Freitag, 26. August 2016

Schauspiel: Die Spielzeit beginnt mit einem Theaterfest am Megastore

Die neue Spielzeit am Schauspiel Dortmund beginnt mit einem Fest - umsonst und draußen!

Das Schauspiel selbst schreibt dazu: "Am Samstag, 3. September, veranstalten wir das MEGASTORE OPEN AIR - das große Theaterfest für Jung und Alt an und in unserer Spielstätte in Phoenix-West!

Seid bei exklusiven Theaterproben hautnah dabei, erfahrt alles über die neue Spielzeit und blickt hinter die Kulissen! Für die Kleinen gibt es Lesungen, Kinderschminken, einen riesigen Kettcar-Parcours und eine Hüpfburg. Und für die etwas älteren: eine Filmvorführung von Superfilm Dortmund, eine Schnippeldisco und Basketball!

Die besten Streetfood-Trucks der Region parken vorm Megastore und präsentieren ihre kulinarischen Highlights - schlemmen ohne Ende, präsentiert von der Delinale!

Und ab den Abendstunden stehen Bands der Extraklasse auf unserer Open Air-Bühne: Experimenteller Pop von Thomas Truax, Singer-Songwriter Tommy Finke und Band sowie versierter Hip-Hop mit Käptn Peng von Shaban feat. Käptn Peng - umsonst und draußen!

Kommt vorbei, lernt uns kennen, lasst uns gemeinsam feiern!"

Donnerstag, 25. August 2016

Dietrich-Keuning-Haus startet mit Kultur, Politik, Spiel Begegnung ins nächste Halbjahr

Im zweiten Halbjahr 2016 wird im Dietrich-Keuning-Haus getalkt und getanzt, gespielt und gerätselt, gesungen und gefeiert. Das neue Veranstaltungsprogramm macht Angebote für alle: Frauen und Männer, Kinder und Senioren, Dortmunder und Geflüchtete, Drachen- und Japanliebhaber.

Internationales Haus

Mit seinen Kultur- und Freizeitangeboten trägt das Dietrich-Keuning-Haus dazu bei, den Dortmunder Norden lebens- und liebenswert zu machen, um den Herausforderungen des Stadtteils aktiv zu begegnen. Menschen aller Nationen, Kulturen und Religionen fühlen sich hier zu Hause und treffen sich im freundschaftlichen Dialog. So versammeln sich beispielsweise beim One-World-Festival internationale Künstler und Organisationen, der rumänische Kulturabend wird zum fünften Mal stattfinden, und „Kolumbien im Pott“ vereint kulturschaffende Kolumbianer aus dem Ruhrgebiet. Die „Nacht der 1000 Tänzerinnen“ und persische Feste bringen den Orient ins DKH, und die japanische Pop-Kultur wird sich erstmals auf der Ryu-Con präsentieren.

Kultur im DKH

Als Teil der Dortmunder Kulturbetriebe wird das Dietrich-Keuning-Haus sich am Theatercamp des Dortmunder Schauspiels beteiligen. Auch während der Museumsnacht öffnet es seine Türen und lädt unter dem Museumsnacht-Motto „KulturAktiv“ zu verschiedenen Workshops ein.

Kunst und Kreativität stehen auch bei der Kinder- und Jugendarbeit im Fokus. Künstlerische Projekte ergänzen die Spiel- und Sportangebote im DKH. Der offene Kinder- und Jugendbereich wird von den jungen Besucherinnen und Besuchern des bevölkerungsreichsten Stadtteils gut genutzt. Tanzen, Parkour und Skateboard sind nur einige Möglichkeiten. Mit der bevorstehenden Neukonzeption des Außengeländes werden sie sich noch erweitern.

Jahreszeitliche Angebote

Zum Jahresende haben die vorweihnachtlichen Feste einen sicheren Platz im Programm des DKH. Sankt Martin und das traditionelle Adventskonzert stimmen besinnlich, ebenso wie die Weihnachtsfeier für Senioren und die Geschenke-Aktion „Kinderwünsche“ für die jüngsten Gäste.

Das Halbjahresprogramm ist wieder so bunt, vielfältig und international wie die Nordstadt selbst. Zahlreiche Kooperationspartner und Initiativen beleben das DKH und gestalten das Programm mit ihren Ideen mit. Sie bilden eine Basis für Akzeptanz in einem multikulturellen Stadtteil. Das DKH sieht sich auch als zentrales Veranstaltungszentrum für Migrantinnen und Migranten und deren kulturelle Veranstaltungen – für Erwachsene wie für Kinder. So vereint das DKH zum Beispiel am 24.9. zum Weltkindertag wieder viele Nationen und richtet sich besonders an junge Menschen aus afrikanischen Ländern.

Angebote aus Politik und Gesellschaft

Neben seiner pädagogischen und kulturfachlichen Präsenz positioniert sich das Dietrich-Keuning-Haus nun stärker zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen, um der Verantwortung im Stadtteil gerecht zu werden. Fachgespräche mit Experten und Besucherinnen und Besuchern des Hauses werden im neuen Format „Talk im DKH“ fortgeführt. Das „Café of hope“ leistet als Kontakt- und Beratungsangebot für Flüchtlinge einen wichtigen Beitrag.

Märkte als Publikumsmagnet

Tagungen, Märkte und Informationsveranstaltungen verschiedener Organisationen finden natürlich weiterhin statt. Die Flohmärkte für Spielzeug und Kinderkleidung und der Bücherverkauf der Medienfernleihe haben sich etabliert. Auch Stadtteilfeste und Kulturveranstaltungen der Nordstadt wie der Hafenspaziergang oder das internationale Roma-Kulturfestival Djelem Djelem werden vom DKH mitgestaltet.

Das neue Programmheft mit der ausführlichen Beschreibung aller Angebote ist ab sofort im Dietrich-Keuning-Haus erhältlich oder kann unter der Rufnummer 50-25145 bestellt werden. Es kann außerdem auf der Internetseite des DKH als pdf-Datei heruntergeladen werden:

„About Aphrodite“: Gilda Razani und Hans Wanning beschließen den Sonntag beim „Sommer am U“

Gilda Razani und Heinz Wanning
„About Aphrodite“ kommen zum „Sommer am U“ und sorgen für einen entspannten Abschluss des Wochenendes: Der Verein proJazz präsentiert ein Konzert des Musiker-Paares Gilda Razani und Hans Wanning. Am Sonntag, 28. August, 15 bis 18 Uhr kombinieren die beiden ihre Instrumente Saxofon, Piano und das elektronische Instrument Theremin mit Live Elektronik – eine energiegeladene, mal melancholische, mal hypnotische Klangreise. Die zeitgenössischen Komponisten, Klangarrangeure und Produzenten veröffentlichten 2014 ihr erstes Album „Ocean Lily“ und 2015 „Faktor X“ bei Aztek Electronic Music in Melbourne/Australien. Seit 2015 komponieren und produzieren sie auch fürs Fernsehen.

