Donnerstag, 16. Juli 2015

Vielfältiges Programm im Dortmunder U

Ein volles Programm bietet das Dortmunder U im Sommer. 
Bild: Bildlizenz: Alle Rechte vorbehalten Hannes Woidich, Dortmund
Im Dortmunder U sind im Sommer Arbeiten von jungen Künstlern der TU und FH, Werke von Kindern und Jugendlichen auf der U2_Kulturelle Bildung sowie verschiedene spannende Ausstellungen zu sehen.
"Rundgang Kunst 2015"

Die Ausstellung "Rundgang Kunst 2015" der Technischen Universität Dortmund läuft vom 17. Juli bis 5. August. Studierende des Fachs Kunst der TU Dortmund zeigen ausgewählte Arbeiten auf der Hochschuletage des Dortmunder U. Der Rundgang umfasst herausragende studentische Leistungen in den Disziplinen Fotografie, Graphik, Malerei sowie Plastik/Interdisziplinäres Arbeiten.

Wie auch in den vergangenen Jahren wird anlässlich des Rundgangs der Kunstpreis der TU Dortmund verliehen. Der mit 500 Euro dotierte Förderpreis wird in den vier Disziplinen vergeben durch die Rektorin der Technischen Universität, Frau Professorin Ursula Gather.


Emotionen & Elemente

Noch bis zum 2. August ist im 2. Stock des U-Turms "Emotionen und Elemente" zu sehen - so lautete das Thema des Abiturjahrgangs des Kunst-Leistungskurses am städtischen Gymnasium Selm unter Leitung der Lehrerin Birgit Schlösser. Mit vielen verschiedenen Materialien wie Acrylfarbe, aber auch Nagellack und Sand sowie teilweise ungewöhnlichen Werkzeugen, die vom Pinsel bis zur Gabel reichen, haben die 14 Schülerinnen auf großformatigen Leinwänden das Thema individuell bearbeitet. Die Abschlussarbeiten zeigen unterschiedliche Schwerpunkte und basieren auf der im Unterricht erlernten Bildsprache und sind nicht "nur" über figürliche Motive wahrnehmbar.


Bauplan nicht vorhanden - Eine Ausstellung zum dreidimensionalen Denken

Die Ausstellung der Technischen Universität Dortmund läuft vom 20. August bis 19. September. Vier Künstlerinnen der [ID]factory stellen ihre unterschiedlichen künstlerischen Positionen zur Dreidimensionalität des Raumes aus. Gezeigt werden plastische Objekte, Videoarbeiten, Arbeit zwischen Medizin und Kunst, eine große Rauminstallation und ein Konzept zwischen Informatik und künstlerischer Forschung, das sich mit der allgegenwärtigen Debatte um Informationsfreiheit, Informationswert und dem gesellschaftlichen Umgang damit beschäftigt.


Digitale Folklore

Die Ausstellung des HartwareMedienKunstVerein ist noch bis zum 27. September zu sehen. Computer- und Netzkultur werden nur zu einem kleinen Teil von technischen Innovationen geprägt. Es ist unwichtig, wer den Mikroprozessor, die Maus, TCP/IP oder das World Wide Web erfand und welche Ideen dahinter steckten.

Ausschlaggebend ist, wer sie wie benutzt. Allein durch die BenutzerInnen gewinnt Computertechnologie überhaupt an kultureller Bedeutung. Viele Bemühungen der User, seien es glitzernde Sternenhintergründe, Fotos süßer Kätzchen oder Regenbogenfarbverläufe, werden als Kitsch verlacht oder gar als allgemeiner kultureller Verfall bezeichnet. Dabei ist dieser scheinbare ästhetische Wirrwarr, geschaffen von Usern für User, die wichtigste, schönste und am meisten missverstandene Sprache der Neuen Medien. Digitale Folklore ist das Folgeprojekt zur erfolgreichen HMKV-Ausstellung "Jetzt helfe ich mir selbst" - Die 100 besten Video-Tutorials aus dem Netz (2014).


Caspar David Friedrich bis Max Beckmann - Meisterwerke im Dortmunder U

Noch bis 9. August schlägt die Ausstellung, welche auch durch populäre Künstler überrascht, den Bogen von der romantischen Malerei bis zur klassischen Moderne und folgt damit dem ursprünglichen Konzept der Gemäldegalerie, ergänzt um Skulpturen und Arbeiten auf Papier. Die Sammlung, welche die Stadt Dortmund über mehrere Generationen hinweg erworben hat, wird ergänzt durch Leihgaben, die früher in Dortmund waren oder sich heute im Dortmunder Privatbesitz befinden.


