Mittwoch, 31. Dezember 2014

5. Philharmonisches Konzert mit Sebastian Koch

Sebastian Koch. Foto: Till Brönner
13./14. Januar, 20 Uhr
Konzerthaus

Er war Albert Speer, Richard Oetker, Stauffenberg und Klaus Mann - und wurde dafür mehrfach mit dem Grimme Preis ausgezeichnet. Sebastian Koch ist einer der vielseitigsten, wandlungsfähigsten und erfolgreichsten deutschen Charakterdarsteller. Und er steht beim 5. Philharmonischen Konzert „spiel_zeiten“ auf der Bühne der Dortmunder Philharmoniker. Hier schlüpft Koch in die Rolle des niederländischen Grafen Egmont, er wird Krieger, Revolutionär und leidenschaftlicher Freiheitskämpfer. Er präsentiert Goethes Trauerspiel durch ausgewählte und ergänzte Textpassagen. Dazu erklingt - dirigiert von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz - Beethovens Bühnenmusik zu "Egmont". 

Den Abend eröffnen die Dortmunder Philharmoniker mit der Sinfonie Nr. 2 C-Dur von Robert Schumann. 

"Wir stimmen ein" beginnt um 19.15 Uhr

Karten: Tel: 0231 / 50 27 222 oder unter www.theaterdo.de

Dienstag, 30. Dezember 2014

Schauspiel widmet sich dem Dramatiker Heiner Müller

Heiner Müller
Heiner Müller, der Dramatiker mit Hornbrille und Zigarre, gehört zum Besten, was die deutschsprachige Literatur im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Seine Stücke, Prosa und Lyrik sind Frontalangriffe auf unser Denken und Fühlen. Bis heute. Schauspieler und Regisseur Uwe Schmieder kämpft sich seit Jahrzehnten durch Müllers uferloses Werk. In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2015, mit dem 86. Geburtstag des Dramatikers, öffnen sich die Fabriktore zu Schmieders HEINER MÜLLER FACTORY: "Der beste Einstieg in Müllers Werk ist vom Ende her. Ich würde immer empfehlen, mit dem Alterswerk zu beginnen" (Uwe Schmieder).

Ein Jahr lang, einmal im Monat, bis zu Müllers 20. Todestag am 30. Dezember 2015, lädt Uwe Schmieder für kleines Geld zu großem Text. Von Müllers letzten Zeilen bis zum Frühwerk: gesprochen, gespielt, gesungen - mit zahlreichen Überraschungsgästen. Ticket: 5,- Euro.

Factory #1: REINFEIERN (mit Hamletmaschine und Bildbeschreibung), 8. Januar 2015, ab 21.00 Uhr im Studio und Institut (+ RecordReleaseParty von "Hvisgen og mumlen" by Ole Herbström)

Factory #2: MÜLLER AUF DER GEGENSCHRÄGE, 13. Februar 2015, ab 22.00 Uhr im Institut

Factory #3: HEINER MÜLLERS TRAUMTEXTE, 7. März 2015, Institut

Montag, 29. Dezember 2014

Glod / Ramond / Kugel im Evinger Schloss

Roby Glod, Christian Ramond und Klaus Kugel
3. Januar, 20 Uhr
Evinger Schloss, Nollendorfplatz 2


Vom 2. Januar - 4. Januar nehmen Roby Glod, Christian Ramond und Klaus Kugel im Archiv für populäre Musik im Evnger Schloss ihr neues Album auf. Am 3. Januar nehmen sie im Rahmen dieser Produktion ein Live-Album auf. Hier können Sie dabei sein.

Roby Glod's letztes Album "Op Der Schmelz", wurde von der Kritik begeistert aufgenommen. Glod besticht, mit diesem seit mehr als zehn Jahren existierenden Trio, durch eine Musik, die "Soul" hat, "wie ausgefallen und ausgefeilt die kammermusikalische Equilibristik auch betrieben wird, und er hat einen Ton mit hohem spezifischem Gewicht". Man kann gespannt sein auf eine Musik, die trotz allen "Souls" den Verstand nicht "abtransportiert", sondern sich eine "schwebende Balance zwischen Kontrolle und Gefühl" bewahrt.

Seine Mitspieler sind keineswegs nur Sekundanten: allein wie Drummer Kugel sein Becken und Gong-Arsenal ausbreitet (wie einen komponierten Lustgarten an feiner und feinster Nüancierung) - das ist mehr als staunenswert.

Und Christian Ramond steuert gestrichene und gezupfte Subtilitäten bei, dass es eine Freude ist. Dabei hält das Trio die kluge Balance zwischen entfesselt freiem Spiel und und präziser kompositorischer Vorgabe.

Hinter dem gelegentlich weit getriebenen abstrakten Spielen pulst immer ein Herz. Das macht aus der Kollektivkunst dieses Trios eine der spannendsten kreativen Auseinandersetzungen.


Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 15,00 Euro



Sonntag, 28. Dezember 2014

Künstlerhaus bereitet nächste Ausstellung vor: "I wanna be your dog"

Arbeit von Arno Schidlowski
Eröffnung am 16. Januar, 20 Uhr
Künstlerhaus, Sunderweg 1

I Wanna Be Your Dog,
Positionen zur Mensch-Tier-Beziehung in der aktuellen Kunst

17. Januar bis 22. Februar 2015

Die gesellschaftliche Vorstellung von Kultur in Bezug auf das Tier geht von der menschlichen Dominanz aus. Der Mensch beherrscht das Tier in jeder Form, so auch in der Kunst. Davon ausgehend kann eine Darstellung des Tieres in der Kunst immer nur aus menschlicher Sicht sein. Wäre es anders, müsste das Tier die Möglichkeit bekommen, seine Position darzustellen, wie auch immer die geartet wäre. Eine zeitgemäße Ausstellung zur Thematik kann nicht kritisch genug sein, schon allein um der Kreatur gerecht zu werden, um die es letztendlich auch geht. Inwieweit kann aktuelle Kunst in der Darstellung der Mensch-Tier-Beziehung über ein empathisches Verhältnis hinaus die Hierarchie des Menschen "als Nabel des Universums“ überwinden? „I Wanna Be Your Dog“ ist die erste Ausstellung einer geplanten Reihe im Künstlerhaus Dortmund, mit Positionen, die den allgemein gültigen Konsens hinterfragen und nach alternativen Modellen und Utopien suchen. Die Ausstellung mit elf künstlerischen Positionen wirft einen zeitgenössischen und ethisch orientierten Blick aufs Thema. Ein Katalog mit einem Text von Dr. Jessica Ulrich*, u.a. bekannt wegen ihrer langjährigen Arbeit als Redakteurin, wissenschaftliche Mitarbeiterin/Kuratorin sowie diverser Veröffentlichungen im Bereich 'Animal Studies', ist für Anfang März geplant.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Karin Brosa
Yvonne Diefenbach
Etta Gerdes
Afke Golsteijn / Floris Bakker
Dietmar Hippler
Anne-Louise Hoffmann
Hartmut Kiewert
Sebastian Meschenmoser
Arno Schidlowski
Martin G. Schmid
Dóra Zambó

Samstag, 27. Dezember 2014

Geierabend 2015 - "Nach uns die Currywurst"

Premiere am 2. Januar 2015, 19.30 Uhr
Zeche Zollern

Der Geiererabend 2015 läuft vom 2. Januar bis 17. Februar auf Zeche Zollern. Dazu schreiben die Veranstalter:

Was ist der Geierabend? Die größte Comedy-Show des Ruhrgebiets zur fünften Jahreszeit, böser als Karneval, schärfer als Chili, verrückt wie der Pott. Drei gnadenlose Stunden lang spielen die 13 Comedians, Kabarettisten und Musiker jeden Elferrat an die Wand, 37 Abende lang. Gierig stürzen sich die Geier auf das aktuelle Zeitgeschehen und verwursten es zu bissigen Pointen: Ob Neonazis vorm Dortmunder Rathaus, Salafisten in Wuppertal, misshandelte Flüchtlinge oder arbeitslose Opelaner – auch bei heißen Themen nehmen die Anarcho-Karnevalisten kein Blatt vor den Mund.

Sicher ist: Gutes bleibt. Wie immer werden der Präsi die Stimmung und der Steiger das satirische Niveau in ungeahnte Höhen katapultieren. Die AWO-Oppas hauen auf den Putz, der Sauerländer Joachim Schlendersack bringt Neuigkeiten aus Schnöttentrop und die „Zwei vonne Südtribüne“ verzweifeln am BVB. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Jessika Schmottke (alias „Kimberly ihre Mutter“) sowie dem Nachrichten-Duo Erkentraute Baute und Aribert Ackermann. Auch Kabarettist Murat Kayi ist wieder mit von der Partie.

Zum 13. Mal versucht der Geierabend zudem den Anti-Orden „Pannekopp des Jahres“ zu vergeben. Der schwerste Karnevalsorden der Welt wird verliehen für „besondere Verdienste“ um das Ruhrgebiet.

Freitag, 26. Dezember 2014

Harfenistin Ulla van Daelen tritt in der Pauluskirche auf

Samstag, 27. Dezember, 20 Uhr
Pauluskirche, Schützenstraße 35


Ulla von Daelen tritt Samstag in der Pauluskirche auf. Dazu schreibt der Veranstalter:

Stimmungsvolles Harfenkonzert zum Ausklang des Jahres. Besser kann man das Jahr nicht ausklingen lassen: ob nun Entspannung vom hektischen Weihnachts-Stress angesagt ist oder schon Lust auf ‘was Neues besteht: Harfenistin und Grenzgängerin Ulla van Daelen hat alles im musikalischen Rucksack dabei.

"Ulla van Daelen hat einen eigenen Stil des Harfenspiels entwickelt, der dem traditionellen Instrument ein neues musikalisches Gewand verleiht. Inspiriert durch vielfältige Impulse gegenwärtiger Musikströmungen, läßt sie ungewohnte Klangbilder entstehen, die an Facettenreichtum kaum zu überbieten sind…" (Bonner Genralanzeiger)

Zum Jahresabschluss bietet die Solo-Harfenistin des WDR-Rundfunkorchesters im Duo mit Bass/Percussion ein stimmungsvolles Programm in der noch weihnachtlichen Pauluskirche.