Noch bis zum 30. August bietet das U zeitgenössische Kultur aller Sparten in gemütlicher Atmosphäre auf der als Gartenlandschaft gestalteten Leonie-Reygers-Terrasse – insgesamt 47 Veranstaltungen, für die das U mit 20 lokalen Partnern kooperiert. Jeden Donnerstag (18 bis 22 Uhr), Sonntag (15 bis 18 Uhr) und an manchen anderen Tagen gibt es Lesungen und Poetry Slams, DJ-Sets, Konzerte und viele andere ungewöhnliche Veranstaltungsformate – und das alles kostenlos.

Infos zur Band: www.we-used-to-be-tourists.com

Das komplette Programm: www.sommer-am-u.de

Mittwoch, 24. August 2016

KRIMMINI Ruhr 4: Auch Dortmund kommt vor

Arnd Rüskamp und Jörg Stanko mit ihrem neuen Buch
Auch am Phoenixsee spielt einer der Geschichten aus dem Bändchen KRIMMINI Ruhr 4 von Arnd Rüskamp und Jörg Stanko, der jetzt erschienen ist.

Aus dem Pressetext der beiden Autoren: "Geht es um das Auffinden vorzeigbarer Akteure mit schweren Persönlichkeitsstörungen und ausreichender pathologischer Energie, hinkt Deutschland im internationalen Vergleich aussichtslos hinterher, so die landläufige Meinung. Die Schriftsteller Arnd Rüskamp und Jörg Stanko haben herausgefunden: Das stimmt so nicht!

Auch und gerade das Ruhrgebiet hat Typen zu bieten, deren Psychosen uneingeschränkt konkurrenzfähig sind und deren Taten Eingang in die Annalen der Kriminalstatistiken finden werden. Arnd Rüskamp und Jörg Stanko sind den Ausnahmeerscheinungen deutschen Schwerverbrechertums nahegekommen und belegen in KRIMMINI Ruhr 4 eindrucksvoll, dass man zwischen Dortmund und Duisburg nicht mehr ruhig schlafen könnte, gäbe es da nicht Ermittler wie Antonie, genannt Toni Hasenäcker und Kalle Krusenberg, die ihre Finger noch in jede Wunde gelegt haben."


Arnd Rüskamp, Jörg Stanko: KRIMMINI Ruhr 4
ISBN: 978-3-937787-44-2
erscienen im Verlag hellblau., 72 Seiten im Postkartenformat, 4,95 €.

Drei Bands beim Sommer am U

Black Vulpine
Drei Bands aus Dortmund und Hagen stellen sich am Donnerstag (25.8.), 18 Uhr, beim Sommer am U vor.

THE BLUE ANGEL LOUNGE aus Hagen wurden von der Kritik für ihre bisherigen drei Alben groß gefeiert und tourten zusammen mit den Dandy Warhols, Interpol und The Brian Jonestown Massacre durch Amerika und Europa. Ihr psychedelischer Shoegaze klingt zeitlos und schön.

BLACK VULPINE ist eine vierköpfige Stoner Band aus Dortmund, die seit 2004 ihren ganz eigenen Sound irgendwo zwischen Queens of the Stone Age und Red Fang entwickelt hat. Als Support für Bands wie Kylesa und The Vintage Caravan hat die Band Erfahrungen durch Shows im ganzen Land sammeln können.

Ebenfalls aus Dortmund: THE THIRD PARTY PEOPLE ...Elektronisch, elektrisch, eklektisch, gut! 

Präsentiert wird der Abend von Heimatdesign und Tapir Media.

Dienstag, 23. August 2016

Djelem Djelem: Dortmund feiert Internationales Roma Kulturfestival

Am 28. August spielt eine Legende
 des Gipsy Brass, die Fanfare Ciocarlia
 im Domicil in der Hansastraße

Bild: Fanfare Ciocarlia
Vom 28. August bis 11. September findet zum dritten Mal das Internationale Dortmunder Roma Kulturfestival statt - mit Veranstaltungen vom Depot über den Nordmarkt bis in die City.

Im dritten Jahr hintereinander heißt es in Dortmund "Djelem Djelem": Das Roma-Kulturfestival, benannt nach der internationalen Hymne der Roma, findet vom 28. August bis 11. September an mehreren Standorten statt. Veranstalter sind die Stadt Dortmund (u.a. Kulturdezernat, Jugendamt, Kulturbüro), der Unterbezirk der Arbeiterwohlfahrt Dortmund, das Theater im Depot, die Roma-Selbstorganisationen Carmen e.V. und Junge Roma Aktiv sowie zahlreichen weitere Mitstreiter.

Alteingesessene wie auch neu zugewanderte Dortmunder verschiedener Herkunftsländer schauen bei diesem Festival gemeinsam Theater- und Filmvorführungen, hören Musik, feiern und essen zusammen und haben die Möglichkeit, die vielen Facetten der reichen Roma Kultur(en) zu erfahren und zu genießen. Die Vielfalt der Herkunftskulturen bereichern die Stadtgesellschaft – diese Botschaft will "Djelem Djelem" transportieren.

Zentrum des Festivals ist die Dortmunder Nordstadt als Stadtteil, der am stärksten von Zuwanderung und kultureller Vielfalt geprägt ist. Zu den Veranstaltungsorten zählen das Depot, die Auslandsgesellschaft, das Dietrich-Keuning-Haus und der Nordmarkt, aber auch das domicil an der Hansastraße und das Torhaus Rombergpark. Die Programmpalette reicht von Podiumsdiskussion und einer Fortbildung für Fachkräfte über Musik, Theater, Lesung und Film bis zum großen Familienfest auf dem Nordmarkt.

