Freitag, 12. September 2014

Premiere im Schauspiel-Studio: "Minority Report" oder "Mörder der Zukunft"

Szene aus "Minority Report" mit Ekkehard Freye
Premiere: 14. September 2014, 18 Uhr im Studio
Weiterer Termin: 21. September

Washington, D.C. im Jahr 2054. Der Polizist John Anderton ist Leiter von „Precrime“, eine Spezialeinheit, die Morde voraussagt und die Mörder festnimmt, noch bevor sie ihr Verbrechen begangen haben. „Precrime“ ist ein Erfolg: Seit sechs Jahren hat es in Washington keinen Mord mehr gegeben. Doch als vorausgesagt wird, dass John Anderton selbst einen Mord begehen wird, muss er fliehen. Wird sich die Prophezeiung auch in seinem Fall bewahrheiten? 

Nach der Erfolgsinszenierung von „Das Fest“ wagt sich das Schauspiel an den zweiten Theater-Film im Geiste des Dortmunder Manifests „DOGMA 20_13“. Im Manifest heißt es: „Wir fordern, Filme ausschließlich im Moment ihrer Erschaffung zu zeigen. Wir fordern, immer zu zeigen, wie die Illusion entsteht. Wir fordern, dem Massenfilm endlich wieder den Thrill des Einzigartigen und die Originalität der Bühne entgegenzuhalten.“

Der Regisseur Klaus Gehre und sein Team (Kostüm und Bühne: Mai Gogishvili, Musik: Michael Lohmann) sind bekannt dafür, große Hollywoodstoffe liebevoll und politisch brisant auf die Theaterbühne zu bringen: Unter anderem schon „Fluch der Karibik“ und „Terminator“. Dafür nutzen sie eine verblüffende und hochunterhaltsame Kombination aus Hightech und Trash, Puppentheater, großem Hollywoodschauspiel und sattem Soundeffekt. Für die Dortmunder Adaption von Philip K. Dicks berühmter, von Steven Spielberg verfilmten Kurzgeschichte „Minority Report“ verwenden sie drei Leinwände, neun Kameras und einen Haufen Spielzeug von Barbiepuppen bis Plastikauto: Material, mit dessen Hilfe die Schauspieler (Ekkehard Freye, Björn Gabriel, Julia Schubert und Merle Wasmuth) die Geschichte erzählen – garantiert live, garantiert einzigartig, garantiert leinwand- und bühnenreif.

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