Dienstag, 15. September 2015

Schauspiel: "2099" hat Samstag Premiere

Szene aus "2099". Foto: Szekely
"2099", eine Koproduktion des Schauspiel Dortmund mit dem Zentrum für Politische Schönheit, hat am Samstag (19.9.), 19.30 Uhr, Uraufführung im Schauspiel.

Ein Zeitreise-Team aus dem Jahr 2099 macht sich auf in die Gegenwart. Im Gepäck – das Wissen um die Geschichte des 21. Jahrhunderts: Victor Adschembas „Große Katastrophen“ in Ostafrika (2029-2034), die Verbrechen des chinesischen Ultranationalisten Hao Kim Helian (ab 2082) oder das Attentat auf den „aggressiven Humanisten“ und Bundeskanzler Franz-Kevin Wegener…

Fünf Philosophen reisen ins Jahr 2015, ausgerechnet ins Schauspiel Dortmund: Nur hier kann das Vorhersehbare noch abgewendet werden. Voller Wut, Leidenschaft und einem Funken Hoffnung wollen sie das Publikum davon überzeugen, das Rad der Geschichte zu drehen, bevor es zu spät ist. Bevor die Geschichte der Zukunft geschrieben wird – sie liegt in unseren Händen.

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) gehört zu den innovativsten Inkubatoren politischer Aktionskunst. Es versteht sich als eine Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit. Von Bosnien-Herzegowina (Die Säulen der Schande) über Aleppo (Kindertransporthilfe des Bundes), die Waldberge vor Melilla (Erster Europäischer Mauerfall) bis hin zum Massengrab des Mittelmeers (Die Toten kommen) künden die Aktionen des ZPS von der Kunst als fünfter Gewalt im Staat. Mehr unter: www.politicalbeauty.de

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