Mittwoch, 3. Juni 2015

3D-Ausstellung "Front 14/18" eröffnet im MKK

Die Ausstellung „Front 14/18. Der Erste Weltkrieg in 3D“ eröffnet am Sonntag (7.6.) um 11:30 Uhr im Museum für Kunst und Kulturgeschichte..

Der Einführungsvortrag wird gehalten von Dr. Volker Jakob, Kurator der Ausstellung. Veranstaltungsort ist die Rotunde des Museums, Hansastr. 3. Der Eintritt ist frei.

Männer mit Gasmasken im Schützengraben, ein Verwundeter im Lazarett, Soldaten in einem zerstörten Dorf, ein gefallener Kamerad auf dem Feld, ein stolzer Pilot im Flieger – die Fotografien der Ausstellung "Front 14/18"
führen nah an das Kriegsgeschehen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um offizielle Propagandaaufnahmen, sondern um private Fotografien. Die äußerst seltenen stereoskopischen Amateuraufnahmen zeigen den Ersten Weltkrieg aus der Perspektive der beiden Frontsoldaten Karl Bußhoff und Otto Mötje. Durch die 3D-Technik einer Spezialbrille, die jedem Besucher zur Verfügung steht, wird eine räumliche Erfahrung vermittelt, die uns unmittelbar in das Handlungsgeschehen einzubeziehen und den zeitlichen Abstand aufzuheben scheint. Die Bilder, welche sich durch ihren privaten Blickwinkel wie durch den stereoskopischen Effekt aus der Masse an Fotografien der Zeit herausheben, werden im Rahmen dieser Ausstellung erstmals öffentlich gezeigt.

Am Samstag, den 13. Juni 2015, wird der Kurator der Ausstellung von 15–16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung anbieten. Weitere öffentliche Führungen finden am 21. Juni, 19. Juli und 2. August statt.

„Front 14/18. Der Erste Weltkrieg in 3D“ ist eine Wanderausstellung des LWL-Medienzentrums für Westfalen mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen und dem LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen.

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