Samstag, 28. Februar 2015

HCC: 13600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China

Fotos: Paul und Hansen Hoepner
An ihrem 30. Geburtstag, einem verregneten 6. April im Jahr 2012, machen sich die eineiigen Zwillinge Paul und Hansen Hoepner auf den Weg zu der bislang längsten Radtour ihres Lebens. 13600 Kilometer in knapp sieben Monaten im Sattel sollen bewältigt werden. Ihr Ziel Shanghai, gewählt, weil es der Endpunkt der längstmöglichen Landstrecke von ihrem Wohnort Berlin gen Richtung Osten ist. Finanziert wird das Abenteuer durch „Croudfunding“, das heißt mit kleinen und großen Spenden, die sie im Internet sammeln. Jedem Spender versprechen die Zwillinge dafür einen winzigen, denn mehr lässt das auf ein Minimum begrenzte Reisegepäck nicht zu, Stein vom Himalaya mitzubringen.

Die Reise führt die beiden durch, Polen, Russland, die kasachische Wüste, die bizarr-schönen Landschaften von Kirgistan, die für ihre Sandstürme bekannte Taklamakan Wüste, über das Dach der Welt, den Himalaya, schließlich quer durch China nach Shanghai, der Stadt mit den meisten Wolkenkratzern und über 20 Millionen Einwohnern.

Es ist die Fahrt ihres Lebens mit Momenten des größten Glücks und weglosen Situationen. Die asketische Lebensweise und der tagelange Gegenwind werden belohnt mit exotischen Schauplätzen, eindrucksvollen Landschaften und der Erkenntnis einen unbändigen Willen zu besitzen. Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Mutivisionsabend mit vielen eindrucksvollen Fotos und Geschichten über das mutige und unvergessene Abenteuer von Paul und Hansen Hoepner.

HCC-Küchenchef Andreas Heilmann hat anhand der Reiseetappen ein aufregendes Menü für Sie zusammengestellt und wird Sie mit seinem Team an diesem Abend kulinarisch verwöhnen.

Paul und Hansen Hoepner
„Zwei nach Shanghai“
Kulinarische Lesung
14.03.2015, 19.00 Uhr im HCC, Königswall 21, 44137 Dortmund (am HBF)
Eintritt: pro Person 60 EUR mit Menü (zzgl. Getränke)
Reservierung erforderlich unter Tel. 0231/9056-161
oder unter www.hcc-dortmund.de

Menü:

Stockbrot mit Kräutercreme
Piroggen mit Rindfleisch
und gebratenen Pilze
Kabeljau mit Roter Beete und Sauerrahm
Huhn mit Kürbis, Szechuan Pfeffer, Koriander und Reis
Sagopudding mit
Melonenspießchen und Ananas

Dortmunder Kunstverein: Neue Ausstellung widmet sich dem „Snoezelen“

Die Ausstellung „to seek out, to explore, to doze, to snooze“ der Studierenden der Klasse Moulton, die vom 7. März bis 3. Mai im Dortmunder Kunstverein zu sehen sein wird, präsentiert sich als ein Ort des Komforts, der von den Besuchenden mit allen Sinnen erforscht werden will. Bei der "Klasse Moulton" handelt es sich um die Studenten von Prof. Shana Moulton an der Kunstakademie Münster. Dabei wird das Thema des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund|Köln, aufgegriffen, wo die Idee einer Komfort-Zone entstand, Das Programm des Festivals steht in diesem Jahr unter dem Zeichen des „Komforts“. Die Installationen im Dortmunder Kunstverein stellen sich somit als Lobby zur Verfügung, die zwischen den Filmvorführungen des Festivals, zum aktiven Interagieren und Entspannen einlädt. Die Gäste werden mit Performances, wie kurzen Yogaübungen – den so genannten „Entspannungs-Quickies“ – von Charlotte Watolla oder dem gesunden „Comfort Food“ von Léa Landwehr & Jennifer Biemer umsorgt.

Die Ausstellungskonzeption basiert auf zwei Aspekten: Zum einem auf dem in den Niederlanden entwickelten therapeutischen „Snoezelen“ und der in den 90er Jahren entstandenen „Relationalen Ästhetik“, so benannt von Nicolas Bourriaud. Das Snoezelen beschreibt eine subjektive erforschende Tätigkeit, die eine Entspannung durch sanfte multisensorische Eindrücke in speziellen, mit atmosphärischem Licht, Sound und weichen Möbeln ausgestatteten Räumen auslösen soll. Die »Relationale Ästhetik« diente der Klasse Moulton als kunsttheoretische Grundlage. Während jedoch Bourriaud die „Relationale Ästhetik“ als »eine Kunstform, deren Substrat durch Intersubjektivität gebildet wird, und die das ›Zusammen-Sein‹ zu ihrem zentralen Thema macht.« (Nicolas Bourriaud: Relational Aesthetics. Paris 2002, S. 15) definiert, rückt die Klasse Moulton das Kunstobjekt wieder in eine aktivere Position. Eine Position die von Subjekten wahrgenommen werden will, die keine zwingende Kommunikation mit Dritten propagiert.

Die Installationen der Ausstellung wollen keine Gemeinschaft der Besucher erzwingen, sondern verstehen sich als Spielplätze des „Seins“. Im Vordergrund steht eine umfassende Körpererfahrung außerhalb des Gewöhnlichen, dessen konzeptuelle Grundvoraussetzung vor allem darin liegt, nicht nur zweidimensional, im Sinne des rein visuell Erfahrbaren zu bleiben, sondern auch gefühlt, gehört, und geschmeckt werden soll.

Die Werkausführungen der einzelnen KünstlerInnen befassen sich dabei mit den unterschiedlichsten Aspekten des menschlichen Wohlfühlens. So beschreibt die Videoarbeit „Et in Arcadia Ego (Prolog)“ von Elisabeth Schröder die Suche nach Arcadien, dem Mythos nach ein idealer, idyllischer Ort, an dem Menschen frei leben und sich mit Poesie, Musik und Kunst beschäftigen. Aber auch weltlichere Bedürfnisse wie die Verbesserung des Selbstbewusstseins werden bedient. So flüstert die aus kreisförmig angeordneten Sitzsäcken mit angenähten Stoffarmen bestehende Installation "ain't nobody got time for that" von Janina Lemparty den Satz „You are special“.

Der Kuscheltiersessel „Titanius Tarrance of Happy Harmonies“, eine Arbeit von Mila Stoytcheva und Kathrin Heyer umsorgt den sitzenden Partizipienten durch Assoziationen einer behüteten Kindheit und zeigt die Bedeutung eines Kuschelfreundes für den Menschen auf. Der Kuschelfreund ist auch ein Bestandteil der Matratzenlandschaft namens „Schützender Seemann / Protecting Seaman“ von Matthias Zahlten, die den Besuchenden zum schlummernden Verweilen einlädt und gleichzeitig auf eine körperlich sexuelle Komponente des Wohlfühlens verweist. Spielerisch fügen sich glitzernde kegelförmige Skulpturen von Yi Cui ein, die sich nach leichtem Anstoßen hin und her wiegen. Begleitet werden die Installationen von den sublimen nahtlos rekombinierbaren Klanglandschaften der Musikperformance „Rotterdam Snoozel Corps“ von dem Künstlerkollektiv den „flauschigen Tierbabies“ (alias Frederic Schmidt und Daniel Bonrath).

Die Anhäufung all dieser künstlerischen Interpretationen von „Komfort“ eröffnet Einblicke in die Relevanz der Entspannung für den Menschen. Sei es, dass der Komfort als Zuflucht vor oder als Erweiterung der "gemeinen" ungemütlichen Realität, der stressigen Arbeitswelt oder den erschütternden Weltereignissen verstanden wird. Die mannigfaltigen Eindrücke der Installationen, Videos und Performances können sich beim Betrachten gegenseitig überlagern und dekonstruieren in ihrem Echo den zu schönen, zu sanften Komfort, bis die melodramatische Traumatisierung der modernen Gemütlichkeit offenbar wird. (Matthias Zahlten, Klasse Moulton)

Öffnungszeiten Kunstverein, Park der Partnerstädte 2

Di - Fr 15.00 - 18.00 Uhr
Sa - So 11.00 - 16.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen

Freitag, 27. Februar 2015

Internationaler Frauentag: 1. Festival der Frauenchöre in Dortmund

Von 13.00 bis 17.00 Uhr werden Frauenchöre
 aus ganz NRW Spielstätten in der
 Dortmunder Innenstadt in kleine Konzertsäle verwandeln

Bild: ChorVerband NRW
Im Rahmen des Internationalen Frauentages 2015 laden der ChorVerband NRW und das Frauenbüro der Stadt Dortmund am 7. und 8. März herzlich nach Dortmund ein.

Am Samstag, 7. März sind alle Frauenchöre eingeladen, die Stadt Dortmund auf unterschiedlichen Bühnen zum Klingen zu bringen. Ein gemeinsames Abschlusskonzert rundet den Tag ab und ist gleichzeitig Auftakt zum Internationalen Frauentag am Sonntag, den 8. März.

Proben, Workshops, ein gemeinsames Abschlusskonzert und Foren zu unterschiedlichen Themen für Frauen versprechen ein buntes Programm für die Frauenchöre des ChorVerbands und alle interessierten, singenden Frauen.

Philharmoniker: Hollywood für die Ohren

Mission possible, oder? Auch dieses Jahr spielen die Dortmunder Philharmoniker wieder Hollywood für die Ohren: Am Montag, 2.3., um 19 Uhr erklingen im Konzerthaus Dortmund Filmmusik-Knaller bei Hollywood-Hits.

Passend zum Jahresmotto „held_innen_leben“ drehen sich auch die Hollywood-Hits um Helden – um Superhelden genauer gesagt. Das Orchester spielt in dicker Besetzung mit Philipp Armbruster am Pult verschiedene Titelmelodien der Superhelden der Filmmusik. Da müssen gar keine Namen genannt werden, da reichen Schlagworte wie „Kryptonit“, „Robin“ oder „Pralinenschachtel“. Die Musik zu diesen Filmen ist so stark, dass sie gar keine Bilder benötigt, diese entstehen beim Hören sofort vor dem inneren Auge.

Für die Hollywood-Hits der Dortmunder Philharmoniker sind nur noch Restkarten erhältlich.

