Dienstag, 30. September 2014

Theater im Depot: "Blasphemie eines Irren" hat Premiere

Premiere: Blasphemie eines Irren
Datum: Freitag, 3. Oktober 2014 20:00
Ort: Theater im Depot, Theaterfoyer


Ein Mann empfängt Besucher in bescheidenem Rahmen; sie nennen ihn den „Irren“, doch er möchte lieber, in aller Zurückhaltung, „Herr Gott“ genannt werden: Denn, ja, er ist Gott, und ihm liegt viel daran, dass das Publikum dies nicht bezweifeln möge, auch wenn Ort und Anlass es vielleicht nicht nahelegen. Wer oder was er ist, dieser außergewöhnliche Herr mit dem selbstbewussten Auftreten und der eindrucksvollen Kenntnis über Menschen, Welt und Werte ist die entscheidende Frage in Franz Werfels Erzählung „Blasphemie eines Irren“ von 1914: Zu sagen, dass es in diesem Text um „alles“ ginge, wirkt untertrieben, hat doch Werfels „Irrer“ eine komplexe Sicht auf die Welt, in der er nun einmal, man glaube ihm oder nicht, als Gott tätig ist; und das immerhin seit Jahrtausenden, in denen er alles sah, alles hörte, ihm nichts erspart blieb ... was für eine Lebensklugheit.
Werfels monologisch verfasste Erzählung ist wie gemacht für eine Theaterinszenierung: dicht und vielfältig, komisch und ernsthaft, sinnlich und musikalisch.

Premiere
FR 03.10.2014 um 20 Uhr
DO 06.11.2014 um 20 Uhr
Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.
AK 15 € / 10 € erm.
Ort: Foyer des Theater im Depot (begrenzte Platzzahl!)
Regie: Stefan Schroeder
Mit: Carsten Bülow

Montag, 29. September 2014

Hartware MedienKunstVerein: Ausstellung "Böse Clowns" hat eröffnet

AUSSTELLUNG
Hartware MedienKunstVerein (HMKV)
HMKV im Dortmunder U, Ebene 3
27. September 2014 - 8. März 2015
Eintritt: 5€ / 2,50 €


„Gefährliche Clowns stehnʼ am Straßenrand“ sang die Düsseldorfer Band Der Plan bereits 1979. Die Ausstellung Böse Clowns widmet sich genau dieser beunruhigenden Figur, die in letzter Zeit eine ‚unheimlicheʼ Karriere gemacht hat. (Böse) Clowns tauchen heute in den unterschiedlichsten Kontexten auf: in der (Anti-)Werbung (Ronald McDonald und Parodien), im politischem Aktivismus (The Cacophony Society, The Yes Men), in Fernsehserien (Krusty bei den Simpsons), in Horror- und Hollywoodfilmen (Killer Klowns from Outer Space, Pennywise in Stephen Kings Es, der Joker als Gegenspieler von Batman), in der Popmusik (Der Plan, The Residents) und in der zeitgenössischen Kunst (Cindy Sherman, Marion Auburtin). Der maskierte Spaßmacher bringt uns zum Lachen – welches uns aber sehr schnell im Halse stecken bleibt: Thereʼs Nothing Funny About a Clown in the Moonlight (Lon Chaney). Der Northampton Clown hat dies erst kürzlich wieder eindrücklich demonstriert. Der Hartware MedienKunstVerein geht in seiner internationalen Ausstellung der ambivalenten Figur des (bösen) Clowns auf den Grund. Send in the Clowns! (Frank Sinatra)

Sonntag, 28. September 2014

Ein Rundgang durch die Museumsnacht 2014

Hier mein ganz persönlicher Rundgang durch die Museumsnacht 2014:

Unsere erste Station ist das Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Noch bevor wir ganz drin sind, treffen wir den Ruhr Nachrichten-Fotografen Dieter Menne. Der hat seit dem

Nachmittag schon eine ganze Reihe von Stationen abgeklappert. Vielleicht hätten auch wir eher anfangen sollen. Im MKK tritt ein Komiker auf – Tobi Katze muss es wohl sein –, der seinen Text vom Tablet-PC abliest, den er sich vors Gesicht hält (Foto 1). Das finde ich uncool. Sollte ein Komiker nicht frei sprechen? Es gibt im MKK so viel zu sehen, dass ich mich nicht recht auf seinen Auftritt konzentrieren kann. Wir schauen uns lieber die Dauerausstellung an und geraten in eine Führung über zwei Bilder von Caspar David Friedrich, die ich hochinteressant finde. Ich lerne etwas über die Lichtverhältnisse in den Bildern und die tiefe religiöse Bedeutung. Wussten Sie, dass Dortmund zwei Gemälde von Caspar David Friedrich hat? Ich nehme mir vor, mich in Zukunft intensiver mit dem MKK zu befassen und mal an einer längeren Führung teilzunehmen. Das MKK ist immer noch mein Lieblingsmuseum.

Danach geht’s zum RWE-Tower, wo die total erkältete RWE-Kunstexpertin Daniela Berglehn Kataloge und Bücher verkauft. Ich mag die Ausstellung „Plastic Relations“, die dort gerade zu sehen 
ist, mit ihren großflächigen knallbunten Bildern (Foto 2). Wir machen ein Selfie, das aber nichts wird. Weil im Aufzug gerade
Platz ist, fahren wir schnell noch nach oben, obwohl wir den tollen Ausblick von früheren Museumsnächten schon kennen. Als ich den erleuchteten Signal-Iduna-Park sehe, fällt mir Borussias Niederlage im Revierderby ein, und ich will schnell wieder runter.

Ich habe Durst, also beschließen wir – obwohl wir noch nicht viel geleistet haben –, ein Bier im domicil zu trinken. Im Club läuft gerade eine Jazz-Session. Ich mag die entspannte Atmosphäre dort sehr.

Danach schauen wir in die Reinoldikirche rein, wo nur eine 

Handvoll Leute einem stadtgeschichtlichen Vortrag lauscht (Foto 3). Wir setzen uns und hören ebenfalls kurz zu, aber der Vortrag bringt mir keine neuen Erkenntnisse. Wir bleiben nicht lange.

Ich will unbedingt in den U-Turm. Beim Hartware MedienKunstVerein läuft die Ausstellung „Böse Clowns“. Alle Mitarbeiter sind als böse Clowns geschminkt, und auch die Besucher können sich ein Clownsgesicht verpassen lassen (Foto 4). Jetzt wird mir klar, wieso ich in der Stadt vorher so viele
geschminkte Gesichter gesehen habe. Auf die Ausstellung selbst können wir uns nicht so recht konzentrieren. Das Geflimmer der vielen Bildschirme geht uns eher auf die Nerven. Diese Ausstellung sollte man sich in Ruhe anschauen und dann auch viel Zeit mitbringen. Vielleicht mach ich das noch.

Natürlich fahren wir mit der Rolltreppe – immer wieder faszinierend: die Fensterprojektionen im Treppenhaus – noch eine
Etage höher zum Museum Ostwall (Foto 5), bleiben aber nicht lange.

Danach machen wir einen langen Spaziergang am Wall entlang zum DEW21-Kundenforum, wo mittelalterliche Tänze aufgeführt werden (Foto 6). Ich fühle mich sofort an den Polanski-Film „Tanz der Vampire“
erinnert. Die Akustik ist nicht besonders gut, und auch sonst kann ich damit nicht viel anfangen.

Vor dem benachbarten Adlerturm sitzen mittelalterlich gewandete Gestalten um einen Festschmaustisch herum. Das sieht gemütlich aus. Ich hätte fast Lust mich dazuzusetzen. Allerdings ist es mittlerweile auch schon etwas frisch, um noch ganz locker draußen sitzen zu können.

Auf dem Weg zurück zum Auto machen wir einen Umweg durch
die Berswordthalle, wo es eine Party mit Live-Musik von Radio 91.2 (Foto 7) gibt. Als wir da sind, läuft aber gerade nichts.

Die Lasershow auf dem Friedensplatz sehen wir nicht mehr.


Andreas Schröter

Samstag, 27. September 2014

14. Dortmunder DEW21-Museumsnacht

Die 14. Dortmunder DEW21-Museumsnacht findet am 27. September 2014 unter dem Motto "Nacht der Visionen!" statt.

Einmal im Jahr präsentieren Museen, großen Innenstadtkirchen, Ateliers, Galerien und andere Kultureinrichtungen ihre Schätze und laden ein zu zehn Stunden Programm. Ab 16.00 Uhr verwandeln sich rund 60 Kulturorte zu wundersamen, spannenden, witzigen und denkwürdigen Pilgerstätten und bieten ein Mega-Programm aus rund 600 Einzelveranstaltungen: Auf zur „Nacht der Visionen“!

