Dienstag, 6. Januar 2015

Das Februar-Programm im Fletch Bizzel

Szene aus "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran"
mit Hans-Peter Krüger und Kai Bettermann.
Hier kommt das Fletch-Bizzel-Programm im Februar:

Mi. 04. Febr. 20:00 Uhr € 17,- / 8,- (erm.)
Emscherblut: Mittwoch-Special-Improshow
SchauspielerInnen und ein Musiker stellen sich dem Unvorhersehbaren und spielen nach Ihren Vorschlägen. Spontane Geschichten, spannende Charaktere und überraschende Ereignisse – ein Feuerwerk an Stories, Sketchen und Songs.
Nehmen Sie Einfluss auf das Geschehen und genießen Sie ungebremste Spielfreude und Situationskomik.
Kurz: Geben Sie uns Ihr Wort – wir machen Ihnen eine Szene!
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Fr. 06. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Theater Fletch Bizzel Produktion „Welche Droge passt zu mir?“
BarFestspiele | Schauspiel von Kai Hensel I Inszenierung Beate Wieser mit Bettina Stöbe (Hanna)
„Hören Sie auf, jede Nacht Möbel zu verrücken. Damit stiften Sie Verwirrung, bei Ihrem Mann, Ihrem Kind und allen Menschen, die Sie lieben." Hanna, Anfang 30, Hausfrau und Mutter, hat einen besseren Weg aus dem Alltagsfrust gefunden. Es bedarf nur der passenden Droge zur passenden Gelegenheit, und jede Frau könnte den Anfechtungen des Lebens elegant, souverän und unbeschwert begegnen. Mit missionarischem Sendungsbewusstsein und der ideologischen Schützenhilfe des Philosophen Seneca gibt Hanna die Erfahrungen des Selbstversuchs an ihr Auditorium weiter. Zwischen Größenwahn und Schweißausbruch, Tagtraum und Atemlähmung unternimmt Hanna eine Reise an die Pforten des Paradieses.
(Im Eintrittspreis ist ein Getränk inbegriffen)
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Sa. 07. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Theater Fletch Bizzel Produktion „Kunstseidenes Mädchen“
Von Gottfried Greiffenhagen - nach einem Roman von Irmgard Keun l Regie: Hans-Peter Krüger mit Bianka Lammert l musikalische Begleitung: Oleg Bordo Bianka Lammert spielt das kunstseidene Mädchen als eindrucksvolle Geschichte einer wilden Sehnsucht nach selbstbestimmtem Glück und der prallen Fülle des Lebens, die den Zuschauer, wie Kurt Tucholsky bemerkte, „unwiderstehlich in einen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl und tragischer und komischer Verstrickung hineinzieht.” Begleitet wird sie dabei von dem Pianisten Oleg Bordo, der mit den Evergreens der ausgehenden Weimarer Republik - von Friedrich Holländer bis zu den Comedian Harmonists - den Musik-Revue-Soundtrack der 30er Jahre beisteuert und damit den atmosphärischen Background für ein faszinierendes Theatersolo liefert.
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Mi. 11. Febr. 20:00 Uhr € 19.- / 13.- (erm.)
Christoph Sieber „ALLES IST NIE GENUG“
Dass der Mann mit Kabarettpreisen förmlich überschüttet wird, verwundert nicht, hebt er sich doch in seiner Mischung aus spitzzüngigem Politkabarett und pantomimischen Tanz und Gesangseinlagen grandios von manch einem seiner Kollegen ab.
In Zeiten, in denen nicht nur Politikverdrossenheit immer weiter um sich greift, sondern auch die Politiker genug vom Bürger haben, zeigt Christoph Sieber in seinem aktuellen Programm, dass in jeder Aussage, in jeder Tat eine wundervolle Komik steckt, über die es sich zu lachen lohnt.
In „Alles ist nie genug!“ ist Christoph Sieber ernsthaft komisch und herzlich böse. Er zeigt eine verliebt lyrische Seite und präsentiert zuweilen in Bonbonpapier gehüllten Zynismus, der das Publikum betroffen schweigen und im nächsten Moment herzlich lachen lässt. Bei ihm ist Kabarett auch Wut, über die man lachen kann.
