Montag, 27. Februar 2017

Antiquariat „Le chat qui lit“: Tee bei Storm mit Carsten Bülow

Carsten Bülow
Gleich dreimal, mit unterschiedlichen Programmen, lädt der beliebte Dortmunder Rezitator Carsten Bülow zum „Tee mit Storm“ ein. Und welcher Ort wäre da besser geeignet als sein „Wohnzimmer“. Denn so bezeichnet Bülow gern Iris Harlammerts Antiquariat „Le chat qui lit“ in der Harnackstraße 32 – 44139 Dortmund. In der, den Gästen bekannten, gemütlichen Atmosphäre widmet er sich dem großen Heimatdichter und Vertreter des Bürgerlichen und Poetischen Realismus, Theodor Storm. Bülow hat sich in diesen Veranstaltungen vorgenommen die enorme Vielseitigkeit Storms spürbar zu machen.

"Nordwärts"-Radtour führt zur Kunst am Wall

Kunstwerk "Zur kleinen Weile"
Auf der nächsten "Nordwärts"-Radtour werden einige überraschende Ziele und Werke der Kunst im öffentlichen Raum angefahren. Kulturmanagerin Astrid Wendelstigh führt die Teilnehmer zu Objekten im Grenzbereich zwischen Nord und Süd und erkundet mit ihnen die Kunst rund um den Wall.

Angesteuert werden u.a. Arbeiten, die während der "Emscherkunst" 2016 entstanden – etwa die Installation "Zur kleinen Weile" an der Huckarder Straße und die "Kunstpause", ein begehbarer Haselnusshain der Berliner Garten- und Landschaftsgärtner atelier le balto.

Sonntag, 26. Februar 2017

Neuer Dortmund-Tatort am Ostermontag

Daniel Kossik (Stefan Konarske) ist auf sich gestellt:
 Seine Ermittlungen führen ihn auf einen
 abgelegenen Wohnwagen-Platz.
Bild: Bildlizenz: Alle Rechte vorbehalten WDR/Frank Dicks
Die Dortmunder "Tatort"-Kommissare sind am Ostermontag, 17. April, wieder in der ARD zu sehen. Der Termin war wegen Parallelen zum Berliner Terroranschlag mehrfach verschoben worden. Das Team löst seinen zehnten Fall und ermittelt bei einem Polizistenmord.

"Wegen der thematischen Parallelen zum Terroranschlag in Berlin", so die ARD, wurde der ursprüngliche Sendetermin am 1. Januar verschoben. Die Kommissare Faber und Bönisch bekommen es in "Sturm" mit einem flüchtigen Terroristen zu tun.

Ballett: "Kontraste" zeigt Weiterentwicklungen des Tanzes

Szene aus Unitxt
Wow, was für ein beeindruckender Ballettabend! Tanzfans, die nach Schwanensee, Carmen und Nussknacker bereit sind, sich für die Weiterentwicklung des Genres zu öffnen, müssen einen Besuch der Produktion „Kontraste“ im Opernhaus einplanen, die Samstag Premiere hatte. Sie besteht aus drei Teilen und zeigt sehr unterschiedliche Arbeiten von Richard Siegal, Johan Inger und Edward Clug.

Samstag, 25. Februar 2017

Thomas Schweres stellt Krimi „Die Abbieger“ vor

Thomas Schweres
Den Dauerstau auf der Autobahn A 40 hat Thomas Schweres zum Thema seines neuen Krimis „Die Abbieger“ gemacht: Sein Protagonist Klaus-Werner Lippermann dreht durch angesichts all der verschwendeten Lebenszeit im Auto, und die Kripo wird mit der Entführung des Straßen.NRW-Chefs konfrontiert. Am Donnerstag, 2. März, 19.30 Uhr stellt der Dortmunder Autor sein Buch im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek (Max-von-der-Grün-Platz 1-3) vor. Der Eintritt kostet 3 Euro.