Unbedingt dabei sein!


www.ullavandaelen.de

Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: VVK 14,00 EUR (+ Gebühren) bei Dortmund Ticket undwww.eventim.de
Direkter Vorverkauf bei ProTicket
AK 17,00 EUR

Donnerstag, 25. Dezember 2014

"The Grey Lodge" im Klubhaus

Die Band "The Grey Lodge" gibt am 15. Januar um 20 Uhr ein Konzert im Klubhaus 1249 an der Kleppingstraße 37 in der Berswordthalle. 

The Grey Lodge sind Marcus Grund (Vocals, Gitarre), Florian Ricken (Bass, Gitarre), Elvin Kahriman (Bass, Drums, Percussion) und Felix Guth (Drums, Gitarre) aus Dortmund.  „Protected Rooms of Love & Hate (Cancel the order)“ ist die erste EP von The Grey Lodge. Die Band steht für ein geradliniges Live-Erlebnis mit Klängen zwischen Rock, Folk und Funk.

Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

MKK: Ausstellung über Fleischverzehr und Fleischverzicht im März

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte weist schon jetzt auf eine Ausstellung hin, die im März eröffnet. Die kommissarische Museumsdirektorin Dr. Gisela Framke schreibt dazu im Newsletter der Einrichtung:

Vom 21. März bis 10. Mai 2015 können wir im Museum für Kunst und Kulturgeschichte eine Sonderausstellung präsentieren, die fragt: Darf’s ein bisschen mehr sein? und vom Fleischverzehr und Fleischverzicht erzählt. Die Ausstellung des LWL-Museumsamtes versucht einen Beitrag zur Sensibilisierung der Besucher hinsichtlich ihres Fleischkonsums zu leisten. Sie zeigt die historische Entwicklung der Nutztierhaltung, die Entwicklung des Metzgerhandwerks und des Fleischverzehrs. Ethische, ökologische und gesundheitliche Aspekte des Fleischverzichts werden thematisiert.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Atelier Anschnitt zeigt chinesische Tuschezeichnungen

Atelier Anschnitt, Hombrucher Straße 59
Ausstellung ab 18. Januar

Im Atelier Anschnitt von Tanja Melina Moszyk eröffnet am 18. Januar eine Ausstellung mit den chinesischen Tuschezeichnungen von Karin Zhang.

„In der speziellen Pinselführung der chinesischen Schriftkunst finde ich die Gesetzmäßigkeiten der Kampfkünste, also des Überlebens wieder. Tusche bietet Schöpfung, Seele, Kraft. Mit ihr arbeite ich daran, die Seele von Tieren darzustellen, die durch die Überpräsenz meiner eigenen Rasse ins Abseits gespielt werden. Die Existenz dieser Lebewesen bedeutet für mich Glück. Auch das Malen bedeutet Glück, denn es bietet mir eine Lösung aus der Ohnmacht des Zuschauens.“
Karin Zhang

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, den 18. Januar 2015, um 15 Uhr statt.

Dauer der Ausstellung: 20. Januar - 10. Februar 2015

Öffnungszeiten:
Dienstags 15-20 Uhr, Sonntags 11-13 Uhr
und nach Vereinbarung

www.anschnitt.de

Montag, 22. Dezember 2014

austroPott bereitet nächste Premiere vor: "Die Wunderübung"

Katja Heinrich
Die Theatergruppe austroPott, die ihre Aufführungen im Kino im U hat, plant ihren nächsten Streich: die Komödie "Die Wunderübung" von Daniel Glattauer. Premiere ist am 7. März.

Das Stück:

Das Ehepaar Joana und Valentin, beide um die vierzig, beruflich erfolgreich, haben ein Problem: ihre Beziehung ist am absoluten Tiefpunkt angelangt. Nun sitzen die Eltern zweier Kinder in der Praxis eines Psychosozialen Beraters, um mit ihm einen Weg aus der Krise zu finden. Die Stimmung ist geladen, ein Wort gibt das andere – und bald kann nur noch ein Wunder helfen…!

Michael Kamp, der seit 2014 ein Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus hat, muss bei 
austroPott kürzer treten. Harald Schwaiger und Richard Saringer sind weiterhin dabei - und spielen in "Die Wunderübung" mit. Die weibliche Rolle übernimmt Katja Heinrich. Geb. 1975 in Neustrelitz. Schauspielausbildung an der Hochschule für Film & Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Erste Engagements am Maxim Gorki Theater Berlin und am Staatsschauspiel Dresden. Festes Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater Weimar, Hans Otto Theater Potsdam und von 2005 bis 2010 am Grillo Theater Essen. Als Sechsjährige stand sie bereits erstmals vor der Kamera, seither war und ist sie in zahlreichen ARD, ZDF, Sat.1 und RTL Produktionen zu sehen. Die letzten Jahre arbeitete sie auch als Regisseurin am Mülheimer Schauspielstudio Ruhr und ist mittlerweile auch als Coach tätig. Zusammen mit dem Cellisten Florian Hoheisel gestaltet sie seit Jahren Lesungen mit Musik und Liederabende unter dem Titel Wein, Weib….& Cello.

Weitere Infos unter: www.austropott.de

Sonntag, 21. Dezember 2014

DASA geht mit viel Geläut ins neue Jahr - eine Programmvorschau 2015

Diese Kopie einer Glocke aus Wagenfeld
hat die typische zylindrische Form
aus dem 8. bis 12. Jahrhundert.
 Sie wird Bienenkorbglocke genannt, weil sie
 den früheren, geflochtenen Bienenkörben glich.

Foto: DASA
Sie gehören zum Jahreswechsel wie Raketen und Sektkorken: Glocken begrüßen überall das neue Jahr. Auch in der DASA Arbeitswelt Ausstellung, die jetzt ihr Programm 2015 veröffentlicht hat.

Mit der Ausstellung "Heavy Metal" nähert sich Deutschlands größte interaktive Ausstellung zur Arbeitswelt ganz klassisch dem traditionellen Glockenhandwerk und den damit verbundenen Berufen. Die Schau mit Objekten aus der Glockenstadt Gescher ist noch bis zum 15. März zu sehen. Höhepunkt im Rahmenprogramm ist ein lebendiger Einblick ins Türmerhandwerk. Martje Saljé, Türmerin von Münster, berichtet am 26. Februar mit vielen Anekdoten, warum sie es liebt, jeden Tag ins Horn zu tuten.

Wie Tiere bauen

Kinder haben bis in den Mai hinein in der Mitmach-Ausstellung "Architektierisch" alle Hände voll zu tun. Die Ausstellung widmet sich dem Thema Architektur und Baukultur. Dabei stehen 19 Tiere Pate und für ganz unterschiedliche bauliche Lösungen in der Natur. Anhand von zahlreichen Spielstationen entdecken Kinder ab drei Jahren, wie die Spinne, der Orang-Utan oder der Präriehund seine Behausung fertigen. Beim Familientag am 22. März können die DASA-Besucher umgekehrt für die Tiere aktiv werden: Insektenhotels, Nistkästen oder Wurmkisten warten auf ihren Zusammenbau. Kinder sind willkommen bei den Ausführungen von Dagmar Lehmann, die sich der Städteplanung aus Kindersicht verschrieben hat und am 26. März auf die Beratung der kleinen DASA-Gäste angewiesen ist. Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter ist einen Monat später zu Gast und verrät, was sich in den Ställen und Gehegen des Dortmunder Zoos so alles abspielt.

Arbeit anders und woanders

Das Projekt "Territorien | Arbeitsräume" unter Leitung von Künstler Jörg Zimmer zeigt ab Ende April Fotoarbeiten von Akteuren aus dem Ruhrgebiet und analysiert verbindende und trennende Aspekte einer globalen Arbeitswelt, überrascht mit ungewöhnlichen Perspektiven auf vermeintlich Bekanntes oder lenkt die Aufmerksamkeit auf Arbeitssituationen in anderen Weltregionen.

Wo Lehrstunden Spaß machen

Die DASA ist ein Ort des Lernens über Aspekte aus der Welt der Arbeit. Dass das mit viel Vergnügen geschieht, zeigen Veranstaltungs-Klassiker wie der Regionalwettbewerb "Jugend forscht" (3. März), der "Science Slam" (22. Mai) oder die "ExtraSchicht" (20. Juni). Neu im Angebot ist ein Aktionstag zur Berufsorientierung "Schnuppertag Arbeitswelt" am 23. April, bei dem Schülerinnen und Schüler erleben können, wie sich Berufe anfühlen.

Die DASA setzt außerdem ihre beliebten Formate wie die Taschenlampenführung fort, die im neuen Jahr noch an vier Terminen (16. Januar, 6. und 20. Februar sowie 20. März) stattfindet. Zudem können Interessierte Holografieren genauso lernen wie den sicheren Umgang mit Holz. Im neuen Jahr startet der Workshop mit dem Gestalten von markanten Stadt-Silhouetten.

Samstag, 20. Dezember 2014

X-Mas-Special im Schauspiel

Immer noch nicht alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Das Schauspiel Dortmund bietet ein „Weihnachtspäckchen“ mit zwei Stücken zum Sonderpreis an – als X-Mas-Special. So funktioniert es: Wer eine Karte für die Vorstellung „DasFest“ am Sonntag, 18. Januar, um 18 Uhr, kauft, erhält für eine „Szenen einer Ehe“-Vorstellung an einem Termin seiner Wahl 50% Ermäßigung. Beide Inszenierungen zeigen auf verstörende und nahe gehende Weise den Weg einer Familie – humorvoll, bis das Lachen im Hals stecken bleibt. Das Paket ist kostenmäßig flexibel, da die Plätze in den Preissegmenten frei gewählt werden können. Dieser Rabatt kann nicht mit anderen Rabatten kombiniert werden. Die Karten sind erhältlich an der Vorverkaufskasse im Opernhaus. Vor Weihnachten gibt es als besonderen Service teilweise verlängerte Öffnungszeiten: Samstag, 20. Dezember, von 10 bis 18.30 Uhr, Dienstag, 23. Dezember, von 11 bis 18.30 Uhr und am Heiligabend, 24. Dezember, von 10 bis 14 Uhr.