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Do. 12. + Fr. 13. Febr. 20:00 Uhr € 19.- / 13.- (erm.)
Torsten Sträter „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“
Was den Inhalt des Programms angeht, möchten wir nicht zu viel verraten. Ein paar Stichworte vielleicht: Tiefgefrorene Hunde, Frauenfußball, Fleischwurst, Poesie, frittiertes Frühstück, Kinder, Liebe, das Ruhrgebiet, Atomkraft, meine Mutter ... alle sozial relevanten Themen drin.
"Unbestrittener Star des ersten Teils war Torsten Sträter, ein Poetry-Slammer der Spitzenklasse. Einer seiner Gags: ‚Ich dachte lange, im Buch »Homo faber« geht es um schwule Bleistifte‘.“ (Express)
Comedy mit integrierten Lesungselementen: Klingt erst mal wie Reklame für einen Couchtisch, ist aber nur die nüchterne Beschreibung für eines der lustigsten Stand-up & Sit-down-Lese-Comedy-Kabarett-Programme überhaupt. Torsten Sträter hat eine schöne Stimme! Das hat er selbst geschrieben. Ist aber so.
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Sa. 14. Febr. 20:00 Uhr € 19.- / 13.- (erm.)
Lisa Feller „Guter Sex ist teuer“ - Das brandneue Programm
Das Leben ist Plan B. Lisa Feller weiß, wovon sie spricht. Nach der Trennung von Mann und Haus stellt die berufstätige und allein erziehende Mutter von zwei Kindern ernüchternd fest: ich habe ein Recht auf Zärtlichkeit, die über Brei an die Hose schmieren und feucht schlabberige Kakaoküsse hinausgeht.
Aber wann? Und wo? Und vor allem: mit wem?
Theoretisch gesehen kann sich Mutti in der Praxis ab 20.30 Uhr voller Elan mit einem feurigen Liebhaber auf dem Wohnzimmerteppich über Playmobil-Figuren und Lego Duplosteine rollen. Praktisch gesehen bleibt das eine gute Theorie. Da ist guter Rat teuer.
Lisa Feller spricht in ihrem neuen Programm „Guter Sex ist teuer“ schonungslos und authentisch über ein Thema, dass die Republik kontrovers bewegt. Und sie beweist mit viel Humor und Würde: Es gibt noch genug Alternativen zwischen Herdprämie und ‚50 Shades of Grey’.
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Mi. 18. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 08.- (erm.)
AUF DER COUCH MIT TOBI KATZE – heute mit Lisa Feller
Die ultimative Early-Night-Show für Erwachsene – und solche, die es nicht werden wollen.
Tobi Katze bricht das Schweigen. Denn nicht nur ihn, sondern Millionen andere trifft es, und nur die wenigsten sind wirklich gut darin: im Erwachsensein.
Über harte Schicksale muss gesprochen werden, findet er, und damit es auch wirklich ein Gespräch wird, lädt sich Tobi Katze tolle Gäste ein. Auf seiner Couch tragen sie eigene oder geliehene Texte über Jobs, Sex oder Midlife Krisen vor, plaudern aus ihrem Leben und hören tiefenentspannt Tobis eigenen Erkenntnissen über Frauen, Familie und Psyche zu.
Die landläufige Meinung, Erwachsensein sei irgendwie langweilig oder gar schlimm, darf nach der Show gerne auf ihrem Sitzplatz zurückgelassen werden. Tobi Katze kümmert sich darum.
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Do. 19. Febr. 20:00 Uhr € 19.- / 13.- (erm.)