Offiziell eröffnet wird das Festival am 2. September im Theater im Depot. Schon vorher, am 28. August, spielt die wohl berühmteste Balkan Brass Band der Welt im Jazzclub domicil: "Fanfare Ciocârlia". Mit ihrem "heavy, heavy monster sound" (Londoner Times) wird sie von Anfang an die richtige Stimmung in die Roma-Woche bringen.

Programmheft Djelem Djelem Kulturfestival [pdf, 1,7 MB]
Fortbildung und Podiumsdiskussion [pdf, 1,6 MB]
Djelem Djelem bei facebook

Summersounds DJ Picknicks: Kittball Records auf Phoenix-West

Juliet Sikora
Bild: Summersounds
Mit einem großen Finale feiern die Summersounds DJ-Picknicks an diesem Samstag, 27. August, zusammen mit dem Ruhrpott-Label Kittball Records ihren krönenden Abschluss auf dem Grünkeil auf Phoenix-West.

Von 14 bis 22 Uhr sorgen Juliet Sikora, Paji und P.A.C.O. für mediterrane House-Beats und lassen die Picknicker mit Blick über die Skyline der Stadt in den Sonnenuntergang tanzen. Mit Juliet Sikora holt die beliebte "Umsonst und Draußen"-Reihe eine der wichtigsten Vertreterinnen der DJane-Riege an die Decks. Als festes Mitglied der Kittball-Familie darf P.A.C.O. nicht fehlen. Wie kein anderer ist er in der Lage, auf das Publikum einzugehen und noch nie gehörte Perlen aus dem Hut zu zaubern. Paji beeindruckt mit seiner Live-Symbiose aus House-Beats und Einflüssen klassischer Musik.

Außerdem können die Besucher die Funsportart Disc-Golf ausprobieren. Dabei müssen die Spieler auf einem Parcours mit Frisbee-Scheiben in spezielle Fangkörbe treffen. Für leckere Snacks und kühle Drinks sorgen auch an diesem Samstag wieder verschiedene Food-Stände von Currywurst und Pommes über Eis, Donuts und Crpes bis hin zu Frozen Joghurt. Der Eintritt ist frei.

Summersounds DJ-Picknicks

Montag, 22. August 2016

Das Wochenende der Cityring-Konzerte naht

Zum ersten Mal finden OPEN AIR auf dem Dortmunder Friedensplatz die Cityring Konzerte statt. Die Dortmunder Philharmoniker sind das Orchester der Stadt, die City ist ihre Bühne! Schirmherr der vier Veranstaltungen vom 26. bis 28. August ist der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau.
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Fr, 26.08.2016, 20.30 Uhr
Friedensplatz
Die Sommernacht der Oper
Sempre libera!


Die Eröffnung der Cityring Konzerte gehört ganz der faszinierenden Welt der italienischen Oper. Es erklingt eine Vielzahl bekannter Werke wie der Zigeunerchor oder die große Arie Sempre Libera aus La Traviata – starke Leidenschaften, große Gefühle und viel Temperament!

Dirigent: Gabriel Feltz

Gesang: Eleonore Marguerre, Emily Newton, Ileana Mateescu, Ashley Thouret, Sangmin Lee, Joshua Whitener, Karl-Heinz Lehner

Dortmunder Opernchor
Dortmunder Philharmoniker
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Sa, 27.08.2016, 20.30 Uhr
Friedensplatz
Moonbootica feat. MIKI
Groove Symphony


Konzertabend und Clubnacht in einem: Kowe Six und Tobi Tobsen alias Moonbootica erobern gemeinsam mit Miki Kekenj den Friedensplatz! Sie verwandeln das große Grau in eine bunte, tanzwütige Welt. Gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern präsentieren sie einen perfekten Mix aus Soul, Elektro, Klassik und Hip Hop.

Live-Elektronik: Moonbootica
Dirigent: Ingo Martin Stadtmüller
Arrangements: Miki Kekenj
Dortmunder Philharmoniker
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So, 28.08.2016, 11.00 Uhr
Friedensplatz
Familienkonzert
Orchesterolympiade


Ein atemberaubender Musikerwettkampf! Hier treffen sich Generationen – ein musikalisches Sonntagsvergnügen für die ganze Familie… Schwarzer Anzug? Krawatte? Nicht hier. Die Musiker erscheinen bei der Olympiade im Trainingsanzug und zeigen, was sie alles drauf haben. Sie duellieren sich in für sie neuen Disziplinen wie Marathon, Sprint und Weitsprung. Wer spielt die höchsten oder lautesten Töne? Welches Instrument macht die komischsten Geräusche? Vorneweg auf dem Podest:

Dirigent Gabriel Feltz.
Kitty Kleinlich: Annette Bieker
Mann für Alles: Frank Schulz
Theater Kontra-Punkt
Dortmunder Philharmoniker
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So, 28.08.2016, 19.30 Uhr
Friedensplatz
Musicalgala
A Night full of Stars

Nach Jesus Christ Superstar stehen sie nun erstmals wieder gemeinsam auf der Bühne: Alexander Klaws und Patricia Meeden. Gemeinsam mit Morgan Moody entführen sie Sie auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die Welt des Musicals: von den klassischen Anfängen bis zu den Hits der Gegenwart.

Dirigent: Philipp Armbruster
Gesang: Alexander Klaws, Patricia Meeden und Morgan Moody
Dortmunder Philharmoniker

Infos und Tickets:

Kino im U: Doku über Künstler Otto Freundlich

Otto Freundlich
In Kooperation mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt das Kino im U am 25. und 26. August einen Dokumentarfilm über den von Nationalsozialisten ermordeten Bildhauer und Maler Otto Freundlich.

"Das geht nur langsam" ist der Titel eines Dokumentarfilms aus dem Jahr 2011, der sich auf die Spuren des von den Nationalsozialisten ermordeten Bildhauers und Malers Otto Freundlich begibt.

Das Kino im U (Leonie-Reygers-Terrasse) zeigt den Film in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte am Donnerstag und Freitag, 25./26. August, jeweils 20 Uhr. Vor beiden Vorstellungen gibt die Kunsthistorikerin Carina Berndt eine Kurzeinführung zum Thema "Entartete Kunst und Exil". Der Film ist freigegeben ab 12 Jahren und dauert 95 Minuten. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Otto Freundlich lebte und arbeitete in Paris. Seine Plastik "Der neue Mensch" ist vielen bekannter als er selbst – 1937 benutzten die Nationalsozialisten die Kopfskulptur für das Titelblatt des Katalogs zur Propagandaausstellung "Entartete Kunst". Bevor er im Alter von 65 Jahren deportiert und in einem Vernichtungslager ermordet wurde, konnte er 1938 sein Werk noch einmal präsentieren: In einer Ausstellung im Atelier von Willy Maywald in Paris. Dessen Künstler- und Modefotografien – u.a. von Otto Freundlich – sind noch bis 18. September in der aktuellen Ausstellung im MKK an der Hansastr. 3 zu sehen ("Willy Maywald. Fotograf und Kosmopolit – Portraits, Mode, Reportagen").

