Samstag, 31. Mai 2014

Klangvokal: Soul, alte Musik und eine Oper

Robin McKelle
Hier kommen die nächsten Veranstaltungen beim Musikfestival Klangvokal:

Am Sonntag, 20.00 Uhr (01. Juni 2014) macht das Festival zum zweiten Mal Station im domicil und präsentiert dort Blues and Soul vom Allerfeinsten mit Robin McKelle & The Flytones. Die US-amerikanische Soul-Diva, die sich von der Musik-Metropole Memphis zu ihrem neuen Programm „Heart of Memphis“ inspirieren ließ, reiht sich mit ihrer rauchigen Stimme in die Tradition der großen Künstler dieser Stadt ein, die für ihre raue, unverfälschte Musik berühmt ist. Und doch geht die begnadete Live-Performerin eigene Wege: Die meisten Songs stammen aus ihrer Feder – von nostalgisch angehauchten Country-Nummern bis zu Reminiszenzen an die Legenden des Soul wie Janis Joplin oder Tina Turner.

Mit VocaMe geht es am Mittwoch (05. Juni) um 21.00 Uhr in die St. Marienkirche. Absolute Stille – Eine glockenreine Frauenstimme erhebt sich, trägt eine kostbare Melodie in den Kirchenraum. Drei weitere Stimmen schließen sich an, treten abwechselnd hervor, verschmelzen. Klänge von Harfe oder Hackbrett mischen sich ein, erfüllen den Raum: Der Ausflug des Ensembles VocaMe in die Klangwelt der Kassia (9. Jahrhundert) und Hildegard von Bingen (12. Jahrhundert), den Komponistinnen dieses Schatzes an geistlicher Musik, ist eine spirituelle Reise in eine ferne Zeit.

Für einen absoluten Festivalhöhepunkt sorgt dann am Tag darauf (Donnerstag, 06. Juni 2014 | 20.00 Uhr) Vincenzo Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“ im Konzerthaus Dortmund. Keine geringere als DIE Liebesgeschichte der Literatur verbirgt sich hinter dem Operntitel: Romeo und Julia. In diesem Meisterwerk im Belcanto-Stil malt Bellini musikalische Seelenbilder voller Liebe und Schmerz. Als Romeo wird sich die Star-Mezzosopranistin Vivica Genaux nach ihrem großen Erfolg in Vivaldis Juditha triumphans beim KLANGVOKAL Musikfestival 2012 dieses Mal ihrer zweiten musikalischen Lieblingsepoche widmen. Die junge Elena Gorshunova haucht der Julia mit schön geführtem Sopran anmutig Leben ein.

Freitag, 30. Mai 2014

Viertes Dortmunder Tresen-Filmfestival startet am 3. Juni

Die vierte Ausgabe des Dortmunder Tresen-Filmfestivals (DTFF) startet am 3. Juni im Sissikingkong. Weitere Staionen sind El Mundo, Balke und Großmarktschänke.

Dazu teilt der Veranstalter mit: In Dortmund gibt es jede Menge Bars und Kneipen, die mit Beamern und Leinwänden ausgestattet sind, um in standesgemäßer Atmosphäre die Spiele von Borussia Dortmund zu übertragen. Ist die Bundesligasaison vorbei, bleiben über die gesamte Stadt verteilt eine Menge "kleiner Kinos" zurück, jedes mit seinem ganz eigenen Ambiente und seinem ganz persönlichen Stammpublikum. In dieser Atmosphäre präsentierte Johannes Klais, Mitbegründer der Dortmunder Independent Filmproduktion Gratisfilm, schon im Sommer 2010 seinen Ruhrpott-Kultstreifen OH FORTUNA in der Kreuzviertelbar Balke. Das Publikum zeigte sich begeistert vom großen Kino in der kleinen Kneipe.

Schnell war die Idee geboren, in diesem Ambiente ein Filmfestival umzusetzen. Mit großer filmischer Qualität, aber - eben typisch Dortmund - ganz ohne Sektempfang und roten Teppich, sondern mit Pils am Tresen und einer guten Portion Understatement. So feierte das „1. Dortmunder Tresen-Filmfestival“ am 6. Juli 2011 Premiere im bis auf den letzten Platz gefüllten Balke und begeisterte das Publikum mit erstklassigen Kurzfilmen. Seitdem ist das Festival stetig gewachsen.

2014 geht das Dortmunder Tresen-Filmfestival mit einem neuen Partner an den Start: Erstmals präsentiert Dortmunder Kronen die viertägige Veranstaltungsreihe. Zu einem Festival gehört selbstverständlich eine Preisverleihung. Die Wahl des Siegers treffen – wie in den Vorjahren – die Zuschauer. Der Gewinner-Film bekommt von Dortmunder Kronen den Goldenen Kronen Bierdeckel verliehen und dazu ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro.

An jedem der insgesamt vier Tage zeigt das Dortmunder Tresen-Filmfestival unterschiedliche Kurzfilmprogramme mit Beiträgen aus allen Genres. Das Spektrum reicht von Low-Budget-Filmen kleiner Independent-Produzenten über Produktionen von Dortmunder Filmemachern bis hin zu hochkarätig besetzten und mit renommierten Filmpreisen wie dem Studenten-Oscar ausgezeichneten Kurzfilmen. Außerdem sind auch in diesem Jahr wieder historische Filme mit Bezug zu Dortmund im Programm, die extra für das Tresen-Filmfestival aus den Archiven der Stadt hervorgeholt werden.

Es gibt Lustiges, Albernes, Ehrliches, Herzzerreißendes, Existenzielles, Erfundenes, Übertriebenes und die ein oder andere wahre Geschichten aus dem echten Leben. Themen, die sich an jedem guten Tresen zuhause fühlen.

Der Eintritt ist frei!


Die Termine: 3.6.: Sissikingkong, 4.6.: El Mundo, 5.6. Balke, 6.6. Großmarktschänke, Beginn jeweils um 21 Uhr.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Liesbeth Coltof erhält ASSITEJ-Preis

Liesbeth Coltof
Die Regisseurin Liesbeth Coltof ist mit dem “ASSITEJ-Award for Artistic Excellence” ausgezeichnet worden. Die niederländische Künstlerin nahm den renommierten Preis am vergangenen Dienstag, 28. Mai, in Warschau entgegen. Die ASSITEJ fördert als internationale Vereinigung von Kinder- und Jugendtheatern besondere Arbeit und herausragende Projekte im Jugendbereich. Liesbeth Coltof ist künstlerische Leiterin der Theater-Company „Toneelmakerij“ in Amsterdam. Für ihre Arbeiten wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Am Schauspiel Dortmund wird Coltof nach „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ und „Verbrennungen“ in der kommenden Spielzeit den modernen Klassiker „Tod eines Handlungsreisenden“ inszenieren.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Vortrag zu Jenny Marx im Taranta Babu

Jenny Marx
Ort: Kulturhaus Taranta Babu
Humboldtstr. 44, Dortmund
Referent: Prof. Dr. Rolf Hecker

Eintritt frei

Zeit: Mittwoch, 4. Juni 2014
19.00 Uhr

Im Februar 1814 wurde Jenny von Westphalen in Salzwedel geboren. Sie wuchs in Trier in einer Atmosphäre liberaler Bildungsbürger auf. Seit ihrer Heirat mit Karl Marx 1843 ging sie kompromisslos mit ihm den gemeinsamen Lebensweg. Sie begleitete ihn ins Exil, zuerst nach Paris und Brüssel, später nach der 48er Revolution und dem Verbot der „Neuen Rheinischen Zeitung“ nach London. Dort nahm sie regen Anteil an der gesellschaftlichen und kulturellen Umgebung, war beliebte Gastgeberin von Mitgliedern der Internationalen Arbeiterassoziation und charismatische Fürsorgerin der Flüchtlinge der Pariser Kommune.