„Europas neue Alte“: Eine foto-ethnografische Ausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Ingemar, 73 Jahre, Schweden. Das Motorrad, um Freiheit zu erleben.
© Staatliche Museen zu Berlin,
Museum Europäischer Kulturen / Gabriele Kostas
Von den Lebensbedingungen und dem Lebensalltag älterer Menschen in Europa handelt die foto-ethnografische Ausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK). Bis zum 16. Juli lernen Besucherinnen und Besucher in der Ausstellungshalle des MKK Menschen im Rentenalter aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, aus dem urbanen sowie ländlichen Raum in ganz Europa kennen. 27 Foto-Essays und Interviews dokumentieren in 147 Fotografien von Gabriele Kostas die Lebensumstände, das Umfeld und den Alltag von 32 Protagonisten aus 13 Ländern. Die Ausstellung der Fotografin Gabriele Kostas und der Kulturanthropologin Dr. Irene Ziehe kommt vom Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin. Eine Ausstellung im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Freitag, 24. Februar 2017

Oper und KJT verbinden mit "Hamlet - Sein oder Nichtsein" Sprechtheater und Gesang

Szene aus "Hamlet - Sein oder Nichtsein" mit
Andreas Ksienzyk, Fabio Lesuisse und Bettina Zobel.
 Foto: OHG
Junge Menschen an das Genre Musiktheater heranführen – das ist Ziel einer Gemeinschaftsproduktion von Oper und Kinder- und Jugendtheater: „Hamlet – Sein oder Nichtsein“ hatte am Donnerstag Uraufführung an der Sckellstraße. Timo Jouko Herrmann hat die „Kammer-Jugendoper“ komponiert, das Libretto stammt von André Meyer, Regie führte Ronny Jakubaschk.

Dortmunder Kunstverein zeigt Werke von Sol Calero

"Interiores" heißt eine Ausstellung mit Werken von Sol Calero, die am 3. März um 19 Uhr beim Dortmunder Kunstverein, Park der Partnerstädte 2, eröffnet.

Einem Gesamtkunstwerk vergleichbar sind die immersiven Installationen Sol Caleros (*1982 in Caracas, Venezuela): Farbintensiv, reich an dekorativen, aber auch nutzbaren Objekten und ausgestattet mit Malereien, Möbeln, selbstgestalteten Stoffen und Videoarbeiten. So transformiert Calero neutrale in funktionale und kommunikative Räume – Galerien wurden zu Friseursalons oder Internetcafés, ein Museum eine Wellness-Oase. In der Verwendung vielfältiger tropischer Motive und einer opulenten Ästhetik, hinterfragt sie unsere klischeebehaftete Vorstellung des Exotischen und somit die Konstruktion von Identität und Nationalität.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Zeche Zollern zeigt Ruhrgebietsfotos von Erich Grisar

Vor der Westfalenhütte, Dortmund, 1928 - 1933
Bild: Stadtarchiv Dortmund/Erich Grisar
Schwarz-weiß-Fotografien von Erich Grisar aus dem Revier der späten 1920er und frühen 1930er Jahre sind vom 24. Februar (Eröffnung 18 Uhr) bis zum 8. Oktober im Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund, zu sehen.

Ergänzt wird die Präsentation durch Bilder anderer zeitgenössischer Fotografen sowie Arbeiten von Schülern aus der Dortmunder Nordstadt, die sich mit Fotoapparat, Kamera und Mikrophon zu Orten und Menschen ihres Stadtbezirks begeben haben.

Subrosa im März: Nirvana Tribute Band, Curlee Wurlee! und Beatrevolver

Curlee Wurlee

Hier kommen die Konzert-Termine in der Hafenschänke Subrosa, Gneisenaustraße 56, im März:
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Freitag, 10.03.2017 - 19:30 Uhr
Nirvana Tribute Band (D) - ...and the GRUNGE lives on!


Die Nachricht vom Tod des NIRVANA-Frontmanns Kurt Cobain schockierte im April 1994 weltweit die Musik-Szene, viele Begeisterte und Fans stürzten in Depression. Und Du hast Nirvana nie live erleben können? Jetzt hast Du die Chance dazu:

Mittwoch, 22. Februar 2017

Mayersche Buchhandlung: Stadtentscheid im Vorlesewettbewerb der Schulen

So war's beim Stadtentscheid  2015.
Der Vorlesewettbewerb geht in die nächste Runde. Zum Stadtentscheid für Dortmund treffen sich in der Mayerschen Buchhandlung am Sonntag, 26.02.2017 die Schulsieger der 6. Klassen.