Dortmunder U
Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Sonntag, 21. August 2016

Rock’n’Roll beim „Sommer am U“: Rocco Wiersch und Stefan Bauer spielen und reden

Rocco Wiersch
Beim „Sommer am U“ am Freitag, 26. August, 18 bis 20 Uhr trifft der Musiker Stefan Bauer auf den Dortmunder Musiker Rocco Wiersch. Und die beiden nehmen das Mikro nicht nur zum Singen in die Hand: Auf der Bühne an der Leonie-Reygers-Terrasse wird Stefan Bauer seinem Kollegen im Gespräch zwischen den Stücken kleine Geschichten und Gedanken entlocken. Der Abend wird präsentiert von DEW21 Kultur.

Rocco Wiersch ist ein Ausnahmetalent an der Gitarre und „gesegnet mit einer unwahrscheinlichen Rock'n'Roll-Stimme“, so Stefan Bauer über seinen Gast. Rocco Wiersch studierte Gitarrenspiel an der Glen Buschmann Jazzakademie in Dortmund und ist mit seinen Bandprojekten unermüdlich auf Tour. Er spielt solo oder mit „Rocco's Red Cloud“ in Clubs und auf Bühnen in ganz Deutschland. „Wo der Rock'n'Roll zuhause ist, wird man auf Rocco treffen“, so Bauer. Die beiden Musiker werden auch gemeinsam zu hören sein und sich in ihren eigenen Songs gegenseitig unterstützen. Mit diesem Abend endet die Reihe „Rockaway Unplugged“ mit Stefan Bauer beim „Sommer am U“. Der Eintritt ist frei.

Noch bis zum 30. August bietet das U zeitgenössische Kultur aller Sparten in gemütlicher Atmosphäre auf der als Gartenlandschaft gestalteten Leonie-Reyers-Terrasse – insgesamt 47 Veranstaltungen, für die das U mit 20 lokalen Partnern kooperiert. Jeden Donnerstag (18 bis 22 Uhr), Sonntag (15 bis 18 Uhr) und an manchen anderen Tagen gibt es Lesungen und Poetry Slams, DJ-Sets, Konzerte und viele andere ungewöhnliche Veranstaltungsformate – und das alles kostenlos.

Das komplette Programm: www.sommer-am-u.de

Nenad Ignjatov aus Novi Sad zu Gast im Torhaus Rombergpark

Torhaus Rombergpark
Die nächste Ausstellung in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark bestreitet vom 28. August bis 18. September ein Künstler aus Dortmunds Partnerstadt Novi Sad in Serbien.

Nenad Ignjatov (Jahrgang 1986) zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten vom 28. August bis 18. September. Titel der Schau: „Other face of the matter“.

Nenad Ignjatovs künstlerische Bandbreite ist groß: Er arbeitet in den Bereichen der figurativen und experimentellen Malerei, Assemblage, Wandmalerei und Bildhauerei, fertigt aber auch Objekte aus gefundenen Materialien, gestaltet Installationen, Trash Art, kurze experimentelle Filme und Performances. In Dortmund zeigt er eine Reihe von Ready-made-Objekten – „gefundenen“, zu Kunst erklärten Gegenständen.

Nenad Ignjatov absolvierte ein Studium an der Kunstakademie in Novi Sad. Aktuell arbeitet er als Kameramann beim Fernsehen. Er lebt in Novi Sad.

Veranstalter der Torhaus-Ausstellung ist das Kulturbüro der Stadt Dortmund in Zusammenarbeit mit dem BBK Westfalen e. V.

Samstag, 20. August 2016

"Privacy" hat Samstag Premiere


Das Musical "Privacy" hat am Samstag (27.8.), 19 Uhr, Premiere im Reinoldihaus, Reinoldistraße 7-9. Einzigartig ist dabei die Besetzung und Durchführung mit und durch Jugendliche aus Dortmund und Umgebung.

Privacy – Worauf kannst du noch vertrauen? ist ein Musical von Cedric Bayard, Fabian Schneider und Felix Starzonek. Erste Ideen kamen den Komponisten bereits im Oktober 2014. Durch ihren Hintergrund als aktive Sänger in der Chorakademie Dortmund beschäftigten sie sich vor allem mit Chorliteratur, die normalerweise konzertant aufgeführt wird. Trotzdem bestand das Interesse daran, in einem größeren Kontext aktuelle Inhalte zu transportieren und sich mit zusätzlichem visuellem Eindruck im Bereich des Musicals einzufinden und etwas im Bereich der populären Musik zu produzieren.

Nach einem ersten groben Entwurf der Handlung, aufgeteilt in einen Prolog und zwei Akte, konnte die Komposition der verschiedenen Stücke für Privacy beginnen. Dazu einigte man sich auf die Stellen, die idealerweise mit Musik ausgestattet werden sollten, und auf die Stimmlagen der einzelnen Rollen. Die Arbeit erfolgte anfangs noch chronologisch, indem man sich auf die einzelnen Stücke des Prologs konzentrierte, später dann aber aufgebrochen wurde und an den verschiedensten Stellen gearbeitet wurde.

Auch eine Aufgabenteilung wurde vorgenommen: Während Cedric Bayard und Felix Starzonek sich auf die kompositorische Arbeit konzentrierten, übernahm Fabian Schneider die Ausarbeitung der Szenen und Dialoge und der Songtexte. Immer wieder traf man sich, um die gemeinsame Arbeit zu koordinieren, Angefangenes fertigzustellen und die fertigen Songs und Szenen in das Musical einzupassen. Kleine Handlungsungereimtheiten, die erst im Schreibprozess zu erkennen waren, wurden dabei ausgemerzt und überarbeitet.