Termin: 2.3.2015, 19.00 Uhr, Konzerthaus

Restkarten unter 0231-50 27222 oder philharmoniker.theaterdo.de

Donnerstag, 26. Februar 2015

Theater im Depot: Petra-Meurer-Theatertage 2015

Bereits zum dritten Mal präsentieren die Petra Meurer Theatertage die Creme de la Creme der freien Theater- und Performance Szene aus dem Ruhrgebiet. An mehreren Tagen und an verschiedenen Spielorten werden spannende literarische und theatralische Inszenierungen präsentiert. Mit dabei sind u.a. die Gewinner der Petra-Meurer-Preise 2014. Das inklusive Theaterprojekt dorisdean aus Bochum sowie die Performance Künstlerin Lena Tempich werden dabei sein.

Den Kern des Festivals bildet der Performance Abend am Freitag, den 27. Februar, sowie die Verleihung des Petra-Meurer-Preises 2015 am Samstag, den 28. Februar, jeweils ab 19.30 Uhr im Theater im Depot, Dortmund.

Mit der Vergabe des Preises soll an Dr. Petra Meurer erinnert werden, die im Mai 2010 völlig unerwartet verstarb. Sie wurde im Rahmen ihrer zwölfjährigen Tätigkeit an der TU Dortmund von Lehrenden und Studierenden vor allem für ihr Engagement im Bereich der Theaterwissenschaft geschätzt.

Die Petra Meurer Theatertage werden veranstaltet vom Institut für deutsche Sprache und Literatur und der Fakultät Kulturwissenschaften der TU Dortmund in Kooperation mit DEW21, dem Theater im Depot und demliteraturhaus.dortmund.

Der Eintritt zu den Abendveranstaltungen der Theatertage beträgt 7€, ermäßigt 5.

Ein Festivalticket für alle Veranstaltungen erhalten Sie für 10€.

Der Eintritt zur Preisverleihung ist frei.

Das genaue Programm finden Sie unter: www.petrameurerpreis.net

Vorstellungen:

FR 27.02.2015 um 19.30 Uhr

SA 28.02.2015 um 19.30 Uhr

Eintritt: 7 € / 5 € erm.

Preisverleihung 28.02.: Eintritt frei

Mit freundlicher Unterstützung der DEW21

Ort: Theater im Depot, Immermannstr. 29

www.depotdortmund.de

Schauspiel: Ab Freitag läuft "the return of Das Goldene Zeitalter"

Ein Jahr ist verstrichen, am Himmel hat sich nichts verändert. Die Sterne sind wie angepinnt, und die Sonne geht auf, geht unter. Die Supermärkte öffnen von 8 bis 8. „Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.“ Freitag Tanzfläche, Sonntag Tatort, Montag Bürostuhl. Im Januar nach Tirol und im Juni an die Costa del Sol. Oma stirbt, Enkelchen wird geboren. Wird es denn niemals, niemals anders werden?

Die Welt schrieb über das Dortmunder Kultstück: „Mit DAS GOLDENE ZEITALTER – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen etabliert sich das Ensemble als führendes deutschsprachiges Theaterlabor.“Jetzt wird die nächste Runde eingeläutet. Alles bleibt wie beim letzten Mal, nur ganz anders: 100 neue Wege dem Schicksal das Sorgerecht zu entziehen – mit alten Bekannten und vielen neuen Freuden!

Auch bei der Wiederkehr des GOLDENEN ZEITALTERS ist es erlaubt, für eine Erholungspause den Zuschauerraum zu verlassen und ihn mit einem Getränk wieder zu betreten.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Philharmoniker übergaben 20.000 Euro Spendengelder

Die Herren von links nach rechts: Kai Pellinghausen (Bäckermeister Grobe),
 Prof. Dr. Dominik Schneider (Kinderklinik), Michael Dühn (Orchestermanager),
 Gabriel Feltz (Generalmusikdirektor),  Markus Beul (Orchestervorstand),
 Werner Lauterborn 
(Gast-Haus) - Die Damen von links nach rechts:
Dr. Martina Klein (Kinderklinik),  Gudrun Wiele (TuK-PPP), Helga Herbst (Gast-Haus), 
Antje Bek (Bunte Schule), Jutta Siener (Bunte Schule) Foto: Schürer
20.000 Euro erspielten die Dortmunder Philharmoniker am Heiligen Abend mit ihrem Benefizkonzert im Dortmunder Opernhaus. Nun über- reichte Generalmusikdirektor Gabriel Feltz den Dortmunder Empfängern die Spendenschecks.

Schon seit über 20 Jahren hat das Benefizkonzert am Heiligen Abend in Dortmund Tradition. Schon seit über 20 Jahren agieren Menschen dafür unentgeltlich auf, vor und hinter der Bühne. Denn nicht nur die Dortmunder Philharmoniker und deren musikalische Gäste waren am Nachmittag des 24.12.2014 im Einsatz, auch die Orchesterwarte, die Licht- und Bühnentechnik, das Einlasspersonal und viele, viele mehr. Und die Freude war groß: das Opernhaus war ausverkauft. 


Zusätzlich wurden nach dem Benefizkonzert Plätzchen für den guten Zweck verkauft, gestiftet von der Firma Bäckermeister Grobe. Jahr für Jahr stehen nach dem Konzert im Foyer unter anderem auch die Spartenleiter des Hauses an den Verkaufstischen und preisen die Backwaren an, wie Generalmusikdirektor Gabriel Feltz und Opernintendant Jens-Daniel Herzog.

„Es ist für mich wirklich sehr wichtig, diese Tradition fortzuführen“, meinte GMD Feltz bei der Spendenübergabe. „Als Künstler bewegt man sich oft sehr im eigenen Kosmos. Deswegen ist es für mich wichtig, durch dieses Konzert auch wirklich direkt helfen zu können.“ Ein besonderes Danke richtete er an Markus Beul, Cellist der Dortmunder Philharmoniker und Mitglied des Orchestervorstands, der große Teile der Konzertorganisation übernommen hatte.

Mit einem Händedruck überreichte Gabriel Feltz 11.500 Euro an „Das Gast-Haus e.V“, eine Dortmunder Wohungslosen-Initiative. Je 5.000 Euro gingen an das Projekt „Kinder-MRT“ der Kinderklinik und an die „Bunte Schule“ in der Dortmunder Nordstadt. 1.900 Euro gehen zur Realisierung von Kinderkonzertprojekten an die Theater- und Konzertfreunde (Initiative Publikum Pro Philharmoniker).

Format f: Künstlerhaus zeigt Arbeiten von Kunststudenten der TU Dortmund

»FORMAT f« ist der Auftakt einer geplanten Ausstellungsreihe im Künstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1, die in Kooperation mit dem Bereich Fotografie am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund, (Felix Dobbert, Dozent für Fotografie) und unter der Leitung von Denise Winter stattfindet.
Die Studierenden machen es sich zur Aufgabe, über die Grenzen der Fotografie hinauszuschauen und sich medial auszuweiten. Durch eine ortsbezogene Arbeit entsteht ein direkter Bezug zu den vielfältigen Räumlichkeiten des Künstlerhauses.

Konzept und Organisation Denise Winter
Eine Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund

Eröffnung:
Freitag, 27. Februar 2015 um 20 Uhr
Öffnungszeiten:
Samstag, 28. Februar und Sonntag, 1. März 2015 jeweils von 12 bis 18 Uhr

Dienstag, 24. Februar 2015

KJT: Zweite Folge von "Open Stage"

Szene aus "Frau Müller muss weg"
mit Bettina Zobel. Foto: Birgit Hupfeld
Das KJT Dortmund geht nach dem erfolgreichen Start mit der neuen Reihe „Open Stage" in die zweite Runde. Diesmal ist das Thema der Late-Night-Veranstaltung: „Geschichten aus dem Lehrer- und Schülerdasein“.

Die Lesung mit vergnüglichen Schulgeschichten findet im Anschluss an die Vorstellung „Frau Müller muss weg“ am kommenden Freitag, 27. Februar, um 22 Uhr im Café im KJT in der Sckellstraße statt. Der Eintritt zur Open Stage ist frei. Wer Lust hat, sich vor der Lesung noch das Stück anzusehen, erhält Karten für 7,- Euro an der Vorverkaufskasse im Opernhaus, unter www.theaterdo.de oder 0231/50-27222.

Ausstellung "200 Jahre Westfalen.jetzt" im MKK

Mit dem Auto durch Westfalen, Touristischer Prospekt 
Bild: LWL-Archivamt für Westfalen
Was die Regionen bewegt, die der Wiener Kongress 1815 zur preußischen Provinz Westfalen zusammenfügte, zeigt eine Ausstellung vom 28.8.15 - 28.02.2016, begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm.

"Westfalen, das wird manchmal vergessen, ist als preußische Provinz begründet worden. Und so merkt man uns Westfalen auch die positiven preußischen Tugenden, wie Selbstdisziplin, Fleiß, Ehrlichkeit und Durchhaltevermögen an. Das hat die Region über die Jahrhunderte geprägt", sagte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei der Vorstellung der Jubiläumsausstellung 200 Jahre Westfalen. Jetzt!.

"Heute sind wir Westfalens größte Stadt. Das haben wir nicht zuletzt der preußischen Verwaltungs- und Bildungspolitik zu verdanken. Wir in Dortmund feiern den Westfalen-Geburtstag aus Überzeugung."


Ausstellung im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Was die Regionen bewegte und bewegt, die der Wiener Kongresses im Jahr 1815 zur preußischen Provinz Westfalen zusammenfügte, ist im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte vom 28. August 2015 bis zum 28. Februar 2016 zu sehen und wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Die große Sonderausstellung inszeniert Geschichte und erzählt Geschichten.

Es geht um technische Wunderwerke, Hidden Champions und Global Player, um Visionäre und erfolgreiche Unternehmer, um große Dichtung und frechen Poetry-Slam, um Fremde und Heimat, und um "tierisch" Westfälisches. Dabei stehen Fragen wie diese im Mittelpunkt: Gibt es ein westfälisches Heimatgefühl? Was prägte und prägt das Bild von Westfalen? Und welche Rolle spielt das "Westfälische" in unserer Zeit?

"Westfalen gehörte - zusammen mit dem Rheinland - zu den wichtigsten Wirtschaftsregionen Preußens"“, erklärt Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), der als Partner die Westfalen-Ausstellung mit trägt. "Die Menschen haben ihr Selbstbewusstsein in hohem Maße aus dem wirtschaftlichen Erfolg gezogen und parallel hat sich ein kulturelles Westfalen-Bewusstsein entwickelt.