Hunderttausende lesebegeisterte Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr wieder am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. Rund 7.500 Schulen haben im vergangenen Herbst ihre besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt, die nun in regionalen Entscheiden an den Start gehen. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Finale im Juni 2017. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.


6. Philharmonisches Konzert mit Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“

Pianist Bernd Glemser. Foto: Werner Kmetitsch
Welch beeindruckende, aber auch bedrückende Klanggemälde ein Orchester zeichnen kann, das zeigt das 6. Philharmonisches Konzert der Dortmunder Philharmoniker, das am 7. und 8.3. im Konzerthaus Dortmund stattfindet. Als Gastdirigent kommt Charles Olivieri-Munroe, Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen.

Dienstag, 21. Februar 2017

„Mitteilungen für interessierte Dorfbewohner“: Fritz Eckenga trifft hochkarätige Komik-Kollegen im U

Fritz Eckenga. Foto: Uwe Mars / Dortmunder U
Seit 21 Jahren macht Autor und Kabarettist Fritz Eckenga seine „Mitteilungen für interessierte Dorfbewohner“ – erst im Harenberg City-Center, seit einem Jahr im Dortmunder U. Am 5. März geht die beliebte Veranstaltungsreihe weiter: Im ersten Halbjahr locken fünf Termine ins Kino im U, an denen Eckenga hochkarätige Komiker-Freunde und -Kollegen zu Gast hat.

Den Anfang macht am Sonntag, 5. März, 12 Uhr Hans Zippert, bekannt u.a. durch seine Kolumne „Zippert zappt“ auf der Titelseite der Tageszeitung „Welt“, in der er sich auf seine Weise mit aktuellen Ereignissen beschäftigt. Zippert war lange Chefredakteur der Satirezeitschrift „Titanic“. Er arbeitete für das FAZ-Magazin und für diverse Zeitschriften. 2007 und 2011 bekam er den Henri-Nannen-Preis.

Karneval auf Hawaiianisch beim Ukulelen-Café im Fritz-Henßler-Haus

„The Lucky Ukes“. Bild: Frank Gerstmeier
Hawaiianischen Karneval feiern die Spieler und Freunde der „Uke“ beim nächsten Ukulelen-Café am Sonntag, 26. Februar, 15 Uhr. Treffpunkt ist das Fritz-Henßler-Haus (Geschwister-Scholl-Str. 33-37). Schon zum siebten Mal findet die Veranstaltung zum Mitspielen und Mitsingen statt. Im Café des FHH mit Licht und PA treffen sich junge und alte Ukulele-Spielerinnen und -spieler – und solche, die es werden wollen.

Montag, 20. Februar 2017

Theater im Depot: Letzte Vorstellung der Reihe "FischBAR"

Matthias Hecht
Nach über sechs Jahren verabschiedet sich am Donnerstag (23.2.), 20 Uhr, die Performance-Reihe FischBAR, die über 50 Mal im Theater im Depot zu sehen war. Die FischBAR, das sind Matthias Hecht und Philip Ritter, die gemeinsam aus Alltagsgegenständen neue Geschichten entstehen lassen. Die Gegenstände, Objekte, Teile, Dinge, die bringen die Zuschauer mit und übergeben sie vor der Vorstellung an Herrn Hecht, der mit Hilfe Ritters flinker Finger am Klavier zauberhafte Situationen daraus kreiert, Neues entstehen lässt, es verwandelt.

Hamburgs Kunst im öffentlichen Raum: Ein Vortrag im Literaturhaus

Die Kunsthistorikerin Charlotte Brinkmann
Wie alle großen Städte in Deutschland verfügt Hamburg als Metropole des Nordens über einen reichen Bestand an Kunst im öffentlichen Raum. Dabei hat der Stadtstaat 1981 mit der Einführung des Programms „Kunst im öffentlichen Raum“ international Aufsehen erregt. Wie kam es dazu, und was ist daraus geworden? Mehr dazu erzählt Kunsthistorikerin Charlotte Brinkmann am Dienstag, 21. Februar, 19 Uhr in einem Vortrag im Literaturhaus am Neuen Graben 78. Der Vortrag gehört zur Veranstaltungsreihe der Stabsstelle „Kunst im öffentlichen Raum“ unter Dr. Rosemarie E. Pahlke.