Der reine Produktions- und Schreibprozess des Musicals dauerte insgesamt bis zum Sommer 2015. Danach ging man in die genaue Kontrolle des Werkes. Die Texte wurden auf ihre Singbarkeit genauestens geprüft, die Akkordwendungen sorgfältig analysiert sowie verbessert und die Orchestrierung der Stücke vorangetrieben. Hilfe auf musikalischer Seite erhielten die drei Musiker von Felix Heitmann, Komponist und Leiter des Jugendkonzertchores der Chorakademie Dortmund, der ihnen seine Unterstützung anbot. Dank seiner Anregungen konnte Privacy in eine druckfertige Reinschrift gebracht werden. Erst ziemlich spät fing man an, sich Gedanken über den Titel des Musicals zu machen. Nach einigen Diskussionen wurde es schließlich "Privacy – Worauf kannst du noch vertrauen?" getauft.

Ende Oktober 2015 war das Musical endgültig fertiggestellt und die Partituren wurden in den Druck gegeben. Um Privacy auf die Bühne zu bringen, stellten die drei Komponisten ein Ensemble aus Jugendlichen aus Dortmund und Umgebung zusammen und begannen mit den Proben.

KARTEN: Karten sind zu einem Preis von 12,50 € beim Ticketing des Konzerthaus Dortmunds erhältlich!

Kunstverein: "Ichts" eröffnet am Freitag

Die Ausstellung "ICHTS" eröffnet am Freitag (26.8.), 19 Uhr, beim Dortmunder Kunstverein, Park der Partnerstädte 2. Sie läuft bis zum 30. Oktober.

Die Ausstellung vereinigt fünf KünstlerInnen – Sam Anderson (*1982 in Los Angeles), Frieder Haller (*1987 in Freiburg im Breisgau), Aleksander Hardashnakov (*1982 in Toronto), Olga Pedan (*1988 in Kharkov) und Arjan Stockhausen (*1992 in Alfter) – die in ihren Werken, losgelöst von einer zeitlichen Zuordnung, Narrationen über unterschiedliche Formen des Ichs entwickeln. Hier wird der Bedarf formuliert, verschiedene Ausprägungen des Ichs besser zu verstehen.

So steht schon der Ausstellungstitel ICHTS sinnbildlich für eine Verschiebung: Er impliziert die Zwiespältigkeit zwischen der vielfältigen oder aber fragmentarischen Identität und dem Verlassen der Vorstellung von einem singulären Selbst. ICHTS könnte für eine x-beliebige Gruppe von Menschen, für eine hybride Gestalt, einen Mutanten, ein immer im Werden begriffenes digitales Ich stehen, für Eigenschaften ohne Körper oder ein neuer Begriff sein, der schlicht das Ich ersetzt.

Die Ausstellung wurde von Oriane Durand zusammen mit Frieder Haller und Arjan Stockhausen konzipiert.

Die Öffnungszeiten des Kunstvereins:

Dienstag bis Freitag 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr
Montag und an Feiertagen geschlossen



Freitag, 19. August 2016

6. Hafenspaziergang mit vielen Highlights

Die Veranstalter freuen sich,
 beim Hafenspaziergang 2016
 ein spannendes Programm präsentieren zu können.

Bild: Quartiersmanagement Nordstadt
Schon zum sechsten Mal laden Akteure des Hafen-Quartiers am Samstag, 27. August ab 14 Uhr zum "Hafenspaziergang" ein. Die Besucher können sich auf 63 Veranstaltungen an 35 verschiedenen Orten freuen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Es gibt viel Musikalisches, Kulturelles, Kreatives, Informatives und Kulinarisches zu entdecken – und zugleich kann jeder Gast das Hafenquartier für sich selber entdecken, ja gar erforschen und ganz individuell genießen.


Musikalischer Genuss für unterschiedliche Geschmäcker

Auf mehreren Bühnen zwischen Schützenstraße und Schmiedinghafen findet ab nachmittags bis in den späten Abend hinein Live-Musik nonstop statt. Das Halleluyeah-Festival in der beliebten Pauluskirche verkörpert eines der Herzstücke des Hafenspaziergangs und bietet acht Stunden musikalischen Genuss für unterschiedliche Geschmäcker. Das Repertoire reicht von Electronic über Pop bis hin zu Indie und Punk. Wer lieber klassische Kirchenmusik bevorzugt, wird in der Christuskirche in der Feldherrnstraße auf seine Kosten kommen. Nicht weit davon entfernt lädt die Bühne "Songs & Stories, Live on Stage!" zum Open Air in den Blücherpark ein.


Straße der Vielfalt

Ein ganz spezieller Veranstaltungspunkt ist die "Straße der Vielfalt", die erstmals auf Initiative der Hafen AG ins Leben gerufen wurde und die gesamte, für diesen Tag komplett gesperrte Speicherstrasse zu einem multikulturellen Hotspot der besonders Art macht. Zwischen 14:00 - 22:00h wird die gesamte Speicherstrasse an diesem Tag zur Straße der Vielfalt - zur multikulturellen Plattform für Vereine, Verbände, Initiativen oder Akteuren aus dem internationalen Kontext. Hier wird auf ganzer Strecke der kulturelle Reichtum der Nordstadt präsentiert: mit Info- und Essensständen, Mitmach-Aktionen, Infotainment, Tanz - in Kooperation mit dem Dietrich-Keuning-Haus. Ab 18:30 Uhr mit lokalen Bands aus dem DEW21-Bandwettbewerb "Dortmund Calling”. Die Straße der Vielfalt wird von der Dortmunder Hafen AG initiiert und gesponsert.

Kultur-Vergnügen

Weitere große und kleinere Akteure des Quartiers bieten Führungen, Kunst- oder Mitmachaktionen für Groß und Klein sowie Live-Auftritte an. Hervorzuheben sind die zahlreichen Angebote von Kultur-Vergnügen im Alten Hafenamt, die Hafen-Rundfahrten auf der Santa Monika sowie die stadtgeschichtlichen Führungen der Borsigplatz VerFührungen.

Neue Akteure stellen sich vor

Auch drei noch recht junge Akteure des engeren Hafengebietes lassen es sich nicht nehmen, sich beim Hafenspaziergang vorzustellen: Die Tyde-Studios unmittelbar unterhalb des Alten Hafenamtes präsentieren in der vorderen Gastronomie die Ausstellung "Postcards from the Sea" des Dortmunder Fotografen Nick Harwart; bei More Than Words wird in der Drehbrückenstraße 5-11von Künstlern eine 40m Wand farbkräftig vor Ort gestaltet, verschiedene Fotografien im Rahmen der Ausstellung gezeigt und abends mehrfarbig angestrahlt und somit in ein neues Licht getaucht; der Projektspeicher, bestehend aus der Firma Mausbrand und dem Verein Export 33, bietet reichhaltig Kulturelles mit einer Licht/Klang-Live-Performance mit zusätzlichen Live-Bands als spätabendlichen Höhepunkt an der Speicherstraße an.