Bis heute sind die Westfalen tatkräftig und anpackend, dabei aber auch bodenständig. Es wundert mich deshalb nicht, das Westfalen so viele Weltmarktführer - insbesondere familiengeführte Mittelstandsbetriebe - vorzuweisen hat. Außerdem bringen sich die Menschen in unserer Region in einem hohen Maß ehrenamtlich ein. Sie engagieren sich für ihre Heimat und ihre Mitmenschen. Das ist für mich 'typisch westfälisch'."

Westfalen erfahren Auf was sind Westfalen heute stolz und was ist ansonsten typisch für die Region? Korn, Pumpernickel und Schinken? Stimmen die Klischees: Westfalen sind eher stur, arbeitsam und reden nicht viel? Und gibt es etwas, was die Menschen im Sauer- und Siegerland, in Wittgenstein, in Ostwestfalen, im Münsterland und im östlichen Ruhrgebiet miteinander verbindet?

"Wir wollen untersuchen, ob es eine Identifikation mit Westfalen gibt oder viel eher mit dem eigenen Dorf, der Heimatstadt oder einer Teilregion", erklärte Kuratorin Dr. Brigitte Buberl vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte. "Die Geschichte unserer Region ist wechselhaft, verblüffend, vielfältig, bewegt und bewegend. Das spiegelt sich nicht nur in historischen Ereignissen wider, sondern gerade auch in persönlichen Lebensgeschichten und alltäglichen Objekten. Unsere Ausstellung will Westfalen und seine Geschichte erlebbar machen, dabei setzen wir auch auf die Partizipation der Besucher."

Gemeinsam mit dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und dem Westfälischen Heimatbund, der 2015 sein 100-jähriges Bestehen feiert, haben die Ausstellungsmacher Überraschendes zusammengetragen. Rund 800 "Zeitzeugnisse" unterschiedlichster Art, aufgeteilt in thematische Inszenierungen werden Westfalen erfahrbar machen. Denn das ungewöhnliche Ausstellungskonzept macht es möglich, dass der Hauptraum während der Ausstellungszeit thematisch umgebaut wird und dort dreimal - jeweils für mehrere Wochen - andere Aspekte des "Westfälischen" im Mittelpunkt stehen.

Westfalen entdecken - das Rahmenprogramm

Geschichte zum schauen, staunen und "begreifen" bietet auch das umfangreiche Rahmenprogramm: Es gibt Führungen und Aktionen für Schulklassen, die mit den Lehrplänen aller Jahrgangstufen abgestimmt sind und Exkursionen ins westfälische Umland. Außerdem gehören spezielle Programme für Gruppen und Familien zum Angebot, ebenso wie "westfälische" Stadtgespräche, Familiensonntage, Konzerte und Kulinarisches. Buchbar ab Anfang März 2015.

Gemeinsam für Westfalen

Um das große Ausstellungsprojekt zum Westfalenjubiläum realisieren zu können, arbeitet das Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund eng zusammen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und dem Westfälischen Heimatbund, der 2015 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Das LWL-Museumsamt schickt die Westfalen-Ausstellung in verkleinerter Version ab Mitte 2016 auf Wanderschaft. Geplant sind acht Stationen.

Die Schirmherrschaft übernimmt die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft. Förderung dieses Ausstellungsprojekts erfolgte durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die LWL-Kulturstiftung, die NRW-Stiftung, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Sparkassen in Westfalen-Lippe, die Kulturstiftung der Provinzial Versicherung, den Westfälischen Heimatbund und die Westfalen Initiative.

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund ist WDR3 Kulturpartner.

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Montag, 23. Februar 2015

Sissikingkong: Kabarettist Horst Schulze Entrum am elektrischen Kamin

Horst Schulze Entrum.
Lust auf Comedy und Kabarett? Am kommenden Donnerstag (26.2.), 20 Uhr,  gastiert der begnadete Horst Schulze Entrum im Sissikingkong, Landwehrstraße 17,  am elektrischen Kamin.
 
Die Geschichten von Horst Schulze Entrum leben von der Andeutung und von dem, was er nicht ausspricht. Auf der Suche nach der passenden Erklärung seiner oft absurd-abstrusen Gedanken scheitert er immer wieder und glückselig.


Seine Sprachfindungs-Störung wird zum durchgängigen Thema und das ihr zugrunde liegende Denken gnadenlos freigelegt. Hinter der vordergründigen Harmlosigkeit und Schlichtheit lauert der Spießer in uns, und wir werden - freiwillig oder nicht - für die Dauer des Abends zu seinem Komplizen.

Horst Schulze Entrum ist das Bühnen - Alter ego von Matthias Kutschmann. Kutschmann ist Regie-Absolvent der Filmhochschule München und hat in Bochum Filmwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte studiert. Seinen ersten Kinokurzspielfilm präsentierte er 1999 in Cannes und wurde zuletzt beim Kinofest Lünen 2010 mit dem Preis des Lippe­Verbandes ausgezeichnet.

Als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet er an der Kinokomödie "Fliegenfischen" mit Christoph Maria Herbst sowie an der Verfilmung von Frank Goosens "Radio Heimat" mit den Produzenten von "Fack Ju Göte" und "BangBoomBang".
2015 war er Co-Regisseur beim Dortmunder "Geierabend". Als Horst Schulze Entrum gewann er den "Silbernen Rostocker Koggenzieher 2014" und war nominiert für den "Goldenen Rottweiler 2013".

Im Herbst letzten Jahres teilte sich Horst Schulze Entrum einen Abend am elektrischen Kamin mit Tobi Katze. Am 26. Februar tritt er mit einem abendfüllenden Solo-Programm auf.

Für Winkelmann-Film: Casting im Dortmunder U

Hauptrollen-Casting für neuen
Adolf-Winkelmann-Film 'Junges Licht'

Bild: © Winkelmann Produktion GmbH

Ruhrpott-Legende Adolf Winkelmann sucht jugendliche Hauptdarsteller für seinen neuen Kinofilm "Junges Licht". Aus diesem Anlass findet am 28. Februar ein offenes, kostenloses Casting statt.

Ein Sommer im Ruhrgebiet der 1960er Jahre. Die Schlote der Stahlwerke rauchen noch. Die Zigarette gilt nicht als gesundheitsschädlich und die Currywurst als nahrhaft. Vor dieser Kulisse erzählt der Dortmunder Star-Regisseur Adolf Winkelmann ("Jede Menge Kohle", "Nordkurve", "Contergan") die Geschichte des zwölfjährigen Bergarbeiter-Sohns Julian, der mit den Verlockungen und Gefahren der Erwachsenenwelt konfrontiert wird. Die Dreharbeiten zu der Verfilmung des gleichnamigen Romans "Junges Licht" finden diesen Sommer in Dortmund und Bottrop statt.

Zur Besetzung gehören Peter Lohmeyer ("Das Wunder von Bern"), Charly Hübner ("Das Leben der anderen") und Nina Petri ("Lola rennt"). Der preisgekrönte Filmemacher Winkelmann und der Dortmunder Caster Gregor Weber ("Tatort Dortmund", "Vorstadtkrokodile", "Frau Müller muss weg") suchen nun nach jungen Talenten aus dem Ruhrgebiet, die die Kinder- und Jugend-Hauptrollen übernehmen werden. Bis zu 30 Drehtage in den Sommerferien stehen an.

Wonach wird konkret gesucht? Weber: "Wir suchen zum einen nach 11- bis 18jährigen deutsch aussehenden Jungs, die unsere Hauptfigur Julian und die gegnerische Jungen-Bande darstellen. Julians kleine Schwester soll von einem ca. 5- bis 8-jährigen Mädchen gespielt werden. Schließlich brauchen wir noch ein 15 bis 18 Jahre altes Mädchen, das unserem Hauptdarsteller den Kopf verdreht. Die Kinder und Jugendlichen sollten gemäß der Geschichte hier aus dem Ruhrgebiet kommen. Merkmale wie Haarfarbe, Aussehen und Statur sowie schauspielerische Vorbildung sind erst mal zweitrangig. Hauptsache, die jungen Leute haben Spaß an der Sache und bringen viel Spielleidenschaft mit". Weber und sein Team hoffen kommenden Samstag auf viele Bewerber. Beim Casting werden aktuelle Photos erstellt und ein Datenbogen ausgefüllt. Die Favoriten werden später kontaktiert und zu einem weiteren Casting eingeladen.

Aus diesem Anlass findet kommenden Samstag, 28. Februar zwischen 11:00 bis 15:00 Uhr ein offenes, kostenloses Casting unter Anwesenheit des Regisseurs statt. Der Casting-Ort: Dortmunder U, Zentrum für Kunst und Kreativität, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund (Parkplatz über Rheinische Straße). Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Sonntag, 22. Februar 2015

Letzte Show dreier Titanic-Chefredakteure im Fritz-Henßler-Haus

3 Männer, 3 Ex-TITANIC-Chefredakteure, 3 gescheiterte Existenzen, so lautet das Motto der drei Satiriker von dem Satiremagazin TITANIC. Nach 15 Jahren Bühnenpräsenz und 800 ausverkauften Auftritten haben Martin Sonneborn, Oliver Maria Schmitt und Thomas Gsella alles erreicht: Ruhm, Weiber und Rückenschmerzen ohne Ende. Jetzt ist endlich Schluss, sie verabschieden sich von ihrem Publikum! Die letzte Show ihrer Abschiedstournee findet am 29. April 2015 im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund statt. Beginn des Spektakels ist um 20 Uhr.

Doch was machen die drei nach dem Ende der gemeinsamen Boygroup? Martin Sonneborn will sich künftig nur noch seiner PARTEI und der feindlichen Übernahme des ZDF widmen, Thomas Gsella endlich seine Lyrik- und Satirepreise der Größe nach sortieren, und Oliver Maria Schmitt will packende Gesellschaftsromane über Sex mit Zahnprothesen und Inkontinenzmitteln schreiben.