Das Motto wirkt diesmal bis hinter die Kulissen der DEW21-Museumsnacht – denn die Organisatoren sind ihrer Vision einen großen Schritt näher gekommen: Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, die DEW21-Museumsnacht zur familienfreundlichsten Veranstaltung in der Region zu machen. Zum allerersten Mal in der Geschichte der DEW21-Museumsnacht gilt deshalb:

Alle unter 18 Jahren nur 3 Euro!

Für diese 3 Euro erhalten Kinder und Jugendliche freien Eintritt bei allen teilnehmenden Kulturorten – und können den ganzen Tag lang im gesamten VRR-Gebiet fahren. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.

Freitag, 26. September 2014

HCC: Eckengas Mitteilungen für interessierte Dorfbewohner mit Thomas Lienenlüke

Fritz Eckenga
28.09.2014, 12.00 Uhr im HCC, Königswall 21, 44137 Dortmund (am HBF)
Eintritt 15,- EUR, zzgl. 1,50 EUR Gebühren
(Vorverkauf: 0231/ 9056161)


Eine echte Premiere: Thomas Lienenlüke ist zum ersten Mal zu Gast bei den Dorfmitteilungen. Warum erst jetzt? Warum nicht schon öfter? Klare Sache, er hatte bisher keine Zeit. Lienenlüke ist seit den 1990er-Jahren vielbeschäftigter Autor für Bühne, Funk- und Fernsehen. Vieles, was andere vortragen, stammt also aus seinem Kopf. Unter anderem schreibt er als erster Nichtbayer das traditionelle “Derblecken” in München – was ihm viel Lob und eine fette Schlagzeile einbrachte: “Rheinländer schreibt den Nockherberg”. Darauf ist er als Westfale zurecht stolz.

Doch all seine Erfolge konnten ihn nie darüber hinwegtäuschen, dass tief in ihm schon immer ein sarkastischer Liedermacher schlummerte, der darauf brannte, herausgelassen zu werden. In “Revanche?” verwebt Thomas Lienenlüke seine imponierende Beobachtungsgabe mit kompositorischer Originalität und bitterbösem Spott zu einem Liederabend der Extraklasse. Von “Twitternden Sozialdemokraten” über “Deutschlehrer in Jack-Wolfskin-Jacken” bis hin zu stolzen Supereltern (vermeintlich) hochbegabter Kinder – Lienenlüke rächt sich musikalisch an nervenden Zeitgenossen und schickt sie nicht selten noch vor dem letzten Takt ins Grab. Dabei beweist er, dass der Tod nicht nur gerecht, sondern auch sehr sehr lustig sein kann.

Donnerstag, 25. September 2014

In eigener Sache: Dortmunder Kulturblog jetzt auch auf Facebook und Twitter

Liebe Freunde des Dortmunder Kulturblogs,

ab sofort gibt's den Dortmunder Kulturblog auch auf Facebook und Twitter. Auf diese Weise können Sie sich sofort informieren lassen, wenn hier etwas Neues passiert (was mindestens einmal täglich der Fall ist). Hier der Link zur Facebook-Seite: https://www.facebook.com/dortmunder.kulturblog und hier zu Twitter: DOKulturblog

Andreas Schröter

Jan van der Holst im Salon Fink

Ort: »SALON FINK«
Freitag, den 26.09.14 | ab 20.30h
Nordmarkt Str. 8 | 44145 Dortmund-Nordmarkt
Eintritt: frei


Am Freitag (26.9.) auf der roten Bühne im Salon Fink: der in Nürnberg lebende Holländer "JAN VAN DER HOLST". JAN ist Singer-Songwriter, und nun auf Deutschland-Tour, um das neue Album seiner Band "VANDES" vorzustellen. Mit seiner Gitarre im Gepäck wird er seine Songs vorstellen, die nicht zuletzt aufgrund seiner kraftvollen, ausdrucksstarken Rockstimme, sowie den gut durchdachten Songtexten gern auch mal länger im Gehörgang des Publikums verweilen.

VANDES klingen wie ein Instagram-Foto aussieht: kräftig, bunt, melancholisch. Nach zwei vielversprechenden EPs haben die Musiker um Singer-Songwriter Jan van der Holst das neue Album "Framed" letzten Dezember rausgebracht, welches in Zusammenarbeit mit Sean Beresford (u.a. Third Eye Blind) entstand.

Mittwoch, 24. September 2014

Mayersche Buchhandlung: Fabian Eder & Armin Rohde lesen aus „Das Gesicht der Anderen"

Fabian Eder (c) photo-graphic-art.at
Dortmund. Am: Dienstag, 30.09.2014
Um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund
Eintritt: 12,- €

In der Mayerschen lesen Autor Fabian Eder und Schauspieler Armin Rohde aus "Das Gesicht der Anderen".

Das Buch: Ein Sommerfest in einem Schloss am Stadtrand. Eine Waffe, ein Schuss. Und eine junge Frau, die sich vom entstellten und einsamen Mädchen zu einer herrischen, knallharten Unternehmerin in der männerdominierten Welt der Waffen entwickelt.
Ein durch Zufall gelöster Schuss aus der Waffe ihres Vaters ändert das Leben der blutjungen, steinreichen Margarete Boll schlagartig. Isoliert von ihrer Umwelt, einsam und gefangen in einem goldenen Käfig, versteckt sie ihre seit dem Unfall grässlich entstellte Erscheinung hinter einer starren Maske und sehnt sich nach Liebe. Nur ein 36 Jahre älterer Mann vermag es, sie aus ihrer Isolation zu befreien. Er wendet als Erster den Blick nicht ab. Schleichend beginnen die Grenzen zwischen Moral, Hingabe, Perversion, Hass und Wahnsinn zu verrinnen, bis Margarete erkennt, dass gerade ihr größter Makel größte Macht bedeutet.
Der Autor: Fabian Eder, geboren 1963, lebt als freiberuflicher Autor und Filmemacher in Wien. Regie und Drehbuch u.a. bei der Verfilmung des Romans Die Schrift des Freundes von Barbara Frischmuth oder bei Fernsehfilmen aus der Reihe TATORT (Granit, Kein Entkommen). 2013 erschienen Griechenland blüht sowie sein Debütroman Aufstand bei Braumüller.

Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung oder unter www.mayersche.de erhältlich.

Dienstag, 23. September 2014

Atelier Anschnitt: Workshop Skulpturen basteln

4. Oktober - 5. Oktober
Von 4. Oktober um 11:00 bis 5. Oktober um 16:00
Anschnitt-Atelier für Kunst&Design, Hombrucher Str. 59, 44225 Dortmund


Wie funktioniert das mit den Skulpturen der Dortmunder Künstlerin Almut Rybarsch-Tarry?

An einem Wochenende können die Teilnehmer eines Workshops die Technik erlernen und sich dabei die Tricks und Tipps direkt von der Künstlerin holen.

Eine Grundform wird aus Styropor geschnitzt und mit Zement modeliert. Das Anmalen bzw. Lackieren erfolgt, nach genügend Trocknungszeit, nach Anleitung, zu Hause.

Samstag u. Sonntag, je 11:00-16:00 Uhr
4. und 5.10.2014
Kursleitung: Almut Rybarsch
90 € inkl. Material
Kurs 141004
Zu buchen über post@balou-Dortmund.de (0231-201866) oder atelier@anschnitt.de (0174-3433083)

Montag, 22. September 2014

Dabei sein beim 7. Fest der Chöre am 20. Juni 2015

Interessierte Chöre und Ensembles können sich ab sofort bis zum 31. Dezember 2014 für das 7. FEST DER CHÖRE am Samstag, den  20. Juni 2015 bewerben.

Das FEST DER CHÖRE ist in den vergangenen Jahren zum größten städtischen Chorfest Deutschlands avanciert und schafft es dabei jedes Jahr auf’s Neue Besucherscharen in die Dortmunder City zu locken. Allein in diesem Jahr waren es mehr als 50.000, die die Auftritte der ca. 4.000 Mitwirkenden auf Bühnen in der gesamten Innenstadt nicht verpassen wollten. Im nächsten Jahr wird das FEST DER CHÖRE am 20. Juni 2015 stattfinden.

Interessierte Chöre und Ensembles haben daher ab sofort die Möglichkeit sich hierfür beim KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund anzumelden. So melden sich interessierte Chöre und Ensembles zum FEST DER CHÖRE 2015 an: Die ersten Anmeldeformulare wurden bereits verschickt. Bis zum 31. Dezember 2014 können sich Chöre und Vokalensembles zum FEST
DER CHÖRE 2015 anmelden.