Sensationelle Installation

Eine Hauptattraktion wird sicherlich auch der Standort Altes Hafenamt, welches durch die sensationelle Installation des britischen Street Artists Filthy Luker zum "KrakenAmt” – einer beweglichen Installation mit riesigen grünen Tentakeln, die aus den Fenstern des Alten Hafenamtes ragen.

Die Veranstaltung Hafenspaziergang wird ermöglicht durch DOGEWO21, Julius Ewald Schmitt GbR, LEG Wohnen NRW GmbH, Spar- und Bauverein eG sowie Vivawest Stiftung gGmbH, Entsorgung Dortmund GmbH sowie die Dortmunder Hafen AG und die DEW21. Das Quartiersmanagement Nordstadt wird aus Mitteln der Stadt Dortmund finanziert.

Theater im Depot präsentiert seine Highlights 16/17

Performance von Sir Gabriel Dellmann
Das Theater im Depot an der Immermannstraße in der Nordstadt eröffnet die Saison und zum Hafenspaziergang am 27.08.16 seine Türen - in maritimem Flair mit „Hafenschnaps"-Verköstigung und zünftigem (R)Umtrunk auf die neue Theatersaison, die an diesem Abend um 20 Uhr mit „Moby Dick" offiziell beginnt. Hier werden „die Zuschauer im Depot in eine Melville -Welt entführt, die so frei und witzig gelungen ist, wie man es dem Original nicht zutrauen würde..." (Ruhr Nachrichten. 27.10.2012) „Moby Dick“ schwimmt nunmehr schon im 5. Jahr erfolgreich durch die Depotgewässer und ist Beispiel für eigenproduzierte Ensemblestücke, die für ein Generationen umfassendes Publikum um einen Kern von vertrauten Bühnenakteuren entstanden sind. Familientheater mit literarischem Anspruch. Zeitgemäße Unterhaltung und Klassik. Theater für alle!

Hafenspaziergänger bekommen an diesem Abend 20% Nachlass auf den Ticketpreis.

Gleich vier Festivals stehen dem Theater im Depot in der neuen Saison ins Haus: Das 3. Roma-Kulturfestival Djelem Djelem wartet auf mit zahlreichen Konzerten, Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen und Ausstellungen, das 5. Dortmunder Inklusive Soundfestival lädt ein zu einem inklusiven Musik-Tanz-Theater Abend, „Mord am Hellweg“ präsentiert Veit Etzold, und im Rahmen desTheaterfestivals Favoriten 2016 findet die Premiere von „Poser (sic!) – Gebt Gedankenfreiheit“ statt, einer multimedialen Performance des Theaterkollektivs Sir Gabriel Dellmann, das erst kürzlich in der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag zum besten Nachwuchskünstler NRWs gewählt wurde.

Im Oktober begrüßt das Theater im Depot den begnadeten Komiker und großen Weltmissversteher Piet Klocke mit seinem vielleicht persönlichsten Werk „Kühe grasen nicht, sie sprechen mit der Erde“ auf seiner Bühne.

Zu Halloween werden dann selbstverständlich die Monster losgelassen: In diesem Jahr darf sich gegruselt werden mit Markus Veith, der bei „Einst um eine Mittnacht“ mit bitterbösem, schwarzem Humor und bizarrer Komik verzückt.“ (Frankenpost, 2015). Außerdem lassen uns Stefan Keim und Martin Bross „lachen, bis das Brut gefriert“ , wenn Dracula & Co auf Jobsuche gehen im „Monster-Kabarett“.

Selbstverständlich zelebriert das Theater im Depot auch in diesem Jahr wieder die Adventszeit und zusätzlich zu dem Kult Klassiker „A Christmas Carol“, der schon in seiner 8. Saison die Zuschauer begeistert, gibt es im November eine Premiere, mit dem neuen (Vor-)Weihnachtsstück „Aschenbrödel“. Außerdem dürfen sich die Zuschauer natürlich auf liebgewonnenes Repertoire mit Künstlern wie artscenico, theater glassbooth, Carsten Bülow, Entre Pasos, André Wülfing (…) sowie auf zahlreiche Gastspiele (z.B. Theater der Klänge, Drangwerk Köln) freuen. Last but not least verabschiedet das Theater im Depot das Jahr traditionell mit dem alljährlichen Silvesterspecial, bei dem uns „Die Bekannten Künstler“ Stefan Keim, Susanne Kirchhoff, Thorsten Strunk und Sandra Wickenburg mit ihrer Edgar-Wallace-Persiflage „Der Mops mit der Maske“ und für Fans des wohl berühmtesten Detektives der Welt, mit dem Live-Hörspiel „Murder and Moor“ frei nach Sir Arthur Conan Doyle begeistern werden.

Karten gibt es im Theater im Depot unter 0231 98 22 336 (AB Reservierung) oder ticket@theaterimdepot.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Informationen zum Gesamtprogramm unter: www.depotdortmund.de

Donnerstag, 18. August 2016

Nightwash: Zum Lachen in den Bahnhof gehen

Live auftreten und das Publikum unmittelbar ansprechen 
Bild: NightWash
Comedy-Talente touren erneut durch die Einkaufsbahnhöfe in NRW. Am 22. August zeigt der Einkaufsbahnhof Dortmund Hauptbahnhof ab 19 Uhr ein Programm, das sich ordentlich gewaschen hat.

Von der Wäscherei in die Bahnhofshallen: Vor 14 Jahren war das Stand-up-Comedy-Format NightWash noch in einem kleinen Kölner Waschsalon zuhause, mittlerweile machen bekannte Top-Comedians und Newcomer-Talente bereits zum zweiten Mal die Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen zur Showbühne. Am 22. August 2016 zeigt der Einkaufsbahnhof Dortmund Hauptbahnhof ab 19 Uhr ein Programm, das sich ordentlich gewaschen hat. Alle Reisenden und Besucher sollten sich unbedingt auf einen Lachmuskelkater am nächsten Tag einstellen, denn NightWash bedeutet "Comedy at its best". Unterstützt wird das Programm von den Bahnhofsgeschäften – der Eintritt ist frei!

