Dienstag, 9. Juni 2015

Subrosa: Das Programm bis zur Sommerpause

Kickstern



Hier kommt das Juli-Programm bis zur Sommerpause Mitte Juli in der Hafenschänke "Subrosa" an der Gneisenaustraße 56:
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Donnerstag, 11.06.2015 - 19:00 Uhr: Kickstern (Ruhrstadt)
> Acoustic Alternative Rock <


Melodien mit expliziten Texten, die im Kopf bleiben. Wahrheiten, herausgeschrien und schonungslos auf dem Punkt gebracht. Rhythmische, dynamische Riffs, die das Stillstehen schwer machen. Gesellschaftskritisch, ironisch und mit einem Schuss Witz. Liveshows, die die Leute da abholen, wo sie sich befinden - das sind Kickstern.

Aus dem Punkrock seit 2002 gewachsen vereinen sie Punk, Grunge, Metal und einen Schuss Pop-Rock. Sonst jedenfalls. Und jetzt? "Anders" - ein langgehegter Wunsch der Band: die kraftvollen und energiegeladenen Songs in ein völlig neues, ruhiges Gewand gekleidet, um ihr Publikum mit einer bisher ungesehenen, sanften Seite zu überraschen. Was bleibt? Erfrischende Authentizität, ungewöhnliche Themen und ehrlicher Sound! Heute live und außerhalb der Konkurrenz...
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12.06., 19.30 Uhr: Jim Wayne Revisited & Rekk (Ruhrstadt)
> Old Country-Blues meets New Soul-Folk <


Stefan Kullik bereist im Namen von Jim Wayne seit Jahren die Spielstätten Deutschlands, Österreich und der Schweiz. Begonnen hat alles mit der Formation "Jim Wayne Swingtett" und ging zunächst nahtlos über in die "Sons Of Jim Wayne". Es entstanden sechs Alben, fünf Touren als Headliner, mehrere Supports für Bands wie Wilco, Sebadoh, Hazeldine etc. sowie unzählige Berichte in Print/TV und, und, und - stets schwebten die Begriffe Folk, Country und Americana über dem Geist von Jim Wayne, der nun in "Jim Wayne Revisited" seine Fortsetzung findet:

Mit Oliver Sorge hat das Projekt jemanden hinzugewonnen, der vom Blues kommt, sich in den Folk verliebte und dessen Herz für die akustische Musik schlägt. Sein Gesang erinnert an die Blueser der 20er/30er-Jahre, sein Fingerpicking versetzt den Hörer in die Weiten des wilden Westens und sein Slide reitet musikalisch in den Sonnenuntergang. Das Repertoire des Duos ist schier unerschöpflich. Neben ihren eigenen Nummern werden auch viele vergessene Rock-, Folk- & Blues-Klassiker zu neuem Leben erweckt. Alles klingt so erdig, wie die Gegend aus der sie kommen:

Waltrop - bekannt durch Big Store, das Label, das in den frühen 90ern die deutsche Alternativrockszene belebte, wie kaum ein anderes in dieser Zeit. Zwischen Kohle, Bier & Bratwurst, aber auch Feldern, Höfen & Kühen. Mit einer Direktheit, die vom Herzen kommt. So sind viele Songs geschrieben und in die Welt getragen worden, wie man es sonst nur von amerikanischen Künstlern gekannt hat. Bei Stefan Kullik (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) und Oliver Sorge (Gesang, Gitarre, Akkordeon) wird klar: ein Cowboy braucht kein Pferd, ein Blueser muss nicht schwarz sein.

Very special guest: Rekk (Ruhrstadt):

"Einen Song zu schreiben, ist zunächst das Verfolgen eines Gefühls" erklärt Matti Kaiser den ersten Impuls beim Schreiben eines Stückes. Vermutlich kann man sich genau deshalb so wundervoll von diesem magischen Rekk-Sound tragen lassen. In schnörkelloser Einfachheit schafft er es mit seiner Band zu frühes Aufstehen poetisch zu verklären oder etwa die Geräusche der vielen Autos auf der Straße vor dem offenen Fenster zu Fernweh werden zu lassen.