Hierzu kann auf der Homepage des KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund (www.klangvokal.de) das Anmeldeformular heruntergeladen werden.

Auf Anfrage ist es natürlich auch möglich dieses Formular per Post zugeschickt zu bekommen.

Sonntag, 21. September 2014

Filmmusik für Fatih Akin: Alex Hacke

The Ministry of Wolves
Alexander Hacke hat die Filmmusik zu Fatih Akins neuestem Kinofilm „The Cut“ geschrieben, der im September auf den Filmfestspielen in Venedig seine Weltpremiere feierte. In den Kinos ist der Streifen ab 16. Oktober zu sehen. Alexander Hacke („Einstürzende Neubauten“) bringt außerdem mit der Band „The Ministry of Wolves“, zu der neben ihm Paul Wallfisch, Mick Harvey und Danielle de Picciotto gehören, ein neues Album heraus: „Happily Ever After“. Auf der Bühne ist Hacke mit „The Ministry of Wolves“ live zu erleben im Märchenmassaker „Republik der Wölfe“, das letztmalig am Freitag, 3. Oktober, (18 Uhr), Samstag, 4. Oktober (19.30 Uhr) und Sonntag, 5. Oktober (18 Uhr) am Schauspiel Dortmund und am Samstag, 11. Oktober an der Volksbühne Berlin gezeigt wird. Karten für die Vorstellung in Dortmund (12,- bis 33,- Euro) gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, unter 0231/50-27222 oder www.theaterdo.de.

Samstag, 20. September 2014

Konzerthaus im November: Von Prokofiew bis zu den Dortmunder Philharmonikern

Tina Dico
Hier kommt das Konzerthaus-Programm im November:
Sa 01.11.2014 20.00
Zeitinsel Sergej Prokofiew – Iwan der Schreckliche

Larissa Diadkova (Alt)
Mikhail Petrenko (Bariton)
N. N. (Sprecher)
Chor und Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg
Valery Gergiev (Dirigent)

Sergej Prokofiew: Ballettmusik zu »Cinderella« op. 87 (Auszüge)
Sergej Prokofiew: »Iwan der Schreckliche« Oratorium für Sprecher, Alt, Bariton, Chor und Orchester op. 116, Fassung von Abram Stassewitsch

Einführung mit Prof. Dr. Michael Stegemann um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer

Abos: Zeitinsel Sergej Prokofiew; Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte; Stell dich der Klassik
Einzelpreise in € 110,00 / 98,00 / 84,00 / 68,00 / 43,00 / 22,00 / 8,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Mo 03.11.2014 19.00
Kopfhörer

Frank Schneider
Ulrich Schardt

Schostakowitsch Sinfonie Nr. 8

Auftakt zu einer neuen Saison mit vier »Kopfhörern«: Mit einem sinfonischen Schwergewicht steigen unsere beiden Experten in die Fonogeschichte ein und vergleichen Interpretationsansätze von Mrawinski bis Jansons.

Das Programm live im Konzerthaus:
So 16.11.2014 · 16.00 Uhr · Rotterdam Philharmonic Orchestra

Einheitspreis in € 10,00 inkl. Gebühren
Ermäßigt in € 5,00 für Freundeskreis-Mitglieder
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Mi 05.11.2014 20.00
Estrella Morente


Estrella Morente (Gesang)
José Carbonell »Montoyita« (Gitarre)
José Carbonell Serrano »Monti« (Gitarre)
Antonio Carbonell (Rhythmus, Gesang)
Enrique Morente Carbonell »Kiki« (Rhythmus, Gesang)
Angel Gabarre (Rhythmus, Gesang)
Pedro Gabarre »Popo« (Perkussion)

Autorretrato

Mit diesem Programm zeichnet die in Granada geborene Sängerin ein intimes Selbstporträt. Als Tochter des legendären Enrique Morente wuchs Estrella in die Flamenco-Kultur hinein und gilt heute als eine der gefragtesten Künstlerinnen ihres Fachs.

Abo: World Music

Einzelpreise in € 45,00 / 40,00 / 35,00 / 28,00 / 18,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: SPARKASSE DORTMUND

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Do 06.11.2014 20.00
Tina Dico


Tina Dico (Gesang, Gitarre)
Helgi Jónsson (Gitarre, Posaune, Klavier)
Dennis Ahlgren (Gitarre)

Mal nur von ihrer Akustikgitarre begleitet, mal mit Unterstützung ihres Trios zog Tina Dico in den letzten zehn Jahren durch Amerika und Europa. Auch im Konzerthaus hinterließ sie dabei glühende Fans und ein gerührtes, aber jubelndes Publikum. Dessen Wunsch nach mehr erfüllt Tina Dico im Herbst 2014.

Abo: Pop-Abo – Akustik-Pop im KONZERTHAUS DORTMUND
Einzelpreise in € 39,00 / 35,00 / 30,00 / 24,00 / 24,00 inkl. Gebühren
Keine Ermäßigungen verfügbar
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Fr 07.11.2014 20.00
Sa 08.11.2014 20.00
Götz Alsmann


Götz Alsmann (Gesang, Klavier und mehr)
Altfrid M. Sicking (Vibrafon, Xylofon)
Michael Ottomar Müller (Bass)
Rudi Marhold (Schlagzeug)
Markus Paßlick (Perkussion)

Broadway – Premiere

Nach ihrem Abstecher nach Paris machen sich Götz Alsmann und seine Band auf zum Broadway. Von den unsterblichen Kompositionen Cole Porters, George Gershwins oder Jerome Kerns gab es schon damals deutschsprachige Fassungen. Diese Texte hat Götz Alsmann ausgegraben und den Songs den typischen Alsmann-Sound verpasst. Nun feiert er mit seinen Musikern den Broadway und seine Protagonisten.
Nachdem schon Premiere und Dernière des Programms »In Paris« im KONZERTHAUS DORTMUND stattfanden, hat sich Götz Alsmann entschieden, auch sein neues Programm erstmals hier der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Abo: Cabaret + Chanson
Einzelpreise in € 45,00 / 40,00 / 35,00 / 28,00 / 18,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: HÖVELS ORIGINAL

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So 09.11.2014 18.00
Sinfonieorchester Orchesterzentrum|NRW

John Axelrod (Dirigent)
Rainer Honeck (Violine)


Arthur Honegger: »Pacific 231« Mouvement symphonique
Benjamin Britten: Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 15
Vittorio Montalti: »Unnamed machines« (Deutsche Erstaufführung)
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

Einheitspreis in € 12,50 inkl. Gebühren
Ermäßigt in € 7,00
Veranstalter: Orchesterzentrum|NRW

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Di 11.11.2014 20.00
Mi 12.11.2014 20.00
3. Philharmonisches Konzert


Dortmunder Philharmoniker
Shao-Chia Lü (Dirigent)
Elisso Virsaladze (Klavier)
Leoš Janáček: »Taras Bulba« Rhapsodie für Orchester
Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur
Bedřich Smetana: »Má Vlast« (»Mein Vaterland«)


WirStimmenEin – 19.15 bis 19.30 Uhr. Künstler geben Einblick ins Programm

Einzelpreise in € 42,00 / 39,00 / 34,00 / 30,00 / 24,00 / 19,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: Theater Dortmund

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Do 13.11.2014 20.00
Musik für Freaks


Ictus Ensemble
Georges-Elie Octors (Dirigent, Perkussion)
Lionel Peintre (Bariton)

Georges Aperghis: »Le soldat inconnu« für Bariton und Instrumentalensemble (Deutsche Erstaufführung)

Igor Strawinsky: »L’histoire du soldat« Suite für Sprecher und Instrumentalensemble

Das neue Werk von Georges Aperghis ist eine Auftragskomposition der ECHO (European Concert Hall Organisation), deren Mitglied das Konzerthaus ist.

Abo: Solisten II – Musik für Freaks
Einzelpreise in € 20,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: Europäische Kommission

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Fr 14.11.2014 20.00
Klavierabend Lang Lang

Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
Peter Iljitsch Tschaikowsky: »Die Jahreszeiten« op. 37a Zwölf Charakterstücke
Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20
Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 2 b-moll op. 31
Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 3 cis-moll op. 39
Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 4 E-Dur op. 54

Einzelpreise in € 128,00 / 115,00 / 98,00 / 79,00 / 50,00 / 25,00 inkl. Gebühren
Keine Ermäßigungen verfügbar
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Sa 15.11.2014 20.00
Liederabend Mark Padmore


Mark Padmore (Tenor)
Till Fellner (Klavier)

Joseph Haydn: ›She never told her love‹ Hob. XXVIa:34
Joseph Haydn: ›The Spirit’s Song‹ Hob. XXVIa:41
Joseph Haydn: ›Antwort auf die Frage eines Mädchens‹ Hob. XXVIa:46
Wolfgang Amadeus Mozart: ›Das Veilchen‹ KV 476
Wolfgang Amadeus Mozart: ›Abendempfindung‹ KV 523
Ludwig van Beethoven: ›Adelaide‹ op. 46
Ludwig van Beethoven: ›Ein Selbstgespräch‹ WoO 114
Ludwig van Beethoven: ›Resignation‹ WoO 149
Ludwig van Beethoven: ›An die Hoffnung‹ op. 94
Ludwig van Beethoven: ›Abendlied unterm gestirnten Himmel‹ WoO 150
Robert Schumann: Fünf Lieder op. 40
Robert Schumann: »Liederkreis« 12 Gesänge von Joseph von Eichendorff op. 39

Abo: Große Stimmen I – Lied
Einheitspreis in € 29,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: THEATER- UND KONZERTFREUNDE DORTMUND E. V.