Erster "Live-Locations-Folder" erschienen

(v.l.) Michael Batt (Kulturbüro),
 Autor Didi Stahlschmidt
 und Kulturdezernent Jörg Stüdemann
 stellen den ersten 'Live-Locations-Folder' vor

Foto: Stefanie Kleemann
Frisch aus der Druckerei, bündelt und präsentiert der erste "Live-Locations-Folder" des Kulturbüros, in kompakter Form die facettenreiche Dortmunder Musiklandschaft.

Fast 50 Live-Bühnen, viele große Festivals im Jahr, hunderttausende Besucher in großen Hallen oder kleinen Kultur-Orten in Hinterhöfen: Dortmund bietet alles, was zu einer interessanten, facettenreichen, urbanen, lebendigen und farbenfrohen Musiklandschaft gehört – und der nun erscheinende "Live-Locations-Folder" des Kulturbüros bündelt und präsentiert dieses in kompakter Form.

Der Folder bildet zum ersten Mal umfangreich die musikalische Vielfalt in Dortmund ab – und dies mit vielen Fotos, wichtigen Eckdaten und Zusatzinformationen rund um jede einzelne Musik-Location. Ergänzend werden auch die wichtigsten und größten Musik-Festivals der Stadt dargestellt.

Dieser Folder soll in seiner Gesamtheit weniger ein Geschichtswerk sein als eine Momentaufnahme, ein Diskussionsbeitrag und auch Impulsgeber, um zu einer kraftvollen Zukunft der Musikstadt Dortmund beizutragen. Er versucht, das pulsierende, dynamische Musikleben in dieser Stadt zu beschreiben und will zeigen, wie Dortmund klingt: gestern, heute, morgen!

Freitag, 19. Dezember 2014

6. Dortmunder Weihnachtssingen auf dem Hansaplatz

23. Dezember, 19 Uhr
Hansaplatz

Am Dienstag, den 23. Dezember laden der Dortmunder Weihnachtsmarkt und das KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund zum traditionellen Offenen Weihnachtssingen auf dem Hansaplatz ein. Ab 19.00 Uhr werden fünf Chöre gemeinsam mit den Besuchern gesanglich die besinnliche Zeit einläuten.

Zum sechsten Mal in Folge richtet der Dortmunder Weihnachtsmarkt in Kooperation mit dem KLANGVOKAL Musikfestival das beliebte Weihnachtssingen vor Heiligabend aus. Mit dabei in diesem Jahr: der Dortmunder Kammerchor, die Jungen Vokalisten des Dortmunder Kammerchores, der Dortmunder Männergesangverein, der Männerchor der Actien-Brauerei und der MGV „Sängerbund“ Dortmund-Holzen. Unter der Leitung von Margitta und Herbert Grunwald singen die Chöre und die Besucher fünfzehn bekannte und auch noch nicht ganz so vertraute Weihnachtslieder.

Für die stimmungsvolle Atmosphäre werden auch in diesem Jahr wieder Wunderkerzen zu Gunsten von Kinderlachen e. V. zum symbolischen Preis von einem Euro verkauft. Mit dem eingenommenen Geld soll die wertvolle Arbeit des Vereins für Kinder u.a. in Dortmund gefördert werden.

Die Veranstalter hoffen daher auf viele Mitsingende und freuen sich sehr mit diesem Abend auch einen guten Zweck zu unterstützen.

Texthefte zum Mitsingen stehen unter www.klangvokal.de zum Download bereit und werden am Abend selbst verteilt.

2015 kann kommen: Silvester im Sissikingkong

Bei der Silvesterparty im Sissikingkong stehen mit Radius (Großmarktschänke) und Martini Sissikingkong [La Boum], Goethebunker [Swing n Beton] und ebenfalls Großmarktschänke) zwei versierte DJs hinter den Plattentellern, in deren Hände man sich beim Jahreswechsel getrost begeben kann. Denn Tanzspaß und Gute Laune ist bei den beiden garantiert.

Radius sorgt dabei für südamerikanische und afrikanische Rhythmen, streift HipHop und bringt mit Funk und Soul die Tanzfläche zum Kochen. Letzteres holt auch Martini aus seinen Plattenkisten, in denen sich auch Balkanbeats, Swing und Rock n Roll befinden. Abwechslungsreich und erlesen, wie das Jahr im Sissikingong beginnt darf es bleiben.

(Eintritt: 8,- Euro uincl. Begrüßungsgetränk)

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Wort-Café in der Mayerschen geht auch 2015 weiter

Heike Wulf präsentiert auch im Jahr 2015
wieder das Wort-Café in der Mayerschen.
3. Januar, 15 Uhr
9. Januar, 18 Uhr
Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg

Im Januar lädt die Veranstaltungsreihe „Wort-Café“ in der Mayerschen Buchhandlung wieder zum OPEN Wort-Café: Beim OPEN Wort-Café haben Ruhrpott-Autoren der Region die Gelegenheit, ihre unveröffentlichten Texte der Öffentlichkeit vorzustellen. Anders als beim Poetry Slam gibt es bei dieser Veranstaltung das Angebot einer konstruktiven Kritik seitens einer Fach-Jury und ein Feedback vom Publikum. Die besten drei Texte werden anschließend vom Publikum und der Jury ausgewählt. Am Freitag, 09.01.2015, 18.00 Uhr, begrüßt die Mayersche u.a. die Autoren Sylvia Koch-Manntz, Gebhard Manntz und Winni Thamm.

Im Kinder-Wort-Café, der regelmäßigen Lesebühne für Kinder, liest Mandy Frigge am Samstag, 03.01.2015 ab 15.00 Uhr aus ausgewählten Kinderbüchern vor.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Künstlerhaus: Ausstellung 31 KiLo geht zu Ende

Sonntag, 21. Dezember
Künstlerhaus, Sunderweg 1

Das Künstlerhaus lädt zur letzten Kuratorinnenführung durch die Ausstellung 31 KiLO ein - für
Sonntag, 21. Dezember 2014, 18 Uhr.

Da dies der letzte Tag der Präsentation des Ausstellungs- und Kooperationsprojektes zwischen the Space İstanbul und dem Künstlerhaus Dortmund ist, empfiehlt das Künstlerhaus dieses Angebot ganz besonders. Ein Kaffee zur Stärkung, zur Abrundung eines netten Gespräches oder zur Gemütlichkeit beim Durchblättern des Ausstellungskataloges steht wie immer bereit.

Ausstellungsdauer nur noch bis 21. Dezember 2014

Öffnungszeiten Donnerstag bis Sonntag von 16 bis 19 Uhr

Bei Interesse an weiteren Führungen, z.B. für Gruppen oder Schulklassen, wenden Sie sich bitte ans Büro, Tel: 0231 - 82 03 04.

Bitte beachten Sie, dass das Künstlerhaus vom 22.12.14 bis 7.1.14 geschlossen hat. Die nächste Ausstellung I Wanna Be Your Dog wird am 16.1.15 um 20 Uhr eröffnet.

http://31kilo.blogspot.de/

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Nordstadtprojekt "Paulus_Picknicks"

DJ Martini
19. Dezember, 19 Uhr
Pauluskirche


Tanja Hellwig ist Theaterpädagogin, Regisseurin und Schauspielerin und endlich wieder in der Nordstadt unterwegs. Sie freut sich darüber, dank „Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund“ und unterstützt von "PAULUSKIRCHE & KULTUR" ein Nordstadt-Projekt mit dem Namen „PAULUS_PICKNICKS“ aufzubauen, das am 19. Dezember, 19:00 Uhr in der Pauluskirche mit einem „Nordstadtwichteln“ seinen Höhepunkt findet. Das Projekt bringt Künstler(innen) und Bewohner(innen) (in) der Nordstadt zusammen. 

Und ab 22:00 Uhr wird getanzt. Swing. Hinter den Plattentellern steht dann DJ Martini, bekannt u.a. durch LA BOUM im Sissikingkong (DO) und SWING'N'BETON im Goethebunker (E).

Kochbuchmuseum plant Neustart in 2016

Die Mitarbeiter des Museums für Kunst und Kulturgeschichte schreiben in ihrem Newsletter des Deutschen Kochbuchmuseums, das seit 2011 am Standort im Westfalenpark geschlossen ist:

Liebe Freunde des Kochbuchmuseums,
das ausklingende Jahr möchte ich nutzen, mich bei Ihnen für Ihre Unterstützung, die gute Zusammenarbeit und Ihr Interesse am Fortgang des Deutschen Kochbuchmuseums zu bedanken.

Wir konnten 2014 das Drehbuch für die Neukonzeption abrunden und gehen davon aus, im nächsten Jahr mit einem Gestaltungsbüro an die Umsetzung am neuen Standort gehen zu können. Die Kulturgeschichte des Kochens, Essens und Trinkens in der Stadt Dortmund nach 1945 wollen wir Ihnen am Ende dieses Prozesses in einer neuen Dauerausstellung anhand von ausgewählten Kochbüchern, spannenden und ungewohnten Objekte und persönlichen Geschichten in einer modernen Umsetzung präsentieren. 2016 soll das Deutsche Kochbuchmuseum dann wieder eröffnet werden.

Bis dahin steht Ihnen die historische Bibliothek des Deutschen Kochbuchmuseums für Recherchen und Besuche mittwochs weiterhin offen. Ich darf mich an dieser Stelle auch bei unseren sechs Damen bedanken, die die Bibliothek ehrenamtlich betreuen und uns bei der Beantwortung der zahlreichen Anfragen zu Rezepten, rund um alte Haushaltsgeräte und nach historischen Aspekten von Ernährung tatkräftig unterstützen.