Dagmar Schönleber, die sich unter anderem durch die WDR-Sendung "Stratmanns" einen Namen machte, sowie Idil Baydar, die mit ihrer Kunstfigur Jilet Ayşe seit 2014 in "Deutschland, wir müssen reden!" zum Kulturdialog der besonderen Art aufruft, werden dem Publikum im Dortmunder Hauptbahnhof ordentlich einheizen. Durch das erstklassige Abendprogramm führt Deutschlands ältester Nachwuchscomedian Horst Fyrguth.

Im Rahmen der Tour geht es vor allem um die Grundidee der Stand-up-Comedy: Live auftreten und das Publikum unmittelbar ansprechen – in angenehmer und persönlicher Atmosphäre. Die Einkaufsbahnhöfe in NRW bieten hierfür die optimale Location, denn die Menschen bleiben spontan stehen und schauen zu. Heutzutage viel mehr als reine Ankunfts- und Abfahrtsorte erreichen die Bahnhöfe mit ihren zahlreichen Kulturveranstaltungen nicht nur Reisende und Pendler, sondern ein breites Publikum mit den unterschiedlichsten Interessen.

NightWash hat Kultfaktor

NightWash wurde 2001 von Klaus-Jürgen "Knacki" Deuser gegründet und gilt seitdem als feste Institution der deutschen Comedy-Szene. Viele damals noch unbekannte Talente wie Mario Barth, Hennes Bender, Ingo Oschmann, Ausbilder Schmidt, Tobias Mann und Dave Davis erlangten durch das Live-Format im Waschsalon nationale Bekanntheit. Diese Tradition führt NightWash bis heute fort. Die Show bringt neben bekannten Comedy-Größen immer wieder Newcomer mit erstklassigen Gags und frischen Pointen auf die Bühne, die heimische Mattscheibe und seit 2015 auch in die Einkaufsbahnhöfe.

Neue Ausstellung im künftigen Baukunstarchiv NRW mit Video-Installation „Enlighten Me.“

Beate Gaertner fotografiert von Jörg Zimmer
Bild: Joerg Zimmer
Ab Sonntag, 21. August, 17 Uhr zeigt der Dortmunder Künstler Jörg Zimmer im künftigen Baukunstarchiv NRW (Ostwall 7) seine Ausstellung „Enlighten Me.“. Im Mittelpunkt steht eine großformatige Videoinstallation in mehreren Räumen im Erdgeschoss des ehemaligen Museums am Ostwall. Die Ausstellung ist dort bis 29. August zu sehen und wird von einem Rahmenprogramm begleitet.

Im Jahr 2011 drehte der in Dortmund lebende Künstler Jörg Zimmer in den Räumlichkeiten des ehemaligen Museums am Ostwall in Dortmund, einen Teil des Films „Das Gespräch des Autors“, der in einer kürzeren Schnittfassung ebenfalls unter dem Titel „EnlightenMe.EntertainMe“ veröffentlicht wurde.

Die Installation Enlighten Me. bringt die Bilder zurück an den Ort ihrer Entstehung. Neu editiert und als Mehrkanal-Videoarbeit konzipiert, formuliert Enlighten Me. Fragen und Aussagen nach dem dem sinnlichen Erleben des Raumes und nach seinen Eigenschaften als korrespondierende Bühne für künstlerische Handlungen.

Auch nach dem Auszug der Kunst bleiben die luzide Strahlkraft und die Aura des musealen Raumes erhalten. Enlighten Me. ist eine Arbeit über die visuelle Ordnung der Welt. Über das Entstehen von Bildern und Texten.

Über die Wahrnehmung von Zeit und darüber wie die Begriffe und ihre Anordnung den Sinn erschaffen. Das Vorsprachliche der Bilder, ihre Selbstverständlichkeit. Und das Wort bestimmt das Sein oder schert sich das Sein nicht um das Wort?

Sorbas. Wunderkammer. Alchemie. Autorentum. Beziehung. White Cube. Tango. Höhle.

Jörg Zimmer [pdf, 5 kB]

Mittwoch, 17. August 2016

„Am Nachmittag vorgestellt“: Carsten Bülow liest Mark Twain für Senioren

Carsten Bülow
Adam ist allein im Paradies und fühlt sich eigentlich sehr wohl. Doch plötzlich taucht jemand auf, der sich Eva nennt, dauernd redet und bestrebt ist, allen Dingen Namen zu geben. Das Unglück nimmt seinen Lauf – wie genau, das liest Schauspieler und Rezitator Carsten Bülow am Mittwoch, 24. August, 15 Uhr im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek. In der Reihe „Am Nachmittag vorgestellt“ bringt er Seniorinnen und Senioren „Adams Tagebuch“ von Mark Twain sowie dessen Geschichte „Wagnermusik“ näher.

In „Wagnermusik“ schildert Twain eindringlich seine Erfahrung mit der Oper, die für einen amerikanischen Gentleman seiner Zeit eine echte Herausforderung darstellt. Der Eintritt ist frei. Das Studio B der Stadt- und Landesbibliothek ist ebenerdig zu erreichen.

Eine Veranstaltung der Stadt- und Landesbibliothek, Senioren und Bibliothek. Infos: (0231) 50 – 2 57 44.

Künstlerhaus: Eine Ausstellung über das Trennen, Teilen und Zerschneiden

Abb.: Ella Ziegler, BIN GLEICH ZURÜCK;
 BACK SOON, BERLIN (GER) 2005–2007, © Ella Ziegler
Die Ausstellung „cut & go“, die am 26. August um 20 Uhr im Künstlerhaus am Sunderweg 1 eröffnet, vereint künstlerische Arbeiten auf Papier, mixed-media, performative Herangehensweisen, Skulptur und installative Beiträge. Präsentiert werden Kunstwerke, die sich durch Teilen, Schneiden und Trennen im weitesten Sinne auszeichnen.

Cut & go – es klingt kurz und knackig, schnell und simpel. Materialien werden getrennt, zerteilt, zerschnitten. Auf den ersten Blick einfach, banal und alltäglich. Addieren sich im künstlerischen Arbeitsprozess zu diesen scheinbar simplen Verfahrensweisen verschiedene Arbeitsmaterialien und individuelle Techniken des Trennens, Teilens und Zerteilens hinzu, ergibt sich ein unüberschaubar weites Spektrum.