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So 16.11.2014 11.00
Mozart Matinee


English Chamber Orchestra
Stephanie Gonley (Leitung)
Aurelia Shimkus (Klavier)

Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 18 B-Dur KV 456
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-moll KV 550

Einzelpreise in € 39,50 / 32,00 / 29,00 / 23,50 / 15,00 inkl. Gebühren
Vorverkauf nur über den Veranstalter
Veranstalter: Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.

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So 16.11.2014 16.00
Rotterdam Philharmonic Orchestra


Jukka-Pekka Saraste (Dirigent)
Rudolf Buchbinder (Klavier)

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 c-moll op. 65

Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: T 0231 - 22696 256

Abo: Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier
Einzelpreise in € 94,00 / 84,00 / 72,00 / 58,00 / 37,00 / 18,00 / 7,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: HELLWEG Die Profi-Baumärkte

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Mo 17.11.2014 18.30
Kopfnoten: Von Antheil bis Zimmermann – Eine kleine Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts

Michael Stegemann (Vortrag)

III – Alter Wein in neuen Schläuchen
Arnold Schönberg und die Dodekafonie

Ort Orchesterzentrum|NRW · Brückstraße 47 · 44135 Dortmund

Einheitspreis in € 8,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum|NRW

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Mo 17.11.2014 19.00
1. Konzert für junge Leute

Dortmunder Philharmoniker
Philipp Armbruster (Dirigent)
Super Flu (Live-Elektronik)
Toni Haupt (Lichtdesign)

Groove Symphony
Dortmunder Philharmoniker & Super Flu. Schilder einer Baustelle

Einheitspreis in € 9,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: Theater Dortmund

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Di 18.11.2014 20.00
Dominique Horwitz


Brel!

Dass er ein großer Sänger ist, hat der in Paris geborene Horwitz schon mehrfach unter Beweis gestellt. Nun will er mit seinem neuen Jacques-Brel-Programm von dem größten Chansonnier aller Zeiten Abschied nehmen. Neben den bekannten Brel-Hits können sich die Zuschauer auf viele Titel freuen, die Dominique Horwitz bislang noch nicht gesungen hat. Außerdem wird er einige Chansons präsentieren, die überraschender Weise erst vor kurzem von der Brel Foundation veröffentlicht wurden und nie live gesungen wurden.

Einzelpreise in € 69,00 / 60,50 / 52,50 / 44,50 / 36,50 / 19,50 inkl. Gebühren

Veranstalter: handwerker promotion e. gmbh

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Do 20.11.2014 20.00
Gerhard Polt & Die Well-Brüder aus’m Biermoos


Menschenkenner Polt bespiegelt die Abgründe des »Bayern an sich«, ohne ihn dem unreflektierten Gelächter des homo googleensis preiszugeben. Die Well-Brüder liefern den Soundtrack zum Panoptikum Bavaricum.

Abo: Cabaret + Chanson

Einzelpreise in € 39,00 / 35,00 / 30,00 / 24,00 / 16,00 / 8,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Fr 21.11.2014 20.00
London Philharmonic Orchestra


Yannick Nézet-Séguin (Dirigent)
Lars Vogt (Klavier)

Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759 »Unvollendete«
Richard Strauss: »Don Juan« Sinfonische Dichtung nach Nikolaus Lenau op. 20

Einführung mit Prof. Dr. Holger Noltze um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer

Abos: The YANNICK Experience; Orchesterzyklus I – Meisterkonzerte
Einzelpreise in € 110,00 / 98,00 / 84,00 / 68,00 / 43,00 / 22,00 / 8,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsoren: RWE; SIGNAL IDUNA GRUPPE

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Sa 22.11.2014 20.00
Quatuor Modigliani & Sabine Meyer


Sabine Meyer (Klarinette)
Dag Jensen (Fagott)
Bruno Schneider (Horn)
Knut Erik Sundquist (Kontrabass)
Quatuor Modigliani (Philippe Bernhard, Violine · Loïc Rio, Violine · Laurent Marfaing, Viola · François Kieffer, Violoncello)

Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett für Klarinette und Streichquartett A-Dur KV 581
Franz Schubert: Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher F-Dur D 803

Jekiz: Konzert mit kindgerechter Einführung. Konzertbesuch und Einführung für Kinder nach vorheriger Anmeldung unter T 0231 - 22696 256 kostenlos.

Abos: Solisten IV – Zyklus Streichquartett; Schnupperabo
Einheitspreis in € 29,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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So 23.11.2014 18.00
Ein Deutsches Requiem


Ruth Ziesak (Sopran)
Detlef Roth (Bariton)
Chor der Bamberger Symphoniker
Bamberger Symphoniker
Herbert Blomstedt (Dirigent)

Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 45
Chorprojekt »Dortmund singt... Brahms«: Infos hier

Abo: Chorklang
Einzelpreise in € 88,00 / 80,00 / 68,00 / 55,00 / 35,00 / 17,00 / 7,00 inkl. Gebühren
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

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Mi 26.11.2014 20.00
Frank Schätzing

Breaking News

Er zieht Millionen begeisterte Leser in seinen Bann und sein aktueller Roman »Breaking News« eroberte auf Anhieb Platz 1 der Bestsellerlisten! Für sein neuntes Werk hat Frank Schätzing den Nahen Osten als Schauplatz gewählt, einen der gefährlichsten Brennpunkte der Welt. Sein Thriller reflektiert die Geschichte Israels anhand zweier jüdischer Familien über Generationen hinweg und spinnt ein Verschwörungsnetz, in dem sich der Protagonist des Buches, Kriegsreporter Tom Hagen, immer tiefer verstrickt. »Breaking News« ist eine explosive Melange aus Familiensaga, Politdrama und Agententhriller – ein typischer Schätzing, denn der Autor liebt es, Fakten und Fiktion zu verschmelzen.
Diesen Bestseller inszeniert er nun zu einem multimedialen Ereignis mit aufwändigem Soundkonzept.

Einzelpreise in € 31,90 / 29,90 / 25,90 / 23,90 / 22,90 / 19,90 inkl. Gebühren

Veranstalter: handwerker promotion e. gmbh

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Fr 28.11.2014 20.00
Cassandra Wilson


Cassandra Wilson (Gesang)
Gregor Maret (Mundharmonika)
Brandon Ross (Gitarre)
Lonnie Plaxico (Bass)
Jon Cowherd (Klavier)
John Davis (Schlagzeug)

Tribute to Billie Holiday

Auch auf dem Höhepunkt ihrer Gesangskarriere fordert sich die zweimalige »Grammy«-Gewinnerin Cassandra Wilson immer wieder selbst heraus. Ihre künstlerische Unerschrockenheit hat Wilson im Laufe ihrer Karriere schon häufig unter Beweis gestellt und sie führt sie stets zu neuen Projekten. Davon profitieren in der Saison 2014 |15 die Freunde der JazzNights, wenn die Sängerin, Songschreiberin und Produzentin aus Jackson / Mississippi mit Band nach Dortmund kommt.

Abo: JazzNights

Einzelpreise in € 57,00 / 51,00 / 44,00 / 36,00 / 23,00 inkl. Gebühren

Keine Ermäßigungen verfügbar

Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

In Zusammenarbeit mit Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH

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So 30.11.2014 10.15
So 30.11.2014 12.00
2. Familienkonzert


Holzbläserquintett der Dortmunder Philharmoniker
Jörg Schade (Paolo)

Aschenputtel räumt auf

Einheitspreis in € 7,00 inkl. Gebühren

Veranstalter: Theater Dortmund

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Freitag, 19. September 2014

Oper: Emily Newton ("Anna Nicole") wird Ensemblemitglied in Dortmund

Emily Newton
Als Playmate Anna Nicole Smith in der Oper "Anna Nicole" von Mark-Anthony Turnage ist sie unvergessen, nun kehrt sie nach Dortmund zurück: die amerikanische Sopranistin Emily Newton wird neues Ensemblemitglied der Oper Dortmund.

