Dienstag, 24. März 2015

Leiden in Stein – Vortrag zum Bittermark-Mahnmal

Das Mahnmal in der Bittermark gehört zu den bedeutendsten Bauwerken in Europa, die an die Opfer der Zwangsdeportation und Nazizeit erinnern. In einem Vortrag am Mittwoch, 25. März in der VHS befasst sich Wolfgang Asshoff mit der politischen Vorgeschichte des Mahnmals und seiner Reliefs. Der 90-minütige Vortrag „Leiden in Stein – das Mahnmal in der Bittermark“ beginnt um 19 Uhr in der Hansastraße 2-4 (Löwenhof). Der Eintritt ist frei.

Wolfgang Asshoff ist Autor mehrerer Dokumentationen über die Bittermark, er begleitet seit mehr als 50 Jahren vor allem französisch sprechende Delegationen am Mahnmal. Geschaffen wurde es vom Dortmunder Architekten Will Schwarz und dem Hagener Künstler und Bildhauer Karel Niestrath. Seit 1958 ist das Mahnmal am Karfreitag Schauplatz einer internationalen Gedenkfeier. In der Krypta des Mahnmals ist ein unbekanntes Opfer der Morde des Jahres 1945 beigesetzt – sie gilt als „französisches Land auf deutschem Gebiet“.

Der Vortrag findet statt in Kooperation mit der Stabsstelle „Kunst im öffentlichen Raum“.

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