Dienstag, 16. Dezember 2014

GMD Gabriel Feltz im Radio – WDR 3 Variationen


Gabriel Feltz. Foto: Thomas Jauk
20. Dezember, 16.05 Uhr
WDR 3 Variationen


Sein Dirigat kann man nur indirekt hören, am Samstag, den 20.12.2014, kommt der Dortmunder Generalmusikdirektor Gabriel Feltz in der Radio-Sendung WDR3 Variationen zu Wort.

Was sind die Aufgaben eines Generalmusikdirektors? Was die Herausforderungen? Darüber und über einiges mehr spricht Gabriel Feltz mitModeratorin Barbara Overbeck. Außerdem gibt es natürlich auch besondereMusik zu hören – Musik, die von Gabriel Feltz dirigiert wurde oder auch Musik, die er sehr schätzt.

Die WDR 3 Variationen verstehen sich als akustische Orientierungshilfe im Labyrinth der klassischen Musik. Es ist eine Sendung für Neugierige, die mehr wissen wollen über Opern, Sinfonien, Musikbücher, alte und neue Aufnahmen und ihre Interpreten. Klassische Musik – lebendig und anschaulich.

Kreiskantorei Dortmund: Mozarts Krönungsmesse im Mittelpunkt des vorweihnachtlichen Konzertes

20. Dezember, 18 Uhr
St. Reinoldi

Nach der Beteiligung bei dem gemeinsam Projekt Phönix u.a. mit dem Ballett Dortmund und den Dortmunder Philharmonikern, das im Rahmen des Klangvokal-Festivals im Dortmunder Opernhaus aufgeführt wurde, veranstaltet die Kreiskantorei Dortmund jetzt ein vorweihnachtliches Konzert in der Stadtkirche St. Reinoldi am Samstag, 20. Dezember 2014, um 18.00 Uhr.

Im Mittelpunkt des Konzertes steht die sogenannte "Krönungsmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart, festliche und packende Musik, mitreißend wie eine Achterbahnfahrt im Credo, lyrisch und anrührend im Benedictus, fröhlich und entlastend im Dona nobis pacem. Für eine Krönung ist sie wohl nicht entstanden - aber bei zahlreichen Krönungen ist sie als Festmusik im Gottesdienst erklungen!

Eingerahmt wird dieses Werk vom alten Adventslied "O komm, o komm du Morgenstern", der Bachkantate „Uns ist ein Kind geboren“, der Weihnachtshymne von Felix Mendelssohn-Bartholdy "Hark! The herald angels sing Glory to the newborn king" und dem „Halleluja“ aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.

Besonderer Höhepunkt des Konzertes wird die Uraufführung des Werkes "Es kommt ein Schiff geladen" - Meditation für Chor, Soli und Orchester - des Warendorfer Komponisten Ansgar Kreutz (geb. 1965) sein, der bei der Aufführung anwesend sein wird.

Die musikalische Sprache von Ansgar Kreutz greift Elemente aus verschiedenen zeitgenössischen Musikrichtungen auf, darunter Elemente aus Filmmusik und Jazz sowie typisch zeitgenössischer Chorklanglichkeit, um den unterschiedlichen Ebenen und Ausdrucksgehalten des vertonten Textes gerecht werden zu können.

Als Solisten wirken bei diesem Konzert Jenny Haecker (Sopran), Michaela Günther (Alt), Gustavo Martin Sanchez (Tenor) und Gerrit Miehlke (Bass) mit, das Ensemble St. Georg, Lünen ist als Orchester beteiligt. Die Leitung hat Wolfgang Meier-Barth.

Der Eintritt beträgt € 12,- |€ 6,- ermäßigt.
Karten sind erhältlich im Reinoldiforum, Ostenhellweg 2, beim DortmundTicketing, Max-von-der-Grün-Platz 5-6 sowie unter www.dortmund-tourismus.de

Montag, 15. Dezember 2014

Silvester: Zusatzvorstellung von "Offene Zweierbeziehung" im Theater im Depot

Die Premiere Offene Zweierbeziehung am 31.12. im Theater im Depot (Beginn 19 Uhr) ist ausverkauft.

Aufgrund hoher Nachfrage wird es eine zweite Vorstellung am Silvesterabend geben. Beginn ist um 21.30 Uhr, Dauer etwa 90 Min.

Karten gibt es ab sofort unter 0231-98 22 336 (AB) oder unter ticket@theaterimdepot.de

Premiere
MI 31.12.2014 um 19.00 Uhr
MI 31.12.2014 um 21.30 Uhr

Eintritt: VVK 25 € / 18 € erm.

AK 28 € / 20 € erm.

Ort: Theater im Depot
Mit: Jule Vollmer, Thomas Kemper
Regie: Olaf Reitz
Regieassistenz: Marek Kot
Karikatur: Ari Plikat
Ort: Theater im Depot, Immermannstr. 29

www.depotdortmund.de

Schwarzgelbe Gründerzeit – Benefizveranstaltung zum 105. Geburtstag von Borussia Dortmund


19. Dezember, 19.09 Uhr
Pommes Rot Weiß

Wie schon in den zurückliegenden 7 Jahren feiern die Borsigplatz VerFührungen Ihren Jahresabschluss wieder mit einer fulminanten Veranstaltung. Das beliebte Kultevent „Schwarzgelbe Gründerzeit – Benefizveranstaltung zum 105 Geb. unserer Borussia“ am Originalschauplatz im ehem. Wildschütz (heute Pommes Rot Weiß).

Die VerFührerinnen haben in 2014 fleißig alles schwarzgelbe gesammelt was ihnen unter die Finger kam um es am 19.12.14 ab 19:09h in Bares umzuwandeln für eine Jugendhilfe Einrichtung am Borsigplatz. Ein MUSS für jeden Sammler von BVB-Devotionalien. Mit von der Partie: Petra Stüker, Siggi Held, Gerd Kolbe, Jan Hendrik Gruzecki, uvm.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer Sitzplätze möchte sollte frühzeitig vor Ort sein.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Chor-Gala zum Abschied von Chordirektor Granville Walker

Granville Walker
16. Dezember, 19.30 Uhr
Oper

Er zählt „zu den besten Opernchören Deutschlands“ (RuhrNachrichten): Der Dortmunder Opernchor ist ein fester Garant für die musikalische Qualität der Oper Dortmund. Das ist nicht zuletzt das Verdienst des langjährigen Chordirektors Granville Walker. Der Brite war fast zwanzig Jahre lang verantwortlich für die musikalische Einstudierung des vielstimmigen Ensembles, das nicht nur wegen seiner hohen musikalischen Qualität überregional Beachtung findet, sondern auch wegen seiner darstellerischen Intensität.

Grund genug, den Chor des Theater Dortmund auch einmal solistisch auftreten zu lassen: In einem festlichen Konzert präsentieren die 42 Damen und Herren des Chores gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern ein Potpourri aus bekannter und unbekannter Chorliteratur. Höhepunkt des Konzertes ist die Uraufführung eines Werkes von Granville Walker, das er eigens für „seinen“ Chor komponiert hat. Granville Walker wird im Dezember 2014 in den Ruhestand verabschiedet.

Programm: (Änderungen vorbehalten)

Carl Orff
Fortuna Imperatrix Mundi
Ecce gratum
Uf dem Anger
Were diu werlt alle min aus Carmina Burana

Giuseppe Verdi
„Fuoco di gioia” aus Otello

Giuseppe Verdi
„Tre volte miagola la gatta“ aus Macbeth

Modest Mussorgsky
Chor der Bojaren aus Boris Godunow

Gaetano Donizetti
„Saria possibile?“ aus L’elisir d’amore
Gianetta: Barbara Vorbeck

Pietro Mascagni
Intermezzo aus Cavalleria rusticana

Granville Walker (Uraufführung)
„Die Zeit des Singens ist da!“
Text aus dem Hohelied Salomos

Pause

Georges Bizet
Intermezzo aus Carmen

Otto Nicolai
Mondchor aus Die lustigen Weiber von Windsor

Camille Saint-Saens
Allegretto scherzando aus Sinfonie Nr. 1, Es-Dur

Richard Wagner
„Einzug der Gäste“ aus Tannhäuser
dazu: Extrachor des Theater Dortmund

Giacomo Puccini
„Che faranno i vecchi miei“ aus La fanciulla del West
Jake Wallace: Karl-Heinz Lehner, Nick: Blazej Grek

Pietro Mascagni
„Regina Coeli“ aus Cavalleria rusticana
Santuzza: Aglaja Camphausen

Charles Hubert Parry
„I was glad"

Ein gelungener Abend mit Kreisler-Songs: "Heute Abend: Lola Blau"

Désirée von Delft und Nicolas Krüger in
"Heute Abend: Lola Blau"
Désirée von Delft, Ensemblemitglied am Kinder- und Jugendtheater, beweist Vielseitigkeit und eine hohe Belastbarkeit. So ist sie derzeit nicht nur fast täglich im Weihnachtsmärchen „Peters Reise zum Mond“ als mutiges Mädchen Anna zu sehen, sondern dazu gelegentlich auch noch als Kabarett-Girl Lola Blau im Kino im U.

Die liebevoll und aufwendig ausgestattete Musical-Produktion „Heute Abend: Lola Blau“, bei der KJT-Dramaturgin Isabel Stahl Regie führt, widmet sich den verschiedenen Stationen einer jüdischen Schauspielerin von den 30er-Jahren bis in die Nachkriegszeit. Als sie ihr erstes Engagement am Landestheater Linz antreten soll, durchkreuzen die Nazis ihre Pläne. Sie flieht nach Amerika und kehrt nach dem Krieg nach Wien zurück. Doch das alles dient nur als Rahmenhandlung, um 20 Kabarettsongs von Georg Kreisler einzubetten, die Désirée von Delft verwandlungsfreudig, stimmlich überzeugend und mit viel Sexappeal über die Bühne bringt.

Unterstützt wird sie von Nicolas Krüger, der mehr ist als nur ein stummer Begleiter am Klavier. So spielt er in einigen Szene an der Seite von Désirée von Delft und zeigt etwa, dass er gleich mehrere Dialekte beherrscht.