Die gebürtige Texanerin war die Idealbesetzung der tragischen Heroine in der Oper über das Model Anna Nicole Smith, die in der vorletzten Spielzeit an der Oper Dortmund zu sehen war. Nun ist es gelungen, Emily Newton längerfristig an das Dortmunder Opernhaus zu verpflichten. Ihren ersten
Auftritt hat die Sängerin bereits am kommenden Samstag in der Operettengala mit dem Titel "Der Himmel hängt voller Geigen" (20.9., 19.30 Uhr, Opernhaus). Newton singt an diesem Abend u.a. Ausschnitte aus "Gräfin Mariza" und aus der Fußballoperette "Roxy und ihr Wunderteam". Die Gala
wird am 11. Oktober wiederholt.

Newtons erste große Bühnenrolle, auf die sich das Dortmunder Publikum freuen kann, ist die Titelpartie in der genannten Paul-Abraham-Operette "Roxy und ihr Wunderteam", die am 29. November 2014 Premiere hat. Sie spielt und singt darin die vor ihrem dümmlichen Zukünftigen Reißaus nehmende Roxy, die ausgerechnet bei einem Fußballteam Zuflucht findet.

Eine echte Luxusbesetzung stellt Emily Newtons Mitwirkung an der Produktion von Richard Strauss' Oper "Der Rosenkavalier" dar: Emily Newton singt die Rolle der Marianne Leitmetzerin, die im Stück der jungen Sophie ihren Rosenkavalier zuführt und damit die entscheidende Wende einläutet ... Ab 25. Januar 2015 im Opernhaus Dortmund zu sehen.

Eine Traumrolle sei die Donna Elvira für sie, bekundet die Sängerin. Ab dem 08. März 2015 ist sie in dieser Partie in der Neuinszenierung von Mozarts "Don Giovanni", der "Oper aller Opern", zu erleben. Es inszeniert Intendant Jens-Daniel Herzog.

Karten für alle genannten Vorstellungen sind bereits im Vorverkauf.

Donnerstag, 18. September 2014

Kinder- und Jugendtheater: "Zwerge versetzen" hat Premiere

Rainer Kleinespel, Désireé von Delft und Peter Sturm
in "Zwerge versetzen".                  Foto: Birgit Hupfeld
"Zwerge versetzen oder Der Goldschatz am Ende des Regenbogens"
Stück von Hartmut El Kurdi und Wolfram Hänel
ab 5 Jahren
Termine: 19. September (Uraufführung & Premiere), 21., 23., 26., und 28. September im KJT, Sckelly


Mimmi wohnt mit ihrem Opa in einer armseligen Hütte in Irland. Meist gibt es nur matschige Kartoffeln und es regnet ständig. Die einzige Kuh, die sie besitzen, ist klapperdürr und gibt keine Milch mehr. Was soll man da machen. Opa erzählt die Geschichte von dem Zwerg Leprechaun, der einen Goldschatz auf einer Insel am Ende des Regenbogens bewacht. Den Wicht muss man doch austricksen können! Und so machen sich die beiden auf die Suche und finden ihn….

Ein Stück, das zeigt, dass es sich immer lohnt aufzubrechen und Dinge einfach zu probieren.

Regie: Charlotte Zilm / Ausstattung: Larissa Hartmann / Video: Nils Voges /
Dramaturgie: Ilona Seippel-Schipper + Isabel Stahl
Mit: Désirée von Delft, Rainer Kleinespel, Peter Sturm

Karten unter: 0231-50 27 222 / Gruppenvorbestellungen: 0231-50 22 442

Mittwoch, 17. September 2014

Jürgen Koch-Janson tritt im Sissikingkong auf


Jürgen Koch-Janson
Jürgen Koch-Janson
18. September, 20 Uhr
Sissikingkong, Landwehrstraße 17


Jürgen Koch-Janson (Akustikgitarre, Mundharmonika und Gesang) spielt eigene Lieder im Stil von Hannes Wader und Coversongs der letzten 45 Jahre. Sein Repertoire reicht von Bob Dylan über Neil Young bis Stoppok und Green Day, Songs zwischen Melancholie, Witz und Wut.

1997 war er Preisträger beim 1. Gesamtdeutschen Liedermachertreffen in Hoyerswerda. Er arbeitete als Studiomusiker bei Knut Kiesewetter und trat viele Jahre gemeinsam mit Rüdiger Bayer auf.
Anlässlich seines 40jährigen Bühnenjubiläums präsentiert er am kommenden Donnerstag am elektrischen Kamin im Sissikingkong seine neue CD "Die Dekadenz der Ratte".

Dienstag, 16. September 2014

Schauspiel: Klassenzimmerstück geht auf Tour

Peer Oscar Musinowski
Ab sofort geht beim Schauspiel Dortmund das neue Klassenzimmerstück auf Tour – diesmal zum Thema Cybermobbing:

Victoria ist neu in der Klasse und gerade heraus, aufgeschlossen, manchmal ein wenig schroff. In der neuen Klasse wird sie erst geschnitten, dann sogar gemobbt. Auf einer Party, zu der sie explizit ausgeladen war, verschwindet ihr Handy, kurz darauf tauchen Fotos daraus auf facebook wieder auf – mit dabei: Kommentare und entblößende clips von Victoria. Wer aus ihrer Klasse nutzt die virtuelle Anonymität falscher Profile auf facebook und Instagram? Kann sie sich gegen Häme, Gerüchte und Lügen wehren, die mehr und mehr Einfluss auf ihr Handeln gewinnen? Will Viktorias Familie die Wahrheit wissen? Als Viktoria keinen Ausweg mehr weiß, beginnt ihr Bruder ihre Geschichte zu erzählen…


Das mobile Klassenzimmerstück eignet sich für Jugendliche ab Klasse 8 – Info und Buchungen unter junges-schauspiel@theaterdo.de. Die Premiere findet am 18. September 2014 um 10 Uhr in der Droste-Hülshoff-Realschule statt.

Regie: Sarah Jasinszczak
Mit: Peer Oscar Musinowski

Montag, 15. September 2014

Herbstferienprojekt der „Sckellynauten“

Der Kinderclub „Die Sckellynauten“ des KJT Dortmund plant für die kommenden Herbstferien ein neues Projekt. Passend zum neuen Weihnachtsmärchen „Peters Reise zum Mond“ werden Improvisationen zu den Fragen „Wie fliegen wir? Und wie lernen wir das? Was begegnet uns auf unsrer Reise zum Mond?“ entwickelt. Der Workshop findet in den Herbstferien vom 6. bis 10. Oktober 2014, täglich von 10 bis 13 Uhr im Kinder- und Jugendtheater (Sckellstr. 5-7, 44141 Dortmund) statt und richtet sich an Kinder von 7 bis 9 Jahren.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bei der Anmeldung unter eschmidt@theaterdo.de bitte immer angeben: Name des Kindes, Geburtsdatum, Adresse, Telefon. Die Ergebnisse des Workshops werden am Ende der Woche in einer Abschlusspräsentation gezeigt.

Sonntag, 14. September 2014

Big gallery: Ausstellung "Gelebte Integration" bis 2. Oktober

Gelebte Integration
BIG gallery
BIG direkt gesund Rheinische Straße 1 44137 Dortmund
bis 2. Oktober


Die Künstlervereinigung „Dortmunder Gruppe“ besteht seit 1956 und sieht es als eine ihrer zentralen Aufgaben an, die Kontakte zu Künstlern und Künstlergruppen im In- und Ausland zu stärken.
Die Gruppe pflegt seit Jahren intensive internationale Kontakte. Gasteinladungen und der Austausch von Ausstellungsprojekten führten die Dortmunder Gruppe bereits in viele Länder.

Zu der Reihe „Dortmund International – Vielfalt in der Bildenden Kunst“ trägt die Dortmunder Gruppe mit 2 Ausstellungen in der BIG-gallery bei: „GELEBTE INTEGRATION“ im September 2014 und „LEEDS REVISITED“ im Oktober 2014.

Bei der ersten Ausstellung „GELEBTE INTEGRATION“ treten Mitglieder der Gruppe, die aus England, Amerika, Moldavien und dem Sudan stammen, in Dialog mit Künstlern, die aus
Argentinien, Italien und Portugal nach Dortmund gekommen sind, um hier zu leben und zu arbeiten.

