Mittwoch, 20. Mai 2015

Hoesch-Museum: Ein virtueller Rundgang über den Ostfriedhof

Grab der Familie Hoesch auf dem Ostfriedhof
Foto: www.dortmundermaedel.de
Ein virtueller Spaziergang über den Ostfriedhof findet am Donnerstag (21.5.), 18.30 Uhr, im Hoesch-Museum statt.

Auf dem Ost(en)friedhof ruhen die Größen von Industrie und Wirtschaft aus Dortmunds Blütezeit ebenso wie Prominente aus Politik und Kunst unserer Stadt. Im Rahmen der Museumsgespräche im Hoesch-Museum lädt Peter Kocbeck, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Museums, zu einem virtuellen Spaziergang über diesen „Todtenhof“ aus Dortmunds Gründerzeit ein.
Die Wohngegend um den Kaiserbrunnen im Bereich zwischen Kaiserstraße und Kronprinzenstraße bis hin zum Ostwall war das bevorzugte Wohngebiet von Industrieadel und Prominenz. Somit findet man heute noch die Spuren auf deren letzter Ruhestätte, dem nahe liegenden Ostfriedhof, der über 100 Jahre Ostenfriedhof genannt wurde.
Der Ost(en)friedhof wurde 1876 gegründet und hat heute über 100 denkmalgeschützte Grabstellen.

Auch den jüdischen Teil der Friedhofsanlage und die über 100 Jahre alten Kindergräber, die heute immer noch frischen Blumenschmuck tragen.
Im Museumsgespräch geht es auch um Keller- und Kammergruften und die auf dem Friedhof existierenden Grabmale Dortmunder Künstler. Der bekannteste unter ihnen ist wohl Benno Elkan, der auf dem Ostfriedhof viele Kunstwerke hinterlassen hat. Die Spurensuche beleuchtet sein dortiges Schaffen und präsentiert seine hier noch vorhandenen Skulpturen und Reliefs.
Der Eintritt ist frei.

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