Samstag, 30. Mai 2015

Schauspiel: Eine Lesung für Presse- und Meinungsfreiheit

Am 30. Mai 1933 wurden Bücher
 in Dortmund verbrannt. Foto: Ausstellung Steinwache
Am 30. Mai 1933 verbrannten Nationalsozialisten auf dem Dortmunder Hansaplatz die Bücher zahlreicher Schriftsteller. Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Marco Bülow (SPD) und Markus Kurth (Bündnis 90/Die Grünen) lesen Mitglieder des Dortmunder Schauspiel-Ensembles Texte der einst verbotenen Autoren, begleitet von den anderen Abgeordneten des Bundestags aus Dortmund: „Die Bücherverbrennung der Nazis symbolisiert Unmenschlichkeit und die Angst vor Freiheit und dem freien Wort. Auch heute sähen Rechtsextremisten wieder Hass gegen engagierte Journalisten und Politiker – dagegen möchte ich ein Zeichen setzen“, so MdB Marco Bülow (SPD), der sich den Worten von Markus Kurth (MdB von Bündnis 90/Die Grünen) anschließt: „Rassismus und menschenfeindliche politische Dummheit scheinen nie auszusterben. Daher gilt es, sich für all jene zu engagieren, die mit Geist und Scharfsinn, mit der Macht des Worts der Dummheit entgegentreten.“ Die Veranstaltung findet am kommenden Dienstag, 2. Juni um 17 Uhr im Foyer des Schauspiels statt. Der Eintritt ist frei.

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