ERA FREIDZON
DINA NUR
BRIAN JOHN PARKER
GARRETT ANDERSON WILLIAMS

Und als Gäste der Dortmunder Gruppe

MARIANA GONZÁLEZ ALBERTI
VITO CENTONZE
MARIA TERESA CRAWFORD CABRAL

Öffnungszeiten:
mo. bis fr. 8:00-17:00 Uhr sonntags 13:00-18:00 Uhr Museumsnacht 16:00-24:00 Uhr

Samstag, 13. September 2014

Schauspiel Dortmund: Ein Hamlet, der nervt

Eva Verena Müller als Hamlet.  Foto: Edi Szekely
Wenn es einen Preis für Abgedrehtheit gäbe, Dortmunds Schauspielchef Kay Voges würde ihn für seine Hamlet-Inszenierung bekommen. Wenn es einen Preis für digitale Machbarkeit gäbe, Kay Voges würde ihn gewinnen. Nur: Um beides geht es im Theater nicht. Es geht darum, die Zuschauer bei den Eiern zu packen, um es vulgär auszudrücken, sie emotional mitzunehmen, zu unterhalten, sie meinetwegen auch zu belehren, wenn es sein muss, sie in eine andere Welt zu entführen - was auch immer. Aber all das gelingt Kay Voges mit diesem Hamlet eben nicht.

Die Zuschauer werden oft bis zur Schmerzgrenze – und gelegentlich auch darüber hinaus - mit Geräuschen und Bilderfluten malträtiert. Der Inhalt hat hier schier gar keine Bedeutung mehr. Nicht umsonst wird im Stück immer wieder zitiert: „Mehr Kunst, weniger Inhalt.“ (was eine Umkehrung eines Original-Shakespeare-Zitats ist.) Man könnte sicher lange streiten, ob das überhaupt zutrifft. Aber wenn der Inhalt entfällt, muss er ersetzt werden durch irgendetwas anderes, sonst ist es eine hohle, sinnentleerte Kunst. Und es ist einfach zu wenig, wenn dieses Andere lediglich aus einer Kakophonie von Tönen und Bilderfluten von der Leinwand besteht. Auf diese Weise verkommt der Shakespeare-Stoff zum leisen Hintergrundrauschen für eine laute und gigantische Show des technisch Machbaren. In gewisser Weise ist diese Inszenierung eine konsequente Weiterentwicklung früherer Arbeiten Voges‘ – nur dass er diesmal den Bogen überspannt. Was früher als genial, modern, witzig, rasant und eine Weiterentwicklung des Theaters angesehen werden konnte, nervt jetzt nur noch.

Auf der Bühne selbst spielt sich in dieser Inszenierung so gut wie nichts ab. Die Schauspieler agieren irgendwo im Nirwana, ihr Handeln wird per Videotechnik auf die Leinwand projiziert. So entsteht eine Art Live-Film. Vorteil ist sicherlich, dass per Nahaufnahme alle Gesichts-Regungen der Schauspieler eingefangen werden können, sodass noch deutlicher wird, was für ein hervorragendes Ensemble sich derzeit in Dortmund tummelt (Grandios, wie Eva-Verena Müller den Hamlet als Batman-Comic-Figur verkörpert). Aber es muss dennoch die Frage erlaubt sein – und sie ist Kay Voges schon häufiger gestellt worden - , ob man eigentlich einen Film sehen will, wenn man ins Theater geht, und sei es ein Live-Film – Modernität hin oder her.

Auch eine gewisse Überfrachtung kann man dieser Inszenierung unterstellen: Wum und Wendelin kommen vor, Star Wars, Ernie und Bert und eine mittelalterliche Vierteilung, bei der der Delinquent partout nicht zerreißen will. Was genau hatte die nochmal mit dem Hamlet-Stoff zu tun? Es sieht so aus, als habe Voges alles, was ihm eingefallen ist, in einen großen Topf geworfen und dann über dem Publikum ausgekippt.

Eine Super-Idee kommt dann aber doch noch ganz am Schluss (und entschädigt das Publikum fast ein wenig für das tosende Chaos, das es zuvor ertragen musste). Die Zuschauer werden aufgefordert, ihre Kommentare zum Stück per Twitter zu posten, was dann live auf der Leinwand eingeblendet wird. Sie tun es, und dabei kommt viel Witziges zustande. Zum Beispiel: „Ich muss Pipi“, „Lasst uns hier raus“ oder „Weniger Kunst, mehr Inhalt!“ Genau!

Andreas Schröter

"Der Himmel hängt voller Geigen" - Festliche Operettengala in der Oper

Emily Newton
Samstag, 20.09.2014, 19.30 Uhr
Samstag, 11.10.2014, 19.30 Uhr


Unter dem Titel „Der Himmel hängt voller Geigen“ findet am 20.09. und 11.10.2014 die Festliche Operettengala der Oper Dortmund statt, die nach dem großen Erfolg in der letzten Spielzeit auch dieses Jahr wieder die Operettenfans aus Dortmund und dem gesamten Umland ins Opernhaus Dortmund locken wird.

Größer als im Vorjahr ist die Bandbreite des Programms, das sich auch Ausflüge zum Musical ("Phantom of the Opera", "Camelot", South Pacific") und zur spanischen Zarzuela erlaubt. Im Mittelpunkt stehen aber wie gewohnt die Operettenklassiker, darunter "Gräfin Mariza", "Der Vogelhändler", Eine Nacht in Venedig", "Der Vetter aus Dingsda" und "Der Zigeunerbaron".

Kammersänger Hannes Brock wird erneut moderierend durch den Abend führen, ist aber auch als Solist beteiligt. Die musikalische Leitung ist mit den Kapellmeistern Motonori Kobayashi und Philipp Armbruster wieder in bewährten Händen. Neben dem Chor des Theater Dortmund und den DortmunderPhilharmonikern sind es insbesondere die Solisten, die dem Abend Glanz verleihen werden: die Sopranistinnen Julia Amos und Tamara Weimerich, die Mezzosopranistin Ileana Mateescu, die Tenöre Lucian Krasznec und Fritz Steinbacher, Bass-Bariton Morgan Moody, sowie Bariton Gerardo Garciacano.

Das Theater Dortmund freut sich, dem Publikum ein Wiedersehen und -hören mit der Sopranistin Emily Newton zu ermöglichen. Die amerikanische Sängerin ist als Anna Nicole in der gleichnamigen Oper von Mark-Anthony Turnage demDortmunder Publikum in bester Erinnerung. Emily Newton singt zusammen mit Lucian Krasznec einen Ausschnitt aus Paul Abrahams Fußball-Operette "Roxy
und ihr Wunderteam", die ab 29. November auf dem Spielplan des Dortmunder Opernhauses steht und in der Emily Newton auch in der weiblichen Hauptrolle zu erleben sein wird. Einen zweiten Ausschnitt aus "Roxy" steuern Kammersänger Hannes Brock und sein Tenorkollege Fritz Steinbacher bei.

Sowohl für den ersten Termin am 20. September um 19:30 Uhr, als auch für den zweiten Termin (mit identischem Programm) am 11. Oktober, 19:30 Uhr, geht das Angebot an verfügbaren Karten allmählich zur Neige. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder unter www.theaterdo.de.

Kartenpreise:
10,- Euro / 20,- Euro / 29,- Euro / 35,- Euro / 39,- Euro

Freitag, 12. September 2014

Premiere im Schauspiel-Studio: "Minority Report" oder "Mörder der Zukunft"

Szene aus "Minority Report" mit Ekkehard Freye
Premiere: 14. September 2014, 18 Uhr im Studio
Weiterer Termin: 21. September

Washington, D.C. im Jahr 2054. Der Polizist John Anderton ist Leiter von „Precrime“, eine Spezialeinheit, die Morde voraussagt und die Mörder festnimmt, noch bevor sie ihr Verbrechen begangen haben. „Precrime“ ist ein Erfolg: Seit sechs Jahren hat es in Washington keinen Mord mehr gegeben. Doch als vorausgesagt wird, dass John Anderton selbst einen Mord begehen wird, muss er fliehen. Wird sich die Prophezeiung auch in seinem Fall bewahrheiten? 