Die Besucher können also zum letzten Mal zweihundert Minuten Liveprogramm mit abgehalfterten Altstars zum Anfassen und Pflegen erleben. Satire pur und Polemik vom Feinsten gepaart mit Lyrik, Prosa und lustigen Monumentalfilmchen, nicht zu vergessen die charmanten Beschimpfungen, dreisten Tatsachenverdrehungen und unzählige Witzchen auf Kosten Älterer und Jüngerer. Ein unvergesslicher Abend, der in die Geschichte eingehen soll.

„Die Elite des deutschen Humors“ (Trierischer Volksfreund) wartet auf mit „genialischem, bitterbösem und todkomischem Witz“ – so sieht es die FAZ. Und die Süddeutsche Zeitung schlussfolgert: „Was in den dreieinhalb Stunden vor sich geht, ist das so ziemlich kurzweiligste Satire-Programm, das man sich nur wünschen kann.“

Also, nichts wie hin zum Auftritt der TITANIC Boygroup mit Martin Sonneborn, Oliver Maria Schmitt und Thomas Gsella am 29. April um 20.00 Uhr live im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund. Die Eintrittskarten sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und online unter www.planb-tickets.de buchbar. In Dortmund können die Tickets auch direkt beim Ticket Service der DORTMUNDticket (gegenüber d. Hbf. - Tickethotline 0231 18999444) erworben werden.

Torhaus Rombergpark: Ausstellung zeigt Fotoarbeiten von Jessica Maria Toliver

Fotoschnitt rechtes Bein linker Arm
Bild: Jessica Maria Toliver
Unter dem Titel "In Gegenden die uns ähnlich erscheinen" präsentiert das Kulturbüro bis zum 8. März in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark Fotoarbeiten von Jessica Maria Toliver.

In mehrjähriger künstlerischer Auseinandersetzung hat sich die Schwerter Künstlerin Jessica Maria Toliver das Vokabular des abstrakten Scherenschnitts erschlossen, bei dem oftmals raumgreifende Installationen entstehen.

Nun zeigt sie im Dortmunder Torhaus mit drei unterschiedlichen Disziplinen die Weiterentwicklung ihres künstlerischen Schaffens. Zu sehen sind auf Kohlezeichnungen basierende Skizzenschnitte, eine Serie künstlerischer Fotoarbeiten sowie skulpturale Fotoarbeiten.

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Samstag, 21. Februar 2015

Nacht der Bibliotheken auch in der Stadt- und Landesbibliothek

Die Stadt- und Landesbibliothek beteiligt sich an der Nacht der Bibliotheken und hat am 6. März einiges auf die Beine gestellt, u.a. sind bereits einige Ausstellungsstücke des Fußballmuseums zu sehen.

Unter dem Slogan "eMotion ‒ Bibliotheken bewegen!" werden zahlreiche Bibliotheken in ganz Nordrhein-Westfalen am Freitag, den 6. März 2015, ein dynamisches Programm mit viel Bewegung, Gefühl und Begeisterung bieten.


Bewegung, Gefühl, Begeisterung

Bibliotheken sind für die Gesellschaft unverzichtbar: Sie bringen in Bewegung; sie bewegen geistig, emotional und körperlich. Ihre Nutzer bleiben fit. Und Bibliotheken sind ständig in Bewegung: Sie entwickeln sich weiter, nutzen und bieten zukunftsweisende Medien, begleiten die Menschen mit modernen Angeboten auf dem Weg in die Zukunft. All dies umfasst dass Motto der nächsten "Nacht" 2015:


  • das kleine "e": für die elektronischen Medien (ePaper, eBook, eVideos, eAudios),
  • Motion: für Fitness, Beweglichkeit, Entwicklung, lebenslanges Lernen,
  • Emotion: für die Begeisterung, die Bibliotheken wecken, aber auch die Begeisterung der Kunden für ihre Bibliothek.

Auch die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund beteiligt sich mit viel Freude an dem Spektakel und hat für ihre Kunden so Einiges auf die Beine gestellt…

Während der bis 22 Uhr verlängerten Öffnungszeiten gibt es neben der ganz normalen Bibliotheksnutzung mit Ausleihe, Rückgabe und Info im 2. Obergeschoss bereits einige Exponate des "neuen Nachbarn" zu bewundern. Nur an diesem Wochenende sind die Ausstellungsstücke des Fußballmuseums schon Vorab in der Bibliothek zu sehen!

Im 1. Obergeschoss können sich Besucher ab 18 Uhr informieren, ausruhen oder kreativ betätigen!

Haben Sie Fragen rund um die Onleihe? Möchten Sie eReader testen? Mitarbeiter beantworten Ihnen kompetent alle Fragen rund um das eBook-Angebot der Stadt- und Landesbibliothek und erklären die Nutzung von eReadern & Tablet-PCs.

Die Nacht der Bibliotheken ist auch die Nacht der aufgeschobenen Haus- und Facharbeiten und somit dem gemeinsamen Schreiben fernab von einsamen Schreibtischen gewidmet: Oberstufenschüler und Studierende sind eingeladen, in produktiver und motivierender Atmosphäre ihre Schreibprojekte zu beginnen, zu recherchieren, weiter zu schreiben oder auch zu beenden. Natürlich stehen Euch Mitarbeiter beratend mit Tipps und Anregungen zur Seite.

Auch der Bereich "Senioren und Bibliothek" ist vertreten. Es gibt Informationen über die zahlreichen Angebote für Besucher ab 60 Jahren. Zudem wird unterhaltsam und charmant eine "Liebesgeschichte zum Mitlesen" präsentiert. Beim Riesen-Scrabble können Sie Ihre Wortgewandtheit unter Beweis stellen!

Normalerweise ist das Essen und Trinken in der Bibliothek verboten - heute wird eine Ausnahme gemacht! Setzen Sie sich her, machen Sie eine Pause, kommen Sie ins Gespräch und genießen Sie den Blick in die Rotunde... Der Förderverein, die "Freunde der Stadt- und Landesbibliothek" kümmern sich gern um Sie und verkaufen Wein, Wasser und Saft.

Vor der Artothek wird es – wie könnte es anders sein – kreativ! Was man mit Packpapier und Kordel alles machen kann zeigen Ihnen Mitarbeiterinnen der Stadt- und Landesbibliothek. Machen Sie mit! Zeigen Sie sich von Ihrer künstlerischen Seite und nehmen Sie ein selbstgemachtes Kunstwerk mit nach Hause.

Um 17 und um 19:30 Uhr sind alle großen und kleinen Leser eingeladen im Studio B dem bezaubernden Zirkus-Schauspiel "Cover, Blätter und Letter" beizuwohnen, das mit viel Liebe und lustiger Akrobatik die Geschichte von Albertino erzählt, der sein Glück im Schreiben findet. Ilja Mook und Nuno Tavares nehmen uns mit auf eine Reise durch Papier und Tinte - die Entstehung des Buches dürfen wir hautnah miterleben!

Ab 18 Uhr wird der Kinder- und Jugendbereich zur Spiele-Zone erklärt! Mitarbeiter zeigen Euch sowohl konventionelle Brettspiele als auch eine Reihe unserer ausleihbaren Konsolenspiele.

Und das Beste daran: Es darf gezockt werden!

An den Spieltischen könnt Ihr die Spiele vor Ort ausprobieren. Mit der Wii, der Playstation3, Beamer und Leinwand geht es bei uns so richtig los. Beim Kickern könnt Ihr zeigen, was Ihr drauf habt oder beim Cross Boccia die Bibliothek auf ganz andere Art erkunden!

Und wenn das alles zu viel wird, könnt ihr Euch immer noch mit unseren Tablets und den Nintendo-3DS-Konsolen in ein stilles Eckchen verziehen und eine Runde alleine zocken...

Stadt- und Landesbibliothek

"Die erste Bahn": Science-Fiction im Theater im Depot

Sandra Wickenburg und Lars Lienen
in "Die erste Bahn".
Science-Fiction- und Zeitreise-Fans haben neben „Minority-Report“ im Schauspielstudio jetzt noch ein zweites Theaterstück in Dortmund, das auf ihr Interesse stoßen dürfte: „Die erste Bahn“ im Theater im Depot. Freitag war Premiere.

Ein Mann (Lars Lienen) verpasst nachts um 2 Uhr die letzte U-Bahn und muss nun bis 5 Uhr in der leeren Station ausharren, um auf die erste Bahn am nächsten Tag zu warten. Er ist müde, hat einiges getrunken und will es sich gerade auf den unbequemen Sitzgelegenheiten so gemütlich wie möglich machen, als eine Frau (Sandra Wickenburg) erscheint. Sie behauptet, aus der Zukunft zu kommen und die Tochter des Wartenden zu sein. Außerdem will sie ihn erschießen ...

Das unterhaltsame Stück mit einigen unerwarteten Wendungen aus der Feder von Markus Veith befasst sich mit Fragen wie „Kann man seine Zukunft verändern, wenn man weiß, wieviel Mist man später bauen wird?“ Der Bühnenrand im Theater im Depot wird zur Bahnsteigkante, zum Bühnenbild gehören ein voller U-Bahn-typischer Müllbehälter und die üblichen Drahtsitze, die es dort gibt. Liebe zum Detail beweisen die Theatermacher mit einem Fahrkartenentwerter an der Kasse.

Pech hatten sie dagegen mit dem Zeitpunkt der Premiere: Borussia spielte in Stuttgart, und draußen tobten die Nazis und Gegendemonstranten, sodass die Polizei die Kreuzung Münster-/Immermannstraße sperren mussten, was sicherlich einige mögliche Premierenbesucher davon abgehalten hat, das Theater rechtzeitig zu erreichen.

Als störend erwiesen sich ein Zuschauer-Handy, das mitten ins Stück „Booooruuusia“ plärrte und ein arg vorwitziger Fotograf, der seine Fotos nicht nur aus dem Zuschauerraum schoss, sondern auch noch von den Bühnenseiten her, dabei von den Vorhängen nur unzureichend verdeckt wurde und somit unnötig Aufmerksamkeit auf sich zog. So etwas sollten die Verantwortlichen unterbinden.

Generell ist „Die erste Bahn“ ein kurzweiliges Stück, das einige Fragen aufwirft, über die es sich nachzudenken lohnt.

