Sonntag, 11. Januar 2015

Kunstverein: Künstlergespräch mit Sebastian Freytag

Donnerstag, 15. Januar, 18 Uhr
Kunstverein, Park der Partnerstädte 2


Sandra Dichtl, künstlerische Leiterin des Dortmunder Kunstvereins, spricht am Donnerstag mit Sebastian Freytag, dessen Werk noch bis zum 25. Januar in den Räumen des Vereins neben dem U-Turm zu sehen ist.

Sebastian Freytag greift in seiner eigens für den Dortmunder Kunstverein entwickelten Wandarbeit die urbane Geologie Dortmunds auf und unterwirft diese einer Untersuchung. Sie zeigt das Motiv des Steinbruchs als Wurzel der Abstraktion und legt dadurch im Gegenzug eine Spur von den Gesteinsschichten hin zu einer Referenz der reinen Malerei. Dabei richtet sich sein Vorgehen nicht ausschließlich in das Innere des Ausstellungsraumes, sondern ragt in den innerstädtischen Raum hinein und darüber hinaus.

Viele Fassaden im Dortmunder Stadtraum erinnern bis heute an sie: Die Steinbrüche in der unmittelbaren Umgebung der Stadt. Als Motiv fanden Steinbrüche bereits im 20. Jahrhundert Eingang in das Werk der Architekten sowie in die Formsprache der Abstraktion zum Beginn der Moderne, wie beispielsweise im Werk von Paul Cezanne oder Max Slevogt.

Die Ausstellung wird flankiert von einer Arbeit im Steinbruch Oberste in Dortmund.

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