Nach der Erfolgsinszenierung von „Das Fest“ wagt sich das Schauspiel an den zweiten Theater-Film im Geiste des Dortmunder Manifests „DOGMA 20_13“. Im Manifest heißt es: „Wir fordern, Filme ausschließlich im Moment ihrer Erschaffung zu zeigen. Wir fordern, immer zu zeigen, wie die Illusion entsteht. Wir fordern, dem Massenfilm endlich wieder den Thrill des Einzigartigen und die Originalität der Bühne entgegenzuhalten.“

Der Regisseur Klaus Gehre und sein Team (Kostüm und Bühne: Mai Gogishvili, Musik: Michael Lohmann) sind bekannt dafür, große Hollywoodstoffe liebevoll und politisch brisant auf die Theaterbühne zu bringen: Unter anderem schon „Fluch der Karibik“ und „Terminator“. Dafür nutzen sie eine verblüffende und hochunterhaltsame Kombination aus Hightech und Trash, Puppentheater, großem Hollywoodschauspiel und sattem Soundeffekt. Für die Dortmunder Adaption von Philip K. Dicks berühmter, von Steven Spielberg verfilmten Kurzgeschichte „Minority Report“ verwenden sie drei Leinwände, neun Kameras und einen Haufen Spielzeug von Barbiepuppen bis Plastikauto: Material, mit dessen Hilfe die Schauspieler (Ekkehard Freye, Björn Gabriel, Julia Schubert und Merle Wasmuth) die Geschichte erzählen – garantiert live, garantiert einzigartig, garantiert leinwand- und bühnenreif.

Donnerstag, 11. September 2014

Kay Voges eröffnet die Schauspielhaus-Spielzeit mit William Shakespeare

Szene aus "Hamlet"
Premiere am 12. September 2014, 19.30 im Schauspielhaus
Weiterer Termin am 21. September, 18 Uhr

Was tun, wenn Dir Informationen über eine Staatsaffäre zugespielt werden? Wie Wahrheit finden in einer Welt, in der selbst Freunde sich gegenseitig überwachen und manipulieren? In der die Datenhoheit politische Macht bedeutet? Und die eigene Identität permanent gefährdet scheint?

Virtualität oder Realität, Sein- oder Nicht-Sein: William Shakespeare, berühmtester aller britischen Dramatiker, seziert in Hamlet eine Welt aus den Fugen. Niemand traut keinem mehr in diesem Dänemark, es ist ein Land am Abgrund – und Titelheld Hamlet ist der, sein Ich aufs Spiel setzt, der nicht weggehen kann, der hinsehen muss. Hamlet, Sohn zwischen zwei Königen, Geliebter von Ophelia, erfährt von einem Mord – ein Wissen, dass das Herz spaltet, das zu einer Revolution aufruft. Und zugleich sehr einsam macht. Denn Paranoia und Angst lauern inzwischen in jeder Ecke. Was genau ist das, was alles und jeden zu verzehren droht? Und wie dagegen ankämpfen?

Schauspiel-Intendant Kay Voges eröffnet die Saison im Schauspielhaus mit William Shakespeares Welt-Tragödie: Hamlet, Shakespeares wohl berühmtester Protagonist, strahlt seit Stückentstehung Anfang des 17. Jahrhunderts durch die Generationen der Menschheit, lauscht gleich einem Seismographen auf die Erschütterungen der Gegenwart und die Krankheiten der jeweiligen Zeit. Und heute? „Da weder der äußere noch inn’re Mensch dem ähnelt, was er war“ – was ist der Mensch? In ihrer sechsten gemeinsamen Arbeit wollen Kay Voges und Videokünstler Daniel Hengst der von Shakespeare gelegten Fährte im Spiegel von Bits und Bytes auf die Schliche kommen.

Mittwoch, 10. September 2014

Theater im Depot: "A Gipsy Tale" hat Freitag Premiere

Foto: Maja Sternberg
Freitag, 12. September 2014, 20 Uhr
Theater im Depot
Premiere
A GIPSY TALE
EIN MUSIKALISCHES MÄRCHEN NACH MAXIM GORKI


Maxim Gorkis erste Erzählung MakarTschudra von 1892 erzählt die vergebliche Suche der Zigeunerin Radda nach Liebe und Zweisamkeit.

Größer als diese Suche ist allerdings der Freiheitsgedanke der antibürgerlichen Lebensformen der Zigeuner. Die Liebe scheitert am Leben und das Leben an der Liebe. Ein modernes Märchen von heute über eine Kultur, die sich permanent neu erfinden muss und doch so viele traditionelle Reichtümer bietet.
Kraftvolle, epische Worte und musikalische Neuinterpretationen alter Klänge der Gipsy-Kultur verschmelzen zu Bildern und Wahrnehmungen ganz eigener, poetischer Art.
MakarTschudra– A Gipsy Tale möchte vermitteln und verzaubern. Zwischen den Welten. Als Kunstprojekt, als musikalisch-textlicher Versuch der Schönheit von Bildern, Sprache und Musik. Unabhängig von Klassen, Rassen und bürgerlichen Falschvorstellungen des Lebens. Ein Versuch über das Leben an sich. Eine Hommage an die Freiheit. Zwischen den Kriegen und frei vom Betrug am Leben. Wahr und ehrlich. Poetisch verzaubernd.

Lernen und lehren, sagst du? Kannst du denn lernen, die Menschen glücklich zu machen? Nein, das kannst du nicht ... Was kann man Menschen überhaupt beibringen? Jeder weiß selbst, was er braucht.
Maxim Gorki „MakarTschudra“ (1892)

PREMIERE
FR 12.09.2014 um 20 Uhr
SA 13.09.2014 um 20 Uhr
SA 20.09.2014 um 20 Uhr (im Rahmen des „Djelem Djelem“ Festivals)
Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.
AK 15 € / 10 € erm.
Konzept, Regie, Gesang und Schauspiel: Rada Radojcic, Jens Wachholz
Musik und Kompositionen: Dragan Mitrovic, Shani Rifati (Voice of Roma)
Bühne und Kostüm: Dzaklina Radojcic
Dramaturgische Mitarbeit: Berthold Meyer
Foto: Maja Sternberg

Dienstag, 9. September 2014

Erfolgreiche Spielzeit im Schauspiel Dortmund

Uwe Rohbeck in "Der Elefantenmensch"
Das Schauspiel Dortmund blickt zurück auf eine erfolgreiche Spielzeit. In der renommierten Umfrage von „Theater heute“ gab es mehrfach Lorbeeren für die beste Inszenierung (Kay Voges) und die beste Ausstattung (Pia Maria Mackert) für „Das goldene Zeitalter“, das beste Bühnenbild (Andreas Auerbach) für „Republik der Wölfe“ und die beste Gesamtleistung der Saison. Ebenso ist das Schauspiel in der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift „Die Deutsche Bühne“ in der wichtigsten Kategorie „Beste Gesamtleistung“ sowie in der Kategorie „Beste Regie“ mit „Das goldene Zeitalter“ vertreten. Auch bei der Umfrage in der „Welt am Sonntag“ gibt es zwei Nennungen für das beste Theater des Jahres, für die beste Inszenierung („Peer Gynt“ und „Das goldene Zeitalter“) und für Uwe Rohbeck als besten Schauspieler in „Der Elefantenmensch“. Auf dem Theaterportal nachtkritik.de wurde die Inszenierung „Das Fest“ von Schauspielintendant Kay Voges zu den zehn wichtigsten Inszenierungen des vergangenen Jahres gewählt. Das Schauspiel Dortmund schließt die Spielzeit 2013/14 mit 78% und der besten Auslastung in der Intendanz von Kay Voges ab.

Montag, 8. September 2014

Schauspiel: Small Beast ist wieder da

Marianne Dissard
Die erfolgreiche Veranstaltung „Small Beast, Dortmund“ mit Paul Wallfisch und Gästen geht wieder los. Für den Auftakt am 26. September ändert sich das Programm. Statt Howe Gelb kommt die Musikerin Marianne Dissard mit Songs ihrer neuen CD „The Cat. Not Me“. Dissard gastiert bereits zum zweiten Mal im Schauspiel Dortmund. Als Support kommt der australische Musiker James Cruickshank. Das erste Small Beast am Freitag, 26. September, beginnt bereits um 20 Uhr und findet im Studio des Schauspiel Dortmund statt. Die Veranstaltung ist ausverkauft, ein Nachfragen nach zurückgegebenen Karten an der Abendkasse lohnt aber immer.

Sonntag, 7. September 2014

Mayersche Buchhandlung: Kai Twilfer liest

Kai Twilfer. Foto: Moritz Thau
Kai Twilfer liest aus "Schantall, tu ma die Omma Prost sagen! Neues aus dem Alltag des unerschrockenen Sozialarbeiters"
Dortmund. Am: Donnerstag, 25.09.2014
Um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund
Eintritt: 10,- €

Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung oder unter www.mayersche.de erhältlich.
In der Mayerschen Buchhandlung liest Kai Twilfer aus seinem Buch "Schantall, tu ma die Omma Prost sagen! Neues aus dem Alltag des unerschrockenen Sozialarbeiters".