Bereits die Songs der ersten EP "Turn & Sing" (2012) haben die von Kaiser verfolgten Gefühle eingefangen und dem Zuhörer in voller Pracht präsentiert: Folk-Pop mit großem Tiefgang. In der gleichen Tradition wie Bon Iver oder Ben Howard. Hier und da Momente à la Vic Chesnutt, wenn aus etwas Zerstörtem plötzlich wieder etwas Wunderbares entsteht. Die Fortsetzung wurde 2014 geschrieben und vorgestellt: "North Of Your Sky" (Stereoflex Records).

Seitdem ist man vermehrt auf den Bühnen der Republik anzutreffen, zuletzt u.a. im Vorprogramm der deutschen Indie-Folk-Rock-Durchstarter "Annen May Kantereit" - und jetzt gemeinsam mit den ebenfalls aus dem geheimnisvollen Waltrop stammenden "Jim Wayne Revisited", die heute ihr neues Album "Black Sun" präsentieren.
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15.06., 19.30 Uhr, open stage: Poetry Jam > Lesen gegen rote Karten <

Heißt das nicht Slam? Natürlich - so nennen sich die Wortschwall-Treffen dieser Art andernorts sowie auch im Fernsehen. Doch welches dieser Events kann schon von sich behaupten, so beständig und seit nun bereits fast 20 Jahren die etwas andere Literatur ins Rampenlicht zu stellen? Es bleibt also dabei: Im "subrosa" wird geJAMt, wenn der Social-Beat-Autor, Songwriter und Trash-Magier Grobilyn Marlowe zur Word-Art-Session auf die offene Bühne der Hafenschänke bittet und seine Gäste präsentiert!

Dichter und Denker, Redner und Schweiger, Prosa- und Dadaisten, kurz: Wortakrobaten aller Couleur haben die Chance, ihre Gedanken der Öffentlickeit preiszugeben. Zeit für Gedichte, Songs, Dramulette, Essais, spontane Worte, Witze, Fragmente, Geschichten. So lange, bis entweder die Autor/in/nen oder das Publikum genug hat und die Karten zückt - zuviel rot bedeutet: Runter von der Bühne! Doch keine Angst: Hierfür bedarf es schon eines ganz besonderen Spiels mit dem Geduldsfanden des moderaten Hafenschänken-Publikums, welches sich andererseits gerne begeistert zeigt. 
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16.06., 20 Uhr: EvilMrSod (ESP)
> Glamfolk Is Not A Joke! <

"I sold my soul to Rock'n'Roll" lautet einer seiner Songtitel - und das nimmt man ihm auch ab.

Pablo Ramón Rodriguez Rivero, der von Teneriffa stammt und seit einigen Jahren in Leipzig lebt, zelebriert als "EvilMrSod" eine weitere dieser tausend Facetten der Singer/Songwriter-Welt: die Dunkle. Jene mit weniger schönen Geschichten, dafür aber voll von ungeschminkter Wahrheit. Mal als laut wütende Punkröhre, mal nachdenklich und melancholisch - in den ruhigen Momenten kann ihn schonmal mit Johnny Cash verwechseln, wenn man nicht hinsieht.

Der Gewinner des deutschen Emergenza Acoustic Wettbewerbes von 2007 gibt Shows in ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg, Italien, Spanien etc. - ob für fünf Leute in winzigen Bars oder in großen Locations mit mehr als 500 Zuschauern.Seine über 20jährige Bühnenerfahrung hat die künstlerische Vielfalt von "EvilMrSod" geprägt, dessen urtypischer Stil das Publikum jedes Mal auf's Neue ansteckt und mitreißt.

Ein beträchtliches Arsenal an Veröffentlichungen hat sich ebenfalls angesammelt, sowohl solo als auch mit verschiedensten Band-Projekten. Einst begeisterte der Song "Girl With A Gun" auch die Band "Northern Lite" dermaßen, dass sie ihn prompt coverten, auf ihr Album "Super Black" packten und als erste Radiosingle auskoppelten. Die eigene Akustik-Version des Titels eröffnet auf "Devil's Right Hand" - dem fünften Album von "EvilMrSod" - die Reise durch seine musikalische Gedankenwelt.

