Mittwoch, 25. März 2015

Kulturstiftung Dortmund: Alexander Krichel erhielt Förderpreis

Seine bisherige Laufbahn führte Krichel 
in renommierte Konzertsäle und zu
verschiedenen Festivals in Deutschland.
Bild: Uwe Arens / Sony Classical
Der Pianist Alexander Krichel hat den von der Kulturstiftung Dortmund zum zweiten Mal vergebenen Förderpreis für Musik erhalten.

Die mit 5.000 € dotierte Auszeichnung wurde dem 25jährigen Musiker im Rahmen eines Solokonzerts im Amphisaal des HCC Dortmund übergeben.

"Was Alexander Krichel in seinen noch jungen Lebensjahren bereits geleistet und erreicht hat, ist erstaunlich und lässt für die Zukunft Großes erwarten", stellte Hans-Dieter Michalski, Vorsitzender der Kulturstiftung Dortmund, bei der Übergabe des Preises fest. Die Kulturstiftung hätte keinen würdigeren Träger für den Preis finden können, der alle zwei Jahre alternierend für Musik und Bildende Kunst vergeben wird und mit dem jungen Künstlern eine Anerkennung für ihre bisherige Leistung ausgesprochen und ein Ansporn für ihre weitere Arbeit gegeben werden soll.

"Freude am Können, Lust am Gestalten, Mut zum Risiko – das sind die wichtigsten Stichworte, mit denen die Jury ihr Urteil über die Preiswürdigkeit Alexander Krichels begründet hat", hob Prof. Dr. Franz Willnauer, Mitglied der Jury, in seiner Laudatio auf den Preisträger hervor. Alexander Krichel spiele selbst das Internet schwindlig. Wer ihn google, habe Mühe, mit den Neuigkeiten nachzukommen: Debüt in London. Triumph in Hamburg. Supersonic Music Award in Luxemburg. Live-Mitschnitt für Sony in Dresden. Debüt im Wiener Konzerthaus – die Liste lasse sich noch lange fortsetzen. Dabei sei Krichel von einer jungenhaften Natürlichkeit geblieben, die seine ungewöhnliche Mehrfach-, Früh- und Hochbegabung nur umso bewundernswerter mache.

Seit ihm 2013 der ECHO-Klassik-Preis als "Nachwuchskünstler des Jahres" verliehen wurde, sei aus dem Geheimtipp Krichel der Jungstar Krichel geworden. Selbst in einer an Blitzkarrieren und Blitzabstürzen reichen Zeit sei sein kometenhafter Aufstieg etwas Besonderes. "Aber Krichel will damit nicht aufs Treppchen, er sieht sich selbst nicht als Weltmeister der Tastenlöwen. Er ist ein junger Ausnahmekünstler, der sich seines Könnens bewusst ist, ‚Spaß an der Sache‘ hat und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt", so Willnauer.

Die Auswahl von Alexander Krichel als Träger des Förderpreises erfolgte durch Experten von Rang. Als Fachjuroren gehörten ihr Prof. Dr. Franz Willnauer, Andreas Mölich-Zebhauser und Jürgen Kesting an.

Im Rahmen des Preisträgerkonzerts spielte Alexander Krichel Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven und Sergei Rachmaninow.

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