Wie gehen Künstlerinnen und Künstler mit den entstehenden Materialteilen, den Leerstellen und Brüchen um? Was geschieht mit den Schnittstellen und -teilen? Werden sie neu kombiniert, zusammengefügt und transformiert oder werden sie lediglich zu Resten, ja sogar zu Abfall? Hinterlassen sie Lücken? Oder bilden gerade diese Leerstellen das eigentliche Werk?

Das zentrale Interesse der Ausstellung liegt auf den unterschiedlichen Herangehensweisen der einzelnen KünstlerInnen, ihrer künstlerischen Haltung und ihren individuellen inhaltlichen Fragestellungen. Konzeptionelle Positionen, die trotz oder gerade wegen der Verwendung von trennenden Gestaltungsmitteln auf ihrer inhaltlichen Ebene auch eine politische oder gesellschaftskritische Dimension erreichen können.
Denn jeder Schnitt hinterlässt nicht nur auf der materiellen Ebene Brüche, Lücken und Leerräume, sondern wirft Fragen nach individueller und gesellschaftlicher Vergangenheit und Zukunft auf.
(Anett Frontzek)

Die Ausstellung läuft bis zum 25. September.

ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNGEN
Do-So 16-19 Uhr
Bei Interesse an Führungen für Gruppen oder Schulklassen wenden Sie sich bitte ans Büro.

Beteiligte KünstlerInnen
Petra Johanna Barfs (Frankfurt am Main)
Regula Dettwiler (Wien)
Andrea Pesendorfer (Wien)
Katja Pfeiffer (Wuppertal/Berlin)
Hansjörg Schneider (Berlin)
Holger Stark (Rostock/Klein Warin, Mecklenburg)
Ella Ziegler (Kassel/Berlin)

Konzept und Organisation
Anett Frontzek

Dienstag, 16. August 2016

Am Samstag ist Lichterfest im Westfalenpark

Das Veranstaltungsteam, die Gärtner,
Techniker, Helfer und Gastronomen arbeiten
seit Wochen daran, aus dem traditionsreichen Fest
 ein überraschendes, strahlendes Erlebnis
 mit vielen Highlights zu machen. 

Bild: Westfalenpark
Das 58. Lichterfest steht vor der Tür. Am letzten Samstag in den Sommerferien, 20. August, findet im Westfalenpark eines der größten und beliebtesten Feste in Dortmund statt.

Aktuelle Musik, Spaß und Lichtzauber warten im ganzen Park auf die Lichterfest-Gäste. Mit einem großartigen Musikprogramm auf der Festwiese feiert Radio 91.2 seinen 25. Geburtstag. Internationale Stars wie Marlon Roudette und Jasmine Thompson werden für eine großartige Geburtstagspartystimmung sorgen.

Im Park gibt es viel neues Leuchten zu entdecken. Höhepunkt ist das atemberaubende Höhenfeuerwerk: Die glitzernden Himmelsbilder zu bombastischer Musik werden die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann ziehen und die Sommerferien mit einem Knall verabschieden.

Dank gebührt den Partnern Radeberger Gruppe und Langnese, die das Programm des Lichterfestes durch ihre Unterstützung möglich machen.

Vorverkauf

Eine beliebte Großveranstaltung zieht viele Gäste an – und wenn viele zur selben Zeit dasselbe Ziel haben, dann kann es an den Eingängen zu Wartezeiten kommen. Es empfiehlt sich, Karten im Vorverkauf zu kaufen. Die Kassen an den Parkeingängen Ruhrallee, Buschmühle und Florianstraße sind am Veranstaltungstag ab 9 Uhr besetzt. Dort gibt es Tickets ohne zusätzliche Gebühren. Karten im Vorverkauf mit Vorverkaufsgebühren gibt es außerdem in den Geschäftsstellen von Westfälischer Rundschau/WAZ und Ruhr Nachrichten, in den CTS-Ticketshops und über ProTicket.
Abendkasse und Zugänge

Zusätzlich zu den Parkkassen werden 18 Kassenhäuser aufgestellt. Zwei weitere Zugänge werden am Restaurant Durchblick und an der Florianhalle (Florianstraße) eröffnet. Diese bieten sich für die Lichterfestgäste an, die durch die Unterführung aus der U-Bahnstation Westfalenpark kommen.

An allen Eingängen gibt es Personen- und Taschenkontrollen. Je weniger Gepäck man dabei hat, desto schneller bekommt man Zugang in den Park. Deshalb wird gebeten, auf Rucksäcke, große Taschen und Bollerwagen zu verzichten.

Eine frühzeitige Anreise empfiehlt sich. Der Park ist am Samstag für die Besucherinnen und Besucher erst ab 15 Uhr geöffnet. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Park schließt um 00:30 Uhr, letzter Einlass ist um 22:00 Uhr.

Sicherheitshinweise

Es ist nicht erlaubt, alkoholische Getränke, Glasbehälter und -flaschen mitzubringen. Der Veranstalter behält sich vor, mitgebrachte Alkoholika und Glasflaschen durch Ordner an den Eingängen abzunehmen. Eine Rückgabe erfolgt nicht.

Zur Sicherheit der Gäste sind die Feuerwerkszone und einige Veranstaltungsaufbauten durch eine Absperrung und entsprechende Ausschilderungen als Sicherheitsbereiche gekennzeichnet. Das gilt innen für den Bereich am Buschmühlenteich und außerhalb des Parks für den Radweg und Phoenix West. Das Westfalenparkteam bittet dringend um Beachtung.

Tickets/Besucherinfo

Die Tickets sind ab sofort erhältlich:

ohne Gebühren an den Parkeingängen Ruhrallee und Florianstraße
zzgl. VVK-Gebühren in den Geschäftsstellen von Westfälischer Rundschau und Ruhr Nachrichten und in den CTS-Ticketshops

Erwachsene, Jugendliche 10 Euro, Kleingruppe I (ein Erwachsener und maximal vier minderjährige Kinder): 20 Euro, Kleingruppe II (zwei Erwachsene und maximal vier minderjährige Kinder): 30 Euro. Kinder unter sechs Jahren und Jahreskarteninhaber haben freien Eintritt.

Aktuelle Informationen gibt die Hotline: (0231) 50-26 100. Sie ist zu den normalen Bürozeiten besetzt und am Veranstaltungstag zwischen 14 und 22 Uhr.