Heute abend legt "EvilMrSod" im Dortmunder Hafen an und präsentiert Auszüge seines Schaffens: Glamfolk is not a joke!
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19.06., 18.30 Uhr: Horst With No Name (D-HH)
> Der Rock'n'Roll-Superchamp <


Horst With No Name spielt seine Trash-Rock'n'Roll-Rockabilly-Blues-Punk-Schlager sonst auf internationalen Festivals wie z.B. beim Bethune Retro (Frankreich), Trash Town Rockabilly Weekender (Schweiz) oder Les Basses (Barcelona). Hinzu kommen einige Shows pro Jahr auf nationalen Bühnen - von Stadion, Club oder Gartenparty bis zur Hinrichtung - ohne dabei an musikalischem Anspruch zu verlieren: Sein minimalistischer Sound ist hausgemacht, billig und einfach zu durchschauen - aber schwer zu kopieren. Hits wie "Rock'n'Roll Man" oder "Boogie Machine" sind genau so komplex und unkaputtbar wie achteckiges Acrorc-Geschirr aus den Achtzigern.

2012 erschien mit "Boogie Machine" endlich auch der erste Longplayer, den Horst With No Name in eineinhalb Tagen mit Produzenten-Legende Winchester aufgenommen hat. 14 Songs in miesem Englisch, mit noch mieserem Akzent, aus dem Leben, strategisch sinnvoll am Reißbrett skizziert sowie ohne Sinn & Verstand nach Gusto umgesetzt, teilweise mit zusätzlichen Überraschungs-Instrumenten. 2013 schoss Horst With No Name mit dem Album "Rockabilly" gleich einen Nachfolger hinterher, der im Grunde die logische Fortsetzung des Vorgängers war - allerdings wurde bei der Produktion diesmal ein Tag dran gehängt, was sich zu unter 10% auch in der Soundqualität bemerkbar macht.

Und jetzt, brandneu: "SUPER CHAMP" by Horst With No Name - die angesagte, internationale Ein-Mann-Band um den Schlagzeuger, Gitarristen und Sänger Horst Schneider aus Hamburg-Schietbüttel (Texas-Altona) setzt sich selbst ein Denkmal und bringt es heute lebendig auf die Bühne: im schmucken Gitarren-Laden "Rockaway Beat" am Dortmunder Hafen, präsentiert von der vis-à-vis gelegenen Music-Bar "subrosa".
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19.06., 20.30 Uhr: HYPOCRITE GUN SHOW (Ruhrstadt)
> Post.Post.Modern Rock'n'Roll <
 

Eine Rock'n'Roll-Show der Extraklasse: In ihren schwarzen Western-Style-Dresses legt die HYPOCRITE GUN SHOW einen erfrischenden Sound vor, der auf der Stelle das Nervöse-Beine-Syndrom auslöst. Eigenkompositionen werden mit gut abgehangener Indie-coolness vorgetragen und wechseln sich ab mit großartigen Cover-Versionen wie "Out of time" (Blur), "Times like these" (Foo Fighters) oder "Sex Beat" (Gun Club).

So souverän, wie die das Quartett sein Programm abfeuert, könnte die Band auch den Soundtrack für den nächsten Tarantino-Streifen abliefern - it's hot, it's cool, it's Rock'n'Roll! HYPOCRITE GUN SHOW sind die fleisch- und geistgewordene Postpostmoderne des Rock'n'Roll. Und zwar weit jenseits der Ödnis aktueller Durchschnittsgitarrenmusik.

Rockabilly, Country, Marschmusik, Ska - an allen Seiten offen, mit einem wohltuenden Schluck aus der Straßenschmutzpulle. Es treffen sich Lässigkeit und Präzision: Bassistin Mrs.Floyd tänzelt, säuselt, trägt Hut. Mr.Peternelly trommelt, raucht und: trägt Hut. Gitarrist Big Al Swaerengen tut was nötig ist: mal mehr, mal weniger, ganz wie es passt - und trägt Hut. Weit vorn spielt Vocalist Percy Driftwood sein wildes, vielleicht auch von sich selbst elektrisiertes Spiel. Da würde ein Hut nur stören.

Das inzwischen um die Babinski Sisters an den Background-Vocals ergänzte Quartett spielt heute zur Vinyl-Veröffentlichung ihres neuen Albums "A Year On The Twister" auf, beim Rockabilly Fever...unten, am Hafen. 
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24.06., 19.30 Uhr: I Am The River (Ruhrstadt)
> Westcoast-PowerPop & IndieRock <


Lower East Side? Westcoast!

