Montag, 21. Dezember 2015

Fletch Bizzel im Januar: "Dreimal Leben" und "Zweikampfhasen"

Ehnert & Ehnert
Hier kommt das Januar-Programm im Theater Fletch Bizzel:

Fr. 08. + Sa. 09. Jan. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel "Dreimal Leben"
Komödie der Erfolgsautorin Yasmina Reza
Mit: Thomas Gramen, Marco Rudolph, Bettina Stöbe und Christiane Wilke
Die Finidoris kommen zum Abendessen. Allerdings - was für eine Katastrophe - einen Abend früher als geplant. Der Kühlschrank ist leer, das Wohnzimmer nicht aufgeräumt, Sonja im Morgenrock und Henri beschäftigt mit dem Sohn, der lautstark einen Keks fordert - und das nach dem Zähne putzen ! Dabei soll doch Kosmologieexperte Finidori die eingeschlafene Karriere von Henri wieder in Schwung bringen. Das Paar kämpft mit Knabbereien, Keks und Alkohol darum, vor den Gästen das Gesicht zu wahren. Doch statt Eindruck zu schinden, stellt man sich gegenseitig bloß und provoziert in einem entlarvenden Showdown die Gäste ...
Die Finidoris kommen drei Mal. Drei Variationen eines Abends. Jedes Mal komisch. Und jedes Mal katastrophal.

Fr. 15. Jan. 20:00 Uhr € 17,- / 08,- (erm.)
Kai Bettermann Solo "René Reloaded" Schlager, Strom und Watt von Liebe
Eigentlich soll René auf der Bühne eines Varietés nur die Beleuchtung reparieren, aber es geschehen unheimliche Dinge. Die Geister großer Stars scheinen die Bühne besetzt zu haben. Wenn René etwas berührt, verwandelt er sich in Johnny Cash, Gilbert Bécaud, Elvis Presley, Dalida und viele mehr. "René reloaded" heißt die musikalische wie darstellerische Paradenummer für den Schauspieler Kai Bettermann.
Kritiken Rheinische Post Duisburg: "René reloaded" ist ein Theater-Solo von und mit dem virtuosen Schauspieler Kai Bettermann, Das sind 70 Minuten reiner und nur halb ironischer Schlagerspaß. Das Publikum sang in der Premiere manchmal mit - und lachte sich dabei halb tot, zum Beispiel bei "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" (als Jürgen Marcus). Kein Auge bleibt mehr trocken, wenn René zu Elvis wird.
WAZ Duisburg: 70 Minuten problemlose Unterhaltung.

Sa. 16. Jan. 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Vera Deckers "Probleme sind auch keine Lösung" Kabarett
Das lang erwartete neue Kabarettsolo von Vera Deckers nimmt ein Thema ins Visier, das uns alle angeht: Kommunikation! Die verbale Welt, in der wir uns bewegen, ist schließlich gespickt mit Stolperfallen, Fettnäpfchen und brennenden Fragen. Die gelernte Diplom-Psychologin Deckers gräbt tief und entlarvt die Unterschiede im Sprachverhalten von Mann und Frau. Sie liefert Klartext zu Rollenbildern, Geschlechterklischees, Schönheitswahn - und ledert erfrischend ab über durchgeknallte Promimütter, tranige Verkäufer und bildungsferne Jugendliche. Vera Deckers hat sich auf Forschungsreise durch den Alltagsdschungel begeben und präsentiert ihre komischsten Trophäen in hinreißenden 90 Minuten.

Do. 21. Jan. 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Ehnert & Ehnert "Zweikampfhasen" mit Jennifer und Michael Ehnert
Wohin man auch schaut: Überall nur noch Singles, One-night-stands und Lebensabschnittsgefährten. Hochzeiten kennen die Meisten nur noch aus alten Sissi- Filmen. Nur Jennifer und Michael Ehnert hinken diesem Zeitalter individueller Freiheit gnadenlos hinterher: Denn sie sind nicht nur miteinander verheiratet, sondern bis zum heutigen Tag auch einfach nicht in der Lage, sich voneinander scheiden zu lassen. Obwohl sie nun wirklich alles tun, um den Anderen fix und fertig zu machen...

Fr. 22. Jan. 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Kai Magnus Sting "Immer ist was, weil sonst wär ja nix"
Kamikaze-Kabarett aus Duisburg: Kai Magnus Sting kommt! Denn immer ist ja was. Und selbst wenn mal nichts ist, ist ja was, nämlich: nichts. Und du fragst dein Gegenüber: Sag mal, ist was? Und er sagt noch so: Nö. Und du weißt aber instinktiv: Da ist aber so was von was. Aber vor allem: Es geht ja immer was schief. Im Großen wie im Kleinen. Am Sonntag wie im Alltag. Katastrophen eben! Herrlich. Davon gibt es aber so was von zu hören! Und wie immer schnell, rasant, wortverdreherisch und brillant.
"Ein Mundwerk wie ein Maschinengewehr" (Mainzer Rheinzeitung)


Sa. 23. Jan. 20:00 Uhr € 19,- / 13,- (erm.)
Marius Jung "Singen können die Alle" - Vom Neger zum Maxilmalpigmentierten
Der schwarze Kabarettist und Bestsellerautor Marius Jung beleuchtet in seinem neuen Programm "Singen können die alle!" witzig und manchmal bitterböse das Zusammenleben unserer angeblichen Multikulti-Gesellschaft.
Er rechnet mit der schlimmsten Erfindung seit der europäischen Gurkenverordnung ab: der Politischen Korrektheit und zeichnet dabei seinen eigenen Weg vom Regen in die Traufe, vom Neger zum Maximalpigmentierten. Vor keinem Klischee, sei es noch so nett gemeint, macht er halt - wie zum Beispiel "Singen können die alle!" (und ebenso Tanzen, Schnackseln und andere Sportarten).
Nach dem Motto "Lachen gegen Rassismus" packt Marius die Hellhäutigen bei ihrer Befangenheit, um den Krampf aus der Debatte um ein vernünftiges Miteinander zu nehmen.


Do. 28. - So. 31. Jan. 20:00 Uhr / So. 18:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
"Drei Männer im Schnee" - Das Kultstück - Von Erich Kästner
Mit: Marco Rudolph, Vassily Kasakos, Ulrich Penquitt, Christiane Wilke, Betty Stöbe, Doris Wäder, Dorothee Schickentanz, Jens Wachholz, Liane Laumann
Wenn ein Millionär sich in den Kopf setzt, als ?armer Mann" verkleidet die Menschen kennenzulernen, wie sie wirklich sind, kann er einige Überraschungen erleben: Da wimmelt es plötzlich von falschen Identitäten und Namen. Und die Missverständnisse überkugeln sich geradezu. Aus dem treu ergebenen Diener Johann wird ein steinreicher Schifffahrtslinienbesitzer, dem Dinge zugemutet werden, die die Grenzen des Möglichen beinahe übersteigen: der wirklich arme Reklamefachmann Dr. Hagedorn gelangt zu "Ruhm und Ehren" und versteht überhaupt nichts mehr; die Hausdame des Millionärs kommt aus ihren Zuständen gar nicht mehr heraus, und die Tochter des Hauses erfährt die Liebe auf den ersten Blick. Erst nach vielen turbulenten Ereignissen finden alle Beteiligten sich und ihre Identität wieder und haben allen Grund, Verschiedenes zu feiern. Nur zwei Leute machen eine bitterböse Erfahrung: die arrogante und selbstsichere Hoteldirektor Kühne und sein Portier Polter, weil sie sich durch den äußeren Schein trügen ließen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen