Dienstag, 13. Mai 2014

Schauspiel spürt 2014/15 Fragen nach Identität nach

Kay Voges.
Schauspielintendant Kay Voges präsentiert in der Spielzeit 2014/2015 wieder eine große Bandbreite an Stoffen und Erzählweisen – gebündelt in der Frage nach Identität und menschlicher Individualität im digitalen Zeitalter, in dem sich die Grenzen von Virtualität und Realität zunehmend verwischen. Antike und moderne Klassiker wie Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe“, Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“, Sophokles „Elektra“ und vor allem Shakespeares „Hamlet“ (in der Inszenierung des Schauspielintendanten Kay Voges) werden daraufhin beleuchtet und befragt. Andere Stoffe, für das Schauspiel Dortmund neu bearbeitet und entwickelt, greifen das Thema von Big Data, Überwachung, Macht und Kontrolle der Daten explizit auf: Eine Theaterbearbeitung von Spielbergs „Minority Report“ verspricht eine ebenso ernste wie unterhaltsame Annäherung an diese Fragen zu sein wie eine Bearbeitung von Herman Melvilles Roman „Moby Dick“.

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