Und noch einige andere Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtheaters machen mit. Theaterpädagogin Christine Köck hat Videos unter anderem mit Schauspieler Andreas Ksienzyk gedreht, die diese Produktion gut ergänzen.

Insgesamt merkt man „Heute Abend: Lola Blau“ an, dass hier Profis am Werk sind, die neben ihrer Arbeit am Kinder- und Jugendtheater einfach mal Lust hatten, auch etwas für Erwachsene zu machen. Besonders Fans der humorvollen und charmanten Lieder des österreichischen Komponisten Georg Kreisler (1922-2011) sollten sich Karten für dieses Stück besorgen.

„Heute Abend: Lola Blau“ ist noch zwei Mal im Kino im U zu sehen: am 20. Dezember um 20 Uhr und am 21. Dezember um 18 Uhr.

Eintrittspreise: 18 Euro / ermäßigt 14 Euro

Kartenvorbestellung: Tel. 0160-8457519 oder E-Mail lolablau@gmx.net


Andreas Schröter

Samstag, 13. Dezember 2014

Ein Tipp für kalte Wintertage: Schwanensee

Opernhaus
Ballett von Xin Peng Wang unter Berücksichtigung der Choreografie von Marius Petipa (2. und 4. Akt)
Musik von Peter I. Tschaikowsky


Ein Prinz auf der Jagd nach dem Glück. Ein nächtlicher See auf einer Waldlichtung. Verwunschene Schwäne. Und ein verhängnisvoller Zauber...

Schwanensee! - Wie viele Träume von einer Ballettkarriere dieses Werk schon gestiftet, wie viele Karrieren der Tanzkunst es begründet und wie viele Laufbahnen zerstört hat, bleibt für immer ungezählt. Seit mehr als 120 Jahren schlägt Tschaikowskys Klassiker das Publikum in seinen Bann. Für jeden Choreographen stellt er eine faszinierende Herausforderung dar und verlangt jedem Tänzer körperliche und darstellerische Höchstleistungen ab.

In elf Monaten komponierte Tschaikowsky das Stück, das mehr noch als seine Opern und Symphonien seinen künstlerischen Ruhm nachhaltig begründete. Tschaikowsky und Schwanensee sind im kulturellen Unterbewusstsein der Öffentlichkeit untrennbar miteinander verschmolzen. Fast unglaublich mutet an, dass das wahrscheinlich bekannteste aller Ballette, schlichtweg der Inbegriff der europäischen Tanztradition, bei seiner Uraufführung 1877 am Moskauer Bolschoi-Theater vom Publikum mit großer Zurückhaltung aufgenommen wurde und erst achtzehn Jahre später in der Choreographie von Marius Petipa am Petersburger Marinskij-Theater den Weg in die Unsterblichkeit antrat.

2004 hat Ballettdirektor Xin Peng Wang erstmals mit Schwanensee in ausdrucksstarken und atmosphärisch dichten Bildern und durch eine beeindruckende Tanzsprache dem Ballett Dortmund jene künstlerische Richtung gewiesen, die mittlerweile überregional große Beachtung gefunden hat. 2012 hat er sich abermals diesem einzigartigen Märchenkosmos gewidmet.

Termine

SO, 14. DEZEMBER 2014
SO, 14. DEZEMBER 2014
DO, 18. DEZEMBER 2014
SA, 20. DEZEMBER 2014
FR, 26. DEZEMBER 2014
SA, 03. JANUAR 2015
SO, 18. JANUAR 2015
SO, 18. JANUAR 2015
FR, 20. FEBRUAR 2015
DO, 02. APRIL 2015
SO, 19. APRIL 2015

Weihnachtslesung im Theater im Depot

Rein in die Weihnachtspuschen, rauf auf die Bühne, gemütlich gemacht und los geht´s. Die vier Schauspieler Cordula Hein, Jörg Hentschel, Thomas Kemper und Sandra Wickenburg lesen Geschichten aus: „Morgen kommt der Weihnachtsbär“ von Janosch. Der Weihnachtsbär geht durch die Welt, sammelt Wünsche ein, bringt in der Heiligen Nacht jedem, was er braucht.

Es erwartet Sie ein fröhlicher, familientauglicher Nachmittag!


Vorstellungen:
SO 14.12.2014 um 15 Uhr
MO 22.12.2014 um 20 Uhr
SA 27.12.2014 um 17 Uhr
Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.

AK 15 € / 10 € erm.

Kinder bis 14 J. VVK + AK 5 €

Ort: Theater im Depot

Regie: Thos Renneberg

Ort: Theater im Depot, Immermannstr. 29

www.depotdortmund.de

Freitag, 12. Dezember 2014

Das Konzerthaus-Programm im Februar 2015

Gabby Young
Hier kommt das Konzerthaus-Programm im Februar 2015:
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So 01.02.2015 10.15

So 01.02.2015 12.00

3. Familienkonzert

Dortmunder Philharmoniker

Kindersinfonietta Dortmund

Philipp Armbruster (Dirigent)

Michaela Dicu (Inszenierung)

Die unglaublichen Entdeckungen der Musikonauten

Einheitspreis in € 7,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: Theater Dortmund

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So 01.02.2015 18.00

Beethoven Sinfonie Nr. 9

Stefanie Smits (Sopran)

Dagmar Linde (Alt)

Matthias Koziorowski (Tenor)

Christoph Erpenbeck (Bariton)

Projektchor »Beethoven 9«

Ulrich Lindtner (Einstudierung)

Studentenorchester Dortmund

Holger Ellwanger (Dirigent)


Jubiläumskonzert – 20 Jahre Studentenorchester Dortmund

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre f-moll zu »Egmont« op. 84

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125


Einheitspreis in € 11,50 inkl. Gebühren

Veranstalter: Studentenorchester Dortmund GbR

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Di 03.02.2015 20.00

Mi 04.02.2015 20.00

The Ten Tenors

On Broadway

Die umjubelte Gesangssensation The Ten Tenors melden sich 2015 mit ihrer sehnsüchtig erwarteten neuen Show »The Ten Tenors On Broadway«, in der sie die größten Broadway Hits feiern, zurück.

Dieses dynamische Live-Erlebnis ist eine wunderbare Sammlung der beliebtesten Broadway-Klassiker, gesungen von Australiens zehn heißesten Tenören. Die Fans werden von dem kraftvollen Mix aus theatralischen Hits und herzerwärmenden Balladen begeistert sein, wenn die Ten Tenors Neuland betreten und sich den größten Show-Melodien der Welt annehmen. Mit der Energie und Finesse, die nur die Ten Tenors bieten können, wird das Publikum unterhalten und darf in Erinnerungen schwelgen.



Einzelpreise in € 58,50 / 53,50 / 49,00 / 44,50 / 37,50 inkl. Gebühren

Veranstalter: handwerker promotion e. gmbh

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Do 05.02.2015 20.00

Yasmine Hamdan

Die charismatische Sängerin Yasmine Hamdan aus Beirut im Libanon lässt ihre arabische Tradition ebenso wie Klänge aus Elektro, Folk, Soul und Pop in ihre Musik einfließen – mit einer Gitarre, Synths und ganz viel Atmosphäre.

Abo: World Music

Einheitspreis in € 29,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: SPARKASSE DORTMUND

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Fr 06.02.2015 20.00

Mahler Chamber Orchestra

Musiker der MCO Academy am Orchesterzentrum|NRW

Heinz Holliger (Dirigent)

Anna Larsson (Mezzosopran)

Heinz Holliger: »Tonscherben« Orchester-Fragmente in memoriam David Rokeah

Gustav Mahler: »Rückert-Lieder«

Heinz Holliger: »Ardeur noire« d’après Claude Debussy

Claude Debussy: »La Mer«

Einführung mit Prof. Dr. Michael Stegemann um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer

Abo: Stell dich der Klassik

Einheitspreis in € 29,00 inkl. Gebühren

30% Rabatt für Abonnenten der Orchesterzyklen I – III

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: MINISTERIUM FÜR FAMILIE, KINDER, JUGEND, KULTUR UND SPORT DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN

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Sa 07.02.2015 20.00

Tindersticks

Über sechs Schaltjahre erstreckt sich die Karriere der Tindersticks bereits. Die meisten Bands würden in einem solchen Moment ein »Best Of«-Album veröffentlichen und groß auf Tour gehen. Stattdessen haben die Tindersticks alte Songs neu eingespielt – so, wie sie auch hätten klingen können. Auch live wird man sich auf Altes und Neues freuen dürfen.

Abo: Pop-Abo – Akustik-Pop im KONZERTHAUS DORTMUND

Einzelpreise in € 39,00 / 35,00 / 30,00 / 24,00 / 24,00 inkl. Gebühren

Keine Ermäßigungen verfügbar

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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So 08.02.2015 19.00

My Fair Lady

Kammeroper Köln

Inga Hilsberg (Dirigentin)

Lajos Wenzel (Regie)

Seit der Verfilmung mit Audrey Hepburn gehört »My Fair Lady« zu den meistgespielten Bühnenwerken des 20. Jahrhunderts. Pointierte Situationskomik, geniale Dialoge und wundervolle Melodien wie »Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn« machen »My Fair Lady« zu einem unvergesslichen Klassiker.

Einzelpreise in € 69,55 / 61,85 / 56,35 / 50,85 / 45,35 inkl. Gebühren

Veranstalter: Highlight-Concerts GmbH

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Mo 09.02.2015 18.30

Kopfnoten: Von Antheil bis Zimmermann – Eine kleine Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts

Michael Stegemann (Vortrag)

VI – Im Westen viel Neues

Charles Ives, John Cage und die Neue Musik in den USA

Ort Orchesterzentrum|NRW · Brückstraße 47 · 44135 Dortmund

Einheitspreis in € 8,00 inkl. Gebühren

Nicht im Wahlabonnement erhältlich

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum|NRW

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Di 10.02.2015 20.00

Mi 11.02.2015 20.00

6. Philharmonisches Konzert

Dortmunder Philharmoniker

Alan Buribayew (Dirigent)

Stefan Jackiw (Violine)

Carolina Eyck (Theremin)

Lera Auerbach: »Ikarus« für Orchester

Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64

Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-moll op. 93

WirStimmenEin – 19.15 bis 19.30 Uhr. Künstler geben Einblick ins Programm

Einzelpreise in € 42,00 / 39,00 / 34,00 / 30,00 / 24,00 / 19,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: Theater Dortmund

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So 15.02.2015 18.00

Orgelrecital Daniel Roth

Der Titularorganist der berühmten Orgel von Saint-Sulpice Paris kommt mit Werken von Johann Sebastian Bach, César Franck, Camille Saint-Saëns, Franz Liszt und eigenen Kompositionen ins Konzerthaus.