Sonntag, 19. Februar 2017

Opernhaus: "Die Fledermaus" konzertant steht vor der Premiere

Fritz Eckenga gibt den Frosch.
Nach der Jazz-Operette "Die Blume von Hawaii" steht am Sonntag, 5. März, um 18 Uhr sowie am Samstag, 11. März 2017, um 19.30 Uhr mit der "Fledermaus" von Johann Strauß (Sohn) eine  klassische Wiener Operette auf dem Programm der Oper Dortmund. Beide  zeigen, dass man in Dortmund zurzeit sehr unterschiedliche Werke dieses Genres erleben kann, die das Publikum auf hohem Niveau unterhalten und beweisen, dass die  „Operette“ äußerst lebendig ist. Als Gefängniswärter Frosch führt Operetten-Debütant Fritz Eckenga das Publikum an zwei Terminen im März durch die konzertante Aufführung. Er wird dabei von erfahrenen Kräften unterstützt: Kammersänger Hannes Brock gibt den Eisenstein, Emily Newton die Rosalinde, Ileana Mateescu den Prinzen Orlofsky, Joshua Whitener den Alfred und Ashley Thouret die Adele. Mit dabei sind auch der Chor der Oper Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker unter Leitung von Motonori Kobayashi.


Vor der PEN-Tagung: Josef Haslinger liest im Industriemuseum Zeche Zollern

Josef Haslinger. Foto: Jürgen Bauer
Im April wird das Deutschland-Zentrum der internationalen Schriftstellervereinigung PEN seine viertägige Jahrestagung in Dortmund abhalten. Schon jetzt bieten Fritz-Hüser-Institut und Fritz Hüser-Gesellschaft im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern (Grubenweg 5) eine Reihe von Gesprächen und Lesungen mit PEN-Autorinnen und -Autoren. Am Dienstag, 21. Februar ist PEN-Präsident Josef Haslinger in Dortmund: Er liest aus seinem Buch „Jáchymov“, erschienen im Herbst 2011. Darin erzählt er eine hierzulande unbekannte Episode aus der Stalin-Zeit in der damaligen CSSR: Es geht um die Geschichte eines Eishockey-Nationalspielers, der wegen politischer Unbotmäßigkeit zu Zwangsarbeit im Uranbergwerk verurteilt wurde und nach vorzeitiger Entlassung an Verstrahlung starb.

Samstag, 18. Februar 2017

Neue Foto-Ausstellung im MKK

Fotografin Cornelia Suhan (links)
 mit Kuratorin Dr. Brigitte Buberl.
 Foto: Gaye Suse Kromer / Dortmund Agentur
Bis zum 26. März ist die Foto-Ausstellung: " Vom Menschen zum Flüchtling – vom Flüchtling zum Menschen" von Cornelia Suhan im Museum für Kunst und Kulturgeschichte zu sehen. Dargestellt werden Portraits von Menschen die aus ihrer Heimat flüchten mussten und jetzt in Nordrhein-Westfalen leben. Der Eintritt ist frei.

Menschen haben Geist und Seele. Sie eint die Fähigkeit zu kommunizieren und zu träumen. Wohl deshalb war die Frage der Fotografin Cornelia Suhan so wirkungsvoll: Sie bat 15 geflüchtete Menschen, ihre Träume zu nennen. Möglicherweise traumatisiert, aber nie hoffnungslos sprachen diese Menschen über ihr Leben, das bislang kaum glücklich war: "Leben schien mehr ein Unfall als ein Zufall zu sein", sagte eine Frau aus Afghanistan, die heute in Duisburg lebt. Ein anderer befindet nach 10 harten Jahren, dass sich letztendlich alles gelohnt hat.

Künstlerhaus: Ausstellung "Ohne Netz und doppelten Boden" vor der Vernissage

Beteiligte Künstler Bartel/John/Maderthaner/Westermeier
"Ohne Netz und doppelten Boden - über die Uneindeutigkeit von Bildern" heißt eine Ausstellung im Künstlerhaus am Sunderweg 1, die vom  4. März bis 9. April läuft. Eröffnung ist am Freitag (3.3.) um 20 Uhr. Dr. Peter Schmieder gibt eine Einführung, anschließend gibt's Musik vom DJ.