Tina Teubner „Männer brauchen Grenzen“
DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS, DEUTSCHER KABARETTPREIS
Tina Teubner, begnadete Komikerin, überirdische Musikerin, Kernkompetenz auf dem Gebiet des autoritären Liebesliedes, lebt in Köln als alleinerziehende Ehefrau. Gereift durch zahllose Ehejahre weiß sie, daß nur eine entschiedene Hand zum Glück führt: Warum soll das, was für die Kinder gut ist, nicht auch für den Mann gut sein? Mit ihrer rasiermesserscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und ihrer weltumfassenden Herzenswärme tackert sie dem Publikum ihre Wahrheiten in Hirn, Herz und Gehörgang. Am Klavier: Ben Süverkrüp, der sich vorgenommen hat, als Ein-Mann-Kapelle die Berliner Philharmoniker in den Schatten zu stellen. Weil Tina Teubner von Geburt an die Grenzüberschreitung praktiziert, wird es zwischendurch grenzenlos albern. Grenzenlos wehmütig. Grenzenlos mitreißend. Aber immer hemmungslos wesentlich:
"Tina Teubner war, ist und bleibt die aufregendste, nachhaltigste und unterhaltsamste Frau der deutschen Kleinkunstszene." (HSA)
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Fr. 20. + Sa. 21. Febr. (siehe Seite ?) 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel „Männer gesucht“
Musikalische Partnersuche von Daniel Ris
Wie findet man den idealen Partner? Wie wird man mit dem Partner glücklich, den man hat? Und natürlich — warum passen Männer und Frauen einfach nicht zusammen? Um all diese Fragen kreist das Beziehungscoaching der besonderen Art. Bei einem Schnupperkurs der Partneragentur „Fit for Love“ treffen sie aufeinander.
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Mi. 25. Febr. 20:00 Uhr € 19.- / 13.- (erm.)
Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler „Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs“
Ein Historett in Geh-Dur
Das Zeitalter des Investiturstreits berichtet von der abenteuerlichen Alpenüberquerung König Heinrichs IV. und seines Gefolges im Januar des Jahres 1077, die ihn vor die Tore der Burg von Canossa in Oberitalien führte. Dort hatte Papst Gregor VII. bei der Markgräfin Mathilde von Tuszien vor dem herannahenden König Zuflucht gesucht. Heinrich IV. trat die beschwerliche und äußerst gefahrvolle Reise an, um in Canossa die Lösung vom päpstlichen Bannspruch zu erwirken und so seine Herrschaft zu retten. Soweit die Historie.
Mit „Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs“ präsentieren Jochen Malmsheimer und sein musikalischer Partner Uwe Rössler eine ebenso geistreiche wie unterhaltsame Einführung ins Canossa-Thema. Wesentlichen Fragen des Canossa-Gangs wird nachgegangen: Wie weit kann man gehen? Und vor allem: warum nach Italien, und dann noch zu Fuß? Was zieht man eigentlich so an, wenn man den Papst trifft? Was sind die wahren Gründe für den groben Unfug, ein variationsloses Gefiepe und Gehupe „mittelalterliche Musik“ zu nennen? Und vor allem: Was macht den Beruf des Königs so derart anziehend, wenn einem die Sachsen und der Papst gleichermaßen das Leben zur Hölle machen?
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Fr. 27. + Sa. 28. Febr. 20:00 Uhr € 17.- / 8.- (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“
Von Ali Jalaly mit Hans-Peter Krüger & Kai Bettermann
„Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ erzählt die Geschichte der wunderbaren Freundschaft zwischen Momo, dem jüdischen Jungen, und Monsieur Ibrahim, dem Kolonialwarenhändler in der Rue Bleue, den alle herablassend nur den „Araber an der Ecke“ nennen.
Nun erobert dieser „Nathan mit heiteren Zügen“ (WR) auch die Bühne, eine wahrhaft herzerwärmende Komödie, eine religionsübergreifende Parabel über Toleranz, Weisheit, schlitzohrig inszeniert von dem Iraner Aly Jalaly als orientalisches Schelmenstück. Die Inszenierung überzeugt mit „großem schauspielerischem Können“ (RN). Momo wird „souverän gespielt“ von Kai Bettermann und „Hans-Peter Krüger zuzusehen ist ein wahres Vergnügen“, titelte die WAZ.

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