Freitag, 16. Oktober 2015

Ballett: "Der Nussknacker" hat Sonntag Premiere

Benjamin Millepieds "Der Nussknacker" hat Sonntag (18.10.), 18 Uhr, Premiere im Opernhaus. Die Einführung beginnt bereits um 17.15 Uhr.

Weihnachten. Clara bekommt von ihrem Patenonkel einen Nussknacker geschenkt. Nach dem Fest schläft sie ein und träumt: Eine Schlacht muss der Nussknacker gemeinsam mit Spielzeugsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs ausfechten. Natürlich eilt ihm Clara zu Hilfe, und siehe da – die Holzfigur ist in Wahrheit ein Prinz! Mit ihm zusammen gelangt das Mädchen, von einem Wirbel singender Schneeflocken getragen, schlussendlich ins Reich der Zuckerfee…

Als skurril-surreales Märchen hat E.T.A. Hoffmann 1816 die Geschichte ersonnen. Alexandre Dumas (Die drei Musketiere) hat sie für die Bühne bearbeitet. In dieser Version lernte sie Tschaikowsky kennen. Nach der französischen Vorlage schuf er sein be- wie verzauberndes Ballett, das 1892, ein Jahr vor dem plötzlichen Tod des Komponisten, am Mariinski-Theater in der Choreographie von Marius Petipa seine Uraufführung erlebte.

Benjamin Millepied schuf 2005 seine hinreißende Inszenierung dieses Ballettklassikers. Gemeinsam mit dem Designer Paul Cox lässt der heutige Ballettdirektor der Pariser Oper und Ehemann von Natalie Portman (Black Swan) die phantastische Welt des Märchens auf der Bühne entstehen. Millepieds atemberaubende Tanzsprache verwischt die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit: „Überall funkelnde Weihnachtswälder, durchsichtige Marzipanschlösser, kurz, die allerherrlichsten wunderbarsten Dinge kann man erblicken“, so hat es E.T.A. Hoffmann allen großen und kleinen Träumern versprochen,„wenn man dafür ein Auge hat…“

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