Und – was bislang nicht so bekannt ist – sie war neben Engels sicher Marxens wichtigste Beraterin und Stütze auch seines theoretischen Schaffens, gleichsam Sekretärin, Lektorin und Managerin in einer Person. Jenny verfasste eigene, vorwiegend literatur- und theaterkritische Arbeiten. Sie begnügte sich nicht mit einem Schattendasein neben Karl Marx. Gebildet, eigenständig und couragiert wie sie war, zählt sie zu den emanzipierten starken Frauen des 19. Jahrhunderts.

Prof. Dr. Rolf Hecker, Ökonom und Marxforscher, Bearbeiter von MEGA- und MEW-Bänden, publizierte zur Geschichte des Kapitals und zur Familie Marx. Zuletzt zusammen mit Angelika Limmroth, der Biografin von Jenny Marx, Herausgeber des Bandes „Jenny Marx: Die Briefe“.

Dienstag, 27. Mai 2014

U-Turm: Portfolioschau im Juni mit 40 Positionen zur Fotografie

Die 1. Portfolioschau für Fotografie im Dortmunder U findet vom 20. bis 22. Juni im Rahmen der Hauptveranstaltung des Festivals SCHAU statt. Sie soll den aktuellen Stand im Umgang mit dem Medium Fotografie in breiter Weise reflektieren. 15 der 40 Teilnehmer werden daher von externen Experten ausgewählt, 15 von Hochschulen und zehn über einen öffentlichen Aufruf. SCHAU zielt auf persönlichen Austausch. Alle Fotografen werden daher persönlich anwesend sein. Näheres dazu hier: schau-festival.de

Montag, 26. Mai 2014

Klangvokal: Operngala wird ins Konzerthaus verlegt

Die ursprünglich für den Westfalenpark Dortmund geplante Operngala wird am 29, Mai witterungsbedingt im Konzerthaus Dortmund stattfinden.

Die Italienische Operngala des 6. KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund muss leider vom Westfalenpark in das Konzerthaus Dortmund verlegt werden. Der zu  erwartende Regen und Temperaturen von maximal 14°C zu Beginn der Veranstaltung lassen eine Vorführung auf der Seebühne nicht zu. Die Veranstaltung im Konzerthaus beginnt nunmehr um 20.30 Uhr.

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, werden alle Besucher mit Karten für die Tribüne und für die Wiese mit Ersatzplatz im Konzerthaus im Foyer des Konzerthauses am Veranstaltungsabend in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr gegen Vorlage ihres Tickets eine Sitzplatzkarte für das Konzert erhalten.

Wiesentickets mit Erstattung des Kaufpreises bei Verlegung werden ab dem 30. Mai in der jeweiligen Vorverkaufsstelle erstattet.

Restplätze in der Preisgruppe (PG) 1 für 45,00, in der PG 2 für 39,00 €, in der PG 3/4 für 35,00 €, PG 5 für 25,00 € und PG 6 für 15,00 € (jeweils zuzüglich Gebühren) sind direkt im Konzerthaus Dortmund online unter www.konzerthaus-dortmund.de und über die üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Service-Telefon: KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund, Telefon 0231/ 50 29996

Sonntag, 25. Mai 2014

Trio Helmut Eisel & JEM: "Sprechende Klarinette" in der Pauluskirche

Helmut Eisel & JEM
Klassik, Jazz, Swing oder Klezmer? Die Klarinette gilt quer durch alle Genres als das Instrument mit der facettenreichsten Klangfarben-Palette – und nie ist dies überzeugender bewiesen worden, als wenn Helmut Eisel sie spielt! Denn mit seiner „sprechenden Klarinette“ und der unbändigen Spielfreude seiner Improvisationen genießt er längst den Ruf eines kreativsten und vielseitigsten Klarinettisten und Klezmermusiker Europas. Der unverwechselbare Stil des Trios Helmut Eisel & JEM basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit des Klarinettisten mit seinen kongenialen Partnern Michael Marx (Gitarre / Stimme) und Stefan Engelmann (Kontrabass) und fasziniert durch die Nähe der Zuhörer zum musikalischen Geschehen: mit den Musikern auf Augenhöhe und im unmittelbaren Dialog.

Helmut Eisel & JEM – das sind Spannung, Spaß und Gänsehaut pur, unplugged und immer wieder einmalig. Denn „More than Klezmer“ passt in keine Schublade, sondern entfaltet ein schillerndes Klangspektrum zwischen Klezmer, Klassik und Jazz.

Sonntag, 25.05.2014 | PAULUSKIRCHE | Schützenstr. 35
Einlass: 18:30 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr

Samstag, 24. Mai 2014

OPEN Wort-Café in der Mayerschen Buchhandlung

Liest mit anderen Autoren in der
Mayerschen Buchhandlung: Karin Hübener
Im Juni lädt die Veranstaltungsreihe "Wort-Café" wieder zum OPEN Wort-Café: Beim OPEN Wort-Café haben Ruhrpott-Autoren der Region die Gelegenheit, ihre unveröffentlichten Texte der Öffentlichkeit vorzustellen. Anders als beim Poetry Slam gibt es bei dieser Veranstaltung das Angebot einer konstruktiven Kritik seitens einer Fach-Jury und ein Feedback vom Publikum. Die besten drei Texte werden anschließend vom Publikum und der Jury ausgewählt.

Am Freitag, 06.06.2014, 18.00 Uhr, begrüßen wir die Autoren Karin Hübener, Marlies Strübbe-Tewes, Martina Bracke und Mone Hartmann. In der Jury: Grobilyn Marlowe.
Im Kinder-Wort-Café, der regelmäßigen Lesebühne für Kinder, liest Mandy Frigge am Samstag, 07.06.2014 ab 15.00 Uhr aus ausgewählten Kinderbüchern vor.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Veranstaltungsort: Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund

Freitag, 23. Mai 2014

König Fußball im Theater

Szene aus "You'll never walk alone"                  Foto: Hupfeld
Pünktlich zum Start der Fußball-WM in Brasilien kommt der Deutschen liebster Sport auch auf die Theaterbühne: YOU’LL NEVER WALK.ALONE. Eine verzweifelte Liebeserklärung an das Runde im Eckigen von Björn Gabriel feiert am 24. Mai im Institut des Schauspiel Dortmund Premiere: Zwei Schauspieler, eine Videoleinwand, die größten Momente des Fußballs. Und natürlich des Spiels, denn schon Friedrich Schiller philosophierte: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ Was liegt seiner Natur also näher als das Fußballspiel? Nichts emotionalisiert des Volkes Seele schließlich mehr als die Identifikation mit seinen fußballernden Helden – mehr noch als jede Verletzung elementarer Bürgerrechte. Zwischen Fußballfieber, Zidanes unvergessenem Kopfstoß bei der WM 2006, echten Helden, Schiller und Zenos Paradox entwickelt sich eine existentielle Farce über sportliche Leidenschaft und Resignation. Homo Ludens und Homo Faber werfen sich die Bälle zu, bis das Spiel abgepfiffen wird. In einer zivilisatorischen Ordnung voller Opiate für das Volk. Greifen Sie zu! Alle Substitute sind zum Abschuss freigegeben. Es spielen Ekkehard Freye und Peer Oscar Musinowski, Regie führt Björn Gabriel, für die Ausstattung zeichnet Jan Brandt verantwortlich, Dramaturg ist Dirk Baumann.

Premiere am 24. Mai 2014, 20 Uhr im Institut
Weiterer Termin: 5. Juni 2014

Donnerstag, 22. Mai 2014

Small Beast zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Les Colettes
Letzter Termin für den legendären Musik-Salon „Small Beast“: Zu Gast bei Paul Wallfisch sind diesmal „Les Colettes“ aus Paris – nach ihrer gemeinsamen Tour mit Nick Cave and the Bad Seeds! Mit ihren ätherischen, gitarrengetränkten Harmonien erschafft das Trio einzigartige Sounds zwischen David Lynch und Robert Mitchum! Außerdem dabei: der interdisziplinäre New Yorker Performance-Künstler Joseph Keckler mit seinem charakteristischen, opernhaften Bass-Bariton! Die gute Nachricht: Das kleine Biest kommt diesmal ins Studio, daher sind auch noch Karten für den letzten Termin vor der Sommerpause am Samstag, 31. Mai, um 20 Uhr, erhältlich unter 0231/50-27222, www.theaterdo.de oder an der Vorverkaufskasse im Opernhaus.

Mittwoch, 21. Mai 2014

"Shopping on stage" beim Tanztheater Cordula Nolte

Für die so heitere Modemarke Spitzenweib pfeifen jetzt schon Spatzen vorlaut von den Dächern: "Tirili,Tirila - neue Modeblüten sind da."

Nur damit es jeder weiß und alles seine Ordnung hat, hier nun speziell an alle Modefans, die das Besondere lieben, die höchst offizielle Einladung zur einzigartigen Präsentation sommerfrischer Spitzenweib-Kreationen beim Saison-Auftakt von "Shopping-on-Stage" am nächsten Samstag, 24. Mai, von 11 bis 18 Uhr - natürlich wieder auf der kultigen Ballett-Bühne vom Tanztheater Cordula Nolte in Dortmund, Paulinenstraße 2. Spitzenweib freut sich riesig auf euch.

Großer JeKi-Tag im Konzerthaus Dortmund

Im vergangenen Jahr gab es zum ersten Mal einen großen JeKi-Tag im Konzerthaus Dortmund, der für leuchtende Kinderaugen und stolze Eltern sorgte. JeKi-Kinder aus dem ganzen Ruhrgebiet traten im Rahmen von kleinen Foyerkonzerten mit ihren Ensembles Kunterbunt oder beim Abschlusskonzert auf der großen Konzerthaus-Bühne auf.

Auch in diesem Jahr möchte das Konzerthaus Dortmund an den Erfolg anknüpfen und gemeinsam mit der Stiftung Jedem Kind ein Instrument und der Musikschule Dortmund den kleinen Nachwuchs-Musikern die Möglichkeit bieten, sich unter professionellen Bedingungen einem Publikum zu präsentieren. Der JeKi-Tag soll wieder ein Event für die ganze Familie im Stil eines riesigen Kindergeburtstags sein.

Am Sonntag, den 25. Mai 2014, ab 13 Uhr ist es soweit: Rund 500 JeKi-Kinder aus verschiedenen Ruhrgebietsstädten werden ins Konzerthaus kommen, um für Kinder und Familien Musik zu machen und erste Bühnenerfahrung zu sammeln. Die Kinder kommen aus Dortmund, Essen, Hamm, Hagen, Schwerte, Lünen, Selm, Recklinghausen, Fröndenberg und Bergkamen.

Zudem wird es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geben: Es gibt Instrumenten-Ausprobierstationen, Bastelgelegenheiten, eine Klangrallye durchs Haus, eine Verlosung sowie eine Fotoaktion.

Highlight ist das große Abschlusskonzert »Auf die Bühne, fertig, los!« um 15:30 Uhr auf der Konzerthausbühne. Rund 300 JeKi-Kinder werden extra für diesen Tag einstudierte Stücke gemeinsam mit dem Publikum singen und spielen – unterstützt von den Blasorchestern »YoungWinds« und »JuniorWinds« der Musikschule Dortmund.

Für Essen und Getränke sorgt das Restaurant Stravinski.

Der Eintritt zum JeKi-Tag ist kostenlos.

Dienstag, 20. Mai 2014

Sasa Stanisic liest in Hörde aus seinem Roman "Vor dem Fest"

Sasa Stanisic
Sasa Stanisic liest am 28. Mai in der Buchhandlung transfer an der Schlanken Mathilde im Hörder Zentrum. Hier die Mitteilung der Buchhandlung dazu:

Lange hatten wir ihn schon eingeladen und nun dürfen wir ihn als Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2014 in der Kategorie Belletristik bei uns begrüßen: Sasa Stanisic liest bei transfer. aus "Vor dem Fest".

Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann – der ist tot. Und Frau Kranz, die nachtblinde Malerin, die ihr Dorf zum ersten Mal bei Nacht zeigen will. Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: die Glocken sind weg. Eine Füchsin sucht nach Eiern für ihre Jungen, und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, findet mehr Gründe gegen das Leben als gegen das Rauchen. Niemand will den Einbruch ins Haus der Heimat beobachtet haben. Das Dorfarchiv steht aber offen. Doch nicht das, was gestohlen wurde, sondern das, was entkommen ist, treibt die Schlaflosen um. Alte Geschichten, Sagen und Märchen ziehen mit den Menschen um die Häuser. Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und edle Räuber in Fußballtrikots aufeinandertreffen. Sie alle möchten etwas zu Ende bringen, in der Nacht vor dem Fest. (Quelle: Luchterhand Verlag)

Beginn: 20:00 Uhr

€ 12,00 / erm. € 10,00

Montag, 19. Mai 2014

Offene Ateliers Dortmund am 24. und 25. Mai

Zu den Offenen Ateliers Dortmund schreiben die Veranstalter:

Nach zwei Jahren können wir, wie geplant, die Fortsetzung der stadtweiten Kultur­veranstaltung »Offene Ateliers Dortmund« anbieten. Am Wochenende 24. Mai und 25. Mai 2014 erhalten Sie – erneut unter der Einbindung Dortmunder Galerien – einen einzigartigen Einblick in die breite und stetig wachsende Basis der Bildenden Kunst in Dortmund.


Das 16-seitige Magazin, welches ab Mai zur Verfügung steht, und diese Internetseiten bieten Ihnen die Möglichkeit, sich aus einer Vielfalt von 100 Standorten im Dortmunder Stadtgebiet mit über 145 künstlerischen Positionen die Favoriten für Ihre Atelier- bzw. Galeriebe­suche zusammenzustellen.

Grundsäulen der Kulturveranstaltung
Die ersten positiven Erfahrungen wurden schon 1992 im Rahmen der Veranstaltung „offene türen“ mit circa 70 Teilnehmern/innen gemacht. 

Die vielen stadtteilbezogenen Aktivitäten wie zum Beispiel das KulturQuartier Hörde/SEHFEST, die ARTgenossen, die NEUE KOLONIE WEST und OffeneNordstadtAteliers sowie das Engagement privatwirtschaftlicher Unternehmen wie der Versicherung BIG-direkt (BIG gallery) haben den Nährboden für die diesjährige stadtweite Form, die erstmals 2012 mit guter Resonanz stattfand, gelegt.
In Ergänzung zur erfolgreichen Dortmunder DEW21-Museumsnacht werden die Offenen Ateliers Dortmund 2014 den Fokus auf die künstlerische Basis in der Stadt Dortmund legen.
Interessante Einblicke in die Galerien und Ateliers, ausführliche und persönliche Gespräche mit den Kunstschaffenden, das Flair des Ungewöhnlichen – dieses sind nur einige Aspekte, die die Offenen Ateliers in Dortmund und auch in anderen Städten wie Düsseldorf und Essen so erfolgreich machen.

Führungen
Gerne nutzen Sie auch die fach- und ortskundigen Angebote für die Führungen, die neben den Ateliers und Galerien auch die Kunst im öffentlichen Raum berücksichtigen.

Danksagung
Wir freuen uns, neben dem Kulturbüro der Stadt Dortmund in der Kanzlei audalis zuverlässige Unterstützer der Kulturveranstaltung gefunden zu haben. Wir möchten uns bei den Förderern, Sponsoren und allen weiteren Partnern sowie bei den Teilnehmern/innen, den hiesigen Künstlerverbänden/-vereinigungen für ihr Engagement bedanken und hoffen Ihnen einen guten Einstieg in die Dortmunder Kunstszene geben zu können.

Sonntag, 18. Mai 2014

"Sommer am U" lockt mit Kleinkunst

Ab Juni gibt es einen neuen Aufenthaltsort am Dortmunder U. Die Leonie-Reygers-Terrasse wird von Juni bis September zum entspannten Austragungsort von kleinen Konzerten, Poetry Slams, Lesungen, Talks, DJ-Abenden, Designmärkten und vielem mehr. Um ein vielfältiges Programm aufzustellen hat das Dortmunder U zusammen mit Heimatdesign passende Partner (REKORDER, DIGITALE KÜNSTE e.V., DEW, EKAMINA) gewonnen, um diese Idee mit zu entwickeln. Zusammen mit den beiden Gestalterinnen von PRINZTRÄGER aus Bochum wurde eine temporäre Aufenthaltsoase mit Bühne und Bar und Schrebergartenathmospäre geschaffen. Somit sind die Weichen gestellt für einen entspannten Ort jenseits des städtischen Trubels und im schattenspendenden Bereich des Dortmunder U.

"Sommer am U" läuft vom 7. Juni bis 2. Oktober immer donnerstags und samstags von 16 bis 22 Uhr und ist kostenlos.


Samstag, 17. Mai 2014

Krimi-Hörspiel mit Bastian Pastewka

Der Krimi-Mythos „Paul Temple und die Affäre Gregory“ von Francis Durbrigde kommt als Live-Hörspiel mit prominenter Besetzung nach Dortmund: Bastian Pastewka und Ensemble präsentieren die unterhaltsame Radio-Show am Samstag, 15. November, um 19.30 Uhr im Dortmunder Schauspielhaus. Meisterdetektiv Paul Temple begibt sich dabei auf die Spur eines rätselhaften Serienkillers und führt uns ins London von 1949 mit Gentlemen-Ganoven, schummerigen Tanzlokalen und kaltem Nebel über der Themse. Regie bei diesem Live-Hörspiel führt Leonhard Koppelmann, der in Dortmund mit den Inszenierungen „Arsen und Spitzenhäubchen“ und „Der nackte Wahnsinn“ zusammen mit Co-Regisseur Peter Jordan für Furore gesorgt hat. Das Hörspiel ist eine Produktion des WDR / SWR 2014. Die Veranstaltung ist ab sofort im Vorverkauf, Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, unter 0231/50-27222 oder www.theaterdo.de.

Freitag, 16. Mai 2014

7, Fest der Chöre am 7. Juni in der Dortmunder Innenstadt

Auch für die Kinder hat Klangvokal einiges zu bieten.
 Foto: Spitzner
Zum sechsten Mal findet am Pfingstsamstag, den 7. Juni in  der Dortmunder Innenstadt das große FEST DER CHÖRE von Klangvokal statt. Bei gutem Wetter  werden wieder rund 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet.

Knapp  100  Chöre  und  Vokalensembles  aus Dortmund 
präsentieren sich am Pfingstsamstag  beim  6. Fest der Chöre von Klangvokal auf Open-Air-Bühnen, an Singhaltestellen,  in Kirchen, in der U-Bahn und in Geschäften zwischen der  St. Reinoldikirche und der St. Petrikirche. Bei freiem Eintritt reicht die  Bandbreite  der Chöre und Vokalensembles vom klassischem Volkslied und Chorsatz bis zum Schlager, Rock-, Jazz- und Popsong.

Eröffnung auf dem Alten Markt
Den „offiziellen“ Auftakt bildet um 12.00 Uhr das gemeinsame Singen auf dem Alten  Markt,  das traditionell 
durch  Oberbürgermeister  Ullrich Sierau eröffnet wird.   Sierau   ist   immer   wieder   begeistert   von diesem „Dortmund-Chor“:  „Beim  Fest  der  Chöre  zeigen die Dortmunderinnen und Dortmunder  ihre  Verbundenheit mit ihrer  Stadt.  Sie  nehmen  aktiv  am musikalischen Leben teil  und  gestalten  es  mit.  Das gemeinsame Singen bewirkt ein ganz besonderes Wir-Gefühl, das uns alle ein- und verbindet.“ Alle  Bürger  sind anschließend eingeladen, gemeinsam mit dem MGV Dortmund, dem  MGV Sängerbund  Holzen  und dem Männerchor Dortmunder Actien-Brauerei unter  Herbert  Grunwald bekannte populäre Lieder anzustimmen. Um 12.30 Uhr startet dann das Programm auf allen Bühnen.

Neu beim Fest der Chöre: Das „Ohrwurmsingen“ Bei  dem von  Musiker  Hermann Suttorp inszenierten Format „OHRWURMSINGEN“ geht  es ebenfalls um gemeinschaftliche Livemusik. Auf Monitore projizierte Texte ermöglichen  es  jedem Zuschauer, unkompliziert mitzusingen. Hermann Suttorp   am   Klavier  und professionelle  Sänger/innen sorgen  für  die Begleitung.
Aktuelle  Pop-  und Rocksongs, Schlager und Evergreens zaubern Stimmung pur. Angestimmt werden Lieder und Songs von Udo Jürgens über Frank Sinatra  bis zu  den  
Beatles  und  den  Toten Hosen. „Die Menschen wollen fröhlich  sein  und  suchen  etwas  Unverkrampftes. Singen befreit, macht nachweislich  glücklich  und  ist zurzeit sehr in“, so Hermann Suttorp. Das zum ersten Mal beim Fest der Chöre stattfindende „Ohrwurmsingen“ beginnt um 15.00 Uhr  auf  dem  Alten Markt und dann noch einmal um 19.00 Uhr auf der Kronen-Bühne vor der St. Reinoldikirche.

Für  geplante  oder  spontane  Kurzkonzerte  stehen  allen Besuchern wieder sieben DSW21 Singhaltestellen offen. Ob in der Petergasse, am Mönchenwordt, auf  dem Wochenmarkt  auf  dem  Hansamarkt  oder am U-Bahnhof Kampstraße – überall  freuen  sich die Dortmunder über die Spontaneität und Sangesfreude ihrer Mitbürger.

Preisgekrönte Projekte
Mehrere   originelle   Projekte   wurden  von  einer  Jury  im Rahmen  der Projektförderung  2014  ausgezeichnet.  Der griechische Chor Terpsinoon und die Tanzgruppe Apollon feiern ein ägäisches Fest voller Lebensfreude (Bühne Kleppingstraße,  13.55  Uhr).  Der  Gospelchor „SingHallejulia“  singt mit seinem  Kinder-  und  Jugendchor und  dem Publikum Gospels und Lieder (St. Petrikirche, 19.00 Uhr). Add-one lädt die Passanten ein, Melodiewünsche zu äußern,  und  fordert  zum  Mitsingen und  Mitgrooven  auf,  mit oder ohne Anleitung (u. a. Galeria Kaufhof-Bühne, 13.55 Uhr).

Aktionen für Kinder und mit Kindern

Auch  für die Unterhaltung der Kleinen ist beim diesjährigen FEST DER CHÖRE mit  vielen  spannenden  Aktionen wieder bestens gesorgt. Direkt hinter dem Rathaus  feiern Kindergärten  bereits  ab  10.00  Uhr  den Auftakt für die Aktionen  auf  der  DEW21-Kinderbühne  mit einem gemeinsamen Singen. Kinder können sich an der DEW21-Kinderbühne schminken lassen oder mit dem FEST DER CHÖRE-Kinderpass,  der am Infostand am Alten Markt sowie an der Kinderbühne erhältlich ist, von den Sponsoren gestiftete Preise gewinnen.

Dortmund und seine Gäste beim Abschlusskonzert Vier Acts werden  das FEST DER CHÖRE mit einem Abendkonzert abrunden: Die Dortmunder   Vocal   Crew,   Zingen   &   Zo   aus  den  Niederlanden,  das A-cappella-Quartett  Delta  Q aus  Berlin  und  die  Florian  Singers  aus Dortmund. Eine gute Gelegenheit, einen langen Tag des Gesangs ab 20 Uhr auf dem Alten Markt stimmungsvoll ausklingen zu lassen!

Informationen
Ausführliche  Informationen  zum Programm und zu den einzelnen Chören sowie die  Liedtexte  zum  Mitsingen  gibt es  unter  www.klangvokal.de  oder am Veranstaltungstag an  allen  Bühnen sowie dem KLANGVOKAL-Infostand auf dem Alten Markt.

Ein  ausführlicher  Programmflyer liegt an zahlreichen Stellen in der Stadt aus und wird am Tag der Veranstaltung verteilt.

Weitere Informationen rund um das Festival finden Sie unter: www.klangvokal-dortmund.de

Donnerstag, 15. Mai 2014

Bruno "Günna" Knust präsentiert "Ruhrpott für Anfänger"

Bruno "Günna" Knust
Dortmund. Am: Samstag, 24.05.2014
Um: 15.00 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund
Eintritt: frei


In der Mayerschen Buchhandlung in Dortmund präsentiert Bruno "Günna" Knust sein Buch "Ruhrpott für Anfänger".
Das Buch: Bruno "Günna" Knust ist waschechter Dortmunder und echter Ruhrpott-Kabarettist. Er kennt die Lebensart und -einstellung der Ruhrpöttler wie kein anderer. Mentalität und Befindlichkeiten äußern sich auch in der Sprache, und so analysiert Günna im "Ruhrpott für Anfänger" seine Landsleute mittels Wörtern, Phrasen und Hintergrundgeschichten mit Witz und Humor. Ein Crashkurs zu Beginn eines jeden Kapitels schafft sofort Abhilfe. Was der Ruhrpöttler sagt - und was er meint - bietet eine schnelle Interpretationshilfe. Die besten Witze strapazieren die Lachmuskeln. Eine Überlebenshilfe für Besucher des Ruhrpotts und ein wundervolles Geschenk für alle Einheimischen.


Der Autor: Der Kabarettist Bruno "Günna" Knust begeistert seit 25 Jahren als Inhaber und Hauptakteur in seinem Dortmunder Theater Olpketal das Publikum mit seinem besten Ruhrpott-Kabarett. Er ist die Stimme Westfalens - vielen noch bekannt als Stadionsprecher vom BVB - und präsentiert seine humorvollen Stehgreif-Geschichten im gesamten Bundesgebiet. Sei 1991 erscheint seine "Günna-Kolumne am Samstag" in den Ruhr Nachrichten. Knust nimmt kein Blatt vor den Mund und überzeugt mit feinstem Ruhrgebietsklartext. Unverkennbar sind neben seiner markanten Stimme vor allem sein Improvisationstalent.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Kinder- und Jugendtheater auf der Suche nach Identität und Utopie

Andreas Gruhn
Noch in den Sommerferien richtet das KJT das dritte pottfiction-Camp am Big Tipi aus, in dem Hundert Jugendliche aus dem ganzen Ruhrgebiet einen Entwurf von ihrer Zukunft vorstellen werden. Die Suche nach Identität und Utopie ziehe sich wie ein roter Faden durch die Spielzeit, so der Direktor des Kinder- und Jugendtheaters, Andreas Gruhn. Ein Höhepunkt wird das Projekt „Industriegebietskinder“ sein, das gemeinsam mit Schülern der Marie-Reinders-Realschule und Studenten der FH Dortmund entwickelt wird. Nicht zu vergessen das Weihnachtsmärchen: Andreas Gruhn greift eine Erzählung von Gerdt von Bassewitz auf und entwickelt daraus das Weltraummärchen: „Peters Reise zum Mond“.

Dienstag, 13. Mai 2014

Konzerthaus: Stephen Hough springt für Garrick Ohlsson im Dvořák-Klavierkonzert ein

Stephen Houg
Garrick Ohlsson, ursprünglich als Interpret des Konzerts für Klavier und Orchester g-moll op. 33 von Antonín Dvořák  am kommenden Samstag innerhalb der Zeitinsel Antonín Dvořák im Konzerthaus vorgesehen, ist leider erkrankt.
Für ihn springt kurzfristig der Pianist Stephen Hough ein, der zuletzt noch im Februar dieses Jahres mit dem Tonhalleorchester Zürich unter David Zinman im Konzerthaus zu hören war.


Sa, 17.05.2014 · 20.00 Uhr
Budapest Festival Orchestra
Iván Fischer, Dirigent
Stephen Hough, Klavier
Antonín Dvořák Slawische Tänze op. 72 Nr. 1 und 2
Antonín Dvořák Konzert für Klavier und Orchester g-moll op. 33
Antonín Dvořák „Legendy“ op. 59 Nr. 6
Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
Stephen Hough verbindet seine Karriere als ausgezeichneter Konzertpianist mit den Professionen eines Komponisten und Autors. Der gebürtige Engländer errang 1983 erste Aufmerksamkeit mit dem Gewinn der „Naumburg Competition“ in New York. Seitdem trat er mit den größten Orchestern auf und gab Klavierabende in renommierten Konzerthäusern. Regelmäßig spielt er bei den Festivals in Salzburg, Tanglewood und Edinburgh sowie bei „Mostly Mozart“ und den „BBC Proms“, bei denen er über 20 Mal aufgetreten ist. 2010 gewann er den „Instrumentalist Award“ der Royal Philharmonic Society.

In der Saison 2013/14 ist Hough Residenzkünstler beim BBC Philharmonic, mit dem er Klavierkonzerte von Brahms, Liszt und Schumann präsentiert. Darüber hinaus tritt er mit dem Royal Philharmonic Orchestra, Philadelphia Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und NHK Symphony Orchestra auf.

Houghs Diskografie umfasst über 50 CDs, die mit internationalen Preisen wie dem „Diapason d’Or“ und acht „Gramophone Awards“ ausgezeichnet wurden und einige Male für den „Grammy“ nominiert waren. Vor kurzem erschienene und zukünftige Veröffentlichungen umfassen Brahms’ Klavierkonzerte, Werke von Janáček und Skrjabin sowie das Album „In the night“ mit der ersten Einspielung seiner Klaviersonate Nr. 2 (notturno luminoso). Seine gefeierte iPad-App „The Liszt Sonata“ wurde 2013 von Touch Press realisiert.

Der Wahl-Londoner engagiert sich als Governor der Royal Ballet Companies. Er ist Gastprofessor an der Royal Academy of Music und hat den International Chair of Piano Studies an seiner Alma Mater inne, dem Royal Northern College of Music.

Schauspiel spürt 2014/15 Fragen nach Identität nach

Kay Voges.
Schauspielintendant Kay Voges präsentiert in der Spielzeit 2014/2015 wieder eine große Bandbreite an Stoffen und Erzählweisen – gebündelt in der Frage nach Identität und menschlicher Individualität im digitalen Zeitalter, in dem sich die Grenzen von Virtualität und Realität zunehmend verwischen. Antike und moderne Klassiker wie Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe“, Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“, Sophokles „Elektra“ und vor allem Shakespeares „Hamlet“ (in der Inszenierung des Schauspielintendanten Kay Voges) werden daraufhin beleuchtet und befragt. Andere Stoffe, für das Schauspiel Dortmund neu bearbeitet und entwickelt, greifen das Thema von Big Data, Überwachung, Macht und Kontrolle der Daten explizit auf: Eine Theaterbearbeitung von Spielbergs „Minority Report“ verspricht eine ebenso ernste wie unterhaltsame Annäherung an diese Fragen zu sein wie eine Bearbeitung von Herman Melvilles Roman „Moby Dick“.

Montag, 12. Mai 2014

Philharmoniker setzen auf Heldinnen und Helden

Gabriel Feltz.
„held_innen_leben“ lautet das Motto der zweiten Spielzeit von Gabriel Feltz als Generalmusikdirektor der Dortmunder Philharmoniker. Die „Eroica“ von Beethoven fehlt daher im Konzertprogramm der neuen Konzertsaison ebensowenig wie das autobiografische „Heldenleben“ von Richard Strauss oder Wagners „Siegfried“. Der Bogen der Philharmonischen Konzerte spannt sich bis hin zur jungen Komponistin Lera Auerbach. International gefeierte Solisten wie Sharon Kam, Elisso Virsaladze, Christian Poltera und Schauspieler Sebastian Koch sind der Einladung, gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern aufzutreten, gerne nachgekommen. Fortgesetzt werden die beliebten Konzertreihen wie etwa die Babykonzerte, Kammerkonzerte, Familienkonzerte, Konzerte für junge Leute, Wiener Klassik Konzerte sowie das Neujahrskonzert.

Sonntag, 11. Mai 2014

"Der Prozess": 90 Jahre alter Stoff wirkt überraschend aktuell

Einen interessanten und intensiven Theaterabend am Schauspielstudio Dortmund bietet „Der Prozess“ in der Inszenierung von Carlos Manuel.  Bekanntlich wird in dem berühmten gleichnamigen Roman von Franz Kafka der Bankangestellte Josef K. angeklagt und nach einem undurchsichtigen Verfahren, das sich über ein Jahr hinzieht, hingerichtet.  Josef K. erfährt während der ganzen Zeit nicht, wer ihn angeklagt hat und warum. Er ist sich keiner Schuld bewusst.

Dieser fast 90 Jahre alte Stoff erweist sich als überaus aktuell. Wie oft sehen sich auch die Menschen in unserer heutigen Gesellschaft – egal ob in Beruf oder Privatleben – als Teil einer Maschinerie, die sie nicht durchschauen und auf die sie keinen Einfluss haben. Sie sind Akten von Willkür ausgesetzt und wissen nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, und wie sie sich richtig verhalten sollen. Ein bisschen passt diese Thematik zu zwei anderen Stücken, die gerade am Schauspiel laufen: „Autschland d’Amour“ und „Der Revisor“ – nur dass „Der Prozess“ wesentlich besser ist.

Weil die Schauspieler im Studio teilweise so nahe an die Zuschauer kommen, dass die Besucher in der ersten Reihe die Beine einziehen müssen, um nicht berührt zu werden, ergibt sich eine große Intensität. Die Zuschauer ist fast Teil des Ganzen – einmal ruft Josef K. den Zuschauern zu: „Ihr seid alle angeklagt.“ Diese Nähe ist ein  großer Vorteil von Stücken im Studio gegenüber solchen im großen Haus.

Die fünf Schauspieler Björn Gabriel, Andreas Beck, Uwe Rohbeck, Sebastian Graf und Merle Wasmuth geben wie immer alles und bieten auf diese Weise eine tolle Leistung – Merle Wasmuth gelingt es dabei zusätzlich, eine gehörige Portion Erotik in den Abend zu bringen, die den Gymnasiasten, die das Stück ansehen, weil es Lehrstoff im Deutsch-Leistungskurs ist, die Schamesröte ins Gesicht treibt. Viele kleinere, aber gelungene Regieeinfälle sorgen dafür, dass die 100 Minuten im Nu vergehen.



Samstag, 10. Mai 2014

Ballett beginnt Spielzeit 14/15 mit dem "Zauberberg"

Xin Peng Wang.
Ein berühmter Roman hat Ballettdirektor Xin Peng Wang zur Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit inspiriert: Thomas Manns „Der Zauberberg“. An den Überraschungserfolg der Vorsaison („Drei Farben: Tanz“) knüpft der dreiteilige Ballettabend „Drei Streifen: Tanz“ mit drei Choreografen von Weltruf an. Die Wiederaufnahmen von „Schwanensee“ und „Der Traum der roten Kammer“ erfüllen nicht nur die Wünsche des Publikums, sondern zeigen auch die ganze stilistische und inhaltliche Bandbreite der Dortmunder Ballettcompagnie, deren Spielzeit auch dieses Jahr wieder von zwei hochkarätig besetzten Ballettgalas eingerahmt wird.

Freitag, 9. Mai 2014

Opernspielzeit 2014/15 beginnt mit "Paukenschlag"

Jens-Daniel Herzog
Mit einem "Paukenschlag", so Opernintendant Jens-Daniel Herzog, beginnt die neue Opernspielzeit: Giuseppe Verdis „Ein Maskenball“ wird zunächst in Dortmund und gleich darauf am weltberühmten Royal Opera House Covent Garden in London gezeigt. Einen Höhepunkt der Saison stellt die deutsche Erstaufführung der Fußball-Operette „Roxy und ihr Wunderteam“ aus der Feder des berühmten Berliner Operettenkomponisten Paul Abraham dar. Von Händels barockem Oratorium „Saul“ bis zu Andrew Lloyd Webbers Rock-Oper „Jesus Christ Superstar“ (mit Let's Dance-Star Alexander Klaws) zeigt sich die ganze Vielfalt des Musiktheaters in Dortmund. Hausherr Jens-Daniel Herzog inszeniert mit Mozarts „Don Giovanni“ ein Gipfelwerk des Opernrepertoires, und das Richard-Strauss-Jahr 2014 wird mit einer Neuproduktion von „Der Rosenkavalier“ gefeiert. Die Junge Oper zeigt in Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein und der Oper Bonn die Familienoper „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Lisa Jackson liest in der Mayerschen Buchhandlung

Lisa Jackson. Foto: Vern Uyetake
Dortmund. Am: Mittwoch, 28.05.2014
Um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund
Eintritt: 12,- €


Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung oder unter www.mayersche.de erhältlich.
In der Mayerschen Buchhandlung liest Lisa Jackson aus ihrem neuen Thriller "T. Tödliche Spur". Schauspielerin Nina Petri liest den deutschen Text, Günter Keil führt durch den Abend.


Das Buch: Weihnachtsabend auf Church Island, einer kleinen Insel vor der Küste Washingtons. Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Da er zuletzt am Bootsanleger gesehen wurde, wird ein tragischer Unfall vermutet. Nur seine Mutter Ava will das nicht glauben, sie erleidet einen Zusammenbruch und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Zwei Jahre später darf Ava nach Hause - und fühlt sich dort seltsam fremd. Sie beschließt, sich auf die Suche nach Spuren zu begeben. Niemals hat sie an die Geschichte des tragischen Unfalls geglaubt, die man ihr immer über das Verschwinden ihres Sohnes erzählt hat. Auf ihrer Suche gerät sie in ein bizarres Netz aus Lügen und Intrigen, Rache und Hass.


Lisa Jackson zählt zu den amerikanischen Top-Autorinnen, deren Romane regelmäßig die Bestsellerlisten der New York Times, der USA Today und der Publishers weekly erobern. Ihre Hochspannungsthriller wurden in 25 Länder verkauft. Mit "S. Spur der Angst" war Lisa Jackson monatelang unter den TOP 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Lisa Jackson lebt in Oregon.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Elke Heidenreich liest im HCC

Elke Heidenreich liest am Donnerstag, 15. Mai, um 19.30 Uhr im Harenberg City Center. Dazu schreibt das HCC: 


In der Ausgabe des ‚stadtzauber kulturmagazins‘ vom November 2013 schrieb Elke Heidenreich in ihrer Kolumne eine bezaubernde Homage an dem –wie es schien - längst vergessenem Buch John Williams „Stoner“: „[…]eines der traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Und es ist eines der besten, das gerade einen weltweiten Erfolg erlebt.“

Darin erzählt der Autor über das Leben von William Stoner, von einem Leben ohne die ganz großen Katastrophen, aber mit einem langsamen Scheitern an Lieblosigkeit und Intrigen, über „das stille Leben eines stillen Mannes, gänzlich unspektakulär, und beim Lesen beschleicht uns das Gefühl: genau so ist es, das Leben der meisten. Ein Schimmel legt sich im Laufe der Jahre über viele Träume. Es ist ein Roman über die Leidenschaft für die Poesie und ihre geradezu lebensrettende Kraft.
            
Über dieses und über neu erschienene und ältere Bücher, die zu lesen sich lohnt, wird uns an diesem Abend Elke Heidenreich vorstellen. Marc Aurel Floros umrahmt ihre Berichte und Lesungen mit Musik.


Donnerstag, 15. Mai 2014
19:30 Uhr

Eintritt 16,50 € (inkl. Geb.)

Dienstag, 6. Mai 2014

NRW Theatertreffen: Festival-Dreier für Theaterfans

Vorteil für alle „Vielkommer“: Beim NRW Theatertreffen 2014 in Dortmund gibt es außer Einzeltickets auch den günstigen Festival-Dreier für 33 Euro. Wer drei Stücke der besten Inszenierungen aus NRW sehen möchte, sollte sich dieses Kombi-Ticket nicht entgehen lassen. Wer vier sehen möchte, kann noch ein Stück dazubuchen und spart trotzdem. Der Festival-Dreier gilt für alle Stücke im Wettbewerb, nicht für Konzerte und Rahmenprogramm. Das NRW Theatertreffen 2014 findet vom 13. bis 20. Juni am Schauspiel Dortmund statt. Zu sehen sind 10 der herausragendsten Inszenierungen der NRW-Theater. Das Kombi-Ticket gibt es nur im Vorverkauf an der Tageskasse im Opernhaus und unter 0231/50-27222.

Montag, 5. Mai 2014

Neue Produktion von Artscenico

Artscenico lädt zu einer neuen Produktion ein: FEEDBACK – Botschaften (Ein Tanz- und Theaterabend aus einer anderen Welt) Eine Kreation von Rolf Dennemann Wann: Premiere am 09. 05. um 20.00 Uhr und am 11.05.2014 um 19.00 Uhr im Theater im Depot Dortmund – Immermannstraße 29
„Wer sind diese Wesen in diesem nur vage definierten Raum auf der Bühne? Noch Individuen oder eine je nach Aufgabe funktionierende Sub-Spezies?´
Sie sind gekleidet als Mitarbeiter von Diensten wie Straßenkehrer, Krankenschwestern oder Ordnungsdienstleister. Die Texte, die sie absondern, sind durchweg Originale von Menschen aus Kunst, Wissenschaft und Politik. Man suggeriert einen Schauspielertext, doch das Original ist nicht dafür hergestellt. Die wissenschaftlichen Statements, die politischen Aussagen oder die Einlassungen zu Kunst und Gesellschaft werden als Kopie neu hinterfragt. Das Original wird körperlich interpretiert und verliert oder gewinnt dadurch neue Dimensionen.
Sie fallen immer wieder in Tiefschlaf. Über Bewegung tanken sie neue Energie, finden in skurrilen oder unerwarteten Situationen zusammen. Zusammengehalten werden die Versuchsanordnungen der Probanden von einem „Coach“ des Institutes für angewandte Manipulation“. Science Fiction oder ein verrücktes Spiel auf und mit dem Theater?“ Das für dieses Stück zusammengestellte Ensemble besteht aus den Dortmunder Schauspielern Matthias Hecht und Thomas Kemper, Elisabeth Pleß aus Köln, Nicole Janze aus Berlin und dem Tänzer und Choreographen Paul Hess (u.a. beim Pina Bausch Ensemble)
Anmeldung unter 0231/ 9822336 oder per E-mail: orga@artscenico.de Weitere Infos sind auf der Webseite: www.artscenico.de zu finden.

Sonntag, 4. Mai 2014

"Autschland d'Amour" / "Der Revisor" ist zu langatmig

Ich halte die Fragen, um die „Autschland d’Amour“ kreist, für enorm wichtig und sehr zeitgemäß. Also: Warum sind wir einerseits eine der reichsten Nationen der Welt, mehren sich andererseits aber die psychischen Probleme der Menschen und die Fälle von Burn Out?  Julia Schubert und Carlos Lobo stellen im Hauptteil, der wie eine glamouröse Oscarverleihung daherkommt und in dem der „Autsch“ vergeben werden soll, eine Unmenge von Fragen, die jeden betreffen: Genüge  ich noch den Anforderungen in meinem Job? Ist mein Job sicher? Welcher Hund passt zu mir? Soll ich mein Kind in eine Schule mit bilingualem Schwerpunkt schicken? Das macht eine Weile Spaß , wird dann aber  überstrapaziert.  Vieles wiederholt sich und wird daher irgendwann langweilig.

Gänzlich aus dem Ruder läuft das Stück im letzten Teil, in dem die beiden Schauspieler als Bier trinkende Zwerge verkleidet sind. Eine gefühlte Ewigkeit lang geben sie irgendwelche wegen der Maske schwer verständlichen Nonsens-Sätze im Stil von „Der Prozentsatz der höheren Schulbildung im Saarland liegt bei“ oder etwas in dieser Art von sich. Die Aussage ist klar: Wir alle werden mit einer Vielzahl von Informationen vollgestopft und wissen überhaupt nicht mehr, wie wir all das einordnen sollen, geschweige denn wie wir unser eigenes Verhalten entsprechend anpassen sollen.  Nur: Das kapieren die Zuschauer auch ohne die ständigen Wiederholungen. Der Schlussapplaus hält sich in bescheidenen Grenzen.

Beim zweiten Stück dieser Doppelpremiere, „Der Revisor“ von Nicolai Gogol, ist die Vorlage aus dem Jahre 1836 genial: Ein Revisor aus der Hauptstadt kommt und versetzt die Oberen einer Stadt in helle Panik. Sie versuchen, alles Übel zu übertünchen und geben dem vermeintlichen Revisor schließlich sogar Geld. Ein Stück, das immer noch sehr aktuell ist und viel über Themen wie Schein und Sein oder Obrigkeitshörigkeit aussagt. Jeder habe doch Dreck am Stecken, behauptet der Text. Im Schauspiel Dortmund wird das rein sprachlich, aber ohne Handlung umgesetzt. Die sechs Schauspieler, die den Text synchron sprechen, sitzen auf Stühlen in einer Reihe. Das macht es für den Zuschauer etwas anstrengend und langatmig. Ich bewundere immer die schauspielerischen Leistungen bei einem derartigen Synchronsprechen. Es bedarf einer unglaublichen Genauigkeit, um das wirklich hinzukriegen. Aber ich kann das als Zuschauer nicht recht genießen. Es spricht mich einfach nicht an.


Beide Stücke gehören zur Reihe „Stadt der Angst“. Das dritte Stück, das dazugehört, hatte ebenfalls am Samstag Premiere. Es heißt „4.48 Psychose“. Das werde ich mir später einmal ansehen.  

Samstag, 3. Mai 2014

„Ein Freund für Löwe Boltan“ im Kinder- und Jugendtheater

Götz Vogel von Vogelstein und Stefan Happel.
Foto: Birgit Hupfeld
Am 9. Mai findet im Sckelly im Kinder- und Jugendtheater an der Sckellstraße die Premiere von „Ein Freund für Löwe Boltan“ statt. Erik Schäffler und Uwe Schade haben das Stück für Zuschauer ab 5 Jahren nach dem Bilderbuch von Klaus Kordon und Pieter Kunstreich verfasst.´Es geht um den ziemlich einsamen Löwen Boltan, Herrscher in seiner Oase. Er ist von allen anderen Tieren so respektiert und gefürchtet, dass keines mit ihm befreundet sein möchte. Da schleppt sich eines Tages das halb verdurstete Kamel Murat in die Oase. Boltans Neugierde ist geweckt und er frisst es erstmal nicht. Bald schon bemerkt der stolze Löwe, dass Murat ein fantastischer Geschichtenerzähler ist. Aber können sie einfach so Freunde werden? Was würden die anderen Tiere dazu sagen? Auch vor der schönen Löwin Batava möchte Boltan sein Gesicht wahren…

Freitag, 2. Mai 2014

Lutz van Dijk liest aus „Einsam war ich nie. Schwule unter dem Hakenkreuz 1933 - 1945“

Am: Donnerstag, 15.05.2014
Um: 18.30 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund
Eintritt: frei

Im Rahmen der NRW-Hirschfeld-Tage liest Lutz van Dijk in der Mayerschen Buchhandlung aus seinem Buch „Einsam war ich nie. Schwule unter dem Hakenkreuz 1933 – 1945.“ Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und Slado e.V.

Das Buch: In „Einsam war ich nie. Schwule unter dem Hakenkreuz 1933-1945“ vereint Lutz van Dijk die Porträts von elf zwischen 1906 und 1925 geborenen homosexuellen Männern. In bewegenden Berichten schildern sie von ihrem Leben, Lieben und Leiden während der Nazi-Diktatur, aber auch von der fortdauernden Kriminalisierung und Diskriminierung nach 1945. Bis heute nicht entschädigte Opfer der nationalsozialistischen Unrechtsherrschaft kommen hier zu Wort, damit ihre Geschichte nicht vergessen wird.

Der Autor: Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren in Berlin, nach einigen Jahren als Lehrer in Hamburg Zweitstudium der Geschichte u.a. in Israel, 1992-1999 Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Seine Bücher für Erwachsene und Jugendliche wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Jugendliteraturpreis von Namibia 1997 und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001. 2004 erhielt er für sein Engagement für die Rechte von Homosexuellen den Rosa Courage Preis von Gay in May, Osnabrück. Er lebt und arbeitet heute in Amsterdam und Kapstadt.

SLADO e.V. nennt sich Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund e.V. Er organisiert den Dortmunder CSD, eine Party für Lesben, Schwule und Transidente in Dortmund (Queerparty), ist Träger der einzigen Jugendbildungs- und Beratungseinrichtung für junge Lesben und Schwule, ist (Mit-) Träger einer Alteneinrichtung und vertritt die Interessen von Lesben, Schwulen sowie Transidenten am Runden Tisch des Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Musik und Texte von Martell Beigang

Martell Beigang und Tim Talent.
Musiker und Autor Martell Beigang ist gemeinsam mit Bandkollege Tim Talent mit eigenen Texten und Songs am Freitag, 9. Mai, um 20 Uhr zu Gast im Studio des Schauspiel Dortmund. Beigang ist dem Dortmunder Publikum als Schlagzeuger bei den Liederabenden La Cantina Adrenalina und DRAMA QUEENS bekannt. Auf der Bühne stand er schon mit m. walking on the water und Dick Brave & the Backbeats. Neben der Musik gehört seine zweite Leidenschaft dem Schreiben. Er hat die erfolgreichen Popromane „unverarschbar“ und „Zu Gast im eigenen Leben“ veröffentlicht, aus denen das Duo im Studio auch lesen wird. Beigang und Talent spielen live Musik ihrer Band „Hallo*Erde“. Karten für 15,- Euro gibt es an der Vorverkaufskasse im Opernhaus, unter
0231/50-27222 oder www.theaterdo.de.