Genauso augenzwinkernd wie ihre regelmäßigen, abgespeckten Auftritte beim Talentschuppen verstehen die vier "Riverboys" ihre Musik, die sich in der Indierock/Powerpop-Ecke der US-Westküste ansiedelt. Vergleiche mit Weezer und Ben Folds hinken daher nicht. Schon gar nicht, weil seitens der zwei Band-Songwriter auch mit E-Gitarre (Marcus) und Klavier (Robert) instrumentiert wird.

Hiermit entern die beiden immer wieder die offene Bühne und bieten sich mit der vollen Band auch gerne als support an. So zuletzt Ende 2013 bei "Empire Escape" im Einsatz, kommt das Quartett nun bei der neuerlichen Live-Premiere von Hannes Weyland & Band (siehe unten) zum Zuge - nicht ganz grundlos: einerseits gibt's ein Bindeglied, denn der Drummer (Malte) ist derselbe.

Außerdem haben wir es hier mit zwei der charmantesten Acts in Sachen "local heroes" zu tun, die mit ihrer jeweils amerikanisch inspirierten Musik einen abwechslungsreichen Abend versprechen.
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24.06., 20.30 Uhr: Hannes Weyland & Band (Ruhrstadt)
> American Folk trifft Hamburger Schule < 

Der Songwriter aus Dortmund spielt um sein Leben. Ob das denn gehe ist eine Frage, die Hannes Weyland oft gestellt bekommt. Seine Antwort: "Schwer zu sagen, weil ich gar nicht ohne leben kann!" Schon in der Kindheit werden die Weichen gestellt: Klavierunterricht. Sein Lehrer ist ein Westfale, der seine Schüler während der Lehrstunden regelmäßig zum Kiosk schickt: Zigaretten kaufen! Und Hannes klimpert lieber eigene Melodien, als Etüden herunterzuleiern - was auch nachfolgende Lehrer vollkommen um den Verstand bringt. Kein Wunder also, dass Hannes, damals 16 Jahre alt, bei seinem ersten Auftritt kein Instrument auf die Bühne bringt, sondern nur seine Stimme: als Rapper und MC.

Erst Jahre später bemerkt er, was noch in ihm steckt. Ein Griff zur Gitarre und Bob Dylan's "The Times They Are A-Changin'" fördern es zutage. Über viele Bands und Genres landet Hannes schließlich beim American Folk. 2012 erscheint das englischsprachige Debüt-Album "The Bathroom Epiphanies", wofür der Musiker eine ganze Bandbesetzung selbst einspielt. 2013 folgt in Zusammenarbeit mit dem Ruhr-Folk-Urgestein Guntmar Feuerstein bei dessen Verlag das Mini-Album "...bevor der Winter kommt", in Bluegrass-Manier akustisch instrumentiert. Außerdem kehrt der Barde hierfür bereits teilweise zu seiner Muttersprache zurück.

Jetzt stellt Hannes Weyland abermals eine neue Band-Besetzung vor. Sein Programm ist nun vollständig deutschsprachig: Lieder von Kaugummiautomaten, Fluchtwagen, Kreuzungen und dem betrunkenen Heimweg klingen nach einer Mischung aus amerikanischer Wildnis und Hamburger Schule - man darf gespannt sein! 
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27.06., 20 Uhr: CRYSTAL PASTURE's Dorfmusik (D)
> Polka, Gypsy, Big-Band-Folk <


Tief in der ostwestfälischen Idylle setzen sie an und zelebrieren ihre Version entstaubter Volksmusik, ohne sich auf diese Heimatklänge zu beschränken. Mit allerlei Schlag-, Blas-, Streich-, Tasten- und Saiteninstrumentarium spielt diese vielköpfige Band, die die besondere Vorliebe für alte Musik europäischer Herkunft nicht leugnen kann, Melodien von zu Haus und aus der ganzen Welt:

Vorne rumpelt die Polka im 2/4 Takt, dahinter tanzt es in Richtung Ska und dazwischen poltert, rockt und rollt es. Leise Walzerklänge sind zu vernehmen, Indie & Folk lassen grüßen und athmosphärische Sounds gönnen sich CRYSTAL PASTURE auch hier und da.

