Donnerstag, 24. Dezember 2015

Ausstellungsjahr in der Artothek startet mit Petra Ultsch

Petra Ultsch
„Der Akt der Malerei gleicht einem magischen Ritual“, beschreibt Künstlerin Petra Ultsch: „Ich spiele mit der Wirkung von Farben, ihrem Klang von Helligkeit und Dunkelheit. Meine Arbeiten sollen nicht Abbild von etwas sein, sondern aus sich heraus erzählen.“ Nun stellt die Dortmunder Künstlerin und Kunsttherapeutin ihre Werke in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek aus.

Ausstellungseröffnung „Heimat“: Ölgemälde von Petra Ultsch

am Freitag, 8. Januar 2016, 12 Uhr

in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund,
Max-von-der-Grün-Platz 1-3.

In ihren Bildern sucht Petra Ultsch (Jahrgang 1966) nach immer neuen gegenständlichen Konstellationen und malerischen Methoden, Farben in verschiedene Formen zu lenken. Ihre Eindrücke aus der äußeren Welt verwandelt sie in Farben und Linien und formuliert so ihren „innerlichen Blick“. In ihren aktuellen Bildern zum Thema „Heimat“ finden sich Orte zum Verweilen.

Ultsch arbeitet vorwiegend mit Öl- und Acrylfarben auf Leinwänden verschiedener Formate. Teils arbeitet sie mit dem Pinsel, teils spachtelt sie die Farbe schichtweise auf die Leinwand. Die Stilrichtung ihrer Bilder bezeichnet sie selbst als abstrakt-impressionistisch mit surrealen Einflüssen. Zu sehen sind Landschaften, figurative Darstellungen, Stillleben mit landschaftlichen Elementen und porträt-artige Darstellungen.

Petra Ultsch (Jahrgang 1966) studierte Grafikdesign, Illustration und freie Malerei an der Kunstakademie in Schwerte und hatte Unterricht beim Dortmunder Künstler Wladimir Kalistratow (Leiter der Dortmunder Schule für Kreative Entwicklung). Seit 1988 begleitet sie Kunstprojekte für Jugendliche und Erwachsene. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin und arbeitet seit 2000 als Pädagogin in einer soziotherapeutischen Einrichtung für Sucht - und psychisch Kranke Menschen. Seit 1986 arbeitet sie im eigenen Atelier und beteiligt sich regelmäßig an Gruppen- und Einzelausstellungen.

Die Ausstellung „Heimat“ ist zu sehen bis Freitag, 19. Februar. Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 10 bis 19 Uhr.

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