Andreas Schröter

Tickets und Termine www.depotdortmund.de

Freitag, 20. Februar 2015

World Press Photo Ausstellung im Depot ab 30. Mai

Ein Foto des dänischen Fotografen
 Mads Nissen hat den
 World Press Photo Wettbewerb 2014 gewonnen. 
Das Foto zeigt Jon und Alex, ein homosexuelles Paar,
festgehalten in einem intimen Moment
 in St. Petersburg, Russland.
Bild: Mads Nissen

Alljährlich zeichnet die World Press Photo Foundation die besten Pressefotos der Welt aus. Im Sommer dieses Jahres werden die preisgekrönten spektakulären Bilder vom 30. Mai bis zum 21. Juni 2015 im Kulturort Depot in Dortmund zu sehen sein.

Aus 97.912 Fotos von 5.692 Fotografen aus 131 Ländern wurden letztendlich 42 Fotografen aus 17 Nationen als Sieger ausgewählt. Der Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs ist der dänische Fotograf Mads Nissen. Neben dem Pressefoto des Jahres umfasst die Ausstellung prämierte Bilder aus acht Kategorien: Allgemeine Nachrichten, Spot-News, Zeitgenössische Themen, Das tägliche Leben, Portraits, Natur, Sport und Langfristige Projekte. Letzt genannte Kategorie ist in diesem Jahr erstmalig eingeführt, um Fotografen zu würdigen, welche sich langfristiger Fotoprojekte annehmen.

Der World Press Photo Award wurde dieses Jahr zum 58. Mal vergeben. Er ist international der wichtigste Preis für Pressefotografie und der weltgrößte Wettbewerb seiner Art. Im Laufe der Jahre hat sich World Press Photo zu einer international anerkannten Plattform für Fotojournalismus entwickelt und verfolgt das Hauptziel, hohe professionelle Standards im Fotojournalismus aufrechtzuerhalten und für einen freien und uneingeschränkten Informationsaustausch einzutreten. World Press Photo ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation mit Sitz in Amsterdam, wo sie 1955 gegründet wurde.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Künstlerhaus: Ausstellung "wirklich. wirklich" eröffnet am 6. März

Arbeit von Wiebke Bartsch
"wirklich. wirklich" heißt eine Ausstellung, die am 6. März, 20 Uhr, im Künstlerhaus am Sunderweg 1 eröffnet. Sie beschreibt Spielarten des Erlebens als verschiedene Wirklichkeiten mit gleichwertigem Realitätsanspruch. Die parallele Existenz von biomorphen Strukturen, transitorischen Filmmontagen, doppelbödigen Textilarbeiten, hellen Blitzen im Wald, dem Ozean als Metapher und viele andere künstlerische Sichtweisen mehr lassen das, was wir Wirklichkeit nennen, als höchstpersönliche Erzählung erscheinen. Die Arbeiten der Ausstellung wirklich wirklich variieren die Themen Traum, Täuschung und Objektivität.

Teilnehmende KünstlerInnen:

Wiebke Bartsch (Münster)
Rachel Granofsky (Boston)
Gertrud Neuhaus (Münster)
Eliane Paulino (Düsseldorf)
Evariste Richer (Paris)
Stephan Sachs (Kiel)
Shadman Shahid (Dhaka)

7. März bis 12. April 2015
Eröffnung am Freitag, den 6. März um 20 Uhr
Künstlerhaus, Sunderweg 1

Austropott: Vorverkauf für "Die Wunderübung" läuft

Der Ticketverkauf für die nächste Produktion Die Wunderübung, die neue Komödie des Bestseller-Autors Daniel Glattauer hat begonnen! Ab 7. März 2015 im RWE-Forum des Dortmunder U.

Ein Paar und sein Therapeut in der Krise. Eine Paartherapie auf Abwegen. Mit Katja Heinrich, Richard Saringer und Harald Schwaiger. 

 
Kartenvorverkauf ohne Vorverkaufsgebühren – einfach abholen oder anrufen!

Vorverkauf: Karten ohne zusätzliche Gebühren für alle Termine direkt zu erwerben im Dortmunder U, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund, Di + Mi 11:00 – 18:00 Uhr | Do + Fr 11:00 – 20:00 Uhr | Sa + So 11:00 – 18:00 Uhr, Mo geschlossen.

Reservierung: Kartenreservierung telefonisch unter 0159 03158179 oder per Mail unter tickets@austropott.de . Die reservierten Tickets können Sie ausschließlich an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn abholen.

Eintritt 18 €, erm. 10 €

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Daniel Glattauer
Die Wunderübung

Premiere
Samstag, 07.03.2015, 19.30 Uhr

Termine
Samstag, 14.03.2015, 19.30 Uhr
Sonntag, 15.03.2015, 18.30 Uhr
Mittwoch, 18.03.2015, 19.30 Uhr
Samstag, 21.03.2015, 19.30 Uhr
Sonntag, 22.03.2015, 18.30 Uhr

Samstag, 25.04.2015, 19.30 Uhr
Sonntag, 26.04.2015, 20.00 Uhr
Mittwoch, 29.04.2015, 19.30 Uhr

Samstag, 09.05.2015, 19.30 Uhr
Sonntag, 10.05.2015, 18.30 Uhr
Samstag, 30.05.2015, 19.30 Uhr
Sonntag, 31.05.2015, 19.30 Uhr

Samstag, 13.06.2015, 19.30 Uhr
Sonntag, 14.06.2015, 18.30 Uhr ·

www.austropott.de

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Mittwoch, 18. Februar 2015

Neuerwerbung an Museum Ostwall übergeben

Gerd Kittel: Das Dortmunder
Gesundheitshaus von Will Schwarz,
 Detail Hauptfassade, 2012/2013

Bild: Gerd Kittel
Für das Museum Ostwall erwarben die Freunde des Museums Ostwall e.V., der Historische Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. und das Museum Ostwall 48 Fotografien des Fotografen Gerd Kittel.

Sie waren unter dem Titel "Das Dortmunder Gesundheitshaus von Will Schwarz. Architektur der 50er Jahre - fotografiert von Gerd Kittel" im Museum Ostwall in Dortmund in der Ausstellungsreihe "Schaufenster" (5.9.2014 bis zum 4.1.2015) präsentiert worden.

Die Serie "Das Dortmunder Gesundheitshaus von Will Schwarz" entstand in enger Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund. Der Frankfurter Fotograf Gerd Kittel hat das Gebäude mit seiner umfassenden Baukonzeption im Bild festgehalten und würdigt die Formensprache des Gebäudes im Ganzen wie auch in den liebevollen Details.

Hintergrund

Gegen Ende der 50er Jahre wurde im Auftrag der Stadt Dortmund eine Bauidee umgesetzt, die wie keine andere den Gestaltungswillen einer neuen Zeit dokumentiert: das Dortmunder Gesundheitshaus. Der Architekt Will Schwarz plante es - nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs - als Ort der städtischen Gesundheitsfürsorge, der unter anderem eine Mütterberatungsstelle, einen Hörsaal, Impfräume, Labore und andere medizinische Einrichtungen in sich vereinte.

Die technische Ausstattung war auf dem neuesten Stand. Besonderes Augenmerk richtete der Architekt jedoch auf das Wohlbefinden von Besuchern und Mitarbeitern. Großflächige Fensterreihen und Wände aus Glasbausteinen erhellen die Räume, die durch Wandreliefs, Fußbodengestaltung, Mobiliar und architektonische Gestaltungselemente zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Mit dem Dortmunder Gesundheitshaus schuf Will Schwarz ein Bau-Ideal der Zeit als ganzheitliches Konzept von Architektur, Ausstattung und Nutzung.

Das Dortmunder Gesundheitshaus gehört zu den wenigen Gebäuden aus dieser Zeit in Deutschland, das bis heute im Bauzustand weitgehend original erhalten geblieben ist. In vielen Details, mit der "Luftigkeit" der Architektur, lässt es die Formensprache der 50er Jahre nacherleben, mit dem flügelartigen Dach - typisch für die Zeit - scheint es sich geradezu in die Luft abzuheben.

Kinder- und Jugendtheater: Projekt „Industriegebietskinder“ stellt sich vor

Das neue Kooperationsprojekt „Industriegebietskinder“ von KJT Dortmund, Thalia Theater Halle und Theater Strahl in Berlin stellt sich erstmalig einem breiten Publikum vor. Interessierte sind am Sonntag, 1. März, um 16 Uhr im KJT Dortmund in der Sckellstraße herzlich willkommen. Der Eintritt zu der öffentlichen Veranstaltung ist frei. Die Künstler der beteiligten Theater (unter anderem die Autoren Anne Lepper und Jörg Menke-Peitzmeyer, die Künstlerischen Leiter und Regisseure der Theater Wolfgang Stüssel, Katharina Brankatschk, Andreas Gruhn und Jörg Steinberg) stellen das umfassende Projekt mit allen Stationen in den drei Städten vor, Schauspieler lesen aus den neuen Theaterstücken, die in den kommenden Monaten in den Städten zur Uraufführung kommen, und Jugendliche berichten vom Sommercamp, der ersten Phase des Projekts. Die Vorstellung wird mit Filmen, Fotos, Bühnenbildmodellen und Gesprächen mit den Künstlern bereichert, so dass Publikum und Presse einen ausführlichen Einblick in die Arbeit erhalten. Ausgangspunkt für das Projekt war die Frage, wie sich eine Stadt verändert, wenn die Industrie wegfällt. Was bedeutet es für die Menschen? Wie sehen Perspektiven von Jugendlichen aus, die in ehemaligen Wirtschaftszentren aufwachsen? Drei Theater haben geforscht, recherchiert und Stücke entwickelt, von denen zwei in Dortmund im Mai zu sehen sein werden, unter anderem die Uraufführung von Anne Leppers Auftragsstück „Ach je die Welt“.

Dienstag, 17. Februar 2015

Stadt- und Landesbibliothek: Öl- und Acrylmalerei von Oranna Schönhagen

Die Malerin Oranna Schönhagen stellt vom 24. Februar bis zum 7. April 2015 in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund neuere Arbeiten in Acrylfarbe aus.

Ihre Bilder faszinieren durch eine besondere Spannung zwischen Gegenständlichem und Qualitäten, die eher für die abstrakte Malerei typisch sind: neben der Reduktion auf Wesentliches vor allem eine besondere, intensive und flächige Farbigkeit, die eine ganz eigene Wirkung entfaltet.

Die Darstellung von Landschaften, Architektur und Lebewesen sind meist eng verbunden mit dem persönlichen Umfeld der Malerin. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils dienstags und freitags in der Zeit von 10 bis 19 Uhr.

Die Ausstellung wird am Dienstag, 24. Februar um 12 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet.

Ausstellung im Depot: "Gemischte Tüte, eine künstlerische Überraschung!"

Dortmund ist eine internationale Stadt – auch im Bereich der Bildenden Kunst.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund und der Stadtteil-Schule Dortmund e.V. zeigt das Depot vier aktuelle Positionen von hier lebenden und arbeitenden Künstlern aus Kuba, Kroatien, Nigeria, der Türkei und Deutschland, deren künstlerische Wurzeln in die jeweiligen Ursprungsländer verweisen: Kendryx Alfadoh, Denis S. Klatt, Rafael Campaña Ochoa und Bernard Simunovic. Diese Künstler arbeiten seit 2011 gemeinsam in dem Projekt "Gemischte Tüte" der Integrationsagentur der Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

Das Projekt "Gemischte Tüte, eine künstlerische Überraschung" wurde ins Leben gerufen, um Künstler mit Migrationshintergrund zu unterstützen, Ihre Werke in der Öffentlichkeit zu präsentieren und Ihre Netzwerke zu vergrößern. Gemeinsame Projekte und Ausstellungen fanden in den letzten Jahren statt. Nun jetzt wollen alle gemeinsam auftreten und in einer Ausstellung fungieren. Ein weiteres Highlight der Ausstellung wird die musikalische Begleitung von dem berühmten DJ Ali von Funkhauseuropa, den die passenden global Beats spielen wird.

Diese Ausstellung ist die abschließende Veranstaltung einer Ausstellungsreihe im Rahmen des Projektes "Dortmund International, Vielfalt in den bildenden Kunst". Mehrere Infos unter: http://www.dortmund.de/media/p/kulturbuero/kulturbro_1/Dortmund_international_flyer.pdf

Tauchen Sie ein in die Welt der Farben, Kontraste und Perspektiven. Erleben Sie die bunte Palette an Stilrichtungen, Materialien und Figuren.

Ausstellungseröffnung: 27.02.2015

Ausstellungsdauer: 27.02 - 15.03.2015

Ausstellungsort: Kulturort Depot, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund

Veranstalter: Kulturbüro der Stadt Dortmund, Stadtteil-Schule Dortmund e.V. und das Depot

Eintritt: Frei

Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/events/1405229193110370/?ref_dashboard_filter=hosting
www.stadtteil-schule.de

Montag, 16. Februar 2015

Stephan Thome liest in der Buchhandlung transfer

Stephan Thome bei einer Lesung
2012 in der Buchhandlung trasfer.
Der Autor Stephan Thome liest am 25. Februar in der Buchhandlung transfer an der Schlanken Mathilde in Hörde aus seinem neuen Roman "Gegenspiel".

Lissabon nach der Nelkenrevolution, die Hausbesetzerszene in Westberlin, die deutsche Provinz vor und nach der Wende: Stephan Thome erzählt in markanten, spannungsreichen Szenen eine bekannte Geschichte neu und völlig anders. Gegenspiel ist ein berührender und manchmal verstörender Roman über Täuschung und Selbsttäuschung, über Aufbruch und Verantwortung, auch gegenüber dem eigenen Leben – ein Roman voller Empathie und psychologischer Raffinesse.


Thomes letzter Roman "Fliehkräfte", aus dem er auch bei transfer gelesen hatte, war auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Nun ist soeben sein neuer Roman "Gegenspiel" erschienen und die Hörder Buchhandlung hat den Autor sehr gern wieder zu einer Lesung eingeladen.

Beginn: 20:00 Uhr, € 12,00 / erm. € 10,00

Der Roxy-Slam geht in die zweite Runde

Samstag, 28. Februar, 21 Uhr
Roxy-Kino, Münsterstraße 95


Der ROXY-SLAM! geht in die nächste Runde, und erneut bieten die Veranstalter zahlreichen Slammern aus der Umgebung die große Bühne im gemütlichen Kino-Ambiente. Die Slam-Poeten ringen in zwei Runden um die Gunst des Publikums, das per Handzeichen entscheidet, wer weiterkommt, und wer letztlich gekrönt wird.

Dieses Mal treten an:

Fatima (Dortmund)
No_Limit (Leverkusen)
Zwergriese (Köln)
Jan Schmidt (Wülfrath)
Matthias Marschalt (Werl)
Zerin Blumenkind (Essen)
Sushi (Düsseldorf)
Henrike Klehr (Düsseldorf)

Moderation: Björn Rosenbaum

Beginn ist um 21:00 Uhr. Der Eintritt kostet 4,- Euro.

Sonntag, 15. Februar 2015

Theater im Depot: "Die erste Bahn" hat Freitag Premiere

Ein junger Mann verpasst die letzte U-Bahn. Draußen stürmt es und er hat kein Geld mehr, so beschließt er, auf die 1. Bahn des nächsten Morgens zu warten. Doch er bekommt Gesellschaft: Die Frau verhält sich seltsam. Schließlich zückt sie eine Waffe: Sie werde ihn erschießen, denn er sei ihr Vater; sein Tod diene der Zeitreisen-Forschung; wichtiger für sie sei aber, sich selbst unmöglich zu machen. Durch eine fatale Wendung werden sie gezwungen, sich durch die Ankunft der 1. Bahn Gewissheit zu schaffen: Kai, der vermeintliche Vater, Helen, die angebliche Tochter, ihre Vergangenheit, seine Zukunft und die Unbekannte „Gegenwart“ …

Premiere:
FR 20.02.2015 um 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
SA 07.03.2015 um 20 Uhr
SO 29.03.2015 um 18 Uhr

Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.
AK 15 € / 10 € erm.
Mit: Sandra Wickenburg und Lars Lienen
Kartentelefon (AB): 0231 / 98 22 336
Ort: Theater im Depot, Immermannstr. 29

www.depotdortmund.de

Ballett: "Drei Streifen: Tanz" zeigt Vielseitigkeit des Tanzes

Choreograph Demis Volpi mit seinen Tänzern
beim Schlussapplaus. Foto: Schröter
Dreigeteilte Ballettabende mit Choreographien von drei verschiedenen Choreographen haben in Dortmund Tradition: Auf „In The Mood“ (2009) und „Drei Farben: Tanz“ (2013) folgt nun „Drei Streifen: Tanz“. Premiere war am Samstag.

Für Part eins des Dreiteilers jedoch ist der Begriff „Premiere“ unangebracht. „Closer“, das Pas de Deux von Benjamin Millepied und den Tänzern Monica Fotescu-Uta und Mark Radjapov, eröffnete bereits den Abend „In the Mood“ vor sechs Jahren. Schön ist es trotzdem, den beiden langjährigen Mitgliedern der Dortmunder Compagnie noch einmal dabei zuzuschauen, wie sie sich wie im Liebesspiel immer näher kommen. Die dazugehörige Klaviermusik von Philip Glass wird auf der Bühne live von Tatiana Prushinskaya gespielt. Bei dieser Choreographie handelt es sich am ehesten um klassisches Ballett, das ähnlich wie die Pas de Deux etwa in „Schwanensee“ voller Anmut, Romantik und Emotion stecken. Für Tänzer ein dankbarer Part: Sie können ihre ganze Beweglichkeit und akrobatische Virtuosität zeigen. Für die Zuschauer ein Stück zum Träumen und Dahinschmelzen. Benjamin Millepied übrigens ist der Ehemann der Hollywood-Schauspielerin Nathalie Portman. Er hat sie bei den Dreharbeiten zum Kinofilm „Black Swan“ kennengelernt.

Ganz anders ist die Stimmung in den drei folgenden kurzen Pas de Deux von Demis Volpi, dem aus Argentinien stammenden Hauschoreographen des Stuttgarter Balletts. Hier ist das Liebesspiel mehr neckend und mit fantasie- und humorvollen Einfällen durchsetzt. Alles wirkt modern, jugendlich frisch, voller Elan und Dynamik. Erstaunlich, was gute Tänzerinnen auf der Spitze alles anstellen können! Verbindendes Element dieser drei Volpi-Pas-de-Deux sind darüber hinaus die Kostüme. Die sechs Tänzer Stephanine Ricciardi, Francesco Nigro, Clara C. Sorzano Hernandez, Andrei Morariu, Denise Chiarioni und Guiseppe Ragona treten in Jeans-Shorts auf. Die Musik dagegen könnte kaum unterschiedlicher sein: In Teil eins, „Little Monsters“ sind es die herrlich schmalzigen Elvis-Songs „Love me tender“, „I want you, I need you, I love you“ und „Are you lonesome tonight“, zu denen sich die Tänzer bewegen, in Teil zwei, „Private Light“ südländische Gitarrenmusik und im dritten Teil, „Ebony Concerto“ Musik von Igor Strawinski. Letzteres ist eine Uraufführung und eigens für Dortmund choreographiert. Für mich sind diese drei Pas de Deux von Demis Volpi der Höhepunkt von „Drei Streifen: Tanz“.

Nach der Pause folgt aufwendiges Handlungsballett des polnischen Choreographen Jiří Bubeníček: „The Piano“ nach dem gleichnamigen Oscar prämierten Film von Jane Campion (1993). Atmosphärisch dicht geht es darin um die Zwangsheirat der stummen Ada (getanzt von Emilie Nguyen) mit dem ihr vorher unbekannten Alistair Stewart (Dmitry Semionov), der in Neuseeland in einem steifen viktorianischen Haushalt in Nachbarschaft mit den wilden Maori lebt. Doch Ada verliebt sich stattdessen in George Baines (Arsen Mehrabyan), dem sie Klavierunterricht erteilt. Alistair rächt sich auf grausame Weise. Die eigentümliche und eindringliche Stimmung des wunderschönen Films wird auf der Dortmunder Bühne bereits zu Anfang mit dem Rauschen des Meers und einem filmischen Blick in die Brandung erzeugt. Filmische Hintergrund-Elemente sorgen auch im weiteren Verlauf der Handlung für die richtigen Stimmungen in diesem auch mit Kostümen und weiteren Accessoires reichhaltig ausgestatteten Tanzstück, das in Dortmund ebenfalls Uraufführung hatte.

Das Konzept, drei vollkommen unterschiedliche Choreographien an einem Abend zu vereinen, ist erneut aufgegangen. Die Zuschauer erhalten auf diese Weise einen umfassenden und vielseitigen Blick in die verschiedenen Ausdrucksformen des Tanzes.

