Sonntag, 26. April 2015

Tigran Hamasyan und der Yerevan State Chamber Choir eröffnen das 7. KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund

Tigran Hamasyan
Tigran Hamasyan, armenischer Jazzpianist mit Weltruf, eröffnet am 29. Mai 2015 das diesjährige KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.

Für Tigran – einen der gefeiertesten jungen Jazzpianisten unserer Tage – durchdringt die Liebe zu seiner Heimat Armenien jede einzelne seiner Noten.

So ist es keine Überraschung, dass der Gewinner des Montreux Jazz Festival Klavierpreises sein aktuelles Programm dem 100. Jahrestag des armenischen Genozids widmet: Bei der feierlichen Eröffnung von Klangvokal in der stimmungsvollen Marienkirche werden der Jazzpianist und der armenische Yerevan State Chamber Choir armenische Sakralmusik des 5. bis 19. Jahrhunderts in liebevollen Arrangements von Tigran mit neuem Leben füllen. Die universelle Sprache dieser berührenden Musik soll den Boden bereiten für einen inneren Dialog und die weltweite Anerkennung des armenischen Leidens.

Altehrwürdige Sakralmusik frisch präsentiert Der junge Kosmopolit Tigran Hamasyan hat sich in den Kirchen Armeniens auf Spurensuche nach der Musik seiner Heimat gemacht und für dieses Programm feinfühlige Bearbeitungen geschaffen, die eine jugendlich frische Präsentation altehrwürdiger armenischer Sakralmusik darstellen. Ausgehend von zarten Klavierklängen entwickeln sich diese ergreifenden Stücke zu klangvollen Chorgesängen, die mit feierlichen Lobpreisungen den Raum erfüllen. Unterstützt wird er dabei vom Yerevan State Chamber Choir, der im Jahr 1996 unter der Schirmherrschaft des Oberhauptes der armenischen Kirche, seiner Heiligkeit Garegin I, gegründet wurde.

Einziges Konzert in Deutschland

Nach der Premiere in der armenischen Hauptstadt Yerevan im März 2015 ist das Programm weltweit in 100 Kirchen zu hören unter anderem auch in New York und London. Dieses exklusive Konzert – es ist nicht nur die Deutschland-Premiere des Programms, sondern auch das einzige Konzert in Deutschland – wird vom Kammerchor der TU Dortmund eröffnet, der klanglich ähnliche Werke aus der Renaissance und Gegenwart interpretiert. Am Ende des Abends werden die beiden musikalischen Welten von Mitteleuropa und Armenien durch ein gemeinsam vorgetragenes armenisches Werk zusammengeführt – ein Brückenschlag von großer Symbolkraft!

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