Das Buch: Schantall und die Pröllmanns sind wieder da! Sozialarbeiter Jochen hat in "Schantall, tu ma die Omma winken!" höchst amüsant sein Kennenlernen mit der Unterschichtfamilie Pröllmann geschildert. Das Buch wurde zum Jahresbestseller 2013. Als mittlerweile guter Freund der Familie begleitet er in der Fortsetzung "Schantall, tu ma die Omma Prost sagen!" die bildungsferne Schantall Pröllmann nun ein weiteres Jahr. Er skizziert erneut schonungslos und zum Brüllen komisch die oft wahnwitzigen Erlebnisse aus dem bizarren Alltag des Chaos-Clans. Oft ist er dabei näher dran, als ihm lieb ist.

Samstag, 6. September 2014

Schauspiel Dortmund erneut für den FAUST nominiert

Szene aus "Das goldene Zeitalter"
Nach der Nominierung im vergangenen Jahr ist das Schauspiel Dortmund erneut beim renommierten Theaterpreis „Der Faust“ vertreten. Pia Maria Mackert ist in der Kategorie „Bühne/Kostüm“ für „Das goldene Zeitalter – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen“ nominiert. Die Inszenierung von Kay Voges wurde von Presse und Publikum gefeiert und ist ab Februar 2015 in einer Neuversion am Schauspiel Dortmund wieder zu sehen. Im vergangenen Jahr war Schauspielintendant Kay Voges für die beste Regie bei „Das Fest“ nominiert. DER FAUST wird seit 2006 als nationaler Theaterpreis verliehen. Veranstalter sind der Deutsche Bühnenverein, die Bundesländer, die Kulturstiftung der Länder und die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste. Die Preisverleihung findet am 8. November 2014 in der Hamburgischen Staatsoper statt.

Freitag, 5. September 2014

Theater im Depot: Matthias Hecht bittet wieder zur "FischBAR"

Matthias Hecht.
Datum: Samstag, 6. September 2014 20:00
Ort: Theater im Depot
ReihenWeise … THEATER:
FISCHBAR - GIB MIR DAS TEIL

FischBAR ist ein völlig ungewisser Theaterabend mit einem gewissen Herrn Hecht. Alles was er braucht, ist ein Objekt, ein Gegenstand, welchen SIE, das Publikum, mitbringen. Geben Sie ihm DAS TEIL vor der Vorstellung und er wird daraus etwas Neues entstehen lassen, es verwandeln. So wird Ihr Gegenstand der Ausgangspunkt von plötzlich beginnenden Geschichten, Situationen und Begegnungen. Niemand weiß, was als nächstes geschehen wird, wie es enden wird und ob es gelingen wird!

Vorstellung:
SA 06.09.2014 um 20 Uhr
Eintritt: VVK 13 € / 8 € erm.
AK 15 € / 10 € erm.
Dauer: ca. 90 Minuten
Spiel & Idee: Matthias Hecht
Musik: Philip Ritter

Donnerstag, 4. September 2014

Kunst- und Filmprojekt 4014 im Künstlerhaus: Noch Plätze frei

Für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren sind noch Plätze zu vergeben im ausstellungsbegleitenden Filmprojekt "4014", das zu "Utopisten & Weltenbauer" im Künstlerhaus Dortmund an zwei Wochenenden im September kostenlos angeboten wird.

TERMINE
Sa., 13. und So., 14. September 14, 11 bis 16 Uhr
Sa., 27. und So., 28. September 14, 11 bis 16 Uhr

WAS PASSIERT?
Erstmalig bietet das Künstlerhaus Dortmund mit 4014 ein Kunst- und Filmprojekt für Kinder von 10-14 Jahren an, das sich thematisch auf eine laufende Ausstellung bezieht. Utopisten & Weltenbauer" bildet den künstlerischen Rahmen, innerhalb dessen sich die KursteilnehmerInnen auf eine phantastische Zeitreise ins Jahr 4014 begeben. Vorstellungen von besonderen Fähigkeiten, wie zum Beispiel Telekinese oder das Steuern von Flugsautos können eine genauso wichtige Rolle spielen wie Fragen danach, ob es die Natur, Menschen oder Tiere noch so geben wird, wie wir sie heute kennen.
Diese und viele andere phantastische Ideen und Vermutungen wird die Gruppe gemeinsam mit den Künstlerinnen Dagmar Lippok und Jody Korbach, Carl Brandi sowie dem Filmemacher Björn Leonhard besprechen und in selbstgebauten Modellen und Fotografien umsetzen. Von dort aus geht es dann um die Umsetzung der eigenen Zukunfts-Welt in das Medium Film!...

Die Arbeitsergebnisse werden in der Ausstellung "Utopisten & Weltenbauer" den Eltern, Freunden und dem Team von BORSIG11 präsentiert.

ORT
Künstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1, 44147 Dortmund

ANMELDUNG BEI
Dagmar Lippok, Workshopleiterin
dagmar.lippok@gmx.de
Büro Künstlerhaus Dortmund, Tel. 0231 820304

Mittwoch, 3. September 2014

Weitere Auszeichnung für Schauspiel Dortmund

Das Schauspiel Dortmund freut sich über eine weitere Auszeichnung für die Produktion „Einige Nachrichten an das All“: Der Film von Schauspielintendant Kay Voges hat den ersten Preis für die beste Regie beim Artodocs International Filmfestival in St. Petersburg erhalten. Für die Produktion, die 2012 die Spielzeit am Schauspiel Dortmund eröffnete, ist es nach dem zweiten Platz beim Sunset Film Festival in Los Angeles, dem ersten Platz beim NRW-Theatertreffen 2013 für die beste Regie und der Einladung zum 5th Atlanta Philosophy Filmfestival die vierte Auszeichnung.

Dienstag, 2. September 2014

Theater im Depot: Carsten Bülow spielt Werfels "Blasphemie eines Irren"

Carsten Bülow
Blasphemie eines Irren
von Franz Werfel
mit Carsten Bülow
Regie: Stefan Schroeder
Premiere am 3. Oktober, 20 Uhr
Theater im Depot
Immermannstraße 29
Zweite Vorstellung am 6. November, 20 Uhr
Carsten Bülow spielt Franz Werfels Monolog „Blasphemie eines Irren“ in einer Inszenierung von Stefan Schroeder. Werfels monologisch verfasste Erzählung ist wie gemacht für eine Theaterinszenierung: Dicht und vielfältig, komisch und ernsthaft, sinnlich und musikalisch. Nach der Inszenierung „Verehrt und Angespien - Das Testament des Francois Villon“ ist es das zweite gemeinsame Projekt von Carsten Bülow und Stefan Schroeder.

Carsten Bülow steht seit 30 Jahren als Rezitator, Darsteller und Musiker auf der Bühne. Zu seinem Repertoire gehören Texte von Tucholsky, Storm, Poe, Dickens, Kafka, Goethe, Villon und vielen anderen. Von 2001-2010 war er als Souffleur und Darsteller am Theater Dortmund engagiert, wo er unter eigener Regie u.a. sein „Faust“- und sein Dickens-Programm mit großem Erfolg auf der Bühne präsentierte. Von 2011 bis 2014 war er als Mittelalter-Dichter Francois Villon in der Inszenierung von Stefan Schroeder in Dortmund und zahlreichen Gastspiel-Orten zu sehen. 2012 spielte er am Theater an der Rott in Eggenfelden den Tod in Hofmannsthals „Jedermann“ in der Regie von Mario Eick und stand am Dortmunder Kinder- und Jugendtheater in der Inszenierung „Tintenherz“ auf der Bühne. Seit 2012 ist er außerdem regelmäßig auf den Luxus- und Premiumkreuzfahrtschiffen von Hapag Lloyd als Schauspieler und Rezitator engagiert. Ab Dezember 2014 verkörpert er an der Wuppertaler Oper den Erzähler in der Uraufführung „Alice im Wunderland“ und 2015 wird er in Mario Eicks Inszenierung „Das Palais - ein okkultischer Karneval“ frei nach Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ in Burghausen zu sehen sein.

Montag, 1. September 2014

Kinder- und Jugendtheater: Vorverkauf für Weihnachtsmärchen startet

Andreas Gruhn.
Der Vorverkauf für das diesjährige Weihnachtsmärchen „Peters Reise zum Mond“ des Kinder- und Jugendtheaters startet ab kommenden Dienstag, 2. September. Andreas Gruhn, Direktor des KJT, hat eine eigene Bühnenfassung nach Motiven von Gerdt von Bassewitz entwickelt und inszeniert das Weltraummärchen für die große Bühne im Schauspielhaus. Das Stück ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet, die Uraufführung findet am Donnerstag, 13. November, um 19 Uhr im Schauspielhaus statt. Karten für 6,- Euro (Kinder und Theatercard-Inhaber) und 11,- Euro (Erwachsene) gibt es unter 0231/50-27222, für Gruppenvorbestellungen 0231/50-22442 und an der Vorverkaufskasse im Opernhaus.