Abo: Orgel im Konzerthaus

Einheitspreis in € 20,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Mo 16.02.2015 10.30

2. Babykonzert

Dortmunder Philharmoniker

Motonori Kobayashi (Dirigent)

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Einheitspreis in € 5,00 inkl. Gebühren

Kinder bis 14 Jahre frei

Vorverkauf nur über den Veranstalter

Veranstalter: Theater Dortmund

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Mo 16.02.2015 19.00

2. Konzert Wiener Klassik

Dortmunder Philharmoniker

Motonori Kobayashi (Dirigent)

Franziska Batzdorf (Violoncello)

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre und Ballettmusik aus »Idomeneo« KV 366

Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur Hob. VIIb:2

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Einheitspreis in € 20,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: Theater Dortmund

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Di 17.02.2015 19.00

Kopfhörer

Frank Schneider

Ulrich Schardt

Dvořák »Amerikanisches Quartett«

Auch die Königsdisziplin der Kammermusik darf in der Reihe der Interpretationsvergleiche nicht fehlen und so stehen diesmal Aufnahmen von Dvořáks Kammermusikwerk aus der Neuen Welt auf dem Programm.

Das Programm live im Konzerthaus:
Mi 25.02.2015 · 20.00 Uhr · Artemis Quartett

Einheitspreis in € 10,00 inkl. Gebühren

Nicht im Wahlabonnement erhältlich

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Do 19.02.2015 20.00

TAO – Die Kunst des Trommelns

Explosiv und dennoch klassisch. Ursprünglich und trotzdem modern. Millionen Zuschauer konnte das japanische Trommel-Ensemble TAO bereits bei Gastspielen weltweit begeistern. In einer perfekten Performance verbindet es die jahrhundertealte überlieferte Wadaiko-Kunst mit Elementen der Pop-Musik und einer minutiös darauf abgestimmten Choreografie.

Einzelpreise in € 58,50 / 54,00 / 49,00 / 42,50 / 33,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: handwerker promotion e. gmbh

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Fr 20.02.2015 20.00

Gabby Young & Other Animals

Gabby Young ist eine auf dem Vulkan tanzende Prinzessin, ihre Show ein Gesamtkunstwerk. Ihre Musikrichtung nennt die britische Singer-Songwriterin »Circus Swing«, sie ist bunt, theatralisch, mal tierisch laut, mal zart und leise. Hier grüßt der Balkan, dort die Mariachis und um die Ecke lugt noch mal ein Spaghetti-Western. Wenn jetzt noch Fragen offen sind, bleibt nur eins: dieses Naturereignis einmal live sehen.

Abo: Cabaret + Chanson

Einheitspreis in € 29,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Sa 21.02.2015 20.00

Gewandhausorchester Leipzig

Riccardo Chailly (Dirigent)

Julian Rachlin (Violine)



Peter Iljitsch Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 2 e-moll op. 27



Abo: Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte

Einzelpreise in € 110,00 / 98,00 / 84,00 / 68,00 / 43,00 / 22,00 / 8,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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So 22.02.2015 16.00

Gewandhausorchester Leipzig

Riccardo Chailly (Dirigent)

Julian Rachlin (Violine)

Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Jekiz: Konzert mit kindgerechter Einführung. Konzertbesuch und Einführung für Kinder nach vorheriger Anmeldung kostenlos.
Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: T 0231 - 22696 256

Abo: Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier

Einzelpreise in € 110,00 / 98,00 / 84,00 / 68,00 / 43,00 / 22,00 / 8,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

Sponsor: HELLWEG Die Profi-Baumärkte

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Di 24.02.2015 20.00

Das Phantom der Oper

Axel Olzinger (Phantom)

Deborah Sasson (Christine)

Die Kritiker sind sich einig: Dieses »Phantom der Oper« ist die spektakulärste Tourneeproduktion, die derzeit in Europa unterwegs ist. Mit der Musik von Gerd Köthe und Deborah Sasson, die selbst die Hauptrolle spielt, und der aufwendigen Bühnenausstattung des Amerikaners Michael Scott, der mit seinen Bühnenbildern an der Metropolitan Opera von New York zahlreiche Triumphe feierte, kann das Publikum in die emotionale Welt des Phantoms eintauchen. Ein atemberaubendes Bühnenbild und modernste 3D Videotechnik kreieren die perfekte Bühnenillusion!

Einzelpreise in € 69,55 / 61,85 / 56,35 / 50,85 / 45,35 inkl. Gebühren

Veranstalter: Highlight-Concerts GmbH

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Mi 25.02.2015 20.00

Artemis Quartett

Vineta Sareika (Violine)

Gregor Sigl (Violine)

Friedemann Weigle (Viola)

Eckart Runge (Violoncello)

Antonín Dvořák: Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 »Amerikanisches«

Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 5 B-Dur op. 92

Peter Iljitsch Tschaikowsky: Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 11

Abo: Solisten IV – Zyklus Streichquartett

Einheitspreis in € 20,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Do 26.02.2015 19.00

Happy Hour – Klassik um Sieben
WDR Sinfonieorchester Köln

Eliahu Inbal (Dirigent)

Uwe Schulz (Moderation)

Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-moll op. 47

»Happy Hour« im Konzerthaus: eine Stunde Klassik und ein Treffen mit den Musikern beim anschließenden Umtrunk im Foyer

Einheitspreis in € 12,50 inkl. Gebühren

Ermäßigt in € 10,00

Nicht im Wahlabonnement erhältlich

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

In Zusammenarbeit mit WDR

Sponsor: DSW21

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Frank Baier singt und erzählt im Evinger Schloss

Frank Baier
19. Dezember, 20 Uhr
ARCHIV für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V. im Evinger Schloss, Nollendorfplatz


Im Frühjahr war Frank Baier zu Gast im Evinger Schloss und hat sein traditionelles Material - die Lieder der Bergleute und Menschen im Revier von 1870 – 1980 präsentiert. Die Zeit der Bergarbeiterkultur ist so gut wie vorbei – jedoch nicht vergessen.

Frank Baier hat auch weit über dieses Frühjahrs-Konzert hinaus Musik gemacht, alte Lieder aufgespürt, aber auch neue eigene Songs geschrieben.

Frank Baier lebt seit über 30 Jahren in der Rheinpreussen-Siedlung in Duisburg - eine geschichtsträchtige Siedlung unserer Region – sein Zuhause, mit umfangreichem Archiv, u.a. als Quelle für sein „Liederbuch Ruhr – Glück auf“ – einem ziegelsteindicken Nachschlagewerk der Lieder im Ruhrgebiet.

Aber Frank Baier spürte in den letzten Jahren mehr und mehr nach innen und schrieb immer auch ganz persönliche Lieder – von “Tanze das Leben“ bis „Wunderbar“ - über sein Leben nach Niederlagen und Umbrüchen.

Übrigens hat Frank Baier vor wenigen Tagen die „Mercator-Ehrennadel“ der Stadt Duisburg als Anerkennung für seine Verdienste um das soziale und kulturelle Leben in der Stadt Duisburg erhalten.

Einlass: 19 Uhr
Eintritt frei!

Jens-Daniel Herzog und Gabriel Feltz bereiten "Rosenkavalier" vor

Jens-Daniel Herzog
Opernintendant Jens-Daniel Herzog und Generalmusikdirektor Gabriel Feltz bereiten ihre erste gemeinsame Produktion in dieser Spielzeit am Theater Dortmund vor. Letzte Woche begannen die Proben zur Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss. In der Woche davor feierten Herzog und Feltz große Erfolge in Bonn und Basel. In Bonn wurde die „Rinaldo“-Inszenierung von Jens-Daniel Herzog ebenso bejubelt, wie in Basel “Otello“ in der Inszenierung von Calixto Bieto, bei der Gabriel Feltz die musikalische Leitung hatte.

Herzogs und Feltz´ „Der Rosenkavalier“ ist eine Weltkomödie ganz im Zeichen des Verfalls und der Vergänglichkeit. So wie die handelnden Personen ihrem Alter durch das hemmungslose Ausleben ihre Lust und Triebe entfliehen wollen, lässt sich der Zerfall einer auf Stände und Privilegien basierenden Gesellschaft
Gabriel Feltz
nicht mehr aufhalten. Es ist das letzte Aufbäumen eines Zeitalters, das bereits abgelaufen ist, während sich die neue Herrschaft der kühlen Rationalität und des Kapitals am Horizont ankündigt.

Wenige Tage vor der Opernpremiere am 25. Januar 2015, wird Generalmusikdirektor Gabriel Feltz das 5. Philharmonische Konzert „spiel_zeiten“ dirigieren. Zu den Aufführungen am 13. und 14. Januar von Beethovens Bühnenmusik zu Goethes „Egmont“ hat Feltz den Schauspieler Sebastian Koch eingeladen. Der deutsche Charakterdarsteller feiert inzwischen auch in Hollywood Erfolge. In Dortmund schlüpft Koch in die Rolle des niederländischen Grafen Egmont, er wird Krieger, Revolutionär und leidenschaftlicher Freiheitskämpfer. Er präsentiert Goethes Trauerspiel durch ausgewählte und ergänzte Textpassagen.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Neue SpielBar „Schöne Bescherung“

Frauke Becker und Niels Beck
In der beliebten "SpielBar"-Reihe am Schauspiel Dortmund gibt es eine Weihnachts-Ausgabe: Unter dem Titel "Schöne Bescherung" laden Frauke Becker und Niels Beck, Mitglieder des Jugendclubs "Theaterpartisanen", für kommenden Freitag, 12. Dezember, um 22 Uhr ins Institut des Schauspiel Dortmund ein. Kulinarisch dürfen Kekse und Glühwein nicht fehlen, musikalisch wird es stimmungsvoll von "Kling Glöckchen" bis zu Tim Burtons "Nightmare before Christmas". Karten für 5,- Euro sind an der Vorverkaufskasse im Opernhaus, unter 0231/50-27222 oder www.theaterdo.de erhältlich.

