Samstag, 26. Dezember 2015

Subrosa: das Konzertprogramm im Januar

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Hier kommt das Konzertprogramm im Subrosa, Gneisenaustraße 56, im Januar:
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Freitag, 08.01., 20 Uhr: FLOWERPORNOES 

Die Band FLOWERPORNOES kommt aus Duisburg, besteht seit langer Zeit und galt als aufgelöst, ohne es je gewesen zu sein. Von den späten 1980ern bis Mitte der 1990er Jahre veröffentlichte die Band einen ganzen Schwung Platten, spielte viel live und war in aller Munde: "Vom nächsten großen Ding über den ewigen Geheimtipp bis hin zur Kultband für die etwas besser informierte Indie-Subkultur", wie Songschreiber Tom Liwa erzählt.

Dann wurde es ruhig um die Band. Zwar gab es gelegentlich den ein oder anderen FLOWERPORNOES-Auswurf, vor allem aber erschienen regelmäßig Liwas Solo-Alben, der fortan fast ausschließlich solo in Erscheinung trat: neben seinen vielgepriesenen Fähigkeiten als Songschreiber und Texter ist Tom Liwa ein ausdrucksstarker Sänger und versierter Gitarrist, dessen Auftritte von großer Musikalität und spontaner Freude am Detail leben. Sein Markenzeichen ist darüberhinaus ein leicht lakonisches, aber sehr herzliches Entertainment. Das Quartett wurde von der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommen.

Tom Liwa, Keyboarderin Birgit Quentmeier-Maskow und Bassist Markus Steinebach spielen also seit über dreißig Jahren zusammen. Drummer Giuseppe Mautone war damals noch nicht geboren, fügt sich aber bestens in die verschworene Gemeinschaft ein. Und jetzt erscheint mit "Umsonst & Draußen" ein neues Album, dessen abgesagte Label-Heimat Grand Hotel van Cleef auch der Band FLOWERPORNOES wieder größere Aufmerksamkeit beschert.

Einlass: 18:00 Uhr,

Beginn: 20:00 Uhr,

Eintritt: AK 13 Euro,
VVK 10 Euro.
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Do, 14.01.: Jan Röttger (D)  > New Urban Indie Folk <

Der gebürtige Wuppertaler und heutige Wahlberliner ist mit seiner Stimme eine Säge, die alles durchtrennt, was einem nicht gut tut. Er spannt einen großen Bogen voll melancholischem Kolorit zwischen Ekstase, Rotz-Attitüde und verschmitztem Jungs-Charme.

Dabei hat man den Eindruck, Jan Röttger schreibt manche seiner Lieder mit einem verklärten Lächeln und andere mit der geballten Faust in der Tasche - an der enormen Spielfreude, mit der er die verschiedenen Songs interpretiert, ändert das aber nichts. Er trifft oft genau dort, wo es weh tut und ist deshalb in seinen Texten so schonungslos und ambivalent mit sich selbst.

Und, ja: die ein oder andere BritPop-Scheibe hat er wohl auch im Plattenschrank stehen. Mit seinem eigenen aktuellen Album "Present - Future - Anarchy" legt er heute abend einen Solo-Stopp am Dortmunder Hafen ein.

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,

Eintritt: AK 9 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Hafenschänke "subrosa", Gneisenaustr.56, 44147 Dortmund.

VIDEOS unter > http://hafenschaenke.de/events/369

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Fr, 15.01.: Greedycats (D) > Rockabilly Fever <

2004 aus einer spontanen Idee gegründet, ist das Quartett um Thorsten Schweizer (voc/guit) heute eine hochmotivierte Band mit eigener Note: gemeinsam mit Christian Reinke (guit/voc), Nico Gerding (drums) und Klaus Helmreich (bass) wird Oldschool Rock'n'Roll auf moderne Weise interpretiert, ohne ihm die Wurzeln zu ziehen und den schwarz/weißen Uptempo-Blues in seinen Grundmauern zu erschüttern.

Die Greedycats-Mischung hat sich über die Jahre des Bestehens herauskristallisiert. Es lassen sich Einflüsse von Brian Setzer und den Stray Cats, Lee Rocker, Eddie Cochran, Elvis Presley, den Beatles, aber auch Rory Gallagher heraushören. Heute abend präsentiert sich die Band aus Münster, Osnabrück & Dortmund live im "subrosa" - unten, am Hafen.

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr - Eintritt frei.

Hafenschänke "subrosa", Gneisenaustr.56, 44147 Dortmund.

VIDEO unter > http://hafenschaenke.de/events/391
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Do, 28.01.: Greg Arnold (AUS)  > Sunny Folk Pop <

pressefoto-
download > http://hafenschaenke.de/images/500

Greg Arnold? Die Antwort in Europa lautet vermutlich meist: "Nie gehört." Nähern wir uns an: Bands wie THINGS OF STONE AND WOOD oder THE SWAMP DANDIES? Songs wie "Happy Birthday Helen" oder "Wildflower"? Nein? Ok, ziehen wir den Kreis enger: aufmerksamen Fans dürfte Greg Arnold als Produzent der letzten Carus Thompson Alben ein Begriff sein - wer erinnert sich an die zweite Stimme bei dessen Song "Headstrong"?

Etwas Geschichte: die bereits erwähnten, nie aufgelösten, aber eigentlich nicht mehr existierenden THINGS OF STONE AND WOOD sind "Down Under" legendär. In den frühen 1990ern hatte die Band mehrere Hits in den australischen Charts, "Share This Wine" schaffte es auch bis in die deutschen. Gespielt hat die Band hierzulande aber nie. Später erschien Greg Arnolds hochgelobtes Solo-Album "Lost Marie" und 2011 das exzellente "Fall" als Kopf der SWAMP DANDIES, u.a. mit John "Bedge" Bedggood.

2014 kamen die THINGS OF STONE AND WOOD zum 25-jährigen Bandjubiläum für eine ausverkaufte Reunion-Tour in Australien nochmals zusammen. Sony Music veröffentlichte dazu "The Essential" mit den größten Hits der Band. Der berufliche Weg von Gregs Frau verschlug das Ehepaar nun für einige Jahre in die Schweiz. Diesem Umstand verdanken wir die ersten Greg Arnold Konzerte auf deutschem Boden.

Und was bringt der Multi-Instrumentalist musikalisch auf die Bretter? Einen glücklichen Bund aus Southern Acoustica und purer Pop-Tradition: HAPPY DOWN UNDER FOLK POP - unten, am Hafen!

Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,

Eintritt frei.

Hafenschänke "subrosa", Gneisenaustr.56, 44147 Dortmund.

VIDEOS unter > http://hafenschaenke.de/events/397

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