Montag, 26. Oktober 2015

Deutsches Fußballmuseum: Eröffnung mit großem Vorplatzfest

Das Band ist durch (v.l.):
 Helmut Sandrock (DFB-Generalsekretär),
 Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Maskottchen Paule,
 Museumsgeschäftsführer Manuel Neukirchner
und Dr. Reinhard Rauball (Ligaverbands-Präsident)

Bild: Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann
Das Deutsche Fußballmuseum ist eröffnet.: Oberbürgermeister Ullrich Sierau zerschnitt am Sonntag, 25. Oktober, das rote Band. Innerhalb kurzer Zeit waren die Ausstellungsebenen ausgelastet.

Pünktlich um 11:03 Uhr zerschnitt Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau am Sonntag, 25. Oktober, das rote Band und gewährte gemeinsam mit DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und Ligaverbandspräsident Dr. Reinhard Rauball den ersten Besuchern Zugang zu der neuen Erlebniswelt des deutschen Fußballs. Museumsdirektor Manuel Neukirchner und Geschäftsführer Michael Keßeler hatten zusammen mit den Menschen auf dem Vorplatz den Countdown heruntergezählt und das Museum für eröffnet erklärt.

Ausstellungsebenen innerhalb kurzer Zeit ausgelastet

Für den Eröffnungstag war das Online-Kontingent fast zu 100 Prozent abgerufen worden, zudem strömten die Besucher an die Tageskasse. Aus Sicherheitsgründen wurden pro Stunde jeweils 300 Menschen in die Ausstellung gelassen. Insgesamt waren alle Zutrittszeiträume ausverkauft, so dass am ersten Tag über 1500 Menschen die Ausstellung besucht haben.

"Wir sind mit dem ersten Tag sehr zufrieden. Die logistischen und technischen Prozesse haben gut funktioniert. Die Menschen, die sich vorab im Internet die Tickets gekauft hatten, sind per Fast-Lane direkt in die Dauerausstellung gekommen. Und die Menschen, die in der Schlange vor der Tageskasse standen, wurden durch das Bühnenprogramm bestens unterhalten", freute sich Manuel Neukirchner.

Großes Vorplatzfest mit vielen Aktionen

Live-Band, Comedy und Ballkünstlern sowie Gewinnspiele, Foto- und Schminkstationen hatten dem Vorplatzfest einen stimmungsvollen Rahmen gegeben. Ullrich Sierau: "Das Deutsche Fußballmuseum ist eine Attraktion für unsere Stadt und die Region. Es wird sich auszahlen, dieses Projekt mit Alleinstellungsmerkmal nach Dortmund geholt zu haben. Es ist ein offenes, kommunikatives Museum und eine attraktive Erlebniswelt, in die es sich lohnt einzutauchen."

Für Helmut Sandrock ist der Standort des Deutschen Fußballmuseums "eine sehr gute Wahl. Ich komme aus der Region und weiß, wie emotional der Fußball hier gelebt und geliebt wird. Die Besucherinnen und Besucher werden erfahren, dass die 140-jährige deutsche Fußballgeschichte reichlich Stoff für ein großartiges Museumserlebnis bereithält."

Das sah Dr. Reinhard Rauball ähnlich: "Der Fußball bietet seit Generationen dank herausragender Stars und Typen tolle sportliche Leistungen und spannende Unterhaltung. Er liefert unendlich viel Gesprächsstoff, steht für Leidenschaft und Emotion und sorgt für unvergessliche Momente. All das spiegelt sich auch in der Ausstellung des Deutschen Fußballmuseums wider."

Die Stadt Dortmund hatte im Rahmen der Standortvergabe für das Fußballmuseum das Grundstück in zentraler Innenstadtlage zur Verfügung gestellt. Der von HPP Architekten errichtete Neubau fügt sich in prominenter Lage gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof als Ergänzung der Kunst- und Kulturmeile in das städtebauliche Umfeld ein. In Wechselwirkung mit dem vom Szenografie-Büro TRIAD Berlin umgesetzten Ausstellungskonzept präsentiert sich ein neues Kulturformat für den deutschen Fußball.

Seitens des Deutschen Fußball-Bundes sind Mittel aus dem Überschuss der WM 2006 und Sponsorengelder in Höhe von zusammen 17,5 Millionen Euro in das Projekt eingeflossen. Die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen beträgt 18,5 Millionen Euro, insgesamt belaufen sich die Realisierungskosten auf die ursprünglich veranschlagten 36 Millionen Euro. Betreiberin des Deutschen Fußballmuseums ist die gemeinnützige DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum, deren Gesellschafter zu gleichen Teilen die Stadt Dortmund und der DFB sind.

Das Museum hat dienstags bis sonntags von jeweils 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Eintrittskarten sind an der Tageskasse und online erhältlich. Im Ticketpreis ist die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) inbegriffen.

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