Nach den "Geschichten von Habicht und Holunder" bringen sie nun das zweite Album "Kajüte" unter die Leute und singen Lieder über den Sommer (den ja doch alle im Süden verbringen, wenngleich der Norden auch schön ist), die Getreideernte, den See, die Liebe oder ländlichen Schußwaffenmissbrauch.

Seien es Texte, die das Leben feiern oder nachdenklich stimmen: Hemdsärmeligkeit und Süffisanz sind ständige Begleiter der mitreißenden Musik. Ganz klar, das Land hat seine schönen Seiten: CRYSTAL PASTURE - immer tanzbar und in ihrer Spielfreude hoch ansteckend!
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06.07., 19.30 Uhr, open stage: Poetry Jam > Grobis junge Literaten < (siehe oben)
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10.07., 19.30 Uhr: 3Klang - das Bonsai-Festival (Vol.20)
> 3 Live-Acts à 33 Minuten < 


Hannes Weyland macht Musik. Und ist in der Szene längst kein Unbekannter mehr. Indes, anders als die meisten anderen Künstler interessiert er sich nicht nur für sich selbst, sondern schenkt auch den Kollegen ein Ohr. Und läd während der Sommersaison regelmäßig zum "3Klang - das Bonsai-Festival" des umtriebigen Songwriters hat inzwischen zahlreiche Fans und Stammgäste, welche dem guten Geschmack des singenden Confrenciers ihr vollstes Vertrauen schenken, auch ohne das genaue Line-Up im Vorfeld zu kennen.

Bereits zum 21. Mal findet dieser Abend im Zeichen der magischen Ziffer "3" nun statt: drei Live-Acts à 33 Minuten für lässige drei Euro Eintritt - wie immer eingeleitet mit drei eigenen Songs von Hannes Weyland selbst. Dann präsentiert der Ruhrstadt-Barde diese Musiker-Kollegen:

#1 RAWSOME DELIGHTS (Ruhrstadt) - unbeschwerte Second-Hand-Versionen aus Old-Fashioned Folk, Rock’n’Roll, Jazz & Swing: Zauberstimmchen Jenny Weng und Rau-Organ Eddie Arndt aus Dortmund spielen Coverstücke aus den 40er bis 60er Jahren und dem Vintage der Neuzeit. Auf das Wesentliche reduziert bringen sie mit enormer Spielfreude und Begeisterung musikalische Leckerbissen von Billy Holliday bis Caro Emerald, von den Stray Cats bis Etta James auf die Bretter - bei diesem charmanten Duo ist gute Laune garantiert.

#2 MARCEESE (D) - Americana aus Berlin-Kreuzberg: Sein nunmehr viertes Album 'A-Ramblin' And A-Howlin'' im Gepäck, das er wie den Vorgänger komplett im Alleingang eingespielt hat, macht er sich mit seiner Gitarre auf Tour. Marceese ist ein Geschichtenerzähler mit rauem Organ und scheppernden Gitarrenriffs, der von Blog-Kritiken mit Lobeshymnen überschüttet wird - so weiß zB laut.de: "Die musikalische Bandbreite des Mannes ist schlicht verblüffend" und rocktimes.de, dass er "Gitarre spielt wie ein Gott" - während albumcheck.de meint, man müsse ihm wegen seiner beinahe stoischen Einzigartigkeit "schon fast die Füße küssen".

#3 WE USED TO BE TOURISTS (US) - stilltreibender Indie-Folk mit Gitarren, Tasten, Schlagzeug und zartschmelzendem Gesang: Die Lieder des Trios aus Köln handeln von Begegnungen des Lebens und verknüpfen beschwingte Klänge mit Wehmut und Melancholie. Eingängig wie vielschichtig ist die Auswahl ihrer 5-Track EP 'Make It Home Alive', die sie 2013 per Crowdfunding erfolgreich finanzieren und in Berlin aufnehmen konnten. Hier gibt es ruhigen bis tanzbaren Indie-Folk vom Feinsten, der noch lange im Ohr bleibt, nachdem die Bar ihre Pforte geschlossen hat.

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