Andreas Schröter

Tickets und Termine: www.theaterdo.de

Samstag, 14. Februar 2015

2. Konzert Wiener Klassik: Eine starke Frau spielt ein starkes Stück

Solo-Cellistin Franziska Batzdorf
© Michael Baker
16.2.2015, 19 Uhr, Konzerthaus

Zwar sitzt Franziska Batzdorf beim 2. Konzert WIENER KLASSIK mit ihren Musikerkollegen der Dortmunder Philharmoniker auf der Bühne des Konzerthauses – doch nimmt sie bei diesem Konzert eine andere Position ein. Sie ist die Solistin des Abends bei Joseph Haydns Konzert für Cello und Orchester D-Dur.

„Das ist etwas ganz besonderes“, verrät die Solocellistin der Dortmunder Philharmoniker bescheiden. „Ich freue mich sehr darauf und es ist wirklich eine Ehre.“ Schon seit einigen Monaten bereitet sie sich intensiv auf dieses große Solowerk vor. Und lächelnd fügt sie hinzu: „Das hat mit Dienst oder Arbeit nichts zu tun. Es ist ein Highlight in meinem Alltag.“ Seit 2003 ist Franziska Batzdorf Solocellistin der Dortmunder Philharmoniker und leitet am 1. Pult Gruppe der Cellisten an.

Es ist schon ein starkes Stück, dieses zweite Cellokonzert von Joseph Haydn. Erst vor wenigen Jahrzehnten wurde es als Originalwerk anerkannt, nachdem das verschollene Autograph wieder ans Tageslicht gekommen war. Haydn hatte es 1783, in einer Schaffensphase geschrieben, in der er sich mit der Gattung Instrumentalkonzert nicht mehr beschäftigte. Das Konzert widmete er einem seiner Kompositionsschüler, der Cellist in der Hofkapelleam Esterhazy'schen Hof war. Durch die enge Zusammenarbeit wusste Haydn nun noch besser über die technischen Möglichkeiten des Instruments Bescheid als bei der Entstehung seines ersten Cellokonzerts.

Dementsprechend vielfältiger und anspruchsvoller ist dieses Solowerk – man kann es beinahe untypisch virtuos für eine Schöpfung Haydns nennen. Dennoch entbehrt es auch nicht den für das Cello so charakteristisch gesanglichen und lyrischen Passagen.

Zwei Werke von Wolfgang Amadeus Mozart umrahmen Solistin Franziska Batzdorf und das Cellokonzert von Joseph Haydn. Es sind dies die Ouvertüre und die Ballettmusik zu „Idomeneo“ und die Sinfonie Nr. 39 Es-Dur. Am Pult der Dortmunder Philharmoniker steht Motonori Kobayashi.

Karten unter 0231-50 27222 oder philharmoniker.theaterdo.de

Kinder- und Jugendtheater: "Frau Müller muss weg" greift Probleme in der Schule auf

Szene aus "Frau Müller muss weg".
Foto: Birgit Hupfeld
Das neue Stück des Kinder- und Jugendtheaters, „Frau Müller muss weg“, richtet sich nicht in erster Linie an junge Leute, sondern an diejenigen, die am meisten mit ihnen zu tun haben: Eltern und Lehrer. Freitag war Premiere an der Sckellstraße.

Für diese Produktion, in der KJT-Chef Andreas Gruhn Regie führt, verwandelt sich die Bühne in ein Klassenzimmer mit Tafel, Grundschul-Tischen und -Stühlen. Die Zuschauer sitzen in Hufeisenform um das Geschehen herum. Das schafft Unmittelbarkeit.

Einige wenige Eltern sind mit der Lehrerin ihrer Kinder, Frau Müller (Bettina Zobel), nicht mehr einverstanden. Die Noten der Klasse 4b seien nach unten gegangen, die Lehrerin sei nicht mehr in der Lage, für Ordnung zu sorgen. Auf einem Elternabend wollen sie erreichen, dass sie die Klasse abgibt.

Doch mehr und mehr wird klar, dass es weder Elternvertreterin Jessica Höfel (Johanna Weißert) noch den anderen Eltern (Bianka Lammert, Rainer Kleinespel, Andreas Ksienzyk und Désirée van Delft) um das Wohl der Klasse geht. Es geht ihnen ausschließlich um ihr eigenes Kind. Es muss die Qualifikation fürs Gymnasium schaffen. Koste es, was es wolle. Auch brechen schnell die nur mühsam verschütteten Konflikte zwischen den Eltern auf.

Gerade Lehrer dürften in diesem Stück vieles wiederfinden, was ihnen tagtäglich im Schul-Alltag begegnet: Eltern, die eigenes Versagen und die Probleme zu Hause auf die Schule abwälzen und die Lehrer für das Versagen ihrer Kinder verantwortlich machen. Eltern, die mit aggressivem Verhalten den Lehrern drohen, Eltern, die ihrem Kind zu Hause keine Minute Freizeit gönnen, sondern sie stattdessen mit dem Chemie-Baukasten traktieren, hysterische Eltern, weinende Eltern, schleimende Eltern, Eltern, die die Leistungsfähigkeit und Intelligenz ihrer Kinder viel zu hoch einschätzen ...

Das alles bietet „Frau Müller muss weg“ aus der Feder von Lutz Hübner unter der Mitarbeit von Sarah Nemitz. Der Stoff läuft derzeit auch mit Anke Engelke in der Titelrolle im Kino.

Die KJT-Schauspieler bringen das Stück glaubhaft über die Bühne. Andreas Gruhn verzichtet dabei – fast – auf jeglichen Schnickschnack. In einigen Schlüsselszenen lässt er seine Akteure in Slow Motion spielen, was die Bedeutung dieser Szenen hervorhebt. Am Ende gibt’s einen rekordverdächtig langen Applaus. Zumindest Lehrer und Eltern von Schulkindern sollten sich dieses Stück ansehen. Es könnte zur Entspannung im traditionell schwierigen Verhältnis zwischen diesen beiden Gruppen beitragen.

Andreas Schröter

Tickets und Termine: www.theaterdo.de

Freitag, 13. Februar 2015

Museumsgespräch im Hoesch Museum: die Strategie des Hoesch-Konzerns 1979 – 1989

Hoesch-Museum, Eberhardstraße 12
Donnerstag, 19. Februar 2015
Beginn um 18.30 Uhr


Dr. Helge Strasser, ein ehemaliger leitender Mitarbeiter im Bereich des Vorstandsvorsitzenden Dr. Detlev Karsten Rohwedder, berichtet über Rohwedders Wirken bei Hoesch bis zu seinem Weggang zur Treuhand und die Übernahme von Hoesch durch den Essener Krupp-Konzern. Seine Themen unter anderem: Rohwedders Berufung in den Vorstand des Hoesch-Konzerns und der binationalen Holding ESTEL NV (Hoesch/Hoogovens), das Scheitern in der Stahlkrise und die Auflösung von ESTEL, die Entwicklung und Durchführung der Sanierungsstrategie für Hoesch Stahl und die vergebliche Forderung „Stahlwerk jetzt!“

Im Anschluss an den Vortrag ist eine Diskussion der Teilnehmer mit dem Referenten vorgesehen.

Eintritt frei.

Das Konzerthaus im April 2015

Star-Dirigent Kent Nagano
kommt am 28. April
ins Konzerthaus.
Foto: Felix Broede
Sa 04.04.2015 20.00
So 05.04.2015 14.30
So 05.04.2015 19.00

Rock the Ballet

Best of Tour 2015

Sexy und unterhaltsam wie ein Pop-Konzert sollte Ballett sein, für ein junges Publikum: Das war die Idee von Rasta Thomas, als er 2008 seine Bad Boys of Dance gründete. Seitdem mischen sie die Szene auf – »Rock the Ballet« definierte den Klassischen Tanz neu.
Die Idee ist so einfach wie genial: Zu Rock- und Pop-Songs bewegen sich Tänzer von Weltklasse vor aufregenden Videoprojektionen. Handverlesene Songs aus den internationalen Charts, charismatische Tänzer, atemberaubende Choreografien, großartige Videoprojektionen und sexy Kostüme: »Rock the Ballet« ist eine Art Showcase, in dem sich alles um große Songs und großartiges Tanzen dreht.

Einzelpreise in € 67,50 / 62,50 / 57,50 / 52,50 / 47,50 inkl. Gebühren

Einzelpreise So 14.30 in € 62,50 / 57,50 / 52,50 / 45,90 / 37,50 inkl. Gebühren

Keine Ermäßigungen verfügbar

Veranstalter: Semmel Concerts GmbH

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Fr 10.04.2015 20.00

African Angels

Der Cape Town Opera Chorus, das international gefeierte Vokalensemble des renommierten Opernhauses von Kapstadt, ist erstmals mit seinem neuen Konzertprogramm »African Angels« in Deutschland zu Gast und bringt das Herz des schwarzen Kontinents zum Schlagen: Im Rahmen der »International Opera Awards« in London ausgezeichnet als der beste Opernchor des Jahres 2013, präsentieren die stimmgewaltigen und facettenreichen Sängerinnen und Sänger das Beste aus bewegendem Gospel, sonorem Opernvergnügen und den ausgelassenen, ursprünglichen Rhythmen afrikanischer Traditionals. Voller Herzblut und Seele verleihen die großartigen Gesangstalente mit ihrer unglaublichen Stimmenvielfalt der faszinierenden Lebensfreude und Kultur ihrer Heimat klangvoll Ausdruck und laden mit ihrem so hochklassigen wie unterhaltsamen Repertoire zu einem mitreißend stimmungsvollen Konzertabend ein.

Einzelpreise in € 65,50 / 60,50 / 55,50 / 50,00 / 40,00 inkl. Gebühren

50% Ermäßigung für Kinder bis 16 Jahre

Veranstalter: BB Promotion GmbH

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Sa 11.04.2015 20.00
So 12.04.2015 19.00

Mi Carmen Flamenca

Ausgerechnet zwei Franzosen waren es, die der spanischen Legende der »Carmen« ihre Form gaben: Prosper Merimée mit seiner tragischen Novelle und Georges Bizet mit seiner leidenschaftlichen Oper. Mit »Mi Carmen Flamenca«, der Compañia Flamenca um Antonio Andrade, kehrt diese Geschichte nun nach Hause zurück – nach Andalusien.
»Mi Carmen Flamenca« ist Flamenco pur. Gradlinig und authentisch gelingt es dieser Produktion, Bizets Oper in jene uralte Kultur zu überführen, in der die Geschichte der Carmen ihre Wurzeln hat: den Flamenco.