Künste in der Kita

Auf der U2_Kulturelle Bildung noch bis 9. August zeigt die Ausstellung "Künste in der Kita" ausgewählte Ergebnisse aus Dortmunder Einrichtungen und Projekten aus NRW in Zusammenarbeit mit der Filmothek der Jugend NRW; sie zeigt damit auch den besonderen Wert der außergewöhnlichen Ideen und gestalterischen Fähigkeiten von Kindern. Kurzführungen für Fachkräfte und Kindergruppen auf Anfrage.


Lichtgestalten – Schattenwerfer 2

Ebenfalls bis 9. August fragt die U2_Kulturelle Bildung: Wie kann man Licht einfangen und Schatten frei lassen? Welche Geschichten lassen sich allein aus diesem Wechselspiel erfinden? Ein gutes halbes Jahr lang haben sich acht- bis zehnjährige Kinder des Offenen Ganztags der Funkegrundschule in Dortmund Dorstfeld mit Lichtern, Schatten, Schattenwerfern und Lichtgestalten beschäftigt. Entstanden sind Projektionen, Modelle, Zeichnungen und Fotografien, in denen die Beteiligten mit dem allgegenwärtigen Phänomen experimentiert haben.


Angenehmer Aufenthalt - Sammlung in Bewegung

In diesem Sommer wird im Museum Ostwall Außergewöhnliches geboten: Da die Meisterwerke der Klassischen Moderne als Leihgabe auf der Ebene 6 des Dortmunder U zu sehen sind, eröffnet sich für einen kurzen Zeitraum die Möglichkeit, Schätze aus den 1950er bis 1970er Jahren großflächig zu präsentieren. "Licht und Bewegung" ist das Motto eines gänzlich neu gestalteten Raumes, der (Licht-)Kunst der Gruppe Zero und verwandter Künstler mit optischen Phänomenen vereint (bis 30. August)


MO Schaufenster #13 – Reviere ums U

Für diese Ausstellung im MO Schaufenster (bis 30. August) untersuchte der Künstler Florian Hüttner das Umfeld des Museums Ostwall im Dortmunder U und fand ca. 30 verschiedene "Reviere". Mit einem Aufnahmegerät fing er um die Rheinische Straße, die Bahnhofsgegend, die Fußgängerzone Geräusche (Wörter bzw. Gesprächsfetzen, Atmo, auch Musik) ein. Im Schaufenster des Museums Ostwall sind diese "Revier-Sounds" zu hören. Die Sounds werden täglich auch im Dortmunder Lokalsender Radio 91.2 ausgestrahlt.


Menschenbilder - Grafiken sowjetischer Künstler der 60er Jahre

Im Grafik Kabinett zeigt das MO die Ausstellung "Menschenbilder" mit nonkonformistischen Werken sowjetischer Künstler aus den 60er Jahren. Zu sehen gibt es dabei höchst unterschiedliches: Neben humorvoll bis skurril anmutenden Collagen Anatol Brusilowskijs hängen phantasievolle Zeichnungen von Ilja Kabakow und Ülo Sooster, das expressive "Portrait eines Dichters" von Wladimir Jakowlew, menschliche "Planzeichnungen" von Wladimir Jankilewskij und futuristische Mensch-Maschinenwesen von Ernst Neiswestny (bis 30. August).


Familiensonntag

An jedem ersten Sonntag des Monats bieten die Partenreinrichtungen im Dortmunder U spezielle Workshops, Spiele und Führungen für die gesamte Familie an.


Sommer am U

Auf dem Vorplatz des Dortmunder U entsteht beim "Sommer am U" eine Entspannungs- und Feieroase mitten in der Dortmunder Innenstadt. Gemütlich das ein oder andere kühle Getränk genießend können die Gäste dort Konzerte, Lesungen, Poetry Slams und vieles mehr miterleben. Das Programm ist vielfältig und bietet somit etwas für viele Geschmäcker.


RWE Forum | Kino im U

In den Sommerferien macht der Kino im U e.V. Pause und startet wieder am 13. und 14. August mit Midnight in Paris von Woody Allen.

Dortmunder U

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