Donnerstag, 9. Oktober 2014

2. Philharmonisches Konzert: melodien_selig

21./22. Oktober, 20 Uhr, Konzerthaus Dortmund
Mit Werken von Samuel Barber, Peter I. Tschaikowsky und Sergej Rachmaninow

Samuel Barber (1910-1981)
Medea’s Meditation and Dance of Vengeance op. 23a (1957)

Peter I. Tschaikowsky (1840-1893)
Variationen über ein Rokkoko-Thema für Violoncello und Orchester op.33 (1876/1877)

Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Sinfonie Nr. 2 e-Moll op.27 (1908)

In der griechischen Sagenwelt ist Medea eine der schillerndsten Figuren. Ihre Geschichte ist die von Hinterlist, Mord und Totschlag; zu allen Zeiten hat sie Komponisten fasziniert und inspiriert. Auch Samuel Barbers Medea’s Meditation and Dance of Vengance ist ein kraftvolles musikalisches Porträt dieser blutrünstigen Frau. Nach Raserei und Vergeltung folgt Luftig- Virtuoses. „Nicht spielen können, aber dem Komponisten in den Ohren liegen“. Mit diesen Worten kommentierte Peter Tschaikowsky die Wünsche befreundeter Solisten nach einem Cellokonzert. Dabei könnten sie schon seine Rokoko-Variationen nicht bewältigen, klagte der Komponist. Ein unbeschwertes Thema wird hier vom Komponisten durch sieben leichtfüßige, aber technisch anspruchsvolle Variationen geschickt. Gekrönt wird der Abend mit der Sinfonie Nr. 2 von Sergej Rachmaninow. Musik voller Sehnsucht, Melancholie und Romantik: kunstvoll und fulminant zugleich.

Die Künstler geben Einblicke ins Programm - WIR STIMMEN EIN um 19.15 Uhr auf der Bühne.

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