt der wohl berühmteste Galopp der Musikgeschichte. Das ist Rossini, das ist seine Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell.


Das berühmteste Motiv der Musikgeschichte hat Ludwig van Beethoven geschrieben – nur drei Töne. Es ist das Schicksal, das da in seiner 5. Sinfonie in düsterem c-Moll an die Türe klopft. Doch Beethoven oder das Schicksal meinen es gut mit dem Hörer: letztlich wendet sich die Musik in strahlendes C-Dur.

Mozarts Klavierkonzert d-Moll KV 466 nimmt unter seinen 21 Klavierkonzerten eine Sonderstellung ein. Nicht heiter und leichtfüßig virtuos ist diese Musik, Mozart zeigt hier eine neue, leidenschaftliche und melancholische Seite. Auch wenn es unter Mozarts Oeuvre eher schwere Kost ist, es wurde zu einem der bekanntesten und geschätztesten Klavierkonzerte des Komponisten.

TERMIN: 18.05.2015, 19.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

TICKETS: 0231-50 27222 oder philharmoniker.theaterdo.de

Donnerstag, 14. Mai 2015

Small Beast mit Birdthrower & The Stephen Rappaport Band

Birdthrower aka Robert Leaver
Birdthrower, aka Robert Leaver gastiert mit seiner einfühlsamen Alternative- Gitarrenmusik und besonderer Performance! Außerdem:The Stephen Rappaport Band aus Schweden, eine einzigartige Mischung irgendwo zwischen Theater und Musik.

Freitag, 22. Mai 2015, 20 Uhr im Studio/Schauspiel Dortmund
Karten 15€ .

Special:
Performance mit dem Birdthrower und Paul Wallfisch in der galerie143.
Der in New York ansässige Künstler Robert Leaver bringt seine aktuelle Performance Hole Earth nach Dortmund. Leaver hat kürzlich seine Aktion Crawling Home abgeschlossen, bei der er auf Händen und Knien durch Manhatten gekrochen ist. Nun gräbt er auf der ganzen Welt Löcher, in die er hineinsteigt.

Die Performance beginnt um 16 Uhr auf dem Union Gewerbehof. Treffpunkt 15:45 Uhr in der Galerie bzw. 16 Uhr auf dem Union Gewerbehof, Huckarder Straße 10-12.