Dienstag, 18. August 2015

Dortmunder U: TU zeigt Ausstellung zum dreidimensionalen Denken

"Bauplan nicht vorhanden" heißt die Ausstellung, die die TU Dortmund ab dem 19. August auf der Hochschuletage im Dortmunder U präsentiert. Vier junge Künstlerinnen stellen ihre Werke aus, die Forschung und Studium verbinden.

Mit "Bauplan nicht vorhanden" ist die Ausstellung betitelt, die die TU Dortmund ab dem 19. August auf der Hochschuletage im Dortmunder U präsentiert. Die neue Ausstellung zeigt vier künstlerische Positionen mit unterschiedlichen Zugängen und spannt so einen weiten Bogen der Möglichkeiten der interdisziplinären Arbeit in der Kunst.

Vier junge Künstlerinnen stellen im Dortmunder U aus. Sie verbinden die Forschung in der [ID]factory, dem Zentrum für Kunsttransfer an der TU Dortmund, und das Studium bei Prof. Ursula Bertram, Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund.

Johanna Bielawski zeigt plastische Objekte in amorphen Formen und verweist gleichzeitig in ihren Videoarbeiten auf die Rezeption genau dieser Arbeiten. Dabei balanciert sie auf der Grenze zwischen Ironie und Kritik.

Bianca Luig folgt dem Prinzip des Kunsttransfers mit ihrer Arbeit zwischen Medizin und Kunst. Mit dieser intensiven künstlerischen Auseinandersetzung beansprucht Bianca Luig keinen Therapieansatz, sondern präsentiert eine Möglichkeit der Visualisierung des Unsichtbaren eines noch unerforschten Phänomens.

Julia Batzdorfs große Rauminstallation atmet im Raum. Auf der Basis von Motoren, Dehnungen und Stauchungen entsteht ein sich ständig veränderndes Raumgefüge.

Judith Klein entwirft ein Konzept zwischen Informatik und künstlerischer Forschung, das sich mit der Debatte um Informationsfreiheit, Informationswert und dem gesellschaftlichen Umgang damit in einer zunehmend digitalisierten Welt beschäftigt.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 19. August, durch die Professorin für Plastik und interdisziplinäres Arbeiten Ursula Bertram im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Bis zur Dortmunder Museumsnacht am 19. September sind die Arbeiten zu den Öffnungszeiten der Hochschuletage zu sehen: dienstags und mittwochs von 11 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 11 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Am Donnerstag, 3. September, findet um 18 Uhr eine Künstlerführung statt, bei der alle vier Künstlerinnen anwesend sind.

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