Theater im Depot: A Christmas Carol geht in die siebte Saison

Scrooge, der verbissene alte Kaufmann, quält rücksichtslos unglückliche Schuldner, demütigt seinen unterbezahlten Sekretär und begegnet seinen Mitmenschen mit Verachtung. Selbst das heranrückende Weihnachtsfest ist für Scrooge nur überflüssig. Doch dann, in der Weihnachtsnacht, wird er von einigen Geistern heimgesucht ...

A Christmas Carol ist in vielen Varianten gespielt und verfilmt worden. In dieser Bühnenversion wird der Klassiker „gegenwärtig“ präsentiert, mit unkonventionellen Einfällen und LIVE gebackenen Weihnachtsplätzchen. Ein winterwarmer, froh-vergnüglicher Theaterabend, der zur Weihnachtszeit Theater und auch Publikum erwärmt, denn über aller „Modernität“ bleibt die zeitlose literarische Qualität sowie die immer wieder neu zu stellende Frage nach sozialer Verantwortung und den wahren Werten einer Gesellschaft.

“In einer sehr unterhaltsamen Revue schlüpfen vier Bäcker … Pardon, Schauspieler in sämtliche Rollen des Charles Dickens Klassikers, bieten eine rundherum einladende Show und vergessen überdies das Backen nicht. Ein wunderbarer Abend. Denn die Inszenierung ist so einfach wie genial.” (Ruhr Nachrichten)

Vorstellungen:

DO 11.12.2014 um 20 Uhr
FR 12.12.2014 um 20 Uhr
SA 13.12.2014 um 20 Uhr
SO 14.12.2014 um 18 Uhr
DO 18.12.2014 um 20 Uhr
FR 19.12.2014 um 20 Uhr
SA 20.12.2014 um 20 Uhr
SO 21.12.2014 um 17 Uhr
DI 23.12.2014 um 19 Uhr
FR 26.12.2014 um 17 Uhr
Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.
AK 15 € / 10 € erm.
Kinder bis 14 J. VVK + AK 5 €
Mit: Cordula Hein, Jörg Hentschel, Thomas Kemper/Thos Renneberg und Sandra Wickenburg

Regie: Thos Renneberg

Ort: Theater im Depot, Immermannstr. 29

www.depotdortmund.de

Dienstag, 9. Dezember 2014

Fletch Bizzel: Turbo Prop, Männer gesucht und Drei Männer im Schnee

Hier kommt das Programm bis Ende des Jahres im Fletch Bizzel:

Mi. 10.12 · 10 Uhr · So. 14.12. · 11 + 15 Uhr · Mi. 17.12. · 10 Uhr · So. 21.12. · 11 + 15 Uhr · Di. 23.12. · 15 Uhr · Mi. 24.12. · 11 + 15 Uhr · 8 € / 6 € erm. (Kitagruppen / Schulklassen)
Turbo Prop Theater - „Weihnachten bei den Schmuddels“
Das „Kultprogramm“ für Alle von 4-104

Wie Beppo Besen, Klodwig Bürste und der strubbellige Moppel in der Besenkammer Weihnachten feiern – das ist mittlerweile Kult und immer wieder höchst vergnüglich anzuschauen. Auch in diesem Jahr stürzt sich die Schmuddels-Bande wieder in die unvermeidliche Vorweihnachtshektik mit Hausputz, Einkaufsrausch, Weihnachtsbraten und Christbaumseligkeit. Wenn dann auch noch das Christkind höchstpersönlich ins Kelleridyll platzt, ist die Weihnachtsstimmung auf dem Siedepunkt – na denn, schöne Bescherung!

Die ultimative Puppen-Comedy zum Fest aller Feste: Weihnachten ohne die Schmuddels ist wie ein Christbaum ohne Lametta! Also dann, fröhliche Weihnachten und auf Wiedersehen im neuen Jahr!
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Fr. 12.12. · Sa. 13.12. · 20.00 Uhr · So. 14.12. · 19.00 Uhr · 17 € / 8 € (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel „Männer gesucht“
Eine musikalische FIT FOR LOVE Revue von Daniel Ris

Es spielen und singen: Dorothee Schickentanz, Bettina Stöbe, Doris
Wäder, Christiane Wilke und Darius Sobhan-Sarbandi · Regie: Marc Gruss · Musikalische Leitung: Oleg Bordo

Was glauben Sie ist der schnellste Weg zum Herzen eines Mannes? Mit einem scharfen Messer direkt in die Brust? Aber nein - es ist im Prinzip ganz einfach. Im Schnupperkurs „FIT FOR LOVE“stellen Dr. Carola Schultze-Wertheim und ihr Assistent und Ehemann Rüdiger ein erfolgversprechendes Beziehungscoaching vor.

Wenn da nicht die 3 Kandidatinnen Petra, Melanie und Franziska wären, bei denen das leitende Ehepaar an eigene Grenzen kommt. Die Damen sind nicht ganz einfach und haben mit ihrer fordernden, empfindsamen oder offenen Art bisher alle Partner in die Flucht geschlagen. Doch da ist ja noch der Musiker Stevie Magic, der ihnen allen zu der Möglichkeit verhilft, dass sie sich ihre Sehnsüchte, ihren Frust und ihren Witz von der Seele singen können. Bevor das Coaching zu eskalieren droht, tragen zahlreiche Hits aus Schlager, Rock und Pop, von Carmen bis Ina Müller, von Abba bis Grönemeyer zu einem gelungenen Abend bei.
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Do. 18.12. · Fr. 19.12. · Sa. 20.12. · 20.00 Uhr · So. 21.12. · 19.00 Uhr · 17 € / 8 € (erm.)
Ensemble Fletch Bizzel - „Drei Männer im Schnee“
von Erich Kästner

Wenn ein Millionär sich in den Kopf setzt, als „armer Mann" verkleidet die Menschen kennenzulernen, wie sie wirklich sind,
kann er einige Überraschungen erleben: Da wimmelt es plötzlich von falschen Identitäten und Namen. Und die Missverständnisse überkugeln sich geradezu.

Aus dem treu ergebenen Diener Johann wird ein steinreicher Schifffahrtslinienbesitzer, dem Dinge zugemutet werden, die die Grenzen des Möglichen beinahe übersteigen: der wirklich arme Reklamefachmann Dr. Haaedorn gelangt zu „Ruhm und Ehren" und versteht überhaupt nichts mehr; die Hausdame des Millionärs kommt aus ihren Zuständen gar nicht mehr heraus, und die Tochter des Hauses erfährt die Liebe auf den ersten Blick. Erst nach vielen turbulenten Ereignissen finden alle Beteiligten sich und ihre Identität wieder und haben allen Grund, Verschiedenes zu feiern. Nur zwei Leute machen eine bitterböse Erfahrung: die arrogante und selbstsichere Hoteldirektor Kühne und sein Portier Polter, weil sie sich durch den äußeren Schein trügen ließen.

Es spielen: Marco Rudolph, Vassily Kasakos, Ulrich Penquitt, Eva Kalien, Betty Stöbe, Doris Wäder, Dorothee Schickentanz, Udo Pasterny, Liane Lauman

An Silvester ins Theater im Depot: "Offene Zweierbeziehung"

Mit der Premiere Offene Zweierbeziehung am Silvestertag (Mittwoch, 31.12. um 19 Uhr) stimmen die beiden Schauspieler Jule Vollmer und Thomas Kemper spritzig auf die bevorstehende Silvesternacht ein. Für diesen zeitlosen Dario Fo Klassiker gibt es nur noch wenige Karten. Den Zuschauern werden traditionell Sekt und kleine Leckereien gereicht. Vorverkauf 25 € / 18 € ermäßigt, Abendkasse 28 € / 20 € ermäßigt.

Karten gibt es beim Theater im Depot, Immermannstr. 29, unter 0231-98 22 336 (AB), unter ticket@theaterimdepot.de und DORTMUNDticket in der Tourist-Information gegenüber dem Hbf, Max-von-der-Grün-Platz 5-6, 0231/18999-444, ticket@dortmund-tourismus.de, bei Ruhr Nachrichten Ticket, Silberstraße 21, Telefon: 0231/90 59 59 59 und bei WAZ/WR-Ticket-Shop, Ostenhellweg 42-48, Telefon: 0231 / 95 73-13 69.

Montag, 8. Dezember 2014

Poetry-Slammer Björn Rosenbaum bei Ekamina im Sissikingkong

Björn Rosenbaum
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Sissikingkong, Landwehrstraße 17


Björn Rosenbaum ist Poetry Slammer und in Dortmund seit gut einem Jahr eine feste Größe beim traditionsreichen Poetry Jam im Subrosa (dort zweifacher Grand-Slam-Sieger) und Slam-Moderator beim ROXY-Slam im Kino gleichen Namens.


Ein Prophet, der in der eigenen Stadt etwas gilt und im Umland von sich reden macht. In der Nordrhein-Westfälischen Szene ist er inzwischen bekannt wie ein bunter Hund, im September diesen Jahres wurde er in Mönchengladbach NRW-Vize-Meister im Poetry Slam.


Rosenbaum, Jahrgang 1980, ist ledig, kinderlos und Sozialpädagogischer Maßnahmebetreuer (in Recklinghausen). Seine Hobbys sind Poetry Slam, (bevorzugt britische) Populärmusik, der BVB, Computerspiele sowie kluge und/oder müllige Filme. "Lesen" nennt er nicht in dieser Liste. Das macht aber nichts, das er schreibt und das Geschriebene gekonnt ans Publikum bringt. Unter dem programmatischen Titel "Kann man machen!" gibt er am elektrsichen Kamin sein Solo-Debüt.