Einzelpreise in € 68,50 / 60,50 / 52,50 / 46,50 / 32,50 inkl. Gebühren

50% Ermäßigung für Kinder bis 16 Jahre

Veranstalter: BB Promotion GmbH

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Di 14.04.2015 20.00
Mi 15.04.2015 20.00

8. Philharmonisches Konzert
Dortmunder Philharmoniker

Gabriel Feltz (Dirigent)

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-moll

WirStimmenEin – 19.15 bis 19.30 Uhr. Künstler geben Einblick ins Programm

Einzelpreise in € 42,00 / 39,00 / 34,00 / 30,00 / 24,00 / 19,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: Theater Dortmund

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Do 16.04.2015 20.00

Mnozil Brass

Yes Yes Yes

Mnozil Brass, das von den Feuilletons hochgelobte, virtuose und gleichzeitig wohl schrägste Bläserseptett aus Wien, kommt mit neuem Programm.

Abo: Cabaret + Chanson

Einzelpreise in € 45,00 / 40,00 / 35,00 / 28,00 / 18,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Fr 17.04.2015 20.00

Arienabend Jonas Kaufmann

Münchner Rundfunkorchester

Jochen Rieder (Dirigent)

Jonas Kaufmann (Tenor)

Du bist die Welt für mich

»Freunde, das Leben ist lebenswert«, »Dein ist mein ganzes Herz«, »Du bist die Welt für mich« – diese Evergreens hat Jonas Kaufmann bei Opernkonzerten oft als Zugabe gesungen. Danach wurde er oft gefragt: Warum solch herrliche Melodien nur als Zugabe, warum nicht ein eigenes Programm mit diesen Stücken? So entstand die Idee zu seinem aktuellen Projekt. Und von Anfang war klar: Keine Hitparade sollte es werden, sondern ein stimmiges Konzept. Das riesige Feld der Unterhaltungsmusik wurde eingegrenzt auf die Zeit zwischen 1925 und 1935: von der Spätblüte der Operette bis zum Tonfilm-Schlager, von den »Roaring Twenties« bis zur Vertreibung und Verbannung all der Komponisten, Texter und Sänger, die das Genre hauptsächlich geprägt hatten. Jonas Kaufmann, Dirigent Jochen Rieder, die Orchestermusiker, die Tonmeister – sie alle gerieten sofort in den Sog der Musik und swingten mit. Und wenn auch das »Leichte« alles andere als leicht zu singen ist – für Jonas Kaufmann ist es »höchster Lustgewinn. Es macht mir ungeheuren Spaß. Und Lust auf mehr!«

Im Rahmen von BMW KLASSIK LIVE

Einzelpreise in € 145,00 / 130,00 / 111,00 / 89,00 / 56,00 / 28,00 inkl. Gebühren

Keine Ermäßigungen verfügbar

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: Ruhr Nachrichten

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So 19.04.2015 18.00

Orgelrecital Iveta Apkalna
Paul Hindemith: Sonate für Orgel Nr. 1

Philip Glass: Dance Nr. 4

Paul Hindemith: Sonate für Orgel Nr. 2

Paul Hindemith: Sonate für Orgel Nr. 3

John Cage: »Souvenir«

Julius Reubke: »Der 94. Psalm« Sonate für Orgel



Abo: Orgel im Konzerthaus

Einheitspreis in € 20,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Mo 20.04.2015 18.30

Kopfnoten: Von Antheil bis Zimmermann – Eine kleine Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts

Michael Stegemann (Vortrag)

VIII – Zufall und Notwendigkeit

Witold Lutosławski und die Aleatorik

Ort Orchesterzentrum|NRW · Brückstraße 47 · 44135 Dortmund

Einheitspreis in € 8,00 inkl. Gebühren

Nicht im Wahlabonnement erhältlich

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum|NRW

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Mo 20.04.2015 20.00

Die schönsten Opernchöre

K&K Opernchor

Vasyl Yatsyniak (Einstudierung)

K&K Philharmoniker

Georg Kugi (Dirigent)

Seit 2004 begeistern »Die schönsten Opernchöre« des österreichischen Produzenten DaCapo in den renommierten Konzertsälen Europas ihr Publikum – Meisterwerke der Opernliteratur, mitreißend interpretiert von den K&K Philharmonikern und dem K&K Opernchor. Ein eindrucksvolles Stimmvolumen verleiht dem Chor seinen unverwechselbaren Klang. Er präsentiert Chorstellen, die für viele als Höhepunkte der jeweiligen Oper gelten.

Einzelpreise in € 85,00 / 78,00 / 70,00 / 65,00 / 57,00 / 50,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: Da Capo Musikmarketing GmbH

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Di 21.04.2015 19.00

Der Bajazzo

Die Preisträger

Amadeus Kammerorchester Dortmund

Felix Reimann (Dirigent)

Die Theater- und Konzertfreunde Dortmund zeichnen junge, aufstrebende Künstler mit dem Förderpreis »Der Bajazzo« aus. Die Preisträger bedanken sich mit einem unterhaltsamen Festprogramm, umrahmt von beliebten Werken aus dem Konzertrepertoire.

Einzelpreise in € 22,50 / 15,00 / 9,50 inkl. Gebühren

Veranstalter: Theater- und Konzertfreunde Dortmund e.V.

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Mi 22.04.2015 20.00
Do 23.04.2015 20.00

Max Raabe & Palast Orchester

Eine Nacht in Berlin

»Eine Nacht in Berlin« – der Titel ihres neuen Programms offenbart es: Max Raabe & Palast Orchester lassen sich gern mal gehen, neigen gar zur Unvernunft. Das tun sie allerdings überall, daher ist das Programm gespickt mit Überraschungen aus der ganzen Welt. Beispielsweise wird die Geschichte eines Seitensprungs in der »Bar zum Krokodil am Nil« wunderbar ergänzt vom Vorsatz »Let’s Do It«, dessen Arrangement beim Stöbern in der Bibliothek von Chicago gefunden wurde. Im Originalrepertoire der 20er Jahre sind weitere Nachtgeschichten entdeckt worden, die in »Eine Nacht in Berlin« unnachahmlich zu Gehör gebracht werden. Was es mit der Unvernunft auf sich hat, das erzählt Max Raabe in seinem neuen Hit »Du passt auf mich auf«.

Einzelpreise in € 76,00 / 67,00 / 58,00 / 46,00 / 28,00 / 11,00 inkl. Gebühren

Keine Ermäßigungen verfügbar

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Fr 24.04.2015 20.00

hr-Bigband & Branford Marsalis
hr-Bigband

Jim McNeely (Leitung)

Branford Marsalis (Saxofon)

Nach Anfängen im Quintett seines Bruders Wynton wurde Branford Marsalis durch die Zusammenarbeit mit Sting berühmt, wilderte genüsslich im Graubereich von Jazz und Hip-Hop und ist dem Jazz doch stets treu geblieben. Er gilt zu Recht als einer der profiliertesten Jazzmusiker unserer Zeit, der nun mit der hr-Bigband zu seinen Ursprüngen zurückkehrt.

Abo: JazzNights

Einzelpreise in € 50,00 / 45,00 / 38,00 / 30,00 / 20,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Sa 25.04.2015 19.00

»Junge Wilde« – Anna Prohaska

Anna Prohaska (Sopran)

Eric Schneider (Klavier)

Ilya Korol (Violine)

Mischa Meyer (Violoncello)

Ophelia sings

Anna Prohaska kommt erneut mit einem dramaturgisch ausgefeilten Liederabend ins Konzerthaus und lässt Shakespeares Ophelia in Liedern von Franz Schubert, Johannes Brahms, Hector Berlioz, Richard Strauss, Wolfgang Rihm und Dmitri Schostakowitsch singen.

Einführung mit Ulrich Schardt um 18.15 Uhr im Komponistenfoyer
Nach dem Konzert »meet the artist!«

Abo: Solisten III – »Junge Wilde«

Einheitspreis in € 23,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: RWE

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So 26.04.2015 11.00

Mozart Matinee

Württembergische Philharmonie Reutlingen

Ola Rudner (Dirigent)

Ramón Ortega Quero (Oboe)

Sebastian Manz (Klarinette)

Theo Plath (Fagott)

Marc Gruber (Horn)



Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 44 e-moll Hob. I:44 »Trauersinfonie«

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es- Dur KV 297b

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93



Einzelpreise in € 39,50 / 32,00 / 29,00 / 23,50 / 15,00 inkl. Gebühren

Vorverkauf nur über den Veranstalter

Veranstalter: Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.

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Mo 27.04.2015 19.00

3. Konzert für junge Leute

Dortmunder Philharmoniker

Elisabeth Fuchs (Dirigentin)

Michaela Dicu (Inszenierung)

Romeo und Julia in New York

Einheitspreis in € 9,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: Theater Dortmund

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Di 28.04.2015 20.00

A Quiet Place

Claudia Boyle (Dede)

Benjamin Hulett (François)

Jonathan McGovern (Junior)

Christopher Purves (Sam)

Timothy Robinson (Funeral Director)

Gordon Bintner (Bill)

Peter Gijsbertsen (Analyst)

Derek Welton (Doc)

Vocalconsort Berlin

Ensemble Modern

Kent Nagano (Dirigent)

Leonard Bernstein: »A quiet place« Oper in drei Akten Kammerfassung von Garth Edwin Sunderland (konzertante Aufführung in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

Einführung mit Prof. Dr. Holger Noltze um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer

Abo: Große Stimmen II – Konzertante Oper

Einzelpreise in € 55,00 / 44,00 / 33,00 / 22,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsoren: CASPAR LUDWIG OPLÄNDER STIFTUNG; KULTURSTIFTUNG DORTMUND

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Do 30.04.2015 20.00

Klavierabend Murray Perahia

Nach drei Konzerten mit der Academy of St Martin in the Fields kommt Murray Perahia nun zum ersten Mal allein ins Konzerthaus. 2015 spielt er ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Frédéric Chopin.

Abo: Solisten I – Meisterpianisten

Einzelpreise in € 65,00 / 53,00 / 41,00 / 29,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: FREUNDE DES KONZERTHAUS DORTMUND E. V.