Samstag, 17. Oktober 2015

Kino sweetSixteen setzt seine Reihe "Flucht - Damals und Heute" fort

In der Reihe "Flucht - Damals und Heute" zeigt das Kino sweetSixteen im Depot an der Immermannstraße am Montag (26.10.), 19 Uhr, den Film "Neuland".

Seit dem Frühling 2015 widmen sich das Multikulturelle Forum und das sweetSixteen-Kino dem Thema Flucht / Migration & Vertreibung mit einer eigenen Filmreihe: Flucht – Damals und Heute. Mit Neuland zeigen die Veranstalter eine mehrfach preisgekrönte und sehr einfühlsame Dokumentation über persönliche Schicksale junger Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenländern, die im Klassenzimmer eines Schweizer Lehrers zusammenkommen und einen Neuanfang wagen.

Regisseurin Anna Thommen (“Ein Stück Wahnsinn”) verknüpft in ihrer Dokumentation auf einfühlsame Weise die persönlichen Schicksale junger Menschen, die im Klassenzimmer von Herrn Zingg zusammen kommen. Dabei konfrontiert sie den Zuschauer auch mit seinen eigenen Vorurteilen, um sie dann schnell aufzulösen. Thommens Film wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. als bester Dokumentarfilm beim First Steps Award Berlin und beim Zürich Filmfestival oder mit dem Publikumspreis beim Berner Filmpreis 2013.

Christian Zingg ist Lehrer in Basel. In seiner Klasse sitzen junge Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenländern, die er in zwei Jahren auf das Leben in einem fremden Land vorbereiten soll: Sprache, Landeskunde und Kulturgeschichte. Doch eigentlich geht es darum, traumatisierten Jugendlichen auf ihrem Weg in ein besseres Leben zu begleiten – z.B. Ehsanullah, der mit einem Schlauchboot das Meer und zu Fuß das Gebirge überquerte. Oder die albanischen Geschwister Naslije und Ismail, die aus schwierigen Familienverhältnissen entflohen sind. (kino.de)

Der Eintritt ist frei, die Veranstalter bitten jedoch um Spenden, da es keine Sponsoren für diese Veranstaltung gibt.

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