Das Programm wird in erster Linie aus heiteren Slam-Texten und Kurzgeschichten sowie Auszügen aus dem ( noch unveröffentlichten) Roman "Schmeißt den Bohlen auf den Grill" bestehen, lebhaft vorgetragen von keinem geringeren als dem Autor selbst. Bei dem Roman handelt es sich um die Geschichte eines jungen Mannes, der verdächtigt wird seine schwangere Freundin erschlagen zu haben und der zunehmend der wahnhaften Idee verfällt, Dieter Bohlen umbringen zu müssen; die sehr komische, wie auch nachdenklich stimmende Odyssee eines Außenseiters, der nicht weiß, wer sein größerer Feind ist: Die „anderen“ und ihr ignoranter Stumpfsinn - oder er selbst.

Aufgepeppt wird das ganze durch fröhlichen Schabernack: ein popkulturelles Quiz, vielleicht wird auch das eine oder andere Liedchen gesungen…

Lesung im Schauspiel: Blackbox Abschiebung

Miltiadis Oulios
Das Schauspiel Dortmund veranstaltet eine Lesung in deutscher und arabischer Sprache zur Politik der Abschiebung von und mit Miltiadis Oulios. Der Journalist plädiert für einen radikalen Wandel im Denken und für das Recht, seinen Ort wählen zu können und nicht abgeschoben zu werden. Das Land NRW teilt Dortmund derzeit wöchentlich ca. 40 neue Menschen zu, die sehr häufig einen langen Leidensweg hinter sich haben oder Familienmitglieder vermissen. Aber wer es bis hierhin geschafft hat, ist noch nicht am Ziel: Deutschland schiebt immer noch in großer Zahl ab, wenn der Asylantrag abgelehnt wird. Was heißt eigentlich Abschiebung, und was passiert in einem Abschiebegefängnis? „Blackbox Abschiebung“ findet statt am kommenden Dienstag, 9. Dezember 2014, ab 19.30 Uhr im Institut des Schauspiel Dortmund. Der Eintritt ist frei, um Reservierung von Zählkarten wird gebeten unter 0231/50-27222.

Sonntag, 7. Dezember 2014

HMKV zeigt Ausstellung über Flugsimulatoren

BER-DTM-HNL – Fasten your seatbelts!
Bis 11. Januar
HMKV im U-Turm


Die Ausstellung des HMKV zeigt repräsentative Beispiele für die Entwicklung von Flugsimulatoren seit den 1980er Jahren. Ergänzt wird diese Auswahl von unterschiedlichen künstlerischen Positionen, die die Idee von Simulation, Spielen und Fliegen thematisieren. Die Flugsimulationen sind dabei – als „Serious Games“ – Ausgangspunkt für zeitgenössische künstlerische Arbeiten, die sich politisch, philosophisch oder ästhetisch mit dem „Traum (und der Realität) des Fliegens“ beschäftigen.

Der Ausstellungstitel suggeriert eine Flugroute vom noch nicht eröffneten Hauptstadtflughafen (BER) über Dortmund (DTM) nach Honolulu (HNL). HNL ergibt sich aus dem Spiel Microsoft FS X: Die Software wurde mit Add-ons aufgerüstet, wodurch ein Rundflug über Hawaii möglich ist. Der in der Originalversion nur als Landebahn konzipierte Flughafen „Dillingham“ wurde hierfür extrem realistisch ausgebaut. Der von hier aus startende Rundflug ist auch für AnfängerInnen zu fliegen, dauert keine zehn Minuten und kann in der Ausstellung von zwei Personen mit- bzw. gegeneinander geflogen werden.

Alle Spiele/Simulatoren können von den BesucherInnen in den Ausstellungsräumen gespielt werden.

Eintritt frei

Release-Party zum neuen Heimatdesign-Magazin

Dienstag, 9. Dezember, 18 Uhr
Heimatdesign, Hoher Wall 15

Am kommenden Dienstag möchten die Macher von Heimatdesign gern mit den Gestaltern, Redakteuren, Textern, Fotografen, Illustratoren, Anzeigenkunden, Mitarbeitern, Druckern, Verteilern und natürlich Lesern den Release der 13. Ausgabe des Heimatdesign-Magazins feiern.

Die Gestaltung haben Fabian Köper und Jonas Herfurth vom Büro koeperherfurth erledigt und der Druckverlag KETTLER aus Bönen hat es wieder gedruckt.

Inhaltlich sollen vor dem Release noch ein paar posts mit Head und Sublines sowie ein paar nicht verwendete oder making of Fotos gezeigt werden.

Samstag, 6. Dezember 2014

Schauspiel: Becketts "Endspiel" mit türkischen Übertiteln

Szene aus "Endspiel"
Donnerstag, 11. Dezember 2014, 20 Uhr
im Studio des Schauspiel Dortmund


Samuel Becketts "Endspiel" (Oyun Sonu), eine Inszenierung von Schauspielintendant Kay Voges, ist am Donnerstag, 11. Dezember 2014, 20.00 Uhr im Studio des Schauspiel Dortmund zum zweiten Mal mit türkischen Übertiteln zu sehen. Das Schauspiel Dortmund möchte damit an den großen Erfolg der deutsch-türkischen Lesung von Bestseller-Autorin Ece Temelkuran im November anknüpfen und eine Brücke zu dem türkischen Gastspiel "Der Terrorist aus dem 1. Stock" (Üst Kattaki Terörist) im Rahmen der Szene Istanbul im Januar 2015 schlagen.


Kay Voges' Inszenierung, die bereits erfolgreich seit drei Spielzeiten in Dortmund läuft, war in der Vergangenheit auch auf Gastspielreise in der Türkei. 
Die Reihe "Szene Istanbul" in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr/Mülheim startete Anfang des Jahres mit vier Gastspielen aus Istanbul in türkischer Sprache mit deutschen Übertiteln und wird 2015 fortgesetzt. "Die Öffnung des Schauspiels für Publikumsschichten, mit anderem kulturellen Hintergrund ist erklärtes Ziel der künstlerischen Leitung", so Chefdramaturg Michael Eickhoff.

4. Philharmonisches Konzert widmet sich russischen Komponisten

9. und 10. Dezember 2014, 20 Uhr,
Konzerhaus Dortmund,
Konzerteinführung WirStimmenEin: 19.15 Uhr


Ein richtiger Schmachtfetzen ist dieses dritte Klavierkonzert von Rachmaninow, aber auch ein echter Fingerbrecher für Pianisten. Beim Konzert in Dortmund stellt sich Alexander Romanowsky dieser Herausforderung. Mit einer derart schlichten, gesanglichen Melodie eröffnet das Klavierkonzert Nr. 3 (1909), dass man sich zunächst gar nicht vorstellen kann, warum Rachmaninow es selbst „Konzert für Elefanten“ nannte. Aber das ändert sich bald. Die virtuosen Anforderungen, die es an den Solisten stellt, sind horrend. Komplizierte mathematische Berechnungen, in denen alle großen Klavierkonzerte miteinander verglichen wurden, sollen ergeben haben, dass der Solist dieses Konzerts die meisten Töne pro Sekunde zu spielen hat. Und trotzdem entbehrt dieses wunderbare Werk auch nicht jenem Schmelz, jenen dramatisch lyrischen Passagen, die von den Musikern große Hingabe fordern. 

Bei der Uraufführung in der New Yorker Carnegie Hall unter Walter Damrosch, in der Rachmaninow selbst den Solopart spielte, wurde das dritte Klavierkonzert nur verhalten aufgenommen. Sogar der Widmungsträger Józef Hofmann, rührten es zeitlebens nicht an. Andere Künstler, allen voran der große Vladimir Horowitz, maßen sich daran, zelebrierten es und machten es so zu dem populären und beliebten Klavierwerk, das es heute ist.

Sicherlich noch um einiges populärer als Rachmaninow ist dessen Vorbild Tschaikowsky. Rachmaninow ist deutlich dessen musikalischer Erbe, gerade was emotionale Weite und Tiefe betrifft. Ein Erbe, ja ein Vermächtnis ist Tschaikowskys letzte Komposition, seine 6. Sinfonie (1893). „Das ist doch ein Requiem“ soll der Großfürst Konstantin darüber gesagt haben. Dieser Eindruck rührt besonders vom Finalsatz her – kein großes Gepränge, kein glänzendes Ende, sondern ein ausgedehnter langsamer Satz: melancholisch, verzweifelt, hoffnungslos. Nur neun Tage nach der Uraufführung stirbt der Komponist. Ein Zufall? Hatte er den Tod während der Komposition schon vor Augen? Es bleibt ein Rätsel. Wenige Tage nach Tschaikowskys Tod fand ein Gedenkkonzert statt – auf dem Programm die „Pathétique“. Waren die Kritiker bei der Uraufführung noch nicht durchweg begeistert, so änderte sich das nun schlagartig. Das Meer an Mutmaßungen war enorm.

Tschaikowsky selbst hatte seiner letzten Sinfonie im Vorfeld schon ein mysteriöses Flair verliehen, wenn er „von einem geheimen Programm“ sprach, davon dass er während der Entstehung „nicht selten geweint“ habe. Und den „Pathétique“-Kenner wundert das nicht. Seine Musik ist hier – trotz großem Klang und beeindruckender Instrumentation – weniger romantisch als schmerzlich berührend. Der konstant verzweifelte Unterton weicht erst im letzten Satz, wenn nach dem Tamtam-Schlag der religiöse Bläserchoral beginnt, es sich nach Abschied anfühlt und eine innere, eine letzte Ruhe einkehrt. „In diese Symphonie habe ich, ohne Übertreibung, meine ganze Seele gelegt“, schreibt Tschaikowsky 1893 an den Großfürsten. Dies werden auch die Dortmunder Philharmoniker beim 4. PHILHARMONISCHEN KONZERT tun.

Karten: Tel: 0231 / 50 27